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E-Mobilität & Förderung

Škoda Peaq gegen Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008: welcher 7-Sitzer-Stromer 2026?

Škoda Peaq gegen Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008: Preis, Reichweite, Laden, Platz und Anhängelast der E-Siebensitzer 2026 im Vergleich.

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Škoda Peaq im Vergleich mit Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008 — elektrische Siebensitzer 2026
Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Škoda Peaq 2026: das 7-Sitzer Elektro-SUV ab 49.900 Euro mit bis zu 642 km
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Škoda Peaq gegen die Konkurrenz: warum dieser Vergleich vor der Premiere wichtig ist
    2. Kurzantwort
    3. Škoda Peaq, Kia EV9 oder Hyundai Ioniq 9: welcher 7-Sitzer-Stromer passt zu Familien?
    4. Was kostet der Škoda Peaq im Vergleich zu Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9?
    5. Reichweite: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9
    6. Laden: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9 mit 800-Volt-Technik
    7. Wie viel Platz bietet der Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9?
    8. Anhängelast und Kofferraum: welcher 7-Sitzer zieht und schluckt am meisten?
    9. Peaq, Peugeot e-5008 oder die Koreaner: für wen lohnt sich welches Modell?
    10. Antrieb: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9 vom Heck- bis Allradantrieb
    11. Wann kommt der Škoda Peaq und lohnt sich das Warten?
    12. Quellen und weiterführende Informationen
    13. Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)

    Škoda Peaq gegen die Konkurrenz: warum dieser Vergleich vor der Premiere wichtig ist

    Mit dem Peaq bringt Škoda seinen ersten großen elektrischen Siebensitzer. Die Weltpremiere fand am 23. Juni 2026 statt, seitdem ist der Peaq bestellbar. Schon jetzt googeln viele Familien aber nicht nur nach dem Peaq selbst, sondern nach den echten Alternativen. Genau dort setzt dieser Vergleich an.

    In unseren Beiträgen rund um den Peaq ging es bisher vor allem um die eigenen Varianten und um Geschwistermodelle wie Enyaq und Kodiaq. Was fehlt, ist der ehrliche Abgleich mit der direkten Kaufkonkurrenz: Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008. Diese drei Modelle stehen bei einem großen Elektro-Familienauto fast immer mit auf der Liste. Deshalb lohnt der nüchterne Vergleich, der zeigt, wo der Peaq stark ist und wo die anderen die Nase vorn haben.

    Wichtig vorweg: Alle Peaq-Werte in diesem Vergleich sind offiziell. Preisliste und Konfigurator sind seit dem 23. Juni 2026 freigeschaltet, die Wettbewerbspreise stammen von den Herstellerseiten mit Stand 26. August 2026.


    Kurzantwort


    Škoda Peaq, Kia EV9 oder Hyundai Ioniq 9: welcher 7-Sitzer-Stromer passt zu Familien?

    Alle drei Modelle zielen auf dieselbe Gruppe: Familien, die viel Platz und sieben Sitze elektrisch fahren wollen. Trotzdem sind die Charaktere unterschiedlich. Der Peaq tritt als pragmatischer Raumriese mit einem klar günstigeren Einstiegspreis an. Der Kia EV9 ist der kantige, technisch sehr ausgereifte Klassiker des Segments. Der Hyundai Ioniq 9 ist der edle, besonders leise Langstreckenwagen mit dem höchsten Preis.

    Für die meisten Familien entscheidet am Ende die Mischung aus Preis, Platz und Alltagstauglichkeit. Hier spielt der Peaq seine Stärke aus. Mit rund 4,87 Metern Länge und einem langen Radstand ist er auf Raum ausgelegt, ohne in die teuerste Preisklasse zu rutschen. Wer dagegen Wert auf besonders schnelles Laden oder ein Höchstmaß an Anhängelast legt, findet bei den Koreanern die stärkeren Argumente.

    Den vollständigen Überblick zum Peaq selbst, mit allen Varianten und der Einordnung im Modellprogramm, liefert die Übersicht zu allen Details zum elektrischen Siebensitzer Škoda Peaq. Wer wissen will, welche Antriebsvariante zum eigenen Bedarf passt, findet die Antwort im Vergleich, welche Antriebsvariante des Peaq zu Ihnen passt.


    Was kostet der Škoda Peaq im Vergleich zu Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9?

