Zum Inhalt springen
E-Mobilität & Förderung

BAFA E-Auto-Förderung 2026: die Bilanz im September — Bewilligungen, Marken, Auszahlung

BAFA E-Auto-Förderung 2026 in Zahlen: 52.473 Bewilligungen, 230 Mio. € ausgezahlt, Škoda Platz 2, CUPRA Platz 3 — die September-Bilanz.

#BAFA Antrag 2026#E-Auto-Förderung Bilanz#Förderzentrale Deutschland#BundID Pflicht#Antragszahlen BAFA
BAFA-Prämie und E-Auto-Förderung: Frau mit Tablet vor einem Elektro-SUV, das an der Wallbox eines Hauses lädt
BAFA-Prämie und E-Auto-Förderung Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
Modell-Alarm aktivieren
Auf dem Laufenden bleiben und Bestellstart & Preise zuerst erfahren.
    Optional: schneller passende Infos Name + PLZ = Regionale Infos
    Vorteil: Wir können Infos bei Bestellstart und Preisen schneller auf Ihre Region zuschneiden.
    Kostenlos · Abmeldung jederzeit · Sicher
    Mehr erfahren
    Zum Hauptartikel und zu allen Detailartikeln
    Hier springen Sie direkt zur zentralen Übersichtsseite und zu allen relevanten Detailartikeln dieses Modells.
    Hauptartikel Zentrale Übersichtsseite
    E-Auto-Förderung 2026: Wer bekommt bis zu 6.000 Euro Zuschuss, und wer nicht?
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. BAFA E-Auto-Förderung 2026: die Bilanz im September mit Bewilligungen und Auszahlung
    2. Kurzantwort
    3. Wie viele Anträge auf E-Auto-Förderung wurden gestellt?
    4. Welche Marken bekommen die meisten E-Auto-Förderungen?
    5. Welches E-Auto wird am meisten gefördert?
    6. Was die Antragszahlen über den Elektro-Markt 2026 sagen
    7. Wie viel BAFA-Förderung ist bisher ausgezahlt worden?
    8. Wer bekommt die E-Auto-Förderung am häufigsten?
    9. Läuft das BAFA-Antragsportal stabil?
    10. Brauche ich eine BundID für den BAFA-Antrag?
    11. Welches Einkommen zählt beim BAFA-Antrag?
    12. Kann ich den BAFA-Antrag vor der Zulassung stellen?
    13. Ist der Fördertopf schon zur Hälfte weg?
    14. Was die BAFA E-Auto-Förderung für Käufer von Skoda, SEAT und CUPRA bringt
    15. Wird die E-Auto-Förderung auf Gebrauchtwagen ausgeweitet?
    16. Quellen und weiterführende Informationen

    BAFA E-Auto-Förderung 2026: die Bilanz im September mit Bewilligungen und Auszahlung

    Vier Monate nach dem Start lässt sich die BAFA E-Auto-Förderung an offiziellen Zahlen messen statt an Erwartungen. 52.473 Anträge sind bewilligt, 230 Millionen Euro sind ausgezahlt, und die Monatsstatistik zeigt jetzt auch, an welche Haushalte das Geld tatsächlich geht.

    Für Käufer von Škoda, SEAT und CUPRA ist die Auswertung besonders interessant: Škoda steht auf Platz zwei der Marken, CUPRA auf Platz drei, und der Elroq folgt bei den Modellen direkt hinter dem Tesla Model Y.

    Den vollständigen Überblick zu Fördersummen und Voraussetzungen bietet der Beitrag E-Auto-Förderung 2026 in Deutschland mit bis zu 6.000 Euro.

    Kurzantwort


    Wie viele Anträge auf E-Auto-Förderung wurden gestellt?

    Der Verlauf lässt sich bis Anfang August nachzeichnen. Am 19. Mai 2026 öffnete die Förderzentrale Deutschland als zentrales Portal, und schon am Ende der Pressekonferenz zum Start meldete die BAFA-Präsidentin laut Tagesspiegel 1.858 Anträge. Innerhalb der ersten 24 Stunden stieg die Zahl auf knapp 17.000, bis zum 2. Juni auf 41.772, bis zum 16. Juli laut Bundesregierung auf 84.828 und bis zum 5. August auf 103.542.

