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E-Mobilität & Förderung

CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: 76 PS mehr, kein km/h schneller

CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: Plus und Endurance laufen beide 160 km/h, nur der VZ 175. Alle Motorvarianten mit PS, Drehmoment und 0-100 im Vergleich.

#CUPRA Raval#Motorleistung#Elektroauto
CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: der Elektro-Kleinwagen von vorne links
CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit Bild: Automobilsalon Bellemann
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    CUPRA Raval 2026: der Überblick zu allen vier Linien
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h — und warum mehr PS daran nichts ändern
    2. Kurzantwort
    3. Wie schnell fährt der CUPRA Raval?
    4. Wie viel PS hat der CUPRA Raval?
    5. Welche Motoren gibt es beim CUPRA Raval?
    6. CUPRA Raval 135 PS: technische Daten der Einstiegslinie
    7. CUPRA Raval 0-100: was die Sekunden wirklich bedeuten
    8. CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: warum Plus und Endurance gleich schnell sind
    9. CUPRA Raval Leistung im Überblick: kW, PS und Drehmoment
    10. Wie schnell fährt der CUPRA Raval im Alltag wirklich?
    11. CUPRA Raval maximale Geschwindigkeit: reicht das für die Autobahn?
    12. CUPRA Raval Leistung: lohnt sich der Aufpreis zum stärkeren Motor?
    13. Wie man ein Datenblatt richtig liest
    14. Was die Leistungsangaben nicht verraten
    15. Die angekündigte Basisversion mit 116 PS
    16. CUPRA Raval Endgeschwindigkeit: was noch offen ist

    CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h — und warum mehr PS daran nichts ändern

    Wer sich die Datenblätter zum CUPRA Raval nebeneinanderlegt, stolpert über eine Zahl, die zweimal identisch dasteht. Der Plus leistet 135 PS und läuft 160 km/h. Der Endurance leistet 211 PS — und läuft ebenfalls 160 km/h.

    76 PS mehr, kein einziger Stundenkilometer Unterschied bei der Spitze. Das ist kein Druckfehler, sondern eine Auslegungsentscheidung. Und sie verändert die Frage, worüber man beim Konfigurieren eigentlich nachdenken sollte.


    Kurzantwort

    Wie schnell fährt der CUPRA Raval?

    Das hängt von der Linie ab, aber weniger stark, als die Leistungsangaben vermuten lassen.

    LinieLeistungHöchstgeschwindigkeit0–100 km/h
    Plus99 kW (135 PS)160 km/h9,5 s
    Endurance155 kW (211 PS)160 km/h7,1 s
    VZ166 kW (226 PS)175 km/h6,8 s

    Zwei der drei bestellbaren Linien laufen also exakt gleich schnell. Erst der VZ legt 15 km/h drauf.

    Für die Praxis heißt das: Wer den Raval wegen der Endgeschwindigkeit aufrüstet, zahlt für nichts. Wer ihn wegen der Beschleunigung aufrüstet, bekommt einen spürbaren Unterschied.

    Wie viel PS hat der CUPRA Raval?

    Drei Leistungsstufen sind bestellbar, eine vierte ist angekündigt.

    Der Plus ist mit 99 Kilowatt der Einstieg, das entspricht 135 PS. Der Endurance liegt bei 155 Kilowatt oder 211 PS. Der VZ kommt auf 166 Kilowatt, also 226 PS.

    Dazu führt CUPRA auf der Modellseite eine Basisversion mit 85 Kilowatt (116 PS) und dem kleinen 37-kWh-Akku. Sie steht dort als angekündigt, ohne Termin und ohne weitere technische Daten. Bis sie kommt, ist der Plus der günstigste Einstieg.

    Die Kilowatt-Angabe ist übrigens die amtliche: In Fahrzeugpapieren steht immer kW, PS ist die geläufigere Umrechnung. Ein Kilowatt entspricht rund 1,36 PS.

    Welche Motoren gibt es beim CUPRA Raval?

    Streng genommen einen — in drei Abstimmungen. Alle Varianten haben einen Elektromotor, der die Vorderachse antreibt. Einen Allradantrieb gibt es beim Raval nicht, auch nicht gegen Aufpreis.

    Was sich unterscheidet, ist die Leistungsfreigabe und die Batterie dahinter. Der Plus fährt mit 37 Kilowattstunden, Endurance und VZ mit 52. Diese Kopplung ist wichtig zu verstehen: Sie können nicht den kleinen Akku mit der großen Leistung kombinieren. Wer mehr Leistung will, bekommt zwangsläufig auch die größere Batterie — und zahlt für beides.

    Der VZ hat als einziger eine Sperre an der Vorderachse, die die Antriebskraft zwischen linkem und rechtem Rad verteilt. Das ist kein Leistungsmerkmal, sondern eines für die Traktion, und es ist der eigentliche Unterschied zu den anderen Linien. Wie sich die Linien beim Crashtest und bei den Assistenzsystemen unterscheiden, steht im Beitrag zur Sicherheitsbewertung. Was der VZ sonst noch mitbringt, steht im eigenen Beitrag dazu.

    CUPRA Raval 135 PS: technische Daten der Einstiegslinie

    Weil der Plus die meistgesuchte Variante ist, hier seine Werte vollständig an einer Stelle.

    AngabeWert
    Leistung99 kW (135 PS)
    Drehmoment264 Nm
    Höchstgeschwindigkeit160 km/h
    0–100 km/h9,5 s
    Batterie (netto)37 kWh
    AntriebVorderachse

    Das Bemerkenswerte an dieser Tabelle ist, was sie mit der nächsthöheren Linie gemeinsam hat: die Höchstgeschwindigkeit. Und wo sie sich unterscheidet: bei Sprint und Batteriegröße.

    Der Plus ist damit kein abgespeckter Endurance, sondern eine eigenständige Auslegung. 264 Newtonmeter sind für ein Auto dieser Größe reichlich — zum Vergleich braucht ein Verbrenner-Kleinwagen mit ähnlicher Fahrleistung deutlich mehr Drehzahl, um dieselbe Kraft aufzubauen. Beim Elektromotor liegt sie vom Start weg an.

    Was der Plus nicht kann, zeigt sich erst bei längeren Strecken. Mit 37 Kilowattstunden ist der Vorrat begrenzt, und wer regelmäßig Autobahn fährt, merkt das schneller als die fehlenden 76 PS. Was die beiden Batteriegrößen real leisten, rechnet der Beitrag zu 37 gegen 52 Kilowattstunden durch — und was der Plus kostet, steht im Preisüberblick aller vier Linien.

    CUPRA Raval 0-100: was die Sekunden wirklich bedeuten

    Hier liegt der Unterschied, den die Höchstgeschwindigkeit verschweigt.

    Vom Plus zum Endurance sind es 2,4 Sekunden — von 9,5 auf 7,1. Das ist der mit Abstand größte Sprung im Angebot und im Alltag deutlich spürbar, etwa beim Auffahren auf die Autobahn oder beim Überholen auf der Landstraße.

    Vom Endurance zum VZ sind es dagegen nur noch 0,3 Sekunden, von 7,1 auf 6,8. Wer den VZ wegen der Beschleunigung wählt, kauft eine Verbesserung, die im Alltag kaum auffällt. Sein Argument liegt woanders.

    Zur Einordnung: 9,5 Sekunden gelten heute als solide Mittelklasse, 7,1 als flott, 6,8 als sportlich. Ein Kleinwagen mit Verbrennermotor und vergleichbarem Preis liegt meist zwischen 10 und 12 Sekunden.

    Es lohnt sich, diese Zahlen nicht zu überschätzen. Die Sprintzeit misst einen Vorgang, den kaum jemand im Alltag ausführt — Vollgas aus dem Stand bis Landstraßentempo. Was Sie tatsächlich täglich erleben, ist das Anfahren an der Ampel und der Zwischenspurt beim Überholen. Beides hängt stärker am Drehmoment als an der Sprintzeit, und dort liegen die Linien viel enger beieinander.

    Ein Elektroauto hat dabei einen strukturellen Vorteil gegenüber dem Verbrenner: Das volle Drehmoment steht sofort zur Verfügung, ohne Hochdrehen und ohne Schaltvorgang. Deshalb wirkt selbst der Plus im Stadtverkehr spritziger, als seine 9,5 Sekunden vermuten lassen.

