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E-Mobilität & Förderung

Škoda Peaq 2026: 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro, jetzt im Handel

Škoda Peaq 2026: drei Antriebe mit 204 bis 299 PS, 389 bis 642 km WLTP, ab 49.900 Euro. Seit 26. September im Handel, erste Auslieferungen ab November.

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Škoda Peaq 2026: das 7-Sitzer Elektro-SUV von hinten im Markenrahmen der ŠKODA-Roadshow
Bild: Automobilsalon Bellemann
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    Inhalt dieses Artikels
    1. Škoda Peaq 2026: der 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro ist im Handel
    2. Kurzantwort
    3. Škoda Peaq 2026: Was das 7-Sitzer-Elektro-Flaggschiff im Škoda-Portfolio ist
    4. Ist der Škoda Peaq schon beim Händler und was ist bestätigt?
    5. Škoda Peaq E-Auto-Förderung 2026: Bis zu 6.000 Euro Kaufprämie ab 19. Mai beantragbar
    6. Škoda Peaq MEB+ Plattform und Technik 2026: Akku, Schnellladen und Strom fürs Haus
    7. Welche Reichweite hat der Škoda Peaq 2026?
    8. Wie viel kostet der Škoda Peaq 2026?
    9. Was kostet der Škoda Peaq im Unterhalt?
    10. Škoda Peaq Kofferraum und Innenraum 2026: Das 7-Sitzer-Konzept und die Alltagstauglichkeit
    11. Škoda Peaq aus der Nähe: Eindrücke vom Fahrzeug
    12. Škoda Peaq 60, 90 oder 90x: Welche Variante passt zu wem?
    13. Škoda Peaq vs Škoda Enyaq: Warum der Peaq mehr ist als der größere Enyaq
    14. Welche Elektroautos haben sieben Sitze — und wo steht der Peaq darin?
    15. Lohnt sich das Warten auf den Škoda Peaq 2026?
    16. Škoda Peaq alle Themen im Detail: Vom Bestellstart bis zur Winter-Reichweite

    Škoda Peaq 2026: der 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro ist im Handel

    Der Škoda Peaq ist angekommen. Seine Weltpremiere war am 23. Juni 2026, seitdem lässt er sich bestellen, und seit dem 26. September 2026 steht er bei den Händlern im Schauraum. Mit einem Einstiegspreis ab 49.900 Euro gehört er unter den vollelektrischen Siebensitzern zu den bezahlbaren Angeboten. Damit ist aus dem lange erwarteten Modell ein Auto geworden, das man ansehen, anfassen und durchrechnen kann. Was noch aussteht, ist der eigene Liefertermin: Die ersten Kundenfahrzeuge rollen ab November vom Hof.

    Mit dem Peaq schließt Škoda eine Lücke, die lange offen war: ein großes, vollelektrisches SUV mit drei Sitzreihen, das nicht wie ein Kompromiss wirkt, sondern einen klassischen Verbrenner-SUV ersetzen soll. Dass das gelungen ist, sieht nicht nur die Marke so. Am 22. September 2026 hat eine Jury aus 47 deutschen und internationalen Fachjournalisten den Peaq in einer klassenübergreifenden Abstimmung zum German Family Car of the Year 2027 gewählt.

    Drei Antriebsvarianten stehen zur Wahl. Der Peaq 60 leistet 150 kW (204 PS) mit 63-kWh-Akku und kommt auf 389 bis 456 Kilometer. Der Peaq 90 bringt 210 kW (286 PS) und 553 bis 642 Kilometer, der Peaq 90x 220 kW (299 PS) Allrad und 526 bis 609 Kilometer nach WLTP (dem einheitlichen EU-Test, mit dem sich die Reichweite verschiedener Autos vergleichen lässt). Die Spannen entstehen durch Räder und Ausstattung, im Alltag liegt der echte Wert noch einmal darunter. Die Schnellladung von 10 auf 80 Prozent dauert 27 Minuten beim 60er und 28 Minuten bei den beiden großen, 11 kW Wechselstromladen sind serienmäßig.

    Der Einstieg als Selection 60 kostet ab 49.900 Euro — und zwar als Fünfsitzer. Zur E-Auto-Kaufprämie kommen 3.000 Euro Basisförderung dazu, unter bestimmten Bedingungen mehr — die Details sortiert der Beitrag die E-Auto-Förderung beim Peaq.


    Kurzantwort


    Škoda Peaq 2026: Was das 7-Sitzer-Elektro-Flaggschiff im Škoda-Portfolio ist

    Der Peaq wird oberhalb des Enyaq positioniert und ist das künftige elektrische Topmodell der Marke. Das hat Škoda inzwischen auch in der offiziellen Kommunikation sehr klar gemacht. Der Peaq ist kein Facelift und keine einfache Verlängerung eines bestehenden Modells, sondern ein eigenständiges vollelektrisches Flaggschiff, das sich in der Markenlogik ganz bewusst an die Spitze des Portfolios setzt.

    Wichtig ist dabei die Herkunft des Projekts. Der Peaq ist klar vom Vision 7S inspiriert. Diese Studie war bereits 2022 der erste konkrete Ausblick auf ein großes elektrisches SUV mit bis zu sieben Sitzen und markierte gleichzeitig den Start der Modern-Solid-Designsprache bei Škoda. Der Peaq ist damit nicht irgendein neues Modell, sondern die konkrete Serienrichtung hinter einem der wichtigsten Zukunftskonzepte der Marke.

    Dass dieser Anspruch nicht nur auf dem Papier steht, hat im September eine unabhängige Jury bestätigt. Am 22. September 2026 wählten 47 deutsche und internationale Fachjournalisten den Peaq zum German Family Car of the Year 2027. Vergeben wurde der Titel klassenübergreifend, nicht innerhalb einer Fahrzeugklasse. Die Zahlen, auf die es beim Platzangebot eines Familienautos ankommt, nennt Škoda selbst: 4,87 Meter Länge, knapp drei Meter Radstand, bis zu sieben Sitze und bis zu 935 Liter Kofferraum. Damit lassen sich laut Škoda die Platzanforderungen selbst größerer Familien erfüllen. Ein Jahr zuvor war der kleinere Elroq ausgezeichnet worden, damals als German Car of the Year.

    Der Peaq zielt damit auf Käufer, denen bisherige Elektro-SUVs schlicht zu klein waren. Die genaue Abgrenzung zur Konzeptstudie sortiert der Beitrag die Abgrenzung zur Studie Vision 7S.


    Ist der Škoda Peaq schon beim Händler und was ist bestätigt?

    Ja, seit dem 26. September 2026. An diesem Samstag lief der Škoda BEST-DAY, bei dem Peaq und Epiq erstmals bei den teilnehmenden Betrieben standen — was dort zu sehen war, steht im Beitrag zum Škoda BEST-DAY am 26. September. Seitdem gehört der Peaq zum regulären Schauraum-Angebot. Bestellbar ist er schon seit dem 23. Juni, dem Tag der Weltpremiere. Offen ist nur noch der eigene Liefertermin: Die ersten Kundenfahrzeuge kommen ab November 2026, wie der Beitrag zur Lieferzeit und Auslieferung des Škoda Peaq im Detail aufschlüsselt.

    Damit sind die drei Fragen beantwortet, die rund um den Peaq am häufigsten gestellt werden: Er ist auf dem Markt, er ist bestellbar, und er steht beim Händler. Offiziell bestätigt sind außerdem die drei Antriebsvarianten Peaq 60 mit 150 kW (204 PS) und 63-kWh-Akku, Peaq 90 mit 210 kW (286 PS) und Peaq 90x mit 220 kW (299 PS) als Allrad-Topvariante mit 91-kWh-Akku. Die WLTP-Reichweiten stehen als Spannen: 389 bis 456 Kilometer beim Peaq 60, 553 bis 642 Kilometer beim Peaq 90 und 526 bis 609 Kilometer beim 90x. In der Sportline-Linie liegen die Werte wegen der größeren Räder jeweils etwas darunter.

    Eine Lücke hat sich inzwischen geschlossen. Zur Premiere nannte Škoda nur den Sprintwert des Allrad-90x mit 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h. Für die beiden Heckantriebler liegen die Werte jetzt ebenfalls vor: 8,4 Sekunden beim Peaq 60 und 7,1 Sekunden beim Peaq 90. Die Höchstgeschwindigkeit liegt beim 60er bei 160 km/h, bei den beiden großen bei 180. Alle Einzelwerte samt Maßen und Gewichten sammelt das Datenblatt mit allen Maßen, Gewichten und technischen Daten des Peaq.

    Konkret bestätigt ist auch die MEB+ Plattform-Basis als weiterentwickelte Elektroarchitektur des VW-Konzerns. Beim bidirektionalen Laden (Strom aus dem Akku zurück an Geräte oder ins Haus) ist die Vorbereitung laut Ausstattungsübersicht in beiden Linien Serie; für Strom ins Haus braucht es zusätzlich eine besondere Wallbox. Serienmäßig in beiden Linien ist außerdem das 13,6-Zoll-Hochformatdisplay im Cockpit. Drei viel genannte Ausstattungen sind dagegen kein Serienumfang. Der Travel Assist steckt beim Selection im Paket Clever und ist nur beim Sportline serienmäßig. Die Matrix-Funktion der Voll-LED-Scheinwerfer gehört zum Paket Plus. Und das Panorama-Glasdach mit neun einzeln steuerbaren Segmenten gibt es vorerst nur für die Sportline.

    Bei den Abmessungen nennt Škoda 4,87 Meter Länge, 1,87 Meter Breite und einen Radstand von 2.965 Millimetern. Beim Kofferraumvolumen kommt es darauf an, ob die dritte Sitzreihe überhaupt eingebaut ist. Als Fünfsitzer fasst der Peaq 935 Liter, mit umgeklappter Rückbank bis zu 2.150 Liter. Als Siebensitzer sind es 299 Liter hinter der aufgestellten dritten Reihe, 890 Liter mit umgeklappter dritter Reihe und bis zu 2.075 Liter mit beiden Reihen flach. Dazu kommt ein Frunk mit 37 Litern unter der Fronthaube. Verfügbare Felgengrößen sind 19, 20 und 21 Zoll.

    Seit Anfang August 2026 läuft außerdem die Serienproduktion. Škoda baut den Peaq im Stammwerk Mladá Boleslav auf derselben Linie wie Enyaq, Elroq und den Octavia Combi, die Batterie entsteht am selben Standort. Alle Angaben dazu stehen im Beitrag dazu, wo der Škoda Peaq gebaut wird.

    Offiziell veröffentlicht sind inzwischen auch die Listenpreise: Der Einstieg als Selection 60 kostet ab 49.900 Euro, die Sportline-Linie beginnt bei 54.800 Euro. Auch die WLTP-Werte stehen als Spannen je Ausstattungslinie fest, ebenso die maximale Ladeleistung mit 160 Kilowatt beim Peaq 60 und 199 Kilowatt bei Peaq 90 und 90x. Nachlesen lässt sich das in der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht und in der Pressemitteilung zum Bestellstart.


    Škoda Peaq E-Auto-Förderung 2026: Bis zu 6.000 Euro Kaufprämie ab 19. Mai beantragbar

    Der Bundestag hat am 11. Mai 2026 die neue Kaufprämie für Elektroautos beschlossen, rückwirkend gültig für alle Fahrzeuge mit Erstzulassung ab 1. Januar 2026. Das Online-Antragsportal Förderzentrale Deutschland ging am 19. Mai 2026 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) live. Für reine Elektroautos wie den Skoda Peaq gilt eine Basisförderung von 3.000 Euro, die sich je nach Einkommen und Familiengröße auf bis zu 6.000 Euro erhöht. Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen unter 60.000 Euro, kommen 1.000 Euro obendrauf, bei unter 45.000 Euro weitere 1.000 Euro. Pro Kind unter 18 Jahren gibt es zusätzlich 500 Euro, maximal für zwei Kinder.

    Wichtig ist die Einkommens-Obergrenze von 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen, die sich um 5.000 Euro je Kind verschiebt, angerechnet werden höchstens zwei Kinder. Eine Listenpreis-Obergrenze gibt es nicht. Das heißt: Der Selection 60 mit seinem Listenpreis ab 49.900 Euro ist genauso förderfähig wie ein günstigerer Stromer. Bedingung ist eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten nach Erstzulassung. Die Förderung gilt für Kauf und Leasing gleichermaßen, der Antrag muss spätestens ein Jahr nach Zulassung gestellt werden. Damit sinkt der Selection 60 mit der Basisförderung auf rund 46.900 Euro. Die vollen 6.000 Euro setzen zwei Kinder und ein zu versteuerndes Einkommen unter 45.000 Euro voraus — für ein Auto dieser Preisklasse eine seltene Kombination. Alle Details, Antrags-Schritte und Beispielrechnungen sortiert der dedizierte Beitrag Kaufprämie und Antrag im Detail, die allgemeinen Regeln die Übersicht E-Auto-Förderung 2026: Regeln und Bedingungen.

    Rechner

    Wie viel E-Auto-Förderung ist für dich drin?

    Unverbindliche Schätzung. Die Beträge entsprechen der Fördertabelle der Förderrichtlinie vom 19. Mai 2026 (Bundesanzeiger, BAnz AT 19.06.2026 B3), geprüft am 18.09.2026. Das BAFA-Antragsportal ist seit dem 19. Mai 2026 geöffnet. Eine Obergrenze beim Kaufpreis gibt es nicht.

    Stand: 18.09.2026

    Škoda Peaq MEB+ Plattform und Technik 2026: Akku, Schnellladen und Strom fürs Haus

    Die Plattform-Basis ist seit Mai 2026 offiziell bestätigt: Der Peaq baut auf der weiterentwickelten MEB+ Architektur des Volkswagen-Konzerns auf. Eine Frage dazu wird besonders oft gestellt: Wie viel Volt hat der Škoda Peaq? Die Antwort lautet 400 Volt — wie schon die erste MEB-Generation. Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 arbeiten dagegen mit 800 Volt und laden in der Spitze schneller. Gegenüber der ersten MEB-Generation aus Enyaq und ID.4 bringt MEB+ trotzdem eine höhere Akkudichte und damit eine schnellere DC-Schnellladung. Škoda nennt dafür 27 Minuten beim Peaq 60 und 28 Minuten bei Peaq 90 und 90x für den Sprung von 10 auf 80 Prozent. Die maximale Ladeleistung steht ebenfalls im Datenblatt: 160 Kilowatt beim kleinen Akku, 199 Kilowatt beim großen. Wie sich diese Werte in Minuten und Euro übersetzen, rechnet der Beitrag zur Ladeleistung des Škoda Peaq durch.

    Auf der Akku-Seite sind zwei Größen offiziell. Der Peaq 60 fährt mit einem 63-Kilowattstunden-Akku (brutto, 59 netto) und kommt auf 389 bis 456 Kilometer WLTP. Peaq 90 und Peaq 90x teilen sich den 91-Kilowattstunden-Akku (86 netto); der 90 schafft 553 bis 642 Kilometer, der 90x 526 bis 609 Kilometer. Beim Wechselstromladen sind 11 kW serienmäßig. Eine 230-Volt-Steckdose im Gepäckraum mit bis zu 3,6 Kilowatt ist beim Sportline serienmäßig, beim Selection gehört sie zum Paket Clever — damit laufen Werkzeuge, Camping-Technik oder ein E-Bike-Ladegerät direkt aus dem Auto. Die Vorbereitung für bidirektionales Laden (Strom aus dem Akku zurück ins Haus) ist in beiden Linien Serie, laut Škoda bei allen Antriebsvarianten. Welche Wallbox dafür nötig ist und was sie kostet, erklärt der Beitrag zum bidirektionalen Laden beim Škoda Peaq.

    Dass das Zielbild aufgeht, zeigt die Nachfrage — bis Ende Juli lagen fast 8.500 Bestellungen vor, bevor der Peaq überhaupt im Handel stand. Wo er gebaut wird und was der Produktionsanlauf für die Wartezeit bedeutet, steht im Beitrag dazu, den Produktionsanlauf in Mladá Boleslav. Detaildaten zu Akku-Verhalten, Wärmepumpe und Winter-Reichweite sortieren Ladezeiten und Schnellladen im Detail sowie Winter-Reichweite und Wärmepumpe.


    Welche Reichweite hat der Škoda Peaq 2026?

    Der Škoda Peaq 90 mit 91-Kilowattstunden-Akku schafft 553 bis 642 Kilometer WLTP, der Allrad-90x 526 bis 609 Kilometer, der Einstiegs-Peaq 60 mit 63-Kilowattstunden-Akku 389 bis 456 Kilometer. Die Schnellladung von 10 auf 80 Prozent dauert 27 Minuten beim 60er und 28 Minuten bei den beiden großen, 11 Kilowatt Wechselstromladen sind in jeder Version Standard.

    Belastbar ist es inzwischen, und zwar als Spanne statt als Einzelwert. In der Linie Selection schafft der Peaq 60 zwischen 389 und 456 Kilometern, der Peaq 90 zwischen 553 und 642 und der 90x zwischen 526 und 609 Kilometern. In der Sportline-Linie sind es 386 bis 450, 550 bis 634 und 524 bis 602 Kilometer. Das sind echte Werks-Angaben, nicht mehr Konzept-Schätzungen aus der Vision-7S-Studie.

    Die Spannen zeigen, wie stark die Räder wirken: Zwischen der kleinsten und der größten Felge liegen beim Peaq 90 rund 90 Kilometer. Inzwischen gibt es dazu auch einen ersten unabhängigen Praxiswert. Der ADAC ist den Peaq 90 im September gefahren und kam auf seiner Testrunde auf rund 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Der ADAC weist selbst darauf hin, dass der exakte Wert erst im vollständigen Autotest folgt. Auf die nutzbaren 86 Kilowattstunden gerechnet sind das etwa 475 Kilometer — spürbar unter dem Normwert, aber für ein 4,87 Meter langes SUV mit über zwei Tonnen ein ordentlicher Wert. Für die Praxis heißt das: Wer den Peaq als Reiseauto plant, sollte beim Peaq 90 mit rund 450 bis 500 Kilometern realer Reichweite rechnen und bei der Endkonfiguration auf die Felgenwahl achten. Die tiefergehende Einordnung zu Reichweite, Lade-Verhalten und Praxis-Verbrauch sortiert die Reichweite im Alltag.

    Wie viel bei besonders sparsamer Fahrweise möglich ist, hat Škoda Ende August unter Aufsicht des TÜV Süd gezeigt: 936 Kilometer ohne einen Ladestopp mit einem Serienfahrzeug. Was diese Zahl aussagt und was sie nicht aussagt, steht im Beitrag zum Reichweitenrekord des Škoda Peaq.


    Wie viel kostet der Škoda Peaq 2026?

    Der Einstieg als Selection 60 kostet ab 49.900 Euro, der Selection 90 ab 57.900 Euro und der Allrad Selection 90x ab 60.400 Euro. Die Sportline-Linie beginnt ab 54.800 Euro und kostet in ihrer stärksten Version ab 65.300 Euro. Alle Angaben sind unverbindliche Bruttolisten-Preise.

    Zwei Dinge verschieben die Rechnung gegenüber dem Grundpreis. Erstens ist der Peaq zum Einstiegspreis ein Fünfsitzer — die dritte Sitzreihe kostet 990 Euro Aufpreis. Zweitens täuscht der Sportline-Aufpreis von nominell 4.900 Euro: Weil die Pakete Clever und Plus dort serienmäßig sind, bleiben bei vergleichbarer Ausstattung nur 1.590 bis 1.790 Euro Unterschied. Die vollständige Einordnung mit allen Optionspreisen liefert der Škoda Peaq Preis-Ratgeber.

    Bestellbar ist der Peaq seit dem Tag der Weltpremiere: Die Pressemitteilung vom 23. Juni 2026 nennt ihn ausdrücklich „ab sofort“ bestellbar — deutlich früher als der ursprünglich für August geplante Start. Der Konfigurator auf skoda-auto.de ist seitdem mit allen Ausstattungsvarianten geöffnet, die Preisliste ist offiziell. Wer bestellen möchte, tut das über einen Škoda-Vertragshändler. Wie der Weg von der Konfiguration bis zur Auftragsbestätigung abläuft und worauf dabei zu achten ist, erklärt der Beitrag zum Bestellweg für den Škoda Peaq über den Vertragshändler. Wartung, Inspektion und Arbeiten an der Hochvolt-Anlage (dem Starkstrom-System des Elektroautos) übernimmt danach der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch als autorisierter Servicepartner. Mit der Basisförderung von 3.000 Euro sinkt der Einstiegspreis auf rund 46.900 Euro; mehr gibt es nur bei niedrigem Einkommen und Kindern im Haushalt. Wie sich Preis, Bestellstart und Finanzierung im Detail entwickeln, sortieren der ausführliche Preis-Ratgeber, Skoda Peaq Bestellstart 2026, Skoda Peaq Konfigurator und Skoda Peaq Leasing und Finanzierung.


    Was kostet der Škoda Peaq im Unterhalt?

    Der Kaufpreis ist nur die eine Hälfte der Rechnung. Vier Posten entscheiden darüber, was der Peaq im Jahr wirklich kostet — und bei dreien davon ist das Elektroauto klar im Vorteil.

    Strom. Mit dem vom ADAC gemessenen Verbrauch von rund 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer und einem Haushaltspreis von 35 Cent kostet die Fahrt zu Hause etwa 6,30 Euro je 100 Kilometer. Wer ausschließlich an Schnellladesäulen lädt, zahlt schnell das Doppelte. Die genaue Rechnung mit Ladetarifen und Wallbox steht im Beitrag zur Ladeleistung und den Ladekosten des Peaq, die Grundlagen zur eigenen Ladestation im Beitrag zu Wallbox, Kosten und Förderung.

    Kfz-Steuer. Sie entfällt. Reine Elektroautos mit Erstzulassung bis Ende 2030 sind von der Kfz-Steuer befreit, längstens bis zum 31. Dezember 2035. Ein Peaq, der im vierten Quartal 2026 zugelassen wird, fährt damit gut neun Jahre steuerfrei. Die vollen zehn Jahre gab es nur bei Zulassung bis Ende 2025 — wer das liest und zehn Jahre erwartet, rechnet zu großzügig.

    THG-Quote. Für jedes zugelassene Elektroauto lässt sich einmal im Jahr die Treibhausgasminderungsquote verkaufen. Das ist kein Rabatt beim Kauf, sondern eine jährliche Auszahlung, die sich mit wenigen Minuten Aufwand holen lässt. Wie das abläuft und worauf man bei den Anbietern achten sollte, erklärt der Beitrag zur THG-Prämie und wie man sie selbst beantragt.

    Versicherung und Wartung. Hier wird es beim Peaq spürbar teurer als bei kleineren Elektroautos — die Einstufung und die konkreten Monatskosten rechnet der Beitrag zu Versicherung und Unterhaltskosten beim Peaq vor. Bei der Wartung dreht sich das Bild wieder: Škoda sieht für seine Elektromodelle einen Service alle zwei Jahre vor, und zwar unabhängig von der Kilometerleistung. Was dabei geprüft wird und was die Anschlussgarantie kostet, steht im Beitrag zu Wartung, Inspektion und Garantie.


    Škoda Peaq Kofferraum und Innenraum 2026: Das 7-Sitzer-Konzept und die Alltagstauglichkeit

    Wie viele Sitze hat der Škoda Peaq? Ab Werk sind es fünf, mit der 990-Euro-Option sieben. Diese eine Entscheidung verändert mehr am Auto, als der Preis vermuten lässt — und zwar nicht nur die Zahl der Plätze.

    Ein zentrales Verkaufsargument des Škoda Peaq ist der Innenraum. Als 5- oder 7-Sitzer richtet sich das Fahrzeug an Familien mit Kindern, an Menschen mit hohem Platzbedarf und an Nutzer, die regelmäßig mehrere Personen oder viel Gepäck transportieren. Wichtig zu wissen: Die dritte Sitzreihe gehört nicht zur Serienausstattung, sondern kostet 990 Euro Aufpreis — und zwar sowohl beim Selection als auch beim Sportline. Wer den Peaq als Siebensitzer möchte, muss sie also aktiv mitbestellen.

    Beim Kofferraum wird es an dieser Stelle genauer, als die meisten Berichte es darstellen — und der Unterschied entscheidet für Familien mehr als jede andere Zahl. Es gibt nämlich nicht einen Peaq mit drei Kofferraumwerten, sondern zwei verschiedene Autos:

    KonfigurationKofferraum
    Fünfsitzer (ohne dritte Reihe)935 Liter, mit umgeklappter Rückbank bis 2.150 Liter
    Siebensitzer, dritte Reihe aufgestellt299 Liter
    Siebensitzer, dritte Reihe umgeklappt890 Liter
    Siebensitzer, beide Reihen umgeklapptbis 2.075 Liter
    Frunk unter der Fronthaubezusätzlich 37 Liter

    Die vielzitierten 935 und 2.150 Liter gelten also für das Auto ohne dritte Sitzreihe. Wer die 990 Euro für die dritte Reihe investiert, bekommt dauerhaft etwas weniger Stauraum, weil die Sitzkästen im Boden Platz brauchen: 890 statt 935 Liter mit umgeklappter dritter Reihe, 2.075 statt 2.150 Liter bei voll flachem Laderaum. Das sind keine dramatischen Unterschiede, aber wer mit der Zahl 2.150 plant und in Wahrheit 2.075 hat, misst beim Möbeltransport falsch.

    Die wichtigste Zahl bleibt die kleinste: Mit allen sieben Plätzen besetzt bleiben 299 Liter. Das ist Kleinwagen-Niveau und reicht für Einkäufe, Schulranzen und einen zusammengelegten Kinderwagen — nicht aber für den Urlaub zu siebt. Wer regelmäßig voll besetzt mit Gepäck fährt, braucht eine Dachbox oder einen Anhänger. Alle Maße je Sitzkonfiguration sortiert der Beitrag zum Innenraum und 7-Sitzer-Konzept des Peaq.

    Im Cockpit sitzt ein 13,6-Zoll-Hochformatdisplay als zentrales Bedienzentrum, dazu kommen Ambientebeleuchtung und ein beheiztes Multifunktionslenkrad — das übrigens nicht aus Leder besteht, sondern aus Techtona, einer Lederalternative. Das größte Panorama-Glasdach der Markengeschichte misst über zwei Quadratmeter und dunkelt elektrisch ab, ohne mechanisches Rollo; die neun Segmente lassen sich einzeln steuern, sodass hinten jeder seine eigene Sektion verdunkeln kann. Wichtig beim Bestellen: Dieses Dach gibt es nur für die Sportline. Für die Selection ist es laut Hersteller voraussichtlich erst ab dem ersten Quartal 2027 bestellbar.


    Škoda Peaq aus der Nähe: Eindrücke vom Fahrzeug

    Am 25. Juli 2026 stand der Peaq auf der ŠKODA-Roadshow in Mannheim öffentlich zu sehen. Das Titelbild dieses Beitrags ist dort entstanden — eine eigene Aufnahme, kein Pressefoto. Drei Dinge fallen am realen Auto stärker auf als auf Bildern.

    Erstens die schiere Länge. Mit 4,87 Metern steht der Peaq spürbar über dem Kodiaq, und die hohe, kantige Front verstärkt den Eindruck zusätzlich. Wer aus einem kompakten SUV umsteigt, sollte die Garagenlänge vorher messen. Zweitens die Sitzposition in der dritten Reihe: Sie ist erreichbar, aber die Ellenbogenbreite fällt dort auf 1.286 Millimeter — gut 22 Zentimeter weniger als vorn. Für zwei Kinder ist das reichlich, für zwei Erwachsene auf längeren Strecken wird es eng. Drittens die versenkbaren Türgriffe: Sie fahren elektrisch aus, öffnen die Tür aber über einen mechanischen Bowdenzug. Das heißt, sie funktionieren auch bei leerem Bordnetz, und eingefahrene Griffe lassen sich von Hand ausklappen.

    Ein Detail, das im Datenblatt nicht auftaucht: Der Peaq ist das erste Škoda-Modell mit stärker getönten hinteren Scheiben ab Werk. Sonnenschutzrollos für die hinteren Türen bietet Škoda deshalb gar nicht erst an — die Lichtdurchlässigkeit entspricht nach Herstellerangabe einem Kodiaq mit Sunset-Verglasung plus Rollo. Wer die Rollos aus dem Kodiaq gewohnt ist und im Konfigurator danach sucht, findet sie nicht, und das hat einen sachlichen Grund.

    Wie alltagstauglich die dritte Sitzreihe und die Isofix-Plätze wirklich sind, sortieren Innenraum und dritte Sitzreihe im Detail, ergänzt durch Kindersitze und Isofix-Plätze und Anhängelast und Anhängerkupplung.


    Škoda Peaq 60, 90 oder 90x: Welche Variante passt zu wem?

    Der Peaq 60 (204 PS, 389 bis 456 Kilometer) ist die effiziente Wahl für Stadt und Umland. Der Peaq 90 (286 PS, 553 bis 642 Kilometer) passt für Vielfahrer mit Langstrecke. Der Peaq 90x (299 PS Allrad) richtet sich an alle, die Anhänger ziehen oder in Winter und Gelände maximale Traktion brauchen.

    Die drei Antriebsvarianten des Škoda Peaq sind klar abgestuft, und die Wahl hängt vor allem vom Fahrprofil ab. Der Peaq 60 mit 150 kW (204 PS) und 63-Kilowattstunden-Akku ist die effiziente Einstiegswahl. Bis zu 456 Kilometer WLTP reichen für den Alltag und gelegentliche Langstrecke aus, der kleinere Akku hält den Einstiegspreis niedrig und das Gewicht moderat. Wer überwiegend in der Stadt und im Umland fährt, ist mit dem Peaq 60 gut bedient.

    Der Peaq 90 mit 210 kW (286 PS) nutzt den großen 91-Kilowattstunden-Akku und schafft 553 bis 642 Kilometer WLTP bei reinem Heckantrieb. Das ist die Variante für Vielfahrer, die regelmäßig lange Strecken zurücklegen und Wert auf maximale Reichweite legen, ohne den Aufpreis und das Mehrgewicht eines zweiten Motors zu zahlen. Der Peaq 90x mit 220 kW (299 PS) ergänzt den großen Akku um einen zweiten Motor an der Vorderachse und damit um Allradantrieb. Diese Topvariante richtet sich an Käufer, die Anhänger ziehen, in hügeligem oder winterlichem Gelände unterwegs sind oder einfach die souveränste Traktion wollen.

    Welche Variante sich für welches Budget und welche Nutzung am meisten lohnt, rechnet der Detail-Vergleich der Variantenvergleich 60, 90 und 90x durch. Erste Fahreindrücke aus der Praxis sammelt erste Fahrberichte aus der Praxis, und wie der Peaq über die MyŠkoda-App das Laden und die Vorklimatisierung steuert, erklärt Connect, MyŠkoda-App und Software-Updates.


    Škoda Peaq vs Škoda Enyaq: Warum der Peaq mehr ist als der größere Enyaq

    Der Peaq ist keine längere Version des Enyaq, sondern eine Klasse darüber. Zwei Zahlen zeigen den Abstand am deutlichsten: Mit 4,87 Metern ist der Peaq gut 20 Zentimeter länger, und beim Kofferraum trennen die beiden als Fünfsitzer 350 Liter — 935 gegen 585. Dazu kommt eine Möglichkeit, die der Enyaq überhaupt nicht bietet — eine dritte Sitzreihe.

    Die Entscheidung ist deshalb keine Frage von besser oder schlechter, sondern von Bedarf. Wer fünf Plätze braucht, bekommt beim Enyaq für mehrere tausend Euro weniger praktisch dieselbe Alltagsreichweite. Wer regelmäßig mehr als fünf Personen fährt, hat bei Škoda nur den Peaq. Den ausführlichen Modellvergleich liefert der Modellvergleich zum Enyaq, die aktuelle Mittelklasse ordnet Skoda Enyaq Modelljahr 2027 ein.


    Welche Elektroautos haben sieben Sitze — und wo steht der Peaq darin?

    Das Angebot ist kleiner, als man bei der Größe des Marktes vermutet. Wer ein Elektroauto mit drei Sitzreihen sucht, landet im Wesentlichen bei vier Modellen — dazu kommt im Premium-Bereich noch der Volvo EX90. Der Preisabstand zwischen ihnen ist erheblich:

    Modell und VersionSitzeGrundpreis
    Škoda Peaq Selection 605, mit dritter Reihe 7ab 49.900 €
    Peugeot e-5008 Long Range GT Exclusive7ab 63.350 €
    Kia EV9 Air (76,1 kWh)7ab 63.690 €
    Hyundai Ioniq 97ab 68.500 €

    Wer ein günstiges Elektroauto mit sieben Sitzen sucht, kommt damit am Peaq kaum vorbei — er ist der günstigste Einstieg in diese Klasse. Bemerkenswert ist der zweite Blick: Selbst seine teuerste Version, der Sportline 90x ab 65.300 Euro, liegt nur knapp über dem Grundpreis eines Basis-EV9. Wer einen voll ausgestatteten Peaq gegen einen schlicht ausgestatteten Koreaner rechnet, landet also im selben Preisfenster.

    Kommt es weniger auf den Preis als auf die Strecke an, verschiebt sich das Bild. Ein Elektro-Siebensitzer mit hoher Reichweite heißt im Peaq-Programm Peaq 90: 642 Kilometer nach WLTP sind in dieser Klasse ein Spitzenwert, nur der Peugeot e-5008 in der Long-Range-Version kommt noch weiter.

    Zwei Vorteile haben die beiden Koreaner trotzdem. Sie ziehen mit 2.500 Kilogramm deutlich mehr als der Peaq, und sie arbeiten mit 800-Volt-Technik statt der 400 Volt des Peaq, laden in der Spitze also schneller. Wie sich die vier Modelle bei Reichweite, Ladeleistung und Anhängelast im Einzelnen schlagen, rechnet der Beitrag Škoda Peaq gegen Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008 durch.

    Innerhalb der Marke ist die Antwort eindeutig: Der Peaq ist das einzige Škoda-Elektroauto mit sieben Sitzen. Weder der kompakte Epiq noch der Enyaq sind als Siebensitzer zu haben, und das ist keine Modellpolitik, sondern eine Frage des Radstands. Der Enyaq misst zwischen den Achsen 2.766 Millimeter, der Peaq 2.965 — erst dieser Abstand schafft den Raum für eine dritte Reihe.


    Lohnt sich das Warten auf den Škoda Peaq 2026?

    Auf das Modell muss niemand mehr warten. Es ist bestellbar, es steht im Handel, und die Preise sind seit Juni offiziell. Gewartet wird nur noch auf den eigenen Liefertermin — und der liegt für Bestellungen aus dem Spätsommer im November, für spätere Aufträge eher im ersten Quartal 2027.

    Damit verschiebt sich die Frage. Sie lautet nicht mehr „warten oder nicht“, sondern: Passt dieses Fahrzeugkonzept zu meinem Alltag? Wer drei Sitzreihen wirklich regelmäßig braucht, hat bei Škoda keine Alternative. Wer mit fünf Plätzen auskommt, bekommt mit dem Enyaq für mehrere tausend Euro weniger praktisch dieselbe Alltagsreichweite — nur eben ohne die dritte Reihe und mit 350 Litern weniger Kofferraum.

    Eine ehrliche Abwägung zwischen Geduld und sofort verfügbaren Siebensitzern liefert der Beitrag warten oder Alternative kaufen. Wie der Bestellweg abläuft und welche Termine zusammengehören, ordnet wie der Bestellweg beim Peaq abläuft ein.


    Škoda Peaq alle Themen im Detail: Vom Bestellstart bis zur Winter-Reichweite

    Wer sich tiefer in einzelne Aspekte des Peaq einarbeiten möchte, findet zu jedem zentralen Thema einen eigenen ausführlichen Beitrag. Die Termin-Fragen — Weltpremiere, Bestellstart, Handelspremiere, Auslieferung — sortiert der Beitrag zum Serienmodell und der Weltpremiere. Eine chronologische Übersicht aller bisherigen Aktualisierungen steht auf der Übersicht aller Peaq-Updates.

    Beim Bestellen entscheiden zwei Fragen über mehrere tausend Euro. Die erste ist die Ausstattungslinie: Welche Unterschiede zwischen Selection und Sportline wirklich zählen und warum der nominelle Aufpreis von 4.900 Euro irreführt, rechnet der Vergleich der beiden Linien vor. Die zweite ist die Optionsliste: Alle zehn Lackierungen, Felgen und Pakete mit ihren Preisen stehen in der Ausstattungsübersicht, die vollständige Preisliste mit allen sechs Versionen im Beitrag zur offiziellen Peaq-Preisliste.

    Drei Ausstattungsdetails werden besonders oft gesucht, und bei allen dreien gibt es einen Haken. Das Panoramaglasdach mit seinen neun abdunkelbaren Segmenten gibt es vorerst nur für die Sportline. Die belüfteten Vordersitze für 340 Euro gibt es umgekehrt nur für die Selection — beides zusammen lässt sich derzeit nicht bestellen. Und Sonnenschutzrollos für die hinteren Türen bietet Škoda gar nicht erst an, weil der Peaq als erstes Modell der Marke ab Werk deutlich stärker getönte hintere Scheiben hat.

    Auf der technischen Seite liefern die Detail-Beiträge zu Reichweite, Laden und Winter-Verhalten die genauen Werte zu Akku, DC-Schnellladung und Kälte-Verhalten. Für den Innenraum und die Familien-Praxis stehen die verlinkten Beiträge zu 7-Sitzer-Konfiguration, Kindersitzen und Anhängelast bereit. Wer den Peaq auch für längere Reisen einplant, findet im Beitrag zum Camping-Modus und Übernachten im Peaq, wie sich die Innenraumtemperatur über eine ganze Nacht halten lässt, ohne dass ein Motor läuft.

    Nach dem Kauf zählen andere Dinge. Was an Inspektionen, Garantie und Anschlussgarantie auf einen Peaq-Fahrer zukommt, steht im Beitrag zu Wartung, Inspektion und Garantie beim Peaq. Wer ihn als Firmenwagen fährt, findet die Steuerrechnung im Beitrag zum Peaq als Dienstwagen mit der 0,25-Prozent-Regel. Und wer ihn mit einem Verbrenner derselben Größe vergleicht, findet die Gegenüberstellung im Beitrag Peaq gegen Kodiaq — der Kodiaq ist als Plug-in-Hybrid übrigens nur Fünfsitzer.

    Eine Variante fehlt im Programm, wird aber viel gesucht: ein Peaq RS. Was dafür spricht, was dagegen und warum der 90x heute die stärkste bestellbare Version ist, ordnet der Beitrag zum Škoda Peaq RS ein.

    Für Beratung, Service und Wartung rund um den Peaq ist der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch als Škoda-Servicepartner der Ansprechpartner in der Region Walldorf, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis. Die Neuwagen-Vermittlung läuft über den Vertragshändler der Marke.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Alle Preise, Ausstattungsumfänge und Verbrauchswerte in diesem Beitrag stammen aus der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht zum Peaq mit Stand 23. Juni 2026 und dem digitalen Modellkatalog von Škoda. Die Eckdaten zum Bestellstart nennt die Pressemitteilung vom 23. Juni 2026, die Auszeichnung zum German Family Car of the Year 2027 die Mitteilung vom 22. September 2026. Die laufend gepflegten Modelldaten stehen auf der Škoda-Modellseite zum Peaq.

    Unabhängig geprüft hat den Peaq inzwischen der ADAC: Der Fahrbericht vom September 2026 nennt den Verbrauch der gefahrenen Testrunde, der ADAC-Autokatalog die Einzelwerte zu Gewichten, Zuladung und Fahrleistungen je Variante. Einen frühen Fahreindruck veröffentlichte auto zeitung, eine Einordnung als Familienauto auto motor und sport. Verbindlich für das einzelne Fahrzeug bleibt immer die Konfiguration im Kaufvertrag.

    Verbrauch, CO₂-Emissionen und CO2-Klasse des Škoda Peaq

    Stand der Werte: 06.10.2026. In der Linie Selection verbraucht der Peaq 60 mit 150 kW (204 PS) kombiniert 14,9 bis 17,5 kWh/100 km. Der Peaq 90 mit 210 kW (286 PS) liegt bei 15,1 bis 17,6 kWh/100 km, der Peaq 90x mit 220 kW (299 PS) bei 16,0 bis 18,5 kWh/100 km. In der Linie Sportline sind es in derselben Reihenfolge 15,1 bis 17,6, dann 15,3 bis 17,7 und schließlich 16,1 bis 18,6 kWh/100 km. Die CO₂-Emissionen liegen bei allen Versionen kombiniert bei 0 g/km, die CO2-Klasse ist durchgehend A. Über sämtliche Varianten reicht der Stromverbrauch damit von 14,9 bis 18,6 kWh/100 km. Die Spannen entstehen durch Ausstattung, Räder und Bereifung. Quelle der Werte ist die offizielle Škoda-Presseinformation zum Bestellstart.

    Update-Hinweis (Stand: 06.10.2026)

    Dieser Beitrag ist am 6. Oktober 2026 vollständig überarbeitet und gegen die offiziellen Unterlagen geprüft worden. Der wichtigste Punkt ist eine Zustandsänderung: Der Peaq steht seit dem 26. September im Handel. Der Beitrag beschrieb diesen Termin bisher als bevorstehend, ebenso die Auslieferung im vierten Quartal. Beide Formulierungen sind jetzt auf den tatsächlichen Stand gebracht — ausstehend ist nur noch die Auslieferung ab November.

    Neu aufgenommen ist die Auszeichnung zum German Family Car of the Year 2027, die eine Jury aus 47 Fachjournalisten am 22. September 2026 vergeben hat. Ebenfalls neu ist der erste unabhängige Praxiswert zum Verbrauch: Der ADAC kam im September auf seiner Testrunde auf rund 18 Kilowattstunden je 100 Kilometer, den exakten Wert ermittelt er erst im vollständigen Autotest. Zuvor stand hier, der reale Verbrauch zeige sich erst in unabhängigen Tests. Dazu kommen die Sprintwerte der beiden Heckantriebler mit 8,4 Sekunden beim Peaq 60 und 7,1 Sekunden beim Peaq 90; bisher war nur der Wert des 90x bekannt.

    Präzisiert wurde der Kofferraum. Die oft genannten 935 und 2.150 Liter gelten für den Fünfsitzer ohne eingebaute dritte Reihe. Im Siebensitzer sind es 299 Liter hinter der aufgestellten dritten Reihe, 890 Liter mit umgeklappter dritter Reihe und bis zu 2.075 Liter mit beiden Reihen flach. Der Beitrag stellte diese Werte bisher als drei Zustände eines einzigen Autos dar.

    Korrigiert ist außerdem das Bestelldatum: Maßgeblich ist der 23. Juni 2026, denn die Pressemitteilung dieses Tages nennt den Peaq ausdrücklich „ab sofort“ bestellbar. Neu hinzugekommen sind ein Abschnitt zu den laufenden Kosten mit Strom, Kfz-Steuer, THG-Quote und Versicherung sowie eine Übersicht aller Elektroautos mit sieben Sitzen und ihrer Preise.

    Korrigiert am 14. September 2026: Die 230-Volt-Steckdose im Gepäckraum ist laut Preis- und Ausstattungsübersicht vom 23. Juni 2026 nur beim Sportline serienmäßig, beim Selection gehört sie zum Paket Clever. Zuvor stand hier, sie sei sofort nutzbar an Bord. Neu verlinkt ist der eigene Beitrag zum bidirektionalen Laden beim Peaq.

    Ältere Stände in Kurzform: Am 26. August 2026 wurden die Reichweiten auf Spannen je Variante und Ausstattungslinie umgestellt und der Kofferraumwert mit aufgestellter dritter Reihe ergänzt. Damals wurde auch die Aussage korrigiert, bidirektionales Laden sei serienmäßig — die Ausstattungsübersicht führt nur die Vorbereitung. Beim Panorama-Glasdach steht seitdem, dass es vorerst nur für die Sportline lieferbar ist, und die Anhängelast nennt dieser Beitrag mit den offiziellen Werten statt als Erwartung: 1.800 Kilogramm bei Peaq 60 und 90, 2.000 Kilogramm beim 90x. Mit der Weltpremiere am 23. Juni 2026 waren alle Eckdaten offiziell bestätigt.


    Häufige Fragen

    Ist der Skoda Peaq schon beim Händler?

    Ja. Seit dem 26. September 2026 steht der Peaq bei den Škoda-Partnern, dort lässt er sich ansehen. Bestellbar ist er schon seit der Weltpremiere am 23. Juni 2026. Was noch aussteht, ist die Auslieferung: Die ersten Kundenfahrzeuge kommen ab November 2026. Wer heute bestellt, wartet also nicht auf die Freigabe des Modells, sondern nur noch auf seinen Produktionsplatz.

    Wann kommt der Skoda Peaq auf den Markt?

    Der Marktstart läuft in drei Schritten, zwei davon sind geschafft. Am 23. Juni 2026 war die Weltpremiere, seitdem nimmt Škoda Bestellungen an. Am 26. September 2026 kam der Peaq in die Schauräume. Der dritte Schritt ist die Auslieferung: Die ersten Kundenfahrzeuge kommen ab November 2026. Wie lange die Wartezeit bei einer heutigen Bestellung ausfällt, hängt an der gewählten Variante und am Produktionsplatz.

    Wie viele Sitze hat der Skoda Peaq?

    Ab Werk fünf. Der Peaq ist zum Einstiegspreis ein Fünfsitzer, die dritte Sitzreihe kostet 990 Euro Aufpreis und muss aktiv mitbestellt werden — in beiden Ausstattungslinien zum selben Preis. Mit ihr wird der Peaq zum Siebensitzer. Das ist wichtig für die Rechnung: Der oft zitierte Einstieg unter 50.000 Euro gilt für die Fünfsitzer-Version.

    Welche Versionen des Skoda Peaq sind 2026 verfügbar?

    Der Skoda Peaq startet 2026 mit drei Antriebsvarianten. Der Peaq 60 als Einstieg liefert 150 Kilowatt (204 PS) mit einem 63-Kilowattstunden-Akku, der Peaq 90 bringt 210 Kilowatt (286 PS) und der Peaq 90x als Allrad-Topvariante 220 Kilowatt (299 PS). Beide stärkeren Versionen teilen sich den größeren Akku, der Peaq 90x bekommt zusätzlich einen zweiten Motor für die Vorderachse.

    Wie viel kostet der Skoda Peaq 2026?

    Der Skoda Peaq startet ab 49.900 Euro als Selection 60. Der Selection 90 beginnt ab 57.900 Euro, der Allrad Selection 90x ab 60.400 Euro, die Sportline-Linie ab 54.800 Euro und in ihrer stärksten Version ab 65.300 Euro. Wichtig für die Rechnung: Zum Einstiegspreis ist der Peaq ein Fünfsitzer, die dritte Sitzreihe kostet 990 Euro Aufpreis. Mit der Basisförderung von 3.000 Euro sinkt der Einstieg auf rund 46.900 Euro.

    Welche Reichweite schafft der Skoda Peaq 2026 im WLTP?

    Die Reichweite steht als Spanne je Variante und Ausstattungslinie. Der Peaq 60 schafft 389 bis 456 Kilometer nach WLTP, der Peaq 90 kommt auf 553 bis 642 Kilometer und der Allrad-90x auf 526 bis 609 Kilometer. In der Sportline-Linie liegen die Werte wegen der größeren Räder jeweils etwas darunter. Die Spannen entstehen durch Räder, Bereifung und Ausstattung.

    Wie schnell lädt der Skoda Peaq an einer DC-Schnellladesäule?

    Der Peaq 60 lädt von 10 auf 80 Prozent in 27 Minuten, der Peaq 90 und 90x in 28 Minuten. Die maximale Ladeleistung nennen die offiziellen Modell-Datenblätter mit 160 Kilowatt für den Peaq 60 und 199 Kilowatt für Peaq 90 und 90x. An der Wallbox lädt jede Variante mit 11 Kilowatt Wechselstrom.

    Hat der Skoda Peaq 2026 eine Anhängerkupplung?

    Ja. Die schwenkbare Anhängerzugvorrichtung mit Gespannstabilisierung kostet 710 Euro Aufpreis. Die Anhängelast steht offiziell im Datenblatt: Peaq 60 und Peaq 90 ziehen jeweils 1.800 Kilogramm gebremst, der Allrad-90x schafft 2.000 Kilogramm. Die Stützlast beträgt 72 Kilogramm bei 60 und 90, beim 90x sind es 80 Kilogramm.

    Wie unterscheidet sich der Skoda Peaq vom Skoda Enyaq?

    Der Skoda Peaq sitzt oberhalb des Enyaq und ist als eigenständiges 7-Sitzer-Flaggschiff konzipiert, nicht als verlängerte Enyaq-Version. Der Peaq wird länger, breiter und höher als der Enyaq, bietet drei statt zwei Sitzreihen und nutzt die weiterentwickelte MEB+ Plattform mit höherer Reichweite und Ladeleistung. Der Enyaq bleibt das praktische Mittelklasse-Modell, der Peaq adressiert Großfamilien, Langstrecken-Vielfahrer und das Premium-SUV-Segment.

    Ist der Skoda Peaq als Familienauto mit Kindersitzen geeignet?

    Ja, mit einer Einschränkung, die man kennen sollte. Isofix-Verankerungen gibt es auf den beiden äußeren Rücksitzen inklusive Top-Tether und auf dem Beifahrersitz, für den die Preisliste keinen Top-Tether führt — also auf drei Plätzen. Der mittlere Rücksitz und beide Sitze der dritten Reihe haben keine. Wer drei Kindersitze nebeneinander braucht, muss das vorher prüfen. Die dritte Sitzreihe kostet außerdem 990 Euro Aufpreis.

    Lohnt sich das Warten auf den Skoda Peaq 2026?

    Auf das Modell muss niemand mehr warten, es ist bestellbar und steht im Handel. Gewartet wird nur noch auf den eigenen Liefertermin. Für Familien mit hohem Platzbedarf, Vielfahrer mit Langstrecken-Profil und alle, die ein echtes Elektroauto mit sieben Sitzen suchen, ist der Peaq die naheliegende Wahl im Skoda-Portfolio. Wer sofort ein Auto braucht, findet im Enyaq eine Alternative — allerdings nur als Fünfsitzer, eine dritte Sitzreihe gibt es für ihn nicht.

    Gibt es den Skoda Epiq oder den Enyaq als Siebensitzer?

    Nein, beide gibt es ausschließlich als Fünfsitzer. Der Epiq ist ein kompaktes Stadt-SUV und hat dafür schlicht nicht die Länge, dem Enyaq fehlt mit 2.766 Millimetern Radstand der Abstand zwischen den Achsen. Der Peaq hat dort 2.965 Millimeter, und genau daraus entsteht der Platz für die dritte Reihe. Wer bei Skoda elektrisch mit sieben Plätzen fahren will, hat deshalb genau eine Wahl.

    Welche Elektroautos haben sieben Sitze?

    Das Angebot ist überschaubar. Neben dem Skoda Peaq ab 49.900 Euro sind das vor allem der Kia EV9, der Hyundai Ioniq 9, der Peugeot e-5008 und im Premium-Bereich der Volvo EX90. Der Peaq ist dabei der günstigste Einstieg: Der ADAC-Autokatalog führt den Kia EV9 Air ab 63.690 Euro und den Hyundai Ioniq 9 ab 68.500 Euro. Zwischen dem Peaq und den Koreanern liegen also rund 14.000 bis 19.000 Euro.

    Mit wie viel Volt arbeitet der Skoda Peaq?

    Mit 400 Volt. Der Peaq steht auf der weiterentwickelten Konzern-Plattform MEB+, die wie die erste MEB-Generation mit 400-Volt-Technik arbeitet. Konkurrenten wie Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 nutzen 800 Volt und laden in der Spitze schneller. Im Alltag fällt das wenig ins Gewicht, auf langen Urlaubsfahrten mit mehreren Ladestopps schon eher.

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