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Inhalt dieses Artikels
- Seit wann ist der Škoda Epiq First Edition bestellbar?
- Was kostet der Škoda Epiq First Edition?
- Was bringt der Aufpreis von 3.350 Euro wirklich?
- Welche Ausstattung hat der Škoda Epiq First Edition?
- Was der Epiq First Edition am Ende wirklich kostet
- Welche Farben gibt es für die First Edition?
- Was die 20-Zoll-Räder an Effizienz kosten
- Wie schnell lädt der Epiq First Edition?
- Kann man den Epiq First Edition leasen?
- Hat der Epiq First Edition eine Anhängerkupplung?
- Ist der Epiq Edition Eins und die limitierte First Edition dasselbe Auto?
- Ist der Škoda Epiq First Edition limitiert?
- Ab wann wird der Škoda Epiq First Edition gebaut?
- Für wen lohnt sich der Epiq First Edition?
- Beratung und Service in Wiesloch
- Quellen und Stand der Angaben
Seit heute steht der Škoda Epiq First Edition im deutschen Konfigurator. Damit endet ein Zustand, der Interessenten wochenlang beschäftigt hat: Das Design-Sondermodell war in Österreich und der Schweiz längst gelistet, in Deutschland aber nicht bestellbar. Der Einstieg liegt bei 38.950 Euro.
Dieser Beitrag rechnet nach, was hinter dem Aufpreis steckt. Denn die First Edition ist nicht einfach ein Epiq mit Aufkleber. Sie bringt ein Ausstattungspaket mit, das einzeln bestellt 950 Euro kostet — und sie hat einen Nachteil, über den in den Ankündigungen niemand spricht.
Seit wann ist der Škoda Epiq First Edition bestellbar?
Seit dem 13. August 2026. An diesem Tag ist die Variante im deutschen Konfigurator aufgetaucht und lässt sich dort zusammenstellen und verbindlich bestellen.
Vorher gab es sie in Deutschland nicht. In Österreich und der Schweiz war das Sondermodell bereits seit Wochen auf den Modellseiten gelistet. Das sorgte für Verwirrung. Wer die Fahrzeugdaten von dort auf Deutschland übertrug, lag bei Preis und Ausstattung daneben — in Österreich fließen andere Steuern in den Listenpreis ein, und die Konfiguration weicht ab.
Damit ist die First Edition die dritte Bestellstufe beim Epiq. Zuerst kam am 20. Mai 2026 der Epiq 55 mit Essence, Selection und dem Sondermodell Edition Eins. Dann folgten die kleineren Batterievarianten. Jetzt kommt die Design-Variante am oberen Ende.
Die Produktion soll im Oktober 2026 anlaufen — zwischen Bestellung und Auslieferung liegt also auch bei früher Bestellung eine Wartezeit.
Was kostet der Škoda Epiq First Edition?
Der Konfigurator nennt 38.950 Euro als Einstieg. Das ist die unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführung und Zulassung.
Diese Zahl bekommt erst im Vergleich Bedeutung. Der Epiq wird in Deutschland in drei Linien angeboten, und die First Edition steht am oberen Ende:
| Linie | Preis ab | Stromverbrauch |
|---|---|---|
| Essence | 32.100 € | 13,7 kWh/100 km |
| Selection | 35.600 € | 13,9 kWh/100 km |
| First Edition | 38.950 € | 14,1 kWh/100 km |
Zwischen Essence und First Edition liegen 6.850 Euro. Das ist mehr als ein Fünftel des Einstiegspreises. Wer vom mittleren Niveau kommt, zahlt 3.350 Euro Aufpreis gegenüber der Selection.
Zur Einordnung: Der günstigste Epiq überhaupt, der Epiq 35, soll ab Ende September 2026 zu deutlich niedrigeren Preisen dazukommen. Alle aktuellen Listenpreise und wie sie sich zueinander verhalten, stehen im Beitrag zum Škoda Epiq Preis mit allen Versionen.
Was bringt der Aufpreis von 3.350 Euro wirklich?
Das ist die Frage, die vor der Bestellung zählt. Und sie lässt sich nur teilweise sauber beantworten — was ehrlicherweise dazugehört.
Genau beziffern lässt sich ein Posten: Das Ausstattungspaket Licht & Sicht kostet für die Selection einzeln bestellt 950 Euro. Es enthält vier Dinge.
Die Matrix-LED-Hauptscheinwerfer leuchten die Umgebung feiner aus als einfache LED-Scheinwerfer. Der dynamische Fernlichtassistent blendet einzelne Segmente ab, wenn ein Fahrzeug entgegenkommt — das Fernlicht bleibt an, nur der Bereich um das andere Auto wird dunkel. Wer viel auf Landstraßen unterwegs ist, merkt den Unterschied jeden Abend. Dazu kommen Abbiege- und Schlechtwetterlicht sowie LED-Heckleuchten.
Nicht beziffern lassen sich die übrigen rund 2.400 Euro. Sie entfallen auf die 20-Zoll-Räder, das Kontrastdach und die orangen Designelemente. Diese Teile bietet Škoda für die Selection nicht einzeln zur Nachrüstung an, deshalb gibt es keine Vergleichspreise. Wer eine Rechnung sucht, die exakt aufgeht, wird sie hier nicht finden — und sollte Angeboten misstrauen, die eine präsentieren.
Was sich sagen lässt: Von den 3.350 Euro haben 950 Euro einen belegbaren Gegenwert. Die restlichen 2.400 Euro kauft man für Optik und Räder. Ob das ein guter Handel ist, entscheidet der eigene Geschmack — nicht die Rechnung.
Zum Vergleich: Große Räder kosten bei anderen Herstellern in dieser Klasse typischerweise zwischen 800 und 1.500 Euro Aufpreis, eine Zweifarblackierung zwischen 500 und 900 Euro. Rechnet man in dieser Größenordnung, liegt der Rest für die orangen Akzente und das Emblem im dreistelligen Bereich. Das ist eine Schätzung, keine Herstellerangabe — aber sie zeigt, dass der Aufpreis nicht aus der Luft gegriffen ist.
Welche Ausstattung hat der Škoda Epiq First Edition?
Die Basis ist die Selection, die mittlere der drei Linien. Alles, was dort serienmäßig ist, ist auch in der First Edition an Bord. Darauf kommen die exklusiven Details.
Außen trägt die First Edition Akzente in der Farbe Navajo Orange, die es auf keiner anderen Epiq-Variante gibt. Škoda setzt sie an vier Stellen: auf den Spiegelkappen, auf der Zierleiste über den Seitenfenstern, als Streifen an den Rädern und als Einfassung der senkrechten Öffnungen in vorderem und hinterem Stoßfänger. Dazu kommt ein Kontrastdach in Mystery-Schwarz Perleffekt mit schwarzer Dachreling, eine First-Edition-Plakette aus gebürstetem Aluminium auf der Heckklappe und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen Macaw in Schwarz glanzgedreht — die größten Räder, die es für den Epiq gibt. Die Škoda-Schriftzüge sind in glänzendem Schwarz gehalten.
Innen setzt sich das Orange fort: Kontrastnähte an Sitzen und Armaturenbrett und orange Sicherheitsgurte, die im Alltag am stärksten auffallen. Dazu gehören ein Dreispeichen-Sportlenkrad mit orangen Nähten und eigener First-Edition-Plakette, ein schwarzer Dachhimmel, Sportpedale und dekorative Einstiegsleisten.
Beim Licht kommt das Paket Licht & Sicht zum Tragen: T-förmige Matrix-LED-Scheinwerfer vorn und T-förmige LED-Heckleuchten hinten. Die T-Form ist inzwischen das Erkennungszeichen der elektrischen Škoda-Modelle und findet sich auch bei Elroq und Enyaq.
Der Antrieb bleibt unverändert. Die First Edition gibt es ausschließlich als Epiq 55 mit 155 Kilowatt, 290 Newtonmetern und der 55-Kilowattstunden-Batterie. Wer sich zwischen den Batteriegrößen entscheiden will, findet die Unterschiede im Beitrag Škoda Epiq 35, 40 oder 55.
Was der Epiq First Edition am Ende wirklich kostet
38.950 Euro ist der Einstieg — nicht der Preis, den die meisten am Ende bezahlen. Drei Posten kommen typischerweise dazu.
Die Lackierung: Ohne Aufpreis gibt es allein Marble-Grau. Jede andere Farbe kostet 690 Euro extra. Damit landet man bei 39.640 Euro.
Die Ausstattungspakete: Der Konfigurator bietet für den Epiq mehrere Pakete an, die jeweils mehrere Ausstattungen bündeln — Komfort für 840 Euro, Technik für 1.090 Euro und Travel für 1.550 Euro. Das Paket Licht & Sicht ist bei der First Edition bereits enthalten. Welche der übrigen Pakete zusätzlich buchbar sind, zeigt der Konfigurator bei der Zusammenstellung; diese Zuordnung kann sich mit dem Modelljahr ändern.
Überführung und Zulassung: Diese Kosten sind in keinem Listenpreis enthalten und fallen bei jedem Neuwagen an. Die genaue Höhe nennt der Vertragshändler.
Realistisch bewegt sich ein ordentlich ausgestatteter Epiq First Edition damit zwischen 39.000 und 42.000 Euro, bevor die staatliche Förderung gegengerechnet wird. Wer die Förderung erhält, kann davon je nach Einkommen 3.000 bis 6.000 Euro abziehen. Damit rückt das Sondermodell preislich in die Nähe einer regulären Selection ohne Förderung — was die Rechnung für manche Interessenten deutlich verändert.
Welche Farben gibt es für die First Edition?
Škoda nennt fünf Außenfarben für die First Edition. Das schwarze Kontrastdach ist dabei gesetzt — es gehört zum Erscheinungsbild des Sondermodells und lässt sich nicht abwählen. Kombinierbar ist es mit Marble-Grau, Timiano-Grün, Platinum-Weiß und Aluminium-Silber. Dazu kommt Mystery-Schwarz Perleffekt, das als einzige Farbe auch einfarbig ohne Kontrastdach zu haben ist.
Ohne Aufpreis ist davon nur Marble-Grau, und zwar auch in Verbindung mit dem schwarzen Dach. Jede andere Lackierung kostet 690 Euro. Alle sechs Farben mit ihren Aufpreisen und der Frage, welche sich beim Wiederverkauf lohnt, behandelt der Beitrag zu den Farben des Škoda Epiq.
Ein praktischer Hinweis zur Farbwahl: Die orangen Akzente wirken auf hellen Lackierungen deutlich zurückhaltender als auf dunklen. Wer den Auftritt möchte, ohne dass er zu laut wird, fährt mit den hellen Tönen besser. Wer die Kontraste sucht, wählt dunkel.
Was die 20-Zoll-Räder an Effizienz kosten
Hier steht die unangenehme Zahl. Škoda gibt für die First Edition 14,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer an. Die Selection, auf der sie aufbaut, liegt bei 13,9. Die Essence mit den kleinsten Rädern kommt auf 13,7.
Das teuerste Epiq-Modell ist damit zugleich das durstigste. Der Grund liegt bei den Rädern: Größere Felgen sind schwerer, die flacheren Reifen haben mehr Rollwiderstand, und der breitere Aufstandsbereich kostet zusätzlich Energie. Dieser Zusammenhang gilt bei allen Elektroautos und ist kein Epiq-Problem.
Wie stark das im Alltag durchschlägt, hängt am Fahrprofil. Bei 15.000 Kilometern im Jahr bedeuten 0,2 Kilowattstunden Mehrverbrauch je 100 Kilometer rund 30 Kilowattstunden zusätzlich pro Jahr. Bei einem Haushaltstarif um 35 Cent sind das etwa 10 Euro jährlich — finanziell also kaum spürbar. Über eine Haltedauer von acht Jahren summiert sich das auf rund 80 Euro. Das entscheidet keinen Autokauf.
Bei der Reichweite bleibt Škoda bei rund 440 Kilometern nach WLTP (dem einheitlichen europäischen Prüfverfahren, nach dem alle Hersteller ihre Verbrauchs- und Reichweitenangaben ermitteln müssen). Es ist dieselbe gerundete Zahl wie für Essence und Selection. Das ist kein Widerspruch zum höheren Verbrauch: Rechnerisch kostet der Mehrverbrauch etwa sechs Kilometer, und das verschwindet in einer auf Zehner gerundeten Angabe.
Im Alltag liegt der Unterschied ohnehin unter dem, was Temperatur, Fahrweise und Zuladung ausmachen. Eine Winterfahrt bei null Grad kostet leicht ein Fünftel der Reichweite — dagegen sind sechs Kilometer nichts. Wie sich Reichweite beim Epiq real verhält, ordnet der Beitrag zur Škoda Epiq Reichweite ein.
Ehrlich bleibt trotzdem: Wer maximale Reichweite will, bestellt kleinere Räder. Wer die 20-Zöller will, zahlt sie mit einem kleinen Effizienznachteil. Beides ist legitim, man sollte es nur wissen.
Wie schnell lädt der Epiq First Edition?
Weil die First Edition technisch dem Epiq 55 entspricht, gelten dieselben Ladewerte. Škoda nennt 24 Minuten für den Sprung von 10 auf 80 Prozent an einer Schnellladesäule.
Diese Spanne ist der übliche Maßstab, weil Elektroautos unterhalb von 10 Prozent und oberhalb von 80 Prozent deutlich langsamer laden — der Akku wird gegen Ende bewusst geschont. Für die Praxis heißt das: Auf einer längeren Fahrt reicht eine Kaffeepause, um wieder gut 300 Kilometer Reichweite nachzuladen.
Zu Hause an einer Wallbox dauert eine volle Ladung entsprechend länger, dafür kostet sie deutlich weniger. Wer den Epiq überwiegend zu Hause lädt, sollte die Wallbox-Frage vor der Bestellung klären — sie entscheidet stärker über die Alltagskosten als jede Ausstattungsentscheidung.
Kann man den Epiq First Edition leasen?
Ja. Der Konfigurator weist neben dem Kaufpreis auch eine monatliche Rate aus. Weil Laufzeit, jährliche Fahrleistung und Anzahlung die Rate stark verändern, ist die dort gezeigte Zahl nur ein Anhaltspunkt.
Ein Hinweis aus der Erfahrung mit dem Vorgänger: Bei der Edition Eins lag die Leasingrate mit 166 Euro im Monat unter der von Selection und Essence, obwohl der Kaufpreis identisch war. Das lag an den Konditionen, die Škoda dem Sondermodell mitgab — nicht am Fahrzeugpreis. Ob die First Edition ähnlich behandelt wird, lässt sich erst sagen, wenn die Konditionen veröffentlicht sind.
Wer rechnet, sollte deshalb beide Wege durchspielen und nicht vom Kaufpreis auf die Rate schließen. Die verbindliche Rechnung stellt ein Škoda-Vertragshändler auf, über den auch die Bestellung läuft. Wie sich Leasing und Finanzierung beim Epiq grundsätzlich unterscheiden, erklärt der Beitrag zu Leasing und Finanzierung beim Škoda Epiq.
Hat der Epiq First Edition eine Anhängerkupplung?
Diese Frage stellen mehr Interessenten, als man bei einem kompakten Elektroauto erwarten würde — meist geht es um einen Fahrradträger, seltener um einen Anhänger.
Zum Bestellstart im August 2026 ist die Anhängerkupplung im Konfigurator noch nicht als Option wählbar. Weil die First Edition technisch der Selection entspricht, gelten für sie dieselben Voraussetzungen wie für die anderen Epiq-Versionen. Ein Nachrüsten ist grundsätzlich möglich, sollte aber vor der Bestellung mit dem Vertragshändler besprochen werden — bei Elektroautos hängt die Freigabe an Details wie der Kühlung und der Software.
Wer einen Fahrradträger plant, sollte außerdem die Stützlast im Blick behalten. E-Bikes sind schwer, und die zulässige Stützlast entscheidet, wie viele davon mitdürfen.
Ist der Epiq Edition Eins und die limitierte First Edition dasselbe Auto?
Nein. Das sind zwei verschiedene Sondermodelle — und die Verwechslung ist die häufigste Frage rund um den Epiq. Beide heißen ähnlich, beide bauen auf der Selection auf, beide nennt Škoda limitiert. Trotzdem folgen sie einer gegensätzlichen Logik.
Der Kernunterschied ist der Preis — genauer: wofür er steht.
Die Edition Eins kostete 35.600 Euro und damit exakt so viel wie die normale Selection. Sie legte zwei Ausstattungspakete obendrauf, ohne dafür Geld zu verlangen. Wer sie bestellte, bekam mehr Ausstattung zum gleichen Preis. Škoda nannte das selbst eine Gleichpreis-Strategie.
Die First Edition kostet 38.950 Euro und damit 3.350 Euro mehr als dieselbe Selection. Sie verkauft ein Design- und Lichtpaket gegen Aufpreis. Wer sie bestellt, zahlt für Optik und Matrix-Licht.
Das ist die Umkehrung: Das eine Sondermodell war ein Preisvorteil, das andere ist ein Aufpreis-Angebot.
| Edition Eins | First Edition | |
|---|---|---|
| Preis | 35.600 € | 38.950 € |
| Verhältnis zur Selection | gleicher Preis | 3.350 € mehr |
| Prinzip | mehr Ausstattung gratis | Design gegen Aufpreis |
| Bestellbar ab | 20. Mai 2026 | 13. August 2026 |
| Status heute | aus dem Konfigurator verschwunden | bestellbar |
Zwei weitere belegbare Unterschiede: Bei der Edition Eins war das Panoramaglasdach nicht wählbar — ein Punkt, der damals viele Interessenten überrascht hat und den der Beitrag Panoramadach beim Epiq aufarbeitet. Und beim Leasing lag die Edition Eins mit 166 Euro im Monat unter Selection und Essence — ein Vorteil, der sich aus dem Gleichpreis-Prinzip ergab und für die First Edition so nicht gilt.
Optisch ähneln sich beide durchaus: Zweifarblackierung mit schwarzem Dach, orange Akzente, große Räder, eigenes Emblem. Wer beide nur auf Fotos vergleicht, kann sie leicht verwechseln. Am Preisschild lassen sie sich dagegen sofort auseinanderhalten.
Wer wissen will, wie die Edition Eins verschwand, findet das im Beitrag Epiq Edition Eins ausverkauft. Die Gegenüberstellung mit den regulären Linien steht im Beitrag Epiq Essence, Selection oder Edition Eins.
Ist der Škoda Epiq First Edition limitiert?
Škoda bezeichnet sie in der offiziellen Modellmitteilung als limitierte Ausführung — wörtlich als limitierte First Edition, verfügbar kurz nach dem Marktstart. Eine Stückzahl nennt der Hersteller nicht, und auch keinen Zeitraum, bis wann bestellt werden kann.
Diese Formulierung kennt man beim Epiq schon. Die Edition Eins war im Mai 2026 mit derselben Wortwahl angekündigt — ohne Stückzahl, ohne Enddatum. Sie verschwand nach rund zwei Monaten aus dem Konfigurator, ohne dass Škoda den Ausverkauf vorher angekündigt hätte.
Wer die First Edition will, sollte diese Erfahrung mitdenken. Aus der Ankündigung lässt sich kein Enddatum ableiten, und aus dem bisherigen Verlauf keine Garantie, dass die Variante lange im Konfigurator bleibt. Wer sich sicher ist, hat keinen Grund zu warten. Wer noch schwankt, sollte wissen, dass die Entscheidung sich beim Vorgänger nach acht Wochen erledigt hatte.
Ab wann wird der Škoda Epiq First Edition gebaut?
Die Produktion soll im Oktober 2026 anlaufen. Zwischen Bestellung und Auslieferung liegt damit auch bei früher Bestellung eine spürbare Wartezeit.
Das passt zum bisherigen Muster beim Epiq: Der Epiq 55 war seit dem 20. Mai bestellbar, gebaut wird er seit dem 8. Juni im spanischen Werk Pamplona. Dort entstehen auch die verwandten Modelle des Konzerns, was für die Stückzahlen spricht — je mehr Fahrzeuge über dieselbe Linie laufen, desto stabiler die Planung.
Wie sich Bestelltermin und Lieferzeit beim Epiq bisher entwickelt haben, steht im Beitrag zur Škoda Epiq Lieferzeit. Den vollständigen Fahrplan aller Varianten sortiert der Beitrag Škoda Epiq Bestellstart.
Für wen lohnt sich der Epiq First Edition?
Die ehrliche Antwort hängt an einer einzigen Frage: Wie wichtig ist die Optik?
Wer die Matrix-LED-Scheinwerfer ohnehin wollte, rechnet anders. Das Paket Licht & Sicht kostet einzeln 950 Euro. Zieht man die ab, bleiben rund 2.400 Euro für Räder, Kontrastdach und Designelemente. Für ein auffälliges Auto ist das ein normaler Preis.
Wer vor allem Reichweite und einen niedrigen Preis sucht, ist bei der Selection besser aufgehoben — oder bei der Essence, wenn die Grundausstattung reicht. Beide verbrauchen weniger und kosten deutlich weniger.
Wer den Wiederverkauf mitdenkt, sollte bedenken: Auffällige Sondermodelle mit kräftigen Farbakzenten sprechen einen kleineren Käuferkreis an als neutrale Ausführungen. Das kann den Verkauf später erschweren — oder, bei echten Liebhaber-Modellen, das Gegenteil bewirken. Beim Epiq ist dafür noch keine Erfahrung vorhanden, das Modell ist zu neu.
Die staatliche E-Auto-Förderung verändert die Rechnung bei allen drei Linien gleichermaßen. Wie viel im eigenen Fall dabei herauskommt, hängt am zu versteuernden Einkommen — die Regeln erklärt der Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026.
Beratung und Service in Wiesloch
Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter Service- und Werkstattpartner für ŠKODA. Das Team ordnet ein, welche Epiq-Variante zum eigenen Alltag passt, rechnet die Förderung konkret vor und übernimmt später Inspektion, Batterie-Diagnose und Garantieabwicklung. Die Bestellung eines Neuwagens läuft über einen ŠKODA-Vertragshändler der Region, den Kontakt dorthin vermitteln wir gern.
Wer sofort ein Fahrzeug fahren möchte, statt auf die Produktion im Oktober zu warten, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand kurzfristig verfügbare Modelle.
Quellen und Stand der Angaben
Preise, Verbrauchswerte und die Bestellbarkeit stammen aus dem offiziellen Škoda-Konfigurator für den Epiq, abgerufen am 13. August 2026. Dort sind die drei Linien Essence, Selection und First Edition mit ihren Einstiegspreisen und den Verbrauchsangaben gelistet.
Die Ausstattungsdetails, die Bezeichnung als limitierte Ausführung sowie die technischen Daten mit 155 Kilowatt, 290 Newtonmetern, 55 Kilowattstunden Batteriekapazität und 24 Minuten Ladezeit stammen aus der offiziellen Modellmitteilung von Škoda Auto zur Epiq First Edition vom 19. Mai 2026.
Die rechtlichen Grundlagen der Verbrauchskennzeichnung und was die genormten Prüfwerte im Alltag aussagen, erklärt der ADAC zum WLTP-Messverfahren. Eine unabhängige technische Einordnung des Epiq liefert auto motor und sport, eine Einordnung des Marktumfelds für günstige Elektroautos das Fachmedium electrive.net.
Die Bedingungen der staatlichen Förderung und die Einkommensgrenzen sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nachzulesen — dort läuft auch die Antragstellung.
Preise und Ausstattungsumfänge können sich ändern; verbindlich ist immer die aktuelle Angabe von Škoda beziehungsweise des Vertragshändlers. Stand der Werte: 13.08.2026.
Häufige Fragen
Was kostet der Škoda Epiq First Edition?
Der Einstieg liegt bei 38.950 Euro. Das ist der Listenpreis inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführung und Zulassung. Gegenüber der Selection ab 35.600 Euro sind das 3.350 Euro mehr, gegenüber der Essence ab 32.100 Euro sind es 6.850 Euro. Damit ist die First Edition die teuerste Art, einen Epiq zu bestellen.
Seit wann ist der Škoda Epiq First Edition in Deutschland bestellbar?
Seit dem 13. August 2026. An diesem Tag ist die Variante im deutschen Škoda-Konfigurator aufgetaucht und lässt sich dort zusammenstellen und bestellen. Vorher war sie nur in Österreich und der Schweiz gelistet. Die Produktion soll im Oktober 2026 anlaufen.
Welche Ausstattung hat der Škoda Epiq First Edition?
Er baut auf der Ausstattungslinie Selection auf und ergänzt sie um exklusive Details. Außen sitzen Akzente in Navajo Orange auf den Spiegelkappen, der Zierleiste über den Seitenfenstern, an den Rädern und in den Stoßfänger-Öffnungen. Dazu kommen ein Kontrastdach in Mystery-Schwarz mit schwarzer Dachreling, eine First-Edition-Plakette aus gebürstetem Aluminium auf der Heckklappe und exklusive 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. Innen gibt es orange Kontrastnähte an Sitzen und Armaturenbrett, orange Sicherheitsgurte, ein Dreispeichen-Sportlenkrad, einen schwarzen Dachhimmel, Sportpedale und dekorative Einstiegsleisten. Das Paket Licht & Sicht mit T-förmigen Matrix-LED-Scheinwerfern ist serienmäßig an Bord.
