- Škoda Connect einrichten: von der Škoda ID bis zum verbundenen Auto
- Škoda Connect Kosten: was die Dienste kosten und wann sich Verlängern lohnt
- Škoda Care Connect und Infotainment Online: welches Paket brauche ich?
- Skoda Connect Probleme lösen: Warum die MyŠkoda App keine Verbindung zum Fahrzeug hat
Inhalt dieses Artikels
- Škoda Infotainment Update: so kommt neue Software ins Auto
- Kurzantwort
- Wie mache ich ein Škoda Infotainment Update?
- Welche Škoda Infotainment-Systeme bekommen Updates?
- Skoda Amundsen Software Update: welches System habe ich?
- Was brauche ich für ein Update über das Škoda Update Portal?
- Wie oft kommt ein Škoda Infotainment Update für die Karten?
- Warum bekommt mein Auto kein OTA Software Update von Skoda?
- Wie läuft ein Škoda Enyaq Software Update 2026 ab?
- Bekommt mein älterer Elroq oder Enyaq das Skoda Infotainment Update?
- Wie funktioniert der digitale Schlüssel bei Škoda?
- Was bringt ein Škoda Software Update im Alltag?
- Kostet ein Škoda Software Update etwas?
- Warum sich ein Škoda Infotainment Update überhaupt lohnt
- Was hat die MyŠkoda App mit Updates zu tun?
- Was tun, wenn das Update nicht durchläuft?
Škoda Infotainment Update: so kommt neue Software ins Auto
Kurzantwort
Die Karte kennt den neuen Kreisverkehr nicht, die Sprachbedienung versteht nichts mehr, oder eine Funktion soll dazukommen: Die Frage nach einem Update taucht meist dann auf, wenn im Alltag etwas hakt.
Die Antwort fällt je nach Fahrzeug völlig unterschiedlich aus. Denn es gibt nicht den einen Update-Weg, sondern drei — und welcher für ein bestimmtes Auto gilt, entscheidet das verbaute Infotainment. Wer den falschen Weg sucht, sucht lange.
Wie mache ich ein Škoda Infotainment Update?
Der einfachste Weg ist der, bei dem man nichts tut. Neuere Fahrzeuge holen sich Aktualisierungen selbst über ihre eingebaute Mobilfunkverbindung. Das Auto lädt im Hintergrund, meldet sich, wenn etwas bereitsteht, und installiert nach Bestätigung.
Der zweite Weg führt über das Škoda Update-Portal. Dort lädt man die Dateien am Rechner herunter und überträgt sie per USB-Stick oder SD-Karte ins Auto. Das klingt umständlicher, als es ist — für viele Fahrzeuge ist es der einzige Weg zu frischen Karten.
Der dritte Weg ist die Werkstatt. Sie kommt ins Spiel, wenn nicht das Infotainment allein betroffen ist, sondern Steuergeräte im Fahrzeug. Solche Aktualisierungen laufen über die Diagnosesysteme des Herstellers und lassen sich weder per Stick noch über Mobilfunk erledigen.
Welcher Weg der richtige ist, ergibt sich nicht aus dem Baujahr allein, sondern aus dem System im Armaturenbrett.
Welche Škoda Infotainment-Systeme bekommen Updates?
Hier wird es konkret, und die Antwort ist für ältere Autos unangenehm eindeutig.
Das Update-Portal unterstützt nach Angaben von Škoda zwei Generationen. MIB II umfasst die Systeme Amundsen und Columbus. MIB III deckt SCALA und KAMIQ ab sowie alle Modelle ab Modelljahr 2021 — mit einer Ausnahme, dem Fabia.
Für alles, was älter ist, gilt ein klarer Satz aus dem Portal: Diese Systeme wurden „nicht für Aktualisierungen konzipiert”. Es liegt also nicht daran, dass man den Download nicht findet — es gibt schlicht keinen.
Wer nicht weiß, welches System verbaut ist, findet den Namen im Infotainment selbst unter den Systeminformationen. Alternativ hilft der Blick in die Fahrzeugpapiere oder die Ausstattungsliste. Die Unterscheidung lohnt sich, weil das Portal die Dateien je System getrennt bereitstellt.
Skoda Amundsen Software Update: welches System habe ich?
Beide sind Navigationssysteme, Columbus ist die höherwertige Stufe. Der Unterschied zeigt sich im Bildschirm, im Funktionsumfang und in der Ausstattung — Columbus war in der Regel den größeren Modellen und teureren Linien vorbehalten.