    Dort endet die Spur vorerst. Die Statistik zum 1. September weist keine Gesamtzahl eingegangener Anträge mehr aus, sondern nur noch die Bewilligungen. Einen neueren amtlichen Wert als den vom August gibt es nicht. Abgelehnt wurden bis Mitte Juli nur 291 Anträge.

    Aussagekräftig ist stattdessen die Bewilligungsseite, und die hat einen Sprung gemacht: von 26.875 auf 52.473 innerhalb eines Monats. Allein im August kamen 25.598 Bewilligungen dazu, ein Zuwachs von 95 Prozent. Die Behörde arbeitet den Stapel also schneller ab als im Frühsommer.

    Aufschlussreich ist die Verteilung nach Antriebsart. 47.986 Bewilligungen entfallen auf reine Elektroautos, nur 4.487 auf Plug-in-Hybride. Das sind gut neun von zehn, das Geld fließt also ganz überwiegend in reine Elektroautos.

    Welche Marken bekommen die meisten E-Auto-Förderungen?

    Die BAFA-Monatsstatistik zum 1. September 2026 führt die Bewilligungen nach Marken auf, hier die fünf stärksten in ihrer Reihenfolge. Die Bewilligungszahlen sind amtlich, Anteil und Veränderung haben wir daraus selbst errechnet.

    MarkeBewilligungenAnteilseit 1. August
    Tesla8.14115,5 %+77 %
    Škoda4.5228,6 %+72 %
    CUPRA3.1556,0 %+95 %
    VW3.0625,8 %+108 %
    Hyundai2.9825,7 %+89 %

    Die letzte Spalte ist die aufschlussreichste, denn alle Bewilligungen zusammen legten im August um 95 Prozent zu. Wer darunter blieb, verlor Anteile, obwohl die absolute Zahl steigt — das trifft Tesla, Škoda und Hyundai. CUPRA lag mit plus 95 Prozent exakt im Markttempo, den stärksten Zuwachs hatte VW.

    Rechnet man die Konzerne zusammen, führt der Volkswagen-Konzern mit 11.680 Bewilligungen klar vor Tesla mit 8.141 und Stellantis mit 7.482.

    Die Rangliste bleibt eine Momentaufnahme, weil laufend Anträge nachbewilligt werden. Sie zählt außerdem nur Autos, die schon zugelassen und bewilligt sind. Modelle mit langen Lieferzeiten tauchen deshalb erst mit Verzögerung auf.

    Welches E-Auto wird am meisten gefördert?

    An der Spitze steht das Tesla Model Y mit 5.407 Bewilligungen — dieser Wert steht so in der amtlichen Statistik. Auf Platz zwei folgt der Škoda Elroq, und hier lohnt ein genauer Blick auf die Zählweise. Die Statistik nennt für ihn keine Gesamtzahl, sondern führt jede Batterie- und Leistungsvariante einzeln auf. Unsere eigene Addition der amtlichen Einzelwerte ergibt: Die drei Reichweitenversionen 50, 60 und 85 kommen zusammen auf 3.174 Bewilligungen, zählt man die Allradversion 85x und den RS dazu, sind es 3.642. In beiden Lesarten liegt der Elroq vor dem Tesla Model 3 mit 2.716 Bewilligungen. Dahinter folgen der Hyundai Inster mit 2.063 und der Leapmotor T03 mit 1.700.

    Bemerkenswert ist die Preisklasse: Der Elroq ist kein Kleinwagen zum Sonderpreis, sondern ein kompaktes SUV ab 37.890 Euro. Was das Modell kann und kostet, steht im Beitrag zum Škoda Elroq mit Preis, Reichweite und technischen Daten; den kompakteren Einstieg vergleicht der Beitrag Škoda Epiq oder Elroq.

    Bei CUPRA verteilen sich die 3.155 Bewilligungen vor allem auf zwei Modelle: den Tavascan mit 1.048 und den Born, der über alle sechs Akku- und Leistungsvarianten zusammengerechnet auf 1.414 kommt — auch das ist unsere Addition der amtlichen Einzelwerte. Der Formentor als Plug-in-Hybrid steht bei 278, der Terramar bei 193.

