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E-Mobilität & Förderung

Größter Škoda seit 30 Jahren läuft vom Band: Wo wird der Peaq gebaut?

Der Škoda Peaq läuft seit Anfang August in Serie. Wo er gebaut wird, woher die 91-kWh-Batterie kommt und was der Serienstart für Besteller bedeutet.

#Škoda#Peaq#Elektroauto#Neuheiten
Wo wird der Škoda Peaq gebaut: der neue Peaq bei der Škoda Roadshow in Mannheim
Wo wird der Škoda Peaq gebaut Bild: Automobilsalon Bellemann
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    Škoda Peaq 2026: das 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro mit bis zu 642 km
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Škoda Peaq Produktion: was seit Anfang August gilt
    2. Wo wird der Škoda Peaq gebaut?
    3. Welche Modelle baut Škoda in Mladá Boleslav?
    4. Wo wird die Batterie des Škoda Peaq gebaut?
    5. Wie viel kWh hat der Škoda Peaq?
    6. Škoda Peaq Akku und Leistung: was die drei Stufen unterscheiden
    7. Warum ist der Peaq das größte Škoda Modell?
    8. Auf welcher Plattform basiert der Škoda Peaq?
    9. Was am Peaq neu für die Marke ist
    10. Was ein Serienanlauf überhaupt bedeutet
    11. Peaq und Epiq: zwei Werke, zwei Größenklassen
    12. Wo der Peaq im Modellprogramm von Škoda steht
    13. Wie viele Peaq wurden bereits bestellt?
    14. Wann ist der Škoda Peaq beim Händler?
    15. Was bedeutet der Produktionsstart für die Lieferzeit?
    16. Was der Produktionsstart für Gebrauchtwagenkäufer bedeutet

    Škoda Peaq Produktion: was seit Anfang August gilt

    Zwischen der Vorstellung eines Autos und dem Moment, in dem es beim Käufer steht, liegt ein Schritt, über den kaum jemand spricht: der Serienanlauf. Genau den hat Škoda für den Peaq jetzt vollzogen.

    Für alle, die bestellt haben oder noch überlegen, ist das die wichtigste Nachricht seit dem Marktstart. Ein Auto, das in Serie läuft, ist kein Versprechen mehr, sondern ein Produkt. Und die Mitteilung dazu enthält einige Zahlen, die man sonst nirgends findet.

    Wir haben die Angaben aus der offiziellen Mitteilung von Škoda Auto vom 6. August 2026 aufbereitet und ordnen ein, was davon für Käufer wirklich zählt. Wo der Peaq im Modellprogramm steht, steht in unserem Überblick zum Škoda Peaq als siebensitzigem Elektro-Geländewagen.

    Wo wird der Škoda Peaq gebaut?

    Der Peaq entsteht im Stammwerk von Škoda Auto in Mladá Boleslav, rund fünfzig Kilometer nordöstlich von Prag. Es ist der Hauptstandort des Unternehmens und zugleich der Ort, an dem die Marke 1895 ihren Anfang nahm.

    Das ist keine Selbstverständlichkeit. Der kleinere Epiq läuft im spanischen Pamplona vom Band, im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Volumenmarken des Volkswagen Konzerns. Der Peaq dagegen bleibt zu Hause.

    Wer also wissen will, wo der Škoda Peaq produziert wird, bekommt eine klare Antwort: in Tschechien, im ältesten Werk der Marke, zusammen mit ihren meistverkauften Modellen.

    Welche Modelle baut Škoda in Mladá Boleslav?

    Auf der betreffenden Fertigungslinie laufen inzwischen vier Modelle gleichzeitig. Drei davon fahren elektrisch.

    ModellAntriebSeit wann auf der Linie
    Enyaqvollelektrisch2020
    ElroqvollelektrischJanuar 2025
    Octavia CombiVerbrennungsmotorseit Jahren
    PeaqvollelektrischAugust 2026

    Der Enyaq war 2020 das erste Elektroauto, das dort gebaut wurde. Fünf Jahre später kam der Elroq dazu, und nun der Peaq. Dass daneben weiterhin ein Auto mit Verbrennungsmotor vom selben Band läuft, ist ungewöhnlich und hat einen handfesten Grund.

    Škoda kann so den Produktionsmix verschieben, wenn sich die Nachfrage ändert. Seit Mai 2026 wird der Octavia Combi zusätzlich im Werk Kvasiny gebaut, gemeinsam mit der Limousine. Dadurch wurde in Mladá Boleslav Platz für die Elektromodelle frei — und die werden gebraucht: Im ersten Halbjahr 2026 waren nach Angaben des Herstellers fast 23 Prozent aller in den tschechischen Werken produzierten Škoda vollelektrisch.

    Wo wird die Batterie des Škoda Peaq gebaut?

    Diese Frage wird selten gestellt und ist trotzdem eine der interessantesten. Denn beim Elektroauto ist die Batterie das teuerste Einzelteil, und ihre Herkunft sagt viel über die Lieferkette aus.

    Škoda produziert die Batteriesysteme für den Peaq nach eigenen Angaben in einem neuen Montagewerk in Mladá Boleslav. Auto und Batterie entstehen also am selben Standort.

    Für Sie als Käufer hat das zwei praktische Seiten. Kurze Wege zwischen Batteriemontage und Fahrzeugfertigung bedeuten weniger Abhängigkeit von langen Transportketten. Und ein Hersteller, der die Batterie selbst montiert, hat den Zugriff auf Ersatzteile und Reparaturwissen im eigenen Haus. Was das für Wartung und Garantie bedeutet, haben wir im Beitrag zu Laden und Ladeleistung beim Peaq aufgegriffen.

    Wie viel kWh hat der Škoda Peaq?

    Jetzt zur Zahl, die im Netz am häufigsten gesucht und am seltensten korrekt beantwortet wird. Es gibt beim Peaq zwei Batteriegrößen, und beide werden mit zwei verschiedenen Werten angegeben.

    BruttoNetto nutzbar
    kleine Batterie63 kWh59 kWh
    große Batterie91 kWh86 kWh

    Der Bruttowert beschreibt, was physisch in der Batterie steckt. Der Nettowert ist das, was tatsächlich zum Fahren zur Verfügung steht, denn ein Teil bleibt als Puffer reserviert. Dieser Puffer schützt die Zellen vor Tiefentladung und verlängert die Lebensdauer.

    Die große Batterie ist laut Škoda die größte, die jemals in einem Škoda verbaut wurde. Sie ermöglicht mehr als 640 Kilometer Reichweite. Wie sich das im Alltag und bei Kälte verhält, steht in unseren Beiträgen zur Reichweite des Peaq und zur Winterreichweite mit Wärmepumpe.

    Wenn Sie also nach der Škoda Peaq Akkugröße suchen: 63 oder 91 Kilowattstunden brutto, 59 oder 86 nutzbar.

    Škoda Peaq Akku und Leistung: was die drei Stufen unterscheiden

    Batteriegröße und Motorleistung hängen beim Peaq zusammen, sind aber nicht dasselbe. Škoda bietet drei Leistungsstufen an, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb.

    VersionLeistungStromverbrauch kombiniertCO2CO2-Klasse
    Peaq 60150 kW (204 PS)14,9–17,6 kWh/100 km0 g/kmA
    Peaq 90210 kW (286 PS)15,1–17,7 kWh/100 km0 g/kmA
    Peaq 90x 4x4220 kW (299 PS)16,0–18,6 kWh/100 km0 g/kmA

    Die Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem Prüfverfahren WLTP (weltweit einheitliches Prüfverfahren für leichte Fahrzeuge) ermittelt. Es ist seit 2017 vorgeschrieben und liegt näher am Alltagsverbrauch als das frühere Verfahren. Stand der Werte: 8. August 2026.

    Auffällig ist, wie wenig die Stufen beim Verbrauch auseinanderliegen. Zwischen dem schwächsten und dem stärksten Peaq liegen bei der oberen Verbrauchsangabe rund ein Kilowattstunde je hundert Kilometer. Mehr Leistung kostet hier also weniger Strom, als viele erwarten. Welche Version zu welchem Fahrprofil passt, klärt unser Vergleich von Peaq 60, 90 und 90x.

    Warum ist der Peaq das größte Škoda Modell?

    Mit 4,87 Metern Länge und einem Radstand von fast drei Metern ist der Peaq das größte und geräumigste Fahrzeug, das die Marke im Programm hat. Škoda betritt damit erstmals das Segment der großen Geländewagen.

    Bemerkenswerter ist ein anderer Satz aus der Mitteilung: Der Peaq ist das größte Fahrzeug, das Škoda seit dem Beitritt zum Volkswagen Konzern gebaut hat. Der Beitritt liegt mehr als dreißig Jahre zurück. Es ist also kein kleiner Schritt für ein Werk, das jahrzehntelang vor allem kompakte Autos und Mittelklassekombis gefertigt hat.

    Das schlug sich direkt in der Fertigung nieder. Für den Peaq wurden neue, größere Fertigungsschienen eingebaut, um die Arbeit an dem hohen Fahrzeug sicher und ergonomisch zu halten. Für den Einbau der dritten Sitzreihe kam ein eigener Manipulator hinzu. Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei wurden angepasst, damit der Materialfluss trotz der größeren Teile nicht stockt.

    Wie sich die Größe im Innenraum auswirkt, zeigt unser Beitrag zum Innenraum und der dritten Sitzreihe.

    Auf welcher Plattform basiert der Škoda Peaq?

    Der Peaq nutzt den Modularen E-Antriebs-Baukasten, kurz MEB+. Das ist die weiterentwickelte Elektro-Plattform des Volkswagen Konzerns, auf der auch Enyaq und Elroq stehen.

    Diese gemeinsame Basis ist der eigentliche Grund, warum drei Elektromodelle auf einer Linie laufen können. Gleiche Grundstruktur bedeutet gleiche Arbeitsschritte an vielen Stationen, gleiche Werkzeuge und gleiche Prüfabläufe. Ohne diese Gemeinsamkeit wäre eine gemischte Fertigung kaum wirtschaftlich.

    Für Sie hat das einen unterschätzten Vorteil: Bauteile, Softwarestände und Reparaturverfahren sind über mehrere Modelle hinweg ähnlich. Das erleichtert die Werkstattarbeit und die Ersatzteilversorgung auch Jahre später. Wie sich der Peaq gegen sein nächstes Geschwistermodell schlägt, lesen Sie im Vergleich Peaq gegen Enyaq.

    Was am Peaq neu für die Marke ist

    Mit dem Peaq führt Škoda mehrere Dinge ein, die es so bei der Marke bisher nicht gab.

    Die Türgriffe sind bündig in die Karosserie eingelassen und fahren erst aus, wenn man sie braucht. Das Panoramadach trägt eine Funktion namens Dynamic Shade Control, mit der sich die Verglasung abdunkeln lässt, ohne dass ein Rollo nötig ist. Und der Peaq beherrscht bidirektionales Laden, kann also Strom nicht nur aufnehmen, sondern auch wieder abgeben.

    Der letzte Punkt ist der interessanteste. Ein Auto mit 86 nutzbaren Kilowattstunden ist ein beachtlicher Stromspeicher. Wer eine passende Anlage zu Hause hat, kann diesen Speicher nutzen. Was technisch dahintersteckt und welche Voraussetzungen gelten, steht in unserem Beitrag zum bidirektionalen Laden und dem Stand der Technik.

    Andreas Dick, bei Škoda Auto verantwortlich für Produktion und Logistik, ordnet das Modell in der Mitteilung so ein: „Der neue Škoda Peaq stellt in Sachen Komfort, Geräumigkeit und Technologie die Spitze unserer Modellpalette dar.”

    Was ein Serienanlauf überhaupt bedeutet

    Der Begriff fällt in jeder Modellmeldung, und kaum jemand erklärt ihn. Dabei ist der Unterschied für Käufer wichtig.

    Bevor ein Auto in Serie geht, entstehen Vorserienfahrzeuge. Sie dienen dazu, Werkzeuge einzufahren, Abläufe zu üben und Fehler zu finden. Diese Autos gehen nicht an Kunden. Erst mit dem Serienanlauf läuft die Fertigung im regulären Takt, mit den endgültigen Werkzeugen und den endgültigen Prüfschritten. Ab diesem Punkt sind die gebauten Fahrzeuge für die Auslieferung bestimmt.

    Beim Peaq war dieser Schritt aufwendiger als sonst, weil er auf eine bestehende Linie musste. Eine leere Halle lässt sich frei einrichten. Eine Linie, auf der bereits drei Modelle laufen, muss im laufenden Betrieb umgebaut werden, ohne dass die anderen drei stehenbleiben. Genau darauf zielt der Hinweis des Herstellers auf die Anpassungen an Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei.

    Peaq und Epiq: zwei Werke, zwei Größenklassen

    Škoda bringt 2026 zwei Elektroautos gleichzeitig auf den Markt, und sie könnten kaum unterschiedlicher sein — auch im Fertigungsort.

    Der Peaq entsteht in Mladá Boleslav als größtes Modell der Marke. Der Epiq dagegen läuft im spanischen Pamplona vom Band, im Rahmen des Projekts „Electric Urban Car Family” der Markengruppe Core im Volkswagen Konzern. Er ist als städtischer Crossover in der Einstiegsklasse positioniert, also am anderen Ende der Palette.

    PeaqEpiq
    WerkMladá Boleslav, TschechienPamplona, Spanien
    Einordnunggroßes Elektro-SUV, Flaggschiffurbaner Crossover, Einstieg
    BeispielversionPeaq 90: 210 kW (286 PS)Epiq 55: 155 kW (211 PS)
    Stromverbrauch kombiniert15,1–17,7 kWh/100 km13,7–14,1 kWh/100 km
    CO2 kombiniert0 g/km, Klasse A0 g/km, Klasse A

    Zusammen verdoppeln die beiden Modelle das vollelektrische Angebot der Marke im Jahr 2026. Wer die kleinere Variante im Blick hat, findet die Termine im Beitrag zur Lieferzeit des Epiq.

    Wo der Peaq im Modellprogramm von Škoda steht

    Ein Blick auf die Gesamtpalette hilft, den Peaq einzuordnen. Škoda bietet derzeit vierzehn Pkw-Modellreihen an: Fabia, Scala, Octavia, Superb, Kamiq, Karoq, Kodiaq, Epiq, Elroq, Enyaq, Peaq, Slavia, Kylaq und Kushaq.

    Vier davon fahren rein elektrisch: Epiq, Elroq, Enyaq und Peaq. Der Peaq steht in dieser Reihe ganz oben, sowohl bei der Größe als auch beim Batterieinhalt.

    Interessant ist die Nachbarschaft zum Kodiaq. Beide sind große Familienautos mit bis zu sieben Sitzen, aber der eine fährt mit Verbrennungsmotor oder als Plug-in-Hybrid, der andere rein elektrisch. Wo die Unterschiede im Alltag liegen, haben wir im Vergleich zwischen Peaq und Kodiaq aufgeschrieben.

    Wie viele Peaq wurden bereits bestellt?

    Hier steht die Zahl, die in der Mitteilung am meisten über die Marktlage verrät: fast 8.500 Bestellungen bis Ende Juli 2026.

    Der Peaq wurde im Juni eingeführt. Die Zahl bezieht sich also auf gut sechs Wochen. Für ein Fahrzeug dieser Größenordnung, das zum Zeitpunkt der Bestellung noch niemand fahren konnte, ist das ein deutliches Signal.

    Für Sie hat das zwei Seiten. Die gute: Ein gefragtes Modell wird zügig hochgefahren, und der Hersteller hat allen Grund, die Stückzahl schnell zu steigern. Die weniger gute: Wer jetzt erst bestellt, steht hinter denen, die im Juni und Juli geordert haben. Wie sich das auf die Wartezeit auswirkt, behandeln wir gesondert im Beitrag zur Lieferzeit und Auslieferung des Peaq.

    Wann ist der Škoda Peaq beim Händler?

    Ein Datum nennt Škoda in der Mitteilung nicht, und wir erfinden keines.

    Was sich sagen lässt: Der Serienanlauf ist die Voraussetzung dafür, dass bestellte Fahrzeuge überhaupt gebaut werden. Solange ein Auto nur vorgestellt, aber nicht produziert wird, bewegt sich nichts. Dieser Punkt ist jetzt passiert.

    Wann ein bestimmtes Fahrzeug ankommt, hängt an drei Dingen: wann bestellt wurde, welche Version es ist und welche Ausstattung darin steckt. Verbindliche Auskunft gibt der Vertragshändler oder der Škoda Konfigurator, in dem der Bestellstatus hinterlegt ist.

    Was bedeutet der Produktionsstart für die Lieferzeit?

    Diese Frage stellen sich gerade viele, und die ehrliche Antwort lautet: Er verkürzt sie nicht automatisch, aber er macht sie planbar.

    Vor dem Serienanlauf ist jede Terminangabe eine Prognose. Danach hängt sie an einer laufenden Fertigung mit bekannter Taktzahl. Für Sie heißt das: Ab jetzt sind Aussagen zum Liefertermin belastbarer als vorher.

    Zwei Dinge sollten Sie trotzdem im Blick behalten. Erstens die Bestellreihenfolge — fast 8.500 Fahrzeuge sind vor Ihnen im System, wenn Sie neu bestellen. Zweitens die Ausstattung: Seltene Kombinationen brauchen erfahrungsgemäß länger als gängige. Welche Positionen wie ins Gewicht fallen, zeigt unsere Übersicht zu den technischen Daten des Peaq.

    Was der Produktionsstart für Gebrauchtwagenkäufer bedeutet

    Für die meisten Autokäufer ist ein Neuwagen dieser Größenordnung keine Option. Trotzdem ist der Serienanlauf auch für sie eine Nachricht.

    Ein Modell, das jetzt in Serie geht, taucht als Gebrauchtwagen frühestens in zwei bis drei Jahren in nennenswerter Zahl auf. Vorher kommen nur einzelne Rückläufer aus Vorführ- und Firmenbeständen. Wer also auf einen gebrauchten Peaq wartet, braucht Geduld.

    Interessanter ist der Blick auf die Verwandtschaft. Enyaq und Elroq stehen auf derselben Plattform, laufen im selben Werk und teilen viele Bauteile. Beide gibt es längst gebraucht. Wer die Technik des Peaq im Kleineren sucht, wird dort fündig — mit dem Vorteil, dass die ersten Jahre Wertverlust bereits jemand anderes getragen hat.

    Worauf man beim gebrauchten Elektroauto achten sollte, haben wir im Beitrag zur Akku-Garantie beim gebrauchten Elektroauto zusammengetragen. Welche Fahrzeuge gerade bei uns stehen, sehen Sie im Bestand.

    Was der Produktionsstart über Škodas Elektro-Kurs verrät

    Zum Schluss der Blick auf das größere Bild, denn die Mitteilung enthält dazu zwei bemerkenswerte Angaben.

    Die erste: Mit Peaq und Epiq verdoppelt Škoda 2026 sein vollelektrisches Modellangebot. Zwei Neuzugänge in einem Jahr sind für eine Marke dieser Größe ein hohes Tempo.

    Die zweite: Im ersten Halbjahr 2026 waren fast 23 Prozent der in den tschechischen Werken gebauten Fahrzeuge vollelektrisch. Fast jedes vierte Auto also. Zum Vergleich lohnt der Blick auf die Marktposition — Škoda war im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben die zweitmeistverkaufte Marke in Europa.

    Für Sie als Kunde ist daraus vor allem eines abzulesen: Die Elektromodelle sind bei Škoda keine Nische mehr, sondern tragen einen wachsenden Teil der Produktion. Das spricht für Ersatzteilversorgung, Werkstattkompetenz und Softwarepflege über die nächsten Jahre.

    Wie groß der Hersteller inzwischen ist, zeigen ein paar Eckdaten aus derselben Mitteilung. Škoda lieferte 2025 weltweit über 1.040.000 Fahrzeuge aus, beschäftigt rund 40.000 Menschen und ist auf etwa hundert Märkten vertreten. Drei Werke stehen in Tschechien, dazu kommen Fertigungskapazitäten unter anderem in Spanien, der Slowakei und Kasachstan.

    Das erklärte Ziel: bis zum Ende des Jahrzehnts zu den drei absatzstärksten Marken in Europa zu gehören. Erreichen will Škoda das nach eigener Darstellung mit einem gemischten Angebot aus Elektroautos, Hybriden und Verbrennern — also nicht mit einem abrupten Wechsel, sondern mit beidem nebeneinander.

    Genau diese Doppelstrategie sieht man in Mladá Boleslav wörtlich auf einem Band: drei Elektroautos und ein Verbrenner, gefertigt von denselben Leuten mit denselben Werkzeugen. Für Käufer, die sich zwischen den Antrieben noch nicht entschieden haben, ist das eine beruhigende Nachricht. Keine der beiden Welten wird gerade abgewickelt.

    Wenn Sie kein Neufahrzeug bestellen, sondern gleich fahren möchten: Welche Autos gerade bei uns stehen, sehen Sie im Gebrauchtwagenbestand. Für Wartung, Reparatur und Arbeiten an der Hochvolt-Anlage (dem Starkstromsystem eines Elektroautos, das nur geschulte Fachkräfte anfassen dürfen) ist unser Werkstattservice in Wiesloch da.

    Quellen

    Häufige Fragen zur Produktion des Škoda Peaq

    Die folgenden Fragen erreichen uns zum Produktionsstart am häufigsten. Alle Angaben stammen aus der offiziellen Mitteilung von Škoda Auto mit Stand 8. August 2026 und können sich ändern.

    Häufige Fragen

    Wo wird der Škoda Peaq gebaut?

    Im Stammwerk von Škoda Auto in Mladá Boleslav in Tschechien. Der Peaq läuft dort auf derselben Fertigungslinie wie die Elektromodelle Enyaq und Elroq sowie der Octavia Combi mit Verbrennungsmotor. Škoda hat die Serienproduktion Anfang August 2026 aufgenommen.

    Wo wird die Batterie des Škoda Peaq gebaut?

    Ebenfalls in Mladá Boleslav. Škoda produziert die Batteriesysteme für den Peaq nach eigenen Angaben in einem neuen Montagewerk am selben Standort. Auto und Batterie kommen also aus derselben Stadt.

    Wie viel kWh hat der Škoda Peaq?

    Die große Batterie hat 91 kWh brutto und 86 kWh netto. Das ist laut Škoda die größte Batterie, die je in einem Škoda verbaut wurde. Sie ermöglicht mehr als 640 Kilometer Reichweite. Daneben gibt es eine kleinere Version mit 63 kWh brutto und 59 kWh netto.

    Welche Leistungsstufen gibt es beim Peaq?

    Drei Stufen zwischen 150 kW und 220 kW, wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb. Der Peaq 60 leistet 150 kW (204 PS), der Peaq 90 kommt auf 210 kW (286 PS), und der Peaq 90x mit Allradantrieb auf 220 kW (299 PS).

    Welche Modelle baut Škoda in Mladá Boleslav?

    Auf der betreffenden Linie laufen vier Modelle: die drei Elektroautos Enyaq, Elroq und Peaq sowie der Octavia Combi mit Verbrennungsmotor. Der Enyaq war 2020 das erste Elektroauto am Standort, der Elroq kam im Januar 2025 dazu, der Peaq folgt jetzt.

    Wie viele Peaq wurden bereits bestellt?

    Bis Ende Juli 2026 gingen bei Škoda nach Herstellerangaben fast 8.500 Bestellungen ein. Der Peaq wurde im Juni eingeführt, die Zahl bezieht sich also auf die ersten Wochen nach dem Marktstart.

    Auf welcher Plattform basiert der Škoda Peaq?

    Auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten MEB+, also der weiterentwickelten Elektro-Plattform des Volkswagen Konzerns. Enyaq und Elroq nutzen dieselbe Basis, was die gemeinsame Fertigung auf einer Linie überhaupt erst möglich macht.

    Warum ist der Peaq das größte Škoda Modell?

    Mit 4,87 Metern Länge und einem Radstand von fast drei Metern ist er das größte und geräumigste Fahrzeug der Marke und ihr erstes Modell im Segment der großen Geländewagen. Laut Škoda ist es zugleich das größte Fahrzeug, das das Unternehmen seit dem Beitritt zum Volkswagen Konzern gebaut hat.

    Was bedeutet der Produktionsstart für die Lieferzeit?

    Der Serienanlauf ist die Voraussetzung dafür, dass bestellte Fahrzeuge gebaut und ausgeliefert werden können. Konkrete Termine nennt Škoda in der Mitteilung nicht. Verbindliche Angaben zur Wartezeit bekommen Sie beim Vertragshändler oder über den Konfigurator.

    Wann ist der Škoda Peaq beim Händler?

    Ein Datum nennt Škoda nicht. Da die Serienproduktion läuft, ist der Weg zu den ersten Auslieferungen aber frei. Wann ein bestimmtes Fahrzeug ankommt, hängt von Bestelldatum, Ausstattung und Motorisierung ab.

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