- Škoda Epiq vs VW ID.Polo 2026: welcher Elektro-Kleinwagen ist die bessere Wahl?
- CUPRA Raval vs VW ID. Polo 2026: Welches E-Auto passt wirklich zu dir?
- CUPRA Raval vs. Škoda Epiq 2026: das Schwestermodell-Duell der MEB+-Stromer im echten Vergleich
- Škoda Epiq, VW ID.Polo, Cupra Raval: dasselbe Auto oder großer Unterschied?
Inhalt dieses Artikels
- Škoda Epiq vs VW ID.Polo vs Cupra Raval: welcher ist der beste im Vergleich 2026?
- Kurzantwort
- Was verbindet Epiq, ID.Polo und Raval: die MEB+-Plattform
- Epiq, ID.Polo und Raval im Datenvergleich: die wichtigsten Werte auf einen Blick
- Wie viel kosten Epiq, ID.Polo und Raval 2026?
- Welche Reichweite haben Epiq, ID.Polo und Raval?
- Welcher Konzern-Kleinwagen hat den meisten Platz?
- Epiq, ID.Polo und Raval: drei Charaktere aus einer Basis
- Wie fahren sich Epiq, ID.Polo und Raval im Alltag?
- Ausstattung, Infotainment und Bedienung: wo liegen die Unterschiede?
- Gibt es noch weitere Geschwister wie den VW ID.Cross?
- Mit welchem Auto sind Epiq, ID.Polo und Raval vergleichbar?
- Wann sind Epiq, ID.Polo und Raval lieferbar?
- Welcher Elektro-Kleinwagen passt zu wem?
- Lohnt sich das Warten oder der Kauf eines Gebrauchten?
- Fazit: dasselbe Fundament, drei ehrliche Antworten
Škoda Epiq vs VW ID.Polo vs Cupra Raval: welcher ist der beste im Vergleich 2026?
Selten hat der Volkswagen-Konzern so offen gezeigt, wie eng seine Modelle verwandt sind. Mit dem Škoda Epiq, dem VW ID.Polo und dem Cupra Raval kommen 2026 drei kleine Elektroautos, die sich dieselbe Technik teilen. Für Käufer stellt sich damit eine berechtigte Frage: Kaufe ich am Ende dreimal dasselbe Auto, nur mit anderem Logo?
Die kurze Antwort: technisch fast, im Alltag nein. Die drei unterscheiden sich bei Größe, Kofferraum, Preis, Anhängelast, Garantie und Lieferzeit, und genau das zeigt dieser Vergleich. Alle Werte haben wir am 19. September 2026 gegen die Datenblätter von Škoda, Volkswagen und CUPRA sowie den ADAC geprüft. Wer den Blick über die drei hinaus weiten will, findet ihn im Beitrag Günstigste Elektroautos 2026 unter 30.000 Euro im Vergleich.
Kurzantwort
Was verbindet Epiq, ID.Polo und Raval: die MEB+-Plattform
Alle drei stehen auf der MEB+-Plattform (eine weiterentwickelte Version des Elektro-Baukastens, den der Konzern schon im ID.3 nutzt). Für die kleinen Modelle wurde sie auf Frontantrieb umgebaut und günstiger gemacht. Deshalb haben alle drei dieselben Leistungsstufen mit 85, 99 und 155 Kilowatt, dieselben Akkus mit 37 und 52 Kilowattstunden und dieselbe Ladetechnik.
Gebaut werden die drei in Spanien, aber nicht im selben Werk. Den VW ID.Polo und den Cupra Raval fertigt das Werk in Martorell bei Barcelona seit Juni 2026, das haben der Volkswagen-Konzern und CUPRA mitgeteilt. Den Škoda Epiq baut das Werk in Pamplona, dort begann die Serienfertigung am 8. Juni 2026.
Warum bringt der Konzern drei so ähnliche Autos? Elektro-Kleinwagen sind schwer profitabel zu bauen, weil die Batterie teuer ist und der Preis niedrig bleiben muss. Teilen sich drei Marken die Entwicklung, sinken die Kosten je Auto. Jede Marke setzt dann mit Karosserie, Ausstattung und Abstimmung eigene Akzente. Wie viel die drei technisch wirklich gemeinsam haben, erklärt der Beitrag MEB+ Plattform erklärt.
Epiq, ID.Polo und Raval im Datenvergleich: die wichtigsten Werte auf einen Blick
Die Tabelle zeigt die Werte aus den Datenblättern der Hersteller und des ADAC. Preise gelten jeweils für die günstigste Version der Stufe.
| Merkmal | Škoda Epiq | VW ID.Polo | Cupra Raval |
|---|---|---|---|
| Karosserie | City-SUV | Kleinwagen | sportlicher Kleinwagen |
| Länge | 4.171 mm | 4.053 mm | 4.046 mm |
| Breite ohne Spiegel | 1.798 mm | 1.816 mm | 1.784 mm |
| Höhe | 1.581 mm | 1.530 mm | 1.514 mm |
| Radstand | 2.597 mm | 2.592 mm | 2.599 mm |
| Kofferraum | 475 l | 441 l | 441 l |
| Reichweite großer Akku | 425–441 km | 419–454 km | 413–445 km |
| Schnellladen 10–80 % | 23 bzw. 24 Min. | 23 bzw. 24 Min. | 23 bzw. 24 Min. |
| Einstieg 85 kW | ab 25.900 € (ab Oktober) | ab 24.995 € | ab 25.950 € („Coming Soon”) |
| Garantie | 2 Jahre | 2 Jahre | 5 Jahre |
Der Radstand, also der Abstand zwischen den Achsen, ist bei allen dreien fast gleich. Beim Laden gibt es keine Unterschiede. Mit kleinem Akku laden alle drei mit bis zu 88 Kilowatt in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Mit großem Akku sind es bis zu 105 Kilowatt und 24 Minuten. Zu Hause laden alle mit 11 Kilowatt. Die Unterschiede entstehen bei Karosserie, Preis und Garantie.
Wie viel kosten Epiq, ID.Polo und Raval 2026?
Bei gleicher Leistung liegen die drei nicht so nah beieinander, wie oft behauptet wird. Die Tabelle zeigt die Einstiegspreise je Stufe (Stand 19. September 2026).
| Leistung und Akku | Škoda Epiq | VW ID.Polo | Cupra Raval |
|---|---|---|---|
| 85 kW, 37 kWh | Epiq 35 ab 25.900 €, laut Škoda im Oktober bestellbar | Trend ab 24.995 € | Raval ab 25.950 €, bei CUPRA „Coming Soon” |
| 99 kW, 37 kWh | Epiq 40 Essence ab 27.900 € | Life ab 29.195 € | Plus ab 29.850 € |
| 155 kW, 52 kWh | Epiq 55 Essence ab 32.100 € | Life ab 33.795 € | Endurance ab 34.790 € |
| Sportmodell 166 kW | kein Gegenstück | GTI für 2027 angekündigt | VZ ab 39.990 € |
Im Einstieg ist der ID.Polo vorn, und er ist dort sofort bestellbar. Ab 99 Kilowatt ist der Epiq der günstigste: 1.295 Euro unter dem ID.Polo Life und 1.950 Euro unter dem Raval Plus. Mit großem Akku kostet der Epiq 55 Essence 1.695 Euro weniger als der ID.Polo Life und 2.690 Euro weniger als der Raval Endurance. Die Serienausstattung ist allerdings nicht gleich, deshalb lohnt der Blick in alle drei Konfiguratoren. Die Details zu den Paaren stehen in den Beiträgen Škoda Epiq gegen VW ID.Polo im Vergleich, Cupra Raval gegen VW ID.Polo und Cupra Raval gegen Škoda Epiq im Schwestermodell-Vergleich.
Für alle drei gilt die E-Auto-Förderung 2026. Sie zahlt je nach Einkommen und Kinderzahl 3.000 bis 6.000 Euro, auch beim Leasing. Wer sie bekommt, steht im Beitrag E-Auto-Förderung 2026 in Deutschland mit bis zu 6.000 Euro, die eigene Höhe rechnet der Förder-Rechner nach Einkommen und Kindern aus. Zusätzlich können Halter reiner E-Autos derzeit einmal im Jahr die THG-Prämie beantragen.
Welche Reichweite haben Epiq, ID.Polo und Raval?
Die Unterschiede sind klein, weil die Technik gleich ist. Mit großem Akku kommt der VW ID.Polo nach dem EU-Messverfahren auf 419 bis 454 Kilometer, der Cupra Raval Endurance auf 413 bis 445 und der Škoda Epiq 55 auf 425 bis 441. Die Spanne entsteht durch die Ausstattung: Größere Räder und Extras kosten ein paar Kilometer. Mit kleinem Akku liegen alle drei bei rund 304 bis 334 Kilometern, der Epiq 40 bei 315 bis 327.
Beim Verbrauch liegt der ID.Polo leicht vorn. Volkswagen nennt für den ID.Polo mit großem Akku 13,3 bis 14,6 Kilowattstunden je 100 Kilometer, CUPRA für den Raval Endurance 13,6 bis 14,8 und Škoda für den Epiq 55 13,7 bis 14,2. Im Alltag macht das wenig aus: Mit Haushaltsstrom für 32,8 Cent, dem Schnitt im April 2026 laut Verivox, kosten 100 Kilometer bei allen dreien rund 4,35 bis 4,85 Euro. Wie weit die Modelle im Winter kommen, zeigen die Beiträge Škoda Epiq Reichweite 2026 und Cupra Raval Reichweite 2026.
Eine Wärmepumpe (sie heizt mit weniger Strom und hilft im Winter der Reichweite) kostet bei allen dreien Aufpreis. Beim Epiq sind es 950 Euro, beim ID.Polo laut ADAC 990 Euro. Beim Raval führt der ADAC sie für den VZ mit 950 Euro.
Welcher Konzern-Kleinwagen hat den meisten Platz?
Hier liegt der deutlichste Unterschied, und er geht an den Škoda Epiq. Er ist rund zwölf Zentimeter länger als die beiden anderen, fünf bis sieben Zentimeter höher und fasst 475 Liter Kofferraum. Bei umgeklappter Rückbank sind es bis zu 1.345 Liter, beim ID.Polo bis zu 1.243 Liter. ID.Polo und Raval fassen je 441 Liter. Im Paket Premium bekommt der Epiq zusätzlich ein 25 Liter kleines Fach unter der Fronthaube, in das laut ADAC gerade das Ladekabel passt.
Alle drei haben unter dem Kofferraumboden noch ein Fach, das die Tester loben. Beim ID.Polo nennt der ADAC es „riesig”, beim Epiq tief, beim Raval lässt sich der Ladeboden laut AUTO ZEITUNG in drei Höhen einsetzen. Hinten sitzen in allen dreien normal große Erwachsene ordentlich. Beim ID.Polo wird es laut ADAC ab 1,80 Metern bei der Beinfreiheit knapp, beim Epiq lassen sich die Füße unter die Vordersitze stellen.
Bei der Anhängelast hat der Epiq mit kleinem Akku die Nase vorn.
| Anhängelast | Škoda Epiq | VW ID.Polo | Cupra Raval |
|---|---|---|---|
| kleiner Akku (99 kW) | 750 kg | 500 kg | 500 kg |
| großer Akku, gebremst | 1.200 kg | 1.200 kg | 1.200 kg |
| großer Akku, ungebremst | 750 kg | 750 kg | 750 kg |
| Anhängerkupplung | 490 €, nur Selection und First Edition | 810 € | 650 € |
Alle Kupplungen sind abnehmbar, die Stützlast liegt bei 75 Kilogramm. Beim Epiq 40 nannte Škoda im Mai noch 500 Kilogramm, heute führt der Konfigurator 750. Mehr dazu steht im Beitrag Škoda Epiq Anhängerkupplung und Anhängelast.
Epiq, ID.Polo und Raval: drei Charaktere aus einer Basis
Wenn die Technik gleich ist, entscheidet der Charakter. Den haben die Marken bewusst unterschiedlich gezeichnet.
Der VW ID.Polo ist der Vernünftige. Er ist der günstigste Einstieg, der sparsamste und hat Strom für Geräte (V2L, Vehicle-to-Load) laut VW mit bis zu 3,6 Kilowatt serienmäßig. Innen setzt VW wieder auf echte Tasten für die Klimaanlage und am Lenkrad. Wer es sportlich mag, bekommt 2027 den ID.Polo GTI mit 166 Kilowatt (226 PS).
Der Škoda Epiq ist der Praktiker. Als einziger der drei ist er ein höheres City-SUV mit mehr Kopffreiheit, größerem Kofferraum und mehr Anhängelast beim kleinen Akku. V2L hat er in jeder Linie, dazu ab Selection die Vorbereitung, um Strom ins Haus zurückzugeben (das sogenannte bidirektionale Laden). Der Epiq 55 steht außerdem schon bei den ersten Händlern. Alles zum Modell steht im großen Überblick zum Škoda Epiq.
Der Cupra Raval ist der Emotionale. Er ist flach, sportlich gezeichnet und hat mit dem VZ ein 226-PS-Modell mit adaptiven Dämpfern und einer Sperre an der Vorderachse. Dafür gibt CUPRA 5 Jahre Garantie ohne Aufpreis. Strom für Geräte gibt es beim Raval laut ADAC nur im VZ serienmäßig, sonst im Paket. Alles zum Raval steht im Überblick zum Cupra Raval.
Wie fahren sich Epiq, ID.Polo und Raval im Alltag?
Das Grundgefühl ist bei allen dreien ähnlich: leise, ruckfrei und im Stadtverkehr spritzig. Die Unterschiede liegen in der Abstimmung, und hier helfen die Fahrberichte des ADAC.
Beim Škoda Epiq lobt der ADAC einen exzellenten Federungskomfort und einen leisen Antrieb. Obwohl er ein normales Stahlfederfahrwerk hat, gibt es laut ADAC weder bei der Spurtreue noch bei Wankbewegungen Anlass zur Kritik. Beim VW ID.Polo nennt der ADAC das Fahrwerk harmonisch und den großen Motor nahezu geräuschlos und kraftvoll. Kritik gibt es für die hinteren Türgriffe, die in der Säule sitzen.
Den Cupra Raval hat der ADAC als VZ gefahren. Er fährt dank elektronisch geregelter Dämpfer sportlich und bietet im Alltag trotzdem ein vernünftiges Maß an Komfort. Kritik gibt es für die Touchflächen unter dem Bildschirm, mit denen man Lautstärke und Temperatur regelt. Wer Kurven mag, wird den Raval VZ genießen. Wer vor allem bequem fahren will, ist beim Epiq richtig. Was den Raval VZ ausmacht, zeigt der Beitrag Cupra Raval VZ mit 226 PS.
Ausstattung, Infotainment und Bedienung: wo liegen die Unterschiede?
Beim Bildschirm liegen die drei nah beieinander. Epiq und ID.Polo haben einen 13 Zoll großen Touchscreen, der Raval einen 12,9-Zoll-Bildschirm mit Android-Betriebssystem. Hinter dem Lenkrad sitzt beim Epiq ein 5,3-Zoll-Display, beim ID.Polo ein 10-Zoll-Display mit einer Ansicht im Stil des ersten Golf, beim Raval ein 10,25-Zoll-Display.
Unterschiede gibt es bei der Bedienung und den Details. VW setzt beim ID.Polo auf echte Tasten für die Klimaanlage. Škoda bringt beim Epiq die typischen kleinen Helfer mit, etwa einen Eiskratzer in der Heckklappe, dazu vier Innenraum-Designs von schlicht bis wohnlich. Der Raval hat eine schwebende Mittelkonsole und Sitzbezüge aus recyceltem Material. Welche Linie beim Epiq was mitbringt, erklärt der Beitrag Škoda Epiq Essence oder Selection.
Bei der Sicherheit haben alle drei einen Mittelairbag zwischen den Vordersitzen, der Fahrer und Beifahrer bei einem Seitenaufprall voneinander abschirmt. Ein Ergebnis von Euro NCAP gibt es bisher nur für den Raval: vier Sterne mit Serienausstattung, fünf Sterne mit dem optionalen Sicherheitspaket. Für Epiq und ID.Polo haben wir dort noch kein eigenes Ergebnis gefunden. Mehr dazu steht im Beitrag Cupra Raval Sicherheit.
Gibt es noch weitere Geschwister wie den VW ID.Cross?
Ja. Auf derselben Basis baut VW den ID. Cross, ein kleines SUV. Er ist mit 4,15 Metern fast so lang wie der Epiq, fasst laut auto motor und sport ebenfalls 475 Liter und hat wie der Epiq ein 25-Liter-Fach unter der Fronthaube. Damit ist er das eigentliche VW-Gegenstück zum Epiq, nicht der ID.Polo. Laut electrive kostete der ID. Cross Life mit 155 Kilowatt im Juli regulär 36.525 Euro, abzüglich einer damals gewährten VW-Kaufprämie von 2.500 Euro. Die Trend-Version ab 27.995 Euro soll laut Konfigurator ab Mitte Oktober bestellbar sein.
Im direkten Vergleich ist der Epiq 55 Essence mit 32.100 Euro also deutlich günstiger als der gleich starke ID. Cross, auch nach Abzug der VW-Prämie. Der ID. Cross kommt laut electrive mit großem Akku auf bis zu 427 Kilometer. Wer mehr zur gemeinsamen Plattform wissen will, liest den Beitrag Epiq, ID.Polo und Raval: dasselbe Auto oder großer Unterschied?
Mit welchem Auto sind Epiq, ID.Polo und Raval vergleichbar?
Diese Frage stellen viele, und die Antwort hängt davon ab, was „vergleichbar” heißen soll. Technisch am nächsten sind sich die drei Geschwister selbst. Der Škoda Epiq ist vom Format her mit dem VW ID. Cross vergleichbar, der Cupra Raval am ehesten mit dem VW ID.Polo, der fast gleich lang ist und denselben Kofferraum hat.
Außerhalb des VW-Konzerns sind die direkten Konkurrenten der Renault 5, der Hyundai Inster, der Citroën ë-C3 und der Kia EV2. Wie der Epiq gegen diese Modelle abschneidet, zeigen die Beiträge Škoda Epiq gegen Renault 5, Hyundai Inster und Citroën ë-C3 und Škoda Epiq oder Kia EV2. Wer eine Nummer größer denken will, vergleicht beim Raval mit dem Cupra Born und beim Epiq mit dem Škoda Elroq. Dazu passen die Beiträge Cupra Born gegen VW ID.3 und Škoda Epiq gegen Elroq. Wer beim Raval eine Alternative sucht, weil er nicht auf die Auslieferung warten will, findet sie im Beitrag Cupra Raval: warten oder Alternative?
Wann sind Epiq, ID.Polo und Raval lieferbar?
Die Nachfrage ist bei allen dreien groß. Laut electrive vom 7. September 2026, das sich auf die Automobilwoche beruft, hat VW für den ID.Polo europaweit mehr als 30.000 Bestellungen, Škoda für den Epiq mehr als 35.000. Entsprechend lang sind die Wartezeiten für neue Bestellungen.