    Den Förderantrag gibt es erst nach der Zulassung, bei neu bestellten Autos zählt deshalb auch die Lieferzeit. Wie lange es beim Elroq dauert, steht im Beitrag zur Lieferzeit des Škoda Elroq.

    Was die Antragszahlen über den Elektro-Markt 2026 sagen

    Interessanter als die reine Antragszahl ist der Abgleich mit den Neuzulassungen. Das Kraftfahrt-Bundesamt zählte im Juni 84.057 und im Juli 78.609 neu zugelassene reine Elektroautos. Aus den gemeldeten Zwischenständen lässt sich ableiten, dass im selben Zeitraum grob 30.000 Förderanträge pro Monat eingingen — auch das ist unsere eigene Rechnung aus den veröffentlichten Stichtagen.

    Das heißt: Nur gut jedes dritte neu zugelassene Elektroauto führt zu einem Förderantrag. Gewerbliche Zulassungen, Vorführwagen und Mietwagenflotten sind nicht antragsberechtigt, weil die Förderung an Privatpersonen gebunden ist. Dazu kommen Haushalte über der Einkommensgrenze von 80.000 Euro. Und ein Teil der Anträge kommt später, weil sich die zwölfmonatige Frist nutzen lässt.

    Der zweite Befund: Im August 2026 wurden 68.930 reine Elektroautos neu zugelassen, weniger als im Juli, weil insgesamt deutlich weniger Autos zugelassen wurden. Der Anteil stieg trotzdem auf 32,4 Prozent, nach 29,3 Prozent im Juli, und gegenüber dem August 2025 sind es 75,1 Prozent mehr Elektroautos. Fast jeder dritte neue Pkw fährt damit rein elektrisch. Ein Beweis für die Wirkung der Förderung ist das nicht, weil zugleich neue Modelle kamen.

    Wie viel BAFA-Förderung ist bisher ausgezahlt worden?

    Bis zum 1. September 2026 hat der Bund 230 Millionen Euro an Käufer überwiesen, verteilt auf 52.473 bewilligte Anträge. Beide Werte haben sich binnen eines Monats nahezu verdoppelt. Die durchschnittliche Förderhöhe bleibt stabil: rund 4.380 Euro je Bewilligung nach etwa 4.350 Euro im August. Die meisten Antragsteller erhalten also mehr als die Basisförderung von 3.000 Euro.

    Die Bearbeitung hat damit sichtbar Fahrt aufgenommen. Gegen die zuletzt gemeldeten gut 100.000 Anträge gerechnet ist inzwischen etwa die Hälfte bewilligt, im Vormonat war es erst gut ein Viertel. Diese Gegenüberstellung ist unsere eigene Näherung, weil die Antragszahl vom 5. August stammt. Der Rückstau löst sich erkennbar auf.

    Bemerkenswert bleibt die Erwerbsart: 26.491 Käufen stehen 25.982 Leasingfälle gegenüber. Was beim Leasing mit der Förderung zu beachten ist, hat damit für jeden zweiten Antragsteller Gewicht.

    Wie lang die Bearbeitungszeit aktuell ist, welche Erfahrungen Antragsteller machen und wie sich der Stand im Portal prüfen lässt, steht im Beitrag zur Auszahlung der E-Auto-Förderung mit Status und Dauer.

    Das Geld geht dabei auf das Konto der antragstellenden Person, nicht über den Händler. Das Fahrzeug muss also zunächst bezahlt oder finanziert sein, und beim Leasing mindert der Zuschuss nicht automatisch die Rate.

    Wichtig bleibt: Die noch offenen Anträge sind keine Ablehnungsquote. Einen Rechtsanspruch auf die Förderung gibt es aber nicht. Das BAFA prüft in der Reihenfolge des vollständigen Eingangs, und sind die Mittel des Wirtschaftsplans ausgeschöpft, können laut Richtlinie keine weiteren Förderungen bewilligt werden.

    Wer bekommt die E-Auto-Förderung am häufigsten?

