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Inhalt dieses Artikels
- Škoda Epiq Sportline: Premiere in Paris, Preis und Bestellstart noch offen
- Kurzantwort
- Was Škoda zum Epiq Sportline offiziell mitgeteilt hat
- Škoda Epiq Sportline ab wann bestellbar?
- Was kostet der Škoda Epiq Sportline?
- Škoda Epiq Sportline Ausstattung: was bei Škoda zu dieser Linie gehört
- Hat der Škoda Epiq Sportline mehr Leistung?
- Wird der Škoda Epiq Sportline tiefergelegt?
- Unterschied zwischen Selection und Sportline beim Škoda Epiq
- Wo Škoda den Epiq Sportline zeigt: Halle 4 in Paris
- Was die neue Linie für Interessenten der First Edition bedeutet
- Lohnt sich das Warten auf den Škoda Epiq Sportline?
- Was eine sportlichere Linie im Unterhalt bedeutet
- Was sich vor einer Entscheidung klären lässt
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 09.10.2026)
Škoda Epiq Sportline: Premiere in Paris, Preis und Bestellstart noch offen
Škoda hat am 8. Oktober 2026 mitgeteilt, dass der Epiq Sportline in Paris seine öffentliche Premiere feiert. Das ist die erste offizielle Bestätigung, dass es diese Linie für den kleinen Stromer überhaupt geben wird. Bis dahin stand im Konfigurator nur Essence und Selection, und in keiner Preisliste tauchte eine sportliche Version auf.
Bemerkenswert ist, was in der Mitteilung alles nicht steht. Škoda nennt keinen Preis, keine Leistung, keine Reichweite, keinen Akku, keinen Bestellstart und kein Lieferdatum. Selbst die Designmerkmale bleiben vage: Die Rede ist davon, dass das Fahrzeug die für diese Linie typischen Details trägt. Welche das sind, bleibt offen.
Für alle, die gerade über einen Epiq nachdenken, ist das eine unbequeme Lage. Es gibt eine neue Variante, aber keine Zahlen, mit denen man rechnen könnte. Dieser Beitrag trennt deshalb sauber zwischen dem, was Škoda tatsächlich gesagt hat, und dem, was sich aus anderen Modellen der Marke seriös ableiten lässt.
Kurzantwort
Was Škoda zum Epiq Sportline offiziell mitgeteilt hat
Die Mitteilung von Škoda Deutschland vom 8. Oktober 2026 ist kurz. Sie kündigt an, dass der Epiq Sportline auf der Paris Motor Show erstmals öffentlich zu sehen ist, und zwar gemeinsam mit dem größeren Peaq. Beide stehen am Škoda-Stand in Halle 4 im Messegelände Paris Expo Porte de Versailles. Für Besucher ist der Stand vom 13. bis zum 18. Oktober geöffnet.
Insgesamt zeigt Škoda in Paris 15 Fahrzeuge. Darunter sind zwei Stücke, die mit dem laufenden Angebot nichts zu tun haben: der Peaq im roten Kleid des Führungsfahrzeugs der Tour de France und ein Škoda 130 RS, der an 125 Jahre Motorsport bei der Marke erinnert.
Eine Zahl aus der Mitteilung ist für die Einordnung wichtig. Škoda spricht von mehr als 70.000 Bestellungen für Epiq und Peaq zusammen. Das ist eine gemeinsame Zahl für zwei Modelle, sie sagt also nichts darüber aus, wie viele Bestellungen allein auf den Epiq entfallen. Dass Škoda die Zahl überhaupt nennt, deutet aber darauf hin, dass der Hersteller mit dem Start zufrieden ist. Wer wissen will, wie sich das auf die Wartezeit auswirkt, findet die aktuellen Angaben in unserem Beitrag zur Lieferzeit und Auslieferung des Škoda Epiq.
Was in der Mitteilung fehlt, ist der eigentliche Kern. Es gibt keine Angabe zu Motor, Leistung, Akkugröße, Reichweite, Ladeleistung, Preis, Bestellstart oder Markteinführung. Auch Räder, Lackierungen und Ausstattungsinhalte bleiben unerwähnt. Škoda beschreibt die Linie ausschließlich mit dem Hinweis, sie trage die charakteristischen Designmerkmale.
Škoda Epiq Sportline ab wann bestellbar?
