- Škoda Epiq Preis (2026): Was kostet das Elektro-SUV wirklich – und was ist realistisch?
- Škoda Epiq Reichweite (2026): 315 oder 430 km – was ist im Alltag realistisch?
- Škoda Epiq Laden (2026): AC, DC, Ladeleistung, Wallbox – was ist wirklich wichtig?
- Škoda Epiq Abmessungen & Kofferraum (2026): Reicht das als Familienauto wirklich aus?
- Škoda Epiq Bestellstart (2026): Ab wann bestellbar – und wann kommt er in den Handel?
- Škoda Epiq Leasing (2026): Was ist realistisch – und welche Optionen gibt es?
- Škoda Epiq technische Daten (2026): Epiq 35, 40 und 55 im Vergleich
- Škoda Epiq Test (2026): Was zeigen erste Fahrberichte zu Komfort, Platz und Alltag?
- Škoda Epiq jetzt vormerken: Warum frühes Interesse 2026 cleverer sein kann als blind zu warten
- Škoda Epiq 35, 40 oder 55: Welche Version sich 2026 wirklich lohnt – und wo viele falsch liegen
- Skoda Epiq Premiere Mai 2026: Weltpremiere des kompakten Elektro-SUV mit drei Antrieben und MEB+-Plattform
Skoda Epiq Akku-Vergleich 2026: Welche Akku-Variante zu welchem Fahrprofil wirklich passt
Beim Skoda Epiq stehen zwei Akku-Größen zur Wahl, die jeweils auf unterschiedliche Käufergruppen zielen. Der 37-kWh-LFP-Akku kommt in den Einstiegsvarianten Epiq 35 und Epiq 40 zum Einsatz und richtet sich an Käufer, die einen günstigen Einstieg in die Elektromobilität suchen. Der 51,7-kWh-NMC-Akku ist die Topvariante im Epiq 55 und liefert deutlich mehr Reichweite und Antriebsdynamik, kostet aber rund 7.000 Euro mehr.
Die Kaufentscheidung zwischen LFP und NMC ist eine der wichtigsten Fragen beim Bestellprozess. Die Antwort hängt nicht primär am Preis, sondern am persönlichen Fahrprofil. Wer den Wagen typischerweise in der Stadt oder auf der Landstraße nutzt und wenig Autobahn fährt, kommt mit dem LFP-Akku in den meisten Fällen sehr gut aus. Wer dagegen regelmäßig Autobahn-Strecken fährt, im Winter den vollen Reichweite-Bedarf hat oder keine eigene Lademöglichkeit zuhause besitzt, profitiert spürbar vom NMC-Akku.
Dieser Artikel liefert die direkte Gegenüberstellung beider Akku-Varianten in den entscheidenden Bereichen Reichweite, Lade-Geschwindigkeit, Lebensdauer, Wertverlust und Empfehlungslogik. Die ausführliche Variantens-Einordnung mit allen Antriebs-Optionen ergänzt der Hauptartikel zum Skoda Epiq 2026: Preis, Reichweite und technische Daten.
Kurzantwort
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Reichweite im direkten WLTP- und Alltags-Vergleich
Die wichtigste Kennzahl bei der Akku-Wahl ist die Reichweite in WLTP und im realen Alltag. Der 37-kWh-LFP-Akku liefert je nach Antriebs-Variante 305 Kilometer (Epiq 35) bis 320 Kilometer (Epiq 40) WLTP-Reichweite. Der 51,7-kWh-NMC-Akku im Epiq 55 schafft voraussichtlich rund 425 Kilometer WLTP, also rund 35 Prozent mehr Reichweite bei rund 40 Prozent größerer Brutto-Kapazität.
Im realen Alltag sind die Werte naturgemäß niedriger als die WLTP-Labor-Werte. Aus Erfahrung mit anderen MEB-Fahrzeugen wie dem Skoda Elroq oder dem VW ID.3 lassen sich die realen Werte gut ableiten. Im gemischten Alltag mit 50 Prozent Stadt, 30 Prozent Landstraße und 20 Prozent Autobahn erreichen vergleichbare Fahrzeuge etwa 80 bis 90 Prozent ihrer WLTP-Werte. Für den Epiq mit 37-kWh-LFP-Akku bedeutet das einen realistischen Korridor von 240 bis 270 Kilometern im Sommer und 200 bis 230 Kilometern im Winter. Für den Epiq 55 mit 51,7-kWh-NMC-Akku ergeben sich rund 340 bis 380 Kilometer im Sommer und 280 bis 320 Kilometer im Winter.
Auf der reinen Autobahn-Etappe mit 130 km/h sinkt die Reichweite weiter, weil der Luftwiderstand stärker ins Gewicht fällt. Beim 37-kWh-Akku sind realistisch 195 bis 220 Kilometer zu erwarten, beim 51,7-kWh-Akku rund 270 bis 295 Kilometer. Die optionale Wärmepumpe reduziert den Winter-Verlust noch einmal um rund 30 bis 40 Prozent und ist deshalb vor allem für Vielfahrer in kälteren Regionen sinnvoll. Eine ausführliche Einordnung der WLTP- und Real-Werte liefert der Artikel zur Skoda Epiq Reichweite 2026.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Lade-Geschwindigkeit und Schnellladestopps in der Praxis
Die Lade-Architektur unterscheidet sich zwischen den beiden Akku-Varianten in zwei Bereichen: maximale Lade-Leistung und absolute Ladezeit für einen typischen Schnellladestopp von 10 auf 80 Prozent. Der 37-kWh-LFP-Akku lädt mit bis zu 105 kW DC-Gleichstrom, der 51,7-kWh-NMC-Akku schafft voraussichtlich bis zu 110 kW DC. Die Lade-Leistung selbst ist also fast identisch, der Unterschied liegt vor allem in der absoluten Akku-Größe.
In der Praxis bedeutet das: Ein Schnellladestopp von 10 auf 80 Prozent dauert beim 37-kWh-LFP-Akku rund 23 bis 26 Minuten, beim 51,7-kWh-NMC-Akku rund 25 bis 28 Minuten. Wer regelmäßig Autobahn-Strecken fährt, hat beim NMC-Akku zwar eine etwas längere Schnellladestopp-Zeit, gewinnt aber pro Stopp deutlich mehr Reichweite und kann damit längere Strecken mit weniger Stopps zurücklegen. Beispielrechnung: Auf einer 600-Kilometer-Strecke kommt der Epiq 35 mit drei Schnellladestopps aus, der Epiq 55 schafft die gleiche Strecke mit nur einem Stopp.
An der Wallbox zuhause sind 11 kW Wechselstrom möglich. Damit dauert eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent rund 4 Stunden beim 37-kWh-Akku oder rund 5,5 Stunden beim 51,7-kWh-Akku. In der Praxis bedeutet das, dass beide Akku-Varianten problemlos über Nacht vollgeladen werden, auch wenn der Akku am Abend bereits stark entladen ist. Wer keine Wallbox zuhause hat und auf eine öffentliche AC-Ladesäule mit 22 kW angewiesen ist, profitiert von der gleichen 11-kW-AC-Lade-Architektur. Die Lade-Geschwindigkeit beider Akku-Varianten unterscheidet sich an der AC-Säule praktisch nicht, weil das Bord-Lade-Gerät auf 11 kW limitiert ist. Eine ausführliche Einordnung der Lade-Werte liefert der Artikel zum Skoda Epiq Laden 2026.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Lebensdauer, Zyklenfestigkeit und Alterung
Die Lebensdauer ist einer der wichtigsten technischen Unterschiede zwischen LFP und NMC, der in der Kaufberatung oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Der LFP-Akku ist auf rund 3.000 bis 5.000 Vollzyklen ausgelegt, während ein moderner NMC-Akku rund 1.500 bis 2.500 Vollzyklen schafft. Vollzyklus bedeutet eine vollständige Be- und Entladung von 0 auf 100 Prozent. In der Praxis fährt ein Wagen pro Jahr selten mehr als 50 bis 80 Vollzyklen, weil die meisten Ladevorgänge keine vollständigen Be- und Entladungen sind.
Das bedeutet: Bei normaler Nutzung mit rund 15.000 Kilometern pro Jahr ist der LFP-Akku auf rund 12 bis 15 Jahre Lebensdauer ausgelegt, der NMC-Akku auf rund 10 bis 12 Jahre. Beide Werte liegen klar über der typischen Erst-Halt-Periode eines Fahrzeugs in Deutschland, die bei rund 6 bis 8 Jahren liegt. Praktisch heißt das: Bei einer typischen Erst-Nutzung verliert der Akku nur einen Bruchteil seiner Kapazität, sodass auch nach 6 bis 8 Jahren noch deutlich über 85 Prozent der ursprünglichen Reichweite verfügbar sind.
Für die Zweit- und Dritt-Halt-Periode wird die Akku-Lebensdauer relevant. Wer den Wagen langfristig fahren will oder weiß, dass der Wagen nach der ersten Halt-Periode noch lange im Markt bleibt, profitiert vom LFP-Akku. Auch der Energie-Recycling-Wert ist beim LFP-Akku tendenziell höher, weil die Rohstoffe Eisen und Phosphat einfacher zurückzugewinnen sind als die teureren Cobalt- und Nickel-Komponenten des NMC-Akkus. Eine ausführliche Einordnung der technischen Akku-Daten liefert der Artikel zu den Skoda Epiq technischen Daten 2026.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Preis und Wertverlust im Direktvergleich
Die Preisdifferenz zwischen LFP und NMC ist der zweitwichtigste Entscheidungsfaktor neben der Reichweite. Der Skoda Epiq 35 mit 37-kWh-LFP-Akku startet bei avisiert 24.990 Euro UVP, der Skoda Epiq 55 mit 51,7-kWh-NMC-Akku startet bei avisiert 31.990 Euro UVP. Die Preisdifferenz von 7.000 Euro spiegelt die unterschiedliche Akku-Größe, die unterschiedliche Antriebsleistung (85 statt 145 kW) und die unterschiedliche Akku-Chemie wider.
Der Wertverlust unterscheidet sich zwischen LFP und NMC nicht in einer eindeutigen Richtung. In den ersten drei bis vier Jahren verliert der NMC-Akku tendenziell etwas weniger Wert, weil die höhere Reichweite den Wagen länger über dem Marktdurchschnitt hält. Mittelfristig nähern sich beide Akku-Typen im Wertverlust an, und langfristig hat der LFP-Akku durch die längere Lebensdauer einen Vorteil, weil der Wagen auch nach acht bis zehn Jahren noch eine sehr hohe Restkapazität hat. Wer den Wagen typischerweise für vier bis sechs Jahre fährt und dann verkauft, fährt mit beiden Akku-Typen ähnlich gut. Wer den Wagen langfristig behalten möchte, profitiert vom LFP-Akku. Eine genauere Einordnung der monatlichen Kostenlogik liefert der Artikel zum Skoda Epiq Leasing und Finanzierung.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Empfehlung für drei typische Fahrer-Profile
Die ehrlichste Empfehlung ergibt sich aus drei klaren Fahrer-Profilen, die sich in der Bellemann-Beratungspraxis immer wieder zeigen. Wer sein eigenes Fahrprofil in einer dieser drei Gruppen wiederfindet, hat eine sehr gute Orientierung für die Akku-Wahl.
Profil 1: Der Stadt-Pendler. Tägliche Fahrstrecke unter 80 Kilometern, hauptsächlich Stadt und Landstraße, eigene Wallbox zuhause oder am Arbeitsplatz, gelegentliche Autobahn-Fahrten. Empfehlung: Skoda Epiq 35 oder Epiq 40 mit 37-kWh-LFP-Akku. Begründung: Die Reichweite reicht im Alltag spürbar aus, der niedrigere Anschaffungspreis von rund 24.990 bis 27.490 Euro UVP macht den Einstieg attraktiv, die längere Akku-Lebensdauer gibt langfristige Sicherheit. Bei Bedarf kann auf Schnellladesäulen für die seltenen Autobahn-Fahrten ausgewichen werden.
Profil 2: Der Familien-Allrounder. Tägliche Fahrstrecke 60 bis 120 Kilometer, gemischter Alltag aus Stadt, Landstraße und Autobahn, regelmäßige Familien-Wochenend-Reisen, eigene Wallbox zuhause. Empfehlung: Skoda Epiq 55 mit 51,7-kWh-NMC-Akku. Begründung: Die deutlich höhere Reichweite von rund 425 Kilometern WLTP entlastet den Familien-Alltag spürbar, gerade im Winter. Die etwas höhere Anschaffungssumme amortisiert sich durch entspanntere Reise-Logistik und weniger Schnellladestopps. Die zusätzliche Antriebsleistung von 145 kW macht auch die seltenen Überholmanöver auf der Autobahn entspannter.
Profil 3: Der Vielfahrer und Pendler ohne Wallbox. Tägliche Fahrstrecke über 100 Kilometer, häufige Autobahn-Fahrten, keine eigene Lademöglichkeit zuhause, abhängig von öffentlichen Lade-Säulen. Empfehlung: Skoda Epiq 55 mit 51,7-kWh-NMC-Akku und der optionalen Wärmepumpe. Begründung: Wer ohne Wallbox auskommen muss, profitiert besonders von der größeren Akku-Reichweite, weil Schnellladestopps dadurch seltener werden. Die Wärmepumpe reduziert den Winter-Verlust spürbar und macht den Wagen ganzjährig planbarer.
In der Bellemann-Beratungs-Praxis zeigt sich, dass rund 40 Prozent der Käufer in Profil 1 fallen, rund 45 Prozent in Profil 2 und etwa 15 Prozent in Profil 3. Eine direkte Variantens-Empfehlung mit Beispiel-Konfigurationen liefert der Artikel zu den Skoda Epiq 35, 40 und 55: Welche Version lohnt sich.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Sicherheit, Garantie und Praxis-Aspekte
Die Sicherheit ist beim LFP-Akku im Vergleich zum NMC-Akku ein praktischer Vorteil, der in der Beratung oft zu wenig erwähnt wird. LFP-Akkus haben eine deutlich höhere thermische Stabilität, was bedeutet, dass sie bei Beschädigung oder extremer Hitze eine geringere Brand-Wahrscheinlichkeit haben als NMC-Akkus. Im Alltag spielt das zwar selten eine Rolle, weil moderne Akku-Management-Systeme beider Akku-Typen sehr robust sind. Bei Unfällen oder bei extremen Außentemperaturen über 40 Grad Celsius hat der LFP-Akku aber eine kleine Sicherheits-Reserve gegenüber dem NMC-Akku.
Die Akku-Garantie ist bei Skoda für beide Akku-Typen einheitlich auf acht Jahre oder 160.000 Kilometer ausgelegt, je nachdem was zuerst eintritt. Innerhalb dieser Garantie wird die Restkapazität auf mindestens 70 Prozent der ursprünglichen Brutto-Kapazität garantiert. Praktisch heißt das: Sinkt die nutzbare Akku-Kapazität innerhalb von acht Jahren auf unter 70 Prozent des ursprünglichen Werts, hat der Käufer Anspruch auf Ersatz oder Reparatur durch einen autorisierten Skoda-Partner wie den Automobilsalon Bellemann.
Im Verbrauch unterscheiden sich die beiden Akku-Varianten in der Praxis nur minimal. Der typische Verbrauch des Epiq mit 37-kWh-LFP-Akku liegt bei rund 14 bis 16 kWh pro 100 Kilometer im gemischten Alltag. Der Epiq 55 mit 51,7-kWh-NMC-Akku verbraucht durch das etwas höhere Gewicht und die größere Antriebsleistung rund 15 bis 17 kWh pro 100 Kilometer. Die Differenz ist auf einer typischen Pendler-Strecke kaum spürbar. Eine ausführliche Einordnung der Verbrauchs- und Lade-Werte liefert der Artikel zur Skoda Epiq Reichweite 2026.
Skoda Epiq Akku-Vergleich: Was du jetzt konkret tun kannst
Die Akku-Wahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Skoda-Epiq-Bestellprozess. Wer jetzt vor der Wahl steht, sollte drei Schritte gehen. Erstens: Das eigene Fahrprofil ehrlich einordnen. Tägliche Fahrstrecke, Anteil Stadt, Landstraße und Autobahn, Lademöglichkeit zuhause oder am Arbeitsplatz, typische Reise-Patterns. Diese Faktoren entscheiden über LFP oder NMC, nicht der Listenpreis allein.
Zweitens: Die finalen WLTP-Werte und die offizielle Preisliste mit der Weltpremiere im Mai 2026 abwarten. Skoda wird mit der Premiere die Eckdaten der drei Antriebsvarianten und der zwei Akku-Größen final bestätigen. Die finalen Werte können von den hier dargestellten avisierten Werten in einzelnen Detail-Aspekten abweichen, vor allem bei der konkreten Reichweite und der Lade-Geschwindigkeit. Wer die Premiere verfolgt, hat eine solide Grundlage für die finale Entscheidung.
Drittens: Eine unverbindliche Vormerkung beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch sichern. Die Vormerkung ist kostenlos und kann bei Bedarf nach der Premiere angepasst werden. Wer beispielsweise zunächst den Epiq 55 mit NMC-Akku anvisiert hat, nach der Premiere aber feststellt, dass der Epiq 40 mit LFP-Akku besser zum eigenen Fahrprofil passt, kann die Vormerkung problemlos umstellen. Die persönliche Beratung zur Akku-Wahl, zur Antriebs-Variante und zur monatlichen Kostenlogik ist gerade beim ersten Bestellprozess wertvoll. Eine direkte Vormerkung sichert man über das Probefahrt-Termin-System in Wiesloch oder den Hauptartikel Skoda Epiq jetzt vormerken.
Quellen und weiterführende Informationen
Für eine vertiefte technische Einordnung der LFP- und NMC-Akku-Chemie und ihrer praktischen Unterschiede lohnt der Blick auf die Skoda-Modellseite und die offiziellen Pressemitteilungen vom Skoda Storyboard. Eine unabhängige Markteinordnung mit Akku-Vergleichsdaten zu anderen Elektro-SUVs liefert der ADAC-Bereich Elektromobilität. Detaillierte Einordnungen zur LFP- und NMC-Akku-Chemie und zur Lebensdauer-Logik haben electrive.net sowie ecomento.de veröffentlicht. Diese Quellen ergänzen unsere Beratungs-Perspektive um Hersteller- und unabhängige Branchen-Einordnung.
Update-Hinweis (Stand: 04.05.2026)
Stand 04.05.2026 sind die zwei Akku-Varianten des Skoda Epiq offiziell bestätigt: 37 kWh LFP-Brutto-Kapazität für die Einstiegsvarianten Epiq 35 und Epiq 40, 51,7 kWh NMC-Brutto-Kapazität für die Topversion Epiq 55. WLTP-Reichweite rund 305 bis 320 Kilometer beim LFP-Akku, rund 425 Kilometer beim NMC-Akku. DC-Lade-Leistung bis 105 kW (LFP) und bis 110 kW (NMC), AC-Lade-Leistung 11 kW bei beiden Varianten. Akku-Garantie acht Jahre oder 160.000 Kilometer mit Mindestkapazität von 70 Prozent. Einstiegspreise avisiert ab 24.990 Euro UVP (Epiq 35 mit LFP) und ab 31.990 Euro UVP (Epiq 55 mit NMC). Beobachtungspunkte für künftige Updates sind: finale WLTP-Werte zur Weltpremiere Mai 2026, finale Preisliste mit dem Bestellstart im dritten Quartal 2026, erste Praxis-Tests zur Reichweite beider Akku-Varianten, Lade-Verhalten an verschiedenen Schnellladesäulen und Erfahrungs-Werte zur Akku-Lebensdauer aus dem Volkswagen-Konzern-MEB-Programm. Letzter Stand der Werte: 04.05.2026.
Häufige Fragen
Welche Akku-Größen bietet der Skoda Epiq?
Der Skoda Epiq ist mit zwei Akku-Größen verfügbar: 37 kWh LFP-Brutto-Kapazität für die Einstiegsvarianten Epiq 35 und Epiq 40, sowie 51,7 kWh NMC-Brutto-Kapazität für die Topversion Epiq 55. Der LFP-Akku zielt auf den günstigen Einstieg, der NMC-Akku auf maximale Reichweite und Alltagstauglichkeit.
Was unterscheidet einen LFP- von einem NMC-Akku?
LFP steht für Lithium-Eisen-Phosphat und hat höhere Lebensdauer, bessere Sicherheit gegen thermisches Durchgehen und niedrigere Rohstoffkosten. NMC steht für Nickel-Mangan-Cobalt und bietet eine deutlich höhere Energiedichte, was direkt mehr Reichweite pro Kilogramm Akku bedeutet. NMC ist im Anschaffungspreis teurer, LFP im Lebenszyklus oft günstiger.
Wie weit fährt der Skoda Epiq mit dem 37-kWh-Akku?
Mit dem 37-kWh-LFP-Akku erreicht der Skoda Epiq je nach Variante 305 Kilometer (Epiq 35) bis 320 Kilometer (Epiq 40) WLTP-Reichweite. Im realen Alltag sind das im Sommer rund 240 bis 270 Kilometer, im Winter bei kalten Temperaturen rund 200 bis 230 Kilometer.
Wie weit fährt der Skoda Epiq mit dem 51,7-kWh-Akku?
Mit dem 51,7-kWh-NMC-Akku erreicht der Skoda Epiq 55 voraussichtlich rund 425 Kilometer WLTP-Reichweite. Im realen Alltag entspricht das im Sommer rund 340 bis 380 Kilometern, im Winter rund 280 bis 320 Kilometern. Mit der optionalen Wärmepumpe lässt sich der Winter-Verlust um rund 30 bis 40 Prozent reduzieren.
Welcher Akku hat die längere Lebensdauer?
Der LFP-Akku hat im Vergleich zum NMC-Akku eine spürbar längere Zyklen-Lebensdauer. Während ein moderner NMC-Akku auf rund 1.500 bis 2.500 Vollzyklen ausgelegt ist, schaffen LFP-Akkus rund 3.000 bis 5.000 Vollzyklen. In der Praxis bedeutet das bei normaler Nutzung 12 bis 15 Jahre Lebensdauer beim LFP-Akku gegenüber 10 bis 12 Jahren beim NMC-Akku.
Welcher Akku lädt schneller?
Der 51,7-kWh-NMC-Akku lädt mit bis zu 110 kW DC-Gleichstrom etwas schneller als der 37-kWh-LFP-Akku mit bis zu 105 kW. In der Praxis dauert ein Schnellladestopp von 10 auf 80 Prozent beim LFP-Akku rund 23 bis 26 Minuten und beim NMC-Akku rund 25 bis 28 Minuten. Die absolute Ladezeit ist beim kleineren LFP-Akku trotz etwas geringerer Lade-Leistung kürzer.
Welcher Akku ist günstiger im Anschaffungspreis?
Der 37-kWh-LFP-Akku ist deutlich günstiger als der 51,7-kWh-NMC-Akku. Die Einstiegsvariante Epiq 35 mit LFP startet bei avisiert 24.990 Euro UVP, der Epiq 55 mit NMC startet bei avisiert 31.990 Euro. Die Preisdifferenz von rund 7.000 Euro spiegelt die unterschiedliche Akku-Größe und Antriebsleistung wider.
Wann lohnt sich der LFP-Akku?
Der LFP-Akku lohnt sich vor allem für Stadt-Pendler mit täglichen Fahrstrecken unter 80 Kilometern, für Käufer mit eigener Wallbox und für Erst-Käufer im Elektro-Segment, die einen günstigen Einstieg suchen. Wer den Wagen typischerweise in der Stadt oder auf der Landstraße nutzt und wenig Autobahn fährt, profitiert von der höheren Lebensdauer und dem niedrigeren Anschaffungspreis.
Wann lohnt sich der NMC-Akku?
Der NMC-Akku lohnt sich für Familien-Allrounder und Vielfahrer mit täglichen Fahrstrecken über 100 Kilometern, für Käufer ohne eigene Lademöglichkeit zuhause und für Vielfahrer im Winter. Wer regelmäßig Autobahn-Strecken oder Familienreisen plant, gewinnt mit der höheren Reichweite spürbar an Alltagskomfort.
Wie unterscheidet sich der Wertverlust zwischen LFP und NMC?
Der Wertverlust hängt vom Marktverhalten und der Akku-Lebensdauer ab. Der LFP-Akku hat durch die längere Lebensdauer langfristig einen Vorteil, weil der Wagen auch nach acht Jahren noch eine sehr hohe Restkapazität hat. Der NMC-Akku verliert in den ersten drei bis vier Jahren etwas weniger Wert, weil die Reichweite weiter über dem Marktdurchschnitt liegt. Mittelfristig nähern sich beide Akku-Typen im Wertverlust an.