CUPRA Terramar VZ e-Hybrid 272 PS im Test: was die sportliche Plug-in-Variante wirklich kann
Der CUPRA Terramar startet 2026 als Mittelklasse-SUV mit drei Antrieben — und die spannendste Variante für die sportlich orientierte Käuferschaft ist klar der VZ e-Hybrid mit 272 PS Systemleistung. Die Kombination aus 1.5-Liter-TSI-Benziner mit 177 PS und einem Elektromotor mit 116 PS ergibt einen sportlichen Plug-in-Hybrid, der 0 auf 100 in 7,3 Sekunden schafft und gleichzeitig bis zu 118 Kilometer rein elektrisch nach WLTP fährt.
Was den Terramar VZ besonders interessant macht, ist nicht nur die Leistung. Es ist die Kombination aus alltagstauglicher E-Reichweite, sportlichem Fahrwerk und Dienstwagen-Vorteilen durch die 0,5-Prozent-Regel. Bei einem Listenpreis von 56.310 Euro positioniert sich das Modell gegen Audi Q3 e-Hybrid, VW Tiguan eHybrid und die eigene Konzern-Schwester CUPRA Formentor VZ. Dieser Beitrag ordnet die Antriebs-Architektur, die Beschleunigungs-Werte, den realen Verbrauch auf einer 360-Kilometer-Test-Strecke, das adaptive Fahrwerks-Verhalten und den direkten Konkurrenz-Vergleich in einfacher Sprache ein. Den großen Überblick zum Terramar mit allen drei Antrieben und Preisen liefert der Beitrag zum CUPRA Terramar 2026 mit Preis, Reichweite und technischen Daten.
Kurzantwort
Die Antriebs-Architektur: 1.5 TSI plus E-Motor ergibt 272 PS
Die System-Logik des CUPRA Terramar VZ folgt der Plug-in-Hybrid-Architektur des Volkswagen-Konzerns in der zweiten Generation. Zwei Antriebe arbeiten parallel, aber jeder hat seine spezifische Rolle.
Der Verbrenner: 1.5-Liter-TSI mit 177 PS. Das ist die jüngste Generation des kleinen Vierzylinder-Turbobenziners aus dem Konzern. Im Terramar VZ liefert er 177 PS Leistung und 250 Newtonmeter Drehmoment im klassischen Verbrenner-Betrieb. Die Effizienz-Optimierung folgt dem Miller-Verfahren mit variabler Ventilsteuerung und elektronisch geregeltem Wastegate-Lader. Der Motor wurde gezielt für den Hybrid-Einsatz entwickelt und arbeitet im stabilen Betriebs-Bereich des Hybrid-Systems besonders effizient.
Der Elektromotor: 116 PS und 330 Newtonmeter ab Drehzahl 0. Der E-Motor ist im DSG-Getriebe integriert und liefert sofort beim Anfahren das volle Drehmoment. Die elektrische Leistung wird über den netto 19,7-Kilowattstunden-Hochvolt-Akku versorgt, der ungefähr in der Mitte des Fahrzeugs unter den Rücksitzen sitzt. Bei voller Last summieren sich Benziner- und E-Drehmoment, was das System-Drehmoment auf 400 Newtonmeter bringt.
Das Zusammenspiel: 6-Gang-DSG mit nahtlosem Wechsel. Geschaltet wird über ein Doppelkupplungs-Getriebe mit sechs Gängen. Der Wechsel zwischen rein-elektrischem Fahren, Hybrid-Mix und reinem Verbrenner-Betrieb ist im Comfort-Modus sehr fließend — meist merkt der Fahrer den Übergang nur am Drehzahl-Anstieg. Im Sport-Modus wird das System aggressiver, der Verbrenner schaltet sich früher dazu, und beide Antriebe arbeiten parallel für maximale Beschleunigung.