Hier liegt die am häufigsten gestellte Frage, und die ehrliche Antwort lautet: Das weiß derzeit niemand außerhalb von Škoda. Eine Messepremiere ist ein Marketingtermin, kein Verkaufsstart. Beides kann Monate auseinanderliegen.
Ein Blick auf den Epiq selbst zeigt, wie unterschiedlich diese Abstände ausfallen. Die Baureihe wurde im Mai 2026 vorgestellt und war am selben Tag bestellbar, wie wir im Beitrag zum Bestellstart des Škoda Epiq dokumentiert haben. Bei einer zusätzlichen Linie innerhalb einer bereits laufenden Baureihe ist das Verfahren meist ein anderes: Sie wird gezeigt, dann folgt die Preisliste, dann der Konfigurator.
Verlässlich prüfen lässt sich der Stand nur an einer Stelle, nämlich im deutschen Modellbereich von Škoda. Dort sind mit Stand 9. Oktober 2026 weiterhin ausschließlich die Essence ab 27.900 Euro und die Selection ab 31.400 Euro aufgeführt. Eine sportliche Linie taucht dort nicht auf. Wie sich die Auswahl im Bestellvorgang darstellt, zeigt unsere Übersicht zum Konfigurator des Škoda Epiq.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nicht auf Meldungen warten, sondern den Konfigurator im Blick behalten. Dort erscheint eine neue Linie zuerst.
Was kostet der Škoda Epiq Sportline?
Beim Epiq Sportline Preis hält sich Škoda vollständig bedeckt. Es gibt keine Zahl, auch keine ungefähre. Trotzdem lässt sich die Größenordnung eingrenzen, und zwar über ein Modell, bei dem diese Linie bereits im Programm steht.
Beim Elroq, dem nächstgrößeren Stromer der Marke, nennt Škoda auf der deutschen Elroq-Seite vier Stufen: Essence ab 37.890 Euro, Selection ab 42.390 Euro, Sportline ab 45.940 Euro und RS ab 55.240 Euro. Zwischen Selection und Sportline liegen dort also 3.550 Euro.
Überträgt man diesen Abstand auf den Epiq, dessen Selection ab 31.400 Euro zu haben ist, landet man bei einem Einstieg ab etwa 35.000 Euro. Diese Rechnung hat allerdings zwei Schwächen, die man kennen sollte. Erstens ist der Elroq eine Klasse größer, und Aufpreise fallen in höheren Klassen meist absolut höher aus. Der tatsächliche Abstand beim Epiq könnte also kleiner sein. Zweitens ist offen, auf welcher technischen Basis die Linie aufsetzt. Beim Elroq gibt es sie nur für die beiden stärkeren Antriebe, nicht für den Einstieg. Sollte Škoda beim Epiq ähnlich verfahren und die Linie an die Version mit dem großen Akku koppeln, liegt der Einstiegspreis deutlich höher.
Festhalten lässt sich damit nur eine Spanne, und die ist weit: irgendwo zwischen gut 34.000 und rund 39.000 Euro. Das ist eine Überschlagsrechnung auf Basis des Elroq, keine Angabe von Škoda. Wer mit konkreten Zahlen plant, findet die belegten Werte in unserer Übersicht zum Preis des Škoda Epiq.
Interessant ist die obere Hälfte dieser Spanne aus einem anderen Grund. Dort lag bis vor Kurzem die First Edition, die inzwischen nicht mehr bestellbar ist. Wer also eine auffällig ausgestattete Variante oberhalb der Selection gesucht hat, steht derzeit ohne Angebot da. Genau diese Lücke könnte die neue Linie füllen.
Škoda Epiq Sportline Ausstattung: was bei Škoda zu dieser Linie gehört
Für den Epiq nennt Škoda keine Inhalte. Beim Elroq dagegen beschreibt der Hersteller die Linie ausführlich, und diese Beschreibung ist die beste verfügbare Orientierung. Wichtig ist nur: Es handelt sich um ein anderes Fahrzeug. Nichts davon ist für den Epiq bestätigt.
Außen setzt Škoda beim Elroq Sportline auf eine Vielzahl schwarz lackierter Akzente. Dazu gehören die Außenspiegelkappen, die Seitenfensterrahmen und die Dachreling. Auch der Frontspoiler und der Diffusor im Heckstoßfänger sind schwarz gehalten, ebenso die Schriftzüge auf Motorhaube und Heckklappe. An der Heckklappe sitzt zusätzlich eine eigene Plakette. Serienmäßig rollt der Wagen auf schwarzen, glanzgedrehten Rädern im Format 20 Zoll.
