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Inhalt dieses Artikels
- VW ID.4 nicht mehr konfigurierbar: welcher Škoda jetzt passt
- Kurzantwort
- Ist der ID.4 nicht mehr bestellbar?
- Wann wird der ID4 eingestellt?
- Welcher Škoda entspricht dem VW ID4?
- Was ist besser, ID4 oder Škoda Enyaq?
- Welcher ist besser, der VW ID.4 oder der Škoda Elroq?
- Škoda Elroq vs ID 4: Maße, Kofferraum und Wendekreis
- Alternative zum VW ID4: Laden und Reichweite im Vergleich
- VW ID4 neues Modell: was der ID. Tiguan anders macht
- Wann kommt der neue VW ID 4?
- Wie lange ist die Lieferzeit für den VW ID.4 im Jahr 2026?
- Welches Auto ist vergleichbar mit dem ID4?
- Quellen und weiterführende Informationen
- Stand der Angaben
VW ID.4 nicht mehr konfigurierbar: welcher Škoda jetzt passt
Wer den Konfigurator von Volkswagen öffnet und einen ID.4 zusammenstellen will, kommt nicht weit. Auf der Modellseite steht ein Satz, der leicht zu übersehen ist und die Sache trotzdem entscheidet: Der ID.4 lässt sich nicht mehr mit einer individuellen Ausstattung bestellen.
Damit stellt sich für viele dieselbe Frage. Wenn der Elektro-SUV, den man im Blick hatte, nur noch aus dem Bestand kommt — welches Auto tritt an seine Stelle? Bei Škoda gibt es darauf zwei Antworten, und sie fallen unterschiedlich aus, je nachdem, worauf es ankommt.
Kurzantwort
Ist der ID.4 nicht mehr bestellbar?
Bestellbar ist er, konfigurierbar nicht mehr. Volkswagen schreibt auf der eigenen Modellseite: Der ID.4 kann nicht mehr mit einer individuellen Ausstattung bestellt werden. Käufer werden an den Partner vor Ort oder in die Fahrzeugsuche verwiesen. Wer einen ID.4 will, nimmt also eines, das bereits gebaut ist.
Für die Kaufentscheidung ändert das mehr, als es klingt. Farbe, Felgen, Ausstattungspakete und Motorisierung sind nicht mehr frei wählbar. Man sucht sich aus, was im Bestand steht — und je länger man wartet, desto kleiner wird die Auswahl.
Das hat auch eine gute Seite. Ein Fahrzeug aus dem Bestand steht sofort bereit, Wartezeit entfällt. Volkswagen weist auf der ID.4-Seite außerdem eine eigene Kaufprämie von 4.000 Euro aus.
Zwei Dinge sollte man bei einem Fahrzeug aus dem Bestand prüfen. Erstens das Baujahr: Der ID.4 läuft seit 2020, und die Technik hat sich in dieser Zeit mehrfach geändert — an Batterie, Ladeleistung und Software. Ein Fahrzeug aus dem ersten Baujahr lädt langsamer als eines von heute. Zweitens die Version. Ob ein Wagen 140, 210 oder 220 Kilowatt hat und ob er Heck- oder Allradantrieb trägt, entscheidet über Reichweite und Anhängelast — und beides steht in der Zulassungsbescheinigung, nicht im Verkaufsschild. Wie sich das bei zurückkehrenden Leasingfahrzeugen auswirkt, steht im Beitrag zur Rückkehr der MEB-Leasingfahrzeuge.
Wann wird der ID4 eingestellt?
Ein Datum nennt Volkswagen nicht. Belegt ist etwas anderes, und es ist deutlich genug: Im eigenen Presseportal steht der ID.4 nicht mehr bei den aktuellen Modellen, sondern im Archiv — in derselben Liste wie up!, Fox, Lupo und Beetle. Dasselbe gilt für den ID.5.
Bei den aktuellen Modellen stehen stattdessen der ID. Tiguan, der ID. Cross, der ID. Polo und der ID.3 Neo. Das ist kein Gerücht aus der Fachpresse, sondern die Einordnung, die der Hersteller selbst vornimmt.
Was daraus nicht folgt: dass der ID.4 morgen vom Markt verschwindet. Fahrzeuge aus dem Bestand werden weiter ausgeliefert, Service und Ersatzteile laufen wie bei jedem anderen Modell. Wer einen gebrauchten kauft, findet die Prüfpunkte im Beitrag zum Gebrauchtkauf eines Elektroautos.
Welcher Škoda entspricht dem VW ID4?
Darauf gibt es keine einzelne richtige Antwort, und genau das macht die Frage interessant. Nach Größe und Plattform ist es der Enyaq. Nach Motoren und Preis ist es der Elroq. Beide stehen auf demselben Baukasten wie der ID.4 — dem Modularen E-Antriebs-Baukasten, den der Konzern kurz MEB nennt.
Die Zahlen machen es greifbar. Der Radstand, der über den Platz im Innenraum entscheidet, liegt bei allen dreien zwischen 2.765 und 2.771 Millimetern — sechs Millimeter Unterschied, also praktisch nichts. Außen gehen sie dagegen auseinander:
| Škoda Elroq 85 | VW ID.4 Pro | Škoda Enyaq 85x | |
|---|---|---|---|
| Länge | 4.488 mm | 4.584 mm | 4.658 mm |
| Breite | 1.884 mm | 1.852 mm | 1.879 mm |
| Höhe | 1.654 mm | 1.634 mm | 1.620 mm |
| Radstand | 2.765 mm | 2.771 mm | 2.766 mm |
| Kofferraum | 470 l | 533 l | 585 l |
| Preis | ab 37.890 € | ab 42.915 € | ab 43.490 € |
Ein Hinweis zu den Höhen: Alle drei Werte stammen aus den Angaben der jeweiligen Hersteller, gemessen bei Leergewicht. Unabhängige Messungen weichen davon ab — der ADAC führt den Elroq mit 1.625 Millimetern, also 29 Millimeter niedriger, bei exakt derselben Länge und Breite. Für Längen, Radstände und Kofferraumwerte gibt es solche Abweichungen nicht.
Der Elroq ist 96 Millimeter kürzer als der ID.4 und kostet 5.025 Euro weniger. Der Enyaq ist 74 Millimeter länger und kostet 575 Euro mehr. Wer also sucht, was dem ID.4 am nächsten kommt, landet beim Enyaq. Wer sucht, was am wenigsten kostet, beim Elroq.
Was ist besser, ID4 oder Škoda Enyaq?
Bei Größe und Form nehmen die beiden sich wenig — beim Rest gewinnt der Enyaq in drei von vier Punkten, und zwar mit Zahlen, nicht mit Gefühl. Er fährt weiter, zieht mehr und bietet mehr Kofferraum. Teurer ist er auch, aber nur um 575 Euro.
Reichweite: Das Datenblatt nennt für den Enyaq 85x 584 Kilometer nach WLTP (dem einheitlichen EU-Prüfverfahren für Verbrauch und Reichweite). Volkswagen gibt für den ID.4 bis zu 574 Kilometer an. Zehn Kilometer Unterschied sind im Alltag nichts — aber der Enyaq hat sie bei Allradantrieb, der ID.4-Wert gilt für die Heckantriebsversion.
Anhängelast: Hier ist der Abstand real. Der Enyaq 85x darf 2.000 Kilogramm gebremst ziehen, und zwar bei 8 wie bei 12 Prozent Steigung. Der ID.4 kommt auf 1.800 Kilogramm, und das nur mit Allradantrieb — mit Heckantrieb sind es 1.000 Kilogramm bei 12 Prozent und 1.200 bei 8 Prozent. Was dahintersteckt, erklärt der Beitrag zur Anhängelast des Škoda Enyaq.
Kofferraum: 585 gegen 533 Liter, bei umgeklappter Rückbank 1.710 gegen 1.565 Liter. Das sind 52 beziehungsweise 145 Liter mehr für den Škoda. Das Datenblatt nennt zusätzlich eine Ladekantenhöhe von 703 Millimetern und 990 Millimeter Kopfraum im Fond — Werte, die beim Beladen und beim Sitzen hinten mehr sagen als die Literzahl allein.
Luftwiderstand: Škoda gibt für den Enyaq einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,246 bis 0,270 an. Das ist der Wert, der auf der Autobahn über den Verbrauch entscheidet, und er erklärt, warum der schwerere Enyaq trotz Allradantrieb auf 15,4 bis 16,5 Kilowattstunden je 100 Kilometer kommt.
Wo der ID.4 vorn liegt: beim Wenden. Der Enyaq braucht 10,8 Meter, und das ist für ein Auto dieser Größe viel. Beim Preis mit Prämie liegt der ID.4 ebenfalls vorn — die 4.000 Euro von Volkswagen gibt es auf den Škoda so nicht. Was der Enyaq insgesamt kostet, steht im Beitrag zum Preis des Škoda Enyaq, die Modellpflege im Beitrag zum Facelift.
Welcher ist besser, der VW ID.4 oder der Škoda Elroq?
Wer auf den Preis schaut, nimmt den Elroq. Wer Platz braucht, den ID.4. Beim Antrieb ist die Frage dagegen gegenstandslos: Beide Autos haben dieselben vier Leistungsstufen und dieselbe Ladeleistung. Der Unterschied liegt in der Karosserie und im Preis, nicht unter dem Blech.
Das ist der Punkt, der in Vergleichen oft untergeht. Die Motorenpalette ist Zahl für Zahl dieselbe:
| Leistung | Škoda Elroq | VW ID.4 |
|---|---|---|
| 140 kW (190 PS), Heck | Elroq 60 | ID.4 Pure |
| 210 kW (286 PS), Heck | Elroq 85 | ID.4 Pro |
| 220 kW (299 PS), Allrad | Elroq 85x | ID.4 Pro 4MOTION |
| 250 kW (340 PS), Allrad | Elroq RS | ID.4 GTX |
Auch die Batterien stimmen überein: 58 Kilowattstunden nutzbar in der Einstiegsversion, 77 Kilowattstunden darüber. Die maximale Ladeleistung liegt bei beiden bei 165 Kilowatt mit der großen Batterie.
Beim Einstieg geht die Übereinstimmung noch weiter. Elroq 60 und ID.4 Pure fahren beide mit 140 Kilowatt, beide haben 58 Kilowattstunden nutzbaren Batterieinhalt, beide laden mit höchstens 105 Kilowatt, und beide laufen 160 km/h. Selbst die Anhängelasten sind identisch: 1.200 Kilogramm gebremst bei 8 Prozent Steigung, 1.000 Kilogramm bei 12 Prozent, 750 Kilogramm ungebremst. Beim Verbrauch nennt Škoda 15,1 bis 15,4 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Der Unterschied zwischen diesen beiden Autos ist die Karosserie — und 5.025 Euro.
Was unterscheidet, ist der Zuschnitt. Der Elroq ist kürzer und höher, der ID.4 länger und flacher. 470 gegen 533 Liter Kofferraum sind 63 Liter Unterschied — spürbar beim Urlaubsgepäck, egal beim Wocheneinkauf. Dafür wendet der Elroq mit 9,3 Metern deutlich enger. In der Stadt ist das der praktischere Wert.
Und dann ist da der Preis. Der Elroq 60 Essence beginnt ab 37.890 Euro, der ID.4 ab 42.915 Euro. Rechnet man die VW-Kaufprämie von 4.000 Euro gegen, schrumpft der Abstand auf rund 1.000 Euro — allerdings für ein Auto, das man nicht mehr konfigurieren kann. Die vollständige Preisstaffel steht im Beitrag zum Preis des Škoda Elroq.
Škoda Elroq vs ID 4: Maße, Kofferraum und Wendekreis
Hier lohnt der genaue Blick, weil die Prospektzahlen in eine Richtung zeigen und der Alltag manchmal in die andere.
Der Kofferraum spricht für den VW. 533 Liter gegen 470 Liter, umgeklappt 1.565 gegen 1.580 Liter. Interessant ist die Umkehrung: Bei umgeklappter Rückbank fasst der kürzere Elroq 15 Liter mehr. Beide Hersteller nennen ihre Höhen bei Leergewicht, der Elroq steht dort mit 1.654 gegen 1.634 Millimeter etwas höher. Daraus die Erklärung abzuleiten, wäre allerdings voreilig: Der ADAC misst den Elroq an seinem eigenen Testwagen 29 Millimeter niedriger, bei identischer Länge und Breite. Die Zahl bleibt also eine Angabe, keine Begründung.
Der Wendekreis spricht für den Škoda. 9,3 Meter beim Elroq gegen 10,8 Meter beim Enyaq. Für den ID.4 veröffentlicht Volkswagen in den technischen Daten keinen Wendekreis, ein direkter Vergleich ist an dieser Stelle also nicht möglich. Zwischen den beiden Škoda liegen eineinhalb Meter, und das merkt man in jeder Parkhausschleife.
Beim Gewicht liegen alle drei dicht beieinander. Der Elroq 85 wiegt mit Fahrer 2.131 bis 2.254 Kilogramm, der ID.4 Pro ab 2.135 Kilogramm, der Enyaq 85x 2.218 bis 2.356 Kilogramm. Die Zuladung bewegt sich zwischen 469 und 607 Kilogramm. Wer das für ein konkretes Auto genau wissen will, findet die Werte im Fahrzeugschein, nicht im Prospekt.
Mehr zu Maßen und Alltagstauglichkeit des Škoda steht im Beitrag zu Kofferraum und Maßen des Elroq. Wie viel er ziehen darf, steht im Beitrag zur Anhängelast des Škoda Elroq.
Alternative zum VW ID4: Laden und Reichweite im Vergleich
An dieser Stelle gibt es wenig zu entscheiden, und das ist die eigentliche Nachricht. Alle drei Autos laden mit bis zu 165 Kilowatt. Dieselbe Batteriegröße, dieselbe Spitzenleistung, derselbe Baukasten.
| Elroq 85 | VW ID.4 Pro | Enyaq 85x | |
|---|---|---|---|
| Batterie nutzbar | 77 kWh | 77 kWh | 77 kWh |
| DC-Ladeleistung | 165 kW | 165 kW | 165 kW |
| Reichweite WLTP | bis zu 577 km | bis zu 574 km | 584 km |
| Verbrauch | 15,3–17,1 kWh | — | 15,4–16,5 kWh |
| 0–100 km/h | 6,6 s | 6,7 s | 6,3 s |
Die Reichweiten liegen innerhalb von zehn Kilometern. Das ist weniger als der Unterschied, den eine andere Felgengröße oder eine Fahrt bei fünf Grad statt zwanzig ausmacht. Volkswagen veröffentlicht zusätzlich eine Zahl, die Škoda nicht nennt: Der ID.4 Pro lädt in zehn Minuten Strom für 172 Kilometer nach.
Ein Hinweis zur Reichweite des Elroq: Das Datenblatt nennt 577 Kilometer als Höchstwert, die Preisübersicht gibt eine Spanne von 523 bis 576 Kilometern an. Beide Angaben kommen von Škoda, der Unterschied von einem Kilometer entsteht durch unterschiedliche Rundung. Wie sich die Werte im Alltag verhalten, steht im Beitrag zur Reichweite des Škoda Elroq, die Ladezeiten im Beitrag zum Laden und zur Ladezeit.
VW ID4 neues Modell: was der ID. Tiguan anders macht
Volkswagen hat den Nachfolger bereits im Programm, und er lässt sich im Gegensatz zum ID.4 frei konfigurieren. Er heißt ID. Tiguan und übernimmt die Rolle, die ID.4 und ID.5 bisher ausgefüllt haben.
Die Eckwerte nennt Volkswagen selbst: ab 42.695 Euro, bis zu 607 Kilometer Reichweite, Schnellladen mit bis zu 165 Kilowatt und von 10 auf 80 Prozent in rund 29 Minuten. Die Anhängelast liegt bei bis zu 2.000 Kilogramm, die Stützlast bei 90 Kilogramm. Der Kofferraum fasst bis zu 534 Liter, dazu kommen 32 Liter unter der Fronthaube.
Beim Preis ist Vorsicht angebracht. Die Einstiegspreise von ID.4, ID.5 und ID. Tiguan liegen zwischen 42.695 und 43.360 Euro und damit dicht beieinander. Ein Vergleich bei gleicher Ausstattung ist aber nicht möglich, weil Volkswagen für ID.4 und ID.5 keine Einzelpreise je Version mehr veröffentlicht. In der Fachpresse ist zu lesen, der Nachfolger liege im Mittel über dem Niveau des ID.4. Wer rechnet, braucht ein konkretes Angebot, keine Prospektzahl.
Technisch ist der Abstand dagegen eindeutig: 607 statt 574 Kilometer, 2.000 statt 1.800 Kilogramm Anhängelast, 90 statt 75 Kilogramm Stützlast. Wie derselbe Wechsel beim Coupé-Bruder aussieht, steht im Vergleich von CUPRA Tavascan und VW ID.5.
Wann kommt der neue VW ID 4?
Als direkter Nachfolger ist kein neuer ID.4 angekündigt. Die Rolle übernimmt der ID. Tiguan, der bereits bestellbar ist. Volkswagen führt ihn in der eigenen Modellübersicht bei den aktuellen Modellen, während ID.4 und ID.5 im Archiv stehen.
Daneben nennt Volkswagen drei weitere neue Elektromodelle: den ID. Cross, den ID. Polo samt GTI-Version und den ID.3 Neo. Der Name ID.4 taucht dort nicht mehr auf.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer auf ein überarbeitetes Modell desselben Namens wartet, wartet vermutlich vergeblich. Wer jetzt kauft, entscheidet zwischen einem Fahrzeug aus dem Bestand, dem Nachfolger mit anderem Namen — oder eben einem Škoda, der sich weiter frei konfigurieren lässt.
Wie lange ist die Lieferzeit für den VW ID.4 im Jahr 2026?
Eine Lieferzeit im üblichen Sinn gibt es nicht mehr, weil keine Neubestellung mehr möglich ist. Was im Bestand steht, ist sofort verfügbar. Volkswagen veröffentlicht für den ID.4 keine Lieferzeiten, sondern verweist auf die Fahrzeugsuche und den Partner vor Ort.
Bei den beiden Škoda sieht es anders aus, weil dort weiter bestellt werden kann. Belastbare, aktuelle Lieferzeiten nennt Škoda allerdings ebenfalls nicht öffentlich — sie hängen von Version, Ausstattung und Produktionsplanung ab. Was sich dazu belegen lässt, steht in den Beiträgen zur Lieferzeit des Škoda Elroq und zur Lieferzeit des Škoda Enyaq.
Wer nicht warten will, findet im Bestand an geprüften Gebrauchtwagen sofort verfügbare Fahrzeuge. Ein Neuwagen entsteht in jedem Fall über einen Vertragshändler.
Welches Auto ist vergleichbar mit dem ID4?
Zum Schluss die Entscheidung in drei Sätzen — je nachdem, was im Vordergrund steht.
Wer den ID.4 möglichst genau ersetzen will, nimmt den Enyaq. Gleiche Klasse, gleicher Radstand, mehr Kofferraum, mehr Reichweite, 200 Kilogramm mehr Anhängelast. Der Aufpreis gegenüber dem ID.4 beträgt 575 Euro, ohne Prämien gerechnet.
Wer vor allem sparen will, nimmt den Elroq. Dieselben Motoren, dieselbe Ladeleistung, 5.025 Euro weniger Einstiegspreis. Dafür 96 Millimeter weniger Länge und 63 Liter weniger Kofferraum — und ein spürbar kleinerer Wendekreis.
Wer den ID.4 selbst will, muss im Bestand suchen. Das kann sich lohnen, weil am Ende eines Modellzyklus die Konditionen oft besser sind und Volkswagen 4.000 Euro Kaufprämie ausweist. Man nimmt dann aber, was da ist.
Wie sich beide Škoda untereinander unterscheiden, zeigt der Vergleich von Elroq und Enyaq. Was die staatliche Förderung dazu beiträgt, steht im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026, die laufenden Kosten im Beitrag zur Versicherung von Enyaq, Elroq und Epiq. Für Beratung, Inspektion und Arbeiten an der Hochvoltanlage (dem Stromnetz des Fahrzeugs mit mehreren hundert Volt, an dem nur geschulte Techniker arbeiten dürfen) ist der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch autorisierter Service- und Werkstattpartner; die Termine laufen über die Werkstatt. Wer das Fahrzeug leasen will, findet die Konditionen im Beitrag zum Leasing des Škoda Elroq, die Typklassen im Beitrag zur Versicherung des Elroq.
Quellen und weiterführende Informationen
Der Hinweis zur eingeschränkten Bestellbarkeit, der Preis von ab 42.915 Euro, die Kaufprämie und alle technischen Daten je Version stehen auf der ID.4-Seite von Volkswagen. Dass ID.4 und ID.5 im Presseportal des Herstellers inzwischen im Archiv geführt werden und welche Modelle stattdessen als aktuell gelten, zeigt die Modellübersicht im Volkswagen Newsroom. Die Eckwerte des Nachfolgers nennt Volkswagen auf der ID.-Tiguan-Seite.
Die Preise und Verbrauchswerte des Elroq stammen aus der Preis- und Ausstattungsübersicht mit Stand 30. Juli 2026, die Maße, Gewichte, Anhängelasten und Ladeleistungen aus dem offiziellen Datenblatt zum Elroq 85. Die Daten des Enyaq 85x stammen aus dem Datenblatt zum Modelljahr 2027 der Škoda Auto Deutschland GmbH, der Einstiegspreis von der Enyaq-Seite von Škoda. Die Regeln der staatlichen Förderung stehen beim Bundesumweltministerium, das Prüfverfahren hinter allen Reichweitenangaben in der Verordnung (EU) 2017/1151.
Stand der Angaben
Alle Preise, Maße, Reichweiten und Lasten sind am 24. Oktober 2026 gegen die genannten Quellen geprüft. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller zuzüglich Überführungs- und Zulassungskosten. Die Reichweiten sind WLTP-Werte und hängen in der Praxis von Fahrweise, Temperatur, Beladung und Streckenprofil ab. Maßgeblich für Anhängelast, Stützlast und Gewichte ist immer die Zulassungsbescheinigung des konkreten Fahrzeugs.
Häufige Fragen
Welchem VW entspricht der Škoda Elroq?
Nach Größe keinem genau. Der Elroq liegt mit 4.488 Millimetern zwischen ID.3 und ID.4. Nach Antrieb entspricht er dem ID.4: Beide gibt es mit 140, 210, 220 und 250 Kilowatt, beide laden mit bis zu 165 Kilowatt. Der Elroq startet allerdings 5.025 Euro günstiger.
Welches Auto ist mit dem Škoda Elroq vergleichbar?
Innerhalb des Konzerns der VW ID.4 beim Antrieb und der Škoda Enyaq bei der Technik eine Klasse darüber. Der Elroq ist 96 Millimeter kürzer als der ID.4 und 170 Millimeter kürzer als der Enyaq, hat aber denselben Radstand von rund 2.765 Millimetern.
Was kostet der Škoda Elroq?
Laut Preisübersicht mit Stand 30. Juli 2026 beginnt der Elroq 60 in der Linie Essence bei 37.890 Euro. Der Elroq 85 kostet ab 46.890 Euro, der Allrad-85x ab 49.190 Euro und der RS 55.240 Euro. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Überführung und Zulassung.
Wie groß ist der Škoda Elroq?
Das Datenblatt nennt 4.488 Millimeter Länge, 1.884 Millimeter Breite und 1.654 Millimeter Höhe bei 2.765 Millimetern Radstand. Der Kofferraum fasst 470 Liter, mit umgeklappter Rückbank 1.580 Liter. Der Wendekreis liegt bei 9,3 Metern.
Welche Schwächen hat der Škoda Enyaq?
Gemessen an den Daten sind es drei: Er wiegt mit 2.218 bis 2.356 Kilogramm am meisten im Vergleich, sein Wendekreis liegt mit 10,8 Metern eineinhalb Meter über dem des Elroq, und er ist mit ab 43.490 Euro das teuerste der drei Autos. Dafür fährt er am weitesten und zieht am meisten.
Wie viel darf der Škoda Enyaq ziehen?
Der Enyaq 85x darf 2.000 Kilogramm gebremst ziehen — und zwar bei 8 wie bei 12 Prozent Steigung. Ungebremst sind 750 Kilogramm erlaubt, die Stützlast liegt bei 88 Kilogramm. Damit zieht er 200 Kilogramm mehr als ID.4 und Elroq.
Lädt der Škoda Elroq so schnell wie der VW ID.4?
Ja. Beide Datenblätter nennen für die 77-Kilowattstunden-Versionen eine maximale Gleichstrom-Ladeleistung von 165 Kilowatt. Der Enyaq liegt ebenfalls bei 165 Kilowatt. Beim Laden trennt die drei Autos also nichts.
Kann ich einen VW ID.4 noch kaufen?
Ja, aber nur als Fahrzeug, das bereits gebaut ist. Volkswagen schreibt auf der Modellseite, der ID.4 lasse sich nicht mehr mit einer individuellen Ausstattung bestellen, und verweist auf den Partner vor Ort oder die eigene Fahrzeugsuche. Farbe und Ausstattung sind damit nicht mehr frei wählbar.
Welche ID-Modelle kommen 2026?
Volkswagen führt in der eigenen Modellübersicht als neu den ID. Tiguan, den ID. Cross, den ID. Polo samt GTI-Version und den ID.3 Neo. Der ID. Tiguan ist bereits konfigurierbar und nennt ab 42.695 Euro bei bis zu 607 Kilometern Reichweite.
Was kostet der VW ID.4 im Vergleich zum Elroq?
Volkswagen nennt den ID.4 ab 42.915 Euro, Škoda den Elroq ab 37.890 Euro. Das sind 5.025 Euro Unterschied. Auf den ID.4 weist Volkswagen zusätzlich eine eigene Kaufprämie von 4.000 Euro aus, womit sich der Abstand auf rund 1.000 Euro verringert.