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E-Mobilität & Förderung

Škoda Elroq 60 neues Modell: Was aus dem Elroq 50 wurde

Škoda Elroq 60 neues Modell: Der Elroq 50 ist ausgelaufen. Alle Unterschiede bei Reichweite, Leistung und Preis — und wo der Vorgänger besser war.

#Škoda#Elroq#Elroq 60#Elektro-SUV
Skoda Elroq 60 neues Modell als Nachfolger des ausgelaufenen Elroq 50
Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Škoda Elroq 60 oder 85: Welche Version zu welchem Alltag passt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Škoda Elroq 60 neues Modell: Was aus dem Elroq 50 wurde
    2. Kurzantwort
    3. Gibt es den Škoda Elroq 50 noch?
    4. Unterschied Elroq 50 und 60: technische Daten im Vergleich
    5. Der eine Punkt, in dem der Elroq 50 besser war
    6. Škoda Elroq 60 neues Modell: fünf Punkte vor dem Kauf
    7. Škoda Elroq 50 Reichweite: was 377 Kilometer im Alltag bedeuten
    8. Warum der Elroq 60 zwischenzeitlich nicht bestellbar war
    9. Was der Elroq 50 Tour war
    10. Škoda Elroq 50 gebraucht kaufen: worauf es ankommt
    11. Was der Modellwechsel für gebrauchte Elroq 50 bedeutet
    12. Was das neue Modell sonst mitbringt
    13. Warum der Elroq 50 weiterhin gesucht wird
    14. Für wen sich der Umstieg lohnt
    15. Quellen und weiterführende Informationen
    16. Update-Hinweis (Stand: 14.08.2026)

    Škoda Elroq 60 neues Modell: Was aus dem Elroq 50 wurde

    Wer heute nach dem Škoda Elroq 50 sucht, findet ihn im Konfigurator nicht mehr. Das ist kein Fehler und auch kein vorübergehender Engpass: Die Version ist ausgelaufen.

    An ihre Stelle ist der Elroq 60 getreten. Er ist in fast jeder Hinsicht das stärkere Auto — mit einer bemerkenswerten Ausnahme, über die kaum jemand spricht.


    Kurzantwort


    Gibt es den Škoda Elroq 50 noch?

    Als Neuwagen nicht mehr. Der ADAC führt den Elroq 50 Tour mit einem Produktionszeitraum von Januar 2025 bis Januar 2026 — die Version wurde also nach rund einem Jahr eingestellt. Bestellen lässt sie sich nicht mehr.

    Im Modelljahr 2027 taucht sie in Škodas Programm nicht mehr auf. Die Baureihe beginnt jetzt beim 60er und reicht über die 85er bis zum RS.

    Das erklärt, warum viele Interessenten in eine Lücke laufen: Der Elroq 50 war die günstigste Art, in die Baureihe einzusteigen, und wird deshalb weiterhin gesucht. Tests, Fahrberichte und Vergleiche aus dem Jahr 2025 sind noch im Umlauf, das Auto selbst aber nicht mehr im Angebot.

    Wer ihn heute noch will, findet ihn ausschließlich gebraucht — als Vorführwagen, Tageszulassung oder Fahrzeug aus erster Hand.


    Unterschied Elroq 50 und 60: technische Daten im Vergleich

    Beide Versionen im direkten Gegenüber, jeweils in der Einstiegslinie. Die Reichweite ist nach WLTP angegeben (das europäische Prüfverfahren, mit dem Verbrauch und Reichweite unter genormten Bedingungen ermittelt werden):

    Elroq 50 TourElroq 60 Essence
    Gebaut / bestellbar01/2025 – 01/2026aktuell
    Akku nutzbar (brutto)52 (55) kWh58 (61) kWh
    BauweiseNMCLFP
    Leistung125 kW (170 PS)140 kW (190 PS)
    Reichweite (WLTP)377 km444–453 km
    Schnellladen max.145 kW105 kW
    0–100 km/h9,0 s8,5 s
    Preis ab33.900 €37.890 €

    Das neue Modell gewinnt bei Kapazität, Leistung, Reichweite und Beschleunigung. Der Einstiegspreis ist um rund 4.000 Euro gestiegen — gemessen an 67 bis 76 Kilometern mehr Reichweite ist das ein nachvollziehbarer Aufschlag.

    Eine Zeile fällt aus der Reihe.


    Der eine Punkt, in dem der Elroq 50 besser war

    Beim Schnellladen ist der Nachfolger langsamer. 105 Kilowatt beim 60er gegenüber 145 Kilowatt beim 50er — ein Rückschritt von rund einem Viertel.

    Das hat einen technischen Grund und ist keine Sparmaßnahme im engeren Sinn. Entscheidend ist, woraus die Batteriezellen bestehen. Der 50er nutzte NMC-Zellen, also die Mischung aus Nickel, Mangan und Kobalt. Der 60er setzt auf Lithium-Eisen-Phosphat, kurz LFP. Diese Bauweise nimmt Ladeleistung weniger schnell auf.

    Im Gegenzug bringt sie Vorteile, die im Alltag mehr wiegen als der Spitzenwert an der Säule: Sie verträgt tägliches Vollladen ohne Nachteil, gilt als zyklenfester und kommt ohne Kobalt aus. Was das konkret bedeutet, steht im Beitrag zum LFP-Akku im Škoda Elroq.

    Wichtig für die Einordnung: Der niedrigere Spitzenwert heißt nicht automatisch längere Standzeit. Weil beide Akkus unterschiedlich groß sind, zählt die Zeit für eine bestimmte Strecke. Der 60er braucht von 10 auf 80 Prozent rund 26 Minuten und hat danach mehr Energie an Bord als der 50er nach seinem Ladevorgang. Bei mehreren Stopps hintereinander dreht sich das Bild allerdings zugunsten des Vorgängers.

    Praktisch relevant wird der Unterschied also nur für Vielfahrer, die häufig an öffentlichen Schnellladern stehen. Für alle, die überwiegend zu Hause laden, spielt er keine Rolle.

    An der Wallbox verschwindet er sogar vollständig. Dort begrenzt nicht der Akku die Geschwindigkeit, sondern der Hausanschluss und das Ladegerät im Fahrzeug. Mit elf Kilowatt Wechselstrom lädt der 60er über Nacht auf voll, und ob die Zellen theoretisch 105 oder 145 Kilowatt aufnehmen könnten, ist dabei ohne Bedeutung.

    Hinzu kommt ein Punkt, der in Datenblättern nicht auftaucht: Bei LFP ist die nutzbare Kapazität im Alltag größer, weil die 80-Prozent-Empfehlung entfällt. Wer beim 50er der Empfehlung folgte, hatte von 52 Kilowattstunden rund 42 im täglichen Zugriff. Beim 60er sind es die vollen 58. Der Abstand im Alltag ist damit größer als der reine Kapazitätsvergleich vermuten lässt — und er fällt bei jedem einzelnen Ladevorgang an, während der Ladeleistungsnachteil nur auf Langstrecke sichtbar wird.


    Škoda Elroq 60 neues Modell: fünf Punkte vor dem Kauf

    Wer heute zwischen einem gebrauchten 50er und einem neuen 60er schwankt, kann die Entscheidung an fünf Fragen festmachen.

    Wie oft fährst du über 300 Kilometer am Stück? Selten bis nie — dann reicht der 50er. Mehrmals im Monat — dann lohnt der größere Akku.

    Kannst du zu Hause laden? Wenn ja, spielt der Ladeleistungsnachteil des 60ers keine Rolle, und seine Vorteile wiegen umso schwerer. Wenn nein, kehrt sich das Bild teilweise um.

    Brauchst du eine Wärmepumpe? Sie war und ist Aufpreis und lässt sich nicht nachrüsten. Bei einem Gebrauchtwagen entscheidet das der Vorbesitzer, beim Neuwagen du selbst — für 1.110 Euro.

    Wie wichtig ist die Garantie? Ein neu bestellter 60er startet mit voller Herstellergarantie. Bei einem gebrauchten 50er läuft sie anteilig, weil die Fahrzeuge aus 2025 stammen.

    Wie viel Aufpreis bist du bereit zu zahlen? Zwischen einem gut ausgestatteten gebrauchten 50er und einem neuen 60er Essence liegt je nach Fahrzeug ein spürbarer Betrag. Ob er sich lohnt, hängt an den vier Fragen davor — nicht an den technischen Daten allein.


    Škoda Elroq 50 Reichweite: was 377 Kilometer im Alltag bedeuten

    Die Normangabe ist ein Laborwert unter festgelegten Bedingungen. Wer sie in Alltagskilometer übersetzen will, muss zwei Abschläge einrechnen.

    Der erste ist die Geschwindigkeit. Auf der Autobahn steigt der Luftwiderstand mit dem Quadrat des Tempos. Bei 130 statt 110 Kilometern pro Stunde liegt der Verbrauch deutlich höher, und aus 377 Kilometern werden je nach Fahrweise um die 250 bis 280. Das gilt für jedes Elektroauto und ist keine Eigenheit dieser Baureihe.

    Der zweite ist die Temperatur. Im Winter kostet das Heizen des Innenraums Energie, die nicht in den Vortrieb geht. Ohne Wärmepumpe fällt dieser Anteil deutlich höher aus, weil dann ein elektrischer Heizstab arbeitet. Zehn bis zwanzig Prozent weniger Reichweite bei Kälte sind eine realistische Erwartung.

    In der Praxis heißt das: Der Elroq 50 deckte den Alltag der meisten Pendler mühelos ab. Bei täglich 50 Kilometern reichte eine Ladung für gut eine Woche. Eng wurde es erst bei Langstrecken über 300 Kilometer, besonders im Winter.

    Genau an dieser Stelle setzt der Nachfolger an. Die zusätzlichen 67 bis 76 Kilometer verschieben die Grenze, ab der ein Zwischenstopp fällig wird — und zwar in dem Bereich, in dem sie im Alltag wirklich stört. Eine ausführliche Betrachtung mit Alltags- und Winterwerten steht im Beitrag zur Reichweite des Škoda Elroq.


    Warum der Elroq 60 zwischenzeitlich nicht bestellbar war

    Zwischen dem Auslaufen der alten Akkugeneration und dem Start der neuen entstand eine Lücke. In dieser Zeit ließ sich die Version nicht konfigurieren — für Interessenten ein irritierender Zustand, weil das Modell weiterhin beworben wurde.

    Seit dem 24. April 2026 ist der Elroq 60 wieder bestellbar, jetzt mit dem Akku in Lithium-Eisen-Phosphat-Bauweise. Damit ist der Vorgang abgeschlossen.

    Solche Pausen sind bei Modelljahrwechseln nicht ungewöhnlich, wenn sich die Antriebstechnik ändert. Sie sind kein Hinweis auf Probleme mit dem Fahrzeug, sondern auf einen Wechsel in der Zulieferkette — in diesem Fall auf eine andere Zusammensetzung der Batteriezellen.

    Für Käufer lohnt es sich, das Muster zu kennen, weil es wiederkehrt. Ein Modelljahrwechsel läuft in aller Regel in drei Schritten ab. Zuerst wird die auslaufende Version aus dem Konfigurator genommen, während die Produktion noch Restbestände abarbeitet. Dann entsteht eine Lücke, in der die Version weder alt noch neu bestellbar ist. Zuletzt öffnet der Konfigurator mit den neuen Werten, oft zu geänderten Preisen.

    Wer in Phase eins bestellt, bekommt häufig noch die alten Konditionen, muss aber mit der auslaufenden Technik leben. Wer in Phase drei bestellt, bekommt die neue Technik zum neuen Preis. Die mittlere Phase ist für Interessenten die unangenehmste, weil in ihr weder verbindliche Preise noch belastbare Termine vorliegen.

    Beim Elroq fiel diese Phase mit dem Wechsel auf die neue Akku-Bauweise zusammen. Das erklärt auch, warum sich Angaben aus dieser Zeit widersprechen: Vorläufige Werte aus Vorab-Unterlagen kursierten weiter, während die endgültigen erst mit der Typgenehmigung feststanden. Wer heute auf ältere Angaben stößt, sollte sie deshalb gegen den aktuellen Stand prüfen.

    Wie lange die Auslieferung nach einer Bestellung heute dauert, steht im Beitrag zu Lieferzeit und Bestellung beim Škoda Elroq.


    Was der Elroq 50 Tour war

    Die Bezeichnung Tour verwirrt heute, weil Škoda die Linien inzwischen anders benennt. Tour war die Ausstattungslinie, unter der der Elroq 50 in Deutschland angeboten wurde — in ihrer Rolle vergleichbar mit dem heutigen Essence.

    Mit dem Modelljahr 2027 heißen die Linien Essence, Selection und Sportline. Wer also Testberichte zum „Elroq 50 Tour” liest und sie mit heutigen Angeboten vergleicht, muss zwei Dinge übersetzen: die Versionsbezeichnung und die Linienbezeichnung.

    Welche Linie heute was bietet und wo die Aufpreise hingehen, ordnet der Beitrag zum Škoda Elroq 60 und seinen drei Linien ein.


    Škoda Elroq 50 gebraucht kaufen: worauf es ankommt

    Weil die Baureihe erst 2025 startete, sind alle Elroq 50 jung. Das ist die gute Nachricht — die Fahrzeuge haben wenig Laufleistung und stehen meist noch in der Herstellergarantie.

    Der wichtigste Prüfpunkt bleibt trotzdem der Akkuzustand. Er lässt sich über ein Batteriezertifikat auslesen, das den verbliebenen Anteil der ursprünglichen Kapazität in Prozent ausweist. Jede Fachwerkstatt mit passender Diagnosetechnik kann diesen Wert ermitteln.

    Beim 50er ist das etwas wichtiger als beim Nachfolger, weil seine NMC-Zellen empfindlicher auf ungünstiges Ladeverhalten reagieren. Ein Fahrzeug, das dauerhaft auf 100 Prozent stand und überwiegend am Schnelllader geladen wurde, altert schneller als eines, das schonend behandelt wurde. Fragen kostet nichts — und der Wert steht im Zertifikat.

    Zweiter Punkt: die Wärmepumpe. Sie war auch beim 50er Aufpreis und lässt sich nicht nachrüsten. Ein Gebrauchtwagen mit Wärmepumpe ist im Winter spürbar sparsamer, weil er Wärme aus der Umgebungsluft holt, statt sie mit Strom zu erzeugen. Ob sie verbaut ist, steht in der Ausstattungsliste des jeweiligen Fahrzeugs — und weil sie ein Bestellmerkmal war, entscheidet darüber der Vorbesitzer, nicht der Käufer.

    Dritter Punkt: die Software. Fahrzeuge dieser Baureihe erhalten Aktualisierungen über die Laufzeit, teils per Funk, teils in der Werkstatt. Beim Gebrauchtkauf lohnt die Frage, ob alle verfügbaren Stände eingespielt sind. Das betrifft nicht nur das Infotainment, sondern auch das Lademanagement und die Assistenzsysteme.

    Vierter Punkt: das Ladekabel. Welche Kabel zum Fahrzeug gehören, unterscheidet sich je nach Ausstattung und Vorbesitzer. Ein fehlendes Wechselstromkabel ist kein Drama, kostet aber Geld. Beim Besichtigen also nachsehen, was im Kofferraum liegt.

    Nicht zuletzt: Anders als bei einem Verbrenner sagt die Laufleistung beim Elektroauto wenig über den Zustand aus. Ein Fahrzeug mit 40.000 überwiegend an der Wallbox geladenen Kilometern kann besser dastehen als eines mit 15.000, das ständig am Schnelllader hing. Das Batteriezertifikat ist deshalb aussagekräftiger als der Tachostand.

    Verfügbare Fahrzeuge stehen im Gebrauchtwagen-Bestand des Automobilsalon Bellemann. Den Akkuzustand prüft die Werkstatt in Wiesloch, die für Wiesloch, Walldorf, Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis Ansprechpartner ist.


    Was der Modellwechsel für gebrauchte Elroq 50 bedeutet

    Wenn eine Version ausläuft, ändert sich für Besitzer und Interessenten mehr als nur die Verfügbarkeit im Konfigurator.

    Die Ersatzteilversorgung bleibt. Der Elroq 50 teilt sich Plattform, Karosserie und den Großteil der Technik mit den weiterhin gebauten Versionen. Bremsen, Fahrwerk, Karosserieteile und Elektronik sind dieselben. Nur der Antriebsakku ist versionsspezifisch — und der wird über die gesetzlichen Fristen hinaus vorgehalten.

    Der Werkstattbetrieb ändert sich nicht. Für Wartung, Hauptuntersuchung und Arbeiten an der Antriebsbatterie gelten dieselben Abläufe wie bei den aktuellen Versionen. Ein ausgelaufenes Modell wird nicht zum Sonderfall.

    Beim Angebot wird es dünner. Weil nur rund ein Jahr lang gebaut wurde, ist die Stückzahl begrenzt. Wer gezielt einen Elroq 50 mit bestimmter Ausstattung sucht — etwa mit Wärmepumpe oder Anhängerkupplung —, braucht Geduld oder muss beim Suchradius nachgeben.

    Was ein einzelnes Fahrzeug wert ist, hängt von Zustand, Laufleistung, Ausstattung und Akkuzustand ab und lässt sich nicht pauschal beziffern. Wer verkaufen möchte, bekommt eine belastbare Einschätzung nur über eine konkrete Bewertung am Fahrzeug.


    Was das neue Modell sonst mitbringt

    Der Wechsel auf den 60er brachte mehr als nur einen größeren Akku. Mit dem Modelljahr 2027 sind mehrere Funktionen dazugekommen, die es beim 50er noch nicht gab.

    Dazu zählen das Fahren mit einem Pedal, ein Ablagefach unter der Fronthaube und die Möglichkeit, externe Geräte mit Strom aus dem Fahrzeugakku zu versorgen. Bei der Assistenz sind die Aufmerksamkeits- und Müdigkeitserkennung mit Innenraumkamera, der Notfallassistent und der Kreuzungsassistent in die Serienausstattung gewandert.

    Die Anhängelast der 85er-Versionen ist auf 1,8 Tonnen gestiegen. Beim 60er bleibt sie bei 1.200 Kilogramm bei acht Prozent Steigung.

    Eine vollständige Übersicht der Neuerungen steht im Beitrag zu den neuen Funktionen des Škoda Elroq.


    Warum der Elroq 50 weiterhin gesucht wird

    Ein ausgelaufenes Modell verschwindet nicht aus den Köpfen, sobald es aus dem Konfigurator fällt. Beim Elroq 50 kommen drei Gründe zusammen.

    Erstens war er der günstigste Weg in die Baureihe. Mit einem Neupreis ab 33.900 Euro lag er in einem Bereich, den der Nachfolger nicht mehr bedient. Wer sich vor einem Jahr für diese Preisklasse interessiert hat, sucht sie weiterhin.

    Zweitens ist das Material im Netz noch da. Tests, Fahrberichte, Videos und Vergleiche aus dem Jahr 2025 sind weiterhin auffindbar und beschreiben ein Auto, das man nicht mehr kaufen kann. Wer darüber stolpert, sucht danach — und landet in der Lücke.

    Drittens sorgt die Bezeichnung für Verwirrung. Die Zahl im Namen steht für die Akkugröße, nicht für ein Baujahr oder eine Generation. Dass die 50 verschwunden ist und die Baureihe jetzt bei 60 beginnt, ist von außen nicht selbsterklärend. Viele nehmen an, der 50er sei die einfache Variante des aktuellen Modells — und suchen ihn im aktuellen Angebot.

    Die praktische Konsequenz für Interessenten ist einfach: Wer heute vor dieser Frage steht, vergleicht nicht mehr zwei bestellbare Versionen, sondern einen Gebrauchtwagen mit einem Neuwagen. Das ist eine andere Entscheidung, mit anderen Kriterien — Garantie, Zustand, Verfügbarkeit und Ausstattung wiegen dann schwerer als der Vergleich der Datenblätter.


    Für wen sich der Umstieg lohnt

    Wer heute einen Elroq 50 fährt und über einen Wechsel nachdenkt, sollte an einer einzigen Frage entlang entscheiden: Was hat im Alltag gestört?

    War es die Reichweite, spricht viel für den Umstieg. 67 bis 76 Kilometer mehr nach Norm sind kein kosmetischer Unterschied, sondern verschieben die Grenze, ab der ein Zwischenstopp nötig wird. Im Winter, wo alle Werte schrumpfen, wirkt der größere Puffer besonders.

    War es die Ladegeschwindigkeit unterwegs, ist der Wechsel ein Rückschritt. Dann führt der Weg eher zu den 85er-Versionen, die mit 165 Kilowatt deutlich über beiden Einstiegsversionen liegen.

    War nichts davon ein Problem, gibt es wenig Grund zu wechseln. Der Elroq 50 ist ein junges Fahrzeug, und der Wertverlust eines Neukaufs wiegt schwerer als der Zugewinn an Kilometern.

    Welche Version insgesamt zu welchem Fahrprofil passt, ordnet der Beitrag zu Preis, Reichweite und technischen Daten des Škoda Elroq ein. Neuwagen vermittelt der Automobilsalon Bellemann an einen Vertragshändler.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Die Werte des ausgelaufenen Elroq 50 samt Produktionszeitraum, Reichweite und Neupreis führt der ADAC-Autokatalog zum Elroq 50 Tour. Die technischen Daten des Nachfolgers stammen aus dem offiziellen Datenblatt zum Elroq Essence 60. Die aktuelle Modellübersicht führt die Elroq-Seite von Škoda. Die Rückkehr des Elroq 60 mit den neuen Batteriezellen meldete electrive.net am 24. April 2026. Eine unabhängige Datenübersicht beider Versionen bietet die EV Database zum Elroq 50. Grundlagen zur Alterung von Antriebsbatterien erklärt der ADAC im Ratgeber zur Elektroauto-Batterie.

    Update-Hinweis (Stand: 14.08.2026)

    Stand 14.08.2026 ist der Škoda Elroq 50 ausgelaufen. Der ADAC führt für den Elroq 50 Tour einen Produktionszeitraum von Januar 2025 bis Januar 2026. Dazu einen Akku mit 52 Kilowattstunden nutzbar (55 brutto), 125 Kilowatt (170 PS) und 377 Kilometer Reichweite nach WLTP. Die Schnellladeleistung lag bei bis zu 145 Kilowatt, der Neupreis ab 33.900 €. Nachfolger ist der Elroq 60 Essence ab 37.890 € mit 58 Kilowattstunden nutzbar, 140 Kilowatt (190 PS), 444 bis 453 Kilometern Reichweite und 105 Kilowatt Schnellladeleistung. Der Elroq 60 ist seit dem 24.04.2026 wieder bestellbar. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführung. Beobachtungspunkte für künftige Aktualisierungen sind die Preisentwicklung gebrauchter Elroq 50 und mögliche Änderungen an der Ladeleistung des 60ers durch Software-Aktualisierungen. Letzter Stand der Werte: 14.08.2026.


    Häufige Fragen

    Gibt es den Škoda Elroq 50 noch?

    Nein. Der ADAC führt den Elroq 50 Tour mit einem Produktionszeitraum von Januar 2025 bis Januar 2026. Als Neuwagen ist er nicht mehr bestellbar. Wer ihn heute sucht, findet ihn nur noch als Gebrauchtwagen, Vorführwagen oder Tageszulassung.

    Was ist der Unterschied zwischen Elroq 50 und 60?

    Der 60er hat den größeren Akku mit 58 statt 52 Kilowattstunden nutzbar, leistet 140 statt 125 Kilowatt und kommt 444 bis 453 statt 377 Kilometer weit. Beim Schnellladen ist er dagegen langsamer: 105 Kilowatt gegenüber 145 beim Vorgänger.

    Wie viel PS hat der Škoda Elroq 50?

    125 Kilowatt, das entspricht 170 PS. Der Nachfolger Elroq 60 leistet 140 Kilowatt oder 190 PS. In der Beschleunigung liegen beide dicht beieinander: 9,0 Sekunden beim 50er, 8,5 beim 60er von null auf 100 Kilometer pro Stunde.

    Was hat der Škoda Elroq 50 gekostet?

    Der ADAC führt für den Elroq 50 Tour einen Neupreis ab 33.900 €. Der Nachfolger Elroq 60 Essence beginnt bei 37.890 €. Der Einstieg in die Baureihe ist mit dem Modellwechsel also rund 4.000 € teurer geworden — bei deutlich mehr Reichweite und Leistung.

    Wie schnell lädt der Škoda Elroq 50?

    Mit bis zu 145 Kilowatt am Schnelllader. Das ist mehr als beim Nachfolger, der 105 Kilowatt erreicht. Der Grund liegt in der anderen Akku-Bauweise: Der 50er nutzte NMC-Zellen, der 60er setzt auf Lithium-Eisen-Phosphat, das langsamer lädt, dafür aber unempfindlicher gegen tägliches Vollladen ist.

    Warum war der Škoda Elroq 60 zeitweise nicht bestellbar?

    Zwischen dem Auslaufen der alten Akkugeneration und dem Start der neuen gab es eine Lücke, in der die Version nicht konfigurierbar war. Seit dem 24. April 2026 ist der Elroq 60 wieder bestellbar — mit dem neuen Akku in Lithium-Eisen-Phosphat-Bauweise.

    Lohnt sich der Umstieg vom Elroq 50 auf den 60?

    Wenn Reichweite der Engpass war, ja: 67 bis 76 Kilometer mehr nach Norm sind ein spürbarer Unterschied. Wer dagegen viel an Schnellladesäulen steht, verliert beim Wechsel Ladeleistung. Für reine Heimlader ist der 60er in jeder Hinsicht die bessere Wahl.

    Was war der Elroq 50 Tour?

    Tour war die Ausstattungslinie, unter der der Elroq 50 in Deutschland angeboten wurde. Sie entspricht in der Rolle etwa dem heutigen Essence beim 60er: der Einstieg in die Baureihe. Mit dem Modelljahr 2027 hat Škoda die Linienbezeichnungen auf Essence, Selection und Sportline umgestellt.

    Kann man den Elroq 50 noch gebraucht kaufen?

    Ja, und das ist derzeit der einzige Weg zu dieser Version. Weil die Baureihe erst 2025 startete, sind die Fahrzeuge jung und haben wenig Laufleistung. Wichtig ist die Prüfung des Akkuzustands über ein Batteriezertifikat, das jede Fachwerkstatt auslesen kann.

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