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E-Mobilität & Förderung

BYD Dolphin Surf Comfort oder Boost: Wer weiter kommt

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BYD Dolphin Surf Comfort, Boost oder Active: Was jede Linie an Ausstattung mitbringt, warum der Boost langsamer ist und welche am weitesten kommt.

#BYD#BYD Dolphin Surf#BYD Dolphin Surf Ausstattung#Elektroauto Ausstattung#Chinesische Elektroautos
BYD Dolphin Surf Comfort: limettengrüner Elektro-Kleinwagen schräg von hinten am Straßenrand
BYD Dolphin Surf Comfort Bild: Alexander-93, CC BY-SA 4.0, über Wikimedia Commons
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    BYD Dolphin Surf 2026: Was der neue Fünfsitzer wirklich ändert
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. BYD Dolphin Surf Comfort, Boost und Active: was die drei Linien trennt
    2. Kurzantwort
    3. Welche Variante des BYD Dolphin Surf ist besser geeignet: Boost oder Comfort?
    4. Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Active?
    5. Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Boost?
    6. Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Comfort?
    7. Boost oder Comfort: was der große Akku im Alltag bringt
    8. Hat der BYD Dolphin Surf Boost eine Wärmepumpe?
    9. BYD Dolphin Surf Boost: warum der Name täuscht
    10. BYD Dolphin Surf Active, Boost und Comfort: was bei allen gleich ist
    11. Vier oder fünf Sitze: was bei Active, Boost und Comfort gilt
    12. Was Active, Boost und Comfort nach Rabatt kosten
    13. BYD Dolphin Surf Comfort: die Linie, die am schnellsten da ist
    14. Für wen Active, Boost oder Comfort passt
    15. Quellen
    16. Stand der Angaben

    BYD Dolphin Surf Comfort, Boost und Active: was die drei Linien trennt

    Wer den BYD Dolphin Surf bestellt, wählt zwischen drei Linien: Active, Boost und Comfort. Zwei Dinge daran sind überraschend, und beide stehen in den Unterlagen von BYD selbst.

    Das erste: Der Comfort ist die teuerste Linie, hat als einzige 156 PS — und kommt trotzdem weniger weit als der günstigere Boost. 310 Kilometer gegen 322. Das zweite: Der Boost heißt zwar Boost, teilt sich den Motor aber mit dem Active und ist eine Sekunde langsamer auf Tempo 100, weil er mehr wiegt.

    Dieser Beitrag nimmt die drei Linien auseinander: was jede an Technik und Ausstattung mitbringt, wo die Unterschiede im Alltag ankommen und für wen welche passt. Alle Angaben sind am 19. Oktober 2026 geprüft, an den Linien-Beschreibungen im BYD-Konfigurator, an der Spezifikationsliste der Broschüre, an der Preisliste für das vierte Quartal und am ADAC-Autokatalog. Was der Wagen kostet, steht im Beitrag zum Preis des Dolphin Surf mit E-Bonus und Förderung.


    Kurzantwort

    Welche Variante des BYD Dolphin Surf ist besser geeignet: Boost oder Comfort?

    Der Boost kommt weiter, der Comfort kann mehr. Beide haben denselben Akku mit 43,2 Kilowattstunden und laden am Schnelllader mit bis zu 85 Kilowatt. Der Unterschied liegt im Motor und in der Ausstattung — und der stärkere Motor kostet Reichweite. Die Reichweiten in der Übersicht sind Werte nach WLTP (dem genormten europäischen Prüfverfahren für Verbrauch und Reichweite).

    ActiveBoostComfort
    Akku30 kWh43,2 kWh43,2 kWh
    Leistung65 kW (88 PS)65 kW (88 PS)115 kW (156 PS)
    Reichweite (WLTP)220 km322 km310 km
    0–100 km/h11,1 s12,1 s9,1 s
    Höchstgeschwindigkeit150 km/h150 km/h150 km/h
    Schnellladenbis 65 kWbis 85 kWbis 85 kW
    Listenpreisab 23.490 €ab 27.490 €ab 31.490 €

    Die zwölf Kilometer Unterschied zwischen Boost und Comfort kommen vom stärkeren Motor und vom höheren Gewicht: Der Comfort wiegt 1.390 Kilogramm, der Boost 1.370.

    Für die Entscheidung heißt das: Wer viel pendelt und selten lädt, fährt mit dem Boost besser. Wer die Ausstattung will — großer Bildschirm, 360-Grad-Kamera, LED-Licht — nimmt den Comfort und verzichtet auf die zwölf Kilometer. Zwischen beiden liegen nach Liste 4.000 Euro, nach dem Rabatt von BYD nur noch 1.700.

    Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Active?

    Der Active ist die Einstiegslinie und trotzdem kein Sparmodell. BYD nennt im Konfigurator 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, einen 10,1-Zoll-Touchscreen mit integriertem Navigationssystem, Android Auto und Apple CarPlay sowie eine Laderaumabdeckung.

    Dazu kommt, was bei allen drei Linien an Bord ist: LED-Tagfahrlicht, LED-Heckleuchten, Rückfahrkamera, Parksensoren hinten, Klimaautomatik, Multifunktionslenkrad aus veganem Leder, geteilt umklappbare Rücksitze und der volle Satz Assistenzsysteme mit Abstandsregeltempomat, Notbremsautomatik, Spurhalter und Verkehrszeichenerkennung.

    Beim Antrieb trennt ihn der Akku vom Rest. 30 statt 43,2 Kilowattstunden bedeuten nach Norm 220 statt über 300 Kilometer Reichweite, und am Schnelllader sind 65 statt 85 Kilowatt möglich. Für Stadt und Umland reicht das; wer regelmäßig Autobahn fährt, merkt den Unterschied schnell.

    Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Boost?

    Der Boost baut auf dem Active auf. BYD formuliert es im Konfigurator wörtlich als „Alles aus der Active-Ausstattung, plus” und zählt dann auf: 43,2-kWh-Akku, 322 Kilometer Reichweite, 85 Kilowatt Ladeleistung, beheizbare Vordersitze, Lenkradheizung, Leseleuchten hinten, elektrisch verstellbare Vordersitze, elektrisch klappbare Außenspiegel und einen Regensensor für den Scheibenwischer.

    Das ist die Liste eines Komfortpakets, und sie trifft genau die Dinge, die im Winter und im Alltag auffallen. Eine Sitzheizung ersetzt bei einem Elektroauto ein Stück Heizleistung: Sie wärmt den Menschen statt den ganzen Innenraum und zieht dafür weniger Strom aus dem Akku.

    Was der Boost nicht bekommt, ist mehr Leistung. Er behält den 65-Kilowatt-Motor des Active. Weil er 76 Kilogramm schwerer ist, braucht er sogar eine Sekunde länger auf Tempo 100. Der Name führt hier in die Irre — der Zuwachs steckt im Akku, nicht im Antrieb.

    Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Comfort?

    Der Comfort setzt auf beide auf. Im Konfigurator steht „Alles aus der Active- und Boost-Ausstattung, plus” und danach: 115 Kilowatt an der Vorderachse, 9,1 Sekunden auf Tempo 100, 12,8-Zoll-Touchscreen mit 8,8-Zoll-Instrumentenanzeige, Google Built-in, 360-Grad-Kamera, kabelloses Laden fürs Smartphone, automatische Scheinwerfer und getönte Scheiben hinten.

    Zwei Punkte aus der Spezifikationsliste der Broschüre kommen dazu, und sie sind für den Alltag wichtiger, als sie klingen. Erstens die LED-Scheinwerfer: Active und Boost fahren mit Halogen, und genau die hat der ADAC im Test als mäßig in der Ausleuchtung kritisiert. Zweitens die veganen Ledersitze statt Stoff.

    Beim Bildschirm ist der Sprung groß. Aus 10,1 Zoll mit eigenem Navigationssystem werden 12,8 Zoll mit Google Maps und dem Play Store für weitere Apps. Wer sein Auto ohnehin über Google navigiert, bekommt hier die eingebaute Lösung statt des Umwegs über das Telefon.

    Für die Ausstattung heißt das in der Praxis: Der Active deckt die Grundlagen ab, der Boost legt Komfort nach, der Comfort bringt Licht, Kamera und Bildschirm. Was zum Modelljahr 2026 bei allen dreien neu ist, steht im Überblick zum BYD Dolphin Surf 2026.

    Boost oder Comfort: was der große Akku im Alltag bringt

    Rund 260 Kilometer. Der ADAC hat den Boost im November 2025 getestet und 19,2 Kilowattstunden auf 100 Kilometer gemessen. Bei 43,2 Kilowattstunden Akku ergibt das etwa 260 Kilometer statt der 322 nach Norm — ein Abschlag von knapp 20 Prozent, wie er bei Elektroautos üblich ist.

    Die Spanne ist groß. In der Stadt oder bei ruhiger Fahrt nennt der ADAC auch über 300 Kilometer. Auf der Autobahn und bei niedrigen Temperaturen sind es kaum mehr als 150. Die Verbrauchslabels von BYD zeigen dasselbe Bild aus anderer Richtung: 9,0 Kilowattstunden in der Innenstadt, 21,9 auf der Autobahn.

    Beim Active fällt der Abschlag stärker ins Gewicht, weil der Akku kleiner ist. Aus 220 Kilometern nach Norm werden im gemischten Alltag rund 175, im Winter auf der Autobahn deutlich weniger. Auf einer Strecke von 300 Kilometern bedeutet das einen Ladestopp mehr als beim Boost — und der dauert länger, weil der Active am Schnelllader nur 65 statt 85 Kilowatt aufnimmt. Wer zweimal im Jahr zu den Großeltern fährt, kann damit leben. Wer einmal im Monat 250 Kilometer am Stück zurücklegt, merkt den Unterschied bei jeder Fahrt.

    Für die Reichweite des Comfort gilt dieselbe Rechnung mit etwas schlechterem Ausgangswert. Beide Linien teilen sich den Akku, der Comfort verbraucht nach Norm 16,0 statt 15,6 Kilowattstunden. Im Alltag verschwindet dieser Unterschied hinter Fahrweise und Temperatur. Alle Werte je Streckenart — Innenstadt, Stadtrand, Landstraße und Autobahn — stehen im Beitrag zu Reichweite und Verbrauch des Dolphin Surf. Was Kälte mit der Reichweite macht, rechnet der Beitrag Chinesische Elektroautos im Winter durch.

    Hat der BYD Dolphin Surf Boost eine Wärmepumpe?

    Nein, und keine der drei Linien hat eine. Weder der Konfigurator noch die Broschüre noch die Mitteilung zum Modelljahr 2026 führen eine Wärmepumpe auf, auch nicht gegen Aufpreis. Die Fachdatenbank EV Database listet sie für die deutschen Versionen als nicht erhältlich.

    Eine Wärmepumpe holt einen Teil der Heizwärme aus der Umgebungsluft und braucht dafür weniger Strom als ein elektrisches Heizelement. Ohne sie geht im Winter mehr vom Akku in die Heizung, besonders auf kurzen Strecken. Genau deshalb ist die Sitzheizung ab dem Boost mehr als eine Bequemlichkeit: Sie wärmt gezielt und spart Reichweite.

    Eine Klimaautomatik haben dagegen alle drei Linien, seit dem Modelljahr 2026 serienmäßig. Vorwärmen lässt sich der Innenraum über die BYD-App, solange das Auto an der Ladestation hängt.

    BYD Dolphin Surf Boost: warum der Name täuscht

    Boost klingt nach mehr Leistung, meint hier aber mehr Akku. Active und Boost haben denselben Motor mit 65 Kilowatt und 175 Newtonmetern. Der Boost trägt durch die größere Batterie 76 Kilogramm mehr mit sich herum und braucht deshalb 12,1 statt 11,1 Sekunden auf Tempo 100.

    Erst der Comfort wechselt den Motor: 115 Kilowatt, 220 Newtonmeter, 9,1 Sekunden. Das sind drei Sekunden weniger als beim Boost und ein spürbarer Unterschied beim Auffahren auf die Autobahn oder beim Überholen auf der Landstraße.

    Oben heraus endet es trotzdem für alle gleich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 Kilometern pro Stunde, egal welche Linie. Der stärkere Motor zahlt sich also im Antritt aus, nicht im Tempo — und er kostet die zwölf Kilometer Reichweite.

    BYD Dolphin Surf Active, Boost und Comfort: was bei allen gleich ist

    Vieles, worüber Interessenten nachdenken, hängt gar nicht an der Linie. Die Karosserie ist dieselbe: 3.990 Millimeter lang, 1.720 breit, 1.590 hoch, Radstand 2.500 Millimeter. Der Kofferraum fasst in allen drei Fällen 308 Liter, mit umgeklappter Rückbank bis zu 1.037. Die Zuladung liegt überall bei 344 Kilogramm, obwohl die Leergewichte zwischen 1.294 und 1.390 Kilogramm auseinandergehen.

    Auch beim Laden an der Wallbox trennt sie nichts. Alle drei nehmen Wechselstrom mit bis zu 11 Kilowatt auf. Von null auf hundert Prozent dauert es beim Active 3 Stunden 21 Minuten, bei Boost und Comfort 4 Stunden 37 Minuten — der Unterschied kommt allein vom größeren Akku, nicht von der Technik. Alle drei können außerdem Strom abgeben, BYD nennt das Vehicle-to-Load (kurz V2L): Elektrische Geräte lassen sich direkt aus dem Autoakku versorgen. Strom zurück ins Hausnetz einspeisen ist eine andere Technik, den Unterschied erklärt der Beitrag zum bidirektionalen Laden. Was eine eigene Wallbox kostet, steht im Beitrag zum Laden zu Hause.

    Bei der Sicherheit gibt es ebenfalls keine Abstufung. Euro NCAP vergab 2025 fünf Sterne, und die Assistenzsysteme sind in allen Linien an Bord: Notbremsautomatik, Abstandsregeltempomat, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitserkennung, Reifendruckkontrolle, ISOFIX auf Beifahrersitz und Rückbank. Die Garantie ist ebenfalls identisch — sechs Jahre oder 150.000 Kilometer auf das Fahrzeug, acht Jahre oder 250.000 Kilometer auf die Antriebsbatterie. Was dabei im Einzelnen gilt, erklärt der Beitrag zur BYD Garantie.

    Und noch etwas eint sie: die Farben. Lime Green, Obsidian Black, Skiing White und Ice Blue stehen laut Spezifikationsliste für jede Linie zur Wahl, innen Schwarz-Grau oder Blau. Wer also wegen einer bestimmten Farbe zur teureren Linie greifen will, muss das nicht.

    Vier oder fünf Sitze: was bei Active, Boost und Comfort gilt

    Hier wird es unübersichtlich, und das liegt nicht am Leser. In der Spezifikationsliste der Broschüre steht bei allen drei Linien „4-Sitzer”. Der ADAC-Autokatalog dagegen führt seit Oktober 2026 ausgerechnet den Active als Fünfsitzer zum selben Grundpreis, Boost und Comfort dort weiter als Viersitzer. Und auf der deutschen BYD-Seite liegt ein Verbrauchslabel für einen „Dolphin Surf Boost 5 Sitze”.

    Drei Quellen, drei Bilder. Gemeinsam ist ihnen nur, dass BYD Europa den Fünfsitzer am 28. September 2026 angekündigt hat und Viersitzer und Fünfsitzer je nach Markt nebeneinander anbieten will. Welche Linie in Deutschland wann mit drei Plätzen auf der Rückbank kommt, hat BYD nicht gesagt.

    Für die Entscheidung heißt das etwas sehr Praktisches: Wer fünf Sitze braucht, wählt nicht nach Linie, sondern lässt sich die Sitzzahl im Angebot schriftlich bestätigen. Die Linie allein entscheidet die Frage derzeit nicht. Mehr zum Stand der Ankündigung steht im Überblick zum Modelljahr 2026.

    Was Active, Boost und Comfort nach Rabatt kosten

    Die Preisabstände sehen nach Liste anders aus als nach dem Rabatt, den BYD bis Ende 2026 gewährt. Der Grund: Der E-Bonus fällt je Linie unterschiedlich hoch aus, und zwar zugunsten der teuren.

    ListenpreisE-Bonusnach RabattAbstand zum Active
    Activeab 23.490 €3.300 €ab 20.190 €—
    Boostab 27.490 €4.500 €ab 22.990 €2.800 €
    Comfortab 31.490 €6.800 €ab 24.690 €4.500 €

    Nach Liste trennen Active und Comfort 8.000 Euro, nach dem Rabatt nur noch 4.500. Der Aufpreis für die Spitzenlinie schrumpft damit um 44 Prozent. Vom Boost zum Comfort sind es nach Rabatt sogar nur 1.700 Euro — für 68 PS mehr, LED-Licht, die 360-Grad-Kamera und den großen Bildschirm.

    Wie sich daraus je nach Haushalt der Endpreis ergibt und was die staatliche Förderung dazu beiträgt, rechnet der Preis-Beitrag für alle drei Linien vor. Wer leasen will, findet die Bedingungen im Beitrag zum Leasing des Dolphin Surf.

    BYD Dolphin Surf Comfort: die Linie, die am schnellsten da ist

    Die Wahl entscheidet auch darüber, wie lange man wartet. In unserer Auswertung aller Händlerangebote bei AutoScout24 vom 16. Oktober 2026 waren von 49 sofort verfügbaren Neuwagen 37 ein Comfort, acht ein Boost und nur vier ein Active. Beim Active nannten 16 von 20 neuen Angeboten eine Lieferfrist von mehreren Monaten.

    Das dreht die Rechnung für Ungeduldige um: Die teuerste Linie ist die am schnellsten verfügbare. Wer den Active will, bestellt und wartet. Welche Fristen die Händler im Einzelnen nennen, steht im Beitrag zur Lieferzeit des Dolphin Surf.

    Gemeinsam ist allen Linien, was sie nicht können. Eine Anhängelast nennt BYD für keine davon, und in der Bedienungsanleitung rät der Hersteller vom Anhängerbetrieb ab. Was für Fahrräder trotzdem möglich ist, erklärt der Beitrag zur Anhängerkupplung am Dolphin Surf.

    Für wen Active, Boost oder Comfort passt

    Drei Fälle decken die meisten Entscheidungen ab, und sie hängen weniger am Geld als an der Strecke.

    Der Active reicht, wenn die täglichen Wege kurz sind und zu Hause oder bei der Arbeit geladen wird. 220 Kilometer nach Norm bedeuten im Alltag eher 170 bis 180, im Winter weniger. Als Zweitwagen in der Stadt ist das genug, als einziges Auto einer Familie selten.

    Der Boost ist die Vernunftlinie. Er bringt den großen Akku, die höhere Ladeleistung und die Komfortausstattung, die im Winter zählt. Mit 322 Kilometern nach Norm und rund 260 in der Messung des ADAC deckt er auch längere Strecken ab, solange man einen Ladestopp einplant.

    Der Comfort lohnt für alle, denen Licht, Kamera und Bildschirm wichtig sind — und für alle, die regelmäßig zügig fahren. Die drei Sekunden weniger auf Tempo 100 merkt man jeden Tag, die zwölf Kilometer weniger Reichweite kaum. Nach Rabatt kostet er nur 1.700 Euro mehr als der Boost.

    Wer einen Fünfsitzer mit Anhängelast sucht, landet eher beim Škoda Epiq. Wie der Dolphin Surf insgesamt gegen andere kleine Stromer steht, zeigt der Vergleich günstiger Elektroautos unter 30.000 Euro. Wer lieber ein fertig ausgestattetes Auto aus dem Bestand kauft, findet gebrauchte Elektroautos im Gebrauchtwagen-Bestand des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch, und worauf es bei einem gebrauchten BYD ankommt, steht im Beitrag BYD gebraucht kaufen.

    Quellen

    Die Linien-Beschreibungen mit dem Aufbau „Alles aus der Active-Ausstattung, plus” stammen aus den Daten des BYD-Konfigurators, abgerufen am 15. Oktober 2026 und am 19. Oktober 2026 erneut geprüft. Die vollständige Ausstattungsliste je Linie steht in der Broschüre zum Dolphin Surf; dort unterscheidet BYD serienmäßige und aufpreispflichtige Merkmale farblich, weshalb wir einzelne Angaben zusätzlich am Konfigurator und am ADAC-Autokatalog geprüft haben.

    Listenpreise und die Beträge des E-Bonus stehen in der Preisliste von BYD für das vierte Quartal 2026 mit Stand Oktober 2026. Die Neuerungen zum Modelljahr 2026 nennt die Mitteilung von BYD Europa vom 28. September 2026. Gewichte, Bauzeiträume und die Ausstattungsmerkmale je Version bestätigt der ADAC-Autokatalog.

    Der gemessene Verbrauch von 19,2 Kilowattstunden und die Kritik an den Halogen-Scheinwerfern stammen aus dem ADAC-Autotest vom 26. November 2025. Die Angabe zur Wärmepumpe haben wir zusätzlich an der EV Database geprüft. Die Verfügbarkeit je Linie ist eine eigene Auswertung aller Angebote für den Dolphin Surf bei AutoScout24 vom 16. Oktober 2026. Das Titelbild stammt von Alexander-93 und steht unter der Lizenz CC BY-SA 4.0; wir haben es auf 16:9 zugeschnitten.

    Stand der Angaben

    Stand der Werte: 19.10.2026. Preise und Rabatte sind Angaben von BYD zu diesem Datum, der E-Bonus gilt laut BYD bis zum 31. Dezember 2026 und nur bei teilnehmenden Händlern. Ausstattungsmerkmale können sich im Laufe eines Modelljahrs ändern; verbindlich ist die Beschreibung im Kaufvertrag.

    Stromverbrauch kombiniert 15,5–16,0 kWh/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert 0 g/km, CO₂-Klasse A. Reichweite nach WLTP 220–322 km, je nach Linie.

    Häufige Fragen

    Welche Variante des BYD Dolphin Surf ist besser geeignet: Boost oder Comfort?

    Der Boost kommt weiter, der Comfort ist besser ausgestattet und deutlich kräftiger. Beide haben denselben Akku mit 43,2 Kilowattstunden. Der Boost schafft nach WLTP 322 Kilometer, der Comfort 310. Dafür hat nur der Comfort 156 PS, LED-Scheinwerfer, die 360-Grad-Kamera und den großen Bildschirm mit Google-Diensten.

    Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Boost?

    Der Boost bringt alles mit, was der Active hat, und ergänzt laut BYD beheizbare Vordersitze, eine Lenkradheizung, Leseleuchten hinten, elektrisch verstellbare Vordersitze, elektrisch klappbare Außenspiegel und einen Regensensor für den Scheibenwischer. Dazu kommen der größere Akku mit 43,2 Kilowattstunden und 85 statt 65 Kilowatt Ladeleistung.

    Welche Ausstattung hat der BYD Dolphin Surf Comfort?

    Der Comfort hat alles aus Active und Boost und zusätzlich einen 12,8-Zoll-Touchscreen mit 8,8-Zoll-Instrumentenanzeige, Google Built-in, eine 360-Grad-Kamera, kabelloses Laden fürs Smartphone, automatische Scheinwerfer sowie getönte Scheiben hinten. Laut Spezifikationsliste sind außerdem LED-Scheinwerfer und vegane Ledersitze an Bord.

    Wie hoch ist die reale Reichweite des BYD Dolphin Surf Boost?

    Der ADAC maß beim Boost einen Verbrauch von 19,2 Kilowattstunden auf 100 Kilometer. Daraus ergeben sich rund 260 Kilometer statt der 322 nach WLTP. In der Stadt oder bei ruhiger Fahrt sind es auch über 300. Auf der Autobahn und bei Kälte nennt der ADAC kaum mehr als 150 Kilometer.

    Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit des BYD Dolphin Surf Boost?

    150 Kilometer pro Stunde. Das gilt für alle drei Linien, auch für den Comfort mit 156 PS. Die Mehrleistung zeigt sich deshalb nicht oben heraus, sondern beim Beschleunigen: 9,1 Sekunden auf Tempo 100 statt 11,1 beim Active und 12,1 beim Boost.

    Hat der BYD Dolphin Surf Boost eine Wärmepumpe?

    Nein, und der Comfort auch nicht. BYD führt in Konfigurator, Broschüre und Mitteilung zum Modelljahr 2026 für keine Linie eine Wärmepumpe auf, auch nicht gegen Aufpreis. Die Fachdatenbank EV Database listet sie für die deutschen Versionen als nicht erhältlich. Im Winter geht dadurch mehr Strom in die Heizung.

    Hat der BYD Dolphin Surf eine Klimaanlage?

    Ja, und seit dem Modelljahr 2026 ist es in allen drei Linien eine Klimaautomatik. Sie regelt die eingestellte Temperatur selbst. Eine Wärmepumpe ersetzt sie nicht, die Heizleistung kommt weiter aus einem elektrischen Heizelement.

    Was kostet ein BYD Dolphin Surf Comfort?

    Laut Preisliste von BYD für das vierte Quartal 2026 beginnt der Comfort bei 31.490 Euro. Mit dem E-Bonus von 6.800 Euro sind es ab 24.690 Euro, mit der höchsten staatlichen Förderung ab 18.690 Euro. Der Comfort bekommt damit den größten Rabatt der drei Linien.

    Welche Linie hat den größeren Akku?

    Boost und Comfort teilen sich denselben Akku mit 43,2 Kilowattstunden, der Active hat 30. Entsprechend lädt der Active am Schnelllader mit höchstens 65 Kilowatt, Boost und Comfort mit 85. Von 10 auf 80 Prozent nennt BYD 29 Minuten für den Active und 31 für die beiden anderen.

    Fährt der Dolphin Surf mit Vorder- oder Hinterradantrieb?

    Alle drei Linien haben Vorderradantrieb. BYD nennt für den Comfort ausdrücklich 115 Kilowatt an der Vorderachse. Einen Allradantrieb oder eine Version mit Hinterradantrieb gibt es für den Dolphin Surf nicht.

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