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E-Mobilität & Förderung

Škoda Epiq Farben: Warum die einzige kostenlose die klügste ist

Škoda Epiq Farben: sechs Lackierungen, fünf mit 690 Euro Aufpreis. Welche ohne Mehrpreis kommt und welche Farbe sich beim Wiederverkauf lohnt.

#Škoda Epiq#Lackierung#Autofarben#Wiederverkaufswert
Škoda Epiq Farben: Farbauswahl auf der Epiq Roadshow Mannheim im Juli 2026
Bild: Automobilsalon Bellemann
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    Škoda Epiq 2026: Preise, Reichweite, Maße und technische Daten – was jetzt gilt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Škoda Epiq Farben: sechs Lackierungen, ein einziger Aufpreis
    2. Kurzantwort
    3. Škoda Epiq Farben am Terminal: was uns auf der Roadshow aufgefallen ist
    4. Welche Farben gibt es beim Škoda Epiq?
    5. Welche Farbe ist beim Škoda Epiq ohne Aufpreis?
    6. Was kostet eine Metallic-Lackierung beim Škoda Epiq?
    7. Škoda Epiq Farben mit Kontrastdach: was die Zweifarblackierung kostet
    8. Škoda Epiq Farbe Navajo Orange: warum sie nicht bestellbar ist
    9. Welche Autofarbe ist am wertstabilsten?
    10. Škoda Epiq Lackierung und Wiederverkauf: was Preistabellen verschweigen
    11. Marble-Grau: warum die kostenlose Farbe überzeugt
    12. Timiano-Grün: die Alternative mit Charakter
    13. Jasper-Rot, Schwarz, Weiß und Silber: die übrigen vier
    14. Welche Farbe beim Škoda Epiq wählen: eine Entscheidungshilfe
    15. Welche Farbe passt zu welcher Ausstattungslinie?
    16. Škoda Epiq Farben im Alltag: Pflege und Kratzer

    Škoda Epiq Farben: sechs Lackierungen, ein einziger Aufpreis

    Bei der Farbwahl entscheidet sich mehr, als der Konfigurator vermuten lässt. Der Lack begleitet das Auto über seine gesamte Haltedauer, er lässt sich später nicht mehr ändern, und er beeinflusst, wie leicht sich ein Fahrzeug am Ende wieder verkaufen lässt.

    Beim Škoda Epiq ist die Entscheidung übersichtlich und zugleich ungewöhnlich klar strukturiert. Es gibt sechs Außenfarben. Fünf davon kosten denselben Aufpreis. Eine kostet nichts.

    Die Zulassungs- und Gebrauchtwagenzahlen zeigen dabei ein klares Bild: Ausgerechnet die kostenlose Farbe hat die meisten Argumente auf ihrer Seite.

    Kurzantwort


    Škoda Epiq Farben am Terminal: was uns auf der Roadshow aufgefallen ist

    Auf der Škoda-Roadshow in Mannheim im Juli 2026 stand der Konfigurator auf einem Bildschirm am Stand, direkt neben dem ausgestellten Epiq. Dort ließen sich alle Farben durchklicken, am echten Auto zu sehen war aber nur die Lackierung des Ausstellungsfahrzeugs, einer First Edition in Timiano-Grün mit schwarzem Dach. Alle anderen Töne blieben eine Bildschirmdarstellung.

    Daraus folgt ein einfacher Rat: Eine Lackierung sollte man vor dem Kauf an einem echten Fahrzeug bei Tageslicht ansehen, bevor man 690 Euro dafür ausgibt. Selbst Škoda weist in der Preisliste darauf hin, dass abgebildete Lackierungen aus technischen Gründen vom Original abweichen können. Das gilt auch für das schwarze Kontrastdach der First Edition, das die Optik des Epiq deutlich verändert. Ab dem 26. September zeigen teilnehmende Vertragshändler den Epiq beim Škoda BEST-DAY, dort lassen sich zumindest die Lackierungen der ausgestellten Autos in echt ansehen.

    Welche Farben gibt es beim Škoda Epiq?

    Die Palette umfasst sechs Töne. Sie deckt die drei klassischen Neutraltöne ab und stellt ihnen zwei kräftigere Farben zur Seite.

    LackierungArtAufpreis
    Marble-GrauUniohne Mehrpreis
    Timiano-GrünUni (Sonderlack)690 €
    Aluminium-SilberMetallic690 €
    Platinum-WeißMetallic690 €
    Mystery-SchwarzPerleffekt690 €
    Jasper-RotMetallic690 €

    Bemerkenswert ist die Gleichbehandlung. Bei manchen Herstellern kostet der Perleffekt mehr als das einfache Metallic, und Sonderlacke schlagen noch einmal kräftiger zu Buche. Beim Epiq nicht: Die Preisliste führt eine einzige Position für „Sonder-, Metallic- oder Perleffektlackierung”, und dahinter stehen 690 Euro. Wer sich also gegen die Serienfarbe entscheidet, zahlt immer denselben Betrag, unabhängig davon, welche der fünf Alternativen es wird.

    Dazu kommt bei der First Edition ein schwarzes Kontrastdach, das es bei den anderen Linien nicht gibt — dazu weiter unten mehr. Wie sich die Lackierung in die übrigen Optionen einordnet, zeigt der Beitrag zum Škoda Epiq Konfigurator mit allen Aufpreisen.

    Welche Farbe ist beim Škoda Epiq ohne Aufpreis?

    Marble-Grau. In der offiziellen Preisliste ist die „Lackierung in Marble-Grau“ bei Essence und Selection als Serienausstattung markiert, einen Betrag gibt es dafür nicht. Bei der First Edition gehört Marble-Grau mit schwarzem Dach zur Serie.

    Das betrifft jede Linie und beide Antriebe. Der Epiq 40 startet als Essence ab 27.900 Euro und als Selection ab 31.400 Euro, der Epiq 55 ab 32.100 beziehungsweise 35.600 Euro, die First Edition ab 38.950 Euro. In jedem Fall ist Marble-Grau der Lack, den man bekommt, wenn man nichts anderes anklickt. Die Unterschiede zwischen den Linien erklärt der Vergleich von Essence, Selection und First Edition.

    Marble-Grau ist ein Uni-Lack, also ohne Metallicpartikel. Das ist im Alltag kein Nachteil, im Gegenteil: Uni-Lacke lassen sich bei einer Ausbesserung leichter treffen, weil der Lackierer keinen Effektwinkel nachstellen muss. Bei einem Kratzer an der Stoßstange ist das ein handfester Vorteil, den man erst merkt, wenn es so weit ist.

    Was kostet eine Metallic-Lackierung beim Škoda Epiq?

    690 Euro, einheitlich. Zum Einordnen: Beim Grundpreis der Essence sind das gut zwei Prozent des Fahrzeugpreises. Bei der First Edition liegt der Anteil entsprechend niedriger.

    Beim Epiq gibt es keine teurere zweite Stufe. Wer den Perleffekt in Mystery-Schwarz möchte, zahlt genauso viel wie für das schlichte Silber.

    Beim späteren Verkauf zählt vor allem, was der Markt für dieses Fahrzeug in diesem Zustand zahlt, nicht die Summe der einst bezahlten Extras. Der Lack wirkt dabei indirekt — über die Zahl der Interessenten, nicht über eine Position in der Rechnung. Was der Epiq insgesamt kostet, steht im Beitrag zum Preis des Škoda Epiq.

    Škoda Epiq Farben mit Kontrastdach: was die Zweifarblackierung kostet

    Hier lohnt der genaue Blick in die Preisliste, denn die Antwort ist nicht selbstverständlich. Das schwarze Kontrastdach gibt es nur bei der First Edition. Bei der Essence und bei der Selection steht an dieser Stelle ein Strich. Dort ist die Zweifarblackierung schlicht nicht bestellbar, egal in welcher Farbe.

    Wer den Epiq also zweifarbig fahren möchte, entscheidet sich damit zugleich für die teuerste Linie ab 38.950 Euro. Das ist eine Entscheidung über rund 3.350 Euro, nicht über 690.

    Innerhalb der First Edition rechnet Škoda so: Marble-Grau mit schwarzem Dach ist die Serienfarbe ohne Aufpreis. Timiano-Grün, Aluminium-Silber und Platinum-Weiß kosten mit Kontrastdach jeweils 690 Euro. Mystery-Schwarz Perleffekt kostet ebenfalls 690 Euro, wird dort aber einfarbig lackiert — bei einem schwarzen Auto ergäbe ein schwarzes Dach auch wenig Sinn. Jasper-Rot steht für die First Edition nicht zur Wahl.

    Was die First Edition sonst auszeichnet, steht im Beitrag zur Škoda Epiq First Edition. Ob sich der Aufstieg dorthin lohnt, klärt der Vergleich von Essence, Selection und First Edition.

    Škoda Epiq Farbe Navajo Orange: warum sie nicht bestellbar ist

    Die Antwort räumt ein Missverständnis aus: Navajo Orange ist keine Karosseriefarbe. Man kann den Epiq nicht in Orange bestellen.

    Es handelt sich um einen Akzentton, den ausschließlich die First Edition trägt. Er sitzt an den Spiegelkappen, an der Zierleiste über den Seitenscheiben, auf den Streifen der Radabdeckungen und in den Einfassungen der senkrechten Öffnungen in beiden Stoßfängern. Im Innenraum setzt er sich fort, dort in Form von Ziernähten und orangefarbenen Sicherheitsgurten.

    Am deutlichsten fällt der Ton an den Spiegelkappen auf, die übrigen Akzente sind schmale Linien. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen die Bilder der Epiq First Edition.

    Welche Autofarbe ist am wertstabilsten?

    Belastbar ist zunächst die Nachfrageseite. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die deutschen Neuzulassungen 2025 nach Farben ausgewertet. Grau führt mit 32,4 Prozent, Schwarz folgt mit 26,8 Prozent, Weiß liegt bei 18,6 Prozent. Zusammen sind das rund 78 Prozent aller Neuwagen. Nach einer Auswertung von MeinAuto kommt Blau auf 10,2 Prozent, Rot und Grün liegen bei jeweils 3,9 Prozent.

    Diese Verteilung ist die eigentliche Information. Ein Auto in einer der drei Neutralfarben trifft später auf einen größeren Kreis von Interessenten. Das verkürzt die Zeit bis zum Verkauf und stärkt die Verhandlungsposition. Es geht dabei nicht um einen Zuschlag auf den Preis, sondern darum, wie viele Menschen das Fahrzeug überhaupt in die engere Wahl nehmen.

    Der digitale Gebrauchtwagenhändler Carvago hat 2026 rund 2,1 Millionen Inserate in sieben europäischen Märkten ausgewertet und kommt zu einem passenden Befund: Bei Fahrzeugen bis fünf Jahre machen Schwarz, Weiß, Grau und Silber zusammen 76,5 Prozent des Angebots aus. In Deutschland liegt Schwarz mit 27,6 Prozent deutlich über dem europäischen Schnitt von 23,0 Prozent.

    Škoda Epiq Lackierung und Wiederverkauf: was Preistabellen verschweigen

    Eine Auswertung von mobile.de zu Inseraten zwischen Juli 2025 und Juli 2026 zeigt deutliche Preisunterschiede nach Farbe. Lila liegt mit durchschnittlich 37.990 Euro rund 68 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt von 22.630 Euro. Gelb folgt mit 36.730 Euro, Grün mit 36.030 Euro. Am anderen Ende stehen Braun mit 17.480 Euro, knapp 23 Prozent unter dem Schnitt, und Silber mit 18.320 Euro, 19 Prozent darunter. Schwarz und Grau liegen mit jeweils rund 27.250 Euro etwa 20 Prozent darüber, Weiß mit 23.850 Euro leicht darüber.

    Daraus wird gern gefolgert, eine bestimmte Lackierung mache ein Auto teurer oder billiger. Genau das sagen die Zahlen nicht — und mobile.de weist selbst darauf hin. Es handelt sich um durchschnittliche Inseratspreise, nicht um Preisunterschiede bei sonst gleichem Fahrzeug.

    Der Grund ist ein Auswahleffekt. Lila und Gelb findet man überwiegend an Sportwagen und teuren Sondermodellen, kaum an Kleinwagen. Silber dagegen war vor rund zwanzig Jahren besonders beliebt und findet sich deshalb häufig an älteren, günstigeren Fahrzeugen. Die Statistik misst also, welche Autos in welcher Farbe lackiert wurden, nicht was die Farbe wert ist. Wer daraus ableitet, ein silberner Epiq verliere 19 Prozent seines Werts, hat die Zahl missverstanden.

    Praktisch heißt das: Für die Farbwahl beim Neuwagen ist die Nachfrageverteilung die brauchbarere Größe, nicht die Preistabelle.

    Marble-Grau: warum die kostenlose Farbe überzeugt

    Fügt man die Punkte zusammen, ergibt sich ein Bild, das der Intuition widerspricht.

    Marble-Grau kostet nichts, während jede Alternative 690 Euro verlangt. Grau ist zugleich die häufigste Autofarbe des Landes und damit die, für die sich später die meisten Interessenten finden. Und als Uni-Lack lässt sich Marble-Grau bei einer Ausbesserung leichter angleichen als ein Effektlack: Der Lackierer muss keinen Metallic-Flitter treffen, sondern nur den Farbton.

    Drei Argumente, die alle in dieselbe Richtung zeigen. Wer rein rational entscheidet, kommt bei Marble-Grau heraus und hat 690 Euro mehr für Ausstattung übrig, die man täglich merkt — die Wärmepumpe zum Beispiel, deren Nutzen der Beitrag zu Ausstattung, Garantie und Wärmepumpe beschreibt.

    Ein Einwand bleibt fair: Grau ist häufig, weil es unauffällig ist. Wer sein Auto auf dem Parkplatz wiedererkennen möchte oder Freude an einem eigenen Auftritt hat, für den ist genau das ein Nachteil und kein Vorteil.

    Timiano-Grün: die Alternative mit Charakter

    Wer sich abheben will, hat beim Epiq eine naheliegende Wahl. Timiano-Grün ist der einzige Ton der Palette, der wirklich Position bezieht — Rot ist eine klassische Farbe, Silber, Weiß und Schwarz sind es ohnehin.

    Interessant ist, dass Grün gerade seinen Ruf als Außenseiterfarbe verliert. 2025 wurden in Deutschland 100.715 Fahrzeuge in Grün neu zugelassen, ein Plus von 26,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es war der erste Wert über 100.000 seit mehr als zwanzig Jahren. Die europaweite Gebrauchtwagenauswertung stützt das: Bei Fahrzeugen bis fünf Jahre liegt der Grün-Anteil bei 13,9 Prozent, bei fünf bis zehn Jahre alten nur bei 5,4 Prozent. Grün ist also erkennbar auf dem Weg nach oben, nicht auf dem Rückzug.

    Das relativiert das übliche Argument gegen kräftige Farben. Wer Timiano-Grün nimmt, kauft keine Kuriosität, sondern eine Farbe mit wachsender Basis. Die 690 Euro sind dann kein Aufschlag auf den Wiederverkauf, sondern schlicht der Preis für etwas, das einem gefällt. Das ist eine völlig legitime Begründung — sie sollte nur nicht als Investition ausgegeben werden.

    Jasper-Rot, Schwarz, Weiß und Silber: die übrigen vier

    Zwischen der Gratis-Farbe und dem grünen Ausreißer liegen vier Töne, die jeweils ihr eigenes Publikum haben.

    Jasper-Rot Metallic ist die zweite kräftige Farbe der Palette und der klassische Weg, ein kleines Auto lebendig wirken zu lassen. Rot lag 2025 bei 3,9 Prozent der Neuzulassungen, also gleichauf mit Grün, hat aber eine viel längere Geschichte. Das macht es berechenbarer: Rote Autos waren nie exotisch und werden es auch nicht. Wer Farbe möchte, sich mit Grün aber nicht anfreunden kann, findet hier die naheliegende Alternative.

    Mystery-Schwarz Perleffekt ist die Farbe für den seriösen Auftritt. Schwarz war 2025 mit 26,8 Prozent die einzige der drei Neutralfarben, die zugelegt hat, und im deutschen Gebrauchtwagenangebot liegt Schwarz laut Carvago klar über dem europäischen Schnitt. Der Perleffekt gibt der Fläche Tiefe, verlangt dafür aber die meiste Pflege. Beim Epiq kommt hinzu, dass Schwarz in der First Edition als einzige Farbe einfarbig lackiert wird — wer dort die Zweifarbigkeit nicht mag, hat damit seine Lösung.

    Platinum-Weiß Metallic wirkt an einem kompakten Elektroauto besonders sauber und lässt die Karosserie größer erscheinen. Weiß kam 2025 auf 18,6 Prozent und verlor etwas an Zuspruch, bleibt aber eine der drei großen Farben. Praktisch spricht für Weiß, dass sich feine Kratzer kaum abzeichnen.

    Aluminium-Silber Metallic ist der Sonderfall. Silber war vor zwei Jahrzehnten die dominierende Autofarbe und ist es längst nicht mehr — genau deshalb steht es in Gebrauchtwagen-Statistiken am unteren Ende, wie weiter oben erklärt. Für einen Neuwagen bedeutet das wenig: Der Epiq wird nicht in zwanzig Jahren verkauft, sondern in drei bis sechs. Wer Silber mag, sollte sich von der Statistik nicht abschrecken lassen.

    Welche Farbe beim Škoda Epiq wählen: eine Entscheidungshilfe

    Statt einer pauschalen Empfehlung hilft eine Frage: Wofür ist das Auto gedacht?

    Wer den Epiq als Zweitwagen oder Pendlerfahrzeug kauft und ihn nach drei bis vier Jahren wieder abgeben will, fährt mit Marble-Grau am besten. Die Farbe kostet nichts, und der spätere Verkauf ist am unkompliziertesten. Die gesparten 690 Euro sind an anderer Stelle besser aufgehoben.

    Wer das Auto lange behalten und Freude daran haben möchte, sollte die Farbe nehmen, die ihm gefällt. Bei einer Haltedauer von acht oder zehn Jahren verliert das Wiederverkaufsargument fast seine ganze Kraft, weil dann ohnehin der Zustand und die Laufleistung den Preis bestimmen.

    Wer einen Firmenwagen least, sollte die Rückgabe mitdenken. Leasinggesellschaften bewerten Fahrzeuge nach Vermarktbarkeit, und da liegen die Neutraltöne vorn. Auch kleine Lackschäden schlagen hier direkt ins Kontor — ein Punkt, an dem Uni-Lacke im Vorteil sind.

    Wer sich unsicher ist, sollte einen einfachen Test machen: die Farbe nicht am Bildschirm beurteilen, sondern an einem echten Fahrzeug bei Tageslicht. Bildschirme können Metallic- und Perleffekte anders darstellen, als sie draußen wirken.

    Welche Farbe passt zu welcher Ausstattungslinie?

    Die Kombination aus Linie und Lack ergibt in der Praxis unterschiedliche Charaktere.

    Die Essence als Einstieg wirkt in Marble-Grau am stimmigsten, weil sie ohnehin auf Sachlichkeit angelegt ist. Ein Perleffekt an der Basisversion wirkt schnell wie ein Zusatz, der nicht recht zum Rest passt.

    Die Selection ist die vielseitigste Wahl. Sie verträgt die Neutraltöne genauso wie Timiano-Grün oder Jasper-Rot.

    Bei der First Edition ist die Sache vorgezeichnet. Sie bringt die orangen Akzente und das schwarze Dach mit. Diese Kombination verträgt keine zusätzliche Unruhe, weshalb die zurückhaltenden Töne hier besser funktionieren. Wem die orange Linienführung nicht liegt, für den ist die First Edition ohnehin die falsche Wahl, denn abwählbar ist sie nicht.

    Škoda Epiq Farben im Alltag: Pflege und Kratzer

    Ein Aspekt, der bei der Bestellung selten bedacht wird und danach täglich auffällt.

    Dunkle Lackierungen zeigen am meisten. Auf Mystery-Schwarz Perleffekt zeichnen sich Staub, eingetrocknete Wassertropfen und feine Waschkratzer deutlich ab, besonders bei tief stehender Sonne. Der Perleffekt macht das nicht besser, er betont die Oberfläche zusätzlich. Wer Schwarz möchte, sollte das wissen und beim Waschen sorgfältig sein.

    Weiß ist das Gegenstück und verzeiht Kratzer besser, zeigt dafür Straßenschmutz und Bremsstaub an den unteren Partien deutlicher. Mittlere Grautöne wie Marble-Grau liegen dazwischen und sind im Alltag am unauffälligsten.

    Praktisch relevant wird der Unterschied bei kleinen Schäden. Ein Parkrempler an einem Uni-Lack lässt sich unkomplizierter ausbessern als an einem Perleffekt, bei dem der Lackierer den Effekt und dessen Ausrichtung treffen muss. Die Farbe bestimmt also mit, wie aufwendig eine Reparatur wird und was sie am Ende kostet. Wer den Epiq als Firmenwagen fährt und ihn nach der Leasingzeit zurückgibt, sollte das mitdenken; der Beitrag zum Epiq als Dienstwagen geht auf diesen Rahmen ein.

    Lohnt sich der Aufpreis für die Lackierung?

    Zum Abschluss die ehrliche Antwort, auch wenn sie unbequem ist: Wirtschaftlich lässt sich der Aufpreis nicht rechtfertigen.

    Wie viel der 690 Euro beim Verkauf zurückkommt, lässt sich nicht beziffern. Sicher ist nur eine bessere Verkäuflichkeit, und die hat Marble-Grau ohnehin, weil Grau die am häufigsten gewählte Farbe ist.

    Damit reduziert sich die Frage auf etwas Einfaches: Gefällt einem die Farbe genug, um 690 Euro dafür auszugeben? Wenn ja, ist das eine gute Begründung, und niemand muss sie rechtfertigen. Ein Auto steht viele Jahre vor der Tür, und Freude daran ist ein realer Gegenwert. Wenn nein, spart man das Geld und fährt eine Farbe, die sich später am leichtesten weiterverkaufen lässt.

    Verbindlich für Verfügbarkeit und Preis sind immer die aktuellen Angaben auf der Modellseite von Škoda und im Konfigurator. Der Kaufvertrag für einen Neuwagen entsteht bei einem Vertragshändler. Wartung und Service übernimmt danach jede autorisierte Škoda-Werkstatt, in Wiesloch der Automobilsalon Bellemann als Škoda-Servicepartner. Wer nicht auf einen Neuwagen warten möchte, findet im Gebrauchtwagenbestand Fahrzeuge, die sofort verfügbar sind. Wie lange die Wartezeit beim Epiq aktuell ausfällt, steht im Beitrag zur Lieferzeit des Epiq.

    Einen Gesamtüberblick über das Modell gibt der Beitrag zu Preis, Reichweite und technischen Daten des Škoda Epiq. Wie das größere Schwestermodell die Farbfrage löst, zeigt der Beitrag zu den Farben und der Ausstattung des Škoda Peaq.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Die Aufpreise und Farbbezeichnungen stammen aus der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht zum Škoda Epiq mit Stand vom 17. September 2026. Die Angaben zur First Edition und zu den orangen Akzenten sind der Pressemappe von Škoda zur First Edition entnommen. Eine Übersicht der Lackierungen mit Abbildungen findet sich bei Carwow zu den Farben des Škoda Epiq.

    Die Anteile von Grau, Schwarz und Weiß an den Neuzulassungen 2025 nennt das Kraftfahrt-Bundesamt in seiner Jahresbilanz der Fahrzeugzulassungen 2025, die Werte für Blau, Rot und Grün die Auswertung der Autofarben 2025 von MeinAuto. Die Preisunterschiede bei Gebrauchtwagen samt der Einordnung durch mobile.de sind bei t-online zu den Farben von Gebrauchtwagen dokumentiert. Die europäische Bestandsauswertung stammt aus der Farbanalyse zu Gebrauchtwagen von Carvago.

    Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)

    Am 19. September haben wir alle Farben und Aufpreise mit der Škoda-Preisliste vom 17. September abgeglichen, die Farbanteile mit der Jahresbilanz des Kraftfahrt-Bundesamts. Korrigiert: Das schwarze Kontrastdach gibt es nur bei der First Edition. Den Abschnitt zur Roadshow haben wir auf das beschränkt, was dort tatsächlich zu sehen war. Sollte Škoda die Palette erweitern oder die Preise anpassen, aktualisieren wir diesen Beitrag.

    Häufige Fragen

    Welche Farben gibt es beim Škoda Epiq?

    Zur Wahl stehen sechs Außenfarben: Marble-Grau, Timiano-Grün, Aluminium-Silber Metallic, Platinum-Weiß Metallic, Mystery-Schwarz Perleffekt und Jasper-Rot Metallic. Marble-Grau ist die Serienfarbe, alle anderen kosten Aufpreis.

    Welche Farbe ist beim Škoda Epiq ohne Aufpreis?

    Nur Marble-Grau. In der offiziellen Preisliste ist es bei Essence und Selection als Serienausstattung markiert, bei der First Edition gehört Marble-Grau mit schwarzem Dach zur Serie. Alle fünf anderen Lackierungen kosten einheitlich 690 Euro.

    Was kostet eine Metallic-Lackierung beim Škoda Epiq?

    690 Euro. Der Betrag gilt einheitlich für Sonder-, Metallic- und Perleffektlackierungen. Es gibt keine Abstufung nach Farbe, jede der fünf Aufpreisfarben kostet gleich viel.

    Welche Farbe hat der Škoda Epiq serienmäßig?

    Marble-Grau, ein Uni-Grauton ohne Metalliceffekt. Er ist im Grundpreis enthalten — beim Epiq 40 Essence ab 27.900 Euro, beim Epiq 55 Essence ab 32.100 Euro.

    Welche Autofarbe ist am wertstabilsten?

    Belastbar ist vor allem die Nachfrage: Grau, Schwarz und Weiß machten 2025 zusammen rund 78 Prozent aller Neuzulassungen aus. Ein Auto in einer dieser Farben findet später mehr Interessenten. Zahlen, die einen Eurobetrag pro Farbe ausweisen, sind mit Vorsicht zu lesen.

    Lohnt sich der Aufpreis für eine Metallic-Lackierung?

    Wirtschaftlich lässt sich das nicht belegen. Wie viel der 690 Euro beim Verkauf zurückkommt, lässt sich nicht beziffern. Wer die Farbe schöner findet, sollte sie nehmen. Wer nur an den Wiederverkauf denkt, fährt mit der Serienfarbe genauso gut.

    Was ist Navajo Orange beim Škoda Epiq?

    Kein Lack für die Karosserie, sondern ein Akzentton der First Edition. Er sitzt an den Spiegelkappen, der Zierleiste über den Seitenscheiben, den Streifen der Radabdeckungen und den Einfassungen in den Stoßfängern. Innen tauchen orange Ziernähte und Sicherheitsgurte auf.

    Kostet das schwarze Kontrastdach beim Epiq extra?

    Das Kontrastdach gibt es nur bei der First Edition — bei Essence und Selection steht es gar nicht zur Wahl. Innerhalb der First Edition ist Marble-Grau mit schwarzem Dach die Serienfarbe ohne Aufpreis, Timiano-Grün, Aluminium-Silber und Platinum-Weiß kosten damit je 690 Euro.

    Welche Farbe passt zur First Edition?

    Škoda nennt für die First Edition fünf Möglichkeiten: Marble-Grau als Serienfarbe sowie Timiano-Grün, Aluminium-Silber und Platinum-Weiß, jeweils mit schwarzem Kontrastdach, dazu Mystery-Schwarz Perleffekt einfarbig ohne Kontrastdach.

    Ist Grün beim Auto noch eine Außenseiterfarbe?

    Immer weniger. 2025 wurden in Deutschland 100.715 Fahrzeuge in Grün zugelassen, ein Plus von 26,5 Prozent und der erste Wert über 100.000 seit mehr als zwanzig Jahren. Bei jungen Gebrauchtwagen liegt der Grün-Anteil europaweit inzwischen deutlich höher als bei älteren.

    Welche Farbe ist im Alltag am pflegeleichtesten?

    Mittlere Grautöne verzeihen am meisten. Auf dunklem Schwarz zeichnen sich Staub, Wasserflecken und feine Kratzer am deutlichsten ab, auf hellem Weiß fällt Straßenschmutz auf. Marble-Grau liegt genau dazwischen.

    Gibt es die Epiq-Farben auch für den Epiq 40?

    Ja, die Farbauswahl ist bei beiden Antrieben identisch. Im Konfigurator stehen für den Epiq 40 dieselben sechs Lackierungen wie für den Epiq 55, und auch die Aufpreise sind gleich: Marble-Grau ohne Mehrpreis, alle anderen für 690 Euro. Der Epiq 40 ist seit dem 17. September 2026 bestellbar.

    Kann man die Farbe nach der Bestellung noch ändern?

    Ob und bis wann sich die Farbe einer laufenden Bestellung ändern lässt, weiß der Vertragshändler, bei dem bestellt wurde. Wer unsicher ist, sollte die Entscheidung vor der Bestellung treffen und sich die Farbe im Licht draußen ansehen.

    Nächste sinnvolle Schritte

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