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E-Mobilität & Förderung

Skoda Epiq Akku-Vergleich 2026: 37 kWh LFP gegen 51,7 kWh NMC – Reichweite, Laden, Lebensdauer

Skoda Epiq Akku-Vergleich 37 kWh LFP gegen 51,7 kWh NMC: Reichweite, Ladezeit, Lebensdauer, Preis und Leasing. Welcher Akku passt zu welchem Fahrprofil?

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Skoda Epiq Akku im Vergleich: 37 kWh LFP gegen 51,7 kWh NMC nach Reichweite und Lebensdauer
Skoda Epiq Akku im Vergleich Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Škoda Epiq 2026: Preise, Reichweite, Maße und technische Daten – was jetzt gilt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Skoda Epiq Akku-Vergleich 2026: 37 kWh LFP gegen 51,7 kWh NMC – Reichweite, Laden, Lebensdauer im Überblick
    2. Kurzantwort
    3. Welche Akku-Größe hat der Skoda Epiq?
    4. Wie groß sollte der Akku sein? Das rät der ADAC
    5. Welcher Akku für Anhänger und Fahrradträger?
    6. Wie weit fährt der Skoda Epiq mit welchem Akku?
    7. Welcher Skoda Epiq Akku lädt schneller?
    8. Welcher Skoda Epiq Akku hält länger?
    9. Skoda Epiq Akku-Vergleich: Preis und Wertverlust im Direktvergleich
    10. Skoda Epiq Akku-Vergleich: Empfehlung für drei typische Fahrer-Profile
    11. Welcher Skoda Epiq Akku passt im Winter besser?
    12. Skoda Epiq Akku-Vergleich: Sicherheit, Garantie und Praxis-Aspekte
    13. Skoda Epiq Akku-Vergleich: Was du jetzt konkret tun kannst
    14. Quellen und weiterführende Informationen
    15. Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)

    Skoda Epiq Akku-Vergleich 2026: 37 kWh LFP gegen 51,7 kWh NMC – Reichweite, Laden, Lebensdauer im Überblick

    Beim Škoda Epiq entscheidet der Akku über Reichweite, Preis und einen Teil der Ausstattung. Epiq 35 und Epiq 40 haben einen kleinen Akku in LFP-Technik, der Epiq 55 einen großen in NMC-Technik. Beide Techniken haben eigene Stärken. Welche davon für Sie zählt, hängt vor allem davon ab, wie weit Sie fahren und wo Sie laden.

    Dieser Vergleich zeigt, welche Version welchen Akku hat, wie weit und wie schnell beide laden, was LFP und NMC laut ADAC und Škoda unterscheidet und was der große Akku kostet. Alle Werte haben wir am 19. September 2026 geprüft. Alle weiteren Daten stehen in der Gesamtübersicht zum Škoda Epiq.


    Kurzantwort


    Welche Akku-Größe hat der Skoda Epiq?

    Der Epiq hat zwei Akku-Varianten, verteilt auf drei Leistungsstufen. Die Tabelle zeigt, welche Version welchen Akku hat und was sie als unverbindliche Preisempfehlung (UVP) kostet.

    VersionAkku brutto / nutzbarAkku-TypLeistungPreis ab (UVP)
    Epiq 3538,5 / 37,0 kWhLFP85 kW25.900 € (Essence, ab Oktober)
    Epiq 4038,5 / 37,0 kWhLFP99 kW27.900 € (Essence), 31.400 € (Selection)
    Epiq 5555 / 51,7 kWhNMC155 kW32.100 € (Essence), 35.600 € (Selection)
    First Edition55 / 51,7 kWhNMC155 kW38.950 €

    Für die Reichweite zählt der nutzbare Wert. Der Unterschied zum Bruttowert ist eine Reserve, die den Akku vor dem völligen Entladen und Überladen schützt. Auf der Modellseite nennt Škoda für den großen Akku brutto 56 Kilowattstunden, im Datenblatt des Konfigurators 55. Die Abkürzungen stehen für die Zellchemie (die Stoffe im Inneren der Zellen): LFP für Lithium-Eisenphosphat, NMC für Nickel-Mangan-Kobalt.

