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E-Mobilität & Förderung

THG-Quote 2026: Bis wann beantragen und wann das Geld kommt

THG-Quote 2026: Prämien bis gut 420 Euro, Frist 15. November, Anbieter oft früher. Wie lange die Auszahlung dauert und wer Anspruch hat.

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THG-Quote und THG-Prämie 2026 fürs E-Auto: Elektro-SUV auf dem Vorplatz einer Tankstelle
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    Inhalt dieses Artikels
    1. THG-Quote 2026: bis wann beantragen, wann das Geld kommt und wer Anspruch hat
    2. Kurzantwort
    3. Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?
    4. Warum ist die THG-Prämie 2026 gestiegen?
    5. Wie entsteht der Preis für die THG-Prämie 2026?
    6. Wie funktioniert die THG-Quote 2026?
    7. Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Quote?
    8. Bekommt ein Plug-in-Hybrid die THG-Quote?
    9. Wer bekommt die THG-Prämie: Halter, Eigentümer oder Fahrer?
    10. Der Weg zur THG-Prämie: Anbieter, Fahrzeugschein, Auszahlung
    11. Bis wann muss man die THG-Quote 2026 beantragen?
    12. Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie?
    13. Woran erkennt man seriöse THG-Anbieter?
    14. Muss man die THG-Prämie versteuern?
    15. THG-Prämie: Höhe und Entwicklung bis 2027
    16. Wie lange gibt es die THG-Prämie noch?

    THG-Quote 2026: bis wann beantragen, wann das Geld kommt und wer Anspruch hat

    Wer ein reines Elektroauto fährt, kann einmal im Jahr Geld bekommen, ohne mehr zu tun, als eine Kopie des Fahrzeugscheins hochzuladen. Dieses Geld heißt THG-Prämie, abgeleitet von der Treibhausgasminderungsquote. Wichtig sind dabei die Fristen: Wer sie verpasst, bekommt für das Jahr nichts.

    2026 lohnt sich das Abholen besonders. Nach mageren Jahren liegen die Angebote wieder deutlich höher, im September bei vielen Anbietern über 300 Euro. Hier findest du die beiden Fristen, die wirklich zählen, wie lange die Auszahlung dauert, wer Anspruch hat und was für 2027 zu erwarten ist.


    Kurzantwort


    Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?

    Im Vergleich von AUTO BILD (Stand 16.09.2026) zahlen mehr als 20 Anbieter mindestens 300 Euro, vier werben mit 400 Euro oder mehr. Die Spitze liegt bei gut 420 Euro, das untere Ende der Liste bei 70 Euro. Der ADAC nannte schon im Juni Angebote über 300 Euro für 2026.

    Wichtig zum Verständnis: Es gibt keine amtliche Prämienhöhe. Der Betrag entsteht am Markt. Kraftstofffirmen kaufen Einsparungen, die Anbieter bündeln viele Autos und geben einen Teil des Erlöses weiter. Wie viel ankommt, unterscheidet sich je Anbieter erheblich. Viele Spitzenwerte enthalten zudem einen Neukundenbonus, den es nur einmal gibt.

    Daraus folgt zweierlei. Erstens lohnt ein Vergleich, denn zwischen dem schwächsten und dem besten Angebot liegen über 300 Euro. Zweitens ändern sich die Beträge im Jahresverlauf. Im März 2026 nannte die Verbraucherzentrale noch Prämien bis zu 300 Euro.

    Warum ist die THG-Prämie 2026 gestiegen?

    Zuerst ein Blick zurück. Stiftung Warentest fand im Juli 2022 Festprämien zwischen 275 und 350 Euro. Im Oktober 2023 lagen sie laut einer Verivox-Suche nur noch bei 70 bis 245 Euro. Die Bundesregierung erklärt den Einbruch in der Begründung zum neuen Gesetz: Die übermäßige doppelte Anrechnung bestimmter Biokraftstoffe führte zu einem Überangebot an Einsparungen und damit zum Preisverfall.

    2026 sieht es anders aus. Ein wichtiger Grund ist eine Sonderregel in § 4a der 38. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (38. BImSchV). Überschüsse aus 2024 und 2025 durften Kraftstofffirmen 2025 und 2026 nicht anrechnen. Laut Bundesrat geschah das zum Schutz der heimischen Biokraftstoffindustrie. Die Firmen mussten ihre Pflicht 2026 also mit frischen Einsparungen erfüllen. Das dürfte die Preise deutlich gestützt haben, so sehen es auch mehrere Anbieter.

    Die Quote selbst liegt 2026 bei 12 Prozent. Die neuen, höheren Stufen ab 2027 stehen erst seit dem Gesetz vom 1. Juni 2026 fest:

    JahrTreibhausgasminderungsquote
    202612 %
    202717,5 %
    202819,5 %
    202922,5 %
    203026,5 %
    204065 %

    Eine höhere Quote heißt aber nicht automatisch mehr Geld. Warum die Prämie 2027 trotz 17,5 Prozent eher sinken dürfte, erklären wir weiter unten und ausführlich im Beitrag zur THG-Prämie 2027 und ihrer Prognose.

    Wie entsteht der Preis für die THG-Prämie 2026?

    Die Prämie ist ein Marktpreis. Auf der einen Seite stehen Firmen, die Benzin und Diesel verkaufen. Sie müssen ihre Treibhausgasbilanz um den gesetzlichen Anteil senken. Auf der anderen Seite stehen alle, die eine Einsparung nachweisen können: Halter von Elektroautos, Betreiber öffentlicher Ladepunkte und Hersteller erneuerbarer Kraftstoffe.

    Nach oben ist der Preis begrenzt. Wer die Quote verfehlt, zahlt nach § 37c des Bundes-Immissionsschutzgesetzes 0,60 Euro je Kilogramm CO₂, also 600 Euro je Tonne. Mehr zahlt niemand für eine gekaufte Einsparung. Weil ein Elektroauto 2026 nach unserer Rechnung rund 0,76 Tonnen bringt, liegt die rechnerische Obergrenze bei etwa 455 Euro je Auto.

    Nach unten wirkt die Menge. Je mehr Einsparungen am Markt sind, ob aus Elektroautos oder Biokraftstoffen, desto stärker drückt das den Preis. Für dich heißt das: Die Höhe eines Angebots sagt mehr über den Zeitpunkt und den Anbieter als über dein Auto.

    Wie funktioniert die THG-Quote 2026?

    Der Gesetzgeber verpflichtet Firmen, die Kraftstoff verkaufen, die Treibhausgase ihres Absatzes zu mindern. Wer das nicht selbst schafft, kauft Einsparungen zu. Hier kommen Elektroautos ins Spiel: Der Strom, den sie laden, zählt als Einsparung.

    Du kannst diese Einsparung nicht selbst an einen Konzern verkaufen. Dazwischen stehen Anbieter, die viele Autos bündeln, die Meldung beim Umweltbundesamt übernehmen und die Erlöse weitergeben. Ihre Marge erklärt, warum die Angebote so unterschiedlich ausfallen.

    Gemessen wird dabei nicht, wie viel dein Auto tatsächlich lädt. Das Umweltministerium hat einen Schätzwert von 2.000 Kilowattstunden je Elektroauto und Jahr bekannt gemacht. Deshalb bekommen Vielfahrer und Wenigfahrer dieselbe Prämie. Der Wert wird laut Bekanntmachung jährlich überprüft.

    Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Quote?

    Für die jährliche Pauschale zählt nur Strom in reinen Batterieelektrofahrzeugen. Daraus ergibt sich eine klare Trennung.

    Anspruch haben rein elektrische Pkw, unabhängig von Alter, Marke und Kaufpreis. Auch gebraucht gekaufte Autos sind erfasst, der Anspruch hängt an der Zulassung, nicht am Kaufdatum. Für leichte Nutzfahrzeuge gilt ein höherer Schätzwert von 3.000 Kilowattstunden.

    Keinen Anspruch haben Plug-in-Hybride, Autos mit Range-Extender, Mild-Hybride und Verbrenner. Wer mehrere Elektroautos hält, bekommt für jedes eine eigene Prämie. Wie es um E-Roller, Elektromotorräder, Transporter und Busse steht, zeigt der Beitrag zu den berechtigten Fahrzeugen bei der THG-Quote.

    Bekommt ein Plug-in-Hybrid die THG-Quote?

    Nein. Die Verordnung spricht bei der Pauschale ausdrücklich von reinen Batterieelektrofahrzeugen. In einem Plug-in-Hybrid arbeitet zusätzlich ein Verbrennungsmotor, damit fällt er heraus. Das gilt auch, wenn du fast nur elektrisch fährst.

    Lädt ein Plug-in-Hybrid an einem echten öffentlichen Ladepunkt, zählt dort zwar die gemessene Strommenge, das Geld bekommt aber der Betreiber des Ladepunkts, nicht der Fahrer. Warum das so ist, erklärt der Beitrag zur THG-Quote für Hybridfahrzeuge, was Betriebe erwartet, der Beitrag zum Plug-in-Hybrid als Firmenwagen.

    Wer bekommt die THG-Prämie: Halter, Eigentümer oder Fahrer?

    Maßgeblich ist die Zulassungsbescheinigung Teil I. Berechtigt ist die Person, auf die das Auto zugelassen ist, nicht unbedingt der Eigentümer und nicht, wer es täglich fährt. Das steht in § 7 der 38. BImSchV.

    Beim Privatleasing steht oft der Leasingnehmer im Schein, manchmal aber die Leasinggesellschaft. Beim Dienstwagen ist meist der Arbeitgeber als Halter eingetragen, dann steht ihm die Prämie zu. Läuft das Familienauto auf den Partner, muss auch der Partner den Antrag stellen.

    Der Weg zur THG-Prämie: Anbieter, Fahrzeugschein, Auszahlung

    Der Antrag selbst dauert nur wenige Minuten: Anbieter auswählen, eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I hochladen, zum Beispiel als Foto, und die Bankverbindung angeben. Der Anbieter meldet die Daten gesammelt ans Umweltbundesamt und zahlt je nach Modell sofort oder nach der Bestätigung.

    Welche Unterlagen genau nötig sind, warum der Antrag jedes Jahr neu gestellt werden muss und ob es auch ohne Anbieter geht, steht Schritt für Schritt im Beitrag THG-Prämie beantragen.

    Bis wann muss man die THG-Quote 2026 beantragen?

    Bei der Frist kursieren zwei Termine, und wer sie verwechselt, riskiert die Prämie.

    Der gesetzliche Stichtag für dein Auto ist der 15. November 2026. Bis dahin muss die Meldung für 2026 beim Umweltbundesamt sein, so steht es in § 8 der 38. BImSchV. Danach ist der Anspruch für 2026 verloren, er lässt sich nicht ins Folgejahr retten. Rückwirkend für frühere Jahre gibt es ebenfalls nichts.

    Daneben kursiert der 28. Februar. Beide Daten sind richtig, sie gelten nur für verschiedene Fälle. Der 28. Februar des Folgejahres gilt für gemessenen Strom an öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Für dein Elektroauto zählt der 15. November.

    Für dich zählt meist ein noch früherer Termin. Die Anbieter reichen gesammelt ein und nehmen Anträge deshalb nur bis kurz vor dem 15. November an. auto motor und sport rät, spätestens Ende Oktober zu beantragen, und die Verbraucherzentrale empfiehlt, dich einige Wochen vorher anzumelden. Den genauen Annahmeschluss nennt dein Anbieter.

    Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie?

    Das hängt vom Modell ab, und die Unterschiede sind groß.

    Bei der Sofort- oder Expressprämie zahlt der Anbieter, bevor das Umweltbundesamt entschieden hat. Laut AUTO BILD ist das Geld meist nach wenigen Tagen auf dem Konto. Dafür fällt der Betrag niedriger aus, in der Liste zum Beispiel 300 statt 340 Euro.

    Bei der Garantieprämie wartet der Anbieter, bis das Umweltbundesamt bestätigt hat. AUTO BILD rechnet nach der gesammelten Meldung mit 10 bis 24 Wochen bis zur Auszahlung. Wie weit das Amt ist, steht auf seiner Seite: Mitte September 2026 bearbeitete es Anträge für 2026, die ab dem 14. Juli eingegangen waren.

    Wann genau die Prämie kommt, legt dein Vertrag fest. Ein seriöser Anbieter nennt einen Auszahlungstermin statt „nach Verkauf der Quote“. Beim Anbieter Geld für eAuto, mit dem wir zusammenarbeiten, kommt die Expressprämie laut AUTO BILD binnen sieben Tagen, die höhere Garantieprämie nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt.

    Woran erkennt man seriöse THG-Anbieter?

    Die Werbung arbeitet mit Höchstbeträgen, die nicht alle bekommen. Die Kurzfassung: Ein seriöser Anbieter nennt einen fest zugesagten Betrag, zahlt ohne Vorbehalt aus, behält sich keine spätere Kürzung vor und bindet dich nicht still für mehrere Jahre. Der ADAC warnt, dass sich manche Anbieter vorbehalten, gar nicht zu zahlen, wenn sie keinen Käufer finden.

    Worauf es im Detail ankommt, von Fix- und Flexprämie über Bonus-Tricks bis zur Laufzeit, steht im THG-Anbieter-Vergleich mit acht Prüfpunkten.

    Muss man die THG-Prämie versteuern?

    Für Privatleute lautet die Antwort nein. Laut ADAC ist die Prämie steuerfrei, wenn das Auto einer Privatperson gehört. Die Finanzverwaltung hat das 2022 so eingeordnet: Weil der Halter die Quote nicht kauft, sondern sie jedes Jahr neu entsteht, ist ihr Verkauf im Privatvermögen kein steuerpflichtiges Geschäft.

    Anders beim Betriebsvermögen. Gehört das Auto zum Betrieb, ist die Prämie eine Betriebseinnahme und erhöht den Gewinn. Das gilt für Selbstständige ebenso wie für Unternehmen. Ist beim Dienstwagen der Arbeitgeber Halter, fließt die Prämie ohnehin ihm zu.

    THG-Prämie: Höhe und Entwicklung bis 2027

    Die Quote steigt 2027 von 12 auf 17,5 Prozent. Trotzdem spricht mehr für eine niedrigere Prämie als 2026. Kraftstofffirmen dürfen 2027 Überschüsse aus den Vorjahren anrechnen, laut Bundesrat rund 8,7 Millionen Tonnen. Außerdem bringt jedes Elektroauto bei höherer Quote rechnerisch weniger ein, nach unserer Rechnung rund 0,65 statt 0,76 Tonnen.

    Die Anbieter kalkulieren schon so. Zwei-Jahres-Angebote nennen für 2027 laut AUTO BILD nur 200 bis 265 Euro. Unsere Einschätzung: Hole die Prämie für 2026 jetzt ab, solange die Preise hoch sind. Die ganze Rechnung mit Gegenstimmen und Zeitplan steht im Beitrag zur THG-Prämie 2027.

    Wie lange gibt es die THG-Prämie noch?

    Die gesetzliche Quote steht bis 2040 im Bundes-Immissionsschutzgesetz, sie steigt bis dahin auf 65 Prozent. Solange Kraftstofffirmen Einsparungen brauchen, gibt es also einen Markt für die Quote deines Elektroautos.

    Die Prämie je Auto dürfte trotzdem kleiner werden. Laut § 5 der 38. BImSchV zählt Strom bis 2034 dreifach, 2035 doppelt und ab 2036 nur noch einfach. Zudem schrumpft der Vorsprung eines Elektroautos, je strenger die Quote wird. Wie viel Geld es in einigen Jahren gibt, lässt sich heute nicht seriös sagen.

    Was bringt die THG-Prämie über mehrere Jahre?

    Der eigentliche Wert liegt in der Wiederholung. Die Prämie gibt es jedes Jahr neu, solange das Auto auf dich zugelassen ist.

    Unser Rechenbeispiel mit vorsichtigen Annahmen: 300 Euro für 2026 und je 200 Euro für die vier Jahre danach ergeben über fünf Jahre 1.100 Euro. Wer jedes Jahr vergleicht, statt still zu verlängern, holt oft mehr heraus. Garantiert sind diese Werte nicht, der Preis entsteht jedes Jahr neu am Markt.

    Für Käufer eines Elektroautos gehört die Prämie damit in die Gesamtrechnung, neben der staatlichen Förderung aus dem Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 mit bis zu 6.000 Euro und der Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2035. Wie sich die Bausteine kombinieren, rechnet der Beitrag zum Stapeln der Förderungen durch. Was dagegen das Laden kostet, zeigt der Beitrag zu den Ladekosten je hundert Kilometer.

    Was nach der Meldung beim Umweltbundesamt passiert

    Zwischen Hochladen und Auszahlung liegt ein Verwaltungsverfahren. Das Umweltbundesamt prüft die gebündelten Fahrzeugdaten und stellt eine Bescheinigung über die anrechenbare Strommenge aus. Erst diese Bescheinigung macht die Einsparung verkäuflich. Der Anbieter verkauft sie weiter und zahlt dir den vereinbarten Betrag.

    Seit dem 17. April 2026 verlangt das Umweltbundesamt für jede dieser Entscheidungen eine Gebühr zwischen 94,60 und 6.500 Euro, je nach Aufwand. Die zahlt der Anbieter, sie fließt aber in seine Kalkulation ein. Wie sich das Verfahren auf den Ablauf und den besten Zeitpunkt für den Antrag auswirkt, ist gesondert beschrieben.

    Zählt auch ein öffentlicher Ladepunkt bei der THG-Quote 2026?

    Ja, das ist ein eigener Weg neben der Fahrzeug-Prämie. Wer einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt betreibt, kann die dort gemessene Strommenge anrechnen lassen. Dafür gilt die Frist 28. Februar des Folgejahres.

    Entscheidend ist das Wort „öffentlich zugänglich“. Seit 2026 gilt dafür die Begriffsbestimmung der neuen Ladesäulenverordnung: Der Ladepunkt muss an einem Ort stehen, der der Allgemeinheit zugänglich ist. Umweltbundesamt und Bundesnetzagentur stellen klar, dass Wallboxen von Privatleuten in Carport, Garage oder Einfahrt grundsätzlich nicht dazu gehören. Nötig sind außerdem eine eichrechtskonforme Messung und eine Kennung für jeden Ladepunkt.

    Für Betriebe mit Kundenparkplatz kann sich das rechnen. Alle Voraussetzungen und eine ehrliche Rechnung stehen im Beitrag zur THG-Quote für Wallbox und Ladestrom. Welche Wallbox für einen Betrieb passt, behandelt der Beitrag zur Wallbox mit 11 oder 22 Kilowatt.

    Was gilt bei Halterwechsel, Umzug und mehreren Fahrzeugen?

    Halterwechsel im Jahresverlauf: Die Strommenge darf je Auto und Jahr nur einmal angerechnet werden. Wird das Auto im Sommer verkauft, bekommt nur einer die Prämie für dieses Jahr, der Vorbesitzer oder der Käufer. Hat der Verkäufer schon gemeldet, muss er den Käufer laut § 7 der Verordnung darüber informieren.

    Umzug oder neues Kennzeichen: Am Anspruch ändert das nichts, solange dieselbe Person Halter bleibt. Nach einem Jahr verlangt die Verordnung ohnehin eine aktuelle Kopie der Zulassungsbescheinigung.

    Mehrere Elektroautos: Für jedes Auto gibt es eine eigene Prämie. Firmen mit Fuhrpark können ihre Fahrzeuge gebündelt melden lassen, manche Anbieter haben dafür eigene Angebote. Steuerlich sind die Erlöse dann Betriebseinnahmen.

    Wer bekommt die THG-Quote beim Leasing und beim Dienstwagen?

    Die Kurzfassung: Es zählt, wer als Halter eingetragen ist. Beim Privatleasing ist das oft der Leasingnehmer, beim klassischen Dienstwagen meist der Arbeitgeber, beim Gewerbeleasing der Betrieb. Einzelne Verträge können die Prämie abweichend regeln.

    Alle Fälle mit Vertragsklauseln, dem richtigen Zeitpunkt vor der Leasing-Rückgabe und den Steuerfolgen behandelt der Beitrag zur THG-Quote bei Leasing, Dienstwagen und Firmenwagen. Wie die Dienstwagenbesteuerung bei Elektroautos in Deutschland funktioniert und was das kostet, rechnet der Beitrag zum ŠKODA Enyaq als Dienstwagen durch.

    Welche Fehler kosten die THG-Prämie?

    Zu spät anfangen: Wer im November aktiv wird, hat den Annahmeschluss vieler Anbieter oft verpasst.

    Auf den Werbebetrag vertrauen: Der beworbene Höchstbetrag enthält oft einen einmaligen Neukundenbonus oder gilt nur für bestimmte Fahrzeugklassen.

    Den falschen Antragsteller wählen: Antragsberechtigt ist nur, wer im Fahrzeugschein als Halter steht.

    Den Halterwechsel übersehen: Wird das Auto mitten im Jahr verkauft, ist die Zuordnung zu klären, sonst beantragen beide und einer geht leer aus.

    Nur einmal beantragen: Der Anspruch entsteht jedes Jahr neu. Manche Verträge verlängern sich automatisch, andere nicht. Prüfe, was in deinem steht, und vergleiche trotzdem jedes Jahr.

    THG-Prämie Auszahlung: Sofortzahlung oder warten?

    Die Anbieter arbeiten mit drei Modellen, und der Unterschied kann spürbar sein.

    ModellWann kommt das Geld?Wie viel?Wer trägt das Risiko?
    Sofort- oder Expressprämiemeist nach wenigen Tagenetwas weniger, zum Beispiel 300 statt 340 Eurovor allem der Anbieter
    Garantie- oder Fixprämienach der Bestätigung des Umweltbundesamts, laut AUTO BILD 10 bis 24 Wochen nach der Sammelmeldungfest zugesagtPreisrisiko beim Anbieter, bis zur Zahlung trägst du sein Pleiterisiko
    Flexprämienach dem Verkauf der Quotehängt vom späteren Verkaufspreis abvor allem du

    Die Sofortauszahlung kommt nach wenigen Tagen. Der Anbieter trägt das Risiko, dass der Preis bis zum Verkauf fällt oder dein Auto abgelehnt wird, und behält dafür mehr ein. Die Garantieprämie nach Bescheinigung dauert länger, bringt aber in der Regel mehr. Die Flexprämie zahlt den späteren Verkaufserlös abzüglich Provision und kann bei fallenden Preisen am wenigsten bringen.

    Unsere Einschätzung: Für 2026 ist die Garantieprämie meist die beste Wahl, wenn du ein paar Monate warten kannst. Wer das Geld schnell braucht oder dem Anbieter nicht lange vertrauen möchte, nimmt die Sofortauszahlung. Flex ist für 2027 besonders riskant, weil vieles für sinkende Preise spricht.

    Warum Anträge abgelehnt werden

    Häufige Gründe sind schnell aufgezählt: Das Fahrzeug ist kein reines Elektroauto, der Antragsteller steht nicht als Halter im Schein, die Kopie ist unleserlich, oder für dasselbe Auto wurde in diesem Jahr schon gemeldet.

    In den ersten drei Fällen lässt sich der Antrag korrigieren und neu stellen, solange die Frist läuft. Deshalb lohnt ein früher Start. Die Gründe und ihre Lösungen stehen im Beitrag zum Ablauf des Antrags.

    Wo Elektroautos in der Region gewartet werden

    Die THG-Prämie hängt nicht davon ab, wo dein Auto gewartet wird. Für Inspektion und Hochvolt-Service, also Arbeiten am Hochvolt-System mit der Antriebsbatterie, findest du in Wiesloch den Service des Automobilsalons Bellemann für ŠKODA, SEAT und CUPRA, gut erreichbar aus Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim.

    Quellen

    Die Quoten bis 2040 stehen in § 37a Bundes-Immissionsschutzgesetz, die Strafe von 0,60 Euro je Kilogramm in § 37c. In der 38. BImSchV regeln § 4a die Sperre der Überschüsse, § 5 die Anrechnung, § 7 den Anspruch des Halters und § 8 die beiden Fristen. Die Begründung zum Preisverfall und die Angaben des Bundesrats stehen in der Bundestagsdrucksache 21/4083.

    Verfahren, Bearbeitungsstand, Gebühren und die Klarstellung zu privaten Wallboxen beschreibt das Umweltbundesamt, den Schätzwert die Bekanntmachung vom 28. August 2023. Marktwerte und Auszahlungszeiten stammen aus dem Anbietervergleich von AUTO BILD, vom ADAC, von der Verbraucherzentrale, von Stiftung Warentest und von auto motor und sport. Die steuerliche Einordnung der Finanzverwaltung von 2022 fasst Haufe zusammen. Alle Quellen geprüft am 19.09.2026.

    Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)

    Am 19.09.2026 haben wir den Beitrag vollständig neu geprüft. Die Prämien stammen jetzt aus dem Vergleich vom September. Korrigiert haben wir die Begründung für den Anstieg 2026 und den Ausblick: Für 2027 spricht mehr für eine niedrigere Prämie. Die Steuerregel stützen wir jetzt auf ADAC und Finanzverwaltung statt auf ein nicht auffindbares Schreiben vom 5. Mai 2022. Neu sind Auszahlungszeiten, Gebühren und die Fragen zu Rückwirkung und Dauer. Letzter Stand der Werte: 19.09.2026.

    Häufige Fragen

    Wie hoch ist die THG-Prämie 2026?

    Im September 2026 zahlen laut einem Vergleich von AUTO BILD mehr als 20 Anbieter mindestens 300 Euro, vier werben mit 400 Euro oder mehr. Die Spitze liegt bei gut 420 Euro, oft mit einem einmaligen Neukundenbonus. Das untere Ende der Liste liegt bei 70 Euro. Die Höhe ist ein Marktpreis und ändert sich im Jahresverlauf.

    Warum ist die THG-Prämie 2026 gestiegen?

    Ein wichtiger Grund ist eine Sonderregel: Überschüsse aus den Vorjahren durften Kraftstofffirmen 2025 und 2026 nicht anrechnen. Das machte Einsparungen knapper. In den Jahren davor hatte die doppelte Anrechnung bestimmter Biokraftstoffe laut Gesetzesbegründung zu einem Überangebot und zum Preisverfall geführt.

    Bis wann muss man die THG-Quote 2026 beantragen?

    Beim Umweltbundesamt muss die Meldung für 2026 bis zum 15. November 2026 eingehen. Die Anbieter reichen gesammelt ein und nehmen Anträge deshalb meist früher an. auto motor und sport rät, spätestens Ende Oktober zu beantragen. Wer erst im November anfängt, kommt oft zu spät.

    Welche Fahrzeuge bekommen die THG-Quote?

    Für die jährliche Pauschale nur reine Batterieelektrofahrzeuge, neu oder gebraucht. Maßgeblich ist, dass das Auto auf dich zugelassen ist. Wer mehrere Elektroautos hält, kann für jedes einzeln eine Prämie bekommen.

    Bekommt ein Plug-in-Hybrid die THG-Quote?

    Nein. Die Verordnung spricht bei der jährlichen Pauschale ausdrücklich von reinen Batterieelektrofahrzeugen. Ein Plug-in-Hybrid hat zusätzlich einen Verbrennungsmotor und fällt deshalb heraus, egal wie viel er elektrisch fährt.

    Wie lange dauert die Auszahlung der THG-Prämie?

    Das hängt vom Modell ab. Die Sofort- oder Expressprämie ist meist nach wenigen Tagen auf dem Konto, fällt aber niedriger aus. Die Garantieprämie kommt erst nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt. AUTO BILD rechnet nach der gesammelten Meldung mit 10 bis 24 Wochen.

    Muss man die THG-Prämie versteuern?

    Bei einem privat gehaltenen Auto nicht. Laut ADAC ist die Prämie steuerfrei, wenn das Auto einer Privatperson gehört. So sieht es auch die Finanzverwaltung seit 2022. Gehört das Fahrzeug zum Betriebsvermögen, gelten die allgemeinen Regeln, dann ist die Prämie eine Betriebseinnahme.

    Wer bekommt die THG-Quote beim Leasing?

    Wer als Halter in der Zulassungsbescheinigung Teil I steht. Beim Privatleasing ist das oft der Leasingnehmer, es kann aber auch die Leasinggesellschaft sein. Manche Verträge regeln die Prämie gesondert, ein Blick in die Bedingungen lohnt sich vor dem Antrag.

    Kann man die THG-Prämie jedes Jahr neu beantragen?

    Ja. Der Anspruch entsteht in jedem Jahr neu, solange das Auto auf dich zugelassen ist. Für jedes Jahr brauchst du einen neuen Antrag, außer dein Vertrag läuft über mehrere Jahre. Über die Haltedauer summiert sich das, auch wenn die Prämie für 2027 eher niedriger ausfallen dürfte.

    Wie oft kann ich die THG-Prämie pro Jahr beantragen, und gibt es eine Frist?

    Einmal je Auto und Jahr. Die Verordnung erlaubt die Anrechnung der Strommenge pro reinem Elektroauto und Jahr nur einmal. Wer mehrere Elektroautos hat, stellt für jedes einen eigenen Antrag. Die Frist beim Umweltbundesamt ist der 15. November des jeweiligen Jahres.

    Wann wird die THG-Prämie ausgezahlt?

    Das legt dein Vertrag fest. Die Sofortprämie kommt meist nach wenigen Tagen. Die Garantieprämie zahlt der Anbieter nach der Bestätigung durch das Umweltbundesamt, laut AUTO BILD 10 bis 24 Wochen nach der Sammelmeldung. Die Flexprämie kommt erst, wenn der Anbieter die Quote verkauft hat.

    Kann man die THG-Prämie rückwirkend beantragen?

    Nein. Für jedes Jahr muss die Meldung bis zum 15. November dieses Jahres beim Umweltbundesamt sein. Wer 2025 nicht beantragt hat, bekommt für 2025 nichts mehr. Für 2026 ist es dagegen noch nicht zu spät, wenn du dich vor dem Annahmeschluss deines Anbieters anmeldest.

    Wie lange gibt es die THG-Prämie noch?

    Die gesetzliche Quote steht bis 2040 im Bundes-Immissionsschutzgesetz, sie steigt bis auf 65 Prozent. Die Prämie für E-Autos dürfte aber kleiner werden: Strom zählt nur bis 2034 dreifach, 2035 doppelt und ab 2036 einfach. Wie viel Geld es dann gibt, entscheidet der Markt.

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