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E-Mobilität & Förderung

Skoda Peaq vs Kodiaq 2026: Elektro-7-Sitzer oder Verbrenner?

Skoda Peaq vs Kodiaq 2026: Der Diesel zieht 500 kg mehr, der Peaq fährt im Alltag günstiger. Platz, Reichweite, Anhängelast und Kosten ehrlich verglichen.

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Skoda Peaq vs Kodiaq 2026: elektrischer 7-Sitzer und Verbrenner-SUV im Vergleich
Skoda Peaq vs Kodiaq 2026 Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Škoda Peaq 2026: das 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro mit bis zu 642 km
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Skoda Peaq oder Kodiaq: welcher große Skoda-Siebensitzer 2026 zu dir passt
    2. Kurzantwort
    3. Was ist der Unterschied zwischen Peaq und Kodiaq?
    4. Ist der Skoda Peaq größer als der Kodiaq?
    5. Hat der Kodiaq sieben Sitze wie der Peaq?
    6. Reichweite, Laden und Tanken: der entscheidende Alltagsunterschied
    7. Kann der Peaq so viel ziehen wie der Kodiaq-Diesel?
    8. Gibt es den Skoda Peaq als Verbrenner?
    9. Was kostet der Peaq im Vergleich zum Kodiaq?
    10. Wie unterscheiden sich die laufenden Kosten von Peaq und Kodiaq?
    11. Zukunftssicherheit: Verbrennerverbot, Restwert und Software
    12. Lohnt sich der Umstieg vom Kodiaq auf den Peaq?
    13. Für wen bleibt der Kodiaq die bessere Wahl?
    14. Wann kam der Peaq, und bleibt der Kodiaq im Programm?
    15. Peaq oder Kodiaq? Eine ehrliche Beratung lohnt sich
    16. Quellen und weiterführende Informationen

    Skoda Peaq oder Kodiaq: welcher große Skoda-Siebensitzer 2026 zu dir passt

    Mit dem Skoda Peaq steht seit dem 23. Juni 2026 ein großer, rein elektrischer Siebensitzer im Programm. Gleichzeitig bleibt der bewährte Skoda Kodiaq weiter im Angebot. Damit stehen bei Škoda zum ersten Mal zwei große Familien-SUV direkt nebeneinander: eines elektrisch, eines mit Verbrenner. Für viele Familien lautet die Frage deshalb gerade ganz konkret: Peaq oder Kodiaq?

    Škoda selbst beschreibt den Peaq als die elektrische Alternative zum Kodiaq. Verschwinden wird der Kodiaq aber nicht. Beide bieten viel Platz und bis zu sieben Sitze, gehen das Thema Antrieb aber völlig unterschiedlich an. Dieser Vergleich nimmt sich beide Seiten ehrlich vor und sagt klar, für welchen Alltag welches Auto die bessere Wahl ist – ohne den Verbrenner schlechtzureden und ohne das Elektroauto schönzurechnen.


    Kurzantwort


    Was ist der Unterschied zwischen Peaq und Kodiaq?

    Der wichtigste Unterschied ist der Antrieb. Der Peaq fährt rein elektrisch auf der weiterentwickelten Konzern-Plattform MEB+ mit 400 Volt. Der Kodiaq fährt mit Verbrenner und ist als Benziner, Diesel oder als Plug-in-Hybrid zu haben, also einem Auto mit Verbrennungsmotor und zusätzlichem, an der Steckdose ladbarem Elektromotor. Aus diesem einen Unterschied ergibt sich fast alles Weitere: wie du nachlädst oder tankst, wie weit du am Stück kommst, was der Unterhalt kostet und ob du gefördert wirst.

    Beim Antriebsangebot ist der Kodiaq breiter aufgestellt. Es gibt ihn als 1.5 TSI Mildhybrid mit 150 PS, als 2.0 TDI Diesel mit 150 oder 193 PS und als Kodiaq iV mit 204 PS Systemleistung. Mildhybrid bedeutet dabei, dass ein kleiner Elektromotor den Benziner unterstützt, ohne dass man extern lädt. Der Peaq dagegen kommt in drei rein elektrischen Stufen: Peaq 60 mit 204 PS, Peaq 90 mit 286 PS und Peaq 90x mit 299 PS und Allrad. Welche der drei Peaq-Stufen zu welchem Fahrprofil passt, ordnet der Vergleich der Peaq-Varianten 60, 90 und 90x ein.


    Ist der Skoda Peaq größer als der Kodiaq?

    Ja, der Peaq ist länger. Er misst knapp 4,90 Meter, der Kodiaq rund 4,76 Meter bei 1,86 Meter Breite und 1,66 Meter Höhe. In der Praxis ist der Unterschied im Innenraum oft größer, als die 14 Zentimeter vermuten lassen, weil der Peaq als Elektroauto ohne Mitteltunnel und mit langem Radstand von 2,97 Metern besonders viel Bein- und Fußraum schafft.

    Beide sind ausgewachsene Familienautos mit drei Sitzreihen. Der Kodiaq ist seit Jahren für sein durchdachtes Raumkonzept und die vielen praktischen Detaillösungen bekannt, die Škoda „Simply Clever” nennt – vom Eiskratzer in der Tankklappe bis zu den Türkantenschützern. Der Peaq übernimmt diese Familien-DNA und legt beim reinen Platzgefühl noch zu. Wie sich die dritte Sitzreihe und der Alltag mit Kindersitzen im Peaq schlagen, beschreibt der Beitrag zum Innenraum des Peaq als 7-Sitzer. Beim Kofferraum liegen beide hoch: Der Peaq fasst als Fünfsitzer 935 Liter, mit umgeklappten Sitzen bis zu 2.150 Liter, und bietet zusätzlich einen kleinen vorderen Stauraum von 37 Litern für die Ladekabel.


    Hat der Kodiaq sieben Sitze wie der Peaq?

    Als Benziner und Diesel ja, als Plug-in-Hybrid nein. Genau hier liegt ein wichtiger Unterschied, den viele übersehen: Der Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid ist nur ein Fünfsitzer, weil der Antriebsakku den Platz der dritten Sitzreihe belegt. Wer einen Kodiaq mit sieben Sitzen will, muss also zum Benziner oder Diesel greifen.

    Der Peaq macht diese Einschränkung nicht. Er ist wahlweise als Fünf- oder als vollwertiger Siebensitzer zu haben, und das bei voller elektrischer Reichweite. Damit ist der Peaq bei Škoda das einzige Modell, das einen echten Siebensitzer mit Stecker bietet. Für Familien mit drei Kindern oder mit häufigem Mehr-Personen-Bedarf ist das ein starkes Argument, weil der Plug-in-Hybrid-Weg hier schlicht nicht zur Verfügung steht. Wer die sieben Plätze dagegen nur selten braucht, fährt mit einem Fünfsitzer ohnehin entspannter.


    Reichweite, Laden und Tanken: der entscheidende Alltagsunterschied

    Hier trennen sich die beiden am deutlichsten. Der Peaq 90 kommt mit dem 91-Kilowattstunden-Akku auf 553 bis 642 Kilometer nach WLTP, dem einheitlichen EU-Messverfahren für die Reichweite, der Allrad-90x auf 526 bis 609 Kilometer. Der Peaq 60 schafft 389 bis 456 Kilometer. Die Spannen sind kein Messfehler, sondern die Bandbreite über alle Ausstattungen — vor allem die Radgröße schlägt hier durch. Am Schnelllader lädt der Peaq 90 und 90x von 10 auf 80 Prozent in 28 Minuten, der kleinere Peaq 60 in 27 Minuten. Die maximale Ladeleistung nennen die offiziellen Modell-Datenblätter mit 160 Kilowatt beim Peaq 60 und 199 Kilowatt bei den großen Varianten.

    Der Kodiaq spielt dafür das vertraute Tankstellen-Prinzip aus: in wenigen Minuten volltanken und weiter. Auf sehr langen, schlecht planbaren Strecken ist das weiterhin ein echter Vorteil. Eine clevere Zwischenlösung ist der Kodiaq iV: Sein Plug-in-Hybrid fährt nach Herstellerangabe über 100 Kilometer rein elektrisch und lädt mit 11 Kilowatt Wechselstrom oder 50 Kilowatt Gleichstrom. Damit deckt er den Alltag meist elektrisch ab und nimmt auf der Urlaubsfahrt trotzdem den Verbrenner.

    Wie weit der Peaq im Winter wirklich kommt, ordnet der Beitrag zur Reichweite des Peaq ehrlich ein.


    Kann der Peaq so viel ziehen wie der Kodiaq-Diesel?

    Beim Ziehen schwerer Lasten hat der Kodiaq einen sehr guten Ruf, vor allem als 2.0 TDI Diesel mit Allrad. Wohnwagen, Pferdeanhänger oder Bootstrailer zieht er souverän, und unterwegs ist schnell nachgetankt. Wer regelmäßig schwer und weit zieht, ist mit dem Diesel-Kodiaq seit Jahren sicher unterwegs.

    Beim Peaq übernimmt vor allem die Allrad-Variante 90x diese Rolle. Der zweite Motor an der Vorderachse sorgt für Traktion, und das hohe Drehmoment liegt sofort an. Die Zahlen zeigen aber klar, wo die Grenze verläuft:

    ModellAnhängelast gebremst
    Peaq 60 und Peaq 901.800 kg
    Peaq 90x mit Allrad2.000 kg
    Kodiaq 1.5 TSI und Kodiaq iV1.800 kg
    Kodiaq 2.0 TDI Allrad, Fünfsitzer2.300 kg
    Kodiaq 2.0 TDI Allrad, Siebensitzer2.400 bis 2.500 kg

    Damit lässt sich die Frage ehrlich beantworten. Gegen den Diesel verliert der Peaq: 2.000 gegen bis zu 2.500 Kilogramm sind rund 500 Kilogramm Unterschied, und das entscheidet bei einem großen Wohnwagen. Gegen den Benziner und den Kodiaq iV sieht es umgekehrt aus — beide enden bei 1.800 Kilogramm, der Peaq 90x zieht 200 Kilogramm mehr. Wer also vom Kodiaq-Benziner kommt, verliert beim Umstieg nichts. Wer vom Diesel kommt, schon.

    Ein zweiter Punkt bleibt beim Elektroauto ehrlich zu nennen: Ein schwerer Anhänger senkt die Reichweite spürbar, oft um ein Drittel und mehr. Wer also viel mit Wohnwagen fährt, sollte den großen 91-Kilowattstunden-Akku wählen und einplanen, dass die Ladestopps häufiger kommen. Die laufend aktualisierten Werte sammelt der Beitrag zur Anhängelast und Anhängerkupplung des Peaq.


    Gibt es den Skoda Peaq als Verbrenner?

    Nein, und daran wird sich nichts ändern. Der Peaq steht auf der Plattform MEB+, die der Volkswagen-Konzern ausschließlich für Elektroautos entwickelt hat. Ein Verbrennungsmotor lässt sich dort nicht unterbringen: Der Akku liegt flach im Fahrzeugboden und beansprucht genau den Raum, den ein Verbrenner für Getriebe und Abgasanlage bräuchte. Wer einen großen Škoda-Siebensitzer mit Verbrenner sucht, findet ihn deshalb nur im Kodiaq.

    Umgekehrt gilt dasselbe: Einen rein elektrischen Kodiaq gibt es nicht und er ist auch nicht angekündigt. Die beiden Modelle teilen sich das Segment, nicht die Technik. Genau deshalb stehen sie 2026 nebeneinander im Programm, statt einander abzulösen.

    Wie eng der Peaq dabei beim Gewicht kalkuliert ist, zeigt ein Detail, das erst beim Konfigurieren auffällt: Ein Peaq 90 Sportline lässt sich nicht mit sämtlichen Optionen gleichzeitig bestellen. Die Kombination aus 21-Zoll-Rädern, Panoramaglasdach und weiterer Ausstattung überschreitet die zulässige Last der Hinterachse — nur knapp, aber sie überschreitet sie. Wer alles ankreuzt, bekommt keine Freigabe und muss eine Kleinigkeit abwählen, etwa die Gepäcknetztrennwand für 160 Euro. Beim Kodiaq als Verbrenner stellt sich diese Frage nicht, weil dort kein Antriebsakku im Fahrzeugboden liegt. Es ist kein Mangel, aber ein gutes Beispiel dafür, dass ein Elektroauto dieser Größe an anderen Grenzen arbeitet als ein Verbrenner.


    Was kostet der Peaq im Vergleich zum Kodiaq?

    Auf den ersten Blick wirkt der elektrische Peaq etwas teurer, der Abstand ist aber klein. Der Peaq 60 startet bei 49.900 Euro und liegt damit nur knapp über dem Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid (49.230 Euro). Die Kodiaq-Diesel beginnen bei 47.700 Euro, mit Allrad und 193 PS bei 51.900 Euro. Das sportliche Topmodell Kodiaq RS beginnt bei 59.000 Euro. Die großen Peaq-Varianten kosten ab 57.900 Euro (Peaq 90) und 60.400 Euro (Peaq 90x).

    Der Abstand schrumpft aber, sobald man genauer rechnet. Seit dem 19. Mai 2026 gibt es die neue E-Auto-Kaufprämie. Der vollelektrische Peaq erhält die volle Förderung von bis zu 6.000 Euro, der Plug-in-Hybrid Kodiaq iV eine geringere Prämie. Dazu kommen beim Peaq meist niedrigere Energiekosten beim Laden zuhause und geringere Wartungskosten, weil ein Elektroauto ohne Ölwechsel, Zahnriemen und Auspuff auskommt. Über mehrere Jahre kann der Peaq dadurch näher an einen gut ausgestatteten Kodiaq heranrücken, als der reine Listenpreis vermuten lässt. Wie hoch die Förderung beim Peaq konkret ausfällt, erklärt der Beitrag zur E-Auto-Kaufprämie für den Peaq. Mit dem folgenden Rechner lässt sich der Effekt grob abschätzen.

    Rechner

    Wie viel E-Auto-Förderung ist für dich drin?

    Unverbindliche Schätzung. Die Beträge entsprechen der Fördertabelle der Förderrichtlinie vom 19. Mai 2026 (Bundesanzeiger, BAnz AT 19.06.2026 B3), geprüft am 07.09.2026. Das BAFA-Antragsportal ist seit dem 19. Mai 2026 geöffnet. Eine Obergrenze beim Kaufpreis gibt es nicht.

    Stand: 07.09.2026

    Wie unterscheiden sich die laufenden Kosten von Peaq und Kodiaq?

    Beim Kaufpreis liegt der Kodiaq vorn, bei den laufenden Kosten dreht sich das Bild oft. Strom ist pro Kilometer meist deutlich günstiger als Benzin oder Diesel, besonders wenn du zuhause lädst. Der Peaq braucht je nach Variante und Fahrweise rund 18 bis 22 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Bei einem typischen Haushaltsstrompreis von 35 Cent sind das rund 6,30 bis 7,70 Euro pro 100 Kilometer. Ein vergleichbarer Diesel-Kodiaq verbraucht rund 7 bis 8 Liter, was bei aktuellen Spritpreisen rund 12 bis 14 Euro auf gleicher Strecke bedeutet. Wer viel fährt, spart mit dem Peaq über das Jahr eine spürbare Summe, und mit eigenem Solarstrom sinken die Stromkosten noch einmal deutlich.

    Dazu kommt die Wartung. Ein Elektroauto hat keinen Ölwechsel, keinen Zahnriemen, keine Auspuffanlage und insgesamt weniger Verschleißteile. Die Bremsen halten länger, weil der Peaq beim Verzögern viel Energie über den Motor zurück in den Akku holt, statt sie in den Bremsscheiben in Wärme zu verwandeln. Das nennt sich Rekuperation (die Rückgewinnung von Bremsenergie in den Akku). Im Stadtverkehr mit vielen Bremsvorgängen schont das die Bremsanlage über die Jahre besonders stark und senkt die Werkstattkosten weiter. Beim Kodiaq fallen die klassischen Inspektionen mit Öl- und Filterwechsel an, beim Diesel zusätzlich Posten wie das Abgas-Mittel AdBlue und der Partikelfilter. Auch bei der Kfz-Steuer ist das reine Elektroauto befreit, solange es bis Ende 2030 erstmals zugelassen wird, während der Verbrenner sie laufend zahlt.

    Ehrlich bleibt aber: Den höheren Anschaffungspreis des Peaq holt man nicht über Nacht herein. Erst über mehrere Jahre und viele Kilometer summieren sich die Vorteile zu einem klaren Plus. Wer wenig fährt oder keinen günstigen Ladestrom hat, für den kann sich der Verbrenner länger rechnen. Eine ehrliche Gesamtrechnung über die geplante Haltedauer ist deshalb aussagekräftiger als der reine Blick auf den Listenpreis. Die Kostenseite des Peaq vertieft der Beitrag zu Versicherung und Unterhalt des Peaq.


    Zukunftssicherheit: Verbrennerverbot, Restwert und Software

    Ein Punkt, den viele erst auf den zweiten Blick bedenken, ist die langfristige Perspektive. Nach aktueller EU-Planung sollen ab 2035 keine neuen reinen Verbrenner mehr zugelassen werden. Wer heute einen Kodiaq kauft, fährt ihn natürlich weit darüber hinaus, doch beim Wiederverkauf in einigen Jahren kann ein junger Verbrenner schwerer zu vermitteln sein. Wie sich die Restwerte von Elektroautos und Verbrennern bis dahin genau entwickeln, ist offen, und das sollte niemand mit Sicherheit versprechen.

    Beim Thema Software liegt der Peaq als neue Generation vorn. Er bekommt Aktualisierungen über das Mobilfunknetz, sogenannte Over-the-Air-Updates, und hält Navigation, Lademanagement und Assistenz so ohne Werkstattbesuch aktuell. Serienmäßig ist das Assistenzpaket der neuesten Stufe an Bord. Der Kodiaq ist ebenfalls solide ausgestattet, bleibt als langjährig etabliertes Modell aber näher an der bisherigen Technik. Welche digitalen Dienste und App-Funktionen der Peaq mitbringt, zeigt der Beitrag zur Connect-App und Software im Peaq.


    Lohnt sich der Umstieg vom Kodiaq auf den Peaq?

    Der Umstieg lohnt sich vor allem dann, wenn du zuhause oder am Arbeitsplatz laden kannst. Dann spielt der Peaq seine Stärken voll aus: günstige Energiekosten, leises Fahren und die Kaufprämie. Für viele Familien ist der Peaq damit das logische nächste Auto, weil 553 bis 642 Kilometer Reichweite beim Peaq 90 der Langstrecke den Schrecken nehmen. Sofort nutzbar ist außerdem die serienmäßige 230-Volt-Steckdose im Gepäckraum mit 3,6 Kilowatt. Für das bidirektionale Laden, bei dem der Akku Strom ins Hausnetz zurückspeist, bringt der Peaq dagegen nur die Vorbereitung mit — dafür braucht es zusätzlich eine passende Wallbox.

    Ein ehrlicher Blick gehört aber dazu. Wer heute einen gut laufenden Kodiaq fährt, jeden Cent zählen muss und keine eigene Lademöglichkeit hat, sollte den Wechsel nicht überstürzen. In diesem Fall ist es klüger, die ersten Praxistests und die offiziellen Preise abzuwarten. Eine ehrliche Entscheidungshilfe dazu gibt der Beitrag, ob man auf den Peaq warten oder eine Alternative wählen sollte. Auch der Schwester-Stromer ist eine Überlegung wert: Wer keinen so großen Wagen braucht, findet im Vergleich Peaq gegen Enyaq die passende Einordnung.


    Für wen bleibt der Kodiaq die bessere Wahl?

    Der Kodiaq bleibt stark, wenn du keine feste Lademöglichkeit hast oder sehr oft lange, schwer planbare Strecken fährst. Das schnelle Tanken ist dann praktischer als jede Ladepause. Auch wer regelmäßig schwere Anhänger zieht, ist mit dem Diesel und Allrad weiter sehr gut bedient. Und wer ein großes, vielseitiges Familien-SUV zum vergleichsweise niedrigen Einstiegspreis sucht und das Thema Elektro noch nicht angehen möchte, findet im ŠKODA Kodiaq mit seiner großen Motorenauswahl ein bewährtes, sofort verfügbares Auto.

    Der Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid ist dabei der interessante Mittelweg. Er fährt kurze Strecken rein elektrisch und lange Strecken mit Verbrenner, verlangt aber den Verzicht auf die dritte Sitzreihe. Wer also einen Fünfsitzer mit Steckdose und Tankstelle in einem sucht, ist hier richtig aufgehoben. Wer Service, Werkstatt oder einen geprüften Gebrauchten sucht, findet die Anlaufstelle auf der Seite zu ŠKODA Service und Werkstatt in Wiesloch.


    Wann kam der Peaq, und bleibt der Kodiaq im Programm?

    Die Weltpremiere des Skoda Peaq fand am 23. Juni 2026 statt, seit Ende Juni ist er bestellbar. Die Premiere im Handel ist für Ende September 2026 geplant, die ersten Auslieferungen folgen im vierten Quartal 2026. Der Kodiaq bleibt parallel im Angebot und ist sofort verfügbar. Du musst dich also nicht zwischen abwarten und sofort kaufen entscheiden, ohne eine echte Alternative zu haben.

    Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch berät als autorisierter Škoda-Servicepartner zur Modellwahl und Finanzierung, die verbindliche Bestellung läuft über einen Škoda-Vertragshändler in der Region. Wie der Bestellprozess und der Verkaufsstart ablaufen, steht im Beitrag zum Bestellstart des Peaq. Den vollständigen Überblick zum Modell bündelt der große Ratgeber zum Skoda Peaq als 7-Sitzer-Elektro-SUV.


    Peaq oder Kodiaq? Eine ehrliche Beratung lohnt sich

    Am Ende entscheiden drei Dinge: die Lademöglichkeit, die typischen Strecken und das Anhängergewicht. Genau diese Punkte schaut man sich am besten gemeinsam an. Bei einer Beratung beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch lassen sich die Optionen in Ruhe durchgehen, die Förderung konkret durchrechnen und offene Fragen klären. So wird aus dem Datenblatt-Vergleich eine Entscheidung, die wirklich zu deinem Alltag passt.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Für die Einordnung lohnt der Blick auf Hersteller- und unabhängige Quellen. Die offiziellen Daten zum Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid dokumentiert die Škoda Pressestelle, die Modellübersicht steht bei Škoda Auto. Eine unabhängige Übersicht zu Preisen und Motoren des Kodiaq liefert carwow.de, technische Eckdaten zum Peaq und zur MEB+ Plattform beschreibt auto motor und sport. Welcher Antrieb über die Haltedauer günstiger fährt, rechnet der ADAC-Kostenvergleich von Elektroauto, Hybrid, Benziner und Diesel vor. Die Regeln der E-Auto-Kaufprämie samt Einkommensstaffelung veröffentlicht das BAFA. Zuletzt geprüft am 26.08.2026.

    Update-Hinweis

    Dieser Vergleich wurde am 22.07.2026 gegen die offizielle Preisliste von ŠKODA Deutschland geprüft. Dabei haben wir zwei Kodiaq-Preise berichtigt: Der Kodiaq iV kostet ab 49.230 Euro statt der zuvor genannten 48.530 Euro, der Kodiaq RS 59.000 Euro statt 57.900 Euro. Die 57.900 Euro stammten aus einer älteren Pressemeldung und gelten heute für den Peaq 90, nicht für den Kodiaq RS. Die elektrische Reichweite des Kodiaq iV steht jetzt so im Text, wie ŠKODA sie selbst angibt, nämlich mit über 100 Kilometern nach WLTP.

    Mit der Weltpremiere am 23. Juni 2026 ist der Skoda Peaq offiziell enthüllt, seit Ende Juni ist er bestellbar. Bestätigt sind die drei Varianten Peaq 60, 90 und 90x mit 63- beziehungsweise 91-Kilowattstunden-Akku, 389 bis 642 Kilometer nach WLTP, knapp 4,90 Meter Länge und die Schnellladung in 27 bis 28 Minuten. Die Peaq-Preise beginnen bei 49.900 Euro für den Peaq 60, 57.900 Euro für den Peaq 90 und 60.400 Euro für den Allrad-90x.

    Der Kodiaq bleibt parallel als Verbrenner-Siebensitzer im Angebot, der Kodiaq iV ausschließlich als Fünfsitzer. Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist als autorisierter Škoda-Servicepartner Ansprechpartner für Beratung und Service in der Region. Letzter Stand der Werte: 22.07.2026.


    Häufige Fragen

    Ersetzt der Skoda Peaq den Kodiaq?

    Nicht direkt. Škoda stellt den Peaq als rein elektrische Alternative zum Kodiaq vor, der Kodiaq bleibt aber als Verbrenner-Siebensitzer weiter im Programm. Beide stehen 2026 nebeneinander, sodass du frei zwischen Strom und Verbrenner wählen kannst.

    Ist der Skoda Peaq größer als der Kodiaq?

    Ja, in der Länge. Der Peaq misst knapp 4,90 Meter, der Kodiaq rund 4,76 Meter. Beide sind als Siebensitzer zu haben. Der Peaq nutzt den flachen Boden ohne Mitteltunnel und den langen Radstand von 2,97 Metern für mehr Beinfreiheit, vor allem in der zweiten und dritten Reihe.

    Hat der Kodiaq sieben Sitze wie der Peaq?

    Als Benziner oder Diesel ja. Der Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid ist dagegen nur ein Fünfsitzer, weil der Akku den Platz der dritten Reihe braucht. Der Peaq gibt es als Fünf- oder Siebensitzer. Wer einen Siebensitzer mit Stecker sucht, findet ihn bei Škoda nur im Peaq.

    Kann der Peaq einen Anhänger ziehen wie der Kodiaq?

    Ziehen können beide, aber nicht gleich viel. Der Peaq 60 und der Peaq 90 sind für 1.800 Kilogramm freigegeben, der Allrad-90x für 2.000 Kilogramm. Der Kodiaq als 2.0 TDI mit Allrad zieht 2.300 Kilogramm als Fünfsitzer und bis zu 2.500 Kilogramm als Siebensitzer. Beim schweren Anhänger bleibt der Diesel also vorn. Gegen den Benziner und den Kodiaq iV, die beide bei 1.800 Kilogramm enden, liegt der Peaq 90x dagegen sogar vorn.

    Lohnt sich der Umstieg vom Kodiaq auf den Peaq?

    Vor allem dann, wenn du zuhause oder am Arbeitsplatz laden kannst und die meisten Strecken im Alltag elektrisch fährst. Dann sparst du Kraftstoff, nutzt die Kaufprämie bis 6.000 Euro und fährst leiser. Ohne feste Lademöglichkeit bleibt der Kodiaq oft die praktischere Wahl.

    Gibt es den Skoda Peaq als Verbrenner?

    Nein. Der Peaq steht auf der reinen Elektro-Plattform MEB+, in die sich kein Verbrennungsmotor einbauen lässt. Einen Verbrenner-Siebensitzer bietet Škoda nur mit dem Kodiaq an, dort als Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid. Umgekehrt ist auch kein rein elektrischer Kodiaq angekündigt.

    Wann kam der Skoda Peaq auf den Markt?

    Die Weltpremiere fand am 23. Juni 2026 statt, seitdem ist der Peaq bestellbar. Die Premiere im Handel ist für Ende September 2026 geplant, die ersten Auslieferungen folgen im vierten Quartal 2026. Der Kodiaq ist parallel sofort verfügbar und muss nicht bestellt und abgewartet werden.

    Was kostet der Peaq im Vergleich zum Kodiaq?

    Der Peaq 60 startet bei 49.900 Euro und liegt damit nur knapp über dem Kodiaq iV als Plug-in-Hybrid (49.230 Euro), die Kodiaq-Diesel beginnen bei 47.700 Euro und mit Allrad bei 51.900 Euro. Mit der Förderung und den geringeren Energiekosten fährt der Peaq unterm Strich oft günstiger als ein gut ausgestatteter Kodiaq.

    Welche elektrische Reichweite hat der Kodiaq als Plug-in-Hybrid?

    Der Kodiaq iV schafft rein elektrisch über 100 Kilometer nach WLTP und lädt mit 11 Kilowatt Wechselstrom oder 50 Kilowatt Gleichstrom. Das reicht für den Alltag fast immer elektrisch, danach übernimmt der Benziner. Der Peaq fährt dagegen komplett elektrisch und kommt in den großen Varianten auf 553 bis 642 Kilometer.

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