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E-Mobilität & Förderung

Škoda Epiq First Edition: orange Gurte, 20 Zoll — und ein Haken

Škoda Epiq First Edition: Navajo Orange, orange Sicherheitsgurte, 20 Zoll, schwarzes Dach. Ausstattung, Reichweite und Stand der Verfügbarkeit.

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Škoda Epiq: Die First Edition setzt auf dieser Basis Akzente in Navajo Orange und 20-Zoll-Räder
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    Škoda Epiq (2026): bis zu 440 km Reichweite, ab 25.900 Euro – alle Fakten
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Kurzantwort
    2. Was ist die Škoda Epiq First Edition?
    3. Ist die First Edition dasselbe wie die Edition Eins?
    4. Welche Ausstattung hat die Škoda Epiq First Edition?
    5. Wie viel Reichweite hat die Škoda Epiq First Edition?
    6. Was 20-Zoll-Räder im Alltag bedeuten
    7. Für wen die First Edition gemacht ist
    8. Wann kommt die Škoda Epiq First Edition nach Deutschland?
    9. Kann man die Škoda Epiq First Edition schon bestellen?
    10. Was kostet die Škoda Epiq First Edition?
    11. Lohnt sich die First Edition gegenüber der Selection?
    12. Was Navajo Orange mit dem Rest des Autos macht
    13. Ist die First Edition limitiert — und wie lange gibt es sie?
    14. Wie sich das Sondermodell ins Epiq-Programm einordnet
    15. Quellen und Stand der Angaben

    Orange Sicherheitsgurte sieht man selten in einem Kompakt-SUV. Bei der Škoda Epiq First Edition sind sie serienmäßig — zusammen mit orangen Nähten, orangen Akzenten an Spiegelkappen und Stoßfängern und einem schwarzen Dach auf 20-Zoll-Rädern.

    Das Sondermodell ist damit das auffälligste Angebot, das es vom Epiq bisher gibt. Dieser Beitrag zeigt, was genau dazugehört, worin es sich von der früheren Edition Eins unterscheidet, wo es schon erhältlich ist — und warum die großen Räder einen Nachteil mitbringen, den man kennen sollte.


    Kurzantwort


    Was ist die Škoda Epiq First Edition?

    Die First Edition ist ein Sondermodell, das Škoda im Presskit zur Weltpremiere des Epiq vorgestellt hat. Es setzt auf der Ausstattungslinie Selection auf und übernimmt die Technik des Epiq 55: 155 Kilowatt Leistung, 290 Newtonmeter Drehmoment und Schnellladen von 10 auf 80 Prozent in rund 24 Minuten.

    Der Unterschied zum regulären Angebot liegt damit nicht im Antrieb, sondern in Ausstattung und Optik. Škoda bezeichnet die Ausführung als limitiert, nennt dazu aber weder eine Stückzahl noch einen Zeitraum.

    Wer den Epiq grundsätzlich einordnen möchte, findet die technischen Eckdaten im Übersichtsbeitrag zum Škoda Epiq mit Preis und Reichweite.


    Ist die First Edition dasselbe wie die Edition Eins?

    Nein — und diese Verwechslung liegt nahe, weil beide Namen dasselbe zu bedeuten scheinen. Tatsächlich sind es zwei verschiedene Sondermodelle mit unterschiedlicher Ausstattung.

    Edition EinsFirst Edition
    GrundlageSelectionSelection
    SerienpaketeTravel sowie Licht & SichtKomfort- und Technik-Paket
    Räder18 Zoll Plover in Schwarzexklusive 20-Zoll-Räder
    DachSerienausführungschwarzes Dach, schwarze Dachreling
    Optische Merkmalekeine besonderen AkzenteNavajo Orange außen und innen, eigenes Emblem
    Preis Deutschlandab 35.600 Euronoch nicht veröffentlicht

    Der wichtigste inhaltliche Unterschied steckt in den Paketen. Die Edition Eins brachte Travel (Navigation, Sprachsteuerung, USB-C-Anschlüsse, Travel Assist) und Licht & Sicht (Matrix-LED, Fernlichtassistent, Schlechtwetterlicht) mit. Die First Edition hat stattdessen das Komfort-Paket (unter anderem beheizbares Lenkrad, Sitzheizung, Klimaautomatik) und das Technik-Paket (Parksensoren, Rückfahrkamera, schlüsselloses Öffnen) serienmäßig — Ausstattung, die bei der Selection ohnehin dabei ist.

    Das heißt: Wer die Assistenz- und Lichtausstattung der Edition Eins wollte, bekommt sie bei der First Edition nicht automatisch. Travel und Licht & Sicht sind dort laut Presskit optional. Wie es zum Ende der Edition Eins kam, steht im Beitrag Škoda Epiq Edition Eins: was der Wegfall für Käufer bedeutet.


    Welche Ausstattung hat die Škoda Epiq First Edition?

    Von außen erkennt man das Sondermodell an mehreren Details, die Škoda im Presskit einzeln aufführt. Die Akzente in Navajo Orange sitzen an den Spiegelkappen, an der Zierleiste über den Seitenfenstern, als Streifen auf den Radabdeckungen und in den Einfassungen der senkrechten Öffnungen an vorderem und hinterem Stoßfänger.

    Dazu kommen ein schwarzes Dach, eine schwarze Dachreling, ein eigenes First-Edition-Emblem und die exklusiven 20-Zoll-Räder. Für die Außenfarbe stehen fünf Töne zur Wahl.

    Im Innenraum setzt sich das Thema fort. Die Sitze und das Armaturenbrett tragen orange Nähte, dazu kommen orange Sicherheitsgurte — der auffälligste Punkt, weil Gurte sonst praktisch immer schwarz sind. Ergänzt wird das durch ein Dreispeichen-Sportlenkrad mit orangem Kontrast, einen schwarzen Dachhimmel, Sportpedale und eigene Einstiegsleisten.

    Das ist ein deutlich lauterer Auftritt, als man ihn von Škoda gewohnt ist. Ob das gefällt, ist Geschmackssache — unauffällig ist es jedenfalls nicht.


    Wie viel Reichweite hat die Škoda Epiq First Edition?

    Hier steckt der Haken, und er ist für die Kaufentscheidung wichtiger als jedes Designdetail.

    Für die Technik des Epiq 55 nennt Škoda im internationalen Presskit rund 440 Kilometer. Die österreichische Modellseite weist für die First Edition dagegen 309 bis 429 Kilometer aus, gemessen nach WLTP (dem einheitlichen europäischen Prüfverfahren für Verbrauch und Reichweite), bei einem Verbrauch von 14,1 bis 18,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer.

    Bemerkenswert ist dabei nicht nur der niedrigere Höchstwert, sondern die Breite der Spanne. Zwischen 309 und 429 Kilometern liegen 120 Kilometer — das ist mehr als ein Drittel Unterschied, abhängig von Ausstattung und Fahrprofil. Solche Spannen sind bei diesem Prüfverfahren üblich, weil es verschiedene Konfigurationen abdeckt. Für die eigene Planung zählt deshalb eher der untere Wert als der obere.

    Die naheliegende Erklärung sind die serienmäßigen 20-Zoll-Räder. Große Räder mit breiteren Reifen brauchen mehr Energie als kleinere — dieser Zusammenhang gilt für Elektroautos allgemein. Eine Bestätigung, dass genau das die Ursache ist, nennt Škoda allerdings nicht.

    Praktisch heißt das: Die auffällige Optik hat einen Preis, der sich nicht nur in Euro ausdrückt. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, sollte prüfen, ob ihm die 20-Zöller den Reichweitenverlust wert sind. Was der Epiq im Alltag tatsächlich schafft, ordnet der Beitrag zur Reichweite des Škoda Epiq ein. Und wie schnell er wieder voll ist, steht im Beitrag Škoda Epiq laden: Ladeleistung, Ladezeit und Wallbox.


    Was 20-Zoll-Räder im Alltag bedeuten

    Weil die großen Räder das prägende technische Merkmal der First Edition sind, lohnt der nüchterne Blick auf ihre Folgen. Drei davon merkt man im täglichen Betrieb.

    Der erste ist der Federungskomfort. Ein 20-Zoll-Rad bedeutet bei gleichem Gesamtdurchmesser eine niedrigere Reifenflanke. Diese Flanke federt kleine Unebenheiten mit ab — je flacher sie ist, desto direkter kommen Querfugen, Kanaldeckel und Flickstellen im Innenraum an. Auf gut ausgebauten Straßen fällt das kaum auf, auf schlechtem Asphalt deutlich.

    Der zweite Punkt sind die Folgekosten. Reifen in großen Dimensionen kosten spürbar mehr als kleinere, und beim Elektroauto kommt hinzu, dass wegen des höheren Gewichts ohnehin belastbarere Reifen nötig sind. Wer die Räder über die Haltedauer zweimal wechselt, zahlt diesen Aufpreis mehrfach.

    Der dritte Punkt ist der empfindlichere Umgang mit Bordsteinen. Flache Reifenflanken schützen die Felge schlechter — beim seitlichen Einparken ist mehr Sorgfalt nötig, wenn die Felgenkante nicht leiden soll.

    Keiner dieser Punkte spricht grundsätzlich gegen die First Edition. Sie gehören aber zur Rechnung dazu, wenn man den Aufpreis gegen die Optik abwägt. Wer viel auf Landstraßen unterwegs ist und Wert auf Federungskomfort legt, ist mit kleineren Rädern zufriedener.


    Für wen die First Edition gemacht ist

    Ein Sondermodell wie dieses richtet sich nicht an alle, und das ist Absicht. Škoda gilt seit Jahrzehnten als Marke der zurückhaltenden Vernunft — orange Sicherheitsgurte passen auf den ersten Blick nicht in dieses Bild.

    Genau darin liegt der Reiz. Der Epiq ist das günstigste Elektromodell der Marke und spricht damit auch jüngere Käufer an, die zum ersten Mal ein neues Auto kaufen. Für diese Gruppe ist ein eigenständiger Auftritt oft wichtiger als der letzte Kilometer Reichweite. Die First Edition liefert genau das: ein Auto, das sich vom Nachbarfahrzeug unterscheidet, ohne dass man dafür in eine andere Preisklasse wechseln muss.

    Weniger passend ist sie für Vielfahrer und für alle, die den Wagen als reines Werkzeug betrachten. Wer täglich pendelt, profitiert stärker von Reichweite und Komfort als von orangen Akzenten — und bekommt beides bei der Selection mit kleineren Rädern.

    Eine dritte Gruppe sollte den Zeitpunkt im Blick behalten: alle, die die Edition Eins verpasst haben. Für sie ist die First Edition derzeit das einzige Sondermodell im Programm, und limitierte Angebote sind erfahrungsgemäß nicht dauerhaft verfügbar.


    Wann kommt die Škoda Epiq First Edition nach Deutschland?

    Im deutschen ŠKODA-Konfigurator steht sie am 28. Juli 2026 nicht zur Auswahl. Dort sind nur die Linien Essence ab 32.100 Euro und Selection ab 35.600 Euro wählbar.

    Anders sieht es in den Nachbarländern aus. Auf der österreichischen Modellseite zur Epiq First Edition ist sie mit Preis und Konfigurator-Verweis gelistet, und auch die Schweizer Seite führt sie. Das Sondermodell existiert also, ist aber je nach Markt unterschiedlich weit eingeführt.

    Einen Termin für Deutschland hat Škoda öffentlich nicht genannt. Wer wissen will, ob und wann sie hier kommt, fragt am besten direkt bei einem ŠKODA-Vertragshändler nach — dort ist der Stand der Modellpflege bekannt, bevor er auf der Webseite auftaucht.


    Kann man die Škoda Epiq First Edition schon bestellen?

    In Deutschland derzeit nicht. Wer die Škoda Epiq First Edition bestellen möchte, findet sie im deutschen Konfigurator nicht — dort stehen nur Essence und Selection. In Österreich und der Schweiz ist sie dagegen gelistet.

    Eine Bestellung im Nachbarland ist für deutsche Käufer allerdings kein einfacher Ausweg. Fahrzeugpreise, Ausstattungsumfänge und Steuern unterscheiden sich, dazu kommen Import und Zulassung. In aller Regel lohnt sich das Warten auf die deutsche Freigabe mehr als der Umweg.

    Wer die First Edition trotzdem im Blick behalten will, fragt am besten regelmäßig bei einem ŠKODA-Vertragshändler nach. Dort ist bekannt, welche Ausführungen als nächstes freigegeben werden — meist bevor sie im Konfigurator auftauchen. Wie schnell so ein Sondermodell wieder verschwinden kann, zeigt der Fall der Vorgängerin: die Edition Eins ist nach rund zwei Monaten aus dem Konfigurator verschwunden.

    Ein Punkt, der bei der Bestellung eines neuen ŠKODA oft übersehen wird: Man muss das Auto nicht zwingend beim Händler abholen. ŠKODA bietet die Abholung in der Autostadt Wolfsburg an, mit Werksführung und Übergabe vor Ort. Ob sich das lohnt und was es kostet, klärt der Beitrag Abholung in der Autostadt: Kosten und Leistungen. Den direkten Vergleich beider Wege liefert der Beitrag Autostadt oder Händler: was sich für wen lohnt.


    Was kostet die Škoda Epiq First Edition?

    Für Deutschland gibt es noch keinen Preis. Die österreichische Modellseite nennt einen Einstieg ab 39.280 Euro.

    Dieser Wert lässt sich allerdings nicht auf Deutschland übertragen. In Österreich fließen andere Steuern und Abgaben in den Listenpreis ein, weshalb Fahrzeugpreise dort regelmäßig von den deutschen abweichen. Die Zahl taugt als grobe Einordnung, nicht als Vorhersage.

    Zur Orientierung hilft der Blick auf das deutsche Preisgefüge: Die Essence startet bei 32.100 Euro, die Selection bei 35.600 Euro. Da die First Edition auf der Selection aufbaut und zusätzliche Ausstattung mitbringt, wird sie darüber liegen. Alle aktuellen Listenpreise stehen im Beitrag zum Preis des Škoda Epiq.

    Was die Rechnung spürbar verändern kann, ist die staatliche Förderung. Wie viel im eigenen Fall dabei herauskommt, hängt am zu versteuernden Einkommen — die Einzelheiten stehen im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 mit bis zu 6.000 Euro Zuschuss.


    Lohnt sich die First Edition gegenüber der Selection?

    Technisch bekommt man dasselbe Auto. Antrieb, Akku und Ladeleistung des Epiq 55 sind bei der Selection identisch. Der Aufpreis fließt in drei Dinge: die orangen Designelemente, das schwarze Dach und die 20-Zoll-Räder.

    Für wen sich das lohnt, lässt sich recht klar beantworten. Wer ein Auto möchte, das auffällt, und wem der eigenständige Auftritt etwas wert ist, bekommt hier ein Angebot, das es sonst nicht gibt — orange Gurte lassen sich nicht nachrüsten.

    Wer dagegen vor allem Reichweite braucht, sollte zweimal nachdenken. Die 20-Zoll-Räder kosten nach den österreichischen Angaben spürbar Kilometer. In dem Fall ist die Selection mit kleineren Rädern die vernünftigere Wahl. Die Abwägung zwischen den regulären Linien klärt der Beitrag Essence oder Selection: was der Aufpreis bringt.

    Ein dritter Punkt betrifft den Wiederverkauf. Auffällige Sondermodelle mit kräftigen Farbakzenten sprechen einen kleineren Käuferkreis an als unauffällige Ausführungen. Das kann sich später auf die Nachfrage auswirken — muss es aber nicht, weil limitierte Ausführungen umgekehrt auch als Sammlerstücke gelten können. Belastbar vorhersagen lässt sich das nicht.

    Praktisch hilft eine einfache Reihenfolge bei der Entscheidung. Zuerst klären, ob der Epiq überhaupt das passende Auto ist — dafür zählen Platzangebot, Reichweite und Preis, nicht die Ausstattungslinie. Erst danach die Linie wählen. Wer diese beiden Fragen vermischt, entscheidet sich am Ende oft für ein Auto, das gut aussieht, aber nicht zum eigenen Alltag passt.

    Beim zweiten Schritt lohnt eine ehrliche Selbsteinschätzung: Wie oft fährt man wirklich Strecken, bei denen die Reichweite knapp wird? Wer überwiegend im Umkreis von 50 Kilometern unterwegs ist und zu Hause laden kann, für den spielt der Unterschied zwischen 309 und 429 Kilometern im Alltag praktisch keine Rolle — dann ist die Optik das stärkere Argument. Wer dagegen regelmäßig 300 Kilometer am Stück fährt, merkt ihn bei jeder Fahrt.

    Ein letzter Hinweis zur Sitzprobe: Farbakzente wirken auf Fotos anders als in der Wirklichkeit. Wer unsicher ist, ob orange Gurte auf Dauer gefallen, sollte das Fahrzeug im Original gesehen haben, bevor er bestellt.


    Was Navajo Orange mit dem Rest des Autos macht

    Ein Farbakzent klingt nach einer Kleinigkeit, verändert bei diesem Auto aber die ganze Wirkung. Das liegt daran, wo Škoda die Akzente gesetzt hat.

    Außen sitzen sie nicht als durchgehender Streifen, sondern an vier voneinander getrennten Stellen: Spiegelkappen, Zierleiste über den Seitenfenstern, ein Streifen auf den Radabdeckungen und die Einfassungen der senkrechten Öffnungen in den Stoßfängern. Diese Verteilung zieht den Blick über die gesamte Fahrzeuglänge, statt ihn auf einen Punkt zu lenken. Zusammen mit dem schwarzen Dach entsteht ein dreifarbiger Aufbau — Karosseriefarbe, schwarzes Dach, orange Akzente.

    Innen ist der Eingriff noch deutlicher. Orange Nähte an Sitzen und Armaturenbrett bleiben dezent, solange man nicht genau hinsieht. Die orangen Sicherheitsgurte dagegen sind das erste, was beim Einsteigen auffällt — sie liegen im direkten Blickfeld und sind bei jeder Fahrt sichtbar. Wer sich das vorstellen möchte, sollte genau hier ansetzen: Gurte lassen sich nicht abdecken oder umtauschen.

    Ergänzt wird das durch einen schwarzen Dachhimmel. Der wirkt hochwertig, macht den Innenraum optisch aber kleiner und dunkler als eine helle Ausführung — bei einem Auto von gut vier Metern Länge ein Punkt, den man vor der Bestellung im Original gesehen haben sollte. Wie viel Platz der Epiq tatsächlich bietet, steht im Beitrag zu Maßen und Kofferraum des Škoda Epiq.


    Ist die First Edition limitiert — und wie lange gibt es sie?

    Škoda bezeichnet sie im Presskit als limitierte Ausführung, ohne eine Stückzahl oder ein Enddatum zu nennen. Das entspricht dem Vorgehen bei der Edition Eins, die ebenfalls als limitiert angekündigt wurde.

    Aus deren Verlauf lässt sich eine Erwartung ableiten: Die Edition Eins war ab dem 20. Mai 2026 bestellbar und verschwand rund zwei Monate später aus dem Konfigurator. Wer bei einem solchen Angebot zu lange überlegt, verpasst es unter Umständen — das ist die Lehre aus dem ersten Sondermodell.

    Wie eng das Zeitfenster tatsächlich war, zeigt der Beitrag Epiq Edition Eins: was der Wegfall bedeutet. Und wer sich fragt, wann ein heute bestellter Epiq überhaupt ankommt, findet die berichteten Termine im Beitrag zur Škoda Epiq Lieferzeit.


    Wie sich das Sondermodell ins Epiq-Programm einordnet

    Mit der First Edition wird das Angebot rund um den Epiq vielfältiger, ohne dass sich technisch etwas ändert. Die Struktur bleibt: Essence als Einstieg, Selection als besser ausgestattete Linie, dazu Sondermodelle auf Selection-Basis.

    Für die Auswahl heißt das, dass die eigentliche Entscheidung weiterhin bei der Motorisierung liegt. Der Epiq 55 mit dem großen Akku ist derzeit die einzige bestellbare Variante. Die günstigeren Versionen Epiq 35 ab 25.900 Euro und Epiq 40 ab 27.900 Euro mit dem kleineren Akku von rund 37 Kilowattstunden kommen erst ab Ende September 2026 in den Konfigurator — Sondermodelle auf dieser Basis gibt es bislang nicht. Welche Version zu welchem Bedarf passt, klärt der Beitrag Škoda Epiq 35, 40 oder 55: welche Version sich lohnt.

    Wer den Epiq vor einer Entscheidung im Original sehen möchte: ŠKODA zeigt ihn bis Oktober 2026 auf einer Tour durch Deutschland. Alle Stationen stehen im Beitrag zur ŠKODA Roadshow 2026 mit allen Terminen und Städten. Für Fragen zu Wartung, Inspektion und Service an der Antriebsbatterie ist der Automobilsalon Bellemann als ŠKODA-Servicepartner in Wiesloch für die Region Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim da.


    Quellen und Stand der Angaben

    Alle Angaben wurden am 28.07.2026 geprüft. Die Ausstattungsdetails der First Edition — Navajo Orange an Spiegelkappen, Fensterzierleisten, Radabdeckungen und Stoßfängern, schwarzes Dach, 20-Zoll-Räder, orange Nähte, orange Sicherheitsgurte, Sportlenkrad, schwarzer Dachhimmel, Sportpedale und Einstiegsleisten — stammen aus dem offiziellen ŠKODA-Presskit zur Epiq First Edition. Dort ist auch beschrieben, dass die Ausführung auf der Selection aufbaut und Komfort- sowie Technik-Paket serienmäßig enthält.

    Der Preis ab 39.280 Euro sowie die WLTP-Werte von 309 bis 429 Kilometern stammen von der österreichischen ŠKODA-Modellseite zur Epiq First Edition und gelten ausdrücklich für Österreich. Eine Übertragung auf den deutschen Markt ist nicht zulässig, weil dort andere Steuern und Abgaben in den Listenpreis einfließen.

    Dass die First Edition im deutschen Konfigurator am Prüftag nicht wählbar war, beruht auf einer eigenen Prüfung des ŠKODA-Konfigurators, in dem ausschließlich Essence ab 32.100 Euro und Selection ab 35.600 Euro angeboten wurden. Die deutschen Preise und der Bestellstart des Epiq sind in der ŠKODA-Pressemitteilung zum Bestellstart dokumentiert, der Produktionsstart am 8. Juni 2026 in der Mitteilung zum Produktionsstart in Pamplona.

    Zur Verfügbarkeit in Deutschland liegt keine Aussage von Škoda vor. Dieser Beitrag nennt deshalb keinen Termin und verzichtet auf Spekulation. Die Vermutung, dass die 20-Zoll-Räder für die geringere Reichweite verantwortlich sind, ist im Text als Vermutung gekennzeichnet — bestätigt hat Škoda das nicht. Wir aktualisieren, sobald die First Edition in Deutschland gelistet wird oder Škoda Preise für den deutschen Markt veröffentlicht. Letzter Stand der Werte: 28.07.2026.

