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Inhalt dieses Artikels
- Škoda Peaq Selection oder Sportline 2026: welche Ausstattungslinie sich lohnt
- Kurzantwort
- Selection und Sportline: die zwei Linien des Škoda Peaq
- Was die Škoda Peaq Selection bietet
- Was die Škoda Peaq Sportline zusätzlich bringt
- Selection oder Sportline: die Unterschiede im Überblick
- Kostet die Sportline mehr Leistung? Der Aufpreis im Klartext
- Zwei Dinge, die es nur in einer der beiden Linien gibt
- Für wen sich der Škoda Peaq Selection lohnt
- Für wen sich die Sportline lohnt
- Selection oder Sportline: was beim Wiederverkauf zählt
- Häufige Fehler bei der Wahl der Ausstattungslinie
- Wie sich Selection und Sportline im Alltag anfühlen
- Welche Linie mit welchem Antrieb?
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)
Škoda Peaq Selection oder Sportline 2026: welche Ausstattungslinie sich lohnt
Wer den Škoda Peaq bestellen möchte, trifft nach der Wahl des Antriebs die zweite wichtige Entscheidung: Selection oder Sportline. Škoda bietet den großen 7-Sitzer in genau diesen beiden Ausstattungslinien an, jede davon mit allen drei Antrieben. Die Selection ist die Basis und startet bei 49.900 Euro, die sportlichere Sportline beginnt bei 54.800 Euro. Zwischen beiden liegen rund 4.900 Euro, und die Frage ist, was dieser Aufpreis wirklich bringt.
Die kurze Antwort vorweg: Antrieb, Batterie und Reichweite sind bei beiden Linien identisch. Der Preisunterschied ist aber kleiner, als die Listenpreise vermuten lassen — weil die Sportline zwei Ausstattungspakete schon mitbringt, die in der Selection Aufpreis kosten. Dieser Beitrag rechnet das vor und zeigt, für welchen Fahrer sich welche Linie lohnt.
Kurzantwort
Selection und Sportline: die zwei Linien des Škoda Peaq
Škoda hält die Struktur des Peaq bewusst einfach. Statt vieler verschachtelter Ausstattungsstufen gibt es zwei klare Linien. Die Selection ist die Basis und deckt die gesamte wichtige Technik des Peaq ab. Die Sportline setzt darauf auf und gibt dem Auto einen sportlicheren Auftritt. Jede Linie lässt sich mit jedem der drei Antriebe kombinieren, die Škoda schlicht 60, 90 und 90x nennt. Daraus ergeben sich sechs mögliche Fahrzeuge.
Der wichtigste Gedanke für die Entscheidung ist, dass die Sportline keine bessere Technik bedeutet. Sie hat denselben Motor, dieselbe Batterie und dieselbe Reichweite wie die entsprechende Selection. Was die Sportline anders macht, ist ihr Erscheinungsbild und ein Paket sportlicherer Ausstattungs-Details. Wer also glaubt, mit der Sportline automatisch mehr Auto zu bekommen, sollte genau hinschauen: Man bekommt ein anderes Auftreten, nicht mehr Leistung.
Diese klare Trennung macht die Wahl leichter, als es sechs Preise auf den ersten Blick vermuten lassen. Zuerst wählt man den Antrieb nach Reichweite und Bedarf, dann entscheidet man über die Linie nach Optik und Komfort. Welche der drei Antriebsvarianten überhaupt zur eigenen Nutzung passt, klärt vorab der Vergleich von Peaq 60, 90 und 90x.
Was die Škoda Peaq Selection bietet
Die Selection ist kein abgespecktes Einstiegsmodell. Wärmepumpe, dreizonige Klimaautomatik, das 13,6-Zoll-Display, Navigation, Voll-LED-Scheinwerfer und der Schnellladeanschluss sind serienmäßig an Bord — die Substanz des Autos bekommt man also vollständig.
Nicht serienmäßig sind dagegen einige Komfort- und Assistenzfunktionen, die viele intuitiv erwarten. Elektrische Sitze mit Memory, der Travel Assist und die 230-Volt-Steckdose im Gepäckraum stecken im Paket Clever für 1.600 Euro. Das Matrix-Licht und die 360-Grad-Kamera folgen im Paket Plus, das zusammen mit Clever 3.110 Euro kostet. Genau diese beiden Pakete sind in der Sportline bereits enthalten — und darum geht es bei der Aufpreis-Frage.
Beim Sitzkomfort lohnt der genaue Blick. Elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion sind in der Selection nicht serienmäßig — sie stecken im Paket Clever für 1.600 Euro. In der Sportline gehören sie zum Lieferumfang. Wer in der Selection auf elektrische Sitze verzichtet, spart Geld; wer sie möchte, sollte das Paket in die Rechnung aufnehmen. Der Innenraum der Selection ist heller und klassischer gehalten als bei der Sportline, was viele als angenehm ruhig empfinden.
Für die meisten Familien ist die Selection damit die vernünftige Wahl. Sie ist die günstigste Version je Antrieb, bietet aber alles, was den Peaq als Familien-Elektroauto ausmacht. Wer beim Auto vor allem auf Platz, Reichweite und einen fairen Preis achtet, findet in der Selection genau das richtige Angebot. Der Aufpreis zur Sportline lässt sich dann in die Ausstattung oder in eine höhere Antriebsvariante stecken.
Was die Škoda Peaq Sportline zusätzlich bringt
Die Sportline richtet sich an alle, denen das Aussehen wichtig ist. Ihr Markenzeichen sind glänzend schwarze Anbauteile mit hohem Kontrast, die dem Peaq einen deutlich sportlicheren Auftritt geben. Dazu kommen serienmäßig 20-Zoll-Leichtmetallräder, die die Radhäuser besser füllen und das Auto tiefer und satter wirken lassen. Wer noch mehr will, kann 21-Zoll-Räder als Option wählen.
Auch im Innenraum unterscheidet sich die Sportline deutlich. Sie kommt mit elektrisch verstellbaren Sportsitzen, die einen besseren Seitenhalt bieten und integrierte Kopfstützen haben. Dazu gibt es ein Sportlenkrad mit drei Speichen und Škoda-Schriftzug sowie Pedale in Aluminium-Optik. Der Innenraum ist insgesamt dunkler gehalten, mit einem schwarzen Dachhimmel und sorgfältig gewählten Materialien. Das charakteristische schwarze Kontrastdach ist zusätzlich als Option erhältlich — allerdings nur zusammen mit einer Metallic-Lackierung, sodass in Summe 1.500 Euro zusammenkommen. Wie sich der Innenraum in den einzelnen Design Selections unterscheidet, zeigt der Beitrag zum Innenraum des Peaq mit drei Sitzreihen.
Wichtig für die ehrliche Einordnung: All diese Punkte sind Optik und Komfort, keine Technik. Die Sportline fährt nicht weiter und nicht schneller als die vergleichbare Selection. Sie sieht sportlicher aus und fühlt sich innen sportlicher an. Für viele Käufer ist genau das den Aufpreis wert, für andere ist es verzichtbar. Beides ist eine legitime Entscheidung, es gibt kein richtig oder falsch.
Selection oder Sportline: die Unterschiede im Überblick
Die folgende Übersicht stellt die wichtigsten Unterschiede der beiden Linien gegenüber. Sie hilft, den Aufpreis für die Sportline gegen den eigenen Geschmack abzuwägen.
| Merkmal | Selection | Sportline |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 49.900 € | ab 54.800 € |
| Aufpreis je Antrieb, Grundpreise | — | 4.900 € |
| Aufpreis bei gleichem Paket | — | 1.590 bis 1.790 € |
| Pakete Clever und Plus | 3.110 € Aufpreis | Serie |
| Antriebe | 60, 90, 90x | 60, 90, 90x (identisch) |
| Leistung / Reichweite | wie Sportline | wie Selection |
| Räder serienmäßig | kleinere Felgen | 20 Zoll (21 Zoll optional) |
| Sitze | Komfortsitze mit Memory | Sportsitze mit Seitenhalt |
| Optik außen | klassisch, ruhig | glänzend schwarze Details |
| Innenraum | heller, klassisch | dunkel, schwarzer Dachhimmel |
| Dach in Schwarz | nicht vorgesehen | optional |
Die Tabelle macht das Muster klar. Beim Antrieb nehmen sich beide Linien nichts, bei der Ausstattung schon: Was in der Selection als Clever und Plus 3.110 Euro kostet, ist in der Sportline Serie. Deshalb ist der echte Abstand deutlich kleiner als die 4.900 Euro der Grundpreise.
Kostet die Sportline mehr Leistung? Der Aufpreis im Klartext
Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Sportline automatisch mehr Leistung bedeutet. Beim Peaq ist das nicht so. Der Sportline 60 hat exakt denselben Antrieb wie der Selection 60, nämlich 150 kW. Beim 90 sind es jeweils 210 kW und beim Allrad 90x jeweils 220 kW. Auch die Batterien und die Reichweiten sind gleich. Der Name Sportline bezieht sich beim Peaq allein auf Optik und Ausstattung.
Für die Kaufentscheidung ist das eine wichtige Klarstellung. Wer mehr Leistung oder mehr Reichweite möchte, erreicht das über die Wahl des Antriebs, nicht über die Linie. Ein Selection 90x mit Allrad ist stärker als ein Sportline 60, obwohl er zur ruhigeren Linie gehört. Der Aufpreis für die Sportline fließt also nicht in den Antrieb, sondern in das Erscheinungsbild und die Sportsitze.
Beim Preis lohnt eine zweite Rechnung. Die 4.900 Euro gelten nur, wenn man die nackten Grundpreise vergleicht. In der Sportline sind die Pakete Clever und Plus aber bereits enthalten. Sichtbar wird das an den Paketpreisen selbst: Das Advanced-Paket kostet in der Selection 4.260 Euro, in der Sportline nur 1.150 Euro — weil dort die darunterliegenden Stufen schon drin sind.
Vergleicht man beide Linien auf gleichem Ausstattungsniveau, sieht die Rechnung so aus:
| Vergleich bei gleicher Ausstattung | Selection | Sportline | Differenz |
|---|---|---|---|
| jeweils mit Advanced-Paket | 49.900 + 4.260 = 54.160 € | 54.800 + 1.150 = 55.950 € | 1.790 € |
| jeweils mit Maxx-Paket | 49.900 + 6.720 = 56.620 € | 54.800 + 3.410 = 58.210 € | 1.590 € |
Aus 4.900 Euro werden also 1.590 bis 1.790 Euro. Für diesen Betrag bekommt man die schwarzen Anbauteile, die 20-Zoll-Räder, die Sportsitze und den dunklen Innenraum. Das ändert die Entscheidung für viele: Wer ohnehin ein Ausstattungspaket plant, zahlt für die Sportline deutlich weniger Aufpreis, als der Listenpreis vermuten lässt.
Umgekehrt gilt: Wer bewusst ohne Pakete bestellt und mit der puren Serienausstattung zufrieden ist, für den bleiben die vollen 4.900 Euro stehen. Dann ist die Selection klar die günstigere Wahl, und das Geld lässt sich in den größeren Akku oder den Allrad stecken. Wie sich der Preis über die sechs Versionen verteilt, zeigt die aktuelle Škoda Peaq Preisliste mit allen offiziellen Preisen.
Zwei Dinge, die es nur in einer der beiden Linien gibt
Bei aller Ähnlichkeit gibt es zwei Ausstattungen, die sich nicht frei kombinieren lassen — und beide sind für viele Käufer ein echtes Kriterium.
Das Panoramaglasdach für 1.820 Euro ist der Sportline vorbehalten. Für die Selection soll es nach Herstellerangaben erst ab dem ersten Quartal 2027 bestellbar sein. Es ist mit über zwei Quadratmetern das größte Glasdach, das Škoda je verbaut hat, und lässt sich in neun Segmenten elektrisch abdunkeln. Wer es haben möchte, muss zur Sportline greifen. Wie es funktioniert und was es im Alltag bringt, beschreibt der Beitrag zum Panoramadach des Škoda Peaq.
Die belüfteten Vordersitze für 340 Euro gibt es dagegen ausschließlich in der Selection. Sie setzen eine Design Selection der Suite-Reihe voraus, und die bietet die Sportline nicht an. Wer im Sommer auf gekühlte Sitze Wert legt, ist damit in der Basislinie besser aufgehoben.
Beides zusammen ist in keiner Konfiguration bestellbar. Wer sowohl das Glasdach als auch belüftete Sitze möchte, muss sich entscheiden — oder auf das Modelljahr 2027 warten. Das ist der klarste Fall, in dem nicht der Geschmack, sondern die Bestellbarkeit die Linie vorgibt. Alle Farben, Räder und Pakete mit ihren Preisen listet der Beitrag zu Farben und Ausstattung des Peaq.
Für wen sich der Škoda Peaq Selection lohnt
Die Selection ist die richtige Wahl für alle, die den Peaq als praktisches, bezahlbares Familienauto sehen. Wer vor allem Platz für die Familie, eine gute Reichweite und einen fairen Einstiegspreis sucht, bekommt genau das. Antrieb, Akku und Reichweite sind identisch zur Sportline — bei der Substanz verpasst man mit der Basis nichts. Wer allerdings elektrische Sitze, Travel Assist oder Matrix-Licht möchte, sollte das Paket Clever oder Plus einplanen.
Besonders sinnvoll ist die Selection, wenn das Budget begrenzt ist oder wenn der Aufpreis lieber in einen stärkeren Antrieb fließen soll. Auch wer einen ruhigen, klassischen Auftritt bevorzugt und mit den serienmäßigen Rädern zufrieden ist, trifft mit der Selection die passende Entscheidung. Der hellere Innenraum und die Komfortsitze mit ausfahrbaren Oberschenkelauflagen machen sie zudem zu einer sehr angenehmen Wahl für lange Strecken.
Unterm Strich ist die Selection die vernünftige Basis, die für die meisten Käufer vollkommen ausreicht. Sie ist der günstigste Weg in den Peaq und lässt trotzdem keine Substanz vermissen. Wer sich unsicher ist, fährt mit der Selection selten falsch. Gerade als erstes Elektroauto ist sie ein sicherer Griff, weil sie ohne Kompromisse bei der Technik den günstigsten Einstieg bietet und im Alltag nichts vermissen lässt.
Für wen sich die Sportline lohnt
Die Sportline lohnt sich für alle, denen das Auto auch optisch gefallen und sportlich wirken soll. Die glänzend schwarzen Details, die großen Räder und das mögliche schwarze Dach geben dem Peaq einen eigenständigen, markanten Auftritt. Wer Wert auf diesen Look legt, bekommt ihn ausschließlich über die Sportline.
Dazu kommen die Sportsitze mit besserem Seitenhalt, die manche Fahrer dem reinen Komfortsitz vorziehen, sowie das Sportlenkrad und die Aluminium-Pedale. Diese Details schaffen ein sportlicheres Gefühl am Steuer, auch wenn der Antrieb derselbe bleibt. Für Käufer, denen die Atmosphäre im Auto wichtig ist, ist das ein spürbarer Unterschied im Alltag.
Der Aufpreis von rund 4.900 Euro sollte dabei bewusst eingeplant werden. Er lohnt sich, wenn die Optik und die Sitze für Sie einen echten Mehrwert haben. Wer dagegen mit dem Auto vor allem von A nach B kommen und dabei sparen möchte, für den ist die Sportline eher ein Extra als eine Notwendigkeit. Wer die volle Ausstattung ohnehin plant und die Optik liebt, findet in der Sportline die stimmige Wahl.
Ein guter Anhaltspunkt ist die geplante Haltedauer. Wer den Peaq viele Jahre fahren will, hat länger Freude an einer Optik, die ihm wirklich gefällt, und für den kann sich der Aufpreis über die Zeit relativieren. Wer das Auto dagegen über einen kürzeren Leasing-Zeitraum nutzt, sollte den Aufpreis nüchterner betrachten, weil er sich auf wenige Jahre verteilt. Auch die Kombination mit den Optionen spielt eine Rolle: Wer die Sportline wählt und zusätzlich 21-Zoll-Räder, eine besondere Lackierung und Komfort-Pakete addiert, landet schnell in einer Preisregion, in der sich der Blick auf die nächsthöhere Antriebsvariante lohnt. Am Ende ist die Sportline immer dann die richtige Wahl, wenn die Entscheidung aus Überzeugung für die Optik fällt und nicht nur aus dem Wunsch, das Topmodell zu haben.
Selection oder Sportline: was beim Wiederverkauf zählt
Ein Punkt, der bei der Wahl der Linie oft vergessen wird, ist der spätere Wiederverkauf. Ausstattungslinien altern unterschiedlich am Gebrauchtwagenmarkt. Sportliche Linien mit auffälliger Optik und großen Rädern sprechen eine bestimmte Käufergruppe an, während eine ruhigere Basisausstattung breiter gefragt ist. Für den Wiederverkauf kann beides Vor- und Nachteile haben.
Die Sportline mit ihrem markanten Auftritt findet oft schneller einen Käufer, der genau diesen Look sucht, kann aber Interessenten abschrecken, die es dezent mögen. Die Selection ist neutraler und passt einem größeren Publikum, wirkt dafür weniger besonders. In der Praxis gleicht sich das häufig aus, sodass der Wiederverkaufswert selten allein an der Linie hängt.
Wichtiger für den Restwert sind meist andere Faktoren: eine gängige Lackierung, eine sinnvolle statt extremer Ausstattung und der mittlere Antrieb mit großer Batterie. Wer den Peaq nach einigen Jahren wieder verkaufen möchte, sollte diese Punkte stärker gewichten als die Frage Selection oder Sportline. Wer sich ohnehin unsicher ist, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand ein Gefühl dafür, welche Ausstattungen am Markt besonders gefragt sind.
Häufige Fehler bei der Wahl der Ausstattungslinie
Bei der Entscheidung zwischen Selection und Sportline schleichen sich ein paar typische Denkfehler ein, die sich leicht vermeiden lassen.
Der erste Fehler ist, die Sportline für mehr Leistung zu halten. Der Antrieb ist bei beiden Linien identisch. Wer Kraft will, wählt den Antrieb 90 oder 90x, nicht die Linie.
Der zweite Fehler ist, aus reiner Freude an der Optik das Budget für den passenden Antrieb zu opfern. Wer viel Langstrecke fährt, aber wegen der Sportline beim kleinen Akku bleibt, ärgert sich später über häufigere Ladepausen. In diesem Fall ist eine Selection mit großem Akku die klügere Wahl. Die Reichweite ist bei beiden Linien gleich, entscheidend ist der Antrieb, wie der Beitrag zur Škoda Peaq Reichweite zeigt.
Der dritte Fehler ist, sich von großen 21-Zoll-Rädern blenden zu lassen. Für das 21-Zoll-Rad Dugong mit Sportbereifung nennt Škoda einen Abschlag von rund 55 Kilometern Reichweite — das ist deutlich mehr, als die meisten erwarten. Wer viel Langstrecke fährt, bleibt besser bei den serienmäßigen 20-Zöllern.
Der vierte Fehler ist der teuerste: nur die Grundpreise zu vergleichen. Wer die 4.900 Euro sieht und automatisch zur Selection greift, übersieht, dass dort zwei Pakete fehlen. Rechnet man sie dazu, schrumpft der Abstand auf 1.590 bis 1.790 Euro.
Wie sich Selection und Sportline im Alltag anfühlen
Auf dem Papier klingt der Unterschied klar, im Alltag zeigt er sich in Details. Wer in eine Selection einsteigt, erlebt einen hellen, ruhigen Innenraum und bequeme Komfortsitze, die sich fein einstellen lassen. Für lange Familienfahrten mit vielen Stunden am Stück ist das eine angenehme Umgebung. Die kleineren Serienräder schlucken Unebenheiten etwas weicher, was auf schlechten Straßen spürbar ist.
Die Sportline vermittelt vom ersten Moment an ein sportlicheres Gefühl. Die Sportsitze umschließen den Körper stärker und geben in Kurven mehr Halt, was sportliche Fahrer schätzen. Der dunklere Innenraum mit schwarzem Dachhimmel wirkt intimer und wertiger, manche empfinden ihn an trüben Tagen aber auch als etwas dunkel. Die großen Räder sehen gut aus, übertragen kurze Stöße dafür etwas direkter.
Nutzbarkeit und Reichweite sind bei beiden gleich — die Wahl ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern von zwei Charakteren. Wer die Möglichkeit hat, sollte beide Sitzvarianten einmal probesitzen; der Unterschied zwischen Komfort- und Sportsitz lässt sich schlecht beschreiben und gut erfühlen.
Welche Linie mit welchem Antrieb?
Weil sich jede Linie mit jedem Antrieb kombinieren lässt, entstehen sechs Fahrzeuge mit klaren Rollen. Der Selection 60 ist der günstige Einstieg für alle, die ein bezahlbares Familien-Elektroauto suchen. Der Selection 90 bietet die höchste Reichweite zum vernünftigen Preis. Der Selection 90x fügt Allrad für Zugkraft und Sicherheit bei jedem Wetter hinzu, ohne den Aufpreis für die Optik.
Auf der Sportline-Seite sind die Rollen ähnlich, nur mit dem sportlicheren Auftritt. Der Sportline 60 ist der günstigste Weg zum markanten Look, der Sportline 90 verbindet Optik mit maximaler Reichweite, der Sportline 90x ist die vollständig ausgestattete Topversion mit Allrad und Sport-Design. Wer das teuerste Modell wählt und zusätzlich Optionen dazunimmt, kann beim Peaq übrigens die Marke von 75.000 Euro überschreiten, womit er zu den teuersten Škoda überhaupt zählt.
Für die meisten Interessenten führt der einfachste Weg über zwei Fragen. Erstens: Wie viel Reichweite und Antrieb brauche ich wirklich? Das entscheidet über 60, 90 oder 90x. Zweitens: Ist mir die Optik den Aufpreis wert? Das entscheidet über Selection oder Sportline. Wer beide Fragen ehrlich beantwortet, landet fast automatisch bei der passenden der sechs Versionen. Den vollständigen Überblick über das Modell bietet der Übersichtsbeitrag zum Škoda Peaq.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Angaben zu den beiden Ausstattungslinien stammen aus der offiziellen Kommunikation und der Modell-Übersicht von Škoda Deutschland zum Bestellstart. Die Preise der Selection- und Sportline-Versionen bestätigen Motor1 und connect. Eine Einordnung der teuersten Konfigurationen liefert auto motor und sport. Die technischen Grunddaten dokumentiert außerdem Auto Zeitung. Die in diesem Beitrag genannten Paket- und Optionspreise lassen sich im Konfigurator von Škoda Deutschland nachvollziehen, abgerufen am 26. August 2026. Diese Quellen ergänzen die praktische Einordnung aus Sicht des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch.
Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)
Am 26. August 2026 ist die Aufpreis-Frage neu gerechnet. Der Beitrag nannte zuvor durchgehend rund 4.900 Euro Unterschied und beschrieb die Sportline als reine Optik-Entscheidung. Beides greift zu kurz: In der Sportline sind die Pakete Clever und Plus serienmäßig, die in der Selection zusammen 3.110 Euro kosten. Auf gleichem Ausstattungsniveau bleiben 1.590 bis 1.790 Euro Unterschied. Korrigiert ist außerdem die Angabe, die Selection habe elektrisch verstellbare Sitze mit Memory serienmäßig — sie gehören zum Paket Clever. Neu ist ein Abschnitt zu den beiden Ausstattungen, die sich nicht kombinieren lassen: Panoramaglasdach nur in der Sportline, belüftete Vordersitze nur in der Selection. Beobachtungspunkt: die Freigabe des Panoramaglasdachs für die Selection ab dem ersten Quartal 2027. Letzter Stand der Werte: 26.08.2026.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Selection und Sportline?
Die Selection ist die Basislinie des Peaq, die Sportline die sportlichere Variante darüber. Der Unterschied liegt vor allem in Optik und Ausstattung, nicht in der Technik. Die Sportline bringt glänzend schwarze Anbauteile, serienmäßig 20-Zoll-Räder, elektrisch verstellbare Sportsitze, ein Sportlenkrad und einen dunkler gehaltenen Innenraum mit schwarzem Dachhimmel. Antrieb, Leistung und Reichweite sind bei beiden Linien identisch. Die Sportline kostet je Antrieb rund 4.900 Euro mehr.
Lohnt sich der Škoda Peaq Sportline?
Das hängt davon ab, ob man ohnehin ein Ausstattungspaket plant. Wer in der Selection zum Advanced- oder Maxx-Paket greifen würde, zahlt für die Sportline am Ende nur 1.590 bis 1.790 Euro mehr und bekommt dafür schwarze Details, 20-Zoll-Räder und Sportsitze — dann lohnt sie sich fast immer. Wer dagegen bewusst ohne Pakete bestellt, für den bleiben die vollen 4.900 Euro stehen, und die Selection ist die günstigere Wahl.
Welche Ausstattungslinie sollte ich beim Škoda Peaq wählen?
Geh in drei Schritten vor. Erstens den Antrieb wählen, denn er bestimmt Reichweite und Preisniveau. Zweitens ehrlich prüfen, ob du ein Ausstattungspaket möchtest — elektrische Sitze, Travel Assist und Matrix-Licht stecken darin. Drittens erst dann die Linie entscheiden: Planst du ein Paket, ist die Sportline nur 1.590 bis 1.790 Euro teurer. Bestellst du ohne Paket, sind es die vollen 4.900 Euro.
Was kostet der Aufpreis für den Škoda Peaq Sportline?
Nominal sind es 4.900 Euro je Antrieb: 49.900 gegen 54.800 Euro beim 60er, 57.900 gegen 62.800 Euro beim 90er und 60.400 gegen 65.300 Euro beim Allrad-90x. Diese Zahl greift aber zu kurz, weil in der Sportline die Pakete Clever und Plus serienmäßig sind, die in der Selection zusammen 3.110 Euro kosten. Vergleicht man beide Linien mit demselben Ausstattungspaket, bleiben nur 1.590 bis 1.790 Euro Unterschied.
Hat der Škoda Peaq Sportline mehr Leistung?
Nein. Die Sportline hat exakt dieselben Antriebe wie die Selection. Der Sportline 60 leistet wie der Selection 60 150 kW, der 90 leistet 210 kW und der 90x als Allrad 220 kW. Auch die Batterien und damit die Reichweiten sind identisch. Der Name Sportline steht beim Peaq also für ein sportlicheres Aussehen und Ausstattungs-Details, nicht für einen stärkeren oder schnelleren Antrieb. Wer mehr Leistung sucht, wählt den Antrieb 90x, nicht die Linie.
Welche Felgen hat der Škoda Peaq Sportline?
Der Peaq Sportline steht serienmäßig auf 20-Zoll-Leichtmetallrädern. Optional sind 21-Zoll-Räder erhältlich. Die Selection fährt in der Basis auf kleineren Rädern, größere Felgen lassen sich dort gegen Aufpreis wählen. Größere Räder sehen sportlicher aus und füllen die Radhäuser besser, können den Federungskomfort aber leicht verringern und die Reichweite geringfügig senken. Wer viel auf schlechten Straßen fährt, sollte das bei der Wahl bedenken.
Welche Sitze hat die Škoda Peaq Selection?
Die Selection kommt mit elektrisch verstellbaren Komfortsitzen. Dazu gehören eine elektrische Lordosenstütze und elektrisch ausfahrbare Oberschenkelauflagen mit Memory-Funktion, die auf langen Strecken für Entlastung sorgen. Die Sportline setzt stattdessen auf elektrisch verstellbare Sportsitze mit besserem Seitenhalt und integrierten Kopfstützen. Beide Sitzvarianten sind hochwertig, die Selection ist eher auf Langstrecken-Komfort, die Sportline eher auf sportlichen Halt ausgelegt.
Gibt es den Škoda Peaq auch ohne die schwarzen Sportline-Details?
Ja, dafür ist die Selection da. Sie kommt in der klassischen, ruhigeren Optik ohne die glänzend schwarzen Anbauteile der Sportline. Wer einen zurückhaltenden Auftritt bevorzugt, ist mit der Selection richtig. Umgekehrt bekommt man das charakteristische schwarze Dach und die dunklen Akzente nur über die Sportline. Beide Linien lassen sich mit den regulären Lackierungen aus der Peaq-Farbpalette kombinieren, sodass am Ende ein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Wo kann ich mich zum Škoda Peaq beraten lassen?
Rund um Wiesloch, Walldorf und Heidelberg ist der Automobilsalon Bellemann als Škoda-Servicepartner der Ansprechpartner für Beratung, Wartung und Service. Die Vermittlung eines Neuwagens läuft über den Vertragshändler der Marke, dort entsteht auch der Kaufvertrag. Wer nicht auf die Auslieferung warten möchte oder ein günstigeres Elektroauto sucht, findet im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand sofort verfügbare Alternativen.