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Ratgeber & Wissen

Skoda Preiserhöhung 2026: Die zweite Runde im Oktober trifft fünf Modelle

Skoda Preiserhöhung 2026: Seit 15. Oktober kosten Fabia, Scala, Kamiq, Kodiaq und Superb mehr. Was sich im Juli geändert hat und was für Bestellungen gilt.

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Skoda Preiserhöhung 2026: grauer Octavia vor einem Autohaus, daneben Sparschwein und Münzstapel
Skoda Preiserhöhung 2026 Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Inhalt dieses Artikels
    1. Skoda Preiserhöhung 2026: Die zweite Runde im Oktober trifft fünf Modelle
    2. Kurzantwort
    3. Hat Skoda die Preise erhöht – und um wie viel?
    4. Skoda Preiserhöhung im Oktober: Kodiaq und Superb ohne Mildhybrid
    5. Fabia, Scala und Kamiq: 250 bis 330 Euro mehr
    6. Octavia: gleicher Preis, aber das Sparpaket ist weg
    7. Skoda Elroq Preiserhöhung: 500 Euro seit dem Sommer
    8. Skoda Enyaq Preiserhöhung 2026: SUV und Coupé
    9. Welche Skoda Modelle sind nicht teurer geworden?
    10. Skoda Preisliste 2026: Wo stehen alle Modelle und Preise als PDF?
    11. Wann waren die Skoda Werksferien 2026?
    12. Neuwagen Preiserhöhung nach Bestellung: Gilt mein alter Preis noch?
    13. Skoda neue Preise und Modelljahr 2027 sind zwei verschiedene Dinge
    14. Warum werden Autos immer teurer?
    15. Was die Preiserhöhung für Gebrauchtwagen und Restwerte bedeutet
    16. Fazit: Was die Skoda Preiserhöhung 2026 für die Kaufentscheidung heißt

    Skoda Preiserhöhung 2026: Die zweite Runde im Oktober trifft fünf Modelle

    Seit dem 15. Oktober 2026 stehen bei Škoda wieder neue Zahlen in den Preislisten. Diesmal sind es fünf Modelle: Fabia, Scala, Kamiq, Kodiaq und Superb. Schon am 30. Juli waren Octavia, Elroq und Enyaq teurer geworden. Wer 2026 einen neuen Škoda plant, rechnet also mit zwei Preisrunden in einem Jahr.

    Wir haben jede Preisliste vom 15. Oktober Zeile für Zeile mit der Fassung davor verglichen, Modell für Modell. Dabei zeigt sich: Nicht nur die Grundpreise haben sich verändert. Bei Kodiaq und Superb fehlt ein Motor, beim Octavia ein günstiges Paket. Alle Beträge sind unverbindliche Preisempfehlungen von Škoda und lassen sich im Konfigurator nachprüfen.


    Kurzantwort


    Hat Skoda die Preise erhöht – und um wie viel?

    Ja. Am 15. Oktober 2026 hat Škoda für zehn Baureihen neue Preislisten veröffentlicht, die Liste des Epiq stammt vom 8. Oktober. Bei fünf Baureihen steigen die Preise, bei sechs anderen bleiben die Modellpreise gleich. Die folgende Tabelle zeigt, was sich gegenüber der jeweils vorherigen Preisliste geändert hat und wo der Einstieg jetzt liegt.

    ModellÄnderung seit 15. Oktober 2026Einstieg heute
    Fabia+250 € je Version, der 1,0-Liter mit 59 kW bleibt gleichab 20.190 €
    Scala+300 € je Version, der 1,5-Liter mit Schaltgetriebe bleibt gleichab 25.300 €
    Kamiq+330 € je Version, der 1,5-Liter mit Schaltgetriebe bleibt gleichab 26.310 €
    Kodiaq+510 € je Version, RS +490 €, Mildhybrid nicht mehr in der Listeab 48.210 €
    Superb+540 € je Version, Plug-in-Hybrid +520 €, Mildhybrid nicht mehr in der Listeab 45.640 €
    OctaviaModellpreise gleich, Pakete Best-for-All entfallenab 32.140 €
    KaroqModellpreise gleichab 33.930 €
    ElroqModellpreise gleich, ein Aufpreis geändertab 37.890 €
    EnyaqModellpreise gleich, zwei Aufpreise geändertab 43.490 €
    EpiqPreise gleich, First Edition nicht mehr in der Liste (Preisliste vom 8. Oktober)ab 27.900 €
    PeaqModellpreise gleichab 49.900 €

    Je nach Version sind das zwischen 0,7 und 1,3 Prozent des bisherigen Preises. Spürbarer als der Grundpreis sind oft die Änderungen bei Motoren und Paketen, die weiter unten stehen.

    Wann erhöht Skoda die Preise?

    Einen festen Termin hat Škoda nicht veröffentlicht. 2026 kamen neue Preise am 30. Juli und am 15. Oktober. Beide Male erschienen neue Preislisten, deren Datum auf der ersten Seite unter „Stand“ steht. Wer ein Angebot vergleicht, sollte genau dieses Datum prüfen. Ein Angebot auf Basis einer älteren Liste rechnet mit Preisen, die seit dem neuen Stichtag nicht mehr gelten.


    Skoda Preiserhöhung im Oktober: Kodiaq und Superb ohne Mildhybrid

    Beim Kodiaq steigt jede Version um 510 Euro, der Kodiaq RS um 490 Euro. Der Kodiaq beginnt jetzt ab 48.210 Euro mit dem Diesel und 110 kW in der Linie Selection. Vorher begann der Kodiaq laut Preisliste vom 4. September ab 44.190 Euro mit dem 1,5-Liter-Benziner als Mildhybrid. Diese Version steht in der neuen Liste nicht mehr. Laut Preisliste nicht mehr bestellbar ist also nur dieser Motor, den Kodiaq selbst gibt es weiter. Was sonst beim Kodiaq ansteht, beschreibt der Beitrag zum Kodiaq 2027 und seinem Facelift, alle Motoren und Linien stehen im großen Kodiaq-Ratgeber mit Preisen.

    Beim Superb ist es ähnlich. Benziner und Diesel kosten 540 Euro mehr, der Plug-in-Hybrid 520 Euro. Der Mildhybrid, der in der Liste vom 6. August als Essence ab 40.900 Euro der günstigste Superb war, fehlt jetzt. Damit beginnt die Limousine ab 45.640 Euro mit Diesel, der Combi ab 46.740 Euro. Eine Tabelle mit allen Motoren und die Antwort auf die Frage nach einem Facelift stehen im Beitrag zum Superb 2027 und der neuen Preisliste.

    Ob der Mildhybrid bei beiden Modellen dauerhaft wegfällt, hat Škoda nicht erklärt. Wer gezielt nach dieser Version sucht, findet sie im Moment nur noch gebraucht oder als Fahrzeug, das ein Händler schon vor dem Stichtag bestellt hatte.


    Fabia, Scala und Kamiq: 250 bis 330 Euro mehr

    Bei den drei kleineren Modellen steigt fast jede Version um denselben Betrag. Beim Fabia sind es 250 Euro, nur der 1,0-Liter-Benziner mit 59 kW (80 PS) bleibt bei ab 20.190 Euro. Damit ist der Fabia weiter der günstigste Škoda. Wie sich seine Motoren und Linien unterscheiden, steht im Fabia-Ratgeber mit Preisen und Motoren.

    Beim Scala sind es 300 Euro, beim Kamiq 330 Euro. Der Scala beginnt jetzt ab 25.300 Euro, der Kamiq ab 26.310 Euro, jeweils mit dem 1,0-Liter-Benziner und 70 kW. Eine Ausnahme fällt auf: Den 1,5-Liter-Benziner mit Schaltgetriebe hat Škoda bei beiden Modellen nicht angehoben. Alle Linien und Preise stehen in den Beiträgen zum Skoda Scala Preis und zum Skoda Kamiq Preis.


    Octavia: gleicher Preis, aber das Sparpaket ist weg

    Beim Octavia hat Škoda am 15. Oktober keinen Modellpreis verändert. Trotzdem kann eine Bestellung teurer werden. Die Pakete Best-for-All und Best-for-All Plus stehen nicht mehr in der Preisliste. Best-for-All kostete in Selection und Sportline 1.290 Euro und enthielt unter anderem den 13-Zoll-Bildschirm mit Navigation, den Abstandstempomat, den Travel Assist und die Anhängerkupplung.

    Wer diese Ausstattung heute haben möchte, bucht sie in kleineren Paketen und einzeln. Das Paket Infotainment kostet 1.240 Euro, das Paket Fahrassistenz 610 Euro, die schwenkbare Anhängerkupplung 860 Euro. Zusammen sind das 2.710 Euro, also 1.420 Euro mehr als vorher, und die Gepäcknetztrennwand ist darin noch nicht enthalten.