    Der September-Bericht beantwortet diese Frage erstmals mit Zahlen, und das Ergebnis spricht für die soziale Staffelung. Die absoluten Werte stammen aus der amtlichen Statistik, die Prozentangaben haben wir selbst errechnet.

    Gut die Hälfte aller Bewilligungen ging an Haushalte mit niedrigem Einkommen: 26.692 der 52.473 Fälle entfallen auf die Stufe bis 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen. Es folgen 12.653 Bewilligungen in der Stufe bis 80.000 Euro und 11.487 in der Stufe bis 60.000 Euro. Die beiden oberen Stufen bis 85.000 und bis 90.000 Euro stehen nur Haushalten mit einem beziehungsweise zwei förderrelevanten Kindern offen und kommen zusammen auf 1.641 Fälle, also rund drei Prozent.

    Die Verteilung nach Haushaltsstruktur überrascht auf den ersten Blick. 34.508 Bewilligungen gingen an Haushalte ohne förderrelevantes Kind, 11.778 an Haushalte mit mindestens zwei Kindern und 6.187 an Haushalte mit einem Kind. Zwei von drei geförderten Autos fahren also in einem Haushalt ohne Kinder.

    Das widerspricht dem Kinderbonus nicht, es erklärt ihn. Als förderrelevant zählt ein Kind nur, wenn es im Haushalt lebt, Anspruch auf Kindergeld besteht und es bei der Erstzulassung noch keine 18 war. In der größten Gruppe stecken deshalb Alleinstehende, Paare ohne Kinder und Familien mit älteren Kindern. Der Bonus erhöht die Förderung für Familien und öffnet ihnen erst die beiden oberen Einkommensstufen. Dass die breite Gruppe ohne förderrelevante Kinder die meisten Anträge stellt, ändert er nicht.

    Der hohe Durchschnitt von rund 4.380 Euro erklärt sich genau daraus: Die meisten Bewilligungen liegen in der untersten Einkommensstufe mit den höchsten Fördersätzen.

    Läuft das BAFA-Antragsportal stabil?

    Im Großen und Ganzen ja, und das ist nach der Vorgeschichte anderer Förderprogramme keine Selbstverständlichkeit. Als die Wallbox-Förderung der KfW im November 2020 startete, brach das Portal noch am ersten Tag unter dem Andrang zusammen. Einen vergleichbaren Ausfall der Förderzentrale Deutschland gab es nach allem, was berichtet wurde, weder zum Start noch in den Antragswellen des Sommers.

    Einzelne Fehlermeldungen können trotzdem auftreten. Wer dauerhaft nicht weiterkommt, erreicht das zuständige Referat beim BAFA unter 06196 908-1009 oder per E-Mail an elektromobilitaet@bafa.bund.de. Die Uhrzeit spielt für den Antrag keine Rolle, das Datum schon: Bearbeitet wird in der Reihenfolge des vollständigen Eingangs.

    Brauche ich eine BundID für den BAFA-Antrag?

    Ja. Ohne die zentrale Anmeldung der deutschen Verwaltung lässt sich der Antrag nicht abschicken, und ein einfaches Konto mit Passwort reicht nicht. Laut BAFA braucht es die BundID mit Online-Ausweis oder mit ELSTER-Zertifikat. Wer eines davon schon nutzt, ist schnell fertig. Eine vergessene Ausweis-PIN setzt das Bürgeramt kostenlos neu, das geht nur vor Ort. Für ein neues ELSTER-Konto kommt ein Aktivierungs-Code per Brief, laut ELSTER dauert das bis zu zehn Werktage.

    Der Rat aus dem Mai gilt deshalb unverändert: Wer in den nächsten Monaten ein Elektroauto zulässt, richtet die BundID vorher ein. Wie das Schritt für Schritt funktioniert und welches Vertrauensniveau nötig ist, steht im Beitrag zur BundID für den Förderantrag.

    Welches Einkommen zählt beim BAFA-Antrag?

    Ein weiterer Stolperstein ist ein Missverständnis, kein technisches Problem. Im Antrag ist das zu versteuernde Einkommen des Haushalts anzugeben, nicht der Bruttolohn. Der richtige Wert steht im Steuerbescheid am Ende der Einkommensermittlung und liegt deutlich darunter. Je Person zählt der Durchschnitt der zwei aktuellsten Bescheide, bei Paaren werden beide Werte addiert, und bei gemeinsamer Veranlagung genügt der gemeinsame Bescheid.

    Falsche Angaben können laut Richtlinie auch später noch zur Rückforderung führen. Welche Förderstufe im eigenen Fall gilt, lässt sich im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 nach Einkommen und Kindern mit dem dortigen Rechner direkt prüfen.

    Kann ich den BAFA-Antrag vor der Zulassung stellen?

    Nein. Laut BAFA ist der Antrag erst nach der Zulassung möglich. Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein oder Rechnung musst du dabei nicht hochladen, die Zulassung prüft das BAFA selbst über eine Schnittstelle zum Kraftfahrt-Bundesamt. Gebraucht werden BundID, Steuerbescheide, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und bei Kindern ein Kindernachweis.

    Nach der Zulassung bleiben zwölf Monate Zeit. Weil das BAFA in der Reihenfolge des vollständigen Eingangs prüft und der Jahresbetrag 2026 knapp ist, lohnt sich ein früher Antrag trotzdem. Weitere typische Fehler beim Ausfüllen sammelt der Beitrag BAFA-Antrag E-Auto 2026 mit sieben häufigen Fehlern.

    Ist der Fördertopf schon zur Hälfte weg?

    Rein nach Kassenstand ist reichlich Geld da. Bis zum 1. September 2026 waren 230 Millionen Euro von 3 Milliarden Euro ausgezahlt. Der Topf ist damit rechnerisch noch zu gut 92 Prozent gefüllt.

    Diese 92 Prozent sind allerdings ein Kassenstand und keine Reservierung. Eigene Hochrechnung, keine amtliche Angabe: Die bis Anfang August gestellten gut 100.000 Anträge binden bei einer durchschnittlichen Förderhöhe von rund 4.380 Euro etwa 450 Millionen Euro. Das sind grob 15 Prozent des Gesamtbudgets, aber schon mehr als vier Fünftel des Jahresbetrags 2026. Weil seither weitere Anträge eingegangen sind, ist es eine Untergrenze.

    Wichtiger als der Gesamttopf ist allerdings der Jahresbetrag. Für 2026 stehen im Haushalt nur 550 Millionen Euro bereit, davon waren bis zum 1. September gut 40 Prozent ausgezahlt. Für 2027 sieht der Entwurf der Bundesregierung vom Juli rund 800 Millionen Euro vor, 70 Millionen weniger als im April geplant. Hält das Auszahlungstempo aus dem August an, wäre der Jahresbetrag 2026 nach unserer Rechnung gegen Ende November erreicht. Wer ohnehin kauft, sollte den Antrag deshalb nicht auf die lange Bank schieben. Wann der Topf nach dem aktuellen Tempo voraussichtlich ausgeschöpft ist und was dann gilt, rechnet der Beitrag E-Auto-Förderung 2026 und wann der Fördertopf leer ist ausführlich durch.

    Was die BAFA E-Auto-Förderung für Käufer von Skoda, SEAT und CUPRA bringt

    Für Fahrerinnen und Fahrer der drei Marken, die der Automobilsalon Bellemann als autorisierter Servicepartner in Wiesloch betreut, ist die Lage erfreulich. Škoda ist Förder-Marke Nummer zwei, CUPRA Nummer drei, und mit dem Elroq kommt auch das meistgeförderte Modell nach dem Tesla Model Y aus dem Konzern.

    Was das bei den Einstiegsmodellen bedeutet, zeigt die Gegenüberstellung. Die Listenpreise stammen aus den Preislisten und Mitteilungen der Hersteller, beim Raval-Basismodell vom ADAC. Die rechte Spalte ist unsere Rechnung mit der höchsten Förderstufe.

    ModellListenpreisabzüglich 6.000 €
    Škoda Epiq 35 (Bestellstart Oktober)ab 25.900 €ab 19.900 €
    CUPRA Raval Basis (laut ADAC ab September)ab 25.950 €ab 19.950 €
    Škoda Epiq 40 (bestellbar seit 17.09.)ab 27.900 €ab 21.900 €
    CUPRA Raval Plus (bestellbar)ab 29.850 €ab 23.850 €
    Škoda Epiq 55 (bestellbar)ab 32.100 €ab 26.100 €
    Škoda Elroq 60ab 37.890 €ab 31.890 €

    Diese rechte Spalte ist bewusst der Bestfall. Die volle Stufe von 6.000 Euro erreichen nur Haushalte mit bis zu 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen und mindestens zwei Kindern, und die Statistik zeigt, dass die Mehrheit darunter liegt. Wer mit dem Höchstsatz plant, ohne die eigene Stufe geprüft zu haben, rechnet zu optimistisch. Der CUPRA Tribe Bonus, der in der ersten Jahreshälfte zusätzlich möglich war, lief zum 30. Juni 2026 aus.

    Wie sich die staatliche Förderung mit weiteren Bausteinen kombinieren lässt, ordnet der Beitrag zum Stapeln der Förderung bei Epiq, Raval und Tavascan ein. Wer ein bereits zugelassenes Elektroauto fährt, sollte zusätzlich die jährliche THG-Prämie für Elektroautos mitnehmen.

    Aus den Regeln ergibt sich eine sinnvolle Reihenfolge: erst BundID mit Online-Ausweis oder ELSTER einrichten, dann die eigene Förderstufe im Steuerbescheid nachsehen, nach der Zulassung zügig den Antrag einreichen. Abgelehnt wird selten, und gegen eine Ablehnung ist ein Widerspruch möglich. Wie der funktioniert, steht im Beitrag E-Auto-Förderung abgelehnt und was jetzt hilft.

    Wird die E-Auto-Förderung auf Gebrauchtwagen ausgeweitet?

    Bisher nicht. Gefördert werden ausschließlich Fahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026, ein gebrauchtes Elektroauto fällt also unabhängig von Alter und Preis aus dem Programm. Ob Gebrauchte später einbezogen werden, ist offen, beschlossen ist nichts — auf den offiziellen Programmseiten von BAFA und Bundesumweltministerium findet sich dafür weder eine Zusage noch ein Termin. Stand September 2026 sollte niemand einen Kauf darauf stützen.

    Was für Gebrauchtkäufer unabhängig von der Förderung gilt, ordnet der Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 für Gebrauchtwagen ein; wie stark der Wertverlust der ersten Jahre die Einstiegskosten drückt, zeigt der Beitrag zum E-Auto-Restwert 2026 als Käufer-Chance.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Alle Bewilligungs-, Marken- und Modellzahlen stammen aus der monatlichen BAFA-Statistik mit Stand 1. September 2026, ausgewertet auch von electrive und mobiFlip. Antragszahl, Ablehnungen und Durchschnittsbeträge bis 16. Juli nennt die Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/7485). Die Startzahlen melden der Tagesspiegel und die Wirtschaftswoche, den Start das BAFA am 19. Mai.

    Die Zulassungszahlen stammen vom Kraftfahrt-Bundesamt für Juni, Juli und August, die Kürzung des Jahresansatzes 2027 berichtet ecomento. Regeln und Antragsweg stehen auf der BAFA-Übersichtsseite, in den häufigen Fragen des BAFA und in der Förderrichtlinie, die Eckpunkte beim Bundesumweltministerium. Einordnungen bieten der ADAC und die Verbraucherzentrale. Die Preise stammen aus der Elroq-Preisliste vom 30. Juli 2026, der Škoda-Pressemitteilung vom 17. September und dem ADAC-Fahrbericht zum CUPRA Raval. Alle Quellen haben wir zuletzt am 19.09.2026 geprüft.

    Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)

    Am 19.09.2026 haben wir alle Zahlen und Links erneut geprüft und unbelegte Wertungen gestrichen, etwa die BundID sei die größte Hürde.

    Am 18.09.2026 haben wir jede Zahl gegen BAFA-Statistik, Bundesregierung und Kraftfahrt-Bundesamt geprüft. Korrigiert: Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein und Rechnung musst du nicht hochladen, und einen Rechtsanspruch auf die Förderung gibt es nicht.