    Ein Detail zeigt den Unterschied der beiden Techniken sehr anschaulich. Laut Datenblatt wiegt der Epiq 55 Essence mit Fahrer 1.619 Kilogramm, der Epiq 40 Essence 1.614 Kilogramm. Mit dem großen Akku speichert der Epiq also 14,7 Kilowattstunden mehr und wird trotzdem kaum schwerer. Das passt zur Einordnung des ADAC, nach der LFP-Akkus eine geringere Energiedichte haben, also für die gleiche Energiemenge mehr Platz brauchen. Alle Gewichte, Maße und Leistungsdaten stehen im Beitrag Škoda Epiq technische Daten 35, 40 und 55.


    Wie groß sollte der Akku sein? Das rät der ADAC

    Eine pauschale Empfehlung gibt der ADAC in seinem Ratgeber zur Batteriegröße bewusst nicht. Er nennt zwei Fragen, die entscheiden: Wie weit fahre ich an einem normalen Tag, und wie oft fahre ich lange Strecken? Für Berufspendler auf der Kurzstrecke reiche „fast immer die kleinere Batterie”. Wer dagegen häufig mehr als 250 Kilometer am Stück fährt, sollte zum größeren Akku greifen, um Ladestopps zu sparen.

    Der ADAC weist außerdem auf die Umwelt hin. Bei der Herstellung entstehen nach seiner Rechnung rund 100 Kilogramm CO₂ je Kilowattstunde Akku. Für die 14,7 Kilowattstunden, die der große Epiq-Akku mehr hat, wären das rechnerisch knapp 1,5 Tonnen. Wer den großen Akku kaum ausnutzt, trägt diesen Rucksack also umsonst mit sich herum.

    Beim Epiq gibt es eine Besonderheit. Allgemein gilt laut ADAC: Ein größerer Akku macht das Auto schwerer und lässt den Verbrauch steigen. Beim Epiq ist das kaum der Fall, weil der große NMC-Akku die Energie dichter speichert als der kleine LFP-Akku. Der Epiq 55 wiegt deshalb nur 5 Kilogramm mehr als der Epiq 40 und braucht nach Norm sogar etwas weniger Strom.


    Welcher Akku für Anhänger und Fahrradträger?

    Auch hier entscheidet der Akku mit. Der Epiq 40 darf 750 Kilogramm ziehen, gebremst wie ungebremst. Der Epiq 55 zieht gebremst 1.200 Kilogramm, ungebremst ebenfalls 750. Die Stützlast für einen Fahrradträger liegt bei beiden bei 75 Kilogramm. Die abnehmbare Anhängerkupplung kostet 490 Euro und ist nur bei Selection und First Edition bestellbar, nicht beim Essence.

    Wer also einen kleinen Anhänger mit Gartenabfällen zieht, kommt mit dem Epiq 40 aus. Für einen Wohnwagen oder einen schweren Bootsanhänger braucht es den Epiq 55, und mit Anhänger sinkt die Reichweite zusätzlich. Alle Details stehen im Beitrag Škoda Epiq Anhängerkupplung und Anhängelast.


    Wie weit fährt der Skoda Epiq mit welchem Akku?

    Nach dem EU-Messverfahren WLTP (ein genormter Prüfzyklus mit Stadt, Land und Autobahn) kommt der Epiq 40 mit dem LFP-Akku auf 315 bis 327 Kilometer, für den Epiq 35 nennt Škoda vorläufig 310. Der Epiq 55 mit dem NMC-Akku schafft 425 bis 441 Kilometer, also rund ein Drittel mehr. Die Spanne innerhalb einer Version entsteht durch Räder und Ausstattung.