    Der Preis ist das stärkste Argument des Peaq. Die Einstiegspreise im Überblick:

    ModellEinstiegspreisAbstand zum Peaq
    Škoda Peaq Selection 6049.900 €
    Peugeot e-5008 Allure51.150 €+1.250 €
    Kia EV9 Air66.190 €+16.290 €
    Hyundai Ioniq 970.850 €+20.950 €

    Gegenüber den beiden Koreanern ist der Abstand also erheblich — deutlich größer, als es die oft zitierten älteren Preise vermuten lassen. Beide Modelle sind im Lauf des Jahres teurer geworden.

    Eine Zahl macht den Abstand besonders greifbar: Der teuerste Peaq, der Sportline 90x mit Allrad für 65.300 Euro, bleibt noch immer unter dem Einstiegspreis des Kia EV9. Wer also einen voll ausgestatteten Peaq mit dem Basis-EV9 vergleicht, zahlt beim Škoda weniger und bekommt trotzdem die stärkere Motorisierung.

    Anders sieht es beim Peugeot e-5008 aus. Er liegt mit 51.150 Euro nur 1.250 Euro über dem Peaq und ist damit der eigentliche Preiskonkurrent. Hier entscheidet nicht das Budget, sondern was man mit dem Auto vorhat.

    Über die gesamte Modellpalette wird der Abstand zum Ioniq 9 noch größer, der in der Blackline-Ausführung bei 89.950 Euro liegt. Für ein Familienbudget ist das ein gewichtiges Argument, denn beim elektrischen Siebensitzer geht es ohnehin um eine große Anschaffung.

    Neben dem reinen Kaufpreis lohnt ein Blick auf Garantie und Service, denn auch das ist bares Geld wert. Kia ist mit einer besonders langen Herstellergarantie von bis zu sieben Jahren bekannt, Hyundai gewährt fünf Jahre. Škoda bietet eine kürzere Grundgarantie, die sich gegen Aufpreis verlängern lässt, sowie wie im Segment üblich eine separate Garantie über mehrere Jahre für den Antriebsakku. Wer ein Auto lange fährt, sollte diesen Punkt mitrechnen, weil eine lange Garantie das Risiko teurer Reparaturen senkt und den Wiederverkauf erleichtert. Für den Peaq spricht dabei das dichte Werkstattnetz von Škoda, das Wartung und Service auch in der Fläche einfach macht. Eine Inspektion, ein Reifenwechsel oder ein Klimaservice lassen sich beim gewohnten Partner vor Ort erledigen. Genau dieser Alltagskomfort wird im Vergleich oft unterschätzt, ist über die Haltedauer aber ein echter Vorteil.

    Die offiziellen Preise stehen fest. Die vollständige Aufstellung je Version findest du in der Einordnung dazu, was der Škoda Peaq kostet. Welche staatliche Unterstützung beim Kauf möglich ist, klärt der Beitrag, welche Förderung beim Peaq in Frage kommt.


    Reichweite: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9

    Bei der Reichweite führt nicht der Peaq, sondern der Peugeot. Die Long-Range-Version des e-5008 kommt auf bis zu 664 Kilometer nach WLTP (dem einheitlichen EU-Messverfahren für die Reichweite) und liegt damit an der Spitze des Vergleichs.

    ModellReichweite nach WLTP
    Peugeot e-5008 Long Rangebis 664 km
    Škoda Peaq 90553 bis 642 km
    Škoda Peaq 90x mit Allrad526 bis 609 km
    Hyundai Ioniq 9bis etwa 620 km
    Kia EV9bis etwa 563 km
    Škoda Peaq 60389 bis 456 km

    Die Spannen beim Peaq sind kein Messfehler, sondern die Bandbreite über alle Ausstattungen. Vor allem die Radgröße schlägt durch: Für das 21-Zoll-Rad mit Sportbereifung nennt Škoda einen Abschlag von rund 55 Kilometern.

    Für den Alltag heißt das: Alle drei großen Akku-Varianten bringen genug Reichweite für die allermeisten Familienfahrten, auch in den Urlaub. Der Unterschied von einigen Dutzend Kilometern entscheidet selten über Komfort oder Planung. Wichtiger ist, wie schnell sich der leere Akku unterwegs wieder füllt. Genau dort trennen sich die Wege, wie der nächste Abschnitt zeigt.

    Wie weit der Peaq in den einzelnen Varianten wirklich kommt und worauf es bei der Reichweite ankommt, vertieft der Beitrag dazu, wie weit der Škoda Peaq mit einer Ladung wirklich kommt.


    Laden: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9 mit 800-Volt-Technik

    Hier liegt der klarste Vorteil der Koreaner. Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 stehen auf einer 800-Volt-Plattform. Diese Technik erlaubt an starken Schnellladern höhere Spitzenleistungen und damit kürzere Ladestopps. Wer regelmäßig lange Strecken fährt und unterwegs schnell wieder weiter will, profitiert davon spürbar.

    Der Peaq nutzt dagegen eine 400-Volt-Plattform. Die Ladeleistung steht offiziell fest: 160 Kilowatt beim Peaq 60 und 199 Kilowatt bei Peaq 90 und 90x. Von 10 auf 80 Prozent dauert es 27 Minuten beim 60er und 28 Minuten bei den großen Varianten. Das sind solide Werte, die für den Alltag und gelegentliche Langstrecken ausreichen — in der Spitze laden die 800-Volt-Modelle aber schneller.

    Ehrlich eingeordnet bedeutet das nicht, dass der Peaq beim Laden schwach wäre. Für Familien, die meist zu Hause oder am Arbeitsplatz laden und nur ab und zu lange Strecken fahren, fällt der Unterschied im Alltag kaum ins Gewicht. Für Vielfahrer mit häufigen langen Touren ist die 800-Volt-Technik der Koreaner dagegen ein echtes Plus.

    Hilfreich ist ein nüchterner Blick auf den Alltag. Die meisten Familien laden ihr Auto über Nacht zu Hause an der Wallbox und starten morgens mit vollem Akku. In diesem Fall spielt die Ladeleistung am Schnelllader fast keine Rolle, weil man sie selten braucht. Der Unterschied zwischen 400 und 800 Volt zeigt sich erst auf der langen Urlaubsfahrt, wenn man zwei- oder dreimal unterwegs nachladen muss. Dort sparen die Koreaner pro Stopp einige Minuten, was sich über einen langen Tag summiert. Wer im Jahr nur wenige solche Fahrten macht, gewichtet diesen Punkt anders als jemand, der ständig quer durch Deutschland pendelt. Wie schnelles Laden grundsätzlich funktioniert und warum man meist bis 80 Prozent lädt, erklärt der Beitrag dazu, warum die 10-bis-80-Prozent-Regel den Akku schont.


    Wie viel Platz bietet der Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9?

    Sieben Sitze haben alle vier Modelle, aber der nutzbare Platz unterscheidet sich deutlich. Der Peaq ist mit rund 4,87 Metern Länge und langem Radstand bewusst auf Raum ausgelegt. Das kommt vor allem der dritten Reihe und dem Ein- und Ausstieg zugute. Der Kia EV9 gilt im Segment ebenfalls als sehr geräumig und bietet eine dritte Reihe, die für kurze bis mittlere Strecken auch Erwachsenen passt.

    Beim Hyundai Ioniq 9 und beim Peugeot e-5008 ist die dritte Reihe eher für Kinder oder kurze Wege gedacht. Größere Erwachsene sitzen dort auf langen Strecken enger. Wer die dritte Reihe regelmäßig voll besetzt, sollte das vor dem Kauf unbedingt selbst ausprobieren. Genau hier ist eine Probefahrt mit der ganzen Familie mehr wert als jede Tabelle.

    Ein weiterer Punkt sind die drehbaren Sitze in der zweiten Reihe, die Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 in bestimmten Ausstattungen anbieten. Sie sind ein nettes Komfortmerkmal für Pausen und Familien mit kleinen Kindern. Der Peaq bietet diese Funktion nicht, setzt dafür aber auf den niedrigeren Preis. Wie der Innenraum des Peaq mit drei Sitzreihen aufgebaut ist, zeigt der Beitrag zu dem Innenraum des Peaq mit drei Sitzreihen.


    Anhängelast und Kofferraum: welcher 7-Sitzer zieht und schluckt am meisten?

    Wer mit dem Elektroauto einen Wohnwagen oder Anhänger ziehen will, schaut zuerst auf die Anhängelast. Hier liegt der Peaq zurück:

    ModellAnhängelast gebremst
    Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9bis 2.500 kg
    Škoda Peaq 90x mit Allrad2.000 kg
    Škoda Peaq 60 und Peaq 901.800 kg

    Das ist der deutlichste Nachteil des Peaq in diesem Vergleich. Zwischen dem Peaq 90x und den Koreanern liegen 500 Kilogramm, zwischen den Heckantriebs-Varianten und ihnen sogar 700. Bei einem Familienwohnwagen mit 2.000 Kilogramm Gesamtgewicht ist der Peaq 90x noch dabei, der Peaq 60 nicht mehr. Wer regelmäßig schwer zieht, sollte das vor der Entscheidung sehr genau prüfen — hier rechtfertigt sich der Aufpreis der Koreaner am ehesten.

    Beim Kofferraum steht der Peaq gut da. Als Fünfsitzer fasst er 935 Liter, mit umgeklappten Sitzen bis zu 2.150 Liter, als Siebensitzer mit aufgestellter dritter Reihe rund 299 Liter, dazu kommen 37 Liter im vorderen Stauraum. Der Peugeot e-5008 bietet mit umgeklappter dritter Reihe bis zu 916 Liter. Die genauen Werte hängen immer von der Sitzkonfiguration ab, also davon, ob die dritte Reihe steht oder umgeklappt ist.

    Für die Praxis lohnt es, den eigenen Bedarf ehrlich zu prüfen. Wer oft mit voller Bestuhlung und Gepäck unterwegs ist, achtet auf das Kofferraumvolumen hinter der dritten Reihe. Wer schwer zieht, stellt die Anhängelast in den Vordergrund. Die Details zum Ziehen mit dem Peaq fasst der Beitrag dazu zusammen, wie viel Anhängelast der Peaq ziehen darf.


    Peaq, Peugeot e-5008 oder die Koreaner: für wen lohnt sich welches Modell?

    Am Ende lässt sich der Vergleich klar einordnen. Der Škoda Peaq ist die richtige Wahl für Familien, die viel Platz und sieben Sitze suchen, ohne in die teuerste Preisklasse zu rutschen. Sein günstiger Einstieg, die große Reichweite mit dem großen Akku und der geräumige Innenraum machen ihn zum pragmatischen Preis-Leistungs-Kandidaten.

    Der Kia EV9 lohnt sich für alle, die ein technisch sehr ausgereiftes Modell mit schnellem Laden und hoher Anhängelast wollen und dafür mehr Geld ausgeben. Der Hyundai Ioniq 9 ist der Wagen für Käufer, die besonderen Wert auf Ruhe, Reichweite und ein gehobenes Ambiente legen und den höchsten Preis akzeptieren. Der Peugeot e-5008 passt für Familien, die ein günstiges, schickes Modell suchen und die dritte Reihe eher selten und für Kinder nutzen.

    Ein Blick auf das Gesamtbild hilft bei der Entscheidung. Rechnet man Anschaffungspreis, Förderung und laufende Kosten zusammen, liegt der Peaq beim Preis pro gebotenem Platz vorn, während die Koreaner ihren Aufpreis mit schnellerem Laden, höherer Anhängelast und Extras wie drehbaren Sitzen rechtfertigen. Für eine Familie, die meist zu Hause lädt und das Auto vor allem für Schule, Einkauf und Urlaub nutzt, zählt der niedrigere Einstiegspreis des Peaq oft mehr als die letzten Minuten Ladezeit. Wer dagegen beruflich viel und weit fährt oder regelmäßig schwer zieht, holt den Mehrpreis von EV9 oder Ioniq 9 über die Jahre eher wieder herein. Es gibt also kein pauschal bestes Auto, sondern nur das passende für das eigene Fahrprofil.

    Welches Modell am besten passt, zeigt sich am ehesten im direkten Vergleich mit der ganzen Familie an Bord. Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch berät als Škoda-Servicepartner rund um den Peaq; wer sofort ein Fahrzeug bewegen möchte, findet im Gebrauchtwagenbestand verfügbare Alternativen. Wie der Zeitplan bis zur Premiere im Handel aussieht, ordnet der Beitrag zum Bestellstart des Škoda Peaq ein.


    Antrieb: Škoda Peaq gegen Kia EV9 und Ioniq 9 vom Heck- bis Allradantrieb

    Beim Antrieb deckt der Peaq eine breite Spanne ab. Die Einstiegsversion Peaq 60 fährt mit 150 Kilowatt, also 204 PS, über die Hinterachse. Darüber stehen der Peaq 90 mit 210 Kilowatt (286 PS) und das Allradmodell Peaq 90x mit 220 Kilowatt (299 PS). Damit reicht das Angebot vom sparsamen Heckantrieb für die Familie bis zum kräftigen Allrad für alle, die mehr Zugkraft oder Traktion wollen.

    Die Konkurrenz ist ähnlich aufgestellt. Der Kia EV9 gibt es vom Heckantrieb bis zur sportlichen Allradversion mit deutlich mehr Leistung. Der Hyundai Ioniq 9 fährt je nach Version mit Heck- oder Allradantrieb. Der Peugeot e-5008 setzt vorrangig auf Frontantrieb und bietet zusätzlich Varianten mit größerer Reichweite. Für den reinen Familienalltag spielt die nackte Leistung selten die Hauptrolle, weil schon die Einstiegsmotoren mehr als genug Kraft mitbringen.

    Wichtiger als die letzte PS-Zahl ist, wie das Auto die Kraft im Alltag umsetzt. Ein ruhiger, gut beherrschbarer Antrieb mit sanfter Beschleunigung ist für Familien meist angenehmer als ein nervöser Sprintwert. Der Allrad lohnt sich vor allem für alle, die regelmäßig schwer ziehen oder oft auf rutschigem Untergrund unterwegs sind. Welche Antriebsvariante des Peaq zum eigenen Bedarf passt, ordnet der Vergleich der Versionen näher ein, der zeigt, welche Antriebsvariante des Peaq zu Ihnen passt.


    Wann kommt der Škoda Peaq und lohnt sich das Warten?

    Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Verfügbarkeit. Kia EV9, Hyundai Ioniq 9 und Peugeot e-5008 stehen bereits bei den Händlern und lassen sich sofort bestellen und meist zeitnah fahren. Der Peaq ist seit dem 23. Juni 2026 bestellbar, die ersten Auslieferungen folgen aber erst im vierten Quartal 2026. Wer einen Siebensitzer dringend braucht, hat bei der Konkurrenz also einen klaren Zeitvorteil.

    Wer dagegen nicht sofort wechseln muss, für den kann sich das Warten lohnen. Der Peaq verspricht den günstigsten Einstieg im Vergleich und einen sehr geräumigen Innenraum. Ein paar Monate Geduld werden mit einem niedrigeren Preis und einem brandneuen Modell belohnt. Das ist vor allem für Familien interessant, die ohnehin eine größere Anschaffung sorgfältig planen.

    Die Entscheidung hängt damit stark vom eigenen Zeitplan ab. Steht der Umstieg zeitlich fest und lässt sich nicht verschieben, sind die sofort verfügbaren Rivalen die naheliegende Wahl. Ist etwas Spielraum vorhanden, spricht der Preis klar für den Peaq. Eine ausführliche Abwägung dieser Frage liefert der Beitrag dazu, ob man auf den Peaq warten oder zu einer Alternative greifen sollte.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Für eine zusätzliche Einordnung der hier genannten Werte lohnt ein Blick auf vertrauenswürdige Quellen. Technische Eckdaten und den offiziellen Stand zum Škoda Peaq dokumentiert der ADAC im Modellüberblick zum Škoda Peaq. Offizielle Informationen zur Elektro-Palette findest du bei Škoda Auto E-Mobilität. Die offiziellen Preise der Konkurrenz stehen bei Kia zum EV9, Hyundai zum Ioniq 9 und der ADAC zum Peugeot e-5008. Verbrauchs- und Reichweitenwerte aller vier Modelle lassen sich über die EV Database gegenprüfen, eine unabhängige Vergleichsübersicht bietet carwow.de. Alle Wettbewerbspreise zuletzt geprüft am 26.08.2026.

    Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)

    Am 26. August 2026 sind die Wettbewerbspreise gegen die Herstellerseiten geprüft und aktualisiert. Der Kia EV9 kostet jetzt ab 66.190 statt der zuvor genannten 61.990 Euro, der Hyundai Ioniq 9 ab 70.850 statt 68.500 Euro. Beide sind im Jahresverlauf teurer geworden, wodurch der Preisvorsprung des Peaq auf 16.290 beziehungsweise 20.950 Euro gewachsen ist. Neu ergänzt ist der Einstiegspreis des Peugeot e-5008 mit 51.150 Euro; er stand im Titel, aber bislang ohne Zahl im Text.

    Zwei Angaben waren als offen beschrieben, obwohl sie feststehen: Die DC-Ladeleistung beträgt 160 Kilowatt beim Peaq 60 und 199 Kilowatt bei Peaq 90 und 90x. Die Anhängelast liegt bei 1.800 Kilogramm, beim Allrad-90x bei 2.000 Kilogramm — deutlich unter den 2.500 Kilogramm der Koreaner, was der Beitrag jetzt klar benennt. Die Reichweiten stehen als offizielle Spannen, und die Aussage zur größten Reichweite ist korrigiert: Dort führt der Peugeot e-5008 Long Range mit bis zu 664 Kilometern. Letzter Stand der Werte: 26.08.2026.

    Häufige Fragen

    Ab wann ist der Škoda Peaq bestellbar und lieferbar?

    Die Weltpremiere des Škoda Peaq fand am 23. Juni 2026 statt, seitdem ist er bestellbar und die offiziellen Preise stehen fest. Die Premiere im Handel plant Škoda für Ende September 2026, die ersten Auslieferungen für das vierte Quartal 2026.

    Ist der Škoda Peaq günstiger als der Kia EV9?

    Ja, und der Abstand ist groß. Der Peaq startet ab 49.900 Euro, der Kia EV9 ab 66.190 Euro und der Hyundai Ioniq 9 ab 70.850 Euro. Das sind 16.290 beziehungsweise 20.950 Euro Unterschied. Bemerkenswert: Selbst der teuerste Peaq, der Sportline 90x für 65.300 Euro, bleibt noch unter dem Einstiegspreis des EV9.

    Welcher 7-Sitzer-Stromer hat die größte Reichweite?

    Am weitesten kommt der Peugeot e-5008 in der Long-Range-Version mit bis zu 664 Kilometern nach WLTP. Dahinter folgen der Škoda Peaq 90 mit 553 bis 642 Kilometern und der Hyundai Ioniq 9 mit bis etwa 620 Kilometern. Der Kia EV9 liegt mit bis zu rund 563 Kilometern am Ende des Felds. Die Unterschiede sind im Alltag kleiner, als die Zahlen vermuten lassen.

    Hat der Škoda Peaq 800-Volt-Technik wie EV9 und Ioniq 9?

    Nein. Der Peaq nutzt eine 400-Volt-Plattform, während Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 auf 800-Volt-Technik setzen. Dadurch erreichen die beiden Koreaner an starken Schnellladern höhere Spitzenleistungen und laden in der Spitze schneller nach.

    Wie viel Anhängelast hat der Škoda Peaq im Vergleich?

    Hier liegt der Peaq zurück. Er darf 1.800 Kilogramm ziehen, als Allrad-90x 2.000 Kilogramm. Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 kommen auf bis zu 2.500 Kilogramm. Wer regelmäßig einen schweren Wohnwagen zieht, findet bei den Koreanern also 500 bis 700 Kilogramm mehr Reserve — das ist der deutlichste Nachteil des Peaq in diesem Vergleich.

    Ist die dritte Sitzreihe im Peaq auch für Erwachsene geeignet?

    Der Peaq ist mit rund 4,87 Metern Länge und langem Radstand auf viel Platz ausgelegt, was der dritten Reihe zugutekommt. Beim Hyundai Ioniq 9 und beim Peugeot e-5008 ist die dritte Reihe eher für Kinder oder kurze Strecken gedacht. Der Peaq misst offiziell 4.874 Millimeter bei 2.965 Millimetern Radstand.

    Welcher 7-Sitzer hat den größten Kofferraum bei voller Bestuhlung?

    Der Peaq fasst als Fünfsitzer 935 Liter, mit umgeklappten Sitzen bis zu 2.150 Liter, als Siebensitzer mit aufgestellter dritter Reihe rund 299 Liter, dazu 37 Liter im vorderen Stauraum. Der Peugeot e-5008 bietet mit umgeklappter dritter Reihe bis zu 916 Liter. Die genauen Werte hängen immer von der Sitzkonfiguration ab.

    Bietet der Peaq drehbare Sitze wie die koreanischen Modelle?

    Nein. Drehbare Sitze in der zweiten Reihe sind ein Merkmal, das Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9 in bestimmten Ausstattungen anbieten. Beim Peaq ist diese Funktion nicht vorgesehen. Dafür punktet der Peaq mit dem niedrigeren Preis.

    Kann ich den Škoda Peaq bei Bellemann Probe fahren?

    Probefahrten im Peaq werden mit der Premiere im Handel am 26. September 2026 möglich, wenn die Vertragshändler ihre Vorführwagen bekommen. Vorher gibt es keine Fahrzeuge dafür. Der Automobilsalon Bellemann berät zur Variantenwahl und vermittelt den Termin an einen Vertragshändler der Region.

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