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Inhalt dieses Artikels
- Skoda Peaq RS 2026: Was wir wissen und was erwartet wird
- Kurzantwort
- Was beim Peaq-Launch offiziell bestätigt wurde
- Was ein ŠKODA RS-Modell ausmacht
- Wie viel PS würde der Skoda Peaq RS haben?
- Wann könnte der Skoda Peaq RS kommen?
- Was kostet der Skoda Peaq RS?
- Peaq RS oder 90x: Wo liegt der Unterschied?
- Lohnt es sich, auf den Peaq RS zu warten?
- Skoda Peaq RS Reichweite: WLTP-Werte und reale Erwartungen
- Skoda Peaq RS als Dienstwagen: Wie wird er versteuert?
- Peaq RS Innenraum: Was RS-typisch wäre
- Skoda Peaq RS vs. Enyaq RS iV: Die wichtigsten Unterschiede
- Service für Škoda-Elektroautos in Wiesloch
- Quellen
- Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)
Skoda Peaq RS 2026: Was wir wissen und was erwartet wird
Der Skoda Peaq hat am 23. Juni 2026 seine Weltpremiere gefeiert. Drei Varianten hat ŠKODA offiziell bestätigt: den Peaq 60, den Peaq 90 und den Peaq 90x. Eine RS-Variante fehlt im offiziellen Lineup — und ist damit genau das Thema, das sportlich orientierte Käufer beschäftigt.
Das RS-Label hat ŠKODA bei Elektroautos bereits mit dem Enyaq RS iV etabliert. Die Frage, ob das neue Flaggschiff-SUV eine RS-Version bekommt, liegt nahe. ŠKODA hat den Peaq RS weder bestätigt noch ausgeschlossen. Das entspricht dem Muster der Enyaq-Baureihe, wo der RS rund 18 Monate nach dem Serienmodell erschien.
Was über einen möglichen Skoda Peaq RS bekannt ist, ergibt sich aus der MEB+-Plattform, dem Enyaq RS iV als Vorbild und den technischen Grenzen des Konzernantriebsstrangs. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was realistisch ist, was Spekulation bleibt und welche Alternative der Peaq 90x heute bietet — ehrlich und ohne Versprechen, die ŠKODA noch nicht gemacht hat.
Kurzantwort
Was beim Peaq-Launch offiziell bestätigt wurde
Bei der Weltpremiere am 23. Juni 2026 in Prag hat ŠKODA das Peaq-Lineup mit drei Varianten vorgestellt. Der Peaq 60 liefert 204 PS mit Hinterradantrieb. Der Peaq 90 bietet mit 210 kW (286 PS) mehr Leistung, ebenfalls mit Hinterradantrieb. Der Peaq 90x kombiniert Allradantrieb mit der höchsten Systemleistung der drei Varianten und sprintet laut ŠKODA-Angaben in 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Kein RS. Keine Ankündigung einer RS-Variante. Das ist für alle, die den Enyaq RS iV als Vorbild sehen, keine Überraschung. Beim Enyaq iV lagen zwischen dem Serienmarktstart und der RS-Ankündigung rund 18 Monate. Ein ähnlicher Vorlauf beim Peaq würde einen RS-Marktstart frühestens 2027 ergeben.
Es gibt einen weiteren Grund, warum Škoda den RS nicht zum Premierenzeitpunkt ankündigt: Bevor das Basismodell vollständig am Markt ist, kommuniziert die Marke üblicherweise keine Derivate. Das schützt die Nachfrage nach den regulären Varianten in der Einführungsphase. Inzwischen stehen Listenpreise und Ausstattungsdetails für alle sechs Standardversionen fest — ein RS ist nicht darunter, und Škoda hat für 2026 ausdrücklich bestätigt, dass es dabei bleibt.
Den Stand der aktuell verfügbaren Peaq-Varianten erklärt der Beitrag Peaq 60, 90 oder 90x: Welche Variante passt? im Detail. Wer die vollständigen technischen Daten aller drei Varianten sucht, findet sie im Ratgeber zu den Skoda Peaq technischen Daten 2026.
Was ein ŠKODA RS-Modell ausmacht
RS steht bei ŠKODA für Rally Sport — eine Bezeichnung, die der Hersteller seit über 50 Jahren für seine sportlichsten Modelle nutzt. Bei Elektroautos bedeutet RS konkret vier Dinge. Mehr Leistung durch modifizierte Motorsteuerung und höhere Boost-Freigabe. Sportlicheres Fahrwerk mit tieferer Spurlage und strafferer Dämpfung. RS-spezifisches Design innen und außen. Und Allradantrieb als Pflicht.
Beim aktuellen Enyaq RS liefern zwei Elektromotoren zusammen 250 kW (340 PS), die Beschleunigung liegt nach dem Facelift bei 5,4 Sekunden von 0 auf 100. Das Fahrwerk ist 15 Millimeter tiefer gelegt als beim Standardmodell. Im Innenraum sorgen RS-Schalensitze mit integrierten Kopfstützen, ein RS-Lenkrad und schwarzer Dachhimmel für den Sportcharakter. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 556 Kilometern, der Einstieg bei 58.600 Euro.
Für den Peaq RS gelten dieselben Prinzipien: technisch nahe am 90x, aber mit RS-spezifischer Motorabstimmung, geänderter Dämpferkennung und härter abgestimmtem ESP-Eingriff. Das ist der Kern, den ŠKODA bei allen RS-Derivaten auf dem MEB-Konzernbaukasten konsequent anwendet. Der Unterschied liegt weniger im grundsätzlichen Antriebsprinzip als in der Kalibrierung.
Hinzu kommt die RS-Außenwirkung: breitere Schweller, andere Frontstoßstange, RS-typische 21- oder 22-Zoll-Felgen und dezente RS-Logos an Heck und Lenkrad. Diese visuellen Elemente sind bei ŠKODA klar definiert und variieren zwischen den Modellen kaum. RS ist erkennbar — das ist gewollt.
Wie viel PS würde der Skoda Peaq RS haben?
Auf Basis der MEB+-Plattform und des Enyaq RS iV als direktem Vorbild rechnen Beobachter mit rund 340 bis 380 PS aus einem Zwei-Motor-AWD-System. Der aktuelle Enyaq RS liefert 340 PS. Beim Peaq RS mit dem größeren Akku des Peaq 90 wäre eine leicht höhere Systemleistung plausibel.
Wichtig zu verstehen: Der Peaq 90x liegt mit 220 kW (299 PS) bereits nah dran. Der RS-Unterschied käme nicht durch eine grundlegend neue Antriebseinheit, sondern durch präzisere Kalibrierung, besseres Thermomanagement (Wärmesteuerung der Batterie und Motoren unter Dauerbelastung) und eine höhere Maximalleistung im kurzzeitigen Boost-Fenster. Genau das macht RS-Modelle bei ŠKODA subjektiv so deutlich sportlicher als die stärkste Standardvariante.
Für die Beschleunigung bedeutet das: Während der 90x bei 6,7 Sekunden auf 100 km/h liegt, wäre beim RS ein Wert unter 5 Sekunden realistisch. Das ist eine merkliche Veränderung — bei gleichzeitig stärkerem Bremseingriff und sportlicher abgestimmter Lenkung. Wer konkrete Beschleunigungswerte für die bestätigten Varianten sucht, findet sie im Peaq-Datenblattratiogeber.
Wann könnte der Skoda Peaq RS kommen?
Stand Juni 2026 gibt es keine offiziellen Daten zum Peaq RS-Marktstart. Auf Basis des Enyaq-Musters — rund 18 Monate zwischen Basis und RS — wäre ein Peaq RS frühestens im zweiten Halbjahr 2027 realistisch. Das setzt voraus, dass der reguläre Peaq Anfang bis Mitte 2027 in nennenswerten Stückzahlen ausgeliefert wird.
Erste offizielle Informationen könnten auf einer Automesse 2027 erscheinen. ŠKODA kündigt RS-Varianten typischerweise sechs bis zwölf Monate vor dem Marktstart an. Für Käufer, die gezielt auf den RS warten, bedeutet das: mindestens 12 bis 24 Monate Wartezeit nach dem regulären Peaq-Marktstart.
Nicht verwechseln sollte man diese RS-Wartezeit mit der Lieferzeit der regulären Varianten. Die liegt derzeit deutlich niedriger und ist unabhängig von Motor, Ausstattungslinie und Zusatzpaketen — die konkreten Termine stehen im Beitrag zur Lieferzeit des Škoda Peaq. Wer heute bestellt, wartet also auf einen Peaq 60, 90 oder 90x, nicht auf einen RS.
In diesem Zeitfenster ist der Peaq 90x die stärkste sofort verfügbare Option — mit Allradantrieb, der vollen Peaq-Plattform und dem kompletten 7-Sitzer-Innenraum. Ein weiterer Punkt: Wer früh bestellt, profitiert oft noch von günstigen Einführungskonditionen beim Leasing oder Finanzierung. RS-Modelle starten häufig teurer und ohne solche Einstiegsangebote. Den aktuellen Zeitplan für Bestellstart und Markteinführung erklärt der Skoda Peaq Bestellstart-Ratgeber mit allen bekannten Terminen.
Was kostet der Skoda Peaq RS?
Offizielle Preise gibt es nicht — ŠKODA gibt Listenpreise erst mit der jeweiligen Modellankündigung bekannt. Die Schätzung basiert auf dem Muster des Enyaq RS iV: Der RS-Aufschlag gegenüber der nächst günstigeren Allrad-Variante lag beim Enyaq bei rund 7.000 bis 10.000 Euro.
Beim Peaq 90x als Ausgangspunkt — ab 60.400 Euro als Selection, ab 65.300 als Sportline — ergäbe das einen Peaq RS-Einstiegspreis zwischen 73.000 und 80.000 Euro. Der Enyaq RS startet aktuell bei 59.440 Euro als SUV. Für den größeren Peaq mit mehr Akku und 7-Sitzer-Plattform wäre ein höherer Ausgangspreis zu erwarten. Den Preisrahmen für die regulären Peaq-Varianten erklärt der Ratgeber zu den Skoda Peaq Preisen 2026.
Für Firmenwagen-Fahrer ist das eine gute Nachricht. Die Grenze für die 0,25-Prozent-Regelung liegt seit dem 1. Juli 2025 bei 100.000 Euro Bruttolistenpreis — ein Peaq RS bliebe mit 73.000 bis 80.000 Euro klar darunter. Was das konkret bedeutet, rechnet der Abschnitt zur Dienstwagen-Besteuerung vor.
Auch beim Leasing würde ein RS-Aufschlag die monatliche Rate deutlich beeinflussen. Eine Leasingrate für den RS läge realistisch bei 600 bis 850 Euro monatlich, abhängig von Laufzeit und Kilometerpaket. Finanzierungsmodelle für den regulären Peaq erklärt der Ratgeber zum Skoda Peaq Leasing.
Peaq RS oder 90x: Wo liegt der Unterschied?
Der Peaq 90x ist die leistungsstärkste bestätigte Variante: Allradantrieb, 220 kW (299 PS), 0-100 in 6,7 Sekunden. Wer maximale Leistung aus einem Peaq-Siebensitzer will, hat mit dem 90x schon heute eine starke Option.
Ein Peaq RS würde in vier Punkten über den 90x hinausgehen. Erstens: schnellere Beschleunigung unter 5 Sekunden auf 100 km/h durch RS-Motorabstimmung. Zweitens: sportlicheres Fahrwerk mit tieferer Spurlage und strafferer Dämpfung. Drittens: RS-spezifische Innenausstattung mit Schalensitzen, RS-Lenkrad und Sportsitzposition. Viertens: Design-Differenzierung durch RS-Schürzen, größere Felgen und Exterieur-Merkmale.
Was der 90x besser macht: deutlich niedrigerer Preis ab 60.400 Euro und sofortige Bestellbarkeit — beide bleiben ohnehin unter der Dienstwagen-Grenze von 100.000 Euro. Und der volle Peaq-Siebensitzer-Innenraum mit dritter Sitzreihe — die beim RS möglicherweise entfällt, wie beim Enyaq RS iV.
Ein weiterer Punkt, den viele Käufer übersehen: RS-Modelle landen bei der Kfz-Versicherung in höheren Typklassen als die Basisvariante. Das bedeutet konkret höhere Vollkasko-Prämien — bei einem Großraum-SUV mit über 340 PS kann dieser Unterschied 200 bis 400 Euro jährlich ausmachen. Wer die Gesamtkosten realistisch durchrechnet, sollte diesen Posten einkalkulieren. Alle Faktoren rund um Versicherung und Unterhaltskosten erklärt der Ratgeber zu Skoda Peaq Versicherung und Unterhaltskosten. Für Familien, die alle sieben Sitze regelmäßig brauchen, bleibt der 90x die unkompliziertere Wahl.
Lohnt es sich, auf den Peaq RS zu warten?
Drei Fragen helfen bei der Entscheidung. Erste Frage: Ist das sportliche Fahrerlebnis ein echtes Kaufkriterium? RS-Fahrwerk, Schalensitze und unter 5 Sekunden auf 100 lohnen das Warten nur dann, wenn der Fahrer das im Alltag auch erlebt. Für Pendelstrecke, Familienfahrten und Urlaubstouren bringt der RS-Charakter weniger Vorteil als erwartet.
Zweite Frage: Werden sieben Sitze regelmäßig gebraucht? RS-Modelle bei ŠKODA verzichten typischerweise auf die dritte Sitzreihe. Wer den Peaq wegen des Siebensitzers kauft, ist mit dem 90x auf der sicheren Seite. Beim RS ist das offen.
Dritte Frage: Ist das Fahrzeug ein Dienstwagen mit 0,25-Prozent-Regelung? Wer diese Steuer-Optimierung plant, sollte den voraussichtlichen RS-Listenpreis sorgfältig einkalkulieren. Erst ein RS über 100.000 Euro würde von der 0,25- in die 0,5-Prozent-Regel rutschen; danach sieht es beim geschätzten Preisrahmen nicht aus. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent spart die 0,25-Prozent-Regel gegenüber einem gleich teuren Verbrenner rund 2.900 Euro Einkommensteuer im Jahr. Wer allein auf die Steuer schaut, fährt mit dem sofort bestellbaren Peaq 90x allerdings besser: Er kostet deutlich weniger und wird genauso mit 0,25 Prozent versteuert. Alle Details zur Dienstwagen-Besteuerung des Peaq stehen im Skoda Peaq Dienstwagen-Ratgeber.
Skoda Peaq RS Reichweite: WLTP-Werte und reale Erwartungen
Beim Enyaq RS iV lagen die WLTP-Reichweite (der offizielle EU-Verbrauchstest unter Laborbedingungen) bei rund 490 Kilometern bei einem Verbrauch von etwa 18 bis 19 kWh pro 100 km. Der Peaq RS würde auf dem größeren Akkupaket des Peaq 90 aufbauen, das nach bisherigen Informationen zwischen 89 und 100 kWh netto fasst.
Bei diesem Akkuvolumen und einem typischen RS-Mehrverbrauch von 1 bis 2 kWh pro 100 km gegenüber dem Peaq 90 wäre eine WLTP-Reichweite von 500 bis 540 Kilometern realistisch. Die Realreichweite im gemischten Betrieb läge je nach Fahrverhalten bei rund 380 bis 450 Kilometern. Wer den RS häufig im Sport-Modus fährt, muss häufiger laden.
Die Ladeleistung würde auf derselben Basis wie die anderen Peaq-Varianten liegen. Alles zur Ladegeschwindigkeit, Ladekurve und Ladekosten des Peaq erklärt der Ratgeber zum Skoda Peaq Laden 2026. Mehr zur Winter-Reichweite und Wärmepumpen-Ausstattung steht im Ratgeber zur Skoda Peaq Winter-Reichweite.
Skoda Peaq RS als Dienstwagen: Wie wird er versteuert?
Hier hat sich die Rechtslage geändert, und viele Ratgeber im Netz hinken noch hinterher. Die 0,25-Prozent-Regelung gilt für reine Elektroautos bis zu einem Bruttolistenpreis von 100.000 Euro. Diese Grenze wurde zum 1. Juli 2025 von zuvor 70.000 Euro angehoben; davor lag sie sogar bei 60.000. Ein Peaq RS bliebe mit geschätzten 73.000 bis 80.000 Euro also klar innerhalb der Regelung.
Was das konkret bedeutet, zeigt die Rechnung bei einem angenommenen Bruttolistenpreis von 75.000 Euro:
| Monatlicher geldwerter Vorteil | |
|---|---|
| Elektroauto mit 0,25 Prozent | 187,50 € |
| Verbrenner gleicher Preisklasse mit 1 Prozent | 750,00 € |
| Unterschied | 562,50 € |
Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent bleiben davon rund 236 Euro netto im Monat, also gut 2.800 Euro im Jahr. Der Steuervorteil ist also der Grund, warum ein RS als Dienstwagen überhaupt in Frage kommt — nicht der Grund dagegen.
Wichtig ist die Abgrenzung nach oben: Erst oberhalb von 100.000 Euro greift bei reinen Elektroautos die 0,5-Prozent-Regel. Der volle Satz von einem Prozent gilt für Verbrenner, nicht für E-Autos. Die 0,25-Prozent-Regel ist bis zum 31. Dezember 2030 festgeschrieben. Alle Grundlagen zur Peaq-Dienstwagen-Besteuerung erklärt der Skoda Peaq Dienstwagen-Ratgeber.
Ein Hinweis für Selbstständige: Wer den RS als Betriebsfahrzeug nutzt, kann ihn unabhängig vom Listenpreis als Betriebsvermögen aktivieren und abschreiben. Die 100.000-Euro-Grenze betrifft ausschließlich die Pauschale für die Privatnutzung, nicht die betriebliche Abschreibung. Wie sich beides im Einzelfall auswirkt, gehört in die Hand eines Steuerberaters.
Peaq RS Innenraum: Was RS-typisch wäre
Beim Enyaq RS iV hat ŠKODA gezeigt, was RS im Elektroauto-Innenraum bedeutet: Schalensitze mit integrierten Kopfstützen in schwarzem Nappa-Leder, ein Sport-Lederlenkrad mit RS-Emblem, rote Ambientebeleuchtung und schwarzer Dachhimmel. Das schafft ein erkennbar sportlicheres Cockpit-Gefühl, ohne die Alltagstauglichkeit zu opfern.
Für den Peaq RS wäre dasselbe Grundprinzip zu erwarten — kombiniert mit der bewährten Peaq-Bedienphilosophie: 13-Zoll-Touchscreen, Laura-Sprachassistent, Digital-Cockpit-Pro und voraussichtlich Canton-Soundsystem als Serienausstattung. Der sichtbare Unterschied zum 90x wäre vor allem die Sitzausstattung und die sportliche Optik.
RS-Modelle verzichten beim Laderaum hingegen selten auf Kompromisse: Das Kofferraumvolumen und der Lade-/Unterflurkofferraum (Frunk) würden beim Peaq RS kaum kleiner als beim 90x ausfallen. RS bedeutet bei ŠKODA Sportlichkeit, nicht Reduktion im Sinne eines Coupé.
Die zentrale offene Frage bleibt die dritte Sitzreihe. Beim Enyaq RS iV hat ŠKODA sie weggelassen. Beim Peaq ist die siebte und sechste Sitzposition ein zentrales Kaufargument — ob ŠKODA das beim RS beibehält, hängt von der Positionierungsentscheidung ab, die erst mit der RS-Ankündigung bekannt wird. Den Innenraum der Standardvarianten mit voller dritter Reihe erklärt der Ratgeber zum Peaq Innenraum und 7-Sitzer.
Skoda Peaq RS vs. Enyaq RS iV: Die wichtigsten Unterschiede
Der Enyaq RS iV ist die direkteste Referenz für einen möglichen Peaq RS. Beide basieren auf dem MEB-Konzernantriebsstrang in der RS-Konfiguration — der Peaq auf dem leicht weiterentwickelten MEB+-Derivat. Der entscheidende Unterschied liegt in Größe und Zielgruppe.
Der Enyaq RS iV ist ein kompakter Elektro-SUV (4,65 Meter Länge) mit sportlichem Profil. Der Peaq RS wäre ein Großraum-SUV (5,08 Meter) für Familien mit Performance-Anspruch. Mehr Innenraum, mehr Kofferraumvolumen, mehr Gewicht — und damit eine leicht andere Fahrcharakteristik im Grenzbereich.
Beim Preis wäre der Abstand spürbar: Der Enyaq RS startet aktuell bei 59.440 Euro als SUV. Der Peaq RS würde nach den Schätzungen zwischen 73.000 und 80.000 Euro beginnen — also rund 15.000 bis 20.000 Euro teurer. Dafür bekäme der Käufer mehr Fahrzeug, mehr Akku und die Peaq-Plattform. Beide blieben unter der Dienstwagen-Grenze von 100.000 Euro, der Steuervorteil unterscheidet sie also nicht. Für Käufer, die auf den Preis schauen, bleibt der Enyaq RS die günstigere Wahl. Steuerlich unterscheiden sich beide nicht: Sowohl der Enyaq RS mit 59.440 Euro als auch ein Peaq RS mit geschätzten 73.000 bis 80.000 Euro liegen unter der 100.000-Euro-Grenze und werden mit 0,25 Prozent versteuert. Der Unterschied liegt allein im Preis und im Platzangebot. Wer mehr Raum und Performance kombinieren will, wäre mit dem Peaq RS besser bedient. Den Direktvergleich beider ŠKODA-SUV-Plattformen erklärt der Ratgeber Skoda Peaq vs. Enyaq.
Service für Škoda-Elektroautos in Wiesloch
Wer einen Peaq bestellen möchte, tut das über einen Škoda-Vertragshändler — dort entsteht der Kaufvertrag. Für Wartung, Inspektion, HU und AU sowie Arbeiten an der Hochvolt-Anlage (dem Starkstrom-System des Elektroautos) ist der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch autorisierter Servicepartner. Sofort verfügbare Fahrzeuge stehen im geprüften Gebrauchtwagenbestand. Alle bekannten Informationen zum Peaq Gesamtmodell bietet der Skoda Peaq 2026 Hauptratgeber als Einstiegspunkt.
Quellen
- ŠKODA AUTO Deutschland: Peaq — Modellseite mit den bestätigten Varianten, zuletzt geprüft am 26.08.2026.
- ŠKODA Media: Pressemitteilung zum Bestellstart des Peaq, zuletzt geprüft am 26.08.2026.
- Gesetze im Internet: § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG — Bewertung der privaten Nutzung von Elektro-Dienstwagen, zuletzt geprüft am 26.08.2026.
- ADAC: E-Auto als Dienstwagen — Steuern und Förderung, mit der ab 1. Juli 2025 geltenden Grenze von 100.000 Euro, zuletzt geprüft am 26.08.2026.
- Automobilsalon Bellemann: Škoda Enyaq RS Facelift 2026 — Preis, Reichweite und Daten als Referenzmodell für die RS-Einordnung.
- Auto Motor und Sport: Škoda Enyaq RS iV im Test, zuletzt geprüft am 24.06.2026.
- Autobild: Škoda Enyaq RS iV Fahrbericht, zuletzt geprüft am 24.06.2026.
Update-Hinweis (Stand: 26.08.2026)
Die wichtigste Korrektur betrifft die Dienstwagen-Besteuerung. Der Beitrag nannte an fünf Stellen eine Grenze von 70.000 Euro für die 0,25-Prozent-Regelung und schloss daraus, ein Peaq RS verliere den Steuervorteil. Diese Grenze wurde zum 1. Juli 2025 auf 100.000 Euro angehoben. Ein RS bliebe mit geschätzten 73.000 bis 80.000 Euro also klar darunter — die Aussage war nicht nur ungenau, sondern in ihrer Schlussfolgerung falsch. Ebenso korrigiert: Oberhalb der Grenze gilt bei reinen Elektroautos die 0,5-Prozent-Regel, nicht der volle Satz von einem Prozent.
Weiter korrigiert: Der Peaq 90x wurde mit “rund 340 PS” beschrieben, tatsächlich sind es 220 kW (299 PS). Sein Preis stand als Schätzung mit 65.000 bis 70.000 Euro im Text und liegt real ab 60.400 Euro. Die Enyaq-RS-Werte bezogen sich auf das Modell vor dem Facelift; aktuell sind es 5,4 Sekunden auf 100, bis zu 556 Kilometer WLTP und ein Einstieg ab 58.600 Euro. Neu ist außerdem die Angabe, dass Škoda für 2026 ausdrücklich bestätigt hat, dass das Angebot so bleibt wie zum Bestellstart vorgestellt — ein RS ist darin nicht enthalten. Letzter Stand der Werte: 26.08.2026.
Häufige Fragen
Ist der Skoda Peaq RS offiziell bestätigt?
Nein. Škoda hat für 2026 ausdrücklich mitgeteilt, dass das Angebot so bleibt, wie es zum Bestellstart vorgestellt wurde — ein RS ist darin nicht enthalten. Weitere Details zu einer möglichen Angebotserweiterung will die Marke später bekannt geben. Bei der Weltpremiere am 23. Juni 2026 standen drei Varianten: Peaq 60, Peaq 90 und Peaq 90x. Beim Enyaq iV vergingen rund 18 Monate zwischen Serienmarktstart und der RS-Ankündigung — ein ähnlicher Zeitraum gilt als realistisch für den Peaq.
Wie viel PS wird der Skoda Peaq RS haben?
Auf Basis der MEB+-Plattform und des Enyaq RS iV als Vorbild rechnen Beobachter mit rund 340 bis 380 PS aus einem Zwei-Motor-AWD-System. Der Enyaq RS iV lieferte 340 PS und sprintete in 5,5 Sekunden auf 100. Beim größeren Peaq wäre eine leicht höhere Systemleistung durch den größeren Akku plausibel.
Wann kommt der Skoda Peaq RS?
Konkrete Marktstart-Daten fehlen. Auf Basis des Enyaq-Musters wäre ein Peaq RS frühestens im zweiten Halbjahr 2027 realistisch — etwa 12 bis 18 Monate nach dem regulären Peaq-Marktstart Ende 2026. Erste offizielle Infos könnten auf einer Automesse 2027 erscheinen.
Was kostet der Skoda Peaq RS?
Offizielle Preise gibt es nicht. Der Peaq 90x kostet inzwischen ab 60.400 Euro als Selection und ab 65.300 Euro als Sportline. Mit einem typischen RS-Aufschlag von 8.000 bis 15.000 Euro wäre ein Einstiegspreis von rund 73.000 bis 80.000 Euro plausibel. Listenpreise nennt ŠKODA erst mit der offiziellen RS-Ankündigung.
Was ist der Unterschied zwischen Peaq RS und Peaq 90x?
Der Peaq 90x ist die stärkste bestätigte Variante mit Allradantrieb und 220 kW (299 PS). Der Peaq RS würde zusätzlich eine sportlichere Fahrwerksstimmung, RS-spezifische Innenausstattung mit Schalensitzen und RS-Lenkrad sowie voraussichtlich schnellere Beschleunigung unter 5 Sekunden auf 100 km/h bieten.
Wie weit kommt der Skoda Peaq RS? WLTP-Reichweite eingeschätzt.
Der aktuelle Enyaq RS kommt nach dem Facelift auf bis zu 556 Kilometer WLTP. Der Peaq 90x liegt mit seinem größeren Akku bei 526 bis 609 Kilometern. Ein Peaq RS läge durch die sportlichere Abstimmung und größere Räder eher am unteren Ende dieser Spanne, also bei etwa 500 bis 550 Kilometern. Real bleiben davon auf der Autobahn rund 350 Kilometer.
Gilt die 0,25-Prozent-Regelung auch für den Skoda Peaq RS?
Ja, sehr wahrscheinlich. Die Grenze für die 0,25-Prozent-Regelung liegt seit dem 1. Juli 2025 bei 100.000 Euro Bruttolistenpreis, vorher waren es 70.000. Ein Peaq RS läge nach dem Schätzrahmen von 73.000 bis 80.000 Euro deutlich darunter. Erst oberhalb von 100.000 Euro greift bei reinen Elektroautos die 0,5-Prozent-Regel — nicht der volle Satz von einem Prozent, der für Verbrenner gilt.
Ist der Skoda Peaq RS auch als 7-Sitzer verfügbar?
Das ist offen. Beim Enyaq RS iV hat ŠKODA auf die dritte Sitzreihe verzichtet. Ob der Peaq RS sieben Sitze anbietet, hängt von der Positionierungsentscheidung ab. Wer sieben Sitze als Pflicht setzt, ist mit dem Peaq 90x auf der sicheren Seite.
Gegen wen tritt der Skoda Peaq RS an?
Der Peaq RS würde sich gegen sportliche Elektro-Großraum-SUVs positionieren, darunter den BMW iX xDrive50 und den Mercedes EQE SUV. Im Konzernrahmen wäre der Vergleich mit dem Audi Q6 e-tron S und dem Cupra Tavascan VZ interessant. Gegen den Enyaq RS iV würde er nicht konkurrieren, sondern ein größeres Segment bedienen.