Innen bleibt es überwiegend bei Schwarz. Serienmäßig sind beheizbare Sportsitze vorn mit integrierten Kopfstützen, also Sitzen, bei denen die Kopfstütze nicht aufgesteckt ist, sondern zur Lehne gehört. Dazu kommen ein beheizbares Dreispeichen-Sportlenkrad mit eigener Plakette und sportliche Pedalabdeckungen. An Technik nennt Škoda ein 13-Zoll-Infotainment mit Navigation, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und die Fahrmodusauswahl Driving Mode Select.
Ob der Epiq all das bekommt, ist offen. Einige Punkte sprechen dagegen. Der Epiq ist deutlich kleiner und günstiger, und 20-Zoll-Räder sind dort bislang der First Edition vorbehalten gewesen. Eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik ist beim Epiq Teil der Selection-Ausstattung, würde in einer höheren Linie also ohnehin dabei sein. Welche Inhalte heute zu welcher Linie gehören, haben wir im Vergleich von Essence und Selection beim Škoda Epiq aufgeschlüsselt.
Hat der Škoda Epiq Sportline mehr Leistung?
Dazu sagt Škoda nichts, und das ist bereits ein Hinweis. Wenn ein Hersteller eine sportlichere Variante ankündigt und keine Leistungsangabe nennt, liegt die Vermutung nahe, dass es keine gibt, über die zu reden wäre.
Bei Škoda ist diese Linie traditionell eine Ausstattung, keine Motorisierung. Der Elroq Sportline nutzt dieselben Antriebe wie die anderen Varianten, verändert werden Optik, Fahrwerk und Lenkung. Mehr Leistung gibt es bei der Marke erst eine Stufe höher, also beim RS. Für den Epiq hat Škoda eine solche Stufe bislang nicht angekündigt.
Technisch wäre beim Epiq auch wenig Spielraum. Die Baureihe bietet heute 99 Kilowatt in der kleineren und 155 Kilowatt in der größeren Version. Welche Unterschiede das im Alltag macht, zeigt unser Beitrag zur Reichweite des Škoda Epiq. Eine eigene, stärkere Motorisierung nur für eine Designlinie aufzulegen, wäre für ein Einstiegsmodell ungewöhnlich.
Wer also auf mehr Fahrleistung hofft, sollte die Erwartungen niedrig halten, bis Škoda technische Daten veröffentlicht.
Wird der Škoda Epiq Sportline tiefergelegt?
Beim Elroq gehört ein Sportfahrwerk mit eigens abgestimmten Federn und Dämpfern dazu. Es liegt vorne 15 Millimeter und hinten 10 Millimeter tiefer als das Serienfahrwerk. Dazu kommt eine Progressivlenkung, bei der das Lenkverhältnis mit zunehmendem Lenkwinkel direkter wird. Beides zielt darauf, das Auto handlicher wirken zu lassen.
Für den Epiq ist das nicht bestätigt, und es lässt sich auch nicht einfach übertragen. Der Epiq steht auf einer anderen, kompakteren Plattform als der Elroq. Eine Tieferlegung bedeutet bei einem Fahrzeug mit kürzerem Federweg immer einen Eingriff in den Komfort. Bei einem Stadtwagen, der oft über Bordsteine und Kopfsteinpflaster bewegt wird, ist das ein spürbarer Nachteil. Ob Škoda diesen Weg geht oder sich beim Epiq auf die Optik beschränkt, bleibt abzuwarten.
Wer das Fahrverhalten des Epiq einschätzen will, findet unsere Eindrücke von der Roadshow im Beitrag Škoda Epiq probegesessen.
Unterschied zwischen Selection und Sportline beim Škoda Epiq
Die Škoda Epiq Linien sind derzeit schnell erklärt. Die Essence ist der Einstieg, die Selection die besser ausgestattete Stufe darüber. Zwischen beiden liegen 3.500 Euro. Alle Daten der Baureihe von der Akkugröße bis zur Ladeleistung stehen gesammelt in unserer Übersicht zu Preis, Reichweite und technischen Daten des Škoda Epiq. Dafür gibt es unter anderem größere Räder, beheizbare Vordersitze, eine Rückfahrkamera und das schlüssellose Öffnen.