Für Updates ist die Unterscheidung aus einem praktischen Grund wichtig: Die Datenpakete sind nicht austauschbar. Wer versucht, ein Columbus-Paket auf ein Amundsen-System zu spielen, wird scheitern. Das Portal erkennt anhand der Fahrgestellnummer, was passt, und zeigt nur die richtigen Dateien an.
Neben diesen beiden gibt es einfachere Systeme wie Swing und Bolero. Sie sind Radios mit Zusatzfunktionen, aber ohne eingebaute Navigation — entsprechend gibt es dort auch keine Kartenupdates.
Was brauche ich für ein Update über das Škoda Update Portal?
Zwei Dinge: die Fahrgestellnummer und einen Datenträger.
Die Fahrgestellnummer ist der Schlüssel zum Portal, weil sie das Fahrzeug eindeutig identifiziert. Škoda nennt zwei Stellen, an denen sie zu finden ist: „Im Fahrzeugbrief Ihres Fahrzeugs” und „In der rechten unteren Ecke der Windschutzscheibe”. Wer davorsteht, sieht sie also durch die Scheibe.
Der Datenträger sollte großzügig dimensioniert sein. Kartendaten für ganz Europa umfassen mehrere Gigabyte, und ein zu kleiner Stick bricht den Vorgang mittendrin ab. Ein Stick mit reichlich Reserve erspart den zweiten Anlauf.
Der Ablauf selbst ist unspektakulär: Fahrgestellnummer eingeben, das passende Paket wählen, herunterladen, auf den Datenträger entpacken, im Auto einstecken und die Installation starten. Škoda legt zu jedem System eine eigene Anleitung bei — die lohnt sich, weil sich die Schritte je Generation unterscheiden.
Ein Hinweis aus der Praxis: Der Vorgang dauert länger, als viele erwarten, und das Auto sollte dabei nicht ausgeschaltet werden. Wer den Motor mitten im Update abstellt, riskiert eine unvollständige Installation.
Wie oft kommt ein Škoda Infotainment Update für die Karten?
Auch dazu ist das Portal eindeutig: „Ein Update der Karten findet i.d.R. zweimal im Jahr statt.”
Eine wichtige Ausnahme gilt für die neuere Generation. Fahrzeuge mit MIB III und aktiver Online-Lizenz bekommen ihre Kartenaktualisierung laut Portal vierteljährlich kostenfrei durch das System selbst online — dort ist also gar kein Datenträger und kein Portalbesuch nötig. Wer ein Modell ab Modelljahr 2021 fährt, muss die Karten in aller Regel überhaupt nicht selbst anfassen.
Für andere Software gilt kein fester Takt. Das Portal formuliert es so: „Andere Software-Updates (z. B. Bluetooth, MirrorLink™ oder Radiologos) werden bei Bedarf unregelmäßig aktualisiert.” Wer also auf ein bestimmtes Update wartet, wartet ohne Termin.
Daraus folgt eine schlichte Empfehlung: Bei den älteren Systemen reicht es, zweimal im Jahr ins Portal zu schauen. Häufiger nachzusehen bringt nichts, seltener bedeutet, mit veralteten Straßen zu fahren.
Wie stark das im Alltag auffällt, hängt von der Gegend ab. In einer Region mit vielen Baustellen und neuen Wohngebieten altert eine Karte spürbar schneller als auf dem Land.
Warum bekommt mein Auto kein OTA Software Update von Skoda?
Drei Ursachen kommen infrage, und sie lassen sich der Reihe nach abklopfen.
Die häufigste: Das Fahrzeug ist technisch nicht dafür ausgelegt. Updates über Mobilfunk setzen voraus, dass die nötige Technik verbaut ist. Ältere Modelle holen ihre Aktualisierungen über das Portal, und daran ändert auch kein Abo etwas.
Die zweite: Es fehlt die Verbindung. Ein Auto, das dauerhaft in einer Tiefgarage steht, bekommt kein Update geladen. Für größere Downloads muss es eine Weile mit Empfang stehen — nicht während einer Fahrt von zehn Minuten.
Die dritte betrifft die Online-Dienste. Für Kartenaktualisierungen, die im Fahrzeug über die Datenverbindung laufen, muss das entsprechende Paket aktiv sein. Ist es abgelaufen, bleiben die Karten stehen, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint. Welche Pakete es gibt und was sie leisten, steht im Überblick dazu, welche Škoda-Connect-Dienste es gibt und was sie können.
Wie läuft ein Škoda Enyaq Software Update 2026 ab?
Bei den aktuellen Elektromodellen ist der Ablauf ein anderer als bei älteren Fahrzeugen — hier passiert das meiste ohne Zutun.
Das Auto lädt die Daten selbstständig über seine Verbindung, meist während es steht. Ist alles geladen, erscheint ein Hinweis im Display mit der Bitte um Bestätigung. Die eigentliche Installation läuft dann bei abgestelltem Fahrzeug, und in dieser Zeit ist das Auto nicht nutzbar.
Daraus ergibt sich der wichtigste praktische Hinweis: Die Installation nicht kurz vor der Abfahrt starten. Je nach Umfang dauert sie deutlich länger als ein Handy-Update, und abbrechen lässt sie sich nicht beliebig. Der Abend vor einem freien Tag ist der bessere Zeitpunkt als der Morgen vor der Arbeit.
Beim Elektroauto kommt ein zweiter Punkt dazu: Der Ladestand sollte ausreichend sein. Manche Fahrzeuge verweigern die Installation unterhalb einer bestimmten Grenze, weil ein Abbruch mitten im Vorgang problematisch wäre. Wer das Auto ohnehin über Nacht lädt, hat das Thema automatisch erledigt.
Ob und wann ein Update ansteht, lässt sich nicht herbeiführen. Hersteller rollen Aktualisierungen in Wellen aus — dass ein anderes Fahrzeug derselben Baureihe schon versorgt ist, heißt nicht, dass das eigene defekt wäre.
Bekommt mein älterer Elroq oder Enyaq das Skoda Infotainment Update?
Diese Frage stellt sich seit dem Modelljahr 2027 besonders oft, weil die neueren Fahrzeuge sichtbar anders bedient werden.
Die ehrliche Antwort hat zwei Teile. Was rein softwareseitig läuft, kann grundsätzlich per Update nachkommen — Bedienlogik, Darstellungen, einzelne Funktionen. Was zusätzliche Hardware braucht, lässt sich nicht nachrüsten. Ein Fahrzeug ohne die passende Technik im Bordnetz bekommt eine Funktion auch dann nicht, wenn die Software sie theoretisch kennt.
Was für ein konkretes Fahrzeug gilt, beantwortet keine allgemeine Aussage, sondern nur die Fahrgestellnummer im Portal. Dort steht, was für genau dieses Auto bereitliegt.
Für Interessenten am aktuellen Modelljahr lohnt der Blick auf die neuen Funktionen des Elroq im Modelljahr 2027 — dort ist aufgeschlüsselt, was tatsächlich neu ist.
Wie funktioniert der digitale Schlüssel bei Škoda?
Der digitale Schlüssel ersetzt den Autoschlüssel durch das Smartphone. Das Auto erkennt das hinterlegte Gerät, wenn man sich nähert, entriegelt und lässt sich anschließend starten — der klassische Schlüssel bleibt in der Tasche.
Der eigentliche Nutzen liegt woanders, nämlich im Teilen. Der Schlüssel lässt sich an andere Personen freigeben, ohne dass ein Schlüssel übergeben werden muss. Für Familien mit einem gemeinsam genutzten Auto ist das der Punkt, an dem die Funktion überzeugt.
Zwei Voraussetzungen gehören dazu. Das Fahrzeug muss die Funktion unterstützen — sie ist nicht in jedem Modell und nicht in jeder Ausstattung enthalten. Und das Smartphone muss die passende Technik mitbringen; nicht jedes Gerät ist geeignet.
Technisch stecken dahinter zwei unterschiedliche Verfahren, und der Unterschied ist im Alltag deutlich spürbar. Bei der NFC-Variante muss das Handy ans Fahrzeug gehalten werden — meist an eine markierte Stelle am Türgriff oder an der B-Säule. Das funktioniert zuverlässig, ist aber kein echtes Freihändig-Erlebnis.
Die zweite Variante nutzt Ultrabreitband, kurz UWB. Sie misst die Laufzeit des Funksignals so genau, dass das Auto den Abstand zum Handy auf wenige Zentimeter bestimmen kann. Das Telefon darf in der Tasche bleiben, und das Fahrzeug erkennt sogar, ob es sich außen oder im Innenraum befindet.
Dieser Unterschied hat einen Sicherheitsaspekt, der über Bequemlichkeit hinausgeht. Herkömmliche schlüssellose Systeme sind anfällig für sogenannte Relaisangriffe: Täter verlängern das Funksignal des Schlüssels aus dem Hausflur bis zum Auto und öffnen es damit. Weil UWB die Entfernung tatsächlich misst statt nur das Signal zu prüfen, läuft dieser Angriff ins Leere. Der ADAC hat in seinen Untersuