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Inhalt dieses Artikels
- Was ist der Unterschied zwischen Škoda Epiq und Elroq?
- Škoda Epiq vs Elroq: die Preise im Vergleich
- Unterschied Škoda Epiq und Elroq: wie groß ist er wirklich?
- Kofferraum: Škoda Epiq oder Elroq?
- Reichweite: Vergleich Škoda Epiq und Elroq
- Leistung: Škoda Epiq vs Skoda Elroq
- Laden: Škoda Epiq oder Elroq im Vergleich
- Welcher eignet sich für Anhänger und Fahrradträger?
- Was kosten Epiq und Elroq über acht Jahre?
- Škoda Epiq vs Elroq vs Enyaq: wo steht welcher?
- Wie unterscheiden sich die Ausstattungslinien?
- Welcher ist schneller verfügbar?
- Für wen lohnt sich der Škoda Epiq?
- Für wen lohnt sich der Škoda Elroq?
- Ein naheliegender Denkfehler bei dieser Entscheidung
- Service und Werkstatt in Wiesloch
Wer sich zwischen Škoda Epiq vs Elroq entscheiden muss, steht vor einer Frage, die sich nicht allein über die Ausstattungsliste beantworten lässt. Beide sind elektrische SUV von Škoda, beide sehen sich ähnlich, und zwischen ihnen liegen 5.790 Euro.
Was dieser Aufpreis bringt, ist weniger eindeutig, als die Größenangaben vermuten lassen. Der Elroq ist 32 Zentimeter länger — und hat trotzdem keinen größeren Kofferraum.
Was ist der Unterschied zwischen Škoda Epiq und Elroq?
Beide Modelle gehören zur elektrischen Reihe von Škoda, stehen aber in verschiedenen Klassen. Der wichtigste Unterschied ist die Größe — und daraus folgt fast alles andere.
| Škoda Epiq | Škoda Elroq | |
|---|---|---|
| Länge | 4.171 mm | 4.488 mm |
| Preis ab | 27.900 € (Epiq 40) · 32.100 € (Epiq 55) | 37.890 € |
| Kofferraum | 475 l | 470 l |
| umgeklappt | 1.345 l | 1.580 l |
| Verbrauch | 13,7–14,5 kWh | 15,1–17,2 kWh (ohne RS) |
| Reichweite | 315–441 km | 408–576 km |
| Leistung | 99–155 kW | 140–250 kW |
| Anhängelast gebremst (12 %) | 750–1.200 kg | 1.000–1.800 kg |
Der Elroq ist also größer, stärker und in der Spitze weiter — aber auch durstiger und teurer. Der Epiq ist kompakter, sparsamer und günstiger.
Ungewöhnlich ist die Kofferraumzeile. Trotz 32 Zentimetern mehr Länge fasst der Elroq im Normalzustand fünf Liter weniger. Ein Grund dürfte der Aufbau sein: Der Epiq hat Frontantrieb, beim Elroq sitzt der Motor an der Hinterachse, und seine zusätzliche Länge geht vor allem in den Innenraum.
Škoda Epiq vs Elroq: die Preise im Vergleich
Der Preisabstand wächst mit der Ausstattung, weil der Elroq mehr Linien anbietet.
| Linie | Škoda Epiq 40 | Škoda Epiq 55 | Škoda Elroq |
|---|---|---|---|
| Essence | ab 27.900 € | ab 32.100 € | ab 37.890 € |
| Selection | ab 31.400 € | ab 35.600 € | ab 42.390 € |
| Sportline | — | — | ab 45.940 € |
| RS | — | — | ab 55.240 € |
| Sondermodell | — | First Edition ab 38.950 € | — |
Beim gleich starken Akku trennen beide 5.790 Euro. Seit dem 17. September 2026 gibt es aber auch den Epiq 40 mit dem kleinen Akku ab 27.900 Euro — gegenüber dem Elroq sind das 9.990 Euro Unterschied. Bei der mittleren Linie liegen zwischen Epiq 55 und Elroq 6.790 Euro. Und wer beim Elroq die sportlichen Versionen wählt, verlässt die Preisklasse des Epiq vollständig.
Wichtig für die Rechnung: Die staatliche E-Auto-Förderung gilt für beide Modelle gleichermaßen und ändert am Abstand nichts. Sie senkt nur beide Preise um denselben Betrag. Die Bedingungen erklärt der Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026.
Wer die Preisstaffel beim Epiq im Detail sehen will, findet sie im Beitrag zum Škoda Epiq Preis. Die Aufpreise für Pakete und Lackierungen rechnet der Beitrag Škoda Epiq konfigurieren durch.
Unterschied Škoda Epiq und Elroq: wie groß ist er wirklich?
32 Zentimeter klingen abstrakt. Im Alltag machen sie sich an drei Stellen bemerkbar.
Beim Parken. Der Epiq mit 4,17 Metern passt in Lücken, bei denen der Elroq mit 4,49 Metern schon rangieren muss. In Tiefgaragen und in gewachsenen Innenstädten ist das ein echter Vorteil, den man täglich merkt.
Im Fond. Die zusätzliche Länge kommt beim Elroq überwiegend den hinteren Passagieren zugute. Wer regelmäßig Erwachsene auf der Rückbank mitnimmt, spürt den Unterschied bei der Beinfreiheit deutlicher als beim Kofferraumvolumen.
Beim Gewicht. Ein längeres Auto ist ein schwereres Auto, und Gewicht kostet bei Elektroautos direkt Reichweite. Genau das erklärt den Verbrauchsunterschied weiter unten.
Wer die Maße des Epiq im Detail vergleichen möchte, findet sie im Beitrag zu Abmessungen und Kofferraum des Škoda Epiq.
Kofferraum: Škoda Epiq oder Elroq?
Der Epiq fasst 475 Liter, der Elroq 470 Liter — der kleinere Wagen hat also fünf Liter mehr.
In der Praxis ist dieser Unterschied bedeutungslos, fünf Liter sind eine Einkaufstüte. Wichtiger ist die Erkenntnis dahinter: Wer sich für den Elroq entscheidet, um mehr Kofferraum zu bekommen, zahlt 5.790 Euro für einen Vorteil, den es im Normalzustand nicht gibt.
Anders sieht es beim Umklappen aus. Dort kommt der Elroq auf 1.580 Liter, der Epiq auf 1.345 Liter — ein Unterschied von 235 Litern. Wer regelmäßig sperrige Dinge transportiert, Möbel abholt oder mit Fahrrädern im Innenraum unterwegs ist, findet beim Elroq spürbar mehr Platz.
Für den typischen Familienalltag mit Einkauf, Kinderwagen und Urlaubsgepäck reichen beide. Für den gelegentlichen Umzug oder den Baumarktbesuch ist der Elroq die praktischere Wahl.
Reichweite: Vergleich Škoda Epiq und Elroq
Hier wird die Entscheidung interessant, weil sie nicht so ausfällt, wie der Preis vermuten lässt.
Beim großen Akku liegen beide praktisch gleichauf. Der Epiq 55 kommt auf 425 bis 441 Kilometer nach WLTP (dem einheitlichen europäischen Prüfverfahren, nach dem alle Hersteller ihre Werte ermitteln müssen). Der Elroq 60 schafft 408 bis 453 Kilometer. Wer also 5.790 Euro mehr zahlt, bekommt beim Einstieg keine zusätzliche Reichweite.
Der Epiq 40 liegt mit 315 bis 327 Kilometern erwartungsgemäß darunter. Für Pendelstrecken und Stadtverkehr reicht das, für die regelmäßige Langstrecke nicht — dort ist der Aufpreis zum 55er das bessere Geld als der Wechsel zum Elroq.
Erst der Elroq 85 zieht davon: 523 bis 576 Kilometer. Das ist ein echter Unterschied, der auf Langstrecken einen Ladestopp spart. Diese Version kostet allerdings ab 46.890 Euro, fast 14.800 Euro mehr als der Epiq 55 und knapp 19.000 Euro mehr als der Epiq 40.
Beim Verbrauch dreht sich das Verhältnis klar zugunsten des Epiq. Er braucht 13,7 bis 14,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer, der Elroq 15,1 bis 17,2. Das sind rund 1,5 bis 3 Kilowattstunden Unterschied — je nach Version zwischen 10 und 20 Prozent.
In Geld: Bei 15.000 Kilometern im Jahr und einem Haushaltstarif um 35 Cent kostet der Elroq etwa 80 bis 150 Euro mehr im Jahr. Über acht Jahre summiert sich das auf 640 bis 1.200 Euro. Das ist kein Betrag, der die Entscheidung dreht — aber er gehört in die Rechnung.
Wie sich die Reichweite beim Epiq im Alltag verhält, ordnet der Beitrag zur Škoda Epiq Reichweite ein.
Leistung: Škoda Epiq vs Skoda Elroq
Auf dem Papier ergibt sich ein ungewöhnliches Bild.
Der Epiq 55 leistet 155 Kilowatt bei 290 Newtonmetern. Der Elroq 60 kommt auf 140 Kilowatt und 310 Newtonmeter, in der Sportline auf 350. Der teurere Elroq ist in der Einstiegsversion also schwächer, hat aber mehr Drehmoment — er zieht kräftiger an, erreicht aber eine niedrigere Spitzenleistung.
Erst der Elroq 85 mit 210 Kilowatt und 545 Newtonmetern bietet spürbar mehr Kraft. Der Elroq 85x mit 220 Kilowatt fügt Allradantrieb hinzu, den es beim Epiq gar nicht gibt, der RS kommt auf 250 Kilowatt.
Für den Alltag ist diese Diskussion weitgehend theoretisch. Beide Modelle beschleunigen ausreichend zügig, und die Fahrleistungen entscheiden bei kompakten Elektroautos selten über den Kauf. Relevanter wird der Unterschied bei Anhängerbetrieb und bei häufigen Autobahnfahrten mit voller Beladung.
Laden: Škoda Epiq oder Elroq im Vergleich
Beim Laden entscheidet nicht die Spitzenleistung allein, sondern das Verhältnis aus Ladeleistung und Batteriegröße. Genau hier liegt ein Vorteil des kleineren Modells.
Der Epiq 55 lädt am Schnelllader mit bis zu 105 Kilowatt und schafft den Sprung von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten. Der Elroq 60 mit seinem LFP-Akku und bis zu 105 Kilowatt braucht dafür rund 26 Minuten, der Elroq 85 mit seiner deutlich größeren Batterie und bis zu 165 Kilowatt Spitzenleistung rund 29 Minuten.
Die Zahlen liegen also nah beieinander — obwohl der Elroq 85 rund die Hälfte mehr Energie nachlädt. Das ist kein Widerspruch, sondern Rechnung: Eine größere Batterie verträgt höhere Ladeleistung, deshalb dauert der prozentual gleiche Sprung ähnlich lang. In absoluten Kilometern lädt der Elroq 85 in derselben Zeit deutlich mehr nach.
Für die Praxis heißt das: Auf der Langstrecke gewinnt der Elroq 85, weil er pro Stopp mehr Reichweite aufnimmt und seltener anhalten muss. Im Alltag mit Laden zu Hause spielt der Unterschied keine Rolle — dort zählt nur, ob das Auto über Nacht voll wird, und das schaffen beide.
Ein Punkt, der beide betrifft: Bei Kälte laden Elektroautos langsamer, bis der Akku warm ist. Eine Ladung kann dann deutlich länger dauern, unabhängig davon, welches der beiden Modelle in der Einfahrt steht.
Welcher eignet sich für Anhänger und Fahrradträger?
Hier lohnt der genaue Blick ins Datenblatt, denn das Ergebnis fällt anders aus als erwartet. Für den Elroq 50 und 60 nennt Škoda 1.000 Kilogramm gebremst bei zwölf Prozent Steigung und 1.200 Kilogramm bei acht Prozent. Der Epiq 55 schafft seine 1.200 Kilogramm bei beiden Steigungen. Unter der härteren Bedingung zieht der kleinere und günstigere Epiq also mehr als der Elroq 60. Erst der Elroq 85 setzt sich mit 1.800 Kilogramm deutlich ab — und ist damit die Wahl für Wohnwagen, Pferdeanhänger oder schwere Transportanhänger.
Beim Epiq kostet die abnehmbare Anhängerkupplung seit September 490 Euro und ist für den Selection und die First Edition bestellbar, beim Essence dagegen nicht. Der Epiq 40 zieht 750 Kilogramm, gebremst wie ungebremst. Die Stützlast beträgt bei Epiq und Elroq gleichermaßen 75 Kilogramm, sodass beim Fahrradträger dieselbe Grenze gilt: Zwei E-Bikes mit Träger wiegen rund 65 bis 70 Kilogramm, drei wären zu schwer. Die Werte im Detail stehen im Beitrag zu Anhängerkupplung und Anhängelast beim Škoda Epiq.
Ein Hinweis, der bei Elektroautos oft übersehen wird: Anhängerbetrieb kostet erheblich Reichweite, häufig ein Drittel und mehr. Wer mit Anhänger längere Strecken plant, sollte deshalb ohnehin zur größeren Batterie greifen — was in diesem Vergleich wieder für den Elroq 85 spricht.
Was kosten Epiq und Elroq über acht Jahre?
Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Rechnung. Über eine typische Haltedauer kommen Strom, Wartung, Versicherung und Steuer dazu.
| Position (8 Jahre, 15.000 km/Jahr) | Škoda Epiq | Škoda Elroq |
|---|---|---|
| Kaufpreis ab | 32.100 € | 37.890 € |
| Strom (35 ct/kWh) | rund 5.900 € | rund 6.800 € |
| Summe | rund 38.000 € | rund 44.700 € |
Der Abstand wächst also von 5.790 Euro beim Kauf auf rund 6.700 Euro über acht Jahre — der höhere Verbrauch legt gut 900 Euro obendrauf.
Nicht enthalten sind Versicherung, Wartung und Reifen, weil sie stark vom Einzelfall abhängen. Bei den Reifen ist allerdings ein Muster absehbar: Größere Räder kosten beim Wechsel mehr, und der Elroq fährt in den höheren Linien auf größeren Formaten. Bei der Wartung nehmen sich beide wenig, weil Elektroautos deutlich weniger Verschleißteile haben als Verbrenner.
Diese Rechnung soll keine Entscheidung vorwegnehmen. Sie zeigt nur, dass der Preisunterschied über die Haltedauer eher wächst als schrumpft — und dass er sich durch einen niedrigeren Verbrauch nicht von selbst ausgleicht.
Škoda Epiq vs Elroq vs Enyaq: wo steht welcher?
Die drei bilden eine aufsteigende Reihe, und wer die Einordnung kennt, entscheidet leichter.
Der Epiq ist der kompakte Einstieg mit 4,17 Metern. Er zielt auf Stadt, Pendelstrecken und den ersten Elektrowagen im Haushalt. Sein Kofferraum reicht für den Alltag, sein Preis ist der niedrigste der drei.
Der Elroq mit 4,49 Metern ist die Familienlösung. Mehr Beinfreiheit hinten, deutlich mehr Platz beim Umklappen, mit der großen Batterie echte Langstreckentauglichkeit und mit dem 85x auch Allradantrieb.
Der Enyaq darüber ist das größte Modell der Reihe und passt, wenn regelmäßig fünf Personen mit vollem Gepäck unterwegs sind oder ein Anhänger dranhängt. Wie sich Elroq und Enyaq zueinander verhalten, vergleicht der Beitrag Škoda Elroq oder Enyaq.
Ein praktischer Hinweis zur Auswahl: Wer ehrlich zählt, wie viele Fahrten im Jahr wirklich einen umgeklappten Kofferraum verlangen, kommt womöglich nur auf eine Handvoll — und für die gibt es Mietwagen oder Anhänger.
Wie unterscheiden sich die Ausstattungslinien?
Beide Modelle folgen demselben Aufbau, der Elroq bietet aber zwei Stufen mehr nach oben.
Bei beiden bildet Essence den Einstieg und Selection die mittlere Linie. Der Epiq endet dort und ergänzt stattdessen zeitlich begrenzte Sondermodelle — zuerst die Edition Eins, seit August 2026 die First Edition ab 38.950 Euro. Was diese Variante bietet, steht im Beitrag zur Škoda Epiq First Edition.
Der Elroq führt darüber hinaus Sportline ab 45.940 Euro und RS ab 55.240 Euro. Beide zielen auf ein sportlicheres Auftreten und mehr Leistung. Der RS verlässt die Preisklasse des Epiq um mehr als das Anderthalbfache.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer eine gehobene Ausstattung sucht, findet beim Elroq mehr Auswahl. Wer sich mit Essence oder Selection zufriedengibt, bekommt beim Epiq dieselbe Logik zum niedrigeren Preis.
Bei den Ausstattungspaketen ähneln sich beide Modelle stark, weil Škoda konzernweit dieselben Bündel verwendet.
Welcher ist schneller verfügbar?
Bei der Lieferzeit dürfte der Elroq derzeit vorn liegen, weil er länger im Markt ist. Verbindliche Lieferzeiten nennt Škoda für keines der beiden Modelle.
Der Elroq wird in Mladá Boleslav gebaut, das Modelljahr 2027 ist seit dem 24. April 2026 bestellbar. Wie lange man derzeit wartet, steht im Beitrag zur Lieferzeit des Škoda Elroq.
Der Epiq ist das jüngere Modell. Er wird seit dem 8. Juni 2026 im spanischen Werk Pamplona gebaut. Bestellbar sind der Epiq 55 seit dem 19. Mai und der Epiq 40 seit dem 17. September 2026; der Epiq 35 soll im Oktober folgen. Wer heute bestellt, muss nach unserer Erfahrung allerdings mit einer Auslieferung im Juni 2027 rechnen, bei der First Edition im Februar 2027.
Wer schnell ein Auto braucht, sollte das mitdenken — und in beiden Fällen beim Vertragshändler nach konkret verfügbaren Fahrzeugen fragen. Lagerwagen und Vorführfahrzeuge verkürzen die Wartezeit oft um Monate, kosten dafür aber Freiheit bei der Ausstattung. Wie sich die Lieferzeiten beim Epiq entwickelt haben, steht im Beitrag zur Škoda Epiq Lieferzeit.
Für wen lohnt sich der Škoda Epiq?
Für alle, deren Fahrprofil aus Alltag besteht: Pendeln, Einkauf, Kindergarten, gelegentlich Urlaub.
Der Epiq kostet 5.790 Euro weniger, verbraucht spürbar weniger Strom und passt besser in enge Parklücken. Mit 475 Litern hat er im Normalzustand sogar den größeren Kofferraum. Für Familien mit ein bis zwei Kindern reicht das Platzangebot vollständig.
Auch wer den Zweitwagen sucht, ist beim Epiq richtig. Und wer die staatliche Förderung mitnimmt, landet beim Epiq 55 je nach Einkommen und Kinderzahl rechnerisch bei 26.100 bis 29.100 Euro, für ein neues Elektroauto mit über 400 Kilometern Reichweite ein bemerkenswerter Wert.
Für wen lohnt sich der Škoda Elroq?
Für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren oder viel transportieren.
Die 85er-Version mit 523 bis 576 Kilometern spart auf Langstrecken einen Ladestopp — bei häufigen Fernfahrten ist das eine spürbare Zeitersparnis. Beim Umklappen bietet der Elroq mit 1.580 Litern deutlich mehr Raum. Und wer Allradantrieb möchte oder Anhänger über 1.200 Kilogramm zieht, findet nur beim Elroq eine passende Version.
Auch die Ausstattungsbreite spricht für den Elroq: Mit Sportline und RS gibt es zwei Linien oberhalb der Selection, die der Epiq nicht anbietet.
Wer den Preisunterschied relativieren will, sollte allerdings ehrlich rechnen. Die 5.790 Euro Aufpreis plus rund 100 Euro Mehrverbrauch im Jahr müssen einen realen Nutzen haben. Bei zwei Fernfahrten jährlich ist das schwer zu begründen — bei wöchentlichen Langstrecken dagegen leicht.
Ein naheliegender Denkfehler bei dieser Entscheidung
Ein Denkfehler liegt nahe: Man wählt die Fahrzeuggröße nach dem seltensten Anwendungsfall statt nach dem häufigsten.
Der Gedanke lautet meist so: Einmal im Jahr geht es mit vier Personen und vollem Gepäck in den Urlaub, dafür braucht es das größere Auto. Dabei bleibt eines unberücksichtigt. Dasselbe Auto ist an den übrigen 360 Tagen mit ein bis zwei Personen unterwegs. Es muss in dieselben engen Parklücken, und es verbraucht jeden Tag mehr Strom.
Rechnerisch bedeutet die größere Wahl in diesem Vergleich: 5.790 Euro Aufpreis plus rund 900 Euro Mehrverbrauch über acht Jahre — für einen Vorteil, der an wenigen Tagen im Jahr zum Tragen kommt. Für dieses Geld ließe sich für jede Urlaubsfahrt ein größeres Fahrzeug mieten, mit deutlichem Rest.
Die Gegenrechnung gilt allerdings genauso: Wer wöchentlich Langstrecken fährt oder beruflich transportiert, spart mit dem Elroq echte Zeit und Nerven. Dann ist der Aufpreis nicht Luxus, sondern Werkzeug.
Der ehrliche Test besteht aus einer Frage: Wie viele Fahrten im vergangenen Jahr hätten mit dem kleineren Auto nicht funktioniert? Wer die Zahl auf einer Hand abzählen kann, hat seine Antwort.
Ein zweiter Punkt betrifft die Reichweitenangst. Wer die größere Batterie aus Sorge wählt, unterwegs liegenzubleiben, sollte bedenken: Wer zu Hause laden kann, startet jeden Morgen mit voller Batterie, eine Situation, die es beim Verbrenner nie gab. Wer diese Möglichkeit hat, braucht die große Reichweite seltener als gedacht.
Service und Werkstatt in Wiesloch
Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter Service- und Werkstattpartner für ŠKODA und übernimmt nach dem Kauf Inspektion, Batterie-Diagnose und Garantieabwicklung für Epiq und Elroq. Die Bestellung eines Neuwagens läuft über einen ŠKODA-Vertragshändler, dort entsteht auch der Kaufvertrag.
Wer ein sofort verfügbares Fahrzeug sucht, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand sofort verfügbare Autos.
Quellen und Stand der Angaben
Die Preise, Verbrauchs- und Reichweitenwerte für beide Modelle stammen aus den offiziellen Konfiguratoren von Škoda für den Epiq und Škoda für den Elroq, die Elroq-Preise gelten seit dem 30. Juli 2026, die Epiq-Werte stammen aus der Preisliste vom 17. September 2026.
Die technischen Daten der First Edition und die Ladewerte des Epiq 55 beruhen auf der offiziellen Modellmitteilung von Škoda Auto.
Warum die genormten Werte von der Praxis abweichen und wie sie gemessen werden, erklärt der ADAC zum WLTP-Prüfzyklus. Unabhängige Einordnungen beider Modelle liefern auto motor und sport und der ADAC-Fahrbericht zum Epiq. Die Bedingungen der staatlichen Förderung stehen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
Preise und Ausstattungsumfänge können sich ändern; verbindlich ist immer die aktuelle Angabe von Škoda beziehungsweise des Vertragshändlers. Stand der Werte: 19.09.2026.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Škoda Epiq und Elroq?
Der Elroq ist die Klasse darüber. Er misst 4.488 Millimeter in der Länge, der Epiq 4.171 — ein Unterschied von 32 Zentimetern. Beim Preis liegen 5.790 Euro dazwischen: Der Epiq startet bei 32.100 Euro, der Elroq bei 37.890 Euro. Der Elroq bietet mehr Leistung und in der größten Version deutlich mehr Reichweite, der Epiq verbraucht dafür spürbar weniger Strom.
Welcher hat mehr Kofferraum, Škoda Epiq oder Elroq?
Überraschenderweise der Epiq — zumindest im Normalzustand. Er fasst 475 Liter, der Elroq 470 Liter. Der Unterschied zeigt sich erst beim Umklappen der Rücksitzbank: Dort kommt der Elroq auf 1.580 Liter, der Epiq auf 1.345 Liter. Wer regelmäßig sperrige Dinge transportiert, hat mit dem Elroq mehr Spielraum. Für den normalen Einkauf und Urlaubsgepäck nehmen sich beide nichts.
Welcher ist sparsamer, Škoda Epiq oder Elroq?
Der Epiq, und zwar deutlich. Er kommt je nach Version auf 13,7 bis 14,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer, der Elroq auf 15,1 bis 17,2. Das sind rund 1,5 bis 3 Kilowattstunden Unterschied. Bei 15.000 Kilometern im Jahr und einem Haushaltstarif um 35 Cent macht das etwa 80 bis 150 Euro jährlich aus.
Welcher hat mehr Reichweite, Škoda Epiq oder Elroq?
Das hängt von der Version ab. Der Epiq 55 kommt auf 425 bis 441 Kilometer, der Elroq 60 auf 408 bis 453 Kilometer — beide liegen also praktisch gleichauf. Erst der Elroq 85 zieht mit 523 bis 576 Kilometern deutlich davon. Diese Version kostet allerdings ab 46.890 Euro und damit knapp 19.000 Euro mehr als der Epiq-Einstieg von 27.900 Euro.
Wie viel Leistung haben Škoda Epiq und Elroq?
Der Epiq 55 leistet 155 Kilowatt bei 290 Newtonmetern. Der Elroq 60 kommt auf 140 Kilowatt und 310 Newtonmeter, in der Sportline auf 350, der Elroq 85 auf 210 Kilowatt und 545 Newtonmeter. Der Einstiegs-Elroq ist auf dem Papier also schwächer als der Epiq, hat aber mehr Drehmoment. Erst die 85er-Version bietet spürbar mehr Kraft.
Škoda Epiq, Elroq oder Enyaq — welcher passt zu wem?
Die drei bilden eine Reihe. Der Epiq ist mit 4,17 Metern der kompakteste und günstigste, gedacht für Stadt und Pendelstrecken. Der Elroq mit 4,49 Metern deckt den Alltag einer Familie ab und bietet mit der 85er-Batterie echte Langstreckentauglichkeit. Der Enyaq darüber ist das größte Modell und passt, wenn regelmäßig fünf Personen mit Gepäck unterwegs sind.
Für wen lohnt sich der Škoda Epiq?
Für alle, die überwiegend im Alltag unterwegs sind: Pendeln, Einkauf, Kurzstrecken, gelegentlich Urlaub. Der Epiq kostet 5.790 Euro weniger, verbraucht weniger und passt besser in enge Parklücken. Der Kofferraum reicht mit 475 Litern für Familien mit ein bis zwei Kindern völlig aus.
Für wen lohnt sich der Škoda Elroq?
Für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren oder viel transportieren. Die 85er-Version mit 523 bis 576 Kilometern spart auf Langstrecken einen Ladestopp. Beim Umklappen der Rücksitze bietet der Elroq mit 1.580 Litern deutlich mehr Platz. Und wer Anhänger über 1.200 Kilogramm ziehen oder Allradantrieb möchte, findet nur beim Elroq eine passende Version.
Kann man Škoda Epiq und Elroq zur Probe fahren?
Probefahrten vereinbart man für beide Modelle beim Škoda-Vertragshändler, den Epiq zeigen teilnehmende Händler ab dem 26. September. Wer den Unterschied bei der Größe beurteilen will, sollte beide nacheinander fahren — auf dem Papier wirken 32 Zentimeter abstrakt, in der Parklücke und beim Rangieren sind sie deutlich spürbar.