Was bringt der Aufpreis von 3.350 Euro gegenüber der Selection?
Ein Teil davon lässt sich genau beziffern: Das Paket Licht & Sicht kostet einzeln bestellt 950 Euro. Es bringt Matrix-LED-Hauptscheinwerfer, den dynamischen Fernlichtassistenten, Abbiege- und Schlechtwetterlicht sowie LED-Heckleuchten. Die übrigen rund 2.400 Euro entfallen auf die 20-Zoll-Räder, das Kontrastdach und die orangen Designelemente. Diese Teile bietet Škoda für die Selection nicht einzeln an, deshalb lässt sich der Rest nicht in Einzelpreise zerlegen.
Wie viel Strom braucht der Škoda Epiq First Edition?
Škoda gibt im Konfigurator 14,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer an. Zum Vergleich: Die Selection liegt bei 13,9, die Essence bei 13,7 Kilowattstunden. Der Mehrverbrauch von 0,2 Kilowattstunden gegenüber der Selection geht auf die serienmäßigen 20-Zoll-Räder zurück. Größere Räder sind schwerer und haben mehr Rollwiderstand. Die CO2-Klasse bleibt bei allen drei Linien A.
Welche Farben gibt es für den Škoda Epiq First Edition?
Škoda nennt fünf Möglichkeiten: Marble-Grau, Timiano-Grün, Platinum-Weiß und Aluminium-Silber jeweils mit schwarzem Kontrastdach in Mystery-Schwarz Perleffekt, dazu Mystery-Schwarz Perleffekt einfarbig ohne Kontrastdach. Ohne Aufpreis ist davon nur Marble-Grau, jede andere Lackierung kostet 690 Euro.
Ist der Škoda Epiq Edition Eins und die limitierte First Edition das gleiche Auto?
Nein, das sind zwei verschiedene Sondermodelle mit gegensätzlicher Preislogik. Die Edition Eins kostete 35.600 Euro und damit genauso viel wie die normale Selection — sie legte zwei Ausstattungspakete gratis obendrauf. Die First Edition kostet 38.950 Euro und damit 3.350 Euro mehr als dieselbe Selection, weil sie ein Design- und Lichtpaket gegen Aufpreis verkauft. Die Edition Eins war ab 20. Mai 2026 bestellbar und ist inzwischen aus dem Konfigurator verschwunden, die First Edition ist seit 13. August 2026 bestellbar. Optisch ähneln sich beide mit schwarzem Kontrastdach, orangen Akzenten und großen Rädern.
Ist der Škoda Epiq First Edition limitiert oder schnell ausverkauft?
Škoda bezeichnet sie in der offiziellen Modellmitteilung als limitierte Ausführung, nennt aber weder eine Stückzahl noch ein Enddatum. Dieselbe Formulierung gab es bei der Edition Eins im Mai 2026 — diese verschwand nach rund zwei Monaten aus dem Konfigurator, ohne vorherige Ankündigung. Ein Enddatum lässt sich daraus nicht ableiten, wohl aber, dass sich die Entscheidung beim Vorgänger nach acht Wochen erledigt hatte.
Kann man den Škoda Epiq First Edition leasen?
Ja, der Konfigurator weist neben dem Kaufpreis auch eine monatliche Leasingrate aus. Weil sich Laufzeit, Laufleistung und Anzahlung stark auf die Rate auswirken, ist die dort gezeigte Zahl nur ein Anhaltspunkt. Die verbindliche Rechnung stellt ein Škoda-Vertragshändler auf, über den auch die Bestellung läuft.
Hat der Škoda Epiq First Edition eine Anhängerkupplung?
Die Anhängerkupplung ist für den Epiq freigegeben, kommt nach Škoda-Angaben aber erst ab November 2026 als Werksoption. Da die First Edition auf der Selection aufbaut, ist die Vorbereitung dafür an Bord. Wer den Anhängerbetrieb einplant, sollte den Bestellzeitpunkt danach ausrichten und die Verfügbarkeit vorab beim Vertragshändler klären.