    Im Alltag zählen Messwerte. Die ersten sieben Fahrberichte sind alle mit dem Epiq 55 gefahren und haben meist rund 15 kWh je 100 Kilometer gemessen, das sind gut 340 Kilometer. Für die Autobahn rechnet der ADAC mit 18 bis 20 kWh und rund 300 Kilometern, betont aber, dass das nur für den großen Akku gilt. Mit dem kleinen Akku gibt es noch keinen Test. Mit 14 bis 15 kWh, die der ADAC auf Stadt und Landstraße für erreichbar hält, kommt der Epiq 40 rechnerisch auf rund 245 bis 265 Kilometer, auf der Autobahn auf rund 185 bis 205.

    Epiq 40 (37,0 kWh LFP)Epiq 55 (51,7 kWh NMC)
    nach Norm315–327 km425–441 km
    Alltag, rund 14 bis 15 kWhrund 245–265 km (gerechnet)gut 340 km (gemessen)
    Autobahn, 18 bis 20 kWhrund 185–205 km (gerechnet)rund 300 km (ADAC)

    Wie sich Winter, Tempo und Extras auswirken, zeigt der Beitrag Škoda Epiq Reichweite: was Tester real gemessen haben.


    Welcher Skoda Epiq Akku lädt schneller?

    Seit dem Bestellstart des Epiq 40 lässt sich das sauber beantworten, und die Antwort überrascht:

    Epiq 40 (37,0 kWh)Epiq 55 (51,7 kWh)
    maximale Ladeleistung88 kW105 kW
    10 auf 80 Prozent23 Minuten24 Minuten
    nachgeladene Reichweite nach Normrund 225 kmrund 300 km
    Wechselstrom zu Hause11 kW, 4 Stunden11 kW, 5,5 Stunden

    Beim reinen Zeitaufwand ist der kleine Akku sogar eine Minute schneller, weil er weniger Strom aufnehmen muss. Der Unterschied liegt im Ergebnis: In der gleichen Pause lädt der Epiq 55 rund 75 Kilometer mehr nach. Wer oft 400 Kilometer am Stück fährt, braucht mit dem kleinen Akku einen Ladestopp mehr. Der ADAC fand beim Epiq 55 außerdem, dass die höchste Ladeleistung lange stehen bleibt.

    Für den Epiq 35 nennt Škoda vorläufig 50 Kilowatt und 33 Minuten. Bleibt es dabei, lädt er deutlich langsamer als der Epiq 40, obwohl beide denselben Akku haben. Der Preisabstand zwischen beiden beträgt 2.000 Euro. Zu Hause laden alle Versionen mit 11 Kilowatt über Nacht voll. Mehr dazu im Beitrag Škoda Epiq laden: Ladeleistung, Ladezeit und Wallbox.


    Welcher Skoda Epiq Akku hält länger?

    Hier werben beide Techniken mit eigenen Stärken. Škoda schreibt zu seinen LFP-Akkus, sie seien kostengünstig, hätten eine lange Lebensdauer über viele Ladezyklen (ein Zyklus ist einmal voll laden und entladen) und eigneten sich gut für das tägliche Laden. Der ADAC beschreibt LFP-Akkus als besonders robust. Für NMC-Akkus nennt er die höhere Energiedichte als Vorteil.

    Konkrete Zyklenzahlen für die Epiq-Akkus hat Škoda nicht veröffentlicht, und Langzeitwerte gibt es noch nicht, weil der Epiq gerade erst ausgeliefert wird. Einen Anhaltspunkt aus dem VW-Konzern liefert ein Dauertest des ADAC: Ein VW ID.3 hatte nach über 160.000 Kilometern noch rund 91 Prozent seiner Kapazität, obwohl er oft am Schnelllader hing. Übertragen lässt sich das nur grob, denn der ID.3 hat einen größeren Akku.

    Abgesichert sind beide Akkus gleich. Škoda garantiert über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer mindestens 70 Prozent der nutzbaren Kapazität. Beim Laden rät Škoda allgemein, den Akku im Alltag möglichst zwischen 20 und 80 Prozent zu halten und vor langen Fahrten auf 100 Prozent zu laden. Laden an der Wallbox schont den Akku laut Škoda mehr als häufiges Schnellladen. Mehr zur Garantie steht im Beitrag Škoda Epiq Ausstattung, Garantie und Wärmepumpe.


    Skoda Epiq Akku-Vergleich: Preis und Wertverlust im Direktvergleich

    Der große Akku kostet im Listenpreis 4.200 Euro Aufpreis, bei der Essence wie bei der Selection. Dafür gibt es mehr als nur Kapazität:

    Epiq 40 (LFP)Epiq 55 (NMC)
    Preis Essence / Selectionab 27.900 / 31.400 €ab 32.100 / 35.600 €
    Leistung99 kW (135 PS)155 kW (211 PS)
    0 auf 100 km/h9,9 s7,1 s
    Anhängelast gebremst750 kg1.200 kg
    Schnellladen88 kW, 23 Min.105 kW, 24 Min.
    Leasing Essence laut Škoda158 €, 5.580 € Sonderzahlung149 €, 6.000 € Sonderzahlung
    Summe über 48 Monate13.164 €13.152 €

    Die Leasing-Zeile ist die eigentliche Überraschung. Škoda nennt auf der Modellseite für den Epiq 40 Essence 158 Euro im Monat bei 5.580 Euro Sonderzahlung. Für den Epiq 55 Essence gibt es in der Aktion E-XTRA-Bonus 149 Euro bei 6.000 Euro Sonderzahlung, gültig bis 31. Oktober 2026. Beide laufen 48 Monate mit 10.000 Kilometern im Jahr. Über die ganze Laufzeit kostet der Epiq 55 damit 12 Euro weniger. In seiner Rate steckt ein beispielhafter Bonus von 15,9 Prozent, den jeder Händler selbst festlegt. Die Details erklärt der Beitrag Škoda Epiq Leasing ab 149 Euro.

    Auch beim Laden unterscheiden sich die Kosten je Füllung. Eine Ladung von 10 auf 100 Prozent kostet zu Hause mit Haushaltsstrom für 32,8 Cent beim kleinen Akku rund 10,90 Euro, beim großen rund 15,30 Euro, jeweils ohne Ladeverluste. Je Kilometer ist das fast gleich, weil beide ähnlich viel verbrauchen. Der große Akku braucht nur seltener eine Steckdose. Unabhängig vom Akku können Halter reiner E-Autos derzeit einmal im Jahr die THG-Prämie beantragen.

    Zum Wertverlust gibt es noch keine belastbaren Zahlen, weil der Epiq neu auf dem Markt ist. Wer kauft und lange fährt, profitiert bei beiden Akkus von derselben Garantie über 8 Jahre. Für beide Akkus gibt es die E-Auto-Förderung 2026 mit 3.000 bis 6.000 Euro, auch beim Leasing.


    Skoda Epiq Akku-Vergleich: Empfehlung für drei typische Fahrer-Profile

    Profil 1: der Stadt-Pendler. Unter 80 Kilometer am Tag, meist Stadt und Landstraße, eine Wallbox zu Hause oder Lademöglichkeit bei der Arbeit. Hier reicht der LFP-Akku im Epiq 40. Real sind rund 245 bis 265 Kilometer drin, bei 40 bis 50 Kilometern am Tag reicht eine Ladung also für eine Arbeitswoche. Der Epiq 40 Essence ab 27.900 Euro ist außerdem der günstigste bestellbare Epiq.

    Profil 2: die Familie mit Urlaubsreisen. Gemischter Alltag, regelmäßig Wochenendfahrten, im Sommer die lange Fahrt in den Urlaub, vielleicht mit Anhänger. Hier passt der Epiq 55. Er schafft real gut 340 Kilometer, auf der Autobahn rund 300, und zieht 1.200 Kilogramm. Mit dem aktuellen Leasing-Angebot kostet er im Monat kaum mehr als der Epiq 40.