Der Škoda Epiq 55 rollt laut ADAC-Fahrbericht vom 13. September zu den Händlern. Wer heute einen Epiq bestellt, muss nach unserer Erfahrung mit einer Auslieferung im Juni 2027 rechnen. Die Details stehen im Beitrag Škoda Epiq Lieferzeit. Beim VW ID.Polo beginnen laut ADAC gerade die ersten Auslieferungen. Für neue, individuell konfigurierte Bestellungen nennen Händler laut electrive mindestens zehn Monate, vorkonfigurierte Händlerfahrzeuge gehen schneller.
Den Cupra Raval baut Martorell seit Juni, einen Termin für die ersten Kundenfahrzeuge hat CUPRA aber noch nicht genannt. Das Basismodell für 25.950 Euro führt CUPRA noch als „Coming Soon”. Mehr dazu im Beitrag Cupra Raval Lieferzeit 2026.
Welcher Elektro-Kleinwagen passt zu wem?
Weil Technik und Reichweite so nah beieinander liegen, entscheidet der eigene Bedarf.
Für Sparer und Vielfahrer ist der VW ID.Polo die logische Wahl. Er ist im Einstieg der günstigste, fährt am sparsamsten und kommt mit großem Akku am weitesten. Echte Tasten für die Klimaanlage und V2L ab Werk gibt es dazu.
Für Familien und alle mit Anhänger führt der Weg zum Škoda Epiq. Er hat den größten Kofferraum, die höchste Sitzposition und zieht schon mit kleinem Akku 750 Kilogramm. Ab 99 Kilowatt ist er außerdem der günstigste der drei und schon bei den Händlern.
Für Fahrspaß und Sicherheit beim Garantiepaket ist der Cupra Raval richtig. Er hat mit dem VZ das stärkste Modell und als einziger 5 Jahre Garantie ab Werk. Wer ihn will, braucht aber Geduld, denn einen Liefertermin gibt es noch nicht.
Lohnt sich das Warten oder der Kauf eines Gebrauchten?
Bei Wartezeiten von zehn Monaten und mehr ist das eine berechtigte Frage. Wer flexibel ist, wartet auf die Wunschkonfiguration. Wer schneller ein Elektroauto braucht, schaut auf vorkonfigurierte Händlerfahrzeuge oder auf den Gebrauchtmarkt. Junge Elektroautos sind oft deutlich günstiger als ein Neuwagen, weil der Wertverlust in den ersten Monaten einen großen Teil des Preises ausmacht.
Einen Überblick über sofort verfügbare Autos gibt der geprüfte Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch. Wer ein altes Auto abgeben will, kann dessen Wert vorab im Fahrzeugwert-Check einschätzen und es beim Automobilsalon Bellemann in Zahlung geben, mehr dazu auf der Seite zur Inzahlungnahme.
Über die ganze Haltedauer kostet ein Elektro-Kleinwagen oft weniger, als der Listenpreis vermuten lässt. Strom zu Hause ist je Kilometer günstiger als Benzin, reine Elektroautos sind von der Kfz-Steuer befreit, und dazu kommen Förderung und THG-Prämie. Wie viel das beim Epiq im Vergleich zu Fabia und Kamiq ausmacht, rechnet der Beitrag Škoda Epiq gegen Fabia und Kamiq vor.
Fazit: dasselbe Fundament, drei ehrliche Antworten
Sind Epiq, ID.Polo und Raval dasselbe Auto? Unter dem Blech fast, im Alltag nein. Sie teilen Plattform, Motoren, Akkus und Ladetechnik. Sie unterscheiden sich aber bei Größe, Kofferraum, Anhängelast, Preis, Garantie und Lieferzeit.
Willst du wenig ausgeben und weit fahren, nimm den ID.Polo. Willst du Platz, Anhängelast und ein bald verfügbares Auto, nimm den Epiq. Willst du Fahrspaß und lange Garantie, nimm den Raval. Neuwagen bestellst du bei einem Vertragshändler der jeweiligen Marke. Service und Wartung für Škoda und CUPRA übernimmt der Automobilsalon Bellemann als Service- und Werkstattpartner in Wiesloch.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Werte zum Škoda Epiq stammen aus der Škoda-Preisliste vom 17. September 2026, der Škoda-Modellseite und dem ADAC-Fahrbericht zum Epiq. Die Werte zum VW ID.Polo stammen von der Volkswagen-Modellseite, dem Datenüberblick im Volkswagen-Newsroom, dem ADAC-Datenblatt zum ID.Polo Life und dem ADAC-Fahrbericht zum ID.Polo. Die Werte zum Cupra Raval stammen von der CUPRA-Modellseite, dem ADAC-Datenblatt zum Raval Endurance, dem ADAC-Fahrbericht zum Raval und Euro NCAP. Die Akku-Garantie von VW steht auf der Seite Garantie und Lebensdauer. Den Produktionsstart in Martorell meldet der Volkswagen-Konzern, Bestellzahlen und Wartezeiten electrive, die Daten zum ID. Cross electrive und auto motor und sport. Einen Überblick über den ganzen Markt liefert die ADAC-Kleinwagen-Marktübersicht 2026.
Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)
Stand 19. September 2026 sind vom Škoda Epiq die Versionen 40 und 55 sowie die First Edition bestellbar, der Epiq 35 soll im Oktober folgen. Vom VW ID.Polo sind Trend, Life und Style bestellbar, der GTI ist für 2027 angekündigt. Vom Cupra Raval sind Plus, Endurance und VZ bestellbar, das Einstiegsmodell folgt. Epiq 55 und ID.Polo gehen gerade an die ersten Händler und Kunden, für den Raval gibt es noch keinen Termin. Wir prüfen die Werte beim nächsten Update erneut, vor allem die Preise der Einstiegsmodelle und die Lieferzeiten.
Häufige Fragen
Sind Škoda Epiq, VW ID.Polo und Cupra Raval das gleiche Auto?
Nein, aber enge Verwandte. Alle drei stehen auf der MEB+-Plattform des Volkswagen-Konzerns, haben Frontantrieb, dieselben Motoren und Akkus und laden gleich schnell. Karosserie, Größe, Ausstattung, Garantie und Preis unterscheiden sich. Gebaut werden sie in Spanien: ID.Polo und Raval in Martorell, der Epiq in Pamplona.
Was ist der Unterschied zwischen Epiq, ID.Polo und Raval?
Der VW ID.Polo ist der günstigste Einstieg ab 24.995 Euro und kommt mit großem Akku bis 454 Kilometer weit. Der Škoda Epiq ist als City-SUV höher, hat mit 475 Litern den größten Kofferraum und zieht mit kleinem Akku 750 Kilogramm. Der Cupra Raval ist der sportlichste, hat mit dem VZ ein 226-PS-Modell und 5 Jahre Garantie serienmäßig.
Wie viel kosten Epiq, ID.Polo und Raval 2026?
Mit 85 kW kosten ID.Polo Trend ab 24.995 Euro, Epiq 35 ab 25.900 Euro und der Raval ab 25.950 Euro, wobei Epiq 35 und Raval noch nicht bestellbar sind. Mit 99 kW: Epiq 40 ab 27.900, ID.Polo Life ab 29.195, Raval Plus ab 29.850 Euro. Mit großem Akku: Epiq 55 ab 32.100, ID.Polo Life ab 33.795, Raval Endurance ab 34.790 Euro.
Welcher der drei hat die höchste Reichweite?
Der VW ID.Polo mit großem Akku: bis 454 Kilometer nach Norm, je nach Ausstattung ab 419. Der Cupra Raval Endurance kommt auf 413 bis 445 Kilometer, der Škoda Epiq 55 auf 425 bis 441. Mit kleinem Akku liegen alle drei bei rund 304 bis 334 Kilometern.