    Neu sind die amtliche Antragszahl vom 16. Juli, die Ablehnungsquote von rund 1,4 Prozent, die Durchschnittswerte der Bundesregierung und die aktuellen Preise des Epiq. Gestrichen haben wir eine nicht belegte Lieferzeit-Angabe zum Elroq, die Zahl von rund 72.000 Anträgen Ende Juni, für die es keine Quelle gab, und den Zusatz, 32,4 Prozent seien der höchste je gemessene Anteil.

    Am 07.09.2026 hatten wir den Beitrag auf die BAFA-Statistik mit Stand 1. September gehoben: Bewilligungen, Auszahlung, Marken- und Modell-Rangliste sowie erstmals die Verteilung nach Einkommen und Haushalten.

    Korrigiert hatten wir damals außerdem drei Preisangaben. Der Škoda Epiq beginnt bei 25.900 Euro, der CUPRA Raval ist ab 25.950 Euro angekündigt, nicht ab 25.500 Euro. Und der Elroq-Preis nach voller Förderung war um 500 Euro zu niedrig gerechnet. Letzter Stand der Werte: 19.09.2026.

    Häufige Fragen

    Wie viele Anträge auf E-Auto-Förderung wurden bisher gestellt?

    Bis zum 5. August 2026 waren laut BAFA 103.542 Anträge eingegangen. Eine neuere Gesamtzahl nennt die Statistik zum 1. September nicht, sie weist nur die Bewilligungen aus, und die liegen bei 52.473. Der Verlauf davor: knapp 17.000 Anträge in den ersten 24 Stunden, 41.772 bis zum 2. Juni und laut Bundesregierung 84.828 bis zum 16. Juli.

    Wie viele E-Auto-Förderanträge wurden abgelehnt?

    Nur wenige. Bis zum 16. Juli 2026 standen nach Angaben der Bundesregierung 20.015 Bewilligungen nur 291 Ablehnungen gegenüber. Das sind rund 1,4 Prozent der entschiedenen Anträge. Neuere Zahlen zu Ablehnungen hat das BAFA nicht veröffentlicht.

    Welche Marken bekommen die meisten E-Auto-Förderungen?

    Nach der BAFA-Statistik zum 1. September 2026 führt Tesla mit 8.141 bewilligten Anträgen. Škoda liegt mit 4.522 auf Platz zwei, CUPRA mit 3.155 auf Platz drei, dahinter folgen VW mit 3.062 und Hyundai mit 2.982. Rechnet man die Konzerne zusammen, liegt der Volkswagen-Konzern mit 11.680 Bewilligungen klar vor Tesla. Die Rangliste verschiebt sich mit jeder Monatsstatistik, weil laufend Anträge nachbewilligt werden.

    Welches E-Auto wird am meisten gefördert?

    Auf Platz eins steht das Tesla Model Y mit 5.407 Bewilligungen, so weist es die amtliche Statistik aus. Dahinter folgt der Škoda Elroq, für den die Statistik keine Gesamtzahl nennt, sondern jede Batterie- und Leistungsvariante einzeln. Addiert man die amtlichen Einzelwerte selbst, kommen die Reichweitenversionen 50, 60 und 85 auf 3.174, mit Allradversion 85x und RS auf 3.642. In beiden Lesarten liegt der Elroq vor dem Tesla Model 3 mit 2.716. Dahinter folgen der Hyundai Inster mit 2.063 und der Leapmotor T03 mit 1.700.

    Wie viel BAFA-Förderung ist bisher ausgezahlt worden?

    Bis zum 1. September 2026 waren 230 Millionen Euro ausgezahlt, verteilt auf 52.473 bewilligte Anträge. Innerhalb eines Monats haben sich Summe und Bewilligungen damit nahezu verdoppelt: Allein im August kamen 25.598 Bewilligungen dazu, ein Zuwachs von 95 Prozent. Für 2026 stehen insgesamt 550 Millionen Euro bereit.

    Wie hoch ist die durchschnittliche E-Auto-Förderung?

    Rund 4.400 Euro. Die Bundesregierung nennt für die Bewilligungen im Mai 4.428 Euro, im Juni 4.376 Euro und im Juli bis zum 16. 4.379 Euro. Teilt man die 230 Millionen Euro durch die 52.473 Bewilligungen bis 1. September, ergeben sich ähnliche 4.380 Euro. Das liegt deutlich über dem niedrigsten Satz von 3.000 Euro.

    Läuft das BAFA-Antragsportal stabil?

    Größere Ausfälle wie beim Start der KfW-Wallbox-Förderung 2020 sind aus der Berichterstattung nicht bekannt. Einzelne Fehlermeldungen kann es trotzdem geben. Wer dauerhaft nicht weiterkommt, erreicht das BAFA unter 06196 908-1009 oder elektromobilitaet@bafa.bund.de.

    Wer bekommt die E-Auto-Förderung am häufigsten?

    Die Statistik zum 1. September zeigt das erstmals im Detail. 26.692 der 52.473 Bewilligungen gingen an Haushalte mit bis zu 45.000 Euro zu versteuerndem Einkommen, das ist gut die Hälfte. Auf die Stufe bis 60.000 Euro entfielen 11.487 Fälle, auf die Stufe bis 80.000 Euro 12.653. Die beiden oberen Stufen stehen nur Haushalten mit Kindern offen und kommen zusammen auf 1.641 Bewilligungen. Nach Haushaltsstruktur gingen 34.508 Bewilligungen an Haushalte ohne förderrelevantes Kind.

    Welches Einkommen zählt beim BAFA-Antrag?

    Maßgeblich ist das zu versteuernde Einkommen, nicht das Brutto- oder Nettogehalt. Der Wert steht im Steuerbescheid und liegt meist deutlich unter dem Bruttolohn. Je Person zählt der Durchschnitt der beiden aktuellsten Bescheide, bei Paaren werden beide Werte addiert. Bei gemeinsamer Veranlagung genügt der gemeinsame Bescheid.

    Kann ich den BAFA-Antrag vor der Zulassung stellen?

    Nein. Laut BAFA ist der Antrag erst nach der Zulassung möglich. Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein oder Rechnung musst du nicht hochladen, die Zulassung prüft das BAFA über eine Schnittstelle zum Kraftfahrt-Bundesamt. Danach hast du zwölf Monate Zeit. Weil der Jahresbetrag 2026 knapp ist, lohnt sich ein früher Antrag trotzdem.

    Wann kommt die nächste BAFA-Statistik zur E-Auto-Förderung?

    Das BAFA veröffentlicht die Statistik monatlich mit Stand zum Monatsersten. Nach der Ausgabe zum 1. September ist die nächste mit Stand 1. Oktober zu erwarten. Wir tragen die neuen Zahlen dann hier ein.

    Ist der Fördertopf schon halb leer?

    Vom Gesamttopf nicht. Bis zum 1. September 2026 waren 230 Millionen Euro von insgesamt 3 Milliarden Euro ausgezahlt, rechnerisch sind also gut 92 Prozent übrig. Für das Jahr 2026 stehen aber nur 550 Millionen Euro bereit, davon waren bereits gut 40 Prozent ausgezahlt. Für 2027 sieht der Regierungsentwurf vom Juli rund 800 Millionen Euro vor, 70 Millionen weniger als im April geplant.

    Wird die E-Auto-Förderung auf Gebrauchtwagen ausgeweitet?

    Bisher nicht. Gefördert werden ausschließlich Neufahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026. Ob gebrauchte Elektroautos später einbezogen werden, ist offen und nicht beschlossen, auf den offiziellen Programmseiten gibt es dafür weder eine Zusage noch einen Termin. Stand September 2026 gilt: nicht darauf bauen.

    Nächste sinnvolle Schritte

    So geht es jetzt sinnvoll weiter

    Wenn Sie nach Preis, Verfügbarkeit, Alternative oder monatlichen Kosten suchen, kommen Sie hier direkt zum passenden nächsten Schritt.

    Aus derselben Kategorie

    Auch spannend aus derselben Kategorie

    Diese redaktionell starken Übersichtsartikel passen thematisch gut, wenn Sie nach dem Lesen noch breiter weiter einsteigen möchten.