Eine Sportline würde nach dem Muster anderer Baureihen nicht noch mehr Komfortausstattung bringen, sondern eine andere Optik. Schwarz statt silbern, größere Räder, eine straffere Abstimmung. Das ist eine Geschmacksfrage, keine Ausstattungsfrage. Wer vor allem ein gut ausgestattetes Auto sucht, ist mit der Selection richtig. Wer das Auto auffälliger haben möchte, wäre die Zielgruppe der neuen Linie.
Ein praktischer Punkt kommt hinzu. Große Räder mit flachen Reifen kosten Reichweite und Komfort. Beim Epiq, dessen Normreichweite in der kleineren Version bei gut 300 Kilometern liegt, fällt das stärker ins Gewicht als bei einem größeren Fahrzeug. Wer viel Strecke fährt, sollte das einkalkulieren. Welche Version zu welchem Fahrprofil passt, haben wir im Beitrag welche Epiq-Version sich lohnt durchgerechnet.
Wo Škoda den Epiq Sportline zeigt: Halle 4 in Paris
Der Auftritt in Paris ist für Škoda mehr als eine Modellpremiere. Die Marke hat ihr vollelektrisches Angebot in diesem Jahr verdoppelt, mit dem Epiq als günstigem Einstieg und dem Peaq als neuem Spitzenmodell. Beide zusammen in einer Halle zu zeigen, ist Teil dieser Erzählung.
Der Stand befindet sich in Halle 4 des Messegeländes Paris Expo Porte de Versailles. Für Besucher ist er vom 13. bis zum 18. Oktober 2026 geöffnet. Wer ohnehin in Paris ist, kann den Wagen dort also aus der Nähe ansehen, bevor irgendeine Preisliste existiert.
Für alle anderen gilt: Nach solchen Messeauftritten veröffentlicht Škoda in der Regel Pressebilder, auf denen sich die Details erkennen lassen. Erfahrungsgemäß vergehen danach noch Wochen bis Monate, bevor die Linie tatsächlich bestellbar ist. Wer den Epiq einmal selbst sehen möchte, ohne nach Paris zu fahren, findet die Termine in unserer Übersicht zur Škoda Epiq Roadshow.
Was die neue Linie für Interessenten der First Edition bedeutet
Hier wird es für viele Leser konkret. Die First Edition war bis vor Kurzem die auffälligste Variante des Epiq: 20-Zoll-Räder, schwarzes Kontrastdach, orange Designelemente. Sie steht inzwischen nicht mehr im Konfigurator, wie wir im Beitrag Epiq-Sondermodelle nicht mehr bestellbar beschrieben haben.
Damit fehlt derzeit eine Variante oberhalb der Selection. Wer genau diese Optik wollte, hat zwei Möglichkeiten. Entweder wartet er auf die neue Linie und nimmt in Kauf, dass Preis und Termin unbekannt sind. Oder er sieht sich nach einem bereits gebauten Fahrzeug um.
Die zweite Möglichkeit wird oft übersehen. Die ersten Epiq sind seit Mitte September bei den Händlern, und ein Teil davon sind Vorführwagen und kurzzeitig zugelassene Fahrzeuge. Solche Autos stehen sofort bereit, statt in einer Warteschlange. Fahrzeuge dieser Art finden sich im Gebrauchtwagenbestand, der täglich aktualisiert wird. Was die First Edition ausgemacht hat und was davon in anderen Linien bestellbar bleibt, steht im Beitrag zur Škoda Epiq First Edition.
Lohnt sich das Warten auf den Škoda Epiq Sportline?
Die Antwort hängt vor allem am Zeitplan. Drei Punkte sind dabei entscheidend.
Erstens die Lieferzeit. Wer heute einen Epiq bestellt, wartet bereits mehrere Monate. Wartet man zusätzlich, bis eine neue Linie bestellbar ist, verschiebt sich der Liefertermin entsprechend weiter nach hinten. Aus einem halben Jahr kann so schnell ein ganzes werden.
Zweitens die Förderung. Für Elektroautos gibt es seit 2026 wieder einen staatlichen Zuschuss, dessen Höhe vom zu versteuernden Einkommen abhängt. Die Mittel sind begrenzt, und niemand weiß, wie lange sie reichen. Wer wartet, geht dieses Risiko mit ein. Die Bedingungen und Beträge haben wir in der Übersicht zur Auszahlung der E-Auto-Förderung zusammengestellt.
Drittens der laufende Nutzen. Ein Elektroauto, das bereits zugelassen ist, bringt jedes Jahr die Prämie für eingesparte Emissionen ein. Wie das abläuft und was dabei zusammenkommt, erklärt unser Beitrag zur THG-Prämie. Wer ein Jahr länger wartet, verzichtet auf diesen Betrag ersatzlos, denn die Prämie gibt es nur für Fahrzeuge, die im jeweiligen Jahr auch angemeldet waren.
Unterm Strich: Wer zeitlich flexibel ist und Wert auf die dunkle Optik legt, kann abwarten. Wer das Auto in absehbarer Zeit braucht, sollte nicht auf eine Linie warten, zu der es weder Preis noch Termin gibt.
Was eine sportlichere Linie im Unterhalt bedeutet
Über diesen Punkt wird selten gesprochen, obwohl er über die Haltedauer mehr ausmacht als der Aufpreis beim Kauf. Eine optisch schärfere Linie bringt fast immer größere Räder mit, und die wirken sich an mehreren Stellen aus.
Am deutlichsten beim Reifenkauf. Ein Satz Reifen im Format 20 Zoll kostet spürbar mehr als ein Satz in 18 Zoll, und die Auswahl an günstigen Marken ist kleiner. Über zwei bis drei Reifensätze in der Haltedauer summiert sich das. Dazu kommt die Empfindlichkeit: Je flacher der Reifen, desto weniger Gummi schützt die Felge vor dem Bordstein. Im Stadtverkehr, für den der Epiq gebaut ist, ist das ein realistisches Risiko.
Der zweite Punkt betrifft die Reichweite. Größere und breitere Räder erhöhen den Rollwiderstand und das ungefederte Gewicht. Beides kostet Strom. Bei einem Fahrzeug mit großem Akku fällt das kaum auf, bei einem Stadtwagen mit rund 300 Kilometern Normreichweite in der kleineren Version schon eher. Wer regelmäßig Langstrecke fährt, sollte diesen Punkt ernst nehmen.
Drittens die Versicherung. Die Einstufung eines Fahrzeugs hängt an der Schadenbilanz des jeweiligen Typs, und die liegt für neue Modelle erst nach einiger Zeit vor. Was heute zu den Beiträgen für die elektrischen Škoda-Modelle bekannt ist, haben wir in der Übersicht zu Typklassen und Versicherungskosten zusammengetragen. Wer eine Variante mit größeren Rädern erwägt, sollte vor der Bestellung einen Beitragsvergleich machen, nicht danach.
Was sich vor einer Entscheidung klären lässt
Auch ohne Preisliste gibt es Punkte, die sich heute schon prüfen lassen und die später Ärger ersparen.
Sinnvoll ist, die eigene Jahresfahrleistung und die übliche Streckenlänge einmal ehrlich aufzuschreiben. Daraus ergibt sich, welche Akkugröße passt, und diese Frage ist wichtiger als die Linie. Ebenso lohnt der Blick auf die Lademöglichkeit zu Hause, denn sie entscheidet stärker über die Alltagstauglichkeit als jedes Ausstattungsdetail.
Wer die Optik im Blick hat, sollte sich die verfügbaren Lackierungen ansehen. Eine dunkle Linie wirkt je nach Grundfarbe sehr unterschiedlich, die Auswahl zeigt unsere Übersicht der Farben des Škoda Epiq. Und wer zwischen Epiq und dem größeren Elroq schwankt, findet die Unterschiede im Vergleich von Epiq und Elroq.
Zur Technik des Fahrzeugs und zur Wartung beraten wir in Wiesloch unabhängig davon, welche Linie es am Ende wird. Termine für Inspektion, Reifen und Arbeiten an der Antriebsbatterie gibt es über unsere Werkstatt.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Angaben zur Premiere stammen aus der Mitteilung von Škoda Deutschland vom 8. Oktober 2026, ergänzt um die englische Fassung auf dem Škoda Storyboard. Die aktuellen Linien und Preise des Epiq sind dem deutschen Modellbereich von Škoda entnommen, Stand 9. Oktober 2026.
Die Merkmale der Linie bei anderen Baureihen beschreibt Škoda auf der Seite zum Elroq Sportline, die zugehörigen Preise stehen im Elroq-Modellbereich. Hinweise zur Batterie und zur Garantie finden sich bei Škoda zu Batterie und Sicherheit sowie beim ADAC.