    Häufige Fragen

    Was ist die Škoda Epiq First Edition?

    Ein Sondermodell des Epiq, das auf der Ausstattungslinie Selection aufbaut und die Technik des Epiq 55 mit 155 Kilowatt nutzt. Kennzeichen sind Akzente in der Farbe Navajo Orange außen und innen, ein schwarzes Dach, 20-Zoll-Räder und ein eigenes Emblem. Serienmäßig enthalten sind das Komfort-Paket und das Technik-Paket.

    Ist die First Edition dasselbe wie die Edition Eins?

    Nein, das sind zwei verschiedene Sondermodelle. Beide bauen zwar auf der Selection auf, unterscheiden sich aber deutlich: Die Edition Eins brachte die Pakete Travel sowie Licht & Sicht mit und rollte auf 18-Zoll-Rädern. Die First Edition hat stattdessen das Komfort- und das Technik-Paket serienmäßig, dazu 20-Zoll-Räder und die auffälligen orangen Designelemente.

    Welche Ausstattung hat die Škoda Epiq First Edition?

    Außen fallen die Akzente in Navajo Orange an Spiegelkappen, Fensterzierleisten, Radabdeckungen und den Stoßfänger-Öffnungen auf, dazu kommen ein schwarzes Dach, schwarze Dachreling, ein First-Edition-Emblem und exklusive 20-Zoll-Räder. Innen gibt es orange Nähte an Sitzen und Armaturenbrett, orange Sicherheitsgurte, ein Dreispeichen-Sportlenkrad, einen schwarzen Dachhimmel sowie Sportpedale und Einstiegsleisten.

    Wann kommt die Škoda Epiq First Edition nach Deutschland?

    Im deutschen Konfigurator steht sie am 28. Juli 2026 noch nicht — dort sind nur Essence und Selection wählbar. In Österreich ist sie dagegen bereits auf der Modellseite gelistet, ebenso in der Schweiz. Einen Termin für den deutschen Marktstart hat Škoda öffentlich nicht genannt.

    Wie viel Reichweite hat die Škoda Epiq First Edition?

    Hier lohnt der genaue Blick. Für die Technik des Epiq 55 nennt Škoda im Presskit rund 440 Kilometer. Die österreichische Modellseite weist für die First Edition dagegen 309 bis 429 Kilometer aus, gemessen nach WLTP (dem einheitlichen europäischen Prüfverfahren). Der Unterschied dürfte an den serienmäßigen 20-Zoll-Rädern liegen, die mehr Energie brauchen als kleinere Räder. Eine Erklärung dazu nennt Škoda nicht.

    Was kostet die Škoda Epiq First Edition?

    Für Deutschland ist noch kein Preis veröffentlicht. Die österreichische Modellseite nennt einen Einstieg ab 39.280 Euro. Dieser Wert lässt sich nicht auf Deutschland übertragen, weil in Österreich andere Steuern und Abgaben in den Listenpreis einfließen. Zur Einordnung: Die Selection startet in Deutschland bei 35.600 Euro.

    Lohnt sich die First Edition gegenüber der Selection?

    Das hängt davon ab, wie wichtig die Optik ist. Technisch entspricht die First Edition dem Epiq 55, den es auch als Selection gibt. Der Aufpreis geht in das Komfort- und Technik-Paket, die 20-Zoll-Räder und die orangen Designelemente. Wer auf die auffällige Optik verzichten kann und mehr Reichweite möchte, fährt mit kleineren Rädern besser.

    Ist die First Edition limitiert?

    Škoda bezeichnet sie im Presskit als limitierte Ausführung, nennt aber weder eine Stückzahl noch einen Zeitraum. Bei der vorherigen Edition Eins lief es ähnlich: Sie war ebenfalls als limitiert angekündigt und verschwand nach rund zwei Monaten aus dem Konfigurator.

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