    Skoda Preise 2026 beim Octavia: 3.000 Euro mehr seit dem Sommer

    Die größere Änderung beim Octavia kam schon im Sommer. Seit der Preisrunde vom 30. Juli gibt es ihn nicht mehr mit Handschaltung. Ein neuer Octavia schaltet jetzt immer automatisch, der Einstieg ist ein 1,5-Liter-Benziner mit Mildhybrid und Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Eine Handschaltung ist damit keine Option mehr, auch nicht gegen Aufpreis. Laut einem Bericht von angurten.de vom 6. August 2026 stieg der Einstiegspreis dadurch um etwa 3.000 Euro. Wer ohnehin Automatik wollte, zahlt also für ein Auto, das er vorher auch nur mit Aufpreis bekommen hätte. Mehr zur Juli-Runde steht im Beitrag zur Octavia Preisanpassung.

    LinieMotorLimousineCombi
    Essence1,5 TSI mHEV 85 kW, DSGab 32.140 €ab 32.840 €
    Selection1,5 TSI mHEV 85 kW, DSGab 34.890 €ab 35.590 €
    Selection1,5 TSI mHEV 110 kW, DSGab 37.560 €ab 38.260 €
    Selection2,0 TDI 110 kW, DSGab 38.880 €ab 39.580 €
    Selection2,0 TSI 4x4 150 kW, DSGab 41.350 €ab 42.050 €
    Sportline1,5 TSI mHEV 110 kW, DSGab 41.990 €ab 42.690 €
    Sportline2,0 TDI 110 kW, DSGab 43.320 €ab 44.020 €
    Sportline2,0 TSI 4x4 150 kW, DSGab 45.890 €ab 46.590 €
    RS2,0 TSI 195 kW, DSGab 49.490 €ab 50.190 €

    Der Combi kostet in jeder Version 700 Euro mehr als die Limousine. Neben den normalen Linien gibt es das Sondermodell Sportline 30 Jahre, als Limousine ab 43.230 Euro. Was es mitbringt, steht im Beitrag über die Octavia-Sondermodelle, die komplette Übersicht mit Verbrauchswerten im großen Octavia-Überblick. Wer bewusst schalten will, findet einen Octavia mit Handschaltung nur noch gebraucht, zum Beispiel im Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch.


    Skoda Elroq Preiserhöhung: 500 Euro seit dem Sommer

    Beim Elroq gab es die Preiserhöhung im Sommer. Im Juni 2026 zeigte die Modellseite noch „ab 37.390 Euro“, das belegt eine Aufnahme im Internet Archive. Heute beginnt der Elroq 60 in der Linie Essence ab 37.890 Euro, also 500 Euro mehr. Das Portal angurten.de berichtete am 6. August 2026 von einem pauschalen Aufschlag von 500 Euro, auch für den Elroq RS. Am 15. Oktober blieben die Modellpreise unverändert.

    LinieVersionLeistungPreis
    EssenceElroq 60, Heckantrieb140 kWab 37.890 €
    SelectionElroq 60, Heckantrieb140 kWab 42.390 €
    SelectionElroq 85, Heckantrieb210 kWab 46.890 €
    SelectionElroq 85x, Allrad220 kWab 49.190 €
    SportlineElroq 60, Heckantrieb140 kWab 45.940 €
    SportlineElroq 85, Heckantrieb210 kWab 50.440 €
    SportlineElroq 85x, Allrad220 kWab 52.740 €
    RSAllrad250 kWab 55.240 €

    Die Sportline liegt jeweils 3.550 Euro über der Selection. Eine Sonderlackierung kostet 780 Euro, nur Energy-Blau ist ohne Aufpreis. Die schwenkbare Anhängerkupplung kostet beim Essence 1.010 Euro, in den anderen Linien 840 Euro. Neu seit dem 15. Oktober: Die Dachkontrastlackierung gibt es nur noch für den RS in Mamba-Grün, für 1.640 Euro statt bisher 1.460 Euro.

    Die ganze Rechnung aus Grundpreis, Farbe und Anhängerkupplung steht im Beitrag zur Elroq Preisanpassung. Was der Elroq im laufenden Modelljahr sonst mitbringt, zeigt der Beitrag zum Elroq Modelljahr 2027.


    Skoda Enyaq Preiserhöhung 2026: SUV und Coupé

    Auch beim Enyaq stiegen die Preise im Sommer, laut angurten.de um etwa 500 Euro zum Modelljahr 2027. Seit der Preisliste vom 4. September sind die Modellpreise gleich geblieben. Der Enyaq beginnt als SUV ab 43.490 Euro in der Linie Essence, das Coupé ab 48.990 Euro in der Selection.

    AufbauLinieVersionPreis
    SUVEssenceEnyaq 60, 140 kWab 43.490 €
    SUVSelectionEnyaq 60, 140 kWab 46.290 €
    SUVSelectionEnyaq 85, 210 kWab 50.990 €
    SUVSelectionEnyaq 85x, Allrad, 220 kWab 53.790 €
    SUVSportlineEnyaq 60, 140 kWab 49.770 €
    SUVSportlineEnyaq 85, 210 kWab 54.470 €
    SUVSportlineEnyaq 85x, Allrad, 220 kWab 57.270 €
    SUVRSAllrad, 250 kWab 59.440 €
    CoupéSelectionEnyaq 60, 140 kWab 48.990 €
    CoupéSelectionEnyaq 85, 210 kWab 53.690 €
    CoupéSelectionEnyaq 85x, Allrad, 220 kWab 56.490 €
    CoupéSportlineEnyaq 60, 140 kWab 52.470 €
    CoupéSportlineEnyaq 85, 210 kWab 57.170 €
    CoupéSportlineEnyaq 85x, Allrad, 220 kWab 59.970 €
    CoupéRSAllrad, 250 kWab 62.140 €

    Eine Metallic- oder Perleffektlackierung kostet beim Enyaq 830 Euro, Energy-Blau ist kostenlos. Die schwenkbare Anhängerkupplung kostet in jeder Linie 840 Euro. Am 15. Oktober änderten sich zwei Aufpreise: Die 230-Volt-Steckdose im Kofferraum kostet jetzt 540 statt 500 Euro, das Paket Maxx in der Selection 5.910 statt 5.820 Euro.

    Wie viel der Enyaq ziehen darf, steht im Beitrag zur Anhängelast des Enyaq. Die Preisrechnung für SUV und Coupé zeigt der Beitrag zur Enyaq Preisanpassung, die Änderungen im laufenden Jahrgang der Beitrag zum Enyaq Modelljahr 2027. Wer zwischen beiden Elektro-SUVs schwankt, findet die Unterschiede im Vergleich von Elroq und Enyaq.


    Welche Skoda Modelle sind nicht teurer geworden?

    In der Oktober-Runde sind es sechs: Octavia, Karoq, Elroq, Enyaq, Epiq und Peaq. Bei ihnen stehen in der neuen Preisliste dieselben Modellpreise wie in der Fassung davor. Der Karoq beginnt weiter ab 33.930 Euro, der Epiq ab 27.900 Euro, der Peaq ab 49.900 Euro. Beim Epiq fehlt in der Liste vom 8. Oktober allerdings die First Edition, die als Epiq 55 ab 38.950 Euro angeboten war.

    Unverändert heißt aber nicht, dass sich nichts getan hat. Beim Octavia sind die günstigen Pakete weg, bei Elroq und Enyaq haben sich einzelne Aufpreise geändert. Wer eine Wunschkonfiguration hat, vergleicht deshalb den Endpreis und nicht nur den Grundpreis.

    Für die Kaufentscheidung ist das wichtiger, als es klingt. Wer zwischen einem Octavia Combi und einem Superb Combi schwankt, vergleicht seit dem 15. Oktober einen gleich gebliebenen mit einem teurer gewordenen Preis. Der Abstand zwischen beiden ist gewachsen. Beim Elektroauto liegt der Epiq jetzt 9.990 Euro unter dem Elroq, als Einstieg ins Elektroprogramm. Was er kostet und was drin ist, steht im Beitrag zum Skoda Epiq Preis.


    Skoda Preisliste 2026: Wo stehen alle Modelle und Preise als PDF?

    Jede Škoda-Modellseite verlinkt die aktuelle Preisliste als PDF, der Knopf heißt dort schlicht „Preisliste“. Auf der ersten Seite des Dokuments steht der Stand. Am 15. Oktober 2026 tragen die Listen von Fabia, Scala, Kamiq, Octavia, Karoq, Kodiaq, Superb, Elroq, Enyaq und Peaq dieses Datum, die des Epiq den 8. Oktober. In jeder Liste stehen alle Motoren und Linien mit Preis, dazu die Aufpreise für Pakete, Farben und Räder und die Verbrauchswerte.