Welcher Konzern-Kleinwagen hat den meisten Platz?
Der Škoda Epiq mit 475 Litern Kofferraum, bis 1.345 Liter bei umgeklappter Rückbank. VW ID.Polo und Cupra Raval fassen je 441 Liter, der ID.Polo bis 1.243 Liter. Der Epiq ist mit 1,58 Metern auch der höchste der drei und bietet im Paket Premium ein kleines Fach unter der Fronthaube.
Mit welchem Auto ist der Skoda Epiq vergleichbar?
Am ähnlichsten sind VW ID.Polo und Cupra Raval, die dieselbe Technik nutzen. Noch näher an Größe und Kofferraum liegt der VW ID. Cross, ein kleines SUV auf derselben Basis mit 4,15 Metern Länge und ebenfalls 475 Litern. Außerhalb des VW-Konzerns sind Renault 5, Hyundai Inster, Citroën ë-C3 und Kia EV2 die direkten Konkurrenten.
Mit welchem Auto ist der Cupra Raval vergleichbar?
Am nächsten liegt der VW ID.Polo: fast gleich lang, gleicher Kofferraum von 441 Litern, und mit dem ID.Polo GTI kündigt VW für 2027 ein Modell mit derselben Leistung wie der Raval VZ an (166 kW, 226 PS). Der Škoda Epiq ist das praktischere, höhere Geschwister, der Cupra Born eine Klasse größer.
Welcher ist schneller lieferbar, Epiq, ID.Polo oder Raval?
Der Škoda Epiq 55 rollt laut ADAC seit Mitte September zu den Händlern, beim VW ID.Polo beginnen laut ADAC die ersten Auslieferungen. Wer heute individuell bestellt, wartet beim ID.Polo laut Händlern mindestens zehn Monate, beim Epiq nach unserer Erfahrung bis etwa Juni 2027. Für den Cupra Raval hat CUPRA noch keinen Auslieferungstermin genannt.
Welcher der drei Kleinwagen zieht am meisten?
Mit großem Akku ziehen alle drei 1.200 Kilogramm gebremst und 750 Kilogramm ungebremst. Mit kleinem Akku liegt der Epiq vorn: Der Epiq 40 zieht 750 Kilogramm, ID.Polo und Raval nur 500. Die abnehmbare Anhängerkupplung kostet beim Epiq 490 Euro (Selection und First Edition), beim Raval 650 Euro und beim ID.Polo 810 Euro.
Welcher hat die längste Garantie, Epiq, ID.Polo oder Raval?
Der Cupra Raval mit 5 Jahren oder 150.000 Kilometern serienmäßig. Škoda und VW geben 2 Jahre, bei Škoda lässt sich die Garantie gegen Aufpreis auf bis zu 5 Jahre verlängern. Den Akku sichern alle drei über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer ab.
Sind die drei Modelle förderfähig?
Ja. Als reine Elektroautos fallen alle drei unter die E-Auto-Förderung 2026. Sie liegt je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Kinderzahl zwischen 3.000 und 6.000 Euro, auch beim Leasing. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro, plus 5.000 Euro je Kind für höchstens zwei Kinder.
Welcher Elektro-Kleinwagen ist 2026 der beste?
Den einen besten gibt es nicht. Wer wenig ausgeben und weit fahren will, nimmt den ID.Polo. Wer Platz und mit kleinem Akku mehr Anhängelast sucht, nimmt den Epiq. Wer sportlich fahren und lange Garantie will, nimmt den Raval.
Wo bekomme ich einen neuen Elektro-Kleinwagen in der Region Wiesloch?
Neue Modelle wie Epiq, Raval oder ID.Polo bestellst du über einen Vertragshändler der jeweiligen Marke. Für Service und Wartung von Škoda und CUPRA sowie für geprüfte Gebrauchtwagen ist der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch der Ansprechpartner in der Region Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim.