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Inhalt dieses Artikels
- Škoda Epiq oder Kia EV2: Der günstigste EV2 hat nur vier Sitze und keine Anhängelast
- Kurzantwort
- Kia EV2 vs. Škoda Epiq: Welche Version tritt gegen welche an?
- Kia EV2 Preis: Was kostet er, und was bietet der Epiq dafür?
- Kia EV2 als 4-Sitzer: Was die vier Plätze für Familien bedeuten
- Kia EV2 Kofferraum: Wo passen Kinderwagen und Einkauf besser hinein?
- Kia EV2 Maße: Wie lang ist er im Vergleich zum Škoda Epiq?
- Kia EV2 Reichweite: Wer kommt mit einer Ladung weiter?
- Wie schnell laden Kia EV2 und Epiq, und können sie Strom abgeben?
- Hat der Kia EV2 eine Wärmepumpe?
- Kia EV2 Anhängelast: Welcher darf mehr ziehen?
- Kia EV2 Garantie: Was bringen sieben Jahre gegen zwei?
- Wo wird der Kia EV2 gebaut, und gibt es für beide die Förderung?
- Welche Alternative gibt es zum Kia EV2?
- Škoda Epiq oder Kia EV2: Für wen sich welcher lohnt
- Quellen und Stand der Angaben
Škoda Epiq oder Kia EV2: Der günstigste EV2 hat nur vier Sitze und keine Anhängelast
Seit dem 17. September ist der Škoda Epiq 40 bestellbar. Damit gibt es zwei kleine Elektro-SUV, die unter 30.000 Euro beginnen und fast gleich lang sind. Der Kia EV2 startet bei 26.600 Euro, der Epiq 40 bei 27.900 Euro.
Wer in die Preisliste von Kia schaut, sieht allerdings einen Haken. Die günstigste Version namens Light hat nur vier Sitze und darf keinen Anhänger ziehen. Für diesen Vergleich von Kia EV2 und Škoda Epiq haben wir die Preislisten beider Hersteller Zeile für Zeile nebeneinandergelegt und den Epiq 40 am 17. September im Škoda-Konfigurator nachgesehen.
Kurzantwort
Kia EV2 vs. Škoda Epiq: Welche Version tritt gegen welche an?
Gegen den Škoda Epiq 40 ab 27.900 Euro tritt fair der Kia EV2 Air ab 28.990 Euro an, denn beide sind Fünfsitzer mit kleinem Akku. Der EV2 Light ab 26.600 Euro passt nur bedingt, weil er vier Sitze hat. Gegen den Epiq 55 steht der EV2 Air mit großem Akku ab 33.490 Euro.
Beide Hersteller bieten je zwei Akkugrößen an. Beim Kia EV2 sind es 42,2 und 61,0 Kilowattstunden. Der kleine Akku arbeitet mit LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat), der große mit NMC-Zellen (Nickel-Mangan-Kobalt). Beim Škoda Epiq ist es genauso aufgeteilt: Epiq 35 und 40 nutzen einen LFP-Akku mit 38,5 Kilowattstunden, der Epiq 55 einen NMC-Akku mit 55 Kilowattstunden Bruttokapazität.
| Version | Akku | Leistung | Reichweite (WLTP) | Sitze | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Škoda Epiq 35 Essence | 38,5 kWh | 85 kW | 310 km (ADAC) | 5 | ab 25.900 € (Bestellstart Oktober) |
| Kia EV2 Light | 42,2 kWh | 108 kW | bis 317 km | 4 | ab 26.600 € |
| Škoda Epiq 40 Essence | 38,5 kWh | 99 kW | bis 327 km | 5 | ab 27.900 € |
| Kia EV2 Air | 42,2 kWh | 108 kW | bis 317 km | 5 | ab 28.990 € |
| Škoda Epiq 55 Essence | 55 kWh | 155 kW | bis 441 km | 5 | ab 32.100 € |
| Kia EV2 Air | 61,0 kWh | 99,5 kW | bis 453 km | 5 | ab 33.490 € |
Zwischen Light und Air liegen beim Kia 2.390 Euro. Dafür bekommt der Air den fünften Sitz, die Freigabe für einen Anhänger, ein Batterie-Vorheizsystem, Leichtmetallfelgen und ein Typ-2-Ladekabel für öffentliche Ladesäulen. Eine Wärmepumpe lässt sich für den Light gar nicht bestellen. Wer beim Epiq zwischen den drei Versionen schwankt, findet die Unterschiede im Beitrag Epiq 35, 40 oder 55: welche Version sich lohnt.
Kia EV2 Preis: Was kostet er, und was bietet der Epiq dafür?
Der Kia EV2 kostet als Light ab 26.600 Euro, als fünfsitziger Air ab 28.990 Euro und mit großem Akku ab 33.490 Euro. Die teuerste Version, die Black-Line, liegt bei 40.890 Euro. Der Škoda Epiq beginnt als Epiq 40 bei 27.900 Euro und reicht als Epiq 55 Selection bis 35.600 Euro.
Legt man vergleichbare Fünfsitzer nebeneinander, ist der Škoda in beiden Akkuklassen günstiger. Der Epiq 40 kostet 1.090 Euro weniger als der EV2 Air mit kleinem Akku. Der Epiq 55 Essence liegt mit 32.100 Euro 1.390 Euro unter dem EV2 Air mit großem Akku und hat dabei 155 statt 99,5 Kilowatt Leistung.
Beim Kia EV2 steigen Preis und Leistung nicht gemeinsam: Mit dem teureren 61-Kilowattstunden-Akku leistet er 99,5 statt 108 Kilowatt und beschleunigt laut Kia in 9,5 statt 8,7 Sekunden von null auf 100.
Im Oktober folgt der Epiq 35. Er liegt mit 25.900 Euro 700 Euro unter dem EV2 Light und hat trotzdem fünf Sitze. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen, bei Kia laut Preisliste vom 1. September 2026. Wie sich der Epiq mit Extras verteuert, zeigt der Beitrag zum Škoda Epiq Preis aller Versionen, den neuen Einstieg beschreibt der Beitrag Škoda Epiq 40 bestellbar.
Kia EV2 als 4-Sitzer: Was die vier Plätze für Familien bedeuten
Der Kia EV2 Light hat laut Kia-Preisliste immer vier Sitze mit einer starren Rückbank. Erst ab der Version Air ist der EV2 ein Fünfsitzer.
Ab der Ausstattung Earth bietet Kia für 450 Euro zusätzlich ein Sitz-Paket mit vier Plätzen an. Dann lassen sich die Rücksitze einzeln verschieben und die Lehnen neigen. Der fünfte Platz fällt weg, dafür wächst der Kofferraum, wenn die Sitze vorn stehen.
Der Škoda Epiq hat in jeder Version fünf Sitze. Auch bei den Halterungen für Kindersitze, den sogenannten Isofix-Punkten, gibt es einen Unterschied. Der EV2 hat sie an den beiden äußeren Rücksitzen. Der Epiq hat sie zusätzlich auf dem Beifahrersitz, so lassen sich insgesamt drei Kindersitze fest verankern.
Ein weiterer Punkt ist die Zuladung. Beim EV2 Light nennt Kia maximal 295 Kilogramm, beim Air bis zu 475 Kilogramm. Der Fahrer ist dabei schon eingerechnet, weil Kia ihn mit 75 Kilogramm im Leergewicht berücksichtigt. Mit drei Mitfahrern von je 75 Kilogramm bleiben im Light also rechnerisch noch 70 Kilogramm für Gepäck.
Kia EV2 Kofferraum: Wo passen Kinderwagen und Einkauf besser hinein?
Der Škoda Epiq hat mit 475 Litern 113 Liter mehr Kofferraum als der Kia EV2 mit 362 Litern. Nur als Viersitzer mit verschiebbaren Rücksitzen, die ganz nach vorn geschoben sind, kommt der EV2 auf bis zu 403 Liter. Mit umgeklappter Rückbank fasst der Epiq 1.345 Liter, der EV2 1.160 beziehungsweise 1.201 Liter.
Beide haben zusätzlich ein kleines Staufach unter der Fronthaube, das oft Frunk genannt wird. Beim Kia EV2 fasst es bis zu 15 Liter und gehört ab der Ausstattung Earth dazu. Beim Epiq sind es 25 Liter, das Fach steckt dort im Paket Premium für Selection und First Edition.
Wie der Kofferraum des Epiq geschnitten ist, erklärt der Beitrag zu Abmessungen und Kofferraum des Škoda Epiq.
Kia EV2 Maße: Wie lang ist er im Vergleich zum Škoda Epiq?
Der Kia EV2 ist 4,06 Meter lang, der Škoda Epiq 4,17 Meter. Der Kia ist damit gut elf Zentimeter kürzer. In der Breite liegen beide fast gleichauf, der EV2 misst 1,80 Meter, der Epiq 1,798 Meter, jeweils ohne Außenspiegel.
Auch in der Höhe unterscheiden sie sich kaum: 1,575 Meter beim Kia, 1,581 Meter beim Škoda. Der Radstand, also der Abstand zwischen den Achsen, ist beim Epiq mit 2,597 Metern gut drei Zentimeter länger als beim EV2 mit 2,565 Metern.
Alle Maße des Epiq bündelt der Überblick Škoda Epiq: alle Fakten zu Preis, Reichweite und Technik.
Kia EV2 Reichweite: Wer kommt mit einer Ladung weiter?
Mit kleinem Akku liegt der Epiq knapp vorn. Der Škoda Epiq 40 fährt nach WLTP (dem genormten Prüfverfahren für Verbrauch und Reichweite) laut Preisliste 315 bis 327 Kilometer. Der Kia EV2 schafft 308 bis 317 Kilometer, obwohl sein Akku größer ist. Mit großem Akku dreht sich das Bild: Der EV2 fährt bis zu 453 Kilometer, der Epiq 55 laut Konfigurator bis zu 441 Kilometer.
Die höheren Kia-Werte gelten mit 16-Zoll-Rädern, mit größeren Rädern sinken sie auf 308 beziehungsweise 418 Kilometer. Beim Epiq ist es ähnlich: Im Konfigurator sank die Reichweite einer voll ausgestatteten Selection 40 auf 19-Zoll-Rädern auf 315 Kilometer. Den Kia EV2 Verbrauch gibt Kia mit 14,9 bis 16,2 Kilowattstunden auf 100 Kilometern an. Škoda nennt für den Epiq 40 13,9 bis 14,5 und für den Epiq 55 13,7 bis 14,2 Kilowattstunden. Der Epiq hat also die kleineren Akkus, braucht laut Datenblatt aber auch weniger Strom.
Im Winter fallen die realen Werte bei beiden niedriger aus, weil Heizung und kalter Akku Energie kosten. Der EV2 hat ab der Version Air ein Batterie-Vorheizsystem an Bord, im Light fehlt es. Wie viel Reichweite beim Epiq im Alltag übrig bleibt, rechnet der Beitrag zur Škoda Epiq Reichweite im Alltag nach.
Wie schnell laden Kia EV2 und Epiq, und können sie Strom abgeben?
An der Schnellladesäule lädt der Kia EV2 laut Kia in rund 29 Minuten (kleiner Akku) beziehungsweise 30 Minuten (großer Akku) von 10 auf 80 Prozent. Der Škoda Epiq 40 braucht dafür laut Konfigurator 23 Minuten, der Epiq 55 24 Minuten. Eine Kia EV2 Ladeleistung in Kilowatt nennt Kia dabei nicht, sondern nur, dass die Zeiten an Säulen mit mindestens 150 Kilowatt gelten. Zu Hause laden beide serienmäßig mit bis zu 11 Kilowatt.
Beim Epiq hängt das Schnellladen stark von der Version ab. Der Epiq 35 lädt nach den bisherigen Angaben mit höchstens 50 Kilowatt, der Epiq 40 mit bis zu 88 und der Epiq 55 mit bis zu 105 Kilowatt. Beim EV2 ist das Laden ohne Karte oder App (Plug and Charge) Serie.
An der Wallbox braucht der EV2 mit 11 Kilowatt von 10 auf 100 Prozent rund vier Stunden mit kleinem und gut fünfeinhalb Stunden mit großem Akku. Als erstes Kia-Modell lädt er optional auch mit 22 Kilowatt. Das Paket kostet 990 Euro und setzt das Winter-Connect-Paket für 1.390 Euro voraus, das es ab Earth gibt.
Und kann der Kia EV2 bidirektional laden, also Strom aus dem Akku wieder abgeben? Mit dem Winter-Connect-Paket und in der Black-Line gibt er über V2L (Vehicle to Load) bis zu 3,6 Kilowatt an externe Geräte ab. Dazu kommt eine technische Vorbereitung für V2H und V2G, also für Strom ins eigene Haus und ins öffentliche Netz. Beim Epiq gibt laut Preisliste jede Version Strom an Geräte ab (V2L). Das bidirektionale Laden ist ab der Selection serienmäßig, beim Essence steckt es im Paket Technik. Details erklärt der Beitrag zum bidirektionalen Laden des Škoda Epiq. Alles rund um Ladekurve und Wallbox steht im Ratgeber Škoda Epiq laden.
Hat der Kia EV2 eine Wärmepumpe?
Ja, aber nicht in jeder Version. Im EV2 Light gibt es keine Wärmepumpe. Im Air kostet sie 990 Euro und nur zusammen mit dem Winter-Paket für 350 Euro. In Earth und GT-Line steckt sie im Winter-Connect-Paket für 1.390 Euro, in der Black-Line ist sie serienmäßig an Bord.
Eine Wärmepumpe heizt mit Wärme aus der Umgebungsluft und braucht dafür weniger Strom als eine normale Heizung.
Die Kia EV2 Wärmepumpe ist damit ein Extra mit Bedingungen. Beim Škoda Epiq lässt sie sich seit dem 17. September für alle Versionen bestellen, für 950 Euro. Beim EV2 Air kommen mit dem Pflicht-Paket 1.340 Euro zusammen, dafür sind Sitzheizung, Lenkradheizung und ein höhenverstellbarer Beifahrersitz dabei. Welche Extras der Epiq bietet, zeigt der Ratgeber zu Ausstattung, Garantie und Wärmepumpe des Epiq.
Kia EV2 Anhängelast: Welcher darf mehr ziehen?
Der Kia EV2 darf ab der Ausstattung Air bis zu 750 Kilogramm ziehen, gebremst wie ungebremst. Die Light-Version nimmt Kia in der Preisliste ausdrücklich aus. Für den Škoda Epiq 40 nennt das Datenblatt im Konfigurator ebenfalls 750 Kilogramm, gebremst wie ungebremst. Im Mai hatte Škoda für die kleinen Akkus noch 500 Kilogramm angegeben. Der Epiq 55 zieht gebremst bis zu 1.200 und ungebremst 750 Kilogramm.
Bei den kleinen Akkus herrscht damit Gleichstand, mit einem Haken beim Epiq: Die abnehmbare Anhängerkupplung für 490 Euro gibt es ab Werk nur für Selection und First Edition. Einen Epiq 40 Essence konnten wir im Konfigurator nicht mit Kupplung bestellen. Für Fahrradträger ist die Stützlast wichtig, also das Gewicht, das auf die Anhängerkupplung drücken darf. Kia nennt beim EV2 100 Kilogramm, Škoda beim Epiq 75 Kilogramm.
Wer einen schwereren Anhänger ziehen möchte, landet beim Epiq 55, der mit 1.200 Kilogramm deutlich mehr darf als jeder EV2. Mehr dazu steht im Beitrag zu Anhängerkupplung und Anhängelast des Škoda Epiq.
Kia EV2 Garantie: Was bringen sieben Jahre gegen zwei?
Kia gibt auf den EV2 sieben Jahre oder 150.000 Kilometer Herstellergarantie, je nachdem, was zuerst eintritt. Škoda gibt auf den Epiq zwei Jahre ohne Kilometergrenze. Für die Antriebsbatterie gilt bei beiden eine Garantie über acht Jahre oder 160.000 Kilometer mit mindestens 70 Prozent Kapazität.
Beim Kia geht die Garantie bei einem Verkauf auf den neuen Besitzer über, wenn das Auto nach den Bedingungen gewartet wurde. Kürzer abgedeckt sind etwa der Lack mit fünf und Audio und Navigation mit drei Jahren, Verschleißteile sind ausgeschlossen.
Škoda bietet eine kostenpflichtige Verlängerung um bis zu drei Jahre an, insgesamt also bis zu fünf Jahre. Bei der Batterie herrscht Gleichstand, beim restlichen Auto liegt der Kia klar vorn. Für den Epiq übernimmt der Automobilsalon Bellemann als autorisierter Škoda-Servicepartner Inspektion und Wartung im Škoda Service in Wiesloch.
Wo wird der Kia EV2 gebaut, und gibt es für beide die Förderung?
Kia baut den EV2 im slowakischen Werk Žilina. Die Produktion lief Ende März 2026 an, die Fertigung der Versionen mit großem Akku hatte Kia für Juni angekündigt. Den Škoda Epiq fertigt Volkswagen seit dem 8. Juni 2026 im spanischen Werk Navarra bei Pamplona.
Für die staatliche E-Auto-Förderung spielt der Produktionsort keine Rolle. Beide bekommen je nach Einkommen und Kinderzahl 3.000 bis 6.000 Euro, gekauft wie geleast. Mit dem vollen Zuschuss sinkt der Epiq 40 rechnerisch auf 21.900 Euro, der EV2 Air auf 22.990 Euro. Details zeigt der Ratgeber zur E-Auto-Förderung 2026. Nach der Zulassung können die Halter beider Autos außerdem jedes Jahr die THG-Prämie beantragen.
Welche Alternative gibt es zum Kia EV2?
Die naheliegende Alternative zum Kia EV2 ist der Škoda Epiq, weil Größe, Preis und Reichweite sehr nah beieinander liegen. Aus demselben Konzern kommen der Cupra Raval und der VW ID. Polo dazu, die auf derselben Technik wie der Epiq aufbauen. Außerdem konkurrieren kleine Stromer wie Renault 5, Hyundai Inster und Citroën ë-C3.
Die Unterschiede zu den Geschwistern zeigen die Vergleiche Cupra Raval gegen Škoda Epiq und Škoda Epiq gegen VW ID. Polo, die übrigen Kleinen der Vergleich Škoda Epiq gegen Renault 5, Hyundai Inster und Citroën ë-C3. Alle neuen Stromer dieser Preisklasse listet der Überblick der günstigsten Elektroautos unter 30.000 Euro. Wer nicht warten möchte, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand des Automobilsalon Bellemann Elektroautos, die sofort verfügbar sind.
Škoda Epiq oder Kia EV2: Für wen sich welcher lohnt
Im direkten Vergleich Škoda Epiq vs. Kia EV2 gibt es keinen klaren Sieger, aber klare Profile. Der Epiq passt besser zu Familien. Er hat immer fünf Sitze, gut 110 Liter mehr Kofferraum, drei Isofix-Plätze, mit kleinem Akku die größere Reichweite und ist in vergleichbaren Versionen günstiger. Mit dem Epiq 55 darf er außerdem die schwersten Anhänger ziehen.
Der Kia EV2 spricht alle an, die Wert auf eine lange Garantie legen. Sieben Jahre Herstellergarantie sind ein echtes Argument, gerade wenn das Auto lange in der Familie bleiben soll. Dazu kommen die etwas größere Reichweite mit großem Akku, das optionale 22-Kilowatt-Laden und die kompaktere Länge.
Der günstige EV2 Light lohnt sich nur für alle, die nie zu fünft fahren und keinen Anhänger brauchen. Wer beim Einstiegspreis sparen möchte und fünf Sitze braucht, greift zum Epiq 40 oder wartet auf den Epiq 35, der im Oktober bestellbar werden soll.
Den Škoda Epiq stellt man im Konfigurator von Škoda zusammen und bestellt ihn bei einem Škoda-Vertragshändler. Unsere eigenen Eindrücke aus dem Epiq beschreibt der Beitrag Škoda Epiq Test: Platz genommen auf der Roadshow.
Verbrauchs- und Emissionswerte: Kia EV2 42,2 kWh (108 kW): Stromverbrauch kombiniert 15,1–15,5 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO₂-Klasse A, elektrische Reichweite kombiniert 308–317 km. Kia EV2 61,0 kWh (99,5 kW): Stromverbrauch kombiniert 14,9–16,2 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO₂-Klasse A, elektrische Reichweite kombiniert 418–453 km (Preisliste von Kia, Stand 01.09.2026). Škoda Epiq 55 155 kW (211 PS): Stromverbrauch kombiniert 13,7–14,2 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO₂-Klasse A, elektrische Reichweite kombiniert 425–441 km (Škoda-Konfigurator, abgerufen am 17.09.2026, je nach Ausstattung). Škoda Epiq 40 99 kW (135 PS): Stromverbrauch kombiniert 13,9–14,5 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO₂-Klasse A, elektrische Reichweite kombiniert 315–327 km (Preisliste und Konfigurator von Škoda, Stand 17.09.2026). Für den Škoda Epiq 35 hat Škoda noch keine offiziellen Verbrauchswerte veröffentlicht. Reale Werte hängen von Fahrweise, Temperatur und Strecke ab.
Quellen und Stand der Angaben
Alle Werte des Kia EV2 stammen aus der Preisliste von Kia Deutschland für den EV2, Stand 1. September 2026. Ladezeiten, Frunk und Viersitzer bestätigt die Modellseite des Kia EV2, die Garantiebedingungen die Kia-Seite zur 7-Jahre-Kia-Garantie. Den Produktionsstart in Žilina meldet die Pressemitteilung von Kia vom 30. März 2026. Gegengeprüft haben wir im ADAC-Autokatalog zum Kia EV2 und im Fahrbericht von electrive.
Den Bestellstart des Epiq 40 sowie Einstiegspreis und Bestellstart des Epiq 35 nennt die Pressemitteilung von Škoda vom 17. September 2026. Preise, Reichweite je Ausstattung, Ladezeiten, Kofferraum, Maße und Anhängelast des Epiq haben wir am 17. September im Datenblatt des Škoda-Konfigurators abgelesen. Die Spanne für Verbrauch und Reichweite des Epiq 40, Isofix, V2L und die Anhängerkupplung stehen in der Preisliste des Škoda Epiq (Stand 17. September 2026). Die Anhängelast vom Mai beschreibt das Pressekit von Škoda zum Epiq. Den Serienstart in Pamplona meldet Škoda Storyboard zum Produktionsstart des Epiq. Die Batteriegarantie beschreibt Škoda unter Batterie und Sicherheit, die Verlängerung unter Škoda Garantieverlängerung. Gegengeprüft haben wir im ADAC-Autokatalog zum Škoda Epiq.
Die Regeln der E-Auto-Förderung erklärt das Bundesumweltministerium zum Förderprogramm für Elektroautos. Preise und Ausstattungen können sich ändern, verbindlich sind die aktuellen Angaben der Hersteller und des Vertragshändlers. Stand der Werte: 17.09.2026.
Häufige Fragen
Was ist besser: Škoda Epiq oder Kia EV2?
Das hängt davon ab, was dir wichtiger ist. Der Škoda Epiq ist in vergleichbaren Versionen günstiger, hat immer fünf Sitze und mit 475 Litern deutlich mehr Kofferraum. Der Kia EV2 bietet sieben statt zwei Jahre Herstellergarantie, ist etwas kürzer und fährt mit großem Akku etwas weiter. Für Familien spricht mehr für den Epiq, für Garantie und Reichweite mehr für den EV2.
Welcher ist günstiger, der Škoda Epiq oder der Kia EV2?
Der Einstieg in den Kia EV2 liegt mit dem Light bei 26.600 Euro, der Škoda Epiq 40 kostet ab 27.900 Euro. Der Light hat aber nur vier Sitze. Vergleicht man Fünfsitzer, ist der Epiq 40 mit 27.900 Euro günstiger als der EV2 Air mit 28.990 Euro. Der Epiq 35, der im Oktober bestellbar werden soll, kostet ab 25.900 Euro.
Hat der Kia EV2 vier oder fünf Sitze?
Beides, je nach Version. Die Einstiegsversion Light hat immer vier Sitze mit starrer Rückbank. Ab der Version Air ist der EV2 ein Fünfsitzer. Ab Earth gibt es für 450 Euro zusätzlich ein Sitz-Paket mit vier Sitzen, bei dem sich die beiden Rücksitze einzeln verschieben lassen. Der Škoda Epiq hat in jeder Version fünf Sitze.
Welcher hat den größeren Kofferraum, Epiq oder EV2?
Der Škoda Epiq. Er fasst 475 Liter, der Kia EV2 362 Liter. Mit dem Sitz-Paket und nach vorn geschobenen Rücksitzen kommt der Kia auf bis zu 403 Liter. Mit umgeklappten Rücksitzen sind es beim Epiq 1.345 Liter, beim EV2 1.160 beziehungsweise 1.201 Liter.
Kia EV2 Light oder Air: Was ist der Unterschied?
Der Light kostet ab 26.600 Euro, der Air ab 28.990 Euro. Der Light hat nur vier Sitze, keine Anhängelast, kein Batterie-Vorheizsystem und kein Typ-2-Ladekabel für öffentliche Ladesäulen, eine Wärmepumpe lässt sich nicht bestellen. Der Air ist ein Fünfsitzer, darf 750 Kilogramm ziehen und ist anders als der Light auch mit dem großen Akku erhältlich.
Darf der Kia EV2 Light einen Anhänger ziehen?
Nein. Kia nimmt die Light-Version in seiner Preisliste ausdrücklich von der Anhängelast aus. Ab der Ausstattung Air darf der EV2 bis zu 750 Kilogramm ziehen, gebremst wie ungebremst, bei 100 Kilogramm Stützlast. Für den Škoda Epiq 40 nennt das Datenblatt im Škoda-Konfigurator ebenfalls 750 Kilogramm, der Epiq 55 zieht gebremst bis zu 1.200 Kilogramm. Die Anhängerkupplung gibt es beim Epiq aber nur für Selection und First Edition.
Wie lange gilt die Garantie beim Kia EV2 und beim Škoda Epiq?
Kia gibt sieben Jahre oder 150.000 Kilometer Herstellergarantie, Škoda zwei Jahre ohne Kilometergrenze. Škoda bietet eine kostenpflichtige Verlängerung um bis zu drei Jahre an. Für die Antriebsbatterie gilt bei beiden Herstellern eine Garantie über acht Jahre oder 160.000 Kilometer mit mindestens 70 Prozent Kapazität.
Kann der Kia EV2 bidirektional laden?
Ja, als Strom-Abgabe an Geräte, aber nicht in jeder Version. Die Funktion V2L, mit der der Akku bis zu 3,6 Kilowatt an externe Geräte abgibt, steckt beim EV2 im Winter-Connect-Paket für Earth und GT-Line und ist in der Black-Line Serie. Dazu gehört eine technische Vorbereitung für die Abgabe von Strom ins eigene Haus und ins öffentliche Netz. Beim Škoda Epiq gibt laut Preisliste jede Version Strom an Geräte ab, bidirektionales Laden ist ab der Selection serienmäßig, beim Essence steckt es im Paket Technik.
Bekommen Kia EV2 und Škoda Epiq die E-Auto-Förderung?
Ja. Die staatliche Förderung gilt für alle neuen, erstmals in Deutschland zugelassenen reinen Elektroautos der Pkw-Klasse, egal ob gekauft oder geleast. Sie beträgt 3.000 bis 6.000 Euro und hängt vom zu versteuernden Haushaltseinkommen und der Zahl der Kinder ab. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro und steigt je Kind um 5.000 Euro, für höchstens zwei Kinder.
Wo wird der Škoda Epiq gebaut?
Der Škoda Epiq läuft seit dem 8. Juni 2026 im spanischen Volkswagen-Werk Navarra bei Pamplona vom Band. Er ist das erste Škoda-Modell, das in Spanien gebaut wird. Den Kia EV2 fertigt Kia im slowakischen Werk Žilina, dort startete die Produktion Ende März 2026.