- BAFA E-Auto-Förderung 2026: erste Bilanz nach Antragsstart — was Käufer in den ersten Tagen lernen konnten
- E-Auto-Förderung Rechner 2026: Zuschuss nach Einkommen, Kindern & Leasing berechnen
- E-Auto-Förderung 2026: Welche Autos sind förderfähig? BEV, Brennstoffzelle, Plug-in-Hybrid & Range-Extender
- E-Auto-Förderung 2026 Antrag: Fristen, Unterlagen, Haltedauer & Leasing einfach erklärt
- BAFA-Antrag E-Auto 2026 richtig stellen: 7 häufige Fehler und wie du das Förder-Geld sicher bekommst
- E-Auto-Förderung 2026 Auszahlung: Wann kommt das Geld, wie lange dauert es und wie prüfe ich den Status?
- E-Auto-Förderung 2026 stapeln: Epiq, Raval, Tavascan & Co mit BAFA, Hersteller-Bonus und THG-Quote rechnen
- Kfz-Steuer Elektroauto bis 2035 verlängert: was Käufer von Skoda, SEAT und CUPRA jetzt wissen müssen
- BundID für die E-Auto-Förderung 2026: Konto einrichten, Online-Ausweis oder ELSTER – einfach erklärt
- THG-Quote 2026: Wie viel Prämie es gibt, wie der Antrag läuft und welche Frist wirklich zählt
- E-Auto-Förderung 2026: Wann ist der Fördertopf leer und was passiert, wenn die Mittel aufgebraucht sind?
- E-Auto-Förderung 2026 für Gebrauchtwagen: Der Zuschuss gilt nur für Neuwagen – was du stattdessen bekommst
- E-Auto Förderung 2026 beim Leasing: Wie viel Zuschuss wirklich möglich ist
- E-Auto-Förderung 2026 abgelehnt: Was tun bei Widerspruch und Alternativen?
- Aufweichung des Verbrennerverbots 2035: Was der EU-Vorschlag vom Dezember 2025 für Käufer bedeutet
- Verbrennerverbot 2035 & Diesel-Aus: Was gilt wirklich – und was bedeutet das für Autofahrer in Deutschland?
Inhalt dieses Artikels
- Kurzantwort
- Wo stelle ich den Antrag für die E-Auto-Förderung?
- Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung Schritt für Schritt?
- Wer darf den Antrag überhaupt stellen?
- Welche Anmeldung brauche ich für die Förderzentrale?
- Muss ich den Steuerbescheid schwärzen?
- Welchen Nachweis brauche ich für Kinder?
- Brauche ich ein CoC-Dokument für den Antrag?
- Wie lange habe ich Zeit für den Antrag?
- Was Sie schon vor dem Autokauf erledigen können
- Was passiert nach dem Absenden des Antrags?
- Die Angaben im Formular: worauf es ankommt
- Was dieser Antrag nicht regelt
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 21.07.2026)
Wer die E-Auto-Förderung beantragen will, macht das vollständig digital — und genau daran scheitern die meisten beim ersten Versuch. Nicht am Formular selbst, sondern an der Anmeldung und an Unterlagen, die anders eingereicht werden müssen, als man erwartet.
Dieser Beitrag geht den Weg einmal komplett durch: welches Portal, welche Anmeldung, welche Dateien in welcher Form — und was nach dem Absenden passiert. Wie hoch die Förderung im eigenen Fall ausfällt, rechnet der Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 nach Einkommen und Kindern vor.
Kurzantwort
Wo stelle ich den Antrag für die E-Auto-Förderung?
Bei der Förderzentrale Deutschland, dem zentralen Förderportal des Bundes, erreichbar unter foerderzentrale.gov.de. Die fachlich zuständige Behörde dahinter ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA.
Wichtig ist, was nicht funktioniert: Es gibt keinen Antrag beim Händler, keinen bei der Zulassungsstelle und keinen per Post. Das Verfahren ist ausschließlich digital.
Das unterscheidet die Förderung 2026 deutlich vom früheren Umweltbonus, bei dem Händler einen Teil abwickeln konnten. Diesmal stellt die Person den Antrag selbst, auf die das Fahrzeug zugelassen ist, und das Geld geht direkt auf deren Konto.
Für Sie heißt das: Niemand kann Ihnen den Antrag abnehmen. Wir können in Wiesloch bei der Vorbereitung helfen und sagen, welche Unterlagen fehlen — abschicken müssen Sie ihn selbst.
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung Schritt für Schritt?
Der Ablauf besteht aus vier Abschnitten. Wer sie in dieser Reihenfolge abarbeitet, kommt ohne Rückfragen durch.
Schritt eins: Zugang einrichten. Das BundID-Konto anlegen, und zwar in einer Ausführung mit ausreichendem Sicherheitsniveau. Das ist der Teil, der Zeit kostet, und er lässt sich vorziehen, lange bevor das Auto da ist.
Schritt zwei: Unterlagen vorbereiten. Steuerbescheide heraussuchen, schwärzen und als saubere Datei speichern. Kindernachweis besorgen, falls Kinder im Haushalt leben. Bei einem Plug-in-Hybrid das CoC-Dokument bereitlegen. Zulassungsbescheinigung und Rechnung einscannen.
Schritt drei: Antrag ausfüllen. Im Portal die Angaben zum Fahrzeug, zum Haushaltseinkommen und zur Bankverbindung eintragen. Die Bankverbindung muss auf die Halterin oder den Halter lauten. Danach die Dateien hochladen und absenden.
Schritt vier: Reagieren. Nach dem Absenden läuft die Prüfung. Rückfragen kommen über das Portal per E-Mail und sollten zügig beantwortet werden.
Der zeitkritische Punkt ist Schritt eins, nicht Schritt drei. Das eigentliche Formular ist in einer halben Stunde ausgefüllt.
Wer darf den Antrag überhaupt stellen?
Diese Frage klingt trivial, sorgt in der Praxis aber für die meisten Ablehnungen aus formalen Gründen.
Antragsberechtigt ist die Privatperson, auf die das Fahrzeug zugelassen ist. Nicht der Käufer, wenn er nicht zugleich Halter ist. Nicht der Ehepartner, wenn das Auto auf den anderen läuft. Und nicht das Unternehmen — die Förderung ist ausdrücklich Privatpersonen vorbehalten.
Daraus ergeben sich drei Konstellationen, die regelmäßig schiefgehen.
Erstens das Familienauto. Wird der Wagen auf ein Kind oder ein Elternteil zugelassen, weil das versicherungstechnisch günstiger ist, muss diese Person den Antrag stellen — mit ihrem eigenen BundID-Konto. Maßgeblich für die Einkommensprüfung ist dann aber weiterhin das Haushaltseinkommen.
Zweitens der Dienstwagen. Ein Fahrzeug, das auf die Firma zugelassen wird, ist nicht förderfähig. Auch nicht, wenn ein Mitarbeiter es privat nutzt. Der geldwerte Vorteil bringt hier eigene Vorteile, die der Beitrag zum Dienstwagen 2026 für Skoda, SEAT und CUPRA behandelt.
Drittens das Leasing. Hier kommt es auf die Vertragsgestaltung an. Läuft die Zulassung auf die Leasingnehmerin als Privatperson, ist der Weg offen. Läuft sie auf die Leasinggesellschaft, nicht. Die Einzelheiten stehen im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 beim Leasing.
Der praktische Rat daraus: Klären Sie vor der Zulassung, auf wen das Fahrzeug laufen soll. Eine Umschreibung im Nachhinein ist möglich, kostet aber Zeit und Gebühren — und die Zwölf-Monats-Frist läuft weiter.
Welche Anmeldung brauche ich für die Förderzentrale?
Hier scheitern die meisten Erstversuche, deshalb im Detail.
Verlangt wird ein BundID-Konto — das ist das zentrale Nutzerkonto der deutschen Verwaltung. Entscheidend ist aber nicht das Konto allein, sondern sein Vertrauensniveau. Damit ist gemeint, wie sicher nachgewiesen wurde, dass Sie wirklich Sie sind.
Zwei Varianten werden akzeptiert:
- Vertrauensniveau hoch über die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises. Nötig sind der Ausweis, die sechsstellige PIN und ein Smartphone mit NFC oder ein Kartenlesegerät.
- Vertrauensniveau substanziell über ein ELSTER-Zertifikat. Wer die elektronische Steuererklärung nutzt, hat es bereits.
Was ausdrücklich nicht reicht, ist die Basisregistrierung mit Benutzername und Passwort. Sie lässt sich zwar in fünf Minuten anlegen, führt beim Antrag aber zum Abbruch.
Wer die Ausweis-PIN nicht mehr kennt, kann sie beim Bürgeramt zurücksetzen lassen. Wer den Ausweis nie freigeschaltet hat, ebenfalls dort. Beides kostet einen Termin und damit Zeit — deshalb der Rat, früh anzufangen. Die Einzelheiten zur Einrichtung erklärt der Beitrag zur BundID-Einrichtung und dem passenden Vertrauensniveau.
Muss ich den Steuerbescheid schwärzen?
Ja, und das überrascht viele. Persönliche Angaben, die für die Förderprüfung nicht nötig sind, sollen unkenntlich gemacht werden.
Verlangt werden die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide — und zwar von allen Personen, die zum Haushaltsjahreseinkommen beitragen. Bei einem gemeinsam veranlagten Paar ist das ein Bescheid, bei getrennter Veranlagung sind es zwei je Jahr. Die Bescheide dürfen höchstens drei Jahre alt sein.
Sichtbar bleiben müssen die Angaben, auf die es ankommt: Name, Steuerjahr und das zu versteuernde Einkommen. Geschwärzt werden können Angaben, die damit nichts zu tun haben, etwa die Steueridentifikationsnummer oder Details zu einzelnen Einkunftsarten.
Praktischer Hinweis aus der Beratung: Schwärzen heißt wirklich schwärzen. Ein weißes Rechteck in einem PDF, das sich verschieben lässt, ist keine Schwärzung. Wer unsicher ist, druckt die Seite aus, schwärzt mit einem kräftigen Stift und scannt neu ein.
Und der zweithäufigste Grund für Rückfragen ist banal: schlecht lesbare Dateien. Ein abfotografierter Bescheid mit Schatten oder abgeschnittenem Rand kostet leicht zwei Wochen. Ein sauberer Scan als PDF erspart die Schleife.
Welchen Nachweis brauche ich für Kinder?
Kinder erhöhen die Einkommensgrenze um jeweils 5.000 Euro, angerechnet werden höchstens zwei. Bei einer Grundgrenze von 80.000 Euro zu versteuerndem Einkommen sind das bis zu 90.000 Euro. Auch die Förderhöhe selbst steigt mit Kindern.
Nachgewiesen wird das für kindergeldberechtigte Kinder unter 18 Jahren im Haushalt. Akzeptiert wird eine von drei Unterlagen:
- die Kindergeldbescheinigung der Familienkasse,
- der Kindergeldbescheid,
- oder eine erweiterte Meldebescheinigung vom Bürgeramt.
Die erweiterte Meldebescheinigung ist der Weg für alle, die gerade keinen Kindergeldbescheid zur Hand haben. Sie wird beim Bürgeramt ausgestellt, kostet eine kleine Gebühr und weist die im Haushalt gemeldeten Personen aus.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Es zählt der Haushalt, nicht das Sorgerecht allein. Bei getrennt lebenden Eltern kommt es darauf an, wo das Kind gemeldet ist.
Brauche ich ein CoC-Dokument für den Antrag?
Nur in einem bestimmten Fall — aber dann zwingend.
Für Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer, die über 60 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen, wird eine EU-Konformitätsbescheinigung verlangt. Die Abkürzung dafür lautet CoC, vom englischen Certificate of Conformity. Das Dokument bescheinigt, dass das Fahrzeug den europäischen Typgenehmigungsvorschriften entspricht, und enthält die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte.
Für reine Elektroautos ist das CoC-Dokument nicht nötig. Wer einen Skoda Elroq, Enyaq oder Epiq beantragt, kann diesen Punkt überspringen.
Das CoC liegt bei einem Neufahrzeug normalerweise den Papieren bei. Falls nicht, stellt der Händler oder der Hersteller es aus, meist gegen eine Gebühr und mit einigen Tagen Vorlauf. Wer einen Plug-in-Hybrid gekauft hat, sollte deshalb früh nachsehen, ob das Dokument vorhanden ist.
Welche Fahrzeuge überhaupt unter die Förderung fallen, ordnet der Beitrag zur Frage ein, welche Autos 2026 förderfähig sind.
Wie lange habe ich Zeit für den Antrag?
Zwei Fristen laufen parallel, und sie werden häufig verwechselt.
Die Antragsfrist beträgt zwölf Monate ab der Zulassung des Fahrzeugs. Wer im Juli 2026 zulässt, kann bis Juli 2027 einreichen. Vor der Zulassung geht es nicht — das Portal bricht mit einer Fehlermeldung ab, weil die Zulassungsbescheinigung fehlt.
Die Mindesthaltedauer beträgt 36 Monate. So lange muss das Fahrzeug nach der Förderung auf Sie zugelassen bleiben. Wer früher verkauft oder abmeldet, muss mit einer Rückforderung rechnen.
Rückwirkend ist der Antrag möglich, sofern die Erstzulassung ab dem 1. Januar 2026 liegt. Entscheidend ist das Zulassungsdatum, nicht der Kauftag und nicht der Tag, an dem das Portal geöffnet hat.
Trotz der großzügigen Frist spricht viel dafür, zügig einzureichen: Die Bearbeitungszeit beginnt erst mit dem vollständigen Antrag, und bis zum Geld vergehen ohnehin einige Wochen.
Wie viel E-Auto-Förderung ist für dich drin?
Unverbindliche Schätzung. Das BAFA-Antragsportal ist seit dem 19. Mai 2026 geöffnet. Die Förderbeträge haben wir am 16.06.2026 mit den offiziellen Angaben abgeglichen. Eine Obergrenze beim Kaufpreis gibt es für die Prämie nicht.
Was Sie schon vor dem Autokauf erledigen können
Fast der gesamte Aufwand lässt sich vorziehen. Das ist der wirksamste Hebel gegen Wartezeit, weil die eigentliche Antragstellung dann nur noch eine halbe Stunde dauert.
Der BundID-Zugang ist völlig unabhängig vom Fahrzeug. Er lässt sich Monate vorher einrichten. Wer die Online-Ausweisfunktion nie genutzt hat, braucht dafür die PIN aus dem Brief, den er bei der Ausweisausgabe bekommen hat. Ist der Brief weg, hilft ein Termin beim Bürgeramt. Genau dieser Termin ist es, der im Ernstfall Wochen kostet.
Die Steuerbescheide können ebenfalls vorab herausgesucht, geschwärzt und als PDF abgelegt werden. Wer sie nicht findet, bekommt sie über das ELSTER-Portal oder auf Anfrage beim Finanzamt — auch das dauert.
Der Kindernachweis lässt sich vorbereiten, sobald klar ist, welche der drei möglichen Unterlagen am schnellsten verfügbar ist. Die erweiterte Meldebescheinigung gibt es meist am selben Tag im Bürgeramt.
Die Klärung, auf wen zugelassen wird, gehört ebenfalls vor den Kauf und nicht danach.
Was sich naturgemäß nicht vorziehen lässt, sind die fahrzeugbezogenen Dokumente: Zulassungsbescheinigung Teil II und Rechnung liegen erst nach Kauf und Zulassung vor. Bei einem Plug-in-Hybrid lohnt es sich aber, schon bei der Bestellung nach dem CoC-Dokument zu fragen, statt es später nachzufordern.
Eine sinnvolle Reihenfolge sieht damit so aus: BundID einrichten, sobald die Kaufentscheidung feststeht. Unterlagen sammeln, während das Fahrzeug produziert oder vorbereitet wird. Antrag stellen, sobald die Zulassung durch ist. Wer so vorgeht, reicht typischerweise in der Woche nach der Zulassung ein.
Was passiert nach dem Absenden des Antrags?
Nach dem Absenden prüft das BAFA in mehreren Schritten. Zuerst, ob die Angaben zum Einkommen zu den hochgeladenen Bescheiden passen. Dann, ob das Fahrzeug förderfähig ist. Zuletzt, welche Förderstufe sich aus Einkommen und Kinderzahl ergibt.
Bei jedem dieser Schritte kann eine Rückfrage kommen. Sie wird über das Portal zugestellt und per E-Mail angekündigt. Wer darüber Wochen verstreichen lässt, riskiert, dass der Antrag als unvollständig zurückgewiesen wird und die Bearbeitungszeit von vorn beginnt. Ein Blick in den Spam-Ordner gehört deshalb zur Routine.
Bis zur Auszahlung vergehen erfahrungsgemäß sechs bis zwölf Wochen, gerechnet ab dem vollständigen Antrag. Der reale Verlauf seit dem Start bestätigt diese Spanne. Was in dieser Zeit im Hintergrund passiert und wie sich der Status verfolgen lässt, beschreibt der Beitrag zur Auszahlung der E-Auto-Förderung mit Status und Dauer.
Das Geld kommt als Erstattung auf das Konto der Halterin oder des Halters — nicht als Rabatt beim Kauf. Das Fahrzeug muss also zunächst vollständig bezahlt oder finanziert sein.
Wird der Antrag abgelehnt, ist das selten das Ende. Die häufigsten Gründe sind formale Fehler, die sich beheben lassen. Was dann zu tun ist, steht im Beitrag E-Auto-Förderung abgelehnt und was jetzt hilft.
Die Angaben im Formular: worauf es ankommt
Das eigentliche Formular ist überschaubar, drei Felder verdienen aber besondere Aufmerksamkeit.
Das zu versteuernde Einkommen. Hier wird nicht der Bruttolohn eingetragen und auch nicht das, was monatlich auf dem Konto ankommt. Gemeint ist der Wert, der im Steuerbescheid am Ende der Einkommensermittlung ausdrücklich als zu versteuerndes Einkommen bezeichnet ist. Er liegt nach Abzug von Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen deutlich unter dem Bruttolohn. Bei mehreren Personen im Haushalt werden die Werte addiert, herangezogen wird der Durchschnitt der beiden Bescheide.
Ein falscher Wert führt nicht nur zur Ablehnung. Fällt er erst später auf, kann die bereits ausgezahlte Förderung zurückgefordert werden. Es lohnt sich also, die Zahl zweimal abzulesen.
Die Fahrzeugdaten. Sie müssen exakt mit der Zulassungsbescheinigung übereinstimmen, insbesondere die Fahrzeug-Identifizierungsnummer. Ein Zahlendreher ist der klassische Grund für eine Rückfrage. Am sichersten ist es, die Nummer aus einem digitalen Dokument zu kopieren statt sie abzutippen.
Die Bankverbindung. Sie muss auf die Person lauten, die den Antrag stellt und auf die das Fahrzeug zugelassen ist. Ein Konto des Ehepartners oder ein Geschäftskonto wird nicht akzeptiert. Bei einem Gemeinschaftskonto ist entscheidend, dass die antragstellende Person Kontoinhaberin ist.
Wer diese drei Felder sauber ausfüllt, hat die häufigsten Stolperstellen hinter sich. Alles Weitere sind Ja-Nein-Angaben und Uploads.
Zu den Uploads noch ein technischer Hinweis, der Rückfragen erspart. Laden Sie Dokumente möglichst als PDF hoch, nicht als Handyfoto. Mehrseitige Bescheide gehören in eine Datei und nicht als Einzelbilder in beliebiger Reihenfolge. Und die Dateinamen sollten erkennen lassen, worum es geht — ein Name wie Steuerbescheid-2024.pdf ist hilfreicher als IMG-4471.jpg.
Wer kein Scangerät hat: Die meisten Smartphones bringen inzwischen eine Scanfunktion mit, die automatisch begradigt und als PDF speichert. Das Ergebnis ist deutlich besser lesbar als ein schräg fotografiertes Blatt und kostet keine zusätzliche Software. Alternativ übernimmt das ein Kopierladen für wenige Euro.
Ein letzter Punkt zur Vollständigkeit: Speichern Sie sich nach dem Absenden die Antragsnummer und eine Kopie aller hochgeladenen Dateien. Beides brauchen Sie bei jeder Rückfrage, und die Portalansicht ist nicht dafür gedacht, jahrelang als Archiv zu dienen. Wer später wegen der Mindesthaltedauer nachweisen muss, wann und was eingereicht wurde, ist mit einem eigenen Ordner deutlich besser aufgestellt.
Was dieser Antrag nicht regelt
Damit keine falschen Erwartungen entstehen, drei Abgrenzungen.
Der Antrag klärt nicht die Höhe im Voraus. Sie ergibt sich erst aus der Prüfung. Wer vorher wissen will, welche Stufe realistisch ist, sollte den Durchschnitt der beiden Steuerbescheide selbst ausrechnen.
Er sagt nichts über den Fördertopf. Ob und wann das Budget knapp wird, ist eine eigene Frage — die Hochrechnung dazu steht im Beitrag E-Auto-Förderung 2026 und wann der Fördertopf leer ist.
Und er ersetzt keine Prüfung der typischen Fehlerquellen. Welche Angaben am häufigsten zu Ablehnungen führen, sammelt der Beitrag BAFA-Antrag E-Auto 2026 mit sieben häufigen Fehlern.
Wer beim Zusammenstellen der Unterlagen Unterstützung möchte, kann sich beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch melden — für die Region Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim. Wer noch nach einem passenden Fahrzeug sucht, findet den geprüften Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch.
Quellen und weiterführende Informationen
Den Ablauf der Antragstellung, das zuständige Portal und die Anforderungen an die Anmeldung beschreibt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auf der Seite zur Antragstellung. Welche Unterlagen vorbereitet werden müssen, einschließlich Schwärzung, Kindernachweis und CoC-Dokument, steht auf der BAFA-Seite zur Antragsvorbereitung. Den Gesamtüberblick zur Förderung bietet die BAFA-Übersichtsseite zur E-Auto-Förderung 2026, die politischen Eckpunkte stehen beim Bundesumweltministerium zum Förderprogramm für Elektroautos. Zur BundID und den Vertrauensniveaus informiert das BundID-Portal selbst. Unabhängige Einordnungen liefern der ADAC zur E-Auto-Förderung und die Verbraucherzentrale zur E-Auto-Prämie 2026.
Update-Hinweis (Stand: 21.07.2026)
Am 21. Juli 2026 haben wir diesen Beitrag grundlegend umgestellt. Bisher war er eine Meldung zur Öffnung des Antragsportals am 19. Mai 2026 — ein Anlass, der zwei Monate zurückliegt. Die Förderhöhe nach Einkommen und Kindern, die Budgetfrage und die typischen Antragsfehler behandeln inzwischen eigene Beiträge ausführlicher. Deshalb ist daraus eine vollständige Anleitung geworden: welches Portal, welche Anmeldung, welche Unterlagen in welcher Form. Drei Punkte haben wir gegen die BAFA-Seiten geprüft und neu aufgenommen. Erstens sollen persönliche Angaben im Steuerbescheid geschwärzt werden. Zweitens genügt für den Kindernachweis auch eine erweiterte Meldebescheinigung. Drittens brauchen Plug-in-Hybride über 60 Gramm CO2 zusätzlich ein CoC-Dokument. Ergänzt haben wir außerdem, dass die Steuerbescheide höchstens drei Jahre alt sein dürfen und von allen Personen stammen müssen, die zum Haushaltseinkommen beitragen.
Häufige Fragen
Wie beantrage ich die E-Auto-Förderung?
Vollständig online über die Förderzentrale Deutschland unter foerderzentrale.gov.de. Der Ablauf besteht aus vier Schritten: BundID-Konto mit ausreichendem Sicherheitsniveau einrichten, Unterlagen vorbereiten und schwärzen, Antragsformular ausfüllen und Dateien hochladen, absenden und auf Rückfragen reagieren. Der Antrag ist erst nach der Zulassung des Fahrzeugs möglich.
Wo stelle ich den Antrag für die E-Auto-Förderung?
Bei der Förderzentrale Deutschland, dem zentralen Förderportal des Bundes. Die zuständige Behörde dahinter ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Ein Antrag beim Händler, bei der Zulassungsstelle oder per Post ist nicht vorgesehen — das Verfahren ist rein digital.
Welche Anmeldung brauche ich für die Förderzentrale?
Ein BundID-Konto mit dem Vertrauensniveau hoch oder substanziell. Das Niveau hoch erreichen Sie mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises, das Niveau substanziell mit einem ELSTER-Zertifikat. Eine Basisregistrierung mit Benutzername und Passwort genügt ausdrücklich nicht und führt beim Antrag zum Abbruch.
Muss ich den Steuerbescheid schwärzen?
Ja, persönliche Angaben, die für die Prüfung nicht nötig sind, sollen geschwärzt werden. Erforderlich sind die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide aller Personen, die zum Haushaltseinkommen beitragen. Die Bescheide dürfen höchstens drei Jahre alt sein. Sichtbar bleiben müssen Name, Steuerjahr und das zu versteuernde Einkommen.
Welchen Nachweis brauche ich für Kinder?
Für kindergeldberechtigte Kinder unter 18 Jahren im Haushalt genügt eine von drei Unterlagen: die Kindergeldbescheinigung der Familienkasse, der Kindergeldbescheid oder eine erweiterte Meldebescheinigung vom Bürgeramt. Jedes Kind erhöht die Einkommensgrenze um 5.000 Euro, angerechnet werden maximal zwei Kinder.
Brauche ich ein CoC-Dokument für den Antrag?
Nur bei bestimmten Fahrzeugen. Für Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer, die über 60 Gramm CO2 je Kilometer ausstoßen, wird eine EU-Konformitätsbescheinigung verlangt, kurz CoC-Dokument. Für reine Elektroautos ist sie nicht nötig. Das CoC liegt normalerweise den Fahrzeugpapieren bei oder ist beim Händler erhältlich.
Wie lange habe ich Zeit für den Antrag?
Bis spätestens zwölf Monate nach der Zulassung des Fahrzeugs. Wer im Juli 2026 zulässt, kann also bis Juli 2027 einreichen. Davon zu unterscheiden ist die Mindesthaltedauer von 36 Monaten: So lange muss das Fahrzeug nach der Förderung auf Sie zugelassen bleiben, sonst droht eine Rückforderung.
Was passiert nach dem Absenden des Antrags?
Das BAFA prüft in mehreren Schritten, ob die Angaben zum Einkommen zu den Bescheiden passen, ob das Fahrzeug förderfähig ist und welche Förderstufe sich ergibt. Rückfragen kommen per E-Mail über das Portal. Bis zur Auszahlung vergehen erfahrungsgemäß sechs bis zwölf Wochen, gerechnet ab dem vollständigen Antrag.
Kann ich die E-Auto-Förderung rückwirkend beantragen?
Ja, sofern das Fahrzeug ab dem 1. Januar 2026 erstmals zugelassen wurde. Entscheidend ist das Zulassungsdatum, nicht der Kauftag und auch nicht der Tag, an dem das Portal geöffnet hat. Wer im Frühjahr 2026 zugelassen hat, kann den Antrag also nachholen, solange die Zwölf-Monats-Frist läuft.