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E-Mobilität & Förderung

Hat der Škoda Peaq ein Panoramadach? Warum die Antwort die Ausstattungslinie entscheidet

Škoda Peaq Panoramadach: neun abdunkelbare Segmente, 1.820 Euro — aber nur für den Sportline. Warum das die Wahl der Ausstattungslinie entscheidet.

#Škoda Peaq#Elektro SUV 2026#Ratgeber#Roadshow
Škoda Peaq Panoramadach: der Peaq in Bronze von der Seite auf der Roadshow in Mannheim
Škoda Peaq Panoramadach Bild: Automobilsalon Bellemann
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    Škoda Peaq 2026: das 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro mit bis zu 642 km
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Hat der Škoda Peaq ein Panoramadach? Die kurze Antwort zuerst
    2. Kurzantwort
    3. Lässt sich das Skoda Peaq Panoramadach öffnen? Neun Segmente statt Rollo
    4. Skoda Peaq Panoramadach Serie oder Aufpreis? Was es kostet und wer es bekommt
    5. Skoda Peaq Sportline belüftete Sitze: Warum beides zusammen nicht geht
    6. Skoda Peaq Selection Panoramadach: Ab wann geht es doch?
    7. Skoda Peaq Panoramadach Serienausstattung: Was sonst noch Aufpreis kostet
    8. Hat der Škoda Peaq ein drehbares Display?
    9. Skoda Peaq Head up Display: In welchem Paket steckt es?
    10. Hat der Škoda Peaq eine Standheizung?
    11. Skoda Peaq Kofferraumvolumen: Was 935 Liter im Alltag bedeuten
    12. Skoda Peaq ISOFIX dritte Sitzreihe: Was fehlt und was der Siebensitzer kostet
    13. Was uns beim Sitzen im Peaq sonst aufgefallen ist
    14. Welche Linie passt zu dir? Die Entscheidung in drei Fragen
    15. Quellen und weiterführende Informationen

    Hat der Škoda Peaq ein Panoramadach? Die kurze Antwort zuerst

    Ja — und es ist das größte, das Škoda je in ein Serienfahrzeug gebaut hat. Aber die Frage hat einen zweiten Teil, den kaum jemand stellt und der über die Bestellung entscheidet: In welcher Ausstattungslinie bekommt man es überhaupt? Die Antwort darauf kostet manchen Käufer knapp 5.000 Euro mehr, als er erwartet.

    Wir haben den Peaq am 25. Juli 2026 auf der Škoda-Roadshow in Mannheim von innen angesehen und dabei unter dem Glasdach gesessen. Alle Fotos in diesem Beitrag stammen von diesem Termin. Die Preise und die Zuordnung zu den Linien haben wir anschließend Zeile für Zeile aus der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht geprüft. Alle Versionen und Daten stehen im Überblick zum Škoda Peaq.


    Kurzantwort


    Lässt sich das Skoda Peaq Panoramadach öffnen? Neun Segmente statt Rollo

    In den meisten Autos funktioniert ein Glasdach nach demselben Prinzip: Glas oben, darunter ein Stoffrollo, das man bei Sonne zuzieht. Im Peaq gibt es dieses Rollo nicht. Das Glas selbst wird dunkler.

    Skoda Peaq Panoramadach von innen: durchgehende Glasfläche ohne Stoffrollo über den Vordersitzen
    Kein Rollo, keine Querstrebe: Das Glas reicht durchgehend über die Vordersitze. Bild: Automobilsalon Bellemann

    Möglich macht das eine elektrochrome Schicht — eine Beschichtung, deren Lichtdurchlässigkeit sich mit Spannung verändert. Škoda teilt die Fläche dafür in neun Segmente, die sich einzeln ansteuern lassen. Wer vorne Schatten will und hinten Licht, bekommt beides gleichzeitig. Gesteuert wird das über das Infotainment und über ein Touchfeld in der Dachkonsole neben dem Innenspiegel.

    Der praktische Vorteil zeigt sich beim Kopfraum. Ein eingebautes Rollo kostet immer Zentimeter über dem Scheitel, und in der dritten Reihe zählt jeder davon. Ohne Rollo bleibt die Höhe erhalten. Beim Sitzen unter dem Dach fiel uns außerdem auf, dass die Fläche keine sichtbare Querstrebe hat — sie wirkt aus dem Innenraum wie eine einzige Scheibe.

    Ein Schiebedach ist es trotzdem nicht. Wer die Frage stellt, ob sich das Panoramadach im Peaq öffnen lässt, bekommt ein klares Nein. Frischluft kommt über die Fenster, Schatten über die Elektronik. Wie stark die hinteren Scheiben ab Werk getönt sind und warum Škoda beim Peaq auf Sonnenschutzrollos verzichtet, erklärt der Beitrag zu Sonnenschutz und getönten Scheiben im Peaq.


    Skoda Peaq Panoramadach Serie oder Aufpreis? Was es kostet und wer es bekommt

    Serienausstattung ist es nicht. In der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht mit Stand 23. Juni 2026 steht das Panoramaglasdach mit Dynamic Shade Control als Aufpreisposition — und zwar nur in einer Spalte.

    SelectionSportline
    Panoramaglasdach mit Dynamic Shade Controlnicht lieferbar1.820 €
    Belüftete Vordersitze340 €nicht lieferbar
    Dritte Sitzreihe (Siebensitzer)990 €990 €

    Das Dach ist also dem Sportline vorbehalten. Und der Sportline kostet in jeder Motorisierung 4.900 Euro mehr als der Selection. Wer vom Selection kommt und das Dach will, zahlt damit nicht 1.820 Euro, sondern 6.720 Euro — den Aufpreis für die Linie eingerechnet.

    Die Preise der Linien im Überblick: Der Peaq 60 mit 150 kW beginnt bei 49.900 Euro als Selection und 54.800 Euro als Sportline. Der Peaq 90 mit 210 kW startet bei 57.900 beziehungsweise 62.800 Euro. Der Allradler 90x mit 220 kW liegt bei 60.400 beziehungsweise 65.300 Euro. Wie sich diese Preise zusammensetzen, ordnet unser Beitrag zum Preis des Škoda Peaq ein.


    Skoda Peaq Sportline belüftete Sitze: Warum beides zusammen nicht geht

    Hier wird es interessant, und dieser Punkt steht in keinem Prospekt nebeneinander. Die belüfteten Vordersitze kosten 340 Euro — aber nur im Selection. Beim Sportline führt die Liste an dieser Stelle einen Strich.

    Damit stehen sich zwei Wünsche gegenüber, die im Sommer beide sinnvoll sind. Ein großes Glasdach lässt mehr Wärme herein, auch wenn es abgedunkelt ist. Belüftete Sitze holen die Wärme aus dem Rücken heraus. Wer beides für die Familienreise im Juli einplant, muss sich derzeit entscheiden.

    Zusätzlich hängen die belüfteten Sitze an zwei Bedingungen: Sie sind nur zusammen mit der Design Selection Suite und mit elektrisch einstellbaren Vordersitzen samt Memory-Funktion zu haben. Was die Sitzbelüftung im Alltag bringt, haben wir im Beitrag zur Sitzbelüftung im Peaq ausgerechnet. Welche Linie sonst was mitbringt, steht im Vergleich Selection oder Sportline.


    Skoda Peaq Selection Panoramadach: Ab wann geht es doch?

    Škoda hat die Beschränkung nicht als dauerhaft angekündigt. Auf der Modellseite steht das Panoramaglasdach für die Linie Selection mit dem Zusatz, dass es ab dem ersten Quartal 2027 bestellbar sein soll. Zum Marktstart im Sommer 2026 war es das nicht.

    Für die Bestellentscheidung heißt das konkret: Wer den Selection möchte und auf das Dach nicht verzichten will, kann warten. Wer nicht warten will, landet beim Sportline — und verliert damit die Option auf belüftete Sitze. Wie lange eine Bestellung derzeit bis zur Auslieferung braucht, steht im Beitrag zur Lieferzeit des Peaq.

    Ein Hinweis aus der Preisliste, der zu dieser Abwägung passt: Beim Peaq 90 Sportline lassen sich nicht alle Optionen gleichzeitig wählen. Große Räder und das Glasdach zusammen bringen das Fahrzeug an eine technische Gewichtsgrenze der Hinterachse. Wer eine sehr voll ausgestattete Konfiguration plant, sollte sie deshalb früh mit einem Vertragshändler durchgehen.


    Skoda Peaq Panoramadach Serienausstattung: Was sonst noch Aufpreis kostet

    Das Dach ist nicht die einzige Position, die man leicht übersieht. Wer die Preisliste durchgeht, findet mehrere Kleinigkeiten, die im Alltag mehr ausmachen als ihr Preis vermuten lässt. Diese Übersicht fasst zusammen, was uns beim Durchsehen aufgefallen ist.

    OptionPreisAnmerkung
    Panoramaglasdach mit Dynamic Shade Control1.820 €nur Sportline
    Dritte Sitzreihe (Siebensitzer)990 €beide Linien
    Schwenkbare Anhängerzugvorrichtung inkl. Gespannstabilisierung710 €beide Linien
    Winter-Paket510 €beheizbare äußere Rücksitze, drahtlos beheizbare Windschutzscheibe
    Belüftete Vordersitze340 €nur Selection, nur mit Design Selection Suite
    Dachhimmel in Schwarz150 €beide Linien

    Besonders sinnvoll ist das Winter-Paket für 510 Euro. Die drahtlos beheizbare Windschutzscheibe ersetzt das Kratzen am Morgen, ohne dass man einen Draht im Glas sieht. Bei einem Elektroauto zählt das doppelt, weil jede Minute Vorheizen im Stand Reichweite kostet, wenn der Wagen nicht am Kabel hängt.

    Serienmäßig ist dagegen mehr an Bord, als der Grundpreis vermuten lässt. Die Sitzbezüge und Oberflächen bestehen aus Techtona, einer Lederalternative, die Škoda in mehreren Farbstellungen anbietet. Dazu kommen ein Sonos-Soundsystem mit 16 Lautsprechern, ein Klapptisch für die vordere Mittelkonsole und ein Gepäckraumrollo mit elektrischer Entriegelung.

    Wer einen Anhänger zieht, sollte die Anhängerzugvorrichtung gleich mitbestellen. Die Anhängelast unterscheidet sich zwischen den Motorisierungen deutlich — die Werte und was sie im Gespann bedeuten, stehen im Beitrag zur Anhängelast des Peaq. Welche Farben und Innenraumgestaltungen zur Wahl stehen, sammelt der Beitrag zu Farben und Ausstattung.


    Hat der Škoda Peaq ein drehbares Display?

    Diese Frage wird oft gestellt, und sie hat einen guten Grund. Die Studie Vision 7S, aus der der Peaq hervorgegangen ist, hatte ein Display, das sich drehen ließ. Beim Serienmodell ist das nicht so.

    Skoda Peaq drehbares Display: der 13,6 Zoll große Bildschirm steht fest im Hochformat
    Fest im Hochformat: 13,6 Zoll, darunter Warnblinker und Verriegelung als echte Tasten. Bild: Automobilsalon Bellemann

    Škoda beschreibt den Bildschirm in der eigenen Mitteilung als vertikal angeordnetes Infotainment-Display mit 13,6 Zoll. Auf unserem Foto steht er genau so: hochkant, freistehend, leicht zum Fahrer geneigt. Gedreht haben wir ihn nicht bekommen, und Škoda führt eine Drehfunktion in den Unterlagen zum Marktstart nicht auf.

    Dahinter, hinter dem Lenkradkranz, sitzt ein 10,25 Zoll großes Digital-Cockpit. Bei unserem Fahrzeug zeigte es 48 Prozent Ladung und 236 Kilometer Restreichweite, dazu 33,0 Grad Außentemperatur — ein heißer Julitag auf dem Maimarktgelände. Unter dem großen Bildschirm liegen echte Tasten für Warnblinker und Zentralverriegelung, darunter drei Kippschalter auf der Mittelkonsole.

    Das Hochformat hat einen praktischen Effekt, den man erst im Sitzen merkt: Die Navigationskarte zeigt viel mehr Strecke voraus als ein Querformat. Auf unserem Foto lief sie mit dem Mannheimer Stadtgebiet, und man sah gleichzeitig die aktuelle Position und mehrere Kilometer der geplanten Route. Bei einem Querformat-Bildschirm derselben Diagonale wäre stattdessen mehr Fläche links und rechts der Strecke sichtbar — also mehr Umgebung, weniger Vorausschau.

    Unter der Karte bleibt eine Leiste dauerhaft stehen. Sie zeigte bei unserem Fahrzeug links 16,0 Grad und rechts 21,0 Grad, also die getrennt einstellbaren Temperaturen für Fahrer- und Beifahrerseite. Daneben liegen Kurzwege zu Sitzheizung, Scheibenheizung und Klimamenü. Man muss also kein Menü öffnen, um es wärmer zu haben — der häufigste Kritikpunkt an reinen Touch-Bedienkonzepten trifft hier nicht zu.

    Noch ein Unterschied zu den kleineren Modellen des Hauses: Die Fahrstufe wird beim Peaq über einen Hebel an der Lenksäule gewählt, nicht über einen Kippschalter auf der Mittelkonsole. Wer vom Elroq umsteigt, greift anfangs ins Leere. Dafür bleibt die Mittelkonsole frei für Ablagen und zwei Becherhalter.


    Skoda Peaq Head up Display: In welchem Paket steckt es?

    Ein Head-up-Display bietet Škoda für den Peaq an, allerdings nicht einzeln. Es gehört zum Ausstattungspaket Advanced und ist dort die aufwendigere Variante: ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das Navigationshinweise scheinbar auf die Fahrbahn legt, statt sie als kleines Symbol einzublenden.

    Unser Fahrzeug auf der Roadshow hatte keines. Die Fahrdaten standen deshalb im Digital-Cockpit, das auch bei direkter Sonne gut ablesbar war. Fahrzeuge mit dieser Technik kennen wir aus dem Betrieb bei Enyaq und Elroq: Der Pfeil wandert beim Abbiegen optisch in die richtige Straße, darüber stehen Tempo und Tempolimit.

    Im selben Paket stecken weitere Dinge, die einzeln oft gesucht werden. Wer die Ausstattungsdetails im Innenraum vergleicht, findet sie in unserem Beitrag zum Innenraum des Peaq. Zur Klanganlage gehört ein Sonos-System mit 16 Lautsprechern.


    Hat der Škoda Peaq eine Standheizung?

    Eine klassische Standheizung, die mit Brennstoff arbeitet, führt Škoda für den Peaq nicht auf. Bei einem Elektroauto ergibt sie auch wenig Sinn. An ihre Stelle treten zwei Dinge, die beide in der offiziellen Übersicht stehen.

    Erstens eine Wärmepumpe, die den Innenraum mit deutlich weniger Strom heizt als ein elektrisches Heizelement. Was sie im Winter für die Reichweite bedeutet, rechnen wir im Beitrag zur Winterreichweite des Peaq vor.

    Zweitens die Klimasteuerung per App. Sie gehört zu Škoda Care Connect, zusammen mit Fahrzeugstatus, Parkposition, Software-Updates über Funk und Diebstahlortung. Laut Preisliste sind diese Fernfunktionen zehn Jahre lang kostenlos enthalten. Praktisch heißt das: Abfahrtzeit am Abend festlegen, morgens steigt man in ein vorgewärmtes Auto. Hängt es dabei am Kabel, kostet die Wärme keine Reichweite.


    Skoda Peaq Kofferraumvolumen: Was 935 Liter im Alltag bedeuten

    Als Fünfsitzer fasst der Peaq bis zu 935 Liter — nach Škodas eigener Aussage der größte Kofferraum in der aktuellen Modellpalette. Zum Vergleich: Der Kodiaq, der bisherige Platzriese der Marke, liegt darunter.

    Skoda Peaq Kofferraum: niedrige Ladekante und ebener Boden bei umgeklappter dritter Sitzreihe
    Niedrige Ladekante, ebener Boden: der Gepäckraum als Fünfsitzer, dritte Reihe umgeklappt. Bild: Automobilsalon Bellemann

    Wichtiger als die Zahl ist, wie sich der Raum teilen lässt. Die Rücksitzlehne klappt im Verhältnis 40:20:40 um, die Sitze sind längs verschiebbar und die Lehnenneigung ist einstellbar. Für lange Gegenstände bedeutet das: Der schmale Mittelteil geht um, die beiden Außenplätze bleiben nutzbar. Für Familien mit Kindersitzen ist das der entscheidende Unterschied zu einer starren 60:40-Teilung.

    Beim Öffnen ist uns die niedrige Ladekante aufgefallen. Man hebt Getränkekisten nicht über eine hohe Kante, sondern schiebt sie hinein. Im Serienumfang stecken außerdem eine Lehnenfernentriegelung im Kofferraum und ein Gepäckraumrollo mit elektrischer Entriegelung. Alle Maße je Sitzkonfiguration stehen im Beitrag zum Innenraum des Peaq mit dritter Sitzreihe.


    Skoda Peaq ISOFIX dritte Sitzreihe: Was fehlt und was der Siebensitzer kostet

    Ein Punkt, der oft übersehen wird: Der Peaq ist ab Werk ein Fünfsitzer. Die dritte Sitzreihe ist eine Option und kostet 990 Euro, in beiden Linien gleich. Sie bringt ein Ablagefach und auf beiden Seiten einen USB-Anschluss mit.

    Für Familien ist eine zweite Angabe genauso wichtig. Die offizielle Ausstattungsübersicht führt ISOFIX-Verankerungen für die äußeren Rücksitze inklusive Top-Tether und für den Beifahrersitz. Für die Sitze der dritten Reihe steht dort keine ISOFIX-Verankerung. Wer dort einen Kindersitz plant, sollte das vor der Bestellung mit dem Händler klären.

    Damit relativiert sich das Bild vom reinen Siebensitzer. Der Peaq ist ein sehr großer Fünfsitzer, der sich für 990 Euro zum Siebensitzer erweitern lässt — mit zwei zusätzlichen Plätzen, die ohne Kindersitzverankerung auskommen müssen. Wie viel Platz dort tatsächlich ist, ordnet unser Beitrag zum Peaq als Familienauto ein.


    Was uns beim Sitzen im Peaq sonst aufgefallen ist

    Neben den großen Fragen gibt es Details, die man nur im Fahrzeug bemerkt. Wir haben uns auf der Roadshow Zeit dafür genommen und alles fotografiert, was sich im Stand prüfen ließ.

    Die Türgriffe liegen bündig in der Karosserie und fahren erst zum Öffnen heraus. Das sieht sauber aus und hilft der Aerodynamik. Die Vordersitze tragen bei den höheren Ausstattungen den Namen Ergo-Komfortsitze und haben elektrisch ausfahrbare Beinauflagen sowie eine Massagefunktion — Ausstattung, die man sonst aus deutlich teureren Klassen kennt.

    Am Lenkrad sitzen echte Tasten und geriffelte Metallräder statt Sensorflächen. Der Wählschalter für die Fahrstufen liegt beim Peaq an der Lenksäule, nicht auf der Mittelkonsole wie beim kleineren Elroq. Und unter den Simply-Clever-Details steckt eine Kleinigkeit, die zum großen Bildschirm passt: ein Display-Reiniger gehört zum Serienumfang, ebenso Eiskratzer, Warnwestenfach, Regenschirmfächer und ein Tickethalter.

    Die Größenverhältnisse fallen erst neben dem Auto auf. Der Peaq misst knapp 4,90 Meter in der Länge, der Radstand beträgt 2.965 Millimeter. Dieser lange Radstand ist der Grund, warum eine dritte Sitzreihe überhaupt hineinpasst, ohne dass die zweite Reihe darunter leidet — der Platz zwischen den Achsen wird für Menschen genutzt, nicht für einen Motor.

    Im Fond ist uns die Verstellbarkeit aufgefallen. Die Rücksitze lassen sich längs verschieben, und die Lehnenneigung ist einstellbar. Wer hinten Erwachsene und ganz hinten Kinder sitzen hat, kann den Raum also aufteilen statt ihn hinzunehmen. Zusammen mit der 40:20:40-Teilung ergibt das mehr Kombinationen, als eine Zahl im Datenblatt vermuten lässt.

    Ein Detail für die Nachbarschaft: Der Peaq hat einen Außenlautsprecher, der bei langsamer Fahrt ein Geräusch erzeugt. Das ist für Elektroautos vorgeschrieben, damit Fußgänger sie hören. Bei geöffneter Tür im Stand blieb es dagegen auffällig still — kein Lüfterrauschen, kein Summen.

    Nicht beurteilen können wir, wie der Peaq fährt, wie leise er ist und was er wirklich verbraucht. Dafür braucht es Kilometer. Die Werksangaben zur Reichweite reichen von 389 bis 456 Kilometern beim Peaq 60 und von 553 bis 642 Kilometern beim Peaq 90, jeweils nach WLTP (dem genormten Messverfahren für Verbrauch und Reichweite). Die Einordnung dazu steht im Beitrag zur Reichweite des Peaq.


    Welche Linie passt zu dir? Die Entscheidung in drei Fragen

    Aus allem zusammen ergibt sich eine übersichtliche Abwägung. Drei Fragen reichen, um die Linie zu bestimmen.

    Erstens: Ist dir das Glasdach wichtiger als kühle Sitze? Dann führt der Weg zum Sportline. Du zahlst 4.900 Euro Linienaufpreis plus 1.820 Euro für das Dach und verzichtest auf die Sitzbelüftung.

    Zweitens: Kannst du bis 2027 warten? Dann bestellst du den Selection und holst das Dach nach, sobald es dort verfügbar ist. Diese Variante ist die günstigste, wenn du beides willst — kostet aber Zeit.

    Drittens: Brauchst du sieben Sitze? Dann kalkuliere 990 Euro zusätzlich ein, unabhängig von der Linie, und prüfe vorher, ob deine Kindersitze auf die äußeren Plätze der zweiten Reihe passen.

    Der Neuwagenkauf selbst läuft über einen Vertragshändler. Wer schon jetzt elektrisch fahren möchte, findet in unserem Gebrauchtwagenbestand in Wiesloch sofort verfügbare Fahrzeuge. Wartung, Inspektion und Hochvolt-Service (Arbeiten an der Antriebsbatterie und ihren Leitungen) übernimmt unsere Werkstatt in Wiesloch. Wie sich der Peaq gegen den Kodiaq schlägt, steht im Vergleich von Peaq und Kodiaq, und alle technischen Werte sammelt der Beitrag zu den technischen Daten.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Alle Fotos in diesem Beitrag entstanden am 25. Juli 2026 auf der Škoda-Roadshow in Mannheim und zeigen ein Ausstellungsfahrzeug. Einzelne Besucher sind unkenntlich gemacht. Faktenstand: 26.08.2026; maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angaben von Škoda.

    Häufige Fragen

    Hat der Škoda Peaq ein Panoramadach?

    Ja, aber gegen Aufpreis und vorerst nur für den Sportline. Das Panoramaglasdach mit Dynamic Shade Control kostet 1.820 Euro. Es ist mit über 2,1 Quadratmetern Glasfläche das größte, das Škoda je in ein Serienfahrzeug gebaut hat. Für die Linie Selection soll es nach Herstellerangaben ab dem ersten Quartal 2027 bestellbar sein.

    Ist das Panoramadach beim Peaq Serienausstattung?

    Nein. In der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht steht es als Aufpreisposition mit 1.820 Euro, und zwar ausschließlich in der Spalte des Sportline. Für den Selection ist es dort mit einem Strich als nicht lieferbar geführt. Serienmäßig hat der Peaq ein festes Blechdach mit Dachreling.

    Lässt sich das Panoramadach im Peaq öffnen?

    Nein, es ist eine feste Glasfläche und kein Schiebedach. Statt aufzuschieben wird es abgedunkelt: Neun Segmente lassen sich elektrisch dunkler oder heller schalten. Gesteuert wird das über das Infotainment und über ein Touchfeld in der Dachkonsole neben dem Innenspiegel. Ein Stoffrollo gibt es dadurch nicht.

    Hat der Škoda Peaq ein drehbares Display?

    Nein. Das Studienfahrzeug Vision 7S hatte ein drehbares Display, das Serienmodell hat es nicht. Škoda beschreibt den Bildschirm offiziell als vertikal angeordnetes Infotainment-Display mit 13,6 Zoll. Es steht fest im Hochformat. Auf unseren eigenen Fotos aus dem Fahrzeug ist diese Ausrichtung klar zu sehen.

    In welchem Paket steckt das Head-up-Display beim Peaq?

    Im Ausstattungspaket Advanced. Škoda liefert dort ein Augmented-Reality-Head-up-Display, das Hinweise scheinbar auf die Fahrbahn legt statt sie nur als Symbol einzublenden. Einzeln steht es in der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht nicht zur Wahl.

    Hat der Škoda Peaq eine Standheizung?

    Eine klassische Standheizung mit Brennstoff führt Škoda für den Peaq nicht. Stattdessen ist eine Wärmepumpe an Bord, und über Škoda Care Connect lässt sich die Klimasteuerung per App bedienen. Diese Fernfunktionen sind laut Preisliste zehn Jahre lang kostenlos enthalten.

    Wie groß ist der Kofferraum im Škoda Peaq?

    Als Fünfsitzer fasst der Peaq bis zu 935 Liter. Das ist der größte Kofferraum in Škodas aktueller Modellpalette. Die Rücksitzlehne lässt sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen, die Sitze sind längs verschiebbar und die Lehnenneigung ist einstellbar.

    Ist der Škoda Peaq serienmäßig ein Siebensitzer?

    Nein. Die dritte Sitzreihe ist eine Option und kostet 990 Euro, in beiden Linien gleich. Sie bringt ein Ablagefach und auf beiden Seiten einen USB-Anschluss mit. Ohne diese Option ist der Peaq ein Fünfsitzer.

    Gibt es ISOFIX in der dritten Sitzreihe des Peaq?

    Nein. Die offizielle Ausstattungsübersicht führt ISOFIX-Verankerungen für die äußeren Rücksitze inklusive Top-Tether sowie für den Beifahrersitz. Für die Sitze der dritten Reihe ist keine ISOFIX-Verankerung aufgeführt. Wer dort einen Kindersitz plant, sollte das vor der Bestellung prüfen.

    Was kostet der Škoda Peaq?

    Nach der offiziellen Preisübersicht mit Stand 23. Juni 2026 beginnt der Peaq 60 mit 150 kW bei 49.900 Euro als Selection und 54.800 Euro als Sportline. Der Peaq 90 startet bei 57.900 beziehungsweise 62.800 Euro, der Allradler 90x bei 60.400 beziehungsweise 65.300 Euro.

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