Update-Hinweis (Stand: 09.10.2026)
Dieser Beitrag ist am 9. Oktober 2026 erschienen, einen Tag nach der Škoda-Mitteilung zur Premiere in Paris. Sobald Škoda Preis, Ausstattungsinhalte oder einen Bestellstart nennt, wird er ergänzt. Alle Angaben zu Merkmalen der Linie beziehen sich bis dahin ausdrücklich auf andere Modelle der Marke und sind für den Epiq nicht bestätigt.
Häufige Fragen
Ab wann gibt es den Škoda Epiq Sportline?
Einen Termin nennt Škoda nicht. Die Mitteilung vom 8. Oktober 2026 kündigt nur die öffentliche Premiere in Paris an, nicht den Verkaufsstart. Im deutschen Konfigurator stehen weiterhin ausschließlich Essence und Selection. Nach dem Muster früherer Škoda-Linien vergehen zwischen einer Messepremiere und dem Bestellstart meist einige Monate, garantiert ist das aber nicht.
Was kostet der Škoda Epiq Sportline?
Škoda hat keinen Preis genannt. Eine Orientierung gibt der Elroq: Dort kostet die Sportline 45.940 Euro gegenüber 42.390 Euro für die Selection, also 3.550 Euro mehr. Überträgt man diesen Abstand auf die Epiq Selection ab 31.400 Euro, landet man bei einem Einstieg ab rund 35.000 Euro. Baut die Linie auf der stärkeren Version mit dem großen Akku auf, wird es mehr. Das ist eine Überschlagsrechnung, keine Angabe von Škoda.
Wann kommt der Škoda Epiq Sportline?
Zu sehen ist er ab dem 13. Oktober 2026 auf der Paris Motor Show, der Stand ist bis zum 18. Oktober für Besucher geöffnet. Wann die Linie danach in den Konfigurator wandert und wann die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden, hat Škoda offen gelassen.
Was ist bei einer Škoda Sportline dabei?
Für den Epiq nennt Škoda noch keine Inhalte. Beim Elroq umfasst die Linie schwarz lackierte Spiegelkappen, Fensterrahmen und Dachreling, einen schwarzen Frontspoiler und Heckdiffusor, schwarze Schriftzüge, eine Sportline-Plakette an der Heckklappe und serienmäßig schwarze 20-Zoll-Räder. Innen kommen beheizbare Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, ein beheizbares Dreispeichen-Sportlenkrad und sportliche Pedalabdeckungen dazu.
Was ist der Unterschied zwischen Selection und Sportline?
Die Selection ist die komfortorientierte Linie, die Sportline die optisch schärfere darüber. Beim Elroq unterscheiden sich beide vor allem durch schwarze statt verchromte Anbauteile, größere Räder, das tiefergelegte Sportfahrwerk und die Progressivlenkung. Am Antrieb ändert sich dort nichts. Für den Epiq hat Škoda die Abgrenzung noch nicht beschrieben.
Hat der Škoda Epiq Sportline mehr Leistung?
Darüber sagt Škoda nichts. Bei den bisherigen Sportline-Varianten anderer Baureihen ist die Linie eine Design- und Fahrwerksausstattung, kein stärkerer Antrieb. Mehr Leistung gibt es bei Škoda in der Regel erst in der Stufe RS. Ob das beim Epiq genauso läuft, ist offen, bis Škoda technische Daten veröffentlicht.
Wird der Škoda Epiq Sportline tiefergelegt?
Für den Epiq ist das nicht bestätigt. Beim Elroq gehört ein Sportfahrwerk mit eigens abgestimmten Federn und Dämpfern dazu, das vorne 15 Millimeter und hinten 10 Millimeter tiefer liegt. Da der Epiq auf einer anderen, kleineren Plattform steht, lässt sich das nicht eins zu eins übertragen.
Lohnt sich das Warten auf den Škoda Epiq Sportline?
Das hängt davon ab, wie dringend das Auto gebraucht wird. Wer Wert auf die schwarze Optik und große Räder legt und zeitlich flexibel ist, kann warten, bis Škoda Preis und Bestellstart nennt. Wer in den nächsten Monaten ein Fahrzeug braucht, fährt mit der heute bestellbaren Selection besser, zumal jedes Warten die Lieferzeit nach hinten schiebt.
Welche Linien des Škoda Epiq sind aktuell bestellbar?
Im deutschen Konfigurator stehen derzeit die Essence ab 27.900 Euro und die Selection ab 31.400 Euro. Die First Edition ist dort nicht mehr aufgeführt. Die Sportline ist bislang nur angekündigt, nicht bestellbar.