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Ratgeber & Wissen

MEB-Leasingrückläufer Q2 und Q3 2026: Welle aus Enyaq, ID.4 und ID.5 trifft den Markt — was Käufer jetzt wissen müssen

MEB-Leasingrückläufer Q2 und Q3 2026: Enyaq, ID.4 und ID.5 fluten den Markt — Preise, Akku-Restkapazität, Restgarantie und sinnvolle Prüfschritte vor dem Kauf.

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MEB-Leasingrückläufer Q2 und Q3 2026 — Welle aus Skoda Enyaq, VW ID.4 und ID.5 trifft den deutschen Gebrauchtmarkt
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    Junge gebrauchte E-Autos kaufen 2026: Worauf Käufer in Deutschland wirklich achten sollten
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    MEB-Leasingrückläufer 2026: warum die zweite Jahreshälfte den Gebrauchtmarkt prägt

    Im zweiten und dritten Quartal 2026 trifft eine erwartete Welle aus zurückkehrenden Leasing-Fahrzeugen der ersten MEB-Generation den deutschen Gebrauchtmarkt. Skoda Enyaq, VW ID.4 und ID.5 sind dabei die mengenmäßig dominanten Modelle. Branchen-Analysen rechnen für 2026 mit über 80.000 Konzern-Rückläufern, davon allein mehr als 30.000 Skoda Enyaq und mehr als 50.000 VW ID.4 und ID.5 zusammen. Die Welle bringt für Käufer einen klaren Preis-Vorteil, kommt aber mit drei wichtigen Risiken: Akku-Restkapazität, Software-Stand und MEB-Plattform-Wechsel ab Frühjahr 2026.

    Dieser Beitrag ordnet die aktuelle Marktlage ein, nennt typische Preis-Bandbreiten, erklärt die drei wichtigsten Prüfpunkte und gibt konkrete Empfehlungen für Käufer-Profile. Den breiteren Überblick zum E-Auto-Gebrauchtkauf 2026 liefert der Beitrag Gebrauchtes E-Auto kaufen 2026: was wirklich zählt.

    Kurzantwort


    Warum 2026 die große Rückgabewelle kommt

    Die ersten Skoda-Enyaq-Modelle wurden ab Februar 2021 ausgeliefert, der VW ID.4 startete im April 2021, der ID.5 folgte im Februar 2022. Typische Leasing-Verträge im Privat- und Geschäftskundenbereich laufen über 36 bis 48 Monate. Damit kehren die ersten Fahrzeuge dieser Modellreihen 2024 bis 2026 zurück, mit dem absoluten Mengen-Maximum im zweiten und dritten Quartal 2026.

    Für die Größenordnung: Skoda hat in den Jahren 2021 bis 2023 in Deutschland rund 45.000 Enyaq verleast. Volkswagen kommt im gleichen Zeitraum auf rund 80.000 ID.4 und ID.5 Leasing-Verträge. Allein für 2026 erwarten die Branchen-Analysten von ADAC, AUTO BILD und Auto Bank-Verband über 80.000 Konzern-MEB-Rückläufer, davon rund die Hälfte im zweiten und dritten Quartal.

    Zwei zusätzliche Verstärker:

    Der erste Verstärker ist der MEB+-Plattform-Wechsel ab Frühjahr 2026. Volkswagen führt MEB+ zuerst beim ID.4-Update ein, kurz darauf beim ID.3. Skoda folgt voraussichtlich im Modelljahr 2027. MEB+ bringt bis zu 20 Prozent mehr Lade-Leistung, größere Akku-Reichweite und teils LFP-Chemie. Damit wird die erste MEB-Generation aus 2020 bis 2023 technisch klar überholt — der Restwert sinkt zusätzlich.

    Der zweite Verstärker ist die zurückhaltende Käufer-Nachfrage. Trotz BAFA-Förderung 2026 und 0,25-Prozent-Dienstwagen-Regel halten sich Käufer beim Gebraucht-E-Auto noch zögerlich, weil Akku-Unsicherheit und Software-Update-Frage ungeklärt wirken. Das Angebot wächst schneller als die Nachfrage, was die Preise zusätzlich drückt.

    Typische Preise im zweiten Quartal 2026

    Die folgenden Preis-Bandbreiten basieren auf den Online-Inseraten in mobile.de und autoscout24.de mit Stand Mai 2026, jeweils für gut erhaltene Fahrzeuge mit Garantie-Resten beim Vertragshändler.

    Skoda Enyaq 60 (Akku 62 kWh).

    Erstzulassung 2021 mit 50.000 bis 70.000 km: 22.000 bis 27.000 Euro. Erstzulassung 2022 mit 35.000 bis 55.000 km: 24.000 bis 29.000 Euro. Ursprünglicher Listenpreis 38.000 bis 42.000 Euro, Wertverlust 30 bis 45 Prozent.

    Skoda Enyaq 80 (Akku 82 kWh).

    Erstzulassung 2022 mit 45.000 bis 65.000 km: 28.000 bis 33.000 Euro. Erstzulassung 2023 mit 30.000 bis 50.000 km: 31.000 bis 36.000 Euro. Ursprünglicher Listenpreis 48.000 bis 54.000 Euro, Wertverlust 35 bis 45 Prozent.

    Skoda Enyaq 80x (Akku 82 kWh, Allrad).

    Erstzulassung 2022 mit 45.000 bis 65.000 km: 31.000 bis 36.000 Euro. Erstzulassung 2023 mit 30.000 bis 50.000 km: 33.000 bis 38.000 Euro. Ursprünglicher Listenpreis 52.000 bis 58.000 Euro, Wertverlust 35 bis 45 Prozent.

    VW ID.4 Pure (Akku 52 kWh).

    Erstzulassung 2022 mit 45.000 bis 65.000 km: 20.000 bis 25.000 Euro. Wertverlust gegenüber Listenpreis 38 bis 50 Prozent.

    VW ID.4 Pro und Pro Performance (Akku 77 kWh).

    Erstzulassung 2022 mit 45.000 bis 65.000 km: 26.000 bis 31.000 Euro. Erstzulassung 2023 mit 30.000 bis 50.000 km: 29.000 bis 33.000 Euro. Wertverlust 35 bis 45 Prozent.

    VW ID.5 Pro und Pro Performance (Akku 77 kWh).

    Erstzulassung 2022 mit 45.000 bis 65.000 km: 28.000 bis 34.000 Euro. Erstzulassung 2023 mit 30.000 bis 50.000 km: 31.000 bis 36.000 Euro. Wertverlust 35 bis 45 Prozent.

    Im Vergleich: ein neuer Skoda Enyaq 85 kostet 2026 ab 44.180 Euro Listenpreis. Ein gebrauchter Enyaq 80 aus 2023 für 33.000 Euro spart rund 11.000 Euro. Eine vertiefte Restwert-Analyse mit Wettbewerbs-Modellen liefert der Beitrag Gebrauchtes E-Auto finanzieren 2026: Ballon-Leasing oder Kredit.

    Die drei wichtigsten Prüfpunkte vor dem Kauf

    Wer einen MEB-Leasingrückläufer kauft, sollte drei Prüfpunkte unbedingt einhalten.

    Prüfpunkt 1 — Akku-Restkapazität (State of Health).

    Der wichtigste Wert ist der State of Health in Prozent. Er beschreibt, wie viel der ursprünglichen Akku-Kapazität noch nutzbar ist. Ein neuer Enyaq hat einen SoH von 100 Prozent, nach drei Jahren typisch 92 bis 96 Prozent, nach fünf Jahren 85 bis 90 Prozent. Werte unter 88 Prozent nach drei Jahren sind ein klares Warnsignal und meist Anlass zur Garantie-Inanspruchnahme.

    Die SoH-Messung dauert beim Skoda- oder VW-Vertragshändler 30 bis 60 Minuten und wird mit dem ODIS-Werkstatt-System durchgeführt. Alternativ liefern Drittanbieter wie Aviloo, TÜV oder ADAC einen standardisierten Akku-Check mit Test-Zertifikat. Kosten 100 bis 150 Euro. Bei einem 30.000-Euro-Kauf ist das gut investiert.

    Prüfpunkt 2 — Software-Stand.

    Die ID-Software-Version entscheidet, welche Funktionen das Fahrzeug aktuell kann und welche per Update nachrüstbar sind. Versionen unter 3.0 sind 2026 deutlich veraltet, die Lade-Logik ist schwächer, V2H ist nicht freigegeben, viele moderne Komfort-Funktionen fehlen.

    Versionen ab 3.5 sind dagegen voll auf der Höhe und unterstützen unter anderem V2H, Plug & Charge, optimiertes DC-Schnellladen und Travel Assist 3.0. Wer einen 2022er oder 2023er Enyaq oder ID.4 kauft, sollte vor dem Kauf den Software-Stand prüfen und nach Möglichkeit auf 3.5 oder höher updaten lassen. Skoda- und VW-Vertragshändler führen das Update typisch kostenfrei oder gegen geringe Pauschale durch, sofern keine Hardware-Probleme im Weg stehen.

    Prüfpunkt 3 — Restgarantie und Garantieart.

    Skoda und Volkswagen geben beide eine Akku-Garantie über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer, je nachdem was zuerst eintritt. Sie greift, wenn die Akku-Restkapazität unter 70 Prozent fällt. Ein 2022 erstmals zugelassener Enyaq hat damit 2026 noch rund 4 Jahre Akku-Garantie übrig — ein wertvoller Schutz.

    Zusätzlich gilt die Sachmängelhaftung des Verkäufers über 12 Monate für die ersten zwölf Monate nach dem Kauf. Die werkseitige Neuwagen-Garantie über 24 Monate ist bei einem 3 bis 4 Jahre alten Fahrzeug typisch abgelaufen. Der Automobilsalon Bellemann bietet als Vertragshändler eine zusätzliche Anschluss-Garantie über 12 Monate an, die für gebrauchte MEB-Modelle besonders sinnvoll ist.

    Eine weitere Empfehlung: Wer die Akku-Garantie aktiv halten möchte, sollte die regelmäßigen Wartungs-Termine beim Vertragshändler einhalten. Werkstattbesuche bei freien Werkstätten sind grundsätzlich möglich, dokumentieren die Wartungs-Historie aber teils weniger durchgehend.

    Die häufigsten Risiken im Praxis-Check

    Erfahrungswerte aus den ersten 18 Monaten MEB-Rückläufer-Markt zeigen vier wiederkehrende Risiken.

    Risiko 1 — Akku-Tiefentladung beim Standzeiten-Auto.

    MEB-Fahrzeuge sind nicht für lange Standzeiten optimiert. Wer einen 3 bis 4 Jahre alten Enyaq oder ID.4 kauft, sollte die Akku-Last-Historie prüfen. Standzeiten von mehr als 60 Tagen ohne Lade-Möglichkeit können die Akku-Lebensdauer beeinträchtigen. Der ODIS-Bericht zeigt die letzten Standzeiten und ist eine wichtige Verkaufs-Indikation.

    Risiko 2 — Software-Update-Stau.

    Einige Fahrzeuge aus 2021 und 2022 hängen noch auf ID-Software 2.x fest, weil zwischenzeitliche Update-Wellen vom Vorbesitzer ausgelassen wurden. Das Update auf 3.5 oder höher dauert dann mehrere Werkstatt-Termine und kann bei Hardware-Limits scheitern. Vor dem Kauf prüfen: ist 3.5 oder höher installiert, oder gibt es ein dokumentiertes Update-Versprechen vom Verkäufer?

    Risiko 3 — Frunk fehlt bei frühen Modellen.

    Die ersten Enyaq-Modelle bis Anfang 2022 hatten keinen Frunk. Wer einen Frunk für Lade-Kabel oder Stauraum sucht, sollte das Baujahr genau prüfen. Ab Modelljahr 2024 ist der Frunk Serie, davor je nach Ausstattung. Beim ID.4 ist die Lage ähnlich, beim ID.5 ist der Frunk ab Werk dabei.

    Risiko 4 — DC-Lade-Leistung beim Pure-Akku.

    Der VW ID.4 Pure mit 52-kWh-Akku lädt am DC-Lader nur mit bis zu 110 kW. Das ist deutlich weniger als bei den 77-kWh-Modellen mit bis zu 135 kW. Für Vielfahrer und Reise-Profile ist der ID.4 Pure damit weniger geeignet. Wer Langstrecke fährt, sollte zum Pro oder Pro Performance greifen.

    MEB-Leasingrückläufer und der Automobilsalon Bellemann

    Der Automobilsalon Bellemann ist autorisierter Skoda-Servicepartner in Wiesloch — also nicht der Skoda-Vertragshändler für den Neuwagen-Verkauf, sondern die Service-Adresse für alle Skoda-Modelle in der Region. Für Käufer eines gebrauchten Skoda Enyaq aus Leasing-Rückgabe bedeutet das zwei klare Anlaufpunkte: die Werkstatt für SoH-Auslesung, Software-Update und Wartung sowie die redaktionelle Beratung zur Modell-Wahl vor dem Kauf.

    Konkret läuft das so: Wer auf mobile.de oder bei einem anderen Händler einen Enyaq oder eine ID.4/ID.5 ins Auge gefasst hat, kann beim Bellemann-Servicebetrieb einen SoH-Check über das ODIS-System vereinbaren und den Software-Stand auf ID-Software 3.5 oder höher bringen lassen. Beide Schritte dauern zusammen typisch 30 bis 60 Minuten und kosten je nach Aufwand zwischen 60 und 150 Euro — eine sinnvolle Vorab-Investition bei einem 30.000-Euro-Kauf.

    Für den Verkauf gebrauchter E-Autos läuft das Geschäft beim Automobilsalon Bellemann über den allgemeinen Gebrauchtwagen-Bestand, in dem markenübergreifend Fahrzeuge vermittelt werden. Die aktuellen Bestände wechseln laufend und enthalten je nach Marktlage auch MEB-Modelle. Für den Neukauf eines Skoda vermittelt Bellemann an einen Skoda-Vertragshändler in der Region — für ŠKODA-Neuwagen-Bestellungen ist der Vertragshändler der zuständige Vertragspartner, Bellemann übernimmt anschließend Service, Wartung und Garantie-Leistungen in der eigenen Werkstatt.

    Was beim Akku-Check beim Bellemann-Servicebetrieb konkret ankommt:

    • SoH-Auslesung mit dokumentiertem Wert in Prozent über das herstellereigene ODIS-System
    • Software-Update auf 3.5 oder höher für volle Lade-Logik, V2H-Freigabe und Komfort-Funktionen
    • Wartungs-Historien-Check auf vollständige Skoda-Service-Dokumentation
    • Garantie-Status-Klärung für die laufende Akku-Garantie über 8 Jahre oder 160.000 km

    Für VW ID.4 und ID.5 ist Bellemann kein VW-Servicepartner — hier verweisen wir auf die nächstgelegenen VW-Vertragspartner in Heidelberg und Mannheim. Eine grundsätzliche Modell-Beratung zur ID.4-/ID.5-Wahl gegenüber dem Enyaq können wir trotzdem leisten, weil die MEB-Technik weitgehend identisch ist.

    Strategie-Empfehlung für vier Käufer-Profile

    Profil 1 — Pendler mit täglich 50 bis 100 km.

    Empfehlung: Skoda Enyaq 60 aus 2022, 26.000 bis 29.000 Euro. Reichweite reicht typisch für 3 bis 4 Tage Pendeln ohne Nachladen. Akku-Garantie noch 4 Jahre aktiv.

    Profil 2 — Familie mit Langstrecken-Bedarf.

    Empfehlung: Skoda Enyaq 80x aus 2023, 33.000 bis 38.000 Euro. Allrad, 82-kWh-Akku, gute DC-Lade-Leistung 135 kW. Für 2 bis 3 Urlaubs-Reisen pro Jahr und Familien-Pendeln klar geeignet.

    Profil 3 — Dienstwagen-Nutzer mit Wechsel-Wunsch.

    Empfehlung: Kein Gebrauchtkauf, sondern Neuwagen-Leasing mit 0,25-Prozent-Regel-Vorteil. Die Steuer-Ersparnis kompensiert den höheren Kauf-Preis schnell. Details im Beitrag Top 10 E-Dienstwagen 2026 für Skoda, SEAT und CUPRA.

    Profil 4 — Zweitwagen für Stadt und kurze Strecken.

    Empfehlung: VW ID.4 Pure aus 2022, 22.000 bis 26.000 Euro. Trotz schwächerer DC-Lade-Leistung für reinen Stadt-Einsatz vollkommen ausreichend. Akku-Größe 52 kWh ist für tägliche 30 bis 50 km Stadt-Fahrt komfortabel.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Die Marktanalysen zur erwarteten Rückgabewelle MEB-Leasing-Fahrzeuge 2026 dokumentieren der ADAC zur Elektromobilität-Marktentwicklung, AUTO BILD zum Restwert-Risiko bei MEB-Modellen sowie der DAT-Report zum Gebrauchtwagen-Markt. Aktuelle Preisstände lassen sich über die offene Such-Funktion bei mobile.de und autoscout24.de verifizieren. Akku-Test-Anbieter mit unabhängigem Zertifikat sind unter anderem Aviloo und der TÜV-Verband. Diese Quellen ergänzen unsere Einordnung aus Sicht des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch.


    Update-Hinweis (Stand: 27.05.2026)

    Stand 27.05.2026 ist die MEB-Leasingrückläufer-Welle Q2 und Q3 2026 in vollem Gange. Branchen-Analysen rechnen mit über 80.000 Konzern-Rückläufern bis Ende 2026, davon rund 30.000 Skoda Enyaq und über 50.000 VW ID.4 und ID.5. Typische Preise: Enyaq 80 von 28.000 bis 33.000 Euro, ID.4 Pro von 26.000 bis 31.000 Euro, ID.5 Pro von 28.000 bis 34.000 Euro. Wertverlust gegenüber Listenpreis 35 bis 45 Prozent. Drei Prüfpunkte vor dem Kauf: Akku-Restkapazität als State of Health (≥88 Prozent gut), ID-Software-Stand (≥3.5), Restgarantie-Stand (Akku-Garantie noch aktiv). Vier wiederkehrende Risiken: Akku-Tiefentladung bei Standzeiten, Software-Update-Stau auf 2.x, fehlender Frunk bei frühen Modellen, schwächere DC-Lade-Leistung beim ID.4 Pure. Beratung beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch mit Akku-Check und 12-Monaten Anschluss-Garantie. Beobachtungspunkte für die nächsten Updates: MEB+-Plattform-Wechsel ab Frühjahr 2026 mit Restwert-Folgen für die erste MEB-Generation, mögliche neue Förder-Programme für gebrauchte E-Autos im zweiten Halbjahr 2026 und weitere Konzern-Modelle in der Rückgabewelle Q4 2026. Letzter Stand der Werte: 27.05.2026.

    Häufige Fragen

    Wie hoch sind 2026 die typischen Preise für einen gebrauchten Skoda Enyaq aus Leasing-Rückgabe?

    Ein Skoda Enyaq 80 aus Vertrags-Jahrgang 2022 mit rund 60.000 Kilometern auf dem Tacho kostet 2026 typisch zwischen 28.000 und 33.000 Euro. Ein Enyaq 80x mit Allrad liegt bei 31.000 bis 36.000 Euro. Der ursprüngliche Listenpreis lag bei rund 48.000 bis 54.000 Euro, der Wertverlust beträgt damit 35 bis 45 Prozent. Bei jüngeren Modelljahren ab 2023 liegen die Preise rund 3.000 bis 5.000 Euro höher. Die genauen Werte hängen stark von Ausstattung, Lade-Optionen und Software-Stand ab.

    Was prüfe ich beim Kauf eines MEB-Leasingrückläufers konkret?

    Drei Punkte sind beim MEB-Leasingrückläufer entscheidend. Erstens die Akku-Restkapazität, gemessen als State of Health in Prozent. Werte unter 88 Prozent nach drei Jahren Nutzung sind ein Warnsignal. Zweitens der Software-Stand. ID-Software-Versionen unter 3.5 verfügen über die schwächere Lade-Logik und sind ohne Update für V2H nicht freigegeben. Drittens die Restgarantie. Die Skoda-Akku-Garantie über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer ist meist noch teilweise aktiv und wertvoll. Lassen Sie diese drei Punkte im Idealfall vor dem Kauf vom Vertragshändler prüfen.

    Warum kommen 2026 so viele MEB-Leasing-Fahrzeuge zurück?

    Die ersten MEB-Leasingverträge wurden 2021 und 2022 abgeschlossen, typisch mit Vertragslaufzeit von 36 bis 48 Monaten. Damit fällt die große Rückgabewelle in den Zeitraum 2024 bis 2026. Branchen-Analysen rechnen für 2026 mit über 80.000 zurückkehrenden Fahrzeugen allein im Volkswagen-Konzern. Dazu kommt der Wechsel auf die neue MEB+-Plattform ab Frühjahr 2026, der die Restwerte der ersten MEB-Generation zusätzlich unter Druck setzt. Käufer profitieren von einem deutlichen Preis-Spielraum nach unten.

    Lohnt sich der Kauf eines MEB-Leasingrückläufers oder besser ein Neuwagen 2026?

    Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab. Erstens vom Budget: Ein gebrauchter Enyaq 80 für 30.000 Euro spart gegenüber einem neuen Enyaq 85 ab 44.180 Euro rund 14.000 Euro. Zweitens vom Nutzungs-Profil: Wer das Fahrzeug fünf bis sieben Jahre fahren möchte, profitiert vom flacheren Wertverlust beim Gebrauchten. Drittens vom Software-Anspruch: Neue Modelljahre haben V2H, Travel Assist 3.0 und Digital Key serienmäßig, die bei MEB-Erstgenerationen nicht oder nur per Update verfügbar sind. Für klassische Pendler ohne Software-Spitzenanspruch ist der MEB-Leasingrückläufer 2026 die wirtschaftlich stärkere Wahl.

    Wirkt sich der Wechsel auf MEB+ ab Frühjahr 2026 auf den Restwert der alten MEB-Modelle aus?

    Ja, deutlich. Volkswagen führt die neue MEB+-Plattform ab Frühjahr 2026 zuerst bei ID.4 und kurz darauf bei ID.3 ein. Skoda zieht voraussichtlich im Modelljahr 2027 nach. MEB+ bringt höhere Lade-Leistung, größere Akku-Reichweite und teils LFP-Chemie. Damit wird die erste MEB-Generation aus 2020 bis 2023 technisch klar überholt. Der Restwert der alten MEB-Modelle fällt 2026 stärker als in den Vorjahren, was die Preise für Käufer attraktiv macht, aber den Wiederverkauf nach drei bis vier Jahren erschwert.

    Welche Restgarantie gilt 2026 beim gebrauchten Skoda Enyaq oder VW ID.4?

    Skoda und Volkswagen geben beide eine Akku-Garantie über 8 Jahre oder 160.000 Kilometer, je nachdem was zuerst eintritt. Sie greift bei einer Restkapazität unter 70 Prozent. Ein 2022 erstmals zugelassener Enyaq hat damit 2026 noch rund 4 Jahre Akku-Garantie übrig. Zusätzlich gilt die Sachmängelhaftung des Verkäufers über 12 Monate. Die werkseitige Neuwagen-Garantie über 24 Monate ist bei einem 3 bis 4 Jahre alten Fahrzeug typisch abgelaufen. Bellemann bietet als Vertragshändler eine Anschluss-Garantie von 12 Monaten zusätzlich, die für gebrauchte MEB-Modelle besonders sinnvoll ist.

    Wie aufwendig ist die SoH-Messung bei einem MEB-Leasingrückläufer?

    Die State-of-Health-Messung dauert beim Vertragshändler typisch 30 bis 60 Minuten. Skoda und Volkswagen nutzen das ODIS-Werkstatt-System, das den genauen SoH-Wert in Prozent ausliest. Alternativ liefern Drittanbieter wie Aviloo, TÜV oder ADAC einen standardisierten Akku-Check mit Test-Zertifikat, Kosten rund 100 bis 150 Euro. Ein Werte-Vergleich: ein neuer Enyaq hat einen SoH von 100 Prozent, nach drei Jahren typisch 92 bis 96 Prozent, nach fünf Jahren 85 bis 90 Prozent. Unter 85 Prozent ist ein klares Warnsignal und meist Anlass zur Garantie-Inanspruchnahme.

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