    Profil 3: der Vielfahrer ohne eigene Wallbox. Über 100 Kilometer am Tag, viel Autobahn, geladen wird öffentlich. Hier ist der Epiq 55 klar die bessere Wahl, weil jede Ladepause mehr Reichweite bringt. Die Wärmepumpe für 950 Euro, seit dem 17. September für alle Versionen bestellbar, hilft im Winter zusätzlich.

    Welche Version sonst noch passt, vertieft der Beitrag Škoda Epiq 35, 40 oder 55: welche Version lohnt sich.


    Welcher Skoda Epiq Akku passt im Winter besser?

    Im Winter verlieren alle Elektroautos Reichweite, weil die Heizung Strom braucht und ein kalter Akku weniger abgibt. Laut ADAC steigt der Verbrauch um 0 Grad je nach Modell um 21 bis 30 Prozent. Auf die rund 15 kWh aus den Fahrberichten gerechnet kommt der Epiq 55 dann auf rund 265 bis 285 Kilometer, der Epiq 40 auf rund 190 bis 205. Wintertests mit dem Epiq gibt es noch nicht, die Werte sind deshalb Rechenbeispiele.

    Der große Akku hat im Winter einfach mehr Reserve, und darauf kommt es bei Kälte an. Zwei Dinge helfen bei beiden Akkus. Erstens die Wärmepumpe (sie holt Wärme aus der Außenluft und braucht zum Heizen weniger Strom), die sich für 950 Euro mitbestellen lässt. Zweitens das Vorheizen, solange das Auto noch am Ladekabel hängt, wie es der ADAC empfiehlt. Vor dem Schnellladen im Winter rät Škoda, den Akku über die Navigation vorwärmen zu lassen, wenn das Auto diese Funktion bietet.


    Skoda Epiq Akku-Vergleich: Sicherheit, Garantie und Praxis-Aspekte

    Bei der Sicherheit hat der LFP-Akku laut ADAC einen Pluspunkt: Er gilt als besonders robust und hält sogar dem Beschuss mit Nägeln stand, was bei Unfällen ein Vorteil sein kann. NMC-Akkus sind laut ADAC durch ihre Bauweise anfälliger für Beschädigungen. Im Alltag sind beide Akkus sicher zugelassen und über dieselbe Garantie abgesichert.

    Beim Verbrauch nach Norm liegt der Epiq 55 mit 13,7 bis 14,2 Kilowattstunden je 100 Kilometer sogar leicht unter dem Epiq 40 mit 13,9 bis 14,5, obwohl er mehr Leistung hat. Mit dem durchschnittlichen Haushaltsstrom von 32,8 Cent im April 2026 laut Verivox kosten 100 Kilometer nach Norm bei beiden rund 4,50 bis 4,75 Euro. Die Garantie über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer mit mindestens 70 Prozent Restkapazität löst jede autorisierte Škoda-Werkstatt ein, in Wiesloch der Automobilsalon Bellemann als Škoda-Servicepartner.


    Skoda Epiq Akku-Vergleich: Was du jetzt konkret tun kannst

    Erstens das eigene Fahrprofil ehrlich aufschreiben: tägliche Strecke, Anteil Autobahn, Lademöglichkeit zu Hause oder bei der Arbeit. Eine Woche Notizen reicht meist, um zu sehen, ob der kleine Akku genügt.

    Zweitens die Angebote vergleichen. Der Epiq 40 ist seit dem 17. September bestellbar, der Epiq 55 seit dem 19. Mai, der Epiq 35 soll im Oktober folgen. Den Neuwagen bestellen Sie bei einem Škoda-Vertragshändler, die Förderhöhe rechnet der Förder-Rechner nach Einkommen und Kindern aus.

    Drittens die Wartezeit einplanen. Wer heute bestellt, muss nach unserer Erfahrung beim Epiq mit einer Auslieferung im Juni 2027 rechnen, Details stehen im Beitrag Škoda Epiq Lieferzeit. Wer nicht warten will, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand sofort verfügbare Elektroautos, Werkstatt und Gebrauchtwagen der Marke zeigt die Seite Škoda beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Akkugrößen, Preise, Reichweiten und Ladewerte stammen aus der Škoda-Preisliste vom 17. September 2026, dem Datenblatt im Škoda-Konfigurator und der Pressemitteilung zum Bestellstart des Epiq 40, die Leasingraten von der Škoda-Modellseite und der Aktionsseite zum E-XTRA-Bonus. Die Aussagen von Škoda zu LFP-Akkus stehen in der Pressemitteilung vom 23. März 2026, die Ladetipps im Škoda-Ratgeber zur Akkupflege. Die Einordnung von LFP und NMC stammt aus dem ADAC-Glossar zur Elektromobilität. Die Empfehlung zur Akkugröße und der CO₂-Wert stammen aus dem ADAC-Ratgeber zur richtigen Batteriegröße, Messwerte und Autobahnwert aus dem ADAC-Fahrbericht zum Epiq, die Winterwerte vom ADAC zur Reichweite im Winter und der Dauertest aus der ADAC-Pressemitteilung vom 15. Juli 2025.


    Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)

    Am 19. September haben wir den Vergleich neu geprüft. Geschätzte Alltags- und Winterwerte, pauschale Zyklenzahlen und eine erwartete Lebensdauer in Jahren sind entfernt, weil es dafür keine belastbare Quelle gibt. An ihrer Stelle stehen jetzt die Messwerte aus den ersten Fahrberichten, die Einordnung von LFP und NMC durch ADAC und Škoda und der Leasing-Vergleich je Akku. Die Wärmepumpe ist seit dem 17. September 2026 für 950 Euro für alle Versionen bestellbar.

    Mit dem Bestellstart des Epiq 40 am 17. September 2026 liegen für beide Akkus endgültige Werte vor. Der kleine LFP-Akku hat 38,5 Kilowattstunden brutto und 37,0 nutzbar und lädt mit bis zu 88 Kilowatt in 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der große NMC-Akku hat 55 Kilowattstunden brutto und 51,7 nutzbar und lädt mit bis zu 105 Kilowatt in 24 Minuten. Die Akku-Garantie umfasst acht Jahre oder 160.000 Kilometer mit mindestens 70 Prozent der nutzbaren Kapazität.

    Häufige Fragen

    Welche Akku-Größen bietet der Skoda Epiq?

    Zwei. Epiq 35 und Epiq 40 haben einen LFP-Akku mit 38,5 Kilowattstunden brutto und 37,0 nutzbar. Der Epiq 55 und die First Edition haben einen NMC-Akku mit 55 Kilowattstunden brutto und 51,7 nutzbar. Für die Reichweite zählt der nutzbare Wert, der Rest ist Reserve zum Schutz des Akkus.

    Welchen Akku hat der Skoda Epiq 40?

    Den kleinen LFP-Akku mit 37,0 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität, denselben wie der Epiq 35. Der Epiq 40 hat aber mehr Leistung (99 statt 85 Kilowatt) und lädt am Schnelllader mit bis zu 88 statt vorläufig 50 Kilowatt.

    Was unterscheidet einen LFP- von einem NMC-Akku?

    LFP steht für Lithium-Eisenphosphat. Laut ADAC ist er günstiger herzustellen und robuster, braucht wegen der geringeren Energiedichte aber mehr Platz. Škoda nennt als Vorteile die lange Lebensdauer über viele Ladezyklen. NMC steht für Nickel-Mangan-Kobalt, speichert laut ADAC mehr Energie auf gleichem Raum und ermöglicht so mehr Reichweite, ist aber wegen der Rohstoffe teurer.

