- CUPRA Raval Bestellstart 2026: Ab wann bestellbar, wann kommt der Konfigurator, lohnt sich Warten?
- CUPRA Raval Preis 2026: Was kostet er wirklich, was bedeuten Rate und reale Monatskosten?
- CUPRA Raval Leasing 2026: Rate, monatliche Kosten und wann es sich lohnt
- CUPRA Raval Reichweite 2026: echte km, Alltag, Autobahn und was wirklich realistisch ist
- CUPRA Raval Laden & Ladezeit 2026: Wie schnell lädt er wirklich – und was im Alltag zählt
- CUPRA Raval Innenraum 2026: Cockpit, Display, Sitze und Ausstattung im Detail
- CUPRA Raval vs Born 2026: Warum der kleine Raval den Born jetzt herausfordert
- CUPRA Raval: Warum dieses E-Auto plötzlich alles verändert
- CUPRA Raval Verfügbarkeit 2026: Ab wann er zu haben ist und was jetzt geht
- CUPRA Raval Alternative 2026: warten oder lieber ein anderes E-Auto nehmen?
- CUPRA Raval 2026: Was jetzt wirklich feststeht und was noch offen ist
- CUPRA Raval Produktion 2026: Wo er gebaut wird und was das für die Lieferzeit bedeutet
- CUPRA Raval VZ 2026: 226 PS, Preis, Reichweite und was die Topversion besonders macht
- CUPRA Raval Weltpremiere am 9. April 2026: Rückblick und der aktuelle Stand
- CUPRA Raval Reichweite im Test: 37 kWh vs 52 kWh – was im Alltag wirklich ankommt
- CUPRA Raval Tribe Bonus 2026 und E-Auto-Förderung: was der Bonus war und was jetzt noch geht
- CUPRA Raval Ausstattung 2026: Endurance, VZ und alle Pakete komplett erklärt
- CUPRA Raval und Kim Petras: Geniales Marketing oder verkauft sich CUPRA hier selbst?
- CUPRA Raval Lieferzeit 2026: Wann kommt das Auto wirklich – und was dir kein Händler freiwillig sagt
- CUPRA Raval Anhängerkupplung: 1.200 kg Anhängelast – was dieser Kleinwagen wirklich kann
- CUPRA Raval Probefahrt 2026: Ab wann sie geht und worauf es beim E-Kleinwagen ankommt
- CUPRA Raval Versicherung: Die Herstellernummer teilt er sich mit SEAT
- CUPRA Raval Endurance 2026: 155 kW, bis 445 km Reichweite, ab 34.790 Euro frei konfigurierbar
- CUPRA Raval Konfigurator 2026: frei konfigurierbar — Endurance, VZ, Pakete und Lackierungen
- CUPRA Raval im ersten Winter: Wie viel Reichweite verliert der Elektro-Kleinwagen wirklich?
- CUPRA Raval Familienauto 2026: Kofferraum, Kindersitz, Hund und Praxis im Alltag
- Vom Polo, Ibiza oder Citigo zum CUPRA Raval: Was Ihr alter Kleinwagen 2026 noch wert ist
- CUPRA Raval Modellauto, Tracksuit & Co.: Warum die Capsule Wardrobe 2026 mehr ist als nur Merchandise
- CUPRA Raval Modelljahr 2027: Launch Editions weg, Endurance ab 34.790 Euro und VZ ab 39.990 Euro
- CUPRA Raval Phase 3: Modelljahrwechsel auf 2027 ersetzt den 25.950-Euro-Konfigurator-Plan
- CUPRA Raval Deutschland-Tour 2026: Stationen, Termine und Erfahrungen aus 4 Städten
Inhalt dieses Artikels
- CUPRA Raval Plus 2026: Die Version, die bisher gefehlt hat
- Kurzantwort
- Was kostet der CUPRA Raval Plus?
- Wie weit kommt der CUPRA Raval Plus?
- Wie lange lädt der CUPRA Raval Plus?
- Welche Leistung hat der CUPRA Raval Plus?
- Welche Ausstattung hat der Raval Plus serienmäßig?
- Hat der CUPRA Raval Plus Isofix?
- Lohnt sich der Raval Plus oder die Endurance?
- Was der Raval Plus mit Förderung kostet
- Was ein 37-kWh-Akku im Alltag bedeutet
- Wann kommt die günstigere Basisversion?
- Für wen der CUPRA Raval Plus die richtige Wahl ist
- Wo du den Raval Plus bestellen kannst
- Was der Raval Plus im Unterhalt kostet
- Quellen und weiterführende Informationen
CUPRA Raval Plus 2026: Die Version, die bisher gefehlt hat
Beim CUPRA Raval gab es seit dem Marktstart ein Problem, das viele Interessenten kannten: Zwischen der beworbenen Basisversion für 25.950 Euro und der tatsächlich bestellbaren Endurance für 34.790 Euro klaffte eine Lücke von fast 9.000 Euro. Wer den Raval wollte, aber die Endurance zu teuer fand, hatte schlicht keine Wahl — die Basis war noch nicht zu haben.
Seit Mitte Juli 2026 gibt es diese Wahl. Der CUPRA Raval Plus ist konfigurierbar, kostet ab 29.850 Euro und setzt sich genau in diese Lücke. Dieser Beitrag ordnet ein, was er leistet, wie weit er kommt und für wen sich der Aufpreis zur Endurance lohnt.
Kurzantwort
Was kostet der CUPRA Raval Plus?
Der Einstiegspreis liegt bei 29.850 Euro. Um diese Zahl einzuordnen, hilft der Blick auf die vollständige Modellpalette.
| Version | Leistung | Akku | Reichweite (EAER) | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Raval (angekündigt) | 85 kW (116 PS) | 37 kWh | noch offen | ab 25.950 € |
| Raval Plus | 99 kW (135 PS) | 37 kWh | 328 km | ab 29.850 € |
| Endurance | 155 kW (211 PS) | 52 kWh | 446 km | ab 34.790 € |
| VZ | 166 kW (226 PS) | 52 kWh | 388 km | ab 39.990 € |
Zwei Dinge fallen dabei auf. Erstens: Zwischen Plus und Endurance liegen 4.940 Euro — ein Abstand, über den sich nachdenken lässt, weil dafür ein deutlich größerer Akku und mehr als 100 Kilometer zusätzliche Reichweite kommen.
Zweitens: Die günstigste Version, der schlichte Raval für 25.950 Euro, ist weiterhin nicht bestellbar. CUPRA führt sie als kommend und weist ausdrücklich darauf hin, dass die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte erst nach Abschluss des Typgenehmigungsverfahrens vorliegen. Wer also den absoluten Einstiegspreis abwarten möchte, hat noch kein Datum.
Wie weit kommt der CUPRA Raval Plus?
CUPRA nennt 328 Kilometer nach EAER. Diese Abkürzung steht für den offiziell ausgewiesenen Reichweitenwert bei Elektroautos und ist die Zahl, die auch im Datenblatt und in der Zulassung steht.
Der kombinierte Verbrauch liegt bei 13,8 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Interessanter als dieser Durchschnitt sind allerdings die Einzelwerte nach Streckenart, weil sie zeigen, wo die Reichweite wirklich hingeht.
| Strecke | Verbrauch | rechnerische Reichweite |
|---|---|---|
| Innenstadt | 9,7 kWh/100 km | rund 380 km |
| Stadtrand | 10,4 kWh/100 km | rund 355 km |
| Landstraße | 12,4 kWh/100 km | rund 300 km |
| Autobahn | 18,4 kWh/100 km | rund 200 km |
Diese Aufschlüsselung ist ehrlicher als jede Durchschnittsangabe. In der Stadt fährt der Raval Plus deutlich weiter als die 328 Kilometer vermuten lassen. Auf der Autobahn schmilzt die Reichweite dagegen auf rund 200 Kilometer zusammen — das ist bei einem 37-kWh-Akku zu erwarten, sollte aber niemanden überraschen, der die Langstrecke plant.
Für den Alltag heißt das: Als Stadt- und Pendlerauto ist der Plus großzügig dimensioniert. Als Langstreckenfahrzeug ist er es nicht, und dafür ist er auch nicht gedacht.
Ein Faktor, der in keiner Tabelle steht, ist die Temperatur. Im Winter kostet das Heizen des Innenraums Energie, die bei einem Verbrenner als Abwärme ohnehin anfällt. Je nach Außentemperatur und Streckenprofil kann die Reichweite dadurch spürbar sinken. Wer den Wagen vor der Abfahrt an der Wallbox vorheizt, holt einen Teil davon zurück, weil die Energie dann aus dem Netz kommt und nicht aus dem Akku. Wie stark Kälte die Reichweite beeinflusst, ordnet der Beitrag zur Winter-Reichweite des CUPRA Raval ein.
Umgekehrt gilt im Hochsommer Ähnliches für die Klimaanlage, wenn auch weniger deutlich. Die 328 Kilometer sind deshalb kein fester Wert, sondern eine Bezugsgröße unter genormten Bedingungen — genau dafür ist sie gedacht.
Wie lange lädt der CUPRA Raval Plus?
Hier gibt es eine Angabe — und eine auffällige Lücke.
CUPRA nennt für den Raval Plus eine Ladedauer von vier Stunden an Wechselstrom, also an einer Wallbox oder Ladesäule. Für ein Fahrzeug mit 37-Kilowattstunden-Akku ist das ein üblicher Wert und bedeutet praktisch: über Nacht vollständig geladen.
Auffällig ist, was nicht dasteht. Für Endurance und VZ nennt CUPRA jeweils eine Ladedauer von 24 Minuten an Gleichstrom für den Schnelllade-Vorgang. Beim Raval Plus fehlt diese Angabe auf der offiziellen Übersicht. Ob das an einer abweichenden Ladeleistung liegt oder die Angabe schlicht noch nachgereicht wird, sagt CUPRA nicht.
Wer regelmäßig unterwegs schnellladen möchte, sollte diesen Punkt beim Vertragshändler gezielt ansprechen und sich die Werte für die konkrete Konfiguration bestätigen lassen. Wie das Schnellladen beim Raval grundsätzlich funktioniert, ordnet der Beitrag zum Laden des CUPRA Raval ein.
Welche Leistung hat der CUPRA Raval Plus?
Der Elektromotor an der Vorderachse leistet 99 Kilowatt, also 135 PS, bei einem maximalen Drehmoment von 264 Newtonmetern. Die Kraft geht über ein Eingang-Automatikgetriebe an die Vorderräder, die Bordspannung liegt bei 327 Volt.
Zur Einordnung: Die angekündigte Basisversion soll 85 Kilowatt und damit 116 PS leisten. Der Plus legt also rund 19 PS drauf. Nach oben ist der Abstand größer — die Endurance kommt mit 155 Kilowatt auf 211 PS.
Für ein Fahrzeug dieser Größe sind 135 PS reichlich. Der Raval Plus ist 4.046 Millimeter lang und damit ein kompaktes Auto; das Drehmoment steht wie bei Elektroautos üblich sofort zur Verfügung. Im Stadtverkehr und beim Beschleunigen auf Landstraßentempo fehlt es an nichts.
Welche Ausstattung hat der Raval Plus serienmäßig?
CUPRA hebt für den Plus vier Punkte hervor: 18-Zoll-Leichtmetallräder, die automatische Distanzregelung ACC, LED-Scheinwerfer und die Verkehrszeichenerkennung. Das ist für eine Einstiegsversion eine ordentliche Grundlage, vor allem die Distanzregelung ist in dieser Klasse nicht selbstverständlich.
Darüber hinaus gehören diese Punkte zur Serienausstattung.
- Infotainment mit 12,9-Zoll-Display, Sprachsteuerung, DAB+ und kabellosem Android Auto sowie Apple CarPlay.
- Sieben Lautsprecher und Bluetooth-Freisprecheinrichtung.
- Einzonen-Klimaautomatik und Wärmeschutzverglasung.
- Notbremsassistent mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, Spurwechselassistent mit Totwinkel- und Ausstiegswarnung, Kreuzungsassistent, Einparkhilfe hinten
- CUPRA Sportsitze in Textil mit farbigen Akzenten, Ambientebeleuchtung vorn.
- CUPRA Connect vorbereitet mit zehn Jahren kostenloser Vertragslaufzeit.
Die Räder tragen die Bezeichnung DEFIER Dark Shadow in der Größe 215/50 R18. Was die höheren Linien zusätzlich mitbringen, ordnet der Beitrag zur CUPRA Raval Ausstattung ein.
Hat der CUPRA Raval Plus Isofix?
Ja, und die Anordnung ist präziser dokumentiert als bei vielen Fahrzeugen. Isofix-Verankerungen gibt es in der zweiten Sitzreihe links und rechts sowie auf dem Beifahrersitz, jeweils i-Size-kompatibel und mit Top-Tether-Verankerungspunkten.
Auf dem mittleren Rücksitz gibt es keine Verankerung. Wer drei Kindersitze gleichzeitig unterbringen möchte, kann also zwei hinten außen und einen auf dem Beifahrersitz befestigen — beim rückwärts gerichteten Sitz vorn muss der Airbag abgeschaltet werden, was der Beifahrerairbag-Deaktivierung dient.
Für ein Fahrzeug von gut vier Metern Länge ist das eine brauchbare Lösung. Der Kofferraum fasst 441 Liter, was für die Klasse großzügig ist.
Lohnt sich der Raval Plus oder die Endurance?
Das ist die eigentliche Frage, und sie lässt sich mit den offiziellen Zahlen sauber beantworten. Der Aufpreis zur Endurance beträgt 4.940 Euro. Dafür bekommt man fünf Dinge.
- 118 Kilometer mehr Reichweite (446 statt 328 km).
- 76 PS mehr Leistung (211 statt 135 PS).
- Den größeren 52-kWh-Akku statt 37 kWh.
- Eine ausgewiesene Schnellladezeit von 24 Minuten.
- zusätzliche Ausstattung wie CUPRA Sportsitze, CUPRA Connect und Drive Profile
Ob sich das rechnet, hängt fast ausschließlich am Fahrprofil. Wer täglich zwischen zwanzig und fünfzig Kilometer fährt und zu Hause laden kann, wird die zusätzliche Reichweite selten brauchen — die 328 Kilometer reichen dann für eine ganze Woche. Wer dagegen regelmäßig zweihundert Kilometer am Stück fährt, merkt den Unterschied auf jeder Fahrt.
Ein zweiter Aspekt ist das Laden unterwegs. Weil CUPRA für den Plus keine Schnellladezeit ausweist, ist die Endurance für alle die sicherere Wahl, die häufiger an öffentlichen Schnellladern stehen. Wer ohnehin fast nur zu Hause lädt, kann diesen Punkt ignorieren.
Wer noch grundsätzlich schwankt, findet die Abwägung im Beitrag zu Warten oder Alternative.
Was der Raval Plus mit Förderung kostet
Der Raval Plus ist ein reines Elektroauto und damit grundsätzlich förderfähig. Die E-Auto-Förderung 2026 liegt bei 3.000 bis 6.000 Euro, gestaffelt nach zu versteuerndem Einkommen und Kinderzahl. Die Einkommensgrenze beträgt 80.000 Euro zu versteuerndes Einkommen, je Kind kommen 5.000 Euro hinzu, maximal für zwei Kinder.
Rechnerisch heißt das im günstigsten Fall: 29.850 Euro Listenpreis minus 6.000 Euro Förderung ergeben rund 23.850 Euro. Damit läge der Raval Plus sogar unter dem Listenpreis der noch nicht bestellbaren Basisversion. Wer die volle Förderhöhe erreicht, sollte diese Rechnung unbedingt aufmachen, bevor er auf die Basis wartet.
Wichtig sind zwei Bedingungen. Die Förderung setzt eine Mindesthaltedauer von 36 Monaten voraus, und der Antrag läuft vollständig online über ein Portal, für das eine BundID mit ausreichendem Vertrauensniveau nötig ist. Beides sollte man vor der Bestellung geklärt haben, nicht danach. Wie hoch die Förderung im Einzelfall ausfällt, rechnet der Förder-Rechner nach Einkommen und Kindern durch.
Beim Leasing wird die Förderung häufig direkt mit der Sonderzahlung verrechnet und senkt so die Monatsrate über die gesamte Laufzeit. Wie sich Leasingraten beim Raval zusammensetzen und was in der beworbenen Rate nicht enthalten ist, ordnet der Beitrag zum CUPRA Raval Leasing ein.
Was ein 37-kWh-Akku im Alltag bedeutet
Der kleinere Akku ist der eigentliche Unterschied zur Endurance, und er hat zwei Seiten.
Die offensichtliche ist die Reichweite. 328 Kilometer klingen zunächst nach wenig, wenn man Verbrenner gewohnt ist. In der Praxis relativiert sich das schnell: Die durchschnittliche Fahrleistung in Deutschland liegt bei rund 12.000 Kilometern im Jahr, also etwa 33 Kilometern am Tag. Für dieses Profil reicht eine Akkuladung rechnerisch rund zehn Tage. Wer zu Hause laden kann, steht praktisch nie vor einem Reichweitenproblem.
Die weniger offensichtliche Seite ist das Laden selbst. Ein kleinerer Akku ist schneller voll — die vier Stunden an Wechselstrom sind eine Nacht, nicht mehr. Und er ist leichter, was dem Fahrverhalten zugutekommt und den Verbrauch senkt. Genau das zeigt sich in den Zahlen: Der Plus verbraucht mit 13,8 Kilowattstunden praktisch so viel wie die deutlich stärkere Endurance mit 13,6 — trotz kleinerem Akku und weniger Leistung liegt er gleichauf.
Ein dritter Punkt betrifft die Kosten. Ein kleinerer Akku ist in der Herstellung günstiger, und genau daher kommt der Preisunterschied von 4.940 Euro. Wer die zusätzliche Reichweite nicht braucht, zahlt sie auch nicht.
Die Grenze liegt bei der Langstrecke. Auf der Autobahn schrumpft die Reichweite auf rund 200 Kilometer, was bei einer Urlaubsfahrt zwei bis drei Ladestopps bedeutet statt einem. Wer mehrmals im Jahr weite Strecken fährt, sollte ehrlich abwägen, ob ihn das stört oder ob die Pausen ohnehin anstehen.
Wann kommt die günstigere Basisversion?
Diese Frage stellen viele, weil die 25.950 Euro seit Monaten kommuniziert werden. Die Antwort ist unbefriedigend, aber ehrlich: CUPRA nennt kein Datum.
Auf der offiziellen Übersicht ist die Basisversion als kommend gekennzeichnet, mit dem Hinweis, dass die Verbrauchs- und Emissionswerte erst nach Abschluss des Typgenehmigungsverfahrens vorliegen. Genannt sind bislang nur die Eckdaten: 85 Kilowatt (116 PS) und der 37-kWh-Akku, dazu die Beschreibung als Batteriesystem der nächsten Generation.
Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer auf die Basis wartet, wartet auf ein Fahrzeug ohne Termin und ohne homologierte Werte. Wer jetzt ein Auto braucht, ist mit dem Plus die realistischere Wahl — zumal die 3.900 Euro Preisunterschied auch 19 PS und eine bessere Serienausstattung bringen.
Für wen der CUPRA Raval Plus die richtige Wahl ist
Nach all den Zahlen hilft ein Blick auf konkrete Nutzungsprofile, weil sich die Entscheidung daran deutlich schneller treffen lässt als an Datenblättern.
Der Plus passt gut zu Pendlern mit eigener Lademöglichkeit. Wer täglich zwischen zwanzig und sechzig Kilometer fährt und zu Hause oder beim Arbeitgeber laden kann, nutzt die 328 Kilometer nie aus und lädt entspannt über Nacht. Für dieses Profil wäre der größere Akku der Endurance totes Kapital.
Er passt auch zu Zweitwagen-Haushalten. Wenn ein zweites Auto für die Langstrecke bereitsteht, übernimmt der Raval Plus den Alltag: Einkauf, Kita, Arbeitsweg, Wochenendausflug. Genau dort ist er mit seinen kompakten Maßen und dem 441-Liter-Kofferraum in seinem Element.
Und er passt zu Umsteigern aus dem Kleinwagen-Segment. Wer bisher einen Polo, Ibiza oder Fabia gefahren hat, findet ein Auto vergleichbarer Größe mit deutlich mehr Drehmoment und niedrigeren Betriebskosten. Der Schritt fühlt sich vertraut an, nicht wie ein Sprung in eine andere Klasse.
Weniger geeignet ist er für Vielfahrer auf der Autobahn. Bei 18,4 Kilowattstunden Verbrauch auf hundert Kilometer bleiben rund 200 Kilometer, und ohne ausgewiesene Schnellladezeit ist die Planung längerer Etappen unsicherer als bei der Endurance. Wer regelmäßig dreihundert Kilometer am Stück fährt, sollte den Aufpreis investieren.
Ebenfalls unpassend ist er für Haushalte ohne Lademöglichkeit, die vollständig auf öffentliche Säulen angewiesen sind. Das gilt allerdings für jedes Elektroauto und ist keine Schwäche dieser Version im Besonderen. Wer zwischen Warten und Kaufen schwankt, findet die Abwägung im Beitrag zu Warten oder Alternative.
Wo du den Raval Plus bestellen kannst
Die Konfiguration lässt sich auf der CUPRA-Website durchspielen, die verbindliche Bestellung läuft über einen CUPRA-Vertragshändler. Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch berät als autorisierter CUPRA-Servicepartner zur Variantenwahl, vermittelt an einen Vertragshändler der Region und übernimmt anschließend Wartung und Service in der eigenen Werkstatt.
Wer sofort ein Elektroauto möchte, statt auf die Auslieferung zu warten, findet im Gebrauchtwagenbestand verfügbare Fahrzeuge. Den vollständigen Überblick über das Modell gibt die Gesamtübersicht zum CUPRA Raval, die aktuellen Preise aller Versionen ordnet der Beitrag zum CUPRA Raval Preis ein.
Was der Raval Plus im Unterhalt kostet
Der Kaufpreis ist nur die eine Seite. Bei einem Elektroauto entscheidet der laufende Betrieb oft deutlicher über die Gesamtkosten, und dort spielt der Raval Plus seine Stärken aus.
Beim Strom lässt sich mit den offiziellen Werten rechnen. Bei 13,8 Kilowattstunden auf hundert Kilometer und einem Haushaltsstrompreis von rund 35 Cent kostet die Strecke etwa 4,80 Euro. Wer einen günstigeren Nachttarif von 25 Cent nutzt, zahlt rund 3,45 Euro. Zum Vergleich: Ein Benziner mit sechs Litern Verbrauch liegt bei etwa 10,50 Euro auf derselben Strecke. Der Unterschied summiert sich bei 12.000 Kilometern im Jahr auf mehrere hundert Euro.
Bei der Wartung fallen die klassischen Posten weg. Es gibt keinen Ölwechsel, keine Zündkerzen, keinen Zahnriemen und keine Abgasanlage. Was bleibt, sind Bremsflüssigkeit, Innenraumfilter, Reifen und die Prüfung der Hochvolt-Technik, also der Hochspannungs-Akkutechnik. Weil Elektroautos beim Bremsen Energie zurückgewinnen, halten die Bremsbeläge zudem deutlich länger als bei einem Verbrenner.
Bei der Kfz-Steuer gilt für reine Elektroautos eine Befreiung, die der Gesetzgeber inzwischen bis 2035 verlängert hat. Über eine typische Haltedauer von fünf Jahren ist das ein Betrag, den man nicht vergessen sollte.
Was dagegen ins Gewicht fällt, ist die Versicherung. Elektroautos werden nicht automatisch günstiger eingestuft, weil Reparaturen an Akku und Hochvolt-Technik aufwendig sind. Wie sich das beim Raval konkret einordnet, zeigt der Beitrag zur CUPRA Raval Versicherung.
Unter dem Strich liegt der Raval Plus im Unterhalt spürbar unter einem vergleichbaren Verbrenner — vorausgesetzt, man kann zu Hause laden. Wer ausschließlich an öffentlichen Schnellladern lädt, verliert einen erheblichen Teil dieses Vorteils, weil dort deutlich höhere Preise je Kilowattstunde anfallen.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Preise, Leistungs- und Verbrauchswerte aller Raval-Versionen veröffentlicht CUPRA Deutschland auf der offiziellen Modellseite, zuletzt geprüft am 24. Juli 2026. Dort stehen auch die Pflichtangaben zu Verbrauch, CO₂-Emissionen und elektrischer Reichweite je Version.
Eine unabhängige Markteinordnung liefert der ADAC in seinem Autokatalog. Über den Start der neuen Version berichtete das Fachportal electrive, ausführliche Fahreindrücke zum Modell bietet Auto Bild. Allgemeine Hinweise zu Reichweite und Verbrauch bei Elektroautos gibt der TÜV-Verband.
Update-Hinweis (Stand: 24.07.2026)
Dieser Beitrag gibt den Stand vom 24. Juli 2026 wieder. Sobald CUPRA eine Schnellladezeit für den Raval Plus veröffentlicht oder die Basisversion mit homologierten Werten startet, aktualisieren wir ihn. Die verbindliche Auskunft zu Preisen und Konfiguration gibt der Konfigurator auf der CUPRA-Website sowie der jeweilige Vertragshändler.
Häufige Fragen
Was kostet der CUPRA Raval Plus?
Der Raval Plus startet bei 29.850 Euro. Damit liegt er rund 3.900 Euro über der angekündigten Basisversion für 25.950 Euro und knapp 5.000 Euro unter der Endurance für 34.790 Euro.
Wie weit kommt der CUPRA Raval Plus?
CUPRA nennt für den Raval Plus eine elektrische Reichweite von 328 Kilometern nach EAER, dem offiziell ausgewiesenen Wert für Elektroautos. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 13,8 Kilowattstunden je 100 Kilometer, der Akku hat 37 Kilowattstunden netto.
Welche Leistung hat der CUPRA Raval Plus?
Der Raval Plus leistet 99 Kilowatt, das entspricht 135 PS, bei einem maximalen Drehmoment von 264 Newtonmetern. Angetrieben wird die Vorderachse über ein Eingang-Automatikgetriebe.
Welche CUPRA Raval Version ist die günstigste?
Angekündigt ist eine Basisversion namens Raval für 25.950 Euro mit 85 Kilowatt, also 116 PS. Sie ist aber noch nicht bestellbar, CUPRA führt sie als kommend. Die günstigste konfigurierbare Version ist damit der Raval Plus ab 29.850 Euro.
Wie lange lädt der CUPRA Raval Plus?
CUPRA nennt für den Raval Plus eine Ladedauer von vier Stunden an Wechselstrom, etwa an einer Wallbox. Eine Zeitangabe für das Schnellladen an Gleichstrom führt der Hersteller für diese Version bislang nicht auf, anders als bei Endurance und VZ mit jeweils 24 Minuten.
Lohnt sich der Raval Plus oder die Endurance?
Das hängt an der Reichweite. Die Endurance kostet 4.940 Euro mehr, bietet dafür 446 statt 328 Kilometer und deutlich mehr Leistung. Wer überwiegend in der Stadt und im Umland fährt, kommt mit dem Plus gut aus. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird die Endurance schätzen.
Wie groß ist der Kofferraum beim CUPRA Raval Plus?
Der Kofferraum fasst 441 Liter. Das Fahrzeug ist 4.046 Millimeter lang, 1.784 Millimeter breit und 1.514 Millimeter hoch. Die Rücksitzlehne lässt sich asymmetrisch geteilt umklappen.
Welche Ausstattung hat der CUPRA Raval Plus serienmäßig?
Serienmäßig sind unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallräder, die automatische Distanzregelung ACC, LED-Scheinwerfer, Verkehrszeichenerkennung, ein 12,9-Zoll-Infotainmentsystem, sieben Lautsprecher und eine Einzonen-Klimaautomatik. Dazu kommen Notbremsassistent, Spurwechselassistent und Einparkhilfe hinten.
Hat der CUPRA Raval Plus Isofix?
Ja. Isofix-Verankerungen gibt es in der zweiten Sitzreihe links und rechts sowie auf dem Beifahrersitz, i-Size-kompatibel und mit Top-Tether-Verankerungspunkten. Auf dem mittleren Rücksitz gibt es keine Verankerung.