    Der offizielle Konfigurator von Škoda rechnet die eigene Zusammenstellung. Er ist der schnellste Weg zum Endpreis, weil er die Pakete und ihre Bedingungen kennt. Die Preisliste ist dagegen gut für den Vergleich, weil sie alle Versionen auf einen Blick zeigt.

    Welcher Skoda ist der günstigste?

    Der Fabia ab 20.190 Euro, mit dem 1,0-Liter-Benziner und 59 kW. Danach folgen Scala ab 25.300 Euro, Kamiq ab 26.310 Euro und der Epiq ab 27.900 Euro, das günstigste Elektroauto der Marke. Am oberen Ende steht der Peaq 90x als Sportline ab 65.300 Euro. Wer einen Skoda 2026 neu kauft, landet je nach Modell also zwischen gut 20.000 und gut 65.000 Euro, vor Extras. Im Schnitt liegt der Einstiegspreis der elf Baureihen bei rund 35.500 Euro, gerechnet aus der Tabelle oben.


    Wann waren die Skoda Werksferien 2026?

    Die Werksferien, oft auch Betriebsferien genannt, lagen 2026 in den letzten beiden Juliwochen. Laut der tschechischen Nachrichtenagentur ČTK, über die das Wirtschaftsportal e15.cz am 24. Juli 2026 berichtete, begannen sie in allen drei tschechischen Škoda-Werken. Sie dauerten zwei Wochen. Die ersten Mitarbeiter kamen mit der Nachtschicht von Sonntag auf Montag, den 3. August, zurück.

    In Mladá Boleslav startete zuerst der Karosseriebau der Halle MB II, die Montage auf dieser Linie folgte am Montag, dem 3. August, mit der Frühschicht. Im Werksteil MB I dauerte die Pause länger, weil dort Anlagen für ein neues Modell fertiggestellt wurden. Der Superb wird nicht in Tschechien gebaut, sondern im Volkswagen-Werk in Bratislava. Für ihn gelten die Termine der tschechischen Werke deshalb nicht.

    Wann hat Skoda Werksferien im nächsten Jahr? Termine für 2027 hat Škoda noch nicht genannt, und sie wechseln von Jahr zu Jahr. In diesen zwei Wochen werden in den tschechischen Werken keine Autos gebaut. Ein Bautermin, der in diese Zeit fallen würde, verschiebt sich entsprechend. Wie lange es aktuell dauert, steht in den Beiträgen zur Lieferzeit des Elroq und zur Lieferzeit des Enyaq.


    Neuwagen Preiserhöhung nach Bestellung: Gilt mein alter Preis noch?

    Für Privatkäufer meist ja. Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eine Preiserhöhung für Ware erlaubt, die innerhalb von vier Monaten nach Vertragsschluss geliefert werden soll, ist unwirksam. So steht es in § 309 Nr. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Wer also als Privatkäufer vor dem 15. Oktober einen Kaufvertrag mit Lieferung innerhalb von vier Monaten geschlossen hat, zahlt den vereinbarten Preis.

    Entscheidend ist der Vertragsschluss, also der Tag, an dem der Händler die Bestellung angenommen hat. Ein schriftliches Angebot allein sichert noch keinen Preis, es ist eine Rechnung, keine Vereinbarung. Wer im September beraten wurde, aber erst nach dem 15. Oktober unterschreibt, rechnet mit den neuen Zahlen.

    Liegt der vereinbarte Liefertermin mehr als vier Monate nach dem Vertragsschluss, kommt es auf den Kaufvertrag an. Diese Regel schützt außerdem nur Privatkäufer. Kauft ein Unternehmen ein Auto als Firmenwagen, gilt sie nach § 310 Absatz 1 nicht direkt. Ändert sich die Bestellung selbst, etwa durch eine andere Farbe oder einen anderen Motor, kann sie zum aktuellen Stand neu gerechnet werden. Verbindlich ist immer der Vertragshändler, bei dem die Bestellung liegt.


    Skoda neue Preise und Modelljahr 2027 sind zwei verschiedene Dinge

    Diese beiden Begriffe werden oft verwechselt. Eine Preisrunde ändert nur den Preis, das Auto bleibt gleich. Ein Modelljahr ist dagegen der jährliche Stichtag, zu dem der Hersteller Ausstattung und Technik anpasst. Bei Škoda läuft seit dem Sommer 2026 das Modelljahr 2027, das Presseportal der Marke führt den Superb etwa als Superb 2027.

    Ein Auto, das im Herbst 2026 gebaut wird, ist deshalb meist schon ein Modelljahr 2027, unabhängig davon, zu welchem Preis es bestellt wurde. Nach demselben Muster beginnt im Sommer 2027 voraussichtlich das Modelljahr 2028. Was sich beim Octavia zum neuen Jahrgang geändert hat, steht im Beitrag zum Octavia Modelljahr 2027, für den Karoq im Beitrag zum Karoq 2027 mit Preisen und Motoren.


    Warum werden Autos immer teurer?

    Mehrere Gründe wirken zusammen, und keiner davon betrifft nur Škoda. Der erste sind Vorschriften. Seit Juli 2024 müssen neu zugelassene Autos in der EU eine Reihe von Assistenzsystemen an Bord haben, etwa einen Notbremsassistenten und eine Warnung bei Müdigkeit. So schreibt es die EU-Verordnung 2019/2144 vor. Was früher Aufpreis kostete, ist heute Pflicht, und das steckt im Grundpreis.

    Der zweite Grund ist die Abgasnorm Euro 7. Sie gilt ab dem 29. November 2026 für neue Pkw-Typen und ab dem 29. November 2027 für alle neu zugelassenen Pkw. Die Norm begrenzt erstmals auch den Feinstaub aus den Bremsen und verlangt Mindestwerte für die Haltbarkeit von Antriebsbatterien. Die Entwicklung dafür kostet die Hersteller Geld.

    Der dritte Grund sind Kosten für Material, Energie und Löhne, die Hersteller in Schritten weitergeben. Ein Tipp für den Vergleich über die Jahre: Nicht Grundpreis gegen Grundpreis stellen, sondern die eigene Wunschkonfiguration von damals gegen die von heute. Dann sieht man, ob Serienausstattung dazugekommen ist, die man früher extra bezahlt hätte.


    Was die Preiserhöhung für Gebrauchtwagen und Restwerte bedeutet

    Ein höherer Neupreis macht junge Gebrauchte attraktiver. Ein Škoda aus dem Vorjahr unterscheidet sich technisch oft nur in Details vom neuen Jahrgang und hat keine Lieferzeit. Beim Octavia kommt dazu, dass es die Handschaltung nur noch gebraucht gibt, bei Kodiaq und Superb gilt das inzwischen für den Mildhybrid.

    Wer statt eines Neuwagens eine Tageszulassung oder einen jungen Gebrauchten sucht, findet die Unterschiede im Ratgeber zu Neuwagen, Tageszulassung und jungem Gebrauchten. Was es mit Tageszulassungen zum alten Preis auf sich hat, erklärt der Beitrag Skoda zum alten Preis.

    Für Besitzer ist eine Preisrunde keine schlechte Nachricht. Steigt der Neupreis, steigt auch der Vergleichswert, an dem Gebrauchte gemessen werden. Wie sich der Wertverlust bei Elektroautos entwickelt, zeigt der Beitrag zum Restwert von E-Autos. Wer seinen Wagen abgeben möchte, kann den Wert über die Inzahlungnahme in Wiesloch prüfen lassen. Als autorisierter Škoda-Servicepartner übernimmt der Automobilsalon Bellemann außerdem Inspektion, Wartung und Reparatur, unabhängig vom Modelljahr.


    Fazit: Was die Skoda Preiserhöhung 2026 für die Kaufentscheidung heißt

    2026 gab es bei Škoda zwei Preisrunden. Im Juli traf es Octavia, Elroq und Enyaq, im Oktober Fabia, Scala, Kamiq, Kodiaq und Superb. Die Aufschläge auf die Grundpreise liegen meist zwischen 250 und 540 Euro, beim Octavia waren es durch den Wegfall der Handschaltung rund 3.000 Euro.

    Wichtiger als der Grundpreis sind oft die Änderungen daneben: Der Mildhybrid bei Kodiaq und Superb ist aus der Liste verschwunden, beim Octavia kostet die Ausstattung aus Best-for-All jetzt einzeln deutlich mehr. Wer bei einem Elektroauto mit Förderung rechnet, prüft im Förderrechner für 2026, was beim eigenen Einkommen möglich ist. Neu bestellt wird ein Škoda über einen Vertragshändler, dessen Kaufvertrag den Preis festlegt.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Alle Preise stammen aus den öffentlichen Preislisten von Škoda Auto Deutschland, Stand 15. Oktober 2026, etwa für den Fabia, den Kodiaq, den Octavia, den Elroq und den Enyaq. Verglichen haben wir mit den Fassungen vom 30. Juli (Fabia, Elroq), 6. August (Octavia, Superb), 4. September (Kodiaq, Enyaq), 17. September (Scala, Kamiq, Karoq, Epiq) und 23. Juni 2026 (Peaq).

    Den Elroq-Preis vor dem Sommer belegt die Aufnahme der Modellseite im Internet Archive vom 10. Juni 2026. Über die Preisrunde im Sommer berichtete der Newsticker von angurten.de am 6. August 2026. Das Modelljahr 2027 zeigt das Presseportal von Škoda Deutschland. Die Termine der Werksferien stammen aus dem Bericht von e15.cz vom 24. Juli 2026.

    Die Regel zur Preiserhöhung steht in § 309 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, die Ausnahme für Unternehmer in § 310. Die Pflicht-Assistenzsysteme regelt die Verordnung (EU) 2019/2144, die Abgasnorm Euro 7 die Verordnung (EU) 2024/1257.

    Stand der Angaben (15.10.2026)

    Alle Preisangaben sind unverbindliche Preisempfehlungen von Škoda Auto Deutschland inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführungskosten. Sie wurden am 15. Oktober 2026 in den Preislisten und auf den Modellseiten geprüft. Angaben zu Bestellung und Preisbindung sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine verbindliche Auskunft des Vertragshändlers.

    Verbrauchswerte der Einstiegsversionen, deren Preise oben genannt sind: Škoda Octavia 1,5 TSI mHEV, 85 kW (116 PS), DSG, Limousine und Combi: Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,9–5,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 111–123 g/km; CO2-Klasse C–D. Škoda Elroq 60, 140 kW: Stromverbrauch kombiniert 15,1–16,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km; CO2-Klasse A. Škoda Enyaq 60, 140 kW, SUV und Coupé: Stromverbrauch kombiniert 14,8–16,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km; CO2-Klasse A. Werte nach WLTP (dem gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren für Verbrauch und Reichweite). Stand der Werte: 15.10.2026.

    Häufige Fragen

    Hat Skoda die Preise erhöht?

    Ja, 2026 sogar zweimal. Am 30. Juli wurden Octavia, Elroq und Enyaq teurer. Am 15. Oktober folgten Fabia mit 250 Euro, Scala mit 300 Euro, Kamiq mit 330 Euro, Kodiaq mit 510 Euro und Superb mit 540 Euro je Version. So steht es in den neuen Preislisten, die Škoda am 15. Oktober 2026 veröffentlicht hat.

    Wann erhöht Skoda die Preise?

    Einen festen Termin hat Škoda nicht veröffentlicht. 2026 kamen die neuen Preise am 30. Juli und am 15. Oktober, jeweils mit neuen Preislisten. Das Datum steht auf der ersten Seite jeder Preisliste unter Stand. Wer ein bestimmtes Modell im Blick hat, sollte dieses Datum vor jedem Angebot prüfen.

    Welche Skoda Modelle sind im Oktober 2026 teurer geworden?

    Seit dem 15. Oktober 2026 kosten Fabia, Scala, Kamiq, Kodiaq und Superb mehr. Die Aufschläge liegen zwischen 250 Euro beim Fabia und 540 Euro beim Superb. Beim Kodiaq RS sind es 490 Euro, beim Superb als Plug-in-Hybrid 520 Euro. Einzelne Versionen wie der Fabia mit 59 kW behielten ihren Preis.

    Welche Skoda Modelle sind nicht teurer geworden?

    In der Oktober-Runde blieben die Modellpreise von Octavia, Karoq, Elroq, Enyaq, Epiq und Peaq gleich. Beim Octavia fielen aber die Pakete Best-for-All und Best-for-All Plus weg. Bei Elroq und Enyaq änderten sich einzelne Aufpreise, etwa für die Dachkontrastlackierung oder die 230-Volt-Steckdose.

    Wie viel kostet der Skoda Octavia jetzt?

    Der Octavia beginnt ab 32.140 Euro als Limousine und ab 32.840 Euro als Combi, jeweils als Essence mit 85 kW und Doppelkupplungsgetriebe. Seit Sommer 2026 gibt es ihn nicht mehr mit Handschaltung, dadurch stieg der Einstieg um rund 3.000 Euro. Am 15. Oktober blieben die Modellpreise unverändert.

    Was kostet der Skoda Elroq nach der Preiserhöhung?

    Der Elroq beginnt ab 37.890 Euro als Elroq 60 Essence. Im Juni 2026 stand auf der Modellseite noch ab 37.390 Euro, also 500 Euro weniger. Nach oben reicht die Spanne bis ab 55.240 Euro für den Elroq RS mit 250 kW. Am 15. Oktober blieben die Modellpreise gleich.

    Was kostet der Skoda Enyaq nach der Preiserhöhung?

    Der Enyaq beginnt ab 43.490 Euro als Enyaq 60 Essence, das Coupé ab 48.990 Euro. Der Enyaq RS kostet ab 59.440 Euro, das Coupé RS ab 62.140 Euro. Im Sommer 2026 stiegen die Preise laut angurten.de um etwa 500 Euro. Seit der Liste vom 4. September sind die Modellpreise gleich geblieben.

    Gilt mein alter Preis, wenn ich vor der Preiserhöhung bestellt habe?

    Für Privatkäufer meist ja. Eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eine Preiserhöhung für Ware erlaubt, die innerhalb von vier Monaten nach Vertragsschluss geliefert werden soll, ist unwirksam (§ 309 Nr. 1 BGB). Für Firmenkunden gilt diese Regel nicht direkt (§ 310 Abs. 1 BGB). Bei längerer Lieferzeit entscheidet der Kaufvertrag.

    Welcher Skoda ist der günstigste?

    Der günstigste Škoda ist der Fabia ab 20.190 Euro mit dem 1,0-Liter-Benziner und 59 kW. Das günstigste Elektroauto der Marke ist der Epiq ab 27.900 Euro. Beide Preise stammen aus den aktuellen Preislisten, Stand 15. Oktober und 8. Oktober 2026.

    Wann hat Skoda Werksferien?

    2026 lagen die Werksferien in den letzten beiden Juliwochen. Laut der Nachrichtenagentur ČTK dauerten sie in allen drei tschechischen Werken zwei Wochen, die ersten Mitarbeiter kamen mit der Nachtschicht zum 3. August zurück. Termine für 2027 hat Škoda noch nicht genannt.

    Gibt es Kodiaq und Superb noch als Mildhybrid?

    In den Preislisten vom 15. Oktober 2026 steht der 1,5-Liter-Benziner mit Mildhybrid weder beim Kodiaq noch beim Superb. Der Kodiaq beginnt jetzt ab 48.210 Euro mit Diesel, der Superb ab 45.640 Euro. Ob der Motor dauerhaft wegfällt, hat Škoda nicht erklärt.

    Muss ich meine gespeicherte Konfiguration neu anlegen?

    Eine gespeicherte Zusammenstellung oder ein schriftliches Angebot zeigt den Preis von dem Tag, an dem es entstanden ist. Wer eine Konfiguration von vor dem 15. Oktober hat, sollte sie im Konfigurator neu aufrufen und den Preis vergleichen. Bei Kodiaq und Superb kann eine Zusammenstellung mit Mildhybrid ganz entfallen.

    Warum ist Skoda so teuer geworden?

    Ein Grund sind Vorschriften. Seit Juli 2024 müssen neu zugelassene Autos in der EU eine Reihe von Assistenzsystemen haben, etwa einen Notbremsassistenten. Dazu kommen höhere Kosten für Material und Energie. Beim Octavia wirkt außerdem, dass es die günstige Version mit Handschaltung nicht mehr gibt.

    Werden auch CUPRA und SEAT teurer?

    Diese Übersicht betrifft nur Škoda. SEAT und CUPRA veröffentlichen eigene Preislisten mit eigenem Datum. Wer dort ein Auto plant, prüft das Datum auf der ersten Seite der jeweiligen Preisliste.

    Steigen die Autopreise 2026 weiter?

    Bei Škoda kamen 2026 schon zwei Preisrunden, am 30. Juli und am 15. Oktober. Eine weitere ist nicht angekündigt, ausschließen lässt sie sich aber nicht. Die beste Absicherung ist ein Blick auf das Datum der Preisliste und auf den Tag, an dem der Kaufvertrag zustande kommt.

    Lohnt sich jetzt ein junger Gebrauchter oder eine Tageszulassung?

    Für viele Käufer ja, weil sich ein Auto aus dem Vorjahr technisch kaum vom neuen unterscheidet und keine Lieferzeit hat. Der Nachteil ist die feste Farbe und Ausstattung. Was eine Tageszulassung von einem jungen Gebrauchten unterscheidet, erklärt unser Ratgeber zu genau dieser Frage.

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