    Wie weit fährt der Skoda Epiq mit dem 37-kWh-Akku?

    Der Epiq 40 kommt nach Norm auf 315 bis 327 Kilometer, für den Epiq 35 nennt Škoda vorläufig 310. Tests mit dem kleinen Akku gibt es noch nicht. Mit 14 bis 15 kWh je 100 Kilometer, die der ADAC auf Stadt und Landstraße für erreichbar hält, sind es rund 245 bis 265 Kilometer, auf der Autobahn rechnerisch rund 185 bis 205.

    Wie weit fährt der Skoda Epiq mit dem 51,7-kWh-Akku?

    Der Epiq 55 kommt nach Norm auf 425 bis 441 Kilometer. Die Tester haben meist rund 15 kWh je 100 Kilometer gemessen, das sind gut 340 Kilometer. Auf der Autobahn rechnet der ADAC mit rund 300 Kilometern.

    Welcher Akku lädt schneller?

    Zeitlich fast gleich: Der Epiq 40 braucht mit bis zu 88 Kilowatt 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent, der Epiq 55 mit bis zu 105 Kilowatt 24 Minuten. Der große Akku lädt in dieser Zeit aber mehr Reichweite nach: nach Norm rund 300 statt rund 225 Kilometer.

    Welcher Akku hält länger?

    Škoda nennt für LFP-Akkus eine lange Lebensdauer über viele Ladezyklen. Belastbare Langzeitwerte für den Epiq gibt es noch nicht. Škoda garantiert für beide Akkus mindestens 70 Prozent der nutzbaren Kapazität über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer.

    Was kostet der große Akku beim Skoda Epiq?

    Der Epiq 55 Essence kostet ab 32.100 Euro, der Epiq 40 Essence ab 27.900 Euro, bei der Selection sind es 35.600 gegen 31.400 Euro. Der Aufpreis liegt also bei 4.200 Euro und bringt neben 14,7 Kilowattstunden mehr Akku auch 56 Kilowatt mehr Leistung und 1.200 statt 750 Kilogramm Anhängelast.

    Darf man den Skoda Epiq auf 100 Prozent laden?

    Ja. Škoda rät allgemein, den Akku im Alltag möglichst zwischen 20 und 80 Prozent zu halten und vor langen Fahrten auf 100 Prozent zu laden. Laut Škoda eignet sich der LFP-Akku gut für das tägliche Laden. Eine eigene Freigabe, den Epiq 40 täglich auf 100 Prozent zu laden, hat Škoda für ihn nicht veröffentlicht.

    Ist der LFP-Akku beim Skoda Epiq sicherer?

    Der ADAC beschreibt LFP-Akkus als besonders robust: Sie halten sogar dem Beschuss mit Nägeln stand, was bei Unfällen ein Vorteil sein kann. NMC-Akkus sind laut ADAC durch ihre Bauweise anfälliger für Beschädigungen. Beide Akkus im Epiq sind für den Alltag zugelassen und durch Škoda über 8 Jahre abgesichert.

    Wann lohnt sich der LFP-Akku?

    Für alle, die überwiegend in der Stadt und im Umland fahren, täglich unter 80 Kilometer zurücklegen und zu Hause oder bei der Arbeit laden können. Dann reichen real rund 245 bis 265 Kilometer, und der Epiq 40 Essence ab 27.900 Euro ist der günstigste bestellbare Epiq.

    Wann lohnt sich der NMC-Akku?

    Für Vielfahrer, Familien mit langen Urlaubsfahrten, alle ohne eigene Lademöglichkeit und alle mit Anhänger. Der große Akku schafft real gut 340 Kilometer, auf der Autobahn rund 300, und der Epiq 55 zieht 1.200 Kilogramm. Im aktuellen Leasing-Angebot kostet er zudem kaum mehr als der Epiq 40.

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