Was viele in der Beratung überrascht: Frontantrieb statt Allrad. Der Terramar VZ verteilt seine 272 PS ausschließlich auf die Vorderachse. Eine 4Drive-Variante ist ab Modelljahr 2027 in Planung, aber zum Marktstart 2026 noch nicht verfügbar. Beim starken Anfahren oder bei nasser Fahrbahn drehen die Vorderräder gelegentlich kurz durch, bevor die Traktionskontrolle ESP eingreift. Im trockenen Alltagsbetrieb fällt das nicht auf.
Wie sich die VZ-Version gegenüber dem Standard e-Hybrid 204 PS und dem 1.5 TSI Mild-Hybrid 150 PS positioniert, ordnet der Beitrag CUPRA Terramar 2026 mit Preis und Reichweite.
Beschleunigung 7,3 Sekunden und Top-Speed 215 km/h
Die Sprint-Werte sind die Kern-Argumente der VZ-Version. Hier die ehrlichen Zahlen aus dem Herstellerblatt und der Praxis.
0 auf 100 km/h: 7,3 Sekunden. Das ist Sportwagen-nah und liegt klar über dem typischen Mittelklasse-SUV-Niveau. Zum Vergleich: Der Standard-Terramar e-Hybrid mit 204 PS braucht rund 8,3 Sekunden, der 1.5 TSI Mild-Hybrid mit 150 PS schafft 9,5 Sekunden. Der CUPRA Formentor VZ mit 333 PS reinem Verbrenner liegt bei 4,9 Sekunden — er ist also klar schneller, aber auch deutlich teurer und ohne Dienstwagen-Vorteil.
Top-Speed 215 km/h. Auf der Autobahn hält der Terramar VZ das ohne Schwierigkeiten, der Hochvolt-Akku entlädt sich dabei aber recht schnell. Wer Vollgas auf der Autobahn fährt, kann den E-Anteil in 15 bis 20 Minuten leeren — das System schaltet dann automatisch auf reinen Verbrenner-Betrieb.
Beschleunigung 80 bis 120 km/h: Hier zeigt sich die Plug-in-Hybrid-Stärke. Mit voller E-Unterstützung schafft der Terramar VZ den klassischen Überhol-Sprint in rund 5,2 Sekunden. Das ist deutlich schneller als der reine Verbrenner-Wettbewerb in der Klasse.
Was sich im Alltag bemerkbar macht: Das volle E-Drehmoment ab Drehzahl 0 macht das Anfahren in der Stadt sehr souverän. Die VZ-Version fühlt sich nicht wie ein typischer Plug-in-Hybrid an, der langsam in den Verbrenner überschaltet. Stattdessen wirkt der Antritt direkt und kraftvoll — vergleichbar mit einem starken Saug-Diesel oder einem reinen Elektro-SUV in der gleichen Klasse.
Elektrische Reichweite: 118 km WLTP, im Alltag 80 bis 100 km
Die elektrische Reichweite ist der zweite große Verkaufs-Faktor. Hier die realistische Einordnung.
WLTP-Wert: bis 118 Kilometer rein elektrisch. Das ist Hersteller-Angabe nach EU-Norm und gilt unter idealen Bedingungen — flache Strecke, 23 Grad Außentemperatur, defensive Fahrweise. In dieser Konstellation sind die 118 Kilometer realistisch erreichbar.
Sommer-Praxis bei 20 Grad: 90 bis 100 Kilometer. Bei normaler Stadt-Land-Fahrweise mit gelegentlich 100 km/h-Etappen, eingeschaltetem Klima und voller Beladung bleiben rund 90 bis 100 Kilometer elektrisch. Das deckt typische Pendel-Strecken vollständig ab — wer 30 bis 40 Kilometer pro Tag fährt, lädt zwei- bis dreimal pro Woche und kommt komplett ohne Verbrenner aus.
Winter-Praxis bei 5 Grad: 75 bis 85 Kilometer. Heizung und Akku-Kühlung kosten in der kalten Jahreszeit rund 20 Prozent Reichweite. In einem dokumentierten Test bei 6 Grad Außentemperatur schaffte der Terramar VZ exakt 84 Kilometer rein elektrisch — das deckt sich gut mit der theoretischen Erwartung.
Autobahn-Praxis bei 130 km/h: 50 bis 65 Kilometer. Bei höherer Geschwindigkeit verliert der Plug-in-Hybrid spürbar an Effizienz. Wer ausschließlich auf der Autobahn unterwegs ist, sollte die E-Reichweite nicht überschätzen.
Was lädt schnell, was nicht: An einer 11-kW-Wallbox lädt der 19,7-kWh-Akku in zwei bis zweieinhalb Stunden von 10 auf 80 Prozent. An einer 50-kW-DC-Säule in rund 25 Minuten. Damit ist der Terramar VZ alltagstauglich für Wallbox-Nutzer und auch für gelegentliche Schnellladungen unterwegs gut geeignet. Welche Wallbox-Modelle 2026 sich für Heim-Nutzung lohnen, ordnet der Beitrag Wallbox 11 kW oder 22 kW 2026.
Real-Verbrauch: 4,3 Liter auf 360 Kilometern Test-Strecke
Plug-in-Hybride werden oft kritisiert für ihre EU-Norm-Verbrauchs-Werte, die im Alltag nicht erreicht werden. Hier ein ehrlicher Praxis-Wert für den Terramar VZ.
WLTP-Wert: 1,6 bis 1,8 Liter pro 100 Kilometer. Das ist die EU-Norm-Angabe für den kombinierten Verbrauch mit voll aufgeladenem Akku. Plus 13,8 bis 14,8 Kilowattstunden Strom pro 100 Kilometer als gewichteter Stromverbrauch. Diese Werte sind systembedingt deutlich niedriger als der Alltags-Verbrauch.
Real-Test mit aufgeladenem Akku auf 360 Kilometer: 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Das ist ein dokumentierter Praxis-Wert aus einem Vergleichs-Test mehrerer Magazine. Die Strecke kombinierte Stadt, Landstraße und Autobahn — typisch für den Alltag. Bei vollem Akku und ständigem Hybrid-Modus war das Ergebnis erfreulich nah am WLTP-Wert.
Verbrauch bei leerem Akku im reinen Verbrenner-Betrieb: 5,7 bis 6,1 Liter pro 100 Kilometer. Wer den Plug-in-Hybrid hauptsächlich als Verbrenner fährt — etwa weil er keine Lade-Möglichkeit zu Hause hat — landet im typischen Bereich eines gleichgroßen reinen Benziners. Das ist OK, aber natürlich nicht der Sinn der Übung.
Effizienz-Profil im Alltag: Wer den Akku regelmäßig lädt und 60 bis 80 Prozent der Strecken elektrisch fährt, kommt auf einen Real-Verbrauch von 2,5 bis 3,5 Liter pro 100 Kilometer plus Strom. Bei einem Strompreis von 34 Cent pro Kilowattstunde und einem Spritpreis von 1,75 Euro pro Liter Super Plus liegen die kombinierten Energiekosten bei rund 9 bis 11 Euro pro 100 Kilometer — vergleichbar mit einem sparsamen Diesel-SUV, aber mit deutlich geringerer lokaler Emission.
Wer den Plug-in-Hybrid mit reiner Photovoltaik-Eigenstrom-Versorgung kombiniert, kann die elektrischen Anteile praktisch kostenlos fahren. Eine konkrete Wirtschaftlichkeits-Rechnung dazu vertieft der Beitrag Wallbox plus Photovoltaik 2026: Eigenverbrauch optimieren.
Fahrwerk und Lenkung: adaptive Dämpfer machen den Unterschied
Das DCC-Adaptive-Fahrwerk ist beim Terramar VZ Standardausstattung — und es ist der Punkt, an dem sich die VZ-Variante vom Standard e-Hybrid und vom 1.5 TSI Mild-Hybrid deutlich abhebt.
Drei Stufen Comfort, Auto und Sport:
Im Comfort-Modus federt der Terramar VZ längere Autobahn-Etappen entspannt. Querfugen, kleinere Bodenwellen und schlechte Asphalt-Stellen werden geschluckt, ohne dass die Karosserie unangenehm nachschwingt. Wer das Fahrzeug überwiegend für Pendeln und Familien-Touren nutzt, fährt im Comfort-Modus.
Im Auto-Modus wechselt das System je nach Fahrsituation. Bei ruhiger Fahrt arbeitet das Fahrwerk weich, bei dynamischen Eingaben wie schnellem Lenkrad-Einschlag oder starkem Gas-Geben wird die Dämpfung straffer. In der Praxis ist Auto die beste Standard-Einstellung für gemischte Strecken.
Im Sport-Modus wird das Fahrwerk deutlich härter, die Lenkung direkter, das DSG schaltet später und hält länger im Sport-Modus. Querbeschleunigung beim Kurven-Anfahren ist spürbar höher, die Wankneigung der Karosserie deutlich reduziert. Bei flotter Landstraßen-Fahrt liefert der Terramar VZ ein klares Sport-Feeling — wenn auch nicht ganz auf dem Niveau eines BMW X3 M Sport.
Lenkung: Die elektromechanische Servolenkung ist in Comfort leichtgängig, in Sport spürbar fester. Die Rückmeldung von der Vorderachse ist gut, aber nicht überragend — das ist typisch Konzern-MQB-Plattform.
Bremsen: 17-Zoll-Brembo-Bremsanlage vorne, normale Skoda-Bremsen hinten. Das Bremsverhalten ist sauber dosierbar, bei vollen Bremsungen aus 130 km/h erreicht der Terramar VZ kurze Verzögerungs-Wege ohne Fading-Probleme.
Innenraum und Ausstattung: Sport-Optik mit hochwertigen Materialien
Beim Innenraum macht der Terramar VZ klare Unterschiede zu den günstigeren Varianten.
Cockpit: Vor dem Fahrer ein 12,3-Zoll-Virtual-Cockpit mit Sport-Anzeigen für Drehmoment, Hybrid-Energiefluss und Leistungs-Diagramme. In der Mittelkonsole ein 15-Zoll-Touchscreen mit IDA-4.0-Infotainment auf Android-Basis. Anders als bei CUPRA Born und Tavascan sind beim Terramar physische Tasten am Lenkrad wieder Standard — Reaktion auf die Touch-Kritik der vergangenen Modelljahre.
Sitze: Sport-Schalensitze in Mikrofaser mit Stoff-Mischung, Kontrastnähte in CUPRA-Orange. Die Sitzposition ist tief für ein SUV, was der sportlichen Optik entspricht. Wer ein klassisches SUV-Sitzgefühl mit höherer Position sucht, sollte den Standard e-Hybrid 204 PS oder den 1.5 TSI Mild-Hybrid prüfen.
Innenraum-Material: Hochwertige Kunststoffe an den Berührungs-Stellen, Echt-Aluminium-Optik an Schaltkonsole und Lenkrad-Speichen. Die Türverkleidungen haben einen weichen Bereich auf Brust-Höhe, im unteren Bereich Hartkunststoff. Das Niveau liegt über VW Tiguan, etwa auf Audi-Q3-Niveau.
Platzangebot: Vier Erwachsene reisen entspannt, in der zweiten Reihe sind 95 Zentimeter Beinraum verfügbar. Der Kofferraum schluckt 540 Liter bei aufrechter Rückbank und 1.595 Liter bei umgeklappter Lehne. Bei voll aufgeladenem Akku reduziert sich der nutzbare Kofferraum-Boden minimal — die Akku-Pakete unter der Rückbank sind kaum spürbar.
Sicherheit: Ab Werk verbaut sind alle Pflicht-Inhalte der EU-General-Safety-Regulation Stufe 2, inklusive der Innenraumkamera für Müdigkeits- und Aufmerksamkeitserkennung, die ab 7. Juli 2026 EU-weit verbindlich ist.
Dienstwagen-Tauglichkeit: 0,5-Prozent-Regel sicher erfüllt
Für viele Käufer ist die Dienstwagen-Mathematik entscheidend. Beim Terramar VZ steht sie klar im Vorteil.
Listenpreis 56.310 Euro für die VZ-Basis. Damit liegt der Terramar VZ klar unter der 100.000-Euro-Grenze für die 0,5-Prozent-Regel. Mit der elektrischen WLTP-Reichweite von 118 Kilometern erfüllt er auch die zweite Voraussetzung — mindestens 80 Kilometer WLTP für die günstigere Dienstwagen-Besteuerung.
Monatlicher geldwerter Vorteil bei 56.310 Euro: rund 282 Euro. Bei einer üblichen 20-Kilometer-Pendel-Strecke kommen 0,03 Prozent mal 20 mal 56.310 Euro pro Monat zusätzlich, also rund 338 Euro Pauschale. Gesamt rund 620 Euro geldwerter Vorteil pro Monat.
Im Vergleich zum reinen Verbrenner (1-Prozent-Regel): Bei einem hypothetischen Terramar 1.5 TSI 150 PS mit Listenpreis 39.500 Euro lägen die Werte bei 395 Euro monatlich plus 237 Euro Pauschale, also rund 632 Euro — also fast gleich. Der Terramar VZ liefert für nur 12 Euro mehr pro Monat 122 PS mehr Leistung und 118 Kilometer rein-elektrische Reichweite.
Die volle Dienstwagen-Mechanik 2026 mit allen Konzern-Modellen und Vergleichs-Rechnungen vertieft der Beitrag Dienstwagen 2026 für Skoda, SEAT und CUPRA.
Konkurrenz-Vergleich: Terramar VZ gegen Audi Q3 e-Hybrid und VW Tiguan eHybrid
Innerhalb des Konzerns und gegenüber Premium-Wettbewerb steht der Terramar VZ in einer klaren Position.
Terramar VZ e-Hybrid 272 PS vs. Audi Q3 e-Hybrid 245 PS:
Der Audi Q3 e-Hybrid hat mit 245 PS Systemleistung weniger Power, dafür Premium-Anmutung und volle Audi-Service-Erfahrung. Listenpreis Q3 e-Hybrid liegt bei rund 53.000 Euro — etwas günstiger als der Terramar VZ. Vorteil Terramar: mehr Leistung, längere E-Reichweite, sportlicheres Auftreten. Vorteil Audi: Premium-Markenwahrnehmung, sehr stabile Restwerte.
Terramar VZ e-Hybrid 272 PS vs. VW Tiguan eHybrid 272 PS:
Technisch praktisch baugleich — beide nutzen die gleiche MQB-Plattform mit 1.5 TSI plus E-Motor. Listenpreis VW Tiguan eHybrid liegt bei rund 54.000 Euro. Vorteil Terramar: sportlicheres Design, härteres Fahrwerk, das ausgesprochenes CUPRA-Sport-Profil. Vorteil Tiguan: klassischer SUV-Auftritt, breiteres Händler-Netz.
Terramar VZ e-Hybrid 272 PS vs. CUPRA Formentor VZ 333 PS:
Der Formentor VZ ist mit dem 2.0-TSI-Reinbenziner und 333 PS deutlich stärker, sprinten in 4,9 Sekunden auf 100 km/h. Vorteil Formentor: mehr Leistung, klassisches Sport-Verhalten, niedrigerer Einstiegspreis ab rund 50.000 Euro. Vorteil Terramar: Plug-in-Hybrid mit 118 Kilometer E-WLTP, Dienstwagen-Vorteil mit 0,5-Prozent-Regel, lokaler Null-Emissions-Betrieb im Alltag.
Empfehlung aus der Beratung: Wer den Wagen überwiegend als Privatauto mit gelegentlichen sportlichen Ausflügen nutzt, fährt mit dem CUPRA Formentor VZ sportlicher und günstiger. Wer den Wagen als Dienstwagen mit Heim-Lade-Möglichkeit nutzt, gewinnt durch den Terramar VZ im monatlichen geldwerten Vorteil und in den realen Kraftstoffkosten.
Was 2026 noch beim Terramar VZ dazu kommt
Skoda und CUPRA haben für die Folge-Jahre weitere Updates angekündigt.
4Drive-Allrad ab Modelljahr 2027. Die Plug-in-Hybrid-Variante wird optional mit elektrischer Hinterachs-Unterstützung verfügbar sein. Damit verbessert sich die Traktion bei Anfahren und auf nasser Fahrbahn deutlich. Listenpreis-Aufschlag voraussichtlich 2.500 bis 3.500 Euro.
Software-Updates über OTA. Die IDA-4.0-Plattform erlaubt regelmäßige Over-the-Air-Updates. Neue Funktionen wie verbesserte Lade-Steuerung, Spotpreis-Tarif-Integration für Wallbox-Nutzer und erweiterte Assistenz-Systeme kommen schrittweise nach.
Erweiterte VZ-Edition-Ausstattung. Die limitierte VZ Edition mit 1.300 Stück europaweit ist mit zusätzlichen Komfort- und Sport-Optionen ausgestattet. Wer eine reservieren will, sollte zeitnah anfragen — Preisliste 58.515 Euro für die Edition-Version.
Quellen und weiterführende Informationen
Die offiziellen Spezifikationen und Konfigurations-Optionen dokumentiert CUPRA Deutschland zur Terramar VZ Konfiguration. Detaillierte Test-Berichte mit Real-Verbrauchs-Werten und Fahrwerks-Eindrücken liefern auto motor und sport mit dem Daten-Vergleich sowie motor1.de mit dem tatsächlichen Verbrauchs-Test. Eine vergleichende Einordnung gegen Audi Q3 und VW Tiguan bietet autoguru.at. Die ADAC-Auto-Datenbank dokumentiert Verbrauchs- und Kosten-Werte unabhängig. Diese Quellen ergänzen unsere praktische Einordnung aus Sicht des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch.
Update-Hinweis (Stand: 21.05.2026)
Stand 21.05.2026 ist der CUPRA Terramar VZ e-Hybrid mit 272 PS System-Leistung (1.5 TSI 177 PS plus E-Motor 116 PS) bestellbar ab Listenpreis 56.310 Euro. 0 auf 100 in 7,3 Sekunden, Top-Speed 215 km/h, E-Reichweite bis 118 Kilometer WLTP (Sommer real rund 90 km, Winter rund 80 km). Real-Verbrauch mit aufgeladenem Akku auf 360-Kilometer-Test 4,3 Liter pro 100 Kilometer. 6-Gang-DSG und adaptives DCC-Fahrwerk mit Comfort, Auto und Sport. Frontantrieb zum Marktstart, 4Drive-Allrad-Variante ab Modelljahr 2027 in Planung. Dienstwagen-Eignung mit 0,5-Prozent-Regel klar erfüllt (118 km WLTP über der 80-Kilometer-Hürde). Erste Auslieferungen ab drittes Quartal 2026. Probefahrt-Vormerkung beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch für die Region Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim. Beobachtungspunkte für die nächsten Updates: 4Drive-Verfügbarkeit ab Modelljahr 2027, erste Vorführwagen-Berichte aus dem Sommer 2026, mögliche Verlängerung der limitierten VZ-Edition. Letzter Stand der Werte: 21.05.2026.
Häufige Fragen
Wie schnell beschleunigt der CUPRA Terramar VZ e-Hybrid auf 100 km/h?
Der Terramar VZ e-Hybrid sprintet in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Damit ist die VZ-Version klar der sportlichste Terramar im Programm — der Standard e-Hybrid mit 204 PS braucht für die gleiche Disziplin rund eine Sekunde länger. Im Alltag wirkt der Sprint kraftvoll, vor allem dank der elektrischen Antritts-Unterstützung beim Anfahren.
Wie weit fährt der Terramar VZ rein elektrisch im Alltag wirklich?
Die WLTP-E-Reichweite liegt bei bis zu 118 Kilometern. Im realen Alltag bei 20 Grad und entspannter Stadt-Land-Fahrweise sind rund 90 bis 100 Kilometer drin. Im Winter bei Temperaturen um 5 Grad bleibt rund 80 Kilometer übrig — in einem Real-Test bei 6 Grad waren es genau 84 Kilometer rein elektrisch. Damit deckt der Terramar VZ typische Pendel-Strecken voll elektrisch ab.
Wie viel Sprit verbraucht der Terramar VZ wirklich?
Der WLTP-Mischverbrauch liegt offiziell bei 1,6 bis 1,8 Liter pro 100 Kilometer mit aufgeladenem Akku — das ist die Werte für die EU-Norm-Bedingungen. Im praktischen Real-Test auf einer 360-Kilometer-Strecke mit aufgeladenem Start-Akku lag der Verbrauch bei rund 4,3 Liter pro 100 Kilometer. Bei leerem Akku im reinen Verbrenner-Betrieb steigt der Wert auf 5,7 bis 6,1 Liter pro 100 Kilometer.
Welche Antriebs-Komponenten stecken im VZ konkret drin?
Der Terramar VZ kombiniert einen 1.5-Liter-TSI-Benziner mit 177 PS Leistung und einen Elektromotor mit 116 PS. Die Systemleistung erreicht 272 PS und ein Systemdrehmoment von 400 Newtonmetern. Der Hochvolt-Akku hat netto rund 19,7 Kilowattstunden. Geschaltet wird über ein 6-Gang-DSG-Getriebe. Der Antrieb läuft auf die Vorderachse — bei sehr starkem Gas-Geben kann das Vorderrad mal kurz durchdrehen.
Wie schnell lädt der Terramar VZ an einer Wallbox und an DC-Säulen?
An einer 11-kW-Wallbox lädt der Terramar VZ von 10 auf 80 Prozent in rund zwei bis zweieinhalb Stunden. An einer 50-kW-DC-Säule reduziert sich die Lade-Zeit auf etwa 25 Minuten. Damit ist der Plug-in-Hybrid für den Alltag gut nutzbar: tägliches Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz hält den Akku praktisch voll, lange Reisen unterbrechen kurze Lade-Pausen an Schnellladern.
Ist das adaptive Dämpfer-Fahrwerk im VZ wirklich spürbar besser?
Ja. Der Terramar VZ hat als einzige Variante das adaptive Fahrwerks-System DCC mit drei Stufen Comfort, Auto und Sport. Im Comfort-Modus federt der SUV längere Autobahn-Etappen entspannt, in Auto wechselt das System nach Fahrsituation selbst, in Sport wird die Karosserie deutlich straffer mit weniger Wankneigung. Wer auch nur gelegentlich sportlich fährt, profitiert vom adaptiven Setup.
Wie schneidet der Terramar VZ gegen CUPRA Formentor VZ und Audi Q3 ab?
Der Terramar VZ ist mit 272 PS PHEV-Leistung etwas schwächer als der CUPRA Formentor VZ mit dem 2.0-TSI-Benziner und 333 PS Reinem Verbrenner. Dafür hat der Terramar VZ die 118 Kilometer E-WLTP und damit klare Dienstwagen-Vorteile. Gegen den Audi Q3 e-Hybrid mit 245 PS punktet der Terramar mit mehr Leistung und längerer E-Reichweite, gegen den VW Tiguan eHybrid 272 PS ist er praktisch baugleich, hat aber das sportlichere Auftreten.