    CUPRA Raval Höchstgeschwindigkeit: warum Plus und Endurance gleich schnell sind

    Diese Frage lässt sich ehrlich nur halb beantworten. CUPRA nennt keinen Grund für die 160 km/h.

    Was sich sagen lässt: Bei Elektroautos ist die Spitzengeschwindigkeit fast immer bewusst begrenzt und nicht das, was der Motor technisch hergäbe. Der Grund liegt im Verbrauch. Der Luftwiderstand wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, die dafür nötige Leistung sogar mit der dritten Potenz. Sehr hohes Tempo kostet deshalb überproportional viel Energie — und bei einem Auto mit 37 oder 52 Kilowattstunden ist der Vorrat schnell aufgebraucht.

    Ob genau das der Grund für die 160 km/h beim Raval ist, sagt der Hersteller nicht. Es bleibt eine naheliegende Erklärung, kein Beleg. Was belegt ist: Beide Linien sind auf denselben Wert ausgelegt.

    CUPRA Raval Leistung im Überblick: kW, PS und Drehmoment

    Neben Leistung und Tempo gibt es eine dritte Zahl, die im Alltag mehr zählt, als viele denken: das Drehmoment. Es beschreibt die Kraft, mit der der Motor antreibt — spürbar vor allem beim Anfahren und beim Zwischenspurt.

    LinieLeistungDrehmomentBatterie
    Plus99 kW (135 PS)264 Nm37 kWh
    Endurance155 kW (211 PS)290 Nm52 kWh
    VZ166 kW (226 PS)keine Herstellerangabe52 kWh

    Bemerkenswert ist der geringe Abstand: Zwischen Plus und Endurance liegen 26 Newtonmeter, also knapp zehn Prozent. Bei der Leistung sind es 56 Prozent. Das erklärt, warum sich der Plus beim Anfahren gar nicht so viel schwächer anfühlt, wie es die PS-Zahlen nahelegen — der Unterschied macht sich erst bei höherem Tempo bemerkbar, wenn die Leistung zählt.

    Für den VZ nennt CUPRA in den öffentlich zugänglichen Daten kein Drehmoment. Deshalb steht hier keine Zahl. Geschätzte Werte in einer Tabelle wären eine Erfindung, und die hat in einem Datenblatt nichts verloren.

    Wie schnell fährt der CUPRA Raval im Alltag wirklich?

    Eine Höchstgeschwindigkeit ist ein Grenzwert, kein Reisetempo. Praktisch relevant wird sie in genau zwei Situationen.

    Die erste ist die freie Autobahn. Dort fahren Sie mit dem Raval im rechten und mittleren Bereich mit, nicht ganz links. Wer regelmäßig deutlich schneller unterwegs sein möchte, ist mit diesem Auto falsch beraten — unabhängig von der Linie.

    Die zweite ist die Reichweite. Bei 160 km/h verbraucht ein Elektroauto ein Vielfaches dessen, was es bei 120 braucht. Wer die Spitze ausfährt, halbiert seinen Aktionsradius oder mehr. Wie weit der Raval bei welchem Tempo wirklich kommt, steht im Beitrag zu Reichweite und Autobahnverbrauch.

    Für den Alltag der meisten Fahrer ist die Höchstgeschwindigkeit deshalb die unwichtigste der drei Zahlen. Beschleunigung und Reichweite entscheiden darüber, ob ein Auto passt.

    Es gibt einen dritten Punkt, der selten bedacht wird: die Dauerbelastung. Ein Elektromotor, der über längere Zeit nahe seiner Spitzenleistung arbeitet, wird warm — und die Steuerung nimmt dann Leistung zurück, um Motor und Batterie zu schützen. Wie stark und ab wann das beim Raval geschieht, hat bisher niemand unabhängig gemessen. Belastbare Aussagen dazu gibt es also nicht, weder in die eine noch in die andere Richtung.

    CUPRA Raval maximale Geschwindigkeit: reicht das für die Autobahn?

    Für den überwiegenden Teil des deutschen Autobahnnetzes ja. Auf rund zwei Dritteln der Strecken gilt ohnehin ein Tempolimit, meist 120 oder 130 km/h. Dort schöpft kein Raval seine Möglichkeiten aus.

    Auf den freien Abschnitten sieht es anders aus. Dort ist 160 km/h zwar zügig, aber Sie fahren nicht mehr im oberen Feld mit. Überholvorgänge dauern länger, weil der Abstand zum Vorausfahrenden langsamer schrumpft.

    Wer viel und schnell Langstrecke fährt, sollte allerdings ohnehin zuerst über die Ladeleistung nachdenken, nicht über die Spitze. Ein Auto, das schnell lädt, kommt auf langen Strecken weiter als eines, das schnell fährt. Der Raval lädt mit bis zu 105 Kilowatt — die Einzelheiten stehen im Beitrag zu Ladezeit und Ladeleistung.

    CUPRA Raval Leistung: lohnt sich der Aufpreis zum stärkeren Motor?

    Wenn es nur um die Höchstgeschwindigkeit geht: nein. Zwischen Plus und Endurance ändert sich daran nichts.

    Der Aufpreis kauft drei andere Dinge. Erstens die größere Batterie mit 52 statt 37 Kilowattstunden und damit deutlich mehr Reichweite. Zweitens die 2,4 Sekunden beim Sprint. Drittens eine höhere Anhängelast, die für manche den Ausschlag gibt.

    Ob sich das rechnet, hängt vom Fahrprofil ab. Wer überwiegend in der Stadt und im Umland unterwegs ist, fährt mit dem Plus gut und spart spürbar. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, wird die größere Batterie kaum missen wollen — dann ist der Aufpreis weniger eine Leistungs- als eine Reichweitenentscheidung. Was die beiden Linien sonst noch trennt, steht im Vergleich der Ausstattungslinien.

    Der Schritt zum VZ ist noch einmal anders gelagert. Er bringt 15 km/h mehr Spitze, 0,3 Sekunden beim Sprint und die Vorderachssperre. Das ist ein Angebot an Fahrer, denen das Fahrverhalten wichtig ist — nicht an solche, die schneller vorankommen wollen.

    Wie man ein Datenblatt richtig liest

    Bei Elektroautos führen drei Angaben regelmäßig zu Missverständnissen. Es lohnt sich, sie einmal auseinanderzunehmen — sie tauchen in jedem Prospekt auf.

    Kilowatt und PS beschreiben dasselbe, nur in verschiedenen Einheiten. In den Fahrzeugpapieren steht immer Kilowatt, weil das die gesetzliche Einheit ist — die gesetzlichen Einheiten im Messwesen sind in einer eigenen Verordnung festgelegt, und die Einheit der Leistung ist dort das Watt. Ein Kilowatt sind rund 1,36 PS; wer im Kopf umrechnen will, multipliziert die Kilowatt mit 1,4 und liegt nah dran.

    Praktisch heißt das: Wenn Sie den Fahrzeugschein Ihres Raval später in die Hand nehmen, finden Sie dort unter Ziffer P.2 die Kilowatt-Zahl, nicht die PS. Bei Versicherung und Steuer wird ebenfalls mit Kilowatt gerechnet. Die PS-Angabe im Prospekt ist reine Gewohnheit.

    Spitzenleistung und Dauerleistung sind zwei verschiedene Dinge. Die genannten 99, 155 oder 166 Kilowatt sind Spitzenwerte, die der Motor kurzzeitig abgibt. Über längere Zeit liefert er weniger, weil Batterie und Leistungselektronik sonst zu warm würden. Hersteller nennen die Dauerleistung selten, und CUPRA tut es beim Raval auch nicht. Für den Alltag spielt das kaum eine Rolle, für lange Vollgasfahrten schon.

    Drehmoment und Leistung hängen zusammen, sagen aber Unterschiedliches. Das Drehmoment beschreibt die Kraft am Rad, die Leistung, wie schnell diese Kraft wirken kann. Beim Anfahren zählt das Drehmoment, bei hohem Tempo die Leistung. Genau deshalb liegen Plus und Endurance beim Anfahren nah beieinander (264 gegen 290 Newtonmeter) und beim Sprint weit auseinander.

    Was die Leistungsangaben nicht verraten

    Ein Datenblatt beschreibt Grenzwerte unter Idealbedingungen. Drei Dinge, die im Alltag zählen, stehen nicht drin.

    Wie sich das Auto bei Kälte verhält, zum Beispiel. Eine kalte Batterie gibt weniger Leistung ab, und je nach Temperatur reagiert der Wagen in den ersten Kilometern zurückhaltender. Das betrifft alle Elektroautos, nicht nur den Raval, und lässt sich aus keiner Tabelle ablesen.

    Auch die Rekuperation — also das Zurückgewinnen von Energie beim Verzögern — taucht in den Leistungsdaten nicht auf, obwohl sie das Fahrgefühl stark prägt. Wie kräftig der Wagen beim Lupfen des Fahrpedals verzögert, entscheidet im Stadtverkehr mehr über den Eindruck als jede Sprintzeit.

    Und schließlich das Gewicht. Es steht zwar in den Papieren, wird aber selten mit der Leistung zusammen gedacht. Zwei Autos mit gleicher PS-Zahl fahren sich völlig unterschiedlich, wenn eines 200 Kilogramm mehr wiegt. Beim Raval trägt die größere Batterie der Endurance- und VZ-Linien entsprechend auf — was die Mehrleistung teilweise wieder aufzehrt.

    Die angekündigte Basisversion mit 116 PS

    Auf der deutschen Modellseite führt CUPRA eine vierte Variante: 85 Kilowatt, also 116 PS, mit dem 37-kWh-Akku. Sie ist dort als kommend gekennzeichnet.

    Mehr ist derzeit nicht belegt. Weder ein Bestelltermin noch Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung oder Drehmoment sind veröffentlicht. Wer auf diese Version wartet, kann also noch nicht abschätzen, wie sie sich fährt.

    Zur Einordnung: Mit 19 Kilowatt weniger als der Plus dürfte sie beim Sprint spürbar länger brauchen. Ob sie die 160 km/h ebenfalls erreicht, ist offen — bei kleineren Leistungsstufen fällt die Spitze in dieser Klasse häufig niedriger aus. Belegt ist das für den Raval nicht.

    CUPRA Raval Endgeschwindigkeit: was noch offen ist

    Zwei Angaben fehlen in den öffentlichen Daten, und beide sind keine Kleinigkeit.

    Das Drehmoment des VZ ist nicht veröffentlicht. Bei der Linie, die sich über Fahrdynamik verkauft, ist das ungewöhnlich.

    Und es gibt keine unabhängig gemessenen Werte dazu, wie sich die Höchstgeschwindigkeit auf die Reichweite auswirkt. Herstellerangaben zur Reichweite beruhen auf dem WLTP-Verfahren (dem gesetzlich vorgeschriebenen Prüfzyklus, nach dem alle Neuwagen gemessen werden), und dieser enthält Autobahntempo nur in geringem Umfang. Wer wissen will, wie weit der Wagen bei konstant 160 km/h kommt, findet dazu keine belastbare Zahl.

    Auch für die angekündigte Basisversion mit 116 PS fehlen sämtliche Fahrleistungsdaten. Ob sie die 160 km/h ebenfalls erreicht oder darunter bleibt, lässt sich derzeit nicht sagen.

    Was sich dagegen jetzt schon festhalten lässt: Die Entscheidung zwischen den Linien ist beim Raval keine Tempofrage. Zwischen Plus und Endurance geht es um Reichweite und Sprintvermögen, zwischen Endurance und VZ um Fahrwerk und Traktion. Die Höchstgeschwindigkeit spielt in beiden Fällen die kleinste Rolle — bei der einen Entscheidung gar keine, bei der anderen 15 km/h.

    Wer den Wagen vor der Bestellung einmal fahren möchte, klärt das über einen Vertragshändler, der den Raval führt. Sobald belastbare Messungen zu Reichweite bei hohem Tempo vorliegen, ergänzen wir sie hier. Für Fragen rund um Wartung und Service an Ihrem CUPRA sind wir in Wiesloch da.

    Quellen und Stand der Angaben

    Die Leistungs-, Drehmoment- und Tempowerte für Plus und Endurance stammen aus der technischen Datenübersicht von CUPRA, abgerufen am 8. September 2026. Dort sind für beide Linien 160 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgewiesen, dazu 264 und 290 Newtonmeter sowie 9,5 und 7,1 Sekunden auf 100 km/h.

    Die Werte für den VZ — 166 Kilowatt, 175 km/h und 6,8 Sekunden — sowie die Leistungsangaben aller Linien und die angekündigte Basisversion mit 85 Kilowatt nennt die deutsche Modellseite von CUPRA, ebenfalls am 8. September 2026 geprüft. Ein Drehmomentwert für den VZ ist dort nicht angegeben und fehlt deshalb auch in diesem Beitrag.

    Unabhängig bestätigt sind die Endurance-Werte im Autokatalog des ADAC, der für die Edition Dynamic dieselben 155 kW, 290 Newtonmeter, 160 km/h und 7,1 Sekunden ausweist. Damit liegen für diese Linie zwei voneinander unabhängige Quellen vor.

    Welche Einheiten im Messwesen gesetzlich gelten, regelt die Ausführungsverordnung zum Einheiten- und Zeitgesetz; die Einheit der Leistung ist darin das Watt. Deshalb steht im Fahrzeugschein unter Ziffer P.2 die Kilowatt-Zahl.

    Der physikalische Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Luftwiderstand ist allgemeines Grundwissen der Fahrzeugtechnik; der ADAC schreibt dazu, der Luftwiderstand steige quadratisch mit der Geschwindigkeit und beziffert den Mehrverbrauch von 100 auf 120 km/h mit durchschnittlich 26 Prozent. Dass CUPRA die 160 km/h aus diesem Grund gewählt hat, ist damit ausdrücklich nicht belegt.

    Häufige Fragen

    Wie schnell fährt der CUPRA Raval?

    Der Plus mit 135 PS und der Endurance mit 211 PS erreichen beide 160 km/h. Der VZ mit 226 PS läuft 175 km/h. Für die beiden mittleren Linien macht die höhere Leistung bei der Spitze also keinen Unterschied.

    Wie viel PS hat der CUPRA Raval?

    Es gibt drei bestellbare Leistungsstufen: 99 kW (135 PS) im Plus, 155 kW (211 PS) im Endurance und 166 kW (226 PS) im VZ. Eine Basisversion mit 85 kW (116 PS) führt CUPRA als angekündigt, nennt aber noch keinen Termin.

    Wie schnell beschleunigt der CUPRA Raval auf 100?

    Der Plus braucht 9,5 Sekunden, der Endurance 7,1 und der VZ 6,8. Zwischen Plus und Endurance liegen damit 2,4 Sekunden — der größte Sprung im Angebot.

    Welche Motoren gibt es beim CUPRA Raval?

    Alle Varianten haben einen Elektromotor an der Vorderachse. Unterschiedlich sind Leistung und Batterie: 37 kWh beim Plus, 52 kWh bei Endurance und VZ. Einen Allradantrieb gibt es nicht.

    Wie viel Drehmoment hat der CUPRA Raval?

    Der Plus liefert 264 Newtonmeter, der Endurance 290. Für den VZ nennt CUPRA keinen Drehmomentwert, deshalb steht hier keine Zahl.

    Warum haben Plus und Endurance dieselbe Höchstgeschwindigkeit?

    Beide sind auf 160 km/h ausgelegt. Einen Grund nennt CUPRA nicht. Bei Elektroautos ist die Spitze meist bewusst begrenzt, weil sehr hohes Tempo die Reichweite überproportional kostet — belegt ist das für den Raval aber nicht.

    Reichen 160 km/h für die Autobahn?

    Für den überwiegenden Teil des deutschen Autobahnnetzes ja, denn dort gilt vielerorts ein Tempolimit. Auf freien Abschnitten fahren Sie im Raval im rechten Bereich mit, nicht auf der linken Spur.

    Lohnt sich der Aufpreis zum stärkeren Motor?

    Für die Höchstgeschwindigkeit nicht — die bleibt zwischen Plus und Endurance gleich. Der Aufpreis kauft vor allem die größere Batterie und damit Reichweite, dazu die schnellere Beschleunigung.

    Hat der CUPRA Raval Allradantrieb?

    Nein. Alle Varianten treiben die Vorderachse an. Der VZ hat als einziger eine Sperre an der Vorderachse, die die Kraft zwischen den beiden Rädern verteilt.

    Wann kommt die Version mit 116 PS?

    CUPRA führt sie auf der Modellseite als angekündigt, nennt aber keinen Termin und keine weiteren technischen Daten. Bis dahin ist der Plus mit 135 PS der Einstieg.

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