- E-Auto-Förderung Rechner 2026: Wie viel bekomme ich? Zuschuss nach Einkommen, Kindern & Leasing einfach berechnen
- E-Auto-Förderung 2026 bei Leasing: so bekommst du die BAFA-Prämie von bis zu 6.000 Euro auch für ein geleastes Elektroauto
- E-Auto-Förderung 2026: Welche Autos sind förderfähig? Die Liste mit E-Autos, Plug-in-Hybriden und Range-Extendern
- E-Auto-Förderung 2026 beantragen: welche Unterlagen der Antrag braucht, welche Fristen gelten und wie lange du das Auto halten musst
- BAFA-Antrag E-Auto 2026 richtig stellen: 7 häufige Fehler und wie du das Förder-Geld sicher bekommst
- E-Auto-Förderung 2026 Auszahlung: Wann kommt das Geld, wie lange dauert die Bearbeitung und wie prüfe ich den Status?
- E-Auto-Förderung beantragen: so klappt der Antrag im Portal der Förderzentrale Schritt für Schritt, mit Schwärzen, Upload und Vollmacht
- Verbrennerverbot gekippt? Was die EU-Lockerung auf 90 Prozent bedeutet und wann entschieden wird
- E-Auto-Förderung 2026 stapeln: was bei Epiq, Raval und Tavascan mit Hersteller-Bonus, Leasing und THG-Prämie zusammen geht
- BAFA E-Auto-Förderung 2026: die Bilanz im September — Bewilligungen, Marken, Auszahlung
- Kfz-Steuer Elektroauto bis 2035 verlängert: was Käufer von Skoda, SEAT und CUPRA jetzt wissen müssen
- BundID einrichten: was die Bund ID ist und wie du sie mit Online-Ausweis oder ELSTER für die E-Auto-Förderung 2026 anlegst
- Verbrennerverbot 2035 & Diesel-Aus: Was gilt wirklich – und was bedeutet das für Autofahrer in Deutschland?
- E-Auto-Förderung 2026: Wann ist der Fördertopf leer und was passiert, wenn die Mittel aufgebraucht sind?
- E-Auto-Förderung 2026 für Gebrauchtwagen: Der Zuschuss gilt nur für Neuwagen – was du stattdessen bekommst
- E-Auto-Förderung 2026 abgelehnt: Was tun bei Widerspruch und Alternativen?
- Plug-in-Hybrid als Firmenwagen: welche Förderung der Betrieb wirklich bekommt
Inhalt dieses Artikels
- E-Auto-Förderung 2026: Wer bekommt bis zu 6.000 Euro Zuschuss?
- Kurzantwort
- Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung 2026?
- Wie läuft die E-Auto-Förderung 2026 bisher?
- Hersteller-Bonus zur E-Auto-Förderung 2026: was aktuell gilt
- Ab wann und wie lange gilt die E-Auto-Förderung 2026?
- Was ist die Einkommensgrenze für die E-Auto-Förderung?
- Wie viel Förderung gibt es für ein E-Auto 2026?
- Was tun, wenn das Einkommen knapp über der Grenze liegt?
- Welche Antriebe fördert der Bund 2026?
- Wie hoch ist die Förderung bei Plug-in-Hybrid 2026?
- E-Auto-Förderung 2026 beim Leasing: gilt die Prämie auch im Privatleasing?
- E-Auto-Förderung 2026 Haltedauer und Unterlagen: brauche ich Fahrzeugschein und Kaufvertrag?
- E-Auto-Förderung 2026 Budget: 3 Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge
- E-Auto-Förderung 2026: häufige Fragen für Wiesloch und den Rhein-Neckar-Kreis
- E-Auto Kfz-Steuerbefreiung 2026 zusätzlich zur Förderung: bis zu zehn Jahre steuerfrei
E-Auto-Förderung 2026: Wer bekommt bis zu 6.000 Euro Zuschuss?
Die E-Auto-Förderung 2026 ist ein Zuschuss des Bundes für Privatpersonen, die ein neues Elektroauto kaufen oder leasen. Nach dem Ende des alten Umweltbonus im Dezember 2023 gab es gut zwei Jahre lang keine Kaufprämie. Die neue Förderung zahlt nicht jedem dasselbe, sondern richtet sich nach dem Einkommen und der Zahl der Kinder im Haushalt.
Für ein reines Elektroauto gibt es 3.000 bis 6.000 Euro, für einen Plug-in-Hybrid oder ein Auto mit Range-Extender 1.500 bis 4.500 Euro. Gefördert werden Neuwagen mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026, der Antrag läuft seit dem 19. Mai 2026 online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Wer die E-Auto-Förderung bis 6.000 Euro wirklich bekommt, entscheidet vor allem das zu versteuernde Einkommen aus dem Steuerbescheid.
Alle Regeln hier folgen dem Wortlaut der Förderrichtlinie und den Antworten des BAFA. Wo es um Einzelfragen geht, führen Links zu den ausführlichen Beiträgen, etwa zum Antrag, zum Leasing oder zur Auszahlung.
Kurzantwort
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung 2026?
Der Antrag läuft seit Dienstag, 19. Mai 2026, ausschließlich online über die Förderzentrale Deutschland, das Förderportal des Bundes. Zuständig ist das BAFA. Du stellst ihn erst nach der Zulassung, rückwirkend auch für Autos, die seit Jahresbeginn zugelassen wurden, und spätestens zwölf Monate danach.
Für den Antrag brauchst du ein BundID-Konto mit Online-Ausweis oder ELSTER-Zertifikat, die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) und bei Kindern einen Kindernachweis. Kaufvertrag und Fahrzeugschein lädst du nicht hoch, die Zulassung prüft das BAFA selbst über das Zentrale Fahrzeugregister. Wer den Antrag nicht selbst stellen will, kann eine Vertrauensperson oder das Autohaus schriftlich bevollmächtigen.
Wie du die BundID für die E-Auto-Förderung einrichtest, erklärt ein eigener Beitrag. Den Weg durch das Portal mit Schwärzen, Upload und Vollmacht zeigt die Anleitung E-Auto-Förderung beantragen im Portal. Alle Fristen und Unterlagen stehen im Beitrag E-Auto-Förderung 2026 Antrag: Fristen und Unterlagen, und wie lange es bis zum Geld dauert, im Beitrag E-Auto-Förderung 2026 Auszahlung: wann das Geld kommt.
Wie läuft die E-Auto-Förderung 2026 bisher?
Vier Monate nach dem Start lässt sich das Programm an offiziellen Zahlen messen. Die BAFA-Monatsstatistik zum 1. September weist 52.473 Bewilligungen und 230 Millionen Euro ausgezahlte Fördermittel aus — beide Werte haben sich binnen eines Monats nahezu verdoppelt. 47.986 Bewilligungen entfallen auf reine Elektroautos, nur 4.487 auf Plug-in-Hybride.
Eine Gesamtzahl eingegangener Anträge nennt der Bericht nicht mehr. Die letzte amtliche Angabe dazu stammt vom 5. August und lautete 103.542. Wer heute nach der Antragszahl sucht, findet deshalb zwangsläufig einen Wert aus dem Sommer.
Für Käufer von Škoda, SEAT und CUPRA ist die Statistik ein gutes Zeichen: Škoda ist mit 4.522 Bewilligungen die zweitstärkste Förder-Marke hinter Tesla, CUPRA folgt mit 3.155 auf Platz drei. Rechnet man beim Škoda Elroq die einzeln geführten Batterievarianten zusammen, ist er nach dem Tesla Model Y das meistgeförderte Modell überhaupt. Die vollständige Auswertung mit Marken-Rangliste, Modell-Ranking und Einkommensverteilung steht im Beitrag zur BAFA-Bilanz der E-Auto-Förderung.
Wie viele Anträge noch offen sind, lässt sich nicht genau sagen. Die Bewilligungen vom 1. September entsprechen rund der Hälfte der Anträge, die bis zum 5. August eingegangen waren. Seitdem sind weitere dazugekommen, deren Zahl das BAFA nicht mehr veröffentlicht. Fest steht: Wer die Voraussetzungen erfüllt und vollständig einreicht, wird der Reihe nach bearbeitet, einen Rechtsanspruch gibt es laut Richtlinie aber nicht. Abgelehnt wurden bis Mitte Juli nach Angaben der Bundesregierung 291 Anträge, rund 1,4 Prozent der entschiedenen. Was dann hilft, erklärt der Beitrag E-Auto-Förderung abgelehnt: Widerspruch und Alternativen. Wie lange die Auszahlung aktuell dauert, erklärt der Beitrag zur Auszahlung der E-Auto-Förderung 2026.
Die Nachfrage wächst weiter. Im August 2026 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt 32,4 Prozent aller neu zugelassenen Pkw reine Elektroautos, 68.930 Stück und damit 75,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zulassungen von heute sind die Förderanträge der kommenden Monate.
Hersteller-Bonus zur E-Auto-Förderung 2026: was aktuell gilt
Neben der staatlichen Prämie gewähren Hersteller eigene Nachlässe. Die Förderrichtlinie schließt nur öffentliche Zuschüsse für dasselbe Auto aus, ein Rabatt des Herstellers ist keiner. Beides lässt sich deshalb kombinieren.
Bei Škoda heißt das Angebot E-XTRA-Bonus. Laut Škoda ist er ein individueller Händlernachlass und gilt unabhängig davon, ob du Anspruch auf die staatliche Förderung hast. Dazu kommen Leasing-Beispiele, die die Förderung gleich einplanen: Beim Epiq Essence 55 nennt Škoda bis zum 31. Oktober 2026 eine Rate von 149 Euro im Monat über 48 Monate und 10.000 Kilometer im Jahr. Die Sonderzahlung von 6.000 Euro entspricht laut Škoda einer möglichen Förderung in dieser Höhe, die du selbst beantragst und selbst bekommst. Wer wegen seines Einkommens weniger Förderung erhält, trägt die Differenz zur Sonderzahlung selbst.
CUPRA hat seinen Tribe Bonus mit 3.000 Euro auf den Raval, 4.000 Euro auf den Born und 5.000 Euro auf den Tavascan zum 30. Juni 2026 beendet. Auf der Förderseite von CUPRA steht weiterhin ein Leasing-Angebot für den Raval Endurance mit 275 Euro im Monat bei 3.000 Euro Sonderzahlung, 48 Monaten Laufzeit und 10.000 Kilometern im Jahr — allerdings mit der Frist 30. September 2026, die bereits verstrichen ist. Auf der Modellseite bewirbt CUPRA dagegen den Raval Plus ab 249 Euro im Monat bis zum 31. Dezember 2026. Mit anderen Sonderaktionen von CUPRA ist es laut Fußnote nicht kombinierbar. Die staatliche Förderung ist keine solche Aktion, sie läuft getrennt über deinen eigenen Antrag beim BAFA. Solche Aktionen wechseln im Jahresverlauf, verbindlich ist das Angebot des Vertragshändlers bei der Bestellung.
Wie die Bausteine zusammenwirken, zeigen die Beiträge zum Stapeln von Förderung und Hersteller-Bonus und zur E-Auto-Förderung 2026 beim Leasing.
Ab wann und wie lange gilt die E-Auto-Förderung 2026?
Förderfähig sind Fahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026 in Deutschland. Entscheidend ist nicht der Tag der Bestellung, sondern die Erstzulassung. Ein schon 2025 bestelltes Auto wird also förderfähig, wenn es 2026 zugelassen wird.
Wie lange es die Förderung gibt, hängt vom Antrieb ab. Für reine Elektroautos und Brennstoffzellenautos gilt sie laut Richtlinie für Erstzulassungen bis zum 31. Dezember 2029. Für Plug-in-Hybride und Range-Extender endet sie mit Zulassungen bis zum 30. Juni 2027, bei langen Lieferzeiten zählt deshalb jeder Monat. In beiden Fällen gilt: nur solange Geld im Haushalt bereitsteht.
Der Antrag muss spätestens zwölf Monate nach der Zulassung gestellt werden, wer Anfang 2026 zugelassen hat, beantragt rückwirkend. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Hilfe steht im Beitrag BAFA-Antrag E-Auto 2026 richtig stellen, die Antragsfristen und Unterlagen lassen sich schon vor der Zulassung vorbereiten, und die Liste förderfähiger Modelle hilft bei der Modellwahl.
Was ist die Einkommensgrenze für die E-Auto-Förderung?
Die Förderung richtet sich an Privatpersonen beim Kauf oder Leasing eines erstmals im Inland zugelassenen Neufahrzeugs der EU-Fahrzeugklasse M1. Unternehmen, Vereine und Kommunen können laut BAFA keinen Antrag stellen. Welche Vorteile es für betrieblich genutzte Fahrzeuge stattdessen gibt, zeigt der Beitrag Plug-in-Hybrid als Firmenwagen und welche Förderung der Betrieb bekommt.
Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Für jedes förderrelevante Kind steigt sie um 5.000 Euro, höchstens für zwei Kinder. Ohne Kind liegt die Grenze also bei 80.000 Euro, mit einem Kind bei 85.000 Euro und mit zwei oder mehr Kindern bei 90.000 Euro. Förderrelevant ist ein Kind, das in deinem Haushalt lebt, für das Kindergeld zusteht und das bei der Zulassung des Autos jünger als 18 Jahre ist.
Ganz wichtig: Es geht weder um Brutto noch um Netto, sondern um das zu versteuernde Einkommen aus dem Steuerbescheid. Für jede Person, die zum Haushaltseinkommen beiträgt, nimmt das BAFA den Durchschnitt aus den zwei aktuellsten Bescheiden. Die geprüften Steuerjahre dürfen laut BAFA höchstens drei Jahre vor dem Antrag liegen, maßgeblich ist das Steuerjahr und nicht das Datum des Bescheids. Wer 2026 beantragt und für 2025 noch keinen Bescheid hat, nimmt also die Bescheide für 2024 und 2023. Ändert sich dein Einkommen nach dem Antrag, etwa während der Haltedauer, hat das laut BAFA keine Folgen für die Förderung.
Zusammengerechnet wird das Einkommen von Ehepaaren, eingetragenen Lebenspartnern und Paaren in eheähnlicher Gemeinschaft. Leben zwei Erwachsene mit gemeinsamem Hauptwohnsitz zusammen, geht die Richtlinie von einer solchen Gemeinschaft aus, außer sie erklären glaubhaft, dass sie dauerhaft getrennt wirtschaften, wie in einer WG. Erwerbstätige Kinder im Haushalt zählen nicht mit. Wer als Rentnerin oder Rentner keine Steuererklärung abgeben muss, kann sie laut BAFA nachträglich abgeben und den Bescheid dann als Nachweis nutzen.
Wie viel Förderung gibt es für ein E-Auto 2026?
Wie viel E-Auto-Förderung ist für dich drin?
Unverbindliche Schätzung. Die Beträge entsprechen der Fördertabelle der Förderrichtlinie vom 19. Mai 2026 (Bundesanzeiger, BAnz AT 19.06.2026 B3), geprüft am 18.09.2026. Das BAFA-Antragsportal ist seit dem 19. Mai 2026 geöffnet. Eine Obergrenze beim Kaufpreis gibt es nicht.
Die Richtlinie legt die Beträge in zwei Tabellen fest. Leichter merken lässt sich ihre Logik: Für ein reines Elektroauto gibt es mindestens 3.000 Euro, für einen Plug-in-Hybrid mindestens 1.500 Euro. Je förderrelevantem Kind kommen 500 Euro dazu, höchstens für zwei Kinder. Liegt das zu versteuernde Haushaltseinkommen bei höchstens 60.000 Euro, gibt es 1.000 Euro mehr, bei höchstens 45.000 Euro noch einmal 1.000 Euro.
Zwei Beispiele aus der Tabelle: Eine Familie mit zwei Kindern und 42.000 Euro zu versteuerndem Einkommen bekommt für ein reines Elektroauto 6.000 Euro. Ein Single mit 70.000 Euro bekommt 3.000 Euro, für einen Plug-in-Hybrid wären es 1.500 Euro. Mit dem Rechner oben kannst du deinen eigenen Fall durchspielen.
Förderhöhe für reine Elektroautos (BEV)
| Zu versteuerndes Einkommen | ohne Kinder | mit 1 Kind | mit 2+ Kindern |
|---|---|---|---|
| bis 45.000 € | 5.000 € | 5.500 € | 6.000 € |
| 45.001 bis 60.000 € | 4.000 € | 4.500 € | 5.000 € |
| 60.001 bis 80.000 € | 3.000 € | 3.500 € | 4.000 € |
| 80.001 bis 85.000 € | nicht förderfähig | 3.500 € | 4.000 € |
| 85.001 bis 90.000 € | nicht förderfähig | nicht förderfähig | 4.000 € |
Förderhöhe für Plug-in-Hybrid / Range-Extender
| Zu versteuerndes Einkommen | ohne Kinder | mit 1 Kind | mit 2+ Kindern |
|---|---|---|---|
| bis 45.000 € | 3.500 € | 4.000 € | 4.500 € |
| 45.001 bis 60.000 € | 2.500 € | 3.000 € | 3.500 € |
| 60.001 bis 80.000 € | 1.500 € | 2.000 € | 2.500 € |
| 80.001 bis 85.000 € | nicht förderfähig | 2.000 € | 2.500 € |
| 85.001 bis 90.000 € | nicht förderfähig | nicht förderfähig | 2.500 € |
Damit ist auch klar: Die vollen 6.000 Euro bekommen nur Haushalte mit höchstens 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen und zwei oder mehr förderrelevanten Kindern, und nur für ein reines Elektroauto. Brennstoffzellenautos erhalten dieselben Beträge wie reine Elektroautos. Bei Plug-in-Hybriden liegt die Spitze bei 4.500 Euro. Bis zum 1. September lag der durchschnittliche Zuschuss laut BAFA-Statistik bei rund 4.380 Euro, gerechnet aus 230 Millionen Euro für 52.473 Bewilligungen.
Was tun, wenn das Einkommen knapp über der Grenze liegt?
Wer beim Bruttogehalt über 80.000 Euro liegt, sollte die Förderung nicht vorschnell abschreiben. Es zählt nur das zu versteuernde Einkommen aus dem Steuerbescheid. Bis dahin sind unter anderem die Werbungskosten abgezogen, bei Angestellten mindestens der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro, dazu große Teile der Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Deshalb liegt das zu versteuernde Einkommen meist deutlich unter dem Brutto.
Dazu kommen weitere Punkte. Das BAFA nimmt den Durchschnitt der zwei aktuellsten Steuerbescheide, ein Jahr mit Elternzeit, Teilzeit oder Jobwechsel drückt also den Schnitt. Einmalzahlungen wie eine Abfindung zählen laut BAFA mit, wenn sie im zu versteuernden Einkommen stecken, der Durchschnitt aus zwei Jahren federt sie aber ab. Ob Zinsen und Kapitalerträge dazugehören, steht ebenfalls im Steuerbescheid. Und wer bisher gar kein eigenes Einkommen hatte, kann freiwillig eine Steuererklärung abgeben, der Bescheid weist dann 0 Euro aus und gilt als Nachweis. Außerdem verschiebt jedes förderrelevante Kind die Grenze um 5.000 Euro nach oben, bis zu 90.000 Euro bei zwei oder mehr Kindern. Bevor du die Förderung abschreibst, lohnt sich deshalb eine ehrliche Rechnung mit den echten Zahlen aus deinen Steuerbescheiden, zum Beispiel mit dem Förderrechner nach Einkommen und Kindern.
Welche Antriebe fördert der Bund 2026?
Gefördert werden reine batterieelektrische Fahrzeuge, Brennstoffzellenfahrzeuge sowie Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range-Extender, die die CO₂-Bedingung erfüllen. Alle müssen zur Klasse M1 gehören, also zu den Pkw. Brennstoffzellenautos bekommen dieselben Beträge wie reine Elektroautos. Mild- und Vollhybride, die sich nicht von außen aufladen lassen, bekommen nichts.
Eine Preisgrenze gibt es nicht. Der alte Umweltbonus hatte eine Obergrenze beim Nettolistenpreis, die neue Richtlinie nennt keine. Eine amtliche Modellliste führt das BAFA laut eigener Auskunft ebenfalls nicht, grundsätzlich ist jedes Modell mit passendem Antrieb förderfähig. Welche konkreten Modelle die Bedingungen erfüllen, listet der Beitrag Welche Autos sind 2026 förderfähig. Gebrauchte Elektroautos, Tageszulassungen und schon zugelassene Vorführwagen sind nicht förderfähig. Was Gebrauchtkäufer stattdessen bekommen, zeigt der Beitrag zur E-Auto-Förderung für Gebrauchtwagen.
Wie hoch ist die Förderung bei Plug-in-Hybrid 2026?
Die E-Auto-Förderung 2026 für Plug-in-Hybride liegt bei 1.500 bis 4.500 Euro, also 1.500 Euro unter den Beträgen für reine Elektroautos. Sie gibt es aber nur, wenn das Auto eine von zwei Bedingungen erfüllt. Entweder stößt es höchstens 60 Gramm CO₂ je Kilometer aus, maßgeblich ist der gewichtete kombinierte Wert in Nummer 49.4 der EU-Konformitätsbescheinigung. Oder es fährt innerorts mindestens 80 Kilometer elektrisch, das ist der Wert in Nummer 49.5. Für Autos mit Range-Extender gilt dasselbe.
Die aktuellen Plug-in-Hybride von CUPRA liegen deutlich unter 60 Gramm. Laut CUPRA liegt der Formentor VZ e-Hybrid bei 36 bis 38 Gramm, der Terramar VZ e-Hybrid bei 37 bis 42 Gramm und der Leon VZ e-Hybrid bei 32 bis 34 Gramm. Wer ein bestimmtes Modell im Blick hat, sollte sich die Werte vor dem Kauf trotzdem zeigen lassen. Liegt ein Plug-in-Hybrid über 60 Gramm, lädst du beim Antrag das CoC-Papier hoch.
Genauso wichtig ist der Endpunkt: Das Auto muss bis zum 30. Juni 2027 zugelassen sein. Es zählt die Zulassung, nicht die Bestellung. Weil zwischen Bestellung und Zulassung mehrere Monate liegen können, solltest du nicht bis ins Frühjahr 2027 warten. Für Zulassungen ab dem 1. Juli 2027 prüft die Bundesregierung laut Richtlinie eine neue Regel, die sich am CO₂-Ausstoß im realen Betrieb orientiert. Bekannt geben will sie diese über einen gesonderten Förderaufruf oder eine geänderte Richtlinie. Beschlossen ist dazu nichts, darauf lässt sich kein Kauf planen.
E-Auto-Förderung 2026 beim Leasing: gilt die Prämie auch im Privatleasing?
Ja. Die Förderung gilt laut Richtlinie für Kauf und Leasing, mit denselben Förderhöhen und derselben Staffelung. Und das ist keine Randnotiz: Laut BAFA-Statistik läuft fast jede zweite Bewilligung über Leasing, zum 1. September standen 25.982 Leasingfälle 26.491 Käufen gegenüber. Ein Grund liegt nach unserer Einschätzung in der Technik: Wer least, legt sich beim Akku nicht auf viele Jahre fest, während sich die Batterietechnik weiterentwickelt, Stichwort Festkörperbatterie, ein künftiger Akkutyp, der mehr Reichweite und schnelleres Laden verspricht. Leasing hält diese Option offen.
Entscheidend beim Leasing sind drei Punkte. Das Auto muss ein Neuwagen sein. Den Antrag stellt laut BAFA der Halter, also die Person im Fahrzeugschein, und das muss nicht der Leasingnehmer sein. Steht dagegen die Leasinggesellschaft im Fahrzeugschein, gibt es keine Förderung. Und das Auto muss 36 Monate durchgehend auf dich zugelassen bleiben. Ein Vertrag unter 36 Monaten geht nur, wenn das Auto danach ohne Lücke auf dich zugelassen bleibt, etwa durch Verlängerung oder Übernahme. Wie viel Zuschuss beim Leasing wirklich ankommt und welche weiteren Fallstricke es gibt, steht im Beitrag E-Auto-Förderung 2026 beim Leasing: wie viel Zuschuss möglich ist.
E-Auto-Förderung 2026 Haltedauer und Unterlagen: brauche ich Fahrzeugschein und Kaufvertrag?
Die Förderung ist an eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten ab Erstzulassung gebunden — das Fahrzeug muss mindestens 36 Monate auf den Halter zugelassen bleiben, bei Kauf wie Leasing, und darf in dieser Zeit nicht in ein Betriebsvermögen eingelegt werden. Hält jemand die Frist nicht ein, entscheidet das BAFA laut Förderrichtlinie nach pflichtgemäßem Ermessen über eine anteilige oder vollständige Rückforderung; die kürzere Haltedauer ist ihm unverzüglich anzuzeigen. Drei Jahre sind damit deutlich strenger als beim alten Umweltbonus, der ab 2023 zwölf Monate verlangte. Das Auto muss dabei in Deutschland zugelassen bleiben, wer es vor Ablauf der 36 Monate ins Ausland ummeldet, hält die Frist nicht ein. Ein Erbfall schadet laut BAFA dagegen nicht, die Erben halten die restliche Zeit ein. Bei den Unterlagen gilt: Weder Fahrzeugschein noch Kaufvertrag verlangt das BAFA. Auf seiner Checkliste stehen ein BundID-Konto, die zwei aktuellsten Steuerbescheide, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und bei Kindern ein Kindernachweis. Warum das reicht und was bei einem Plug-in-Hybrid dazukommt, steht im Beitrag zu den Fristen und Unterlagen.
Auch Importfahrzeuge sind nicht ausgeschlossen. Laut BAFA ist es egal, wo das Auto gekauft wurde, auch außerhalb der EU. Wichtig ist nur, dass es ab dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wird und vorher nirgends zugelassen war. Geprüft wird, ob später sogenannte EU-Präferenzregeln dazukommen, die Autos aus europäischer Produktion bevorzugen. Die EU-Kommission arbeitet dazu an einem Vorschlag, dem Industrial Accelerator Act. Laut BAFA hat das auf die heutige Förderung keine Auswirkung, und vor einer Änderung will das Amt informieren.
E-Auto-Förderung 2026 Budget: 3 Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge
Das Förderprogramm wird aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert. Insgesamt sind 3 Milliarden Euro für den Zeitraum 2026 bis 2029 vorgesehen, die je nach Verteilung zwischen E-Autos und Plug-in-Hybriden für rund 800.000 Fahrzeuge reichen sollen. Freigegeben wird das Geld in Jahresbeträgen: Für 2026 stehen im Haushalt 550 Millionen Euro bereit. Für 2027 sieht der Entwurf der Bundesregierung vom Juli rund 800 Millionen Euro vor, 70 Millionen weniger als im April geplant.
Wie voll ist der Topf noch? Bis zum 1. September waren 230 Millionen Euro ausgezahlt, das sind gut 7 Prozent der Gesamtsumme. Eigene Hochrechnung, keine amtliche Angabe: Nimmt man die zuletzt gemeldeten gut 100.000 Anträge und die durchschnittliche Förderhöhe von rund 4.380 Euro, sind etwa 450 Millionen Euro und damit grob 15 Prozent des Budgets vergeben oder beansprucht. Beim Jahresbetrag 2026 sieht es knapper aus: Davon waren bis zum 1. September gut 40 Prozent ausgezahlt, und beim Auszahlungstempo aus dem August wäre er nach unserer Rechnung gegen Ende November erreicht. Den Antrag sollte man deshalb nicht vertagen. Die laufend aktualisierte Hochrechnung steht im Beitrag dazu, wann der Fördertopf der E-Auto-Förderung 2026 leer ist.
E-Auto-Förderung 2026: häufige Fragen für Wiesloch und den Rhein-Neckar-Kreis
Vier Fragen, kurz beantwortet. Gibt es die Förderung auch bei Leasing? Ja, mit denselben Beträgen, und fast jede zweite Bewilligung ist ein Leasingfall. Wie lange dauert das? Eine feste Frist gibt es nicht, nach dem Zuwendungsbescheid kommt das Geld laut BAFA innerhalb weniger Wochen. Muss ich das selbst beantragen? Nicht zwingend: Der Standardweg läuft über die eigene BundID, du kannst aber auch eine Vertrauensperson oder das Autohaus schriftlich bevollmächtigen. Das BAFA stellt dafür ein eigenes Vollmacht-Formular bereit, die Vollmacht wird im Antrag hochgeladen. Und was brauche ich dafür? Ein BundID-Konto, die zwei letzten Steuerbescheide, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und bei Kindern einen Nachweis wie die Kindergeldbescheinigung.
Besonders stark wirkt die Förderung bei Familien, bei Haushalten mit mittlerem oder niedrigerem zu versteuerndem Einkommen und bei allen, die zuhause laden können. Dort addieren sich Zuschuss, niedrigere Energiekosten, die Kfz-Steuerbefreiung und die jährliche THG-Prämie für Elektroautos zu einem echten Gesamtvorteil. Die Statistik zum 1. September zeigt, wo das Geld ankommt: 26.692 der 52.473 Bewilligungen gingen an Haushalte mit bis zu 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen, das ist gut die Hälfte. Auf Haushalte mit förderrelevanten Kindern entfallen 17.965 Bewilligungen und damit gut ein Drittel.
Verbindlich über die Förderung entscheidet allein das BAFA. Für Wartung, Inspektion und Hochvolt-Service (Arbeiten an der Hochspannungstechnik) von Elektroautos und Plug-in-Hybriden der Marken Škoda, SEAT und CUPRA ist der Automobilsalon Bellemann autorisierter Servicepartner für Elektroautos in Wiesloch, gut erreichbar aus Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim.
E-Auto Kfz-Steuerbefreiung 2026 zusätzlich zur Förderung: bis zu zehn Jahre steuerfrei
Neben der Förderung gibt es einen zweiten Vorteil vom Staat: Reine Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden, sind von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung gilt zehn Jahre ab der Erstzulassung, längstens bis zum 31. Dezember 2035, und geht bei einem Verkauf auf den neuen Halter über. Einen Antrag brauchst du dafür nicht. Plug-in-Hybride sind von der Befreiung ausgenommen. Was die Verlängerung im Detail bedeutet und was danach fällig wird, erklärt der Beitrag zur Kfz-Steuerbefreiung für E-Autos bis 2035.
Für wen lohnt sich die E-Auto-Förderung 2026 besonders?
Am meisten bringt die Förderung Familien und Haushalten mit kleinerem oder mittlerem Einkommen, die ein reines Elektroauto kaufen oder leasen. Ein Paar mit einem Kind und 55.000 Euro zu versteuerndem Einkommen bekommt für ein Elektroauto 4.500 Euro, für einen Plug-in-Hybrid 3.000 Euro. Bei einem Auto um 30.000 Euro sind 4.500 Euro schon 15 Prozent des Preises.
Beim Plug-in-Hybrid ist der Abstand in jeder Stufe 1.500 Euro, dazu kommt die Frist bis zum 30. Juni 2027. Die Kfz-Steuerbefreiung gibt es nur für reine Elektroautos. Wer zu Hause laden kann und ohnehin 2026 ein neues Auto plant, bekommt mit dem reinen Elektroauto deshalb in jeder Stufe mehr Förderung und zusätzlich die Steuerbefreiung.
Wenig bis nichts bringt die Förderung Haushalten knapp über der Grenze ohne Kinder und allen, die ein Auto über die Firma anschaffen. Für sie lohnt sich der Blick auf andere Vorteile, etwa die jährliche THG-Prämie oder beim Dienstwagen die niedrigere Versteuerung.
Wie das Verbrennerverbot 2035 die Förderlogik 2026 stützt
Die Förderung 2026 steht nicht allein. Aus Brüssel kommt Druck durch das Verbrennerverbot 2035, das die EU-Kommission im Dezember 2025 auf eine CO₂-Minderung von 90 statt 100 Prozent abschwächen will. Beschlossen ist das noch nicht, das Europaparlament soll nach aktuellem Plan am 23. November 2026 abstimmen. Aus Berlin kommt der Anreiz durch die Kaufprämie. Was für Diesel und Benziner auf der Straße gilt, erklärt der Beitrag Verbrennerverbot 2035 und Diesel-Aus. Was im Vorschlag der Kommission steht und wie weit das Verfahren ist, ordnet der Beitrag Verbrennerverbot gekippt? Was die EU-Lockerung bedeutet ein.
Förderung konkret: was sie bei den einzelnen Modellen und Themen bringt
Wie viel die Förderung am Ende wirklich bringt, hängt vom Modell und deiner Situation ab. Beim kompakten Stadt-Stromer lohnt sich der Blick auf den Škoda Epiq, beim sportlichen Kleinwagen auf den CUPRA Raval. Wer ein größeres E-SUV sucht, vergleicht den Škoda Elroq und den CUPRA Tavascan. Neben dem Kaufzuschuss zählt auch, was das Laden zu Hause kostet — das rechnen wir im Ratgeber zum E-Auto zuhause laden mit Wallbox und Förderung durch. Wer den Wagen als Firmenwagen fährt, bekommt die Kaufprämie nicht, weil Autos im Betriebsvermögen ausgeschlossen sind. Welche Steuervorteile dort gelten, zeigt unser Überblick zum E-Dienstwagen 2026.
Quellen und weiterführende Informationen
Rechtsgrundlage des Programms ist die Förderrichtlinie vom 19. Mai 2026 (Bundesanzeiger, BAnz AT 19.06.2026 B3); Fördersätze, Einkommensgrenzen, Haltedauer und Rückforderung folgen ihrem Wortlaut. Die Voraussetzungen fasst das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kürzer zusammen; alle Bilanzzahlen dieses Beitrags stammen aus dem BAFA-Zwischenbericht mit Stand 1. September 2026, eine ausführliche Auswertung liefert electrive.net zur September-Bilanz. Die Kürzung des Jahresansatzes 2027 im Klima- und Transformationsfonds dokumentiert ecomento zu den KTF-Kürzungen, die Zulassungszahlen für August stammen aus der KBA-Pressemitteilung Nr. 35/2026. Eine unabhängige, gut aufbereitete Übersicht zu Beträgen und Bedingungen liefert der ADAC zur E-Auto-Förderung 2026, eine zweite Einordnung bietet die Verbraucherzentrale zur E-Auto-Prämie 2026. Das Gesamtbudget und die Finanzierung aus dem Klima- und Transformationsfonds erläutert das Bundesministerium für Umwelt, der Antrag selbst läuft über die Förderzentrale Deutschland, wo auch die einzelnen Antragsschritte beschrieben sind. Einzelfragen zu Einkommen, Import, Kombination und Haltedauer beantworten die häufigen Fragen des BAFA, die Kfz-Steuerbefreiung regelt § 3d des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.
Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)
Am 19.09.2026 haben wir jede Regel erneut gegen den Wortlaut der Förderrichtlinie und die Antworten des BAFA geprüft und vier Aussagen korrigiert. Erstens: Eine Landes- oder Kommunalförderung für dasselbe Auto lässt sich nicht einfach kombinieren. Sie schließt die Bundesförderung aus, außer der Geldgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesumweltministerium. Zweitens: Für Plug-in-Hybride mit Zulassung ab Juli 2027 läuft die Förderung nicht einfach aus, die Bundesregierung will sie neu regeln. Drittens: Beim Leasing stellt der Halter den Antrag, nicht zwingend der Leasingnehmer, und ein Vertrag unter 36 Monaten geht, wenn das Auto danach ohne Lücke auf dich zugelassen bleibt. Viertens: Wer ein Auto als Firmenwagen fährt, bekommt keine Kaufprämie, hier stand fälschlich, beides lasse sich kombinieren.
Neu sind Rechenbeispiele, die Regeln zu Einmalzahlungen, erwerbstätigen Kindern und eheähnlicher Gemeinschaft, die Importregel nach BAFA, die CO₂-Werte aktueller Plug-in-Hybride und die aktuellen Angebote von Škoda und CUPRA. Die Aussage, etwa die Hälfte aller Anträge sei beschieden, haben wir präzisiert: Die Bewilligungen vom 1. September beziehen sich auf die Anträge bis zum 5. August, seitdem sind weitere dazugekommen. Gestrichen haben wir den Hinweis auf einen Einzelfall beim Leasing, den wir nicht belegen können.
Am 18.09.2026 haben wir den Abschnitt zum Budget präzisiert und eine nicht belegte Angabe zur Lieferzeit des Elroq gestrichen. Das Geld wird in Jahresbeträgen freigegeben: 550 Millionen Euro für 2026 und laut Regierungsentwurf rund 800 Millionen für 2027. Die frühere Aussage, das Kabinett habe die drei Milliarden Euro bestätigt, war so nicht haltbar und ist ersetzt. Gestrichen ist auch die Spanne von sechs bis zwölf Wochen bis zur Auszahlung, für die es keinen amtlichen Beleg gibt. Berichtigt haben wir außerdem vier Aussagen: Die Lockerung des Verbrennerverbots ist erst vorgeschlagen, nicht beschlossen. Rentner ohne Steuererklärung reichen laut BAFA nachträglich eine ein, statt einer Rentenbescheinigung. Unternehmen sind vom Antrag ausgeschlossen. Und die Förderung ist nicht garantiert, weil es keinen Rechtsanspruch gibt.
Am 07.09.2026 haben wir diesen Beitrag auf den BAFA-Zwischenbericht mit Stand 1. September gehoben und jede Zahl gegen die amtliche Statistik geprüft. Neu sind der Bewilligungsstand von 52.473 Anträgen, die ausgezahlten 230 Millionen Euro und erstmals die Verteilung nach Einkommensstufen: Gut die Hälfte aller Bewilligungen geht an Haushalte mit bis zu 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen. Ausdrücklich vermerkt haben wir zwei Punkte, die sich leicht überlesen lassen: Der Bericht weist keine Gesamtzahl eingegangener Anträge mehr aus — die letzte amtliche Angabe stammt vom 5. August. Und der Regierungsentwurf vom Juli senkt den Jahresansatz für 2027 um 70 Millionen Euro. Die Förderregeln selbst sind unverändert: 3.000 bis 6.000 Euro für reine E-Autos, 1.500 bis 4.500 Euro für förderfähige Plug-in-Hybride, Einkommensgrenze 80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen plus 5.000 Euro je Kind, Mindesthaltedauer 36 Monate. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald die nächste Monatsstatistik oder eine Regeländerung vorliegt. Letzter Stand der Werte: 19.09.2026.
Häufige Fragen
Ab wann gilt die E-Auto-Förderung 2026?
Förderfähig sind Fahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026 in Deutschland. Entscheidend ist nicht die Bestellung, sondern das Zulassungsdatum.
Ab wann kann man die E-Auto-Förderung 2026 beantragen?
Das Online-Antragsportal beim BAFA (Förderzentrale Deutschland) ist seit Dienstag, 19. Mai 2026 offen. Wer sein E-Auto schon Anfang 2026 zugelassen hat, beantragt die Förderung rückwirkend. Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach der Zulassung gestellt werden.
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung 2026 Schritt für Schritt?
Der Antrag läuft vollständig online über die Förderzentrale Deutschland. Die amtliche Checkliste verlangt ein BundID-Konto, die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide, die FIN des Fahrzeugs und bei Kindern einen Kindernachweis wie die Kindergeldbescheinigung. Kaufvertrag und Fahrzeugschein lädst du nicht hoch, die Zulassung prüft das BAFA über das Zentrale Fahrzeugregister. Nach der Prüfung kommt der Bescheid in dein BundID-Postfach, danach das Geld.
Wann wird die E-Auto-Förderung 2026 ausgezahlt?
Nach dem Zuwendungsbescheid, laut BAFA innerhalb weniger Wochen. Für die Prüfung davor gibt es keine feste Frist, bearbeitet wird in der Reihenfolge, in der die Anträge vollständig eingehen. Den Weg vom Antrag bis zum Geld erklärt der Beitrag zur Auszahlung und zum Bearbeitungsstand.
Wer bekommt die vollen 6.000 Euro E-Auto-Förderung?
Nur Haushalte mit höchstens 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen und mindestens zwei förderrelevanten Kindern, und nur für ein reines Elektro- oder Brennstoffzellenauto. In derselben Einkommensstufe gibt es ohne Kind 5.000 Euro und mit einem Kind 5.500 Euro.
Wie hoch ist die Förderung für reine E-Autos?
Je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen und Zahl der berücksichtigten Kinder sind für reine batterieelektrische Fahrzeuge zwischen 3.000 € und 6.000 € möglich.
Wie hoch ist die Förderung für Plug-in-Hybride und Range-Extender?
Je nach Einkommen und Kindern liegt die Förderung für förderfähige Plug-in-Hybride und Range-Extender zwischen 1.500 € und 4.500 €.
Gilt die Förderung auch für Leasing?
Ja, mit denselben Förderhöhen wie beim Kauf. Den Antrag stellt der Halter, also die Person, auf die das Auto zugelassen ist, und das muss nicht der Leasingnehmer sein. Steht die Leasinggesellschaft im Fahrzeugschein, gibt es keine Förderung.
Welche Einkommensgrenze gilt?
80.000 Euro zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen, plus 5.000 Euro je förderrelevantem Kind, höchstens 90.000 Euro. Förderrelevant ist ein Kind, das in deinem Haushalt lebt, für das Kindergeld zusteht und das bei der Zulassung jünger als 18 ist.
Ist die Einkommensgrenze brutto oder netto?
Weder noch. Es zählt das zu versteuernde Einkommen, das im Einkommensteuerbescheid steht. Es liegt meist deutlich unter dem Bruttolohn, weil Werbungskosten, große Teile der Beiträge zur Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung und weitere Posten schon abgezogen sind.
Wie wird das Einkommen nachgewiesen?
Über die Einkommensteuerbescheide. Für jede Person, die zum Haushaltseinkommen beiträgt, bildet das BAFA den Durchschnitt aus den zwei aktuellsten Bescheiden. Die geprüften Steuerjahre dürfen höchstens drei Jahre vor dem Antrag liegen, maßgeblich ist das Steuerjahr, nicht das Datum des Bescheids.
Zählt das Einkommen erwerbstätiger Kinder bei der E-Auto-Förderung?
Nein. Laut Förderrichtlinie und BAFA werden erwerbstätige Kinder, die im Haushalt leben, beim Haushaltseinkommen nicht berücksichtigt. Es zählt nur dein eigenes Einkommen und das deiner Partnerin oder deines Partners im Haushalt, egal ob ihr verheiratet seid oder nicht.
Welche Plug-in-Hybride sind förderfähig?
Nur solche mit höchstens 60 Gramm CO₂ je Kilometer oder mindestens 80 Kilometern elektrischer Reichweite innerorts, jeweils nach der EU-Konformitätsbescheinigung. Außerdem muss die Erstzulassung bis zum 30. Juni 2027 erfolgen. Das gilt genauso für Autos mit Range-Extender.
Was gilt für Plug-in-Hybride ab Juli 2027?
Für Plug-in-Hybride und Range-Extender mit Erstzulassung ab dem 1. Juli 2027 sieht die heutige Richtlinie keine Förderung vor. Die Bundesregierung prüft eine neue Regel, die sich am CO₂-Ausstoß im realen Betrieb orientiert, und will sie gesondert bekannt geben. Beschlossen ist dazu nichts.
Gibt es eine Mindesthaltedauer?
Ja. Das Auto muss 36 Monate durchgehend auf dich zugelassen bleiben, beim Kauf wie beim Leasing, und darf in dieser Zeit nicht ins Betriebsvermögen. Verkaufst du früher, meldest du das dem BAFA, das Amt entscheidet dann über eine anteilige oder vollständige Rückforderung.
Gibt es eine Preisgrenze bei der E-Auto-Förderung?
Nein. Die Förderrichtlinie nennt keine Preisobergrenze, die Höhe hängt nur von Antrieb, Einkommen und Kindern ab. Eine BAFA-Liste förderfähiger Modelle wie beim alten Umweltbonus gibt es auch nicht, grundsätzlich sind alle Modelle der Klasse M1 mit passendem Antrieb förderfähig.
Wie oft bekommt man die E-Auto-Förderung?
Einmal pro Person. Laut Richtlinie ist eine Förderung mehrerer Autos für dieselbe Person ausgeschlossen, und jedes Auto wird nur einmal gefördert. Ein Haushalt kann höchstens zwei Anträge stellen, etwa wenn beide Partner jeweils ein eigenes Auto auf sich zulassen.
Sind Importfahrzeuge ausgeschlossen?
Nein. Laut BAFA ist es egal, wo das Auto gekauft wurde, auch außerhalb der EU. Es muss ab dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen werden und darf vorher nirgends zugelassen gewesen sein. Ob später Regeln zugunsten von Autos aus europäischer Produktion dazukommen, wird geprüft, heute gelten sie nicht.
Sind Brennstoffzellenfahrzeuge förderfähig?
Ja. Nach aktuellem offiziellen Stand sind auch Brennstoffzellenfahrzeuge förderfähig — mit denselben Förderhöhen wie reine batterieelektrische Fahrzeuge, also 3.000 bis 6.000 Euro.
Bleibt die Kfz-Steuerbefreiung für reine E-Autos bestehen?
Ja. Für reine Elektrofahrzeuge, die bis zum 31.12.2030 erstmals zugelassen werden, gilt eine Steuerbefreiung von bis zu zehn Jahren, längstens bis zum 31.12.2035. Plug-in-Hybride sind davon ausgenommen.
Was passiert, wenn das Förderbudget aufgebraucht ist?
Die Förderung läuft nach dem Windhundprinzip: Sobald die eingeplanten Mittel ausgeschöpft sind, werden keine weiteren Anträge mehr bewilligt. Das Programm ist mit 3 Milliarden Euro für rund 800.000 Fahrzeuge bis 2029 hinterlegt, freigegeben wird das Geld aber in Jahresbeträgen: 550 Millionen Euro für 2026 und laut Regierungsentwurf rund 800 Millionen für 2027. Bis zum 1. September waren 230 Millionen Euro ausgezahlt, gut 40 Prozent des Jahresbetrags 2026. Wer 2026 ohnehin ein E-Auto plant, sollte den Antrag deshalb nicht aufschieben.
Zählt ein Tageszulassungs- oder Vorführwagen als förderfähiges Neufahrzeug?
Nein. Gefördert werden nur echte Erstzulassungen, die vorher nirgends zugelassen waren. Eine Tageszulassung oder ein Vorführwagen gilt als bereits zugelassen und ist damit von der Kaufprämie ausgeschlossen.
Können Selbstständige oder Firmen die Kaufprämie nutzen?
Die Kaufprämie richtet sich an Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Deutschland. Selbstständige können sie nur als Privatperson nutzen, nicht über die Firma. Pro Haushalt sind höchstens zwei Anträge möglich, pro Person einer.
Was lässt sich mit der E-Auto-Förderung kombinieren?
Mit der THG-Prämie, der Kfz-Steuerbefreiung und Rabatten oder Aktionen der Hersteller, denn das sind keine öffentlichen Zuschüsse für das Auto. Eine zweite öffentliche Förderung für dasselbe Auto, etwa von einem Land oder einer Kommune, schließt die Bundesförderung aus. Ausnahme: Dieser Geldgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesumweltministerium geschlossen.
Gibt es 2026 eine Förderung für gebrauchte E-Autos?
Nein. Die Förderung gilt nur für Neuwagen, die vorher nirgends zugelassen waren. Ob Gebrauchte später einbezogen werden, ist offen, laut BAFA und Bundesumweltministerium gibt es dafür weder eine Zusage noch einen Termin. Beim gebrauchten E-Auto bleiben die jährliche THG-Prämie und die Kfz-Steuerbefreiung, die mit dem Auto auf den neuen Halter übergeht, solange ihre zehn Jahre ab Erstzulassung noch laufen.
Werden Mild-Hybride oder Vollhybride gefördert?
Nein. Gefördert werden nur Autos, die sich von außen aufladen lassen: reine Elektroautos, Brennstoffzellenautos, Plug-in-Hybride und Range-Extender. Mild- und Vollhybride laden ihren kleinen Akku nur beim Fahren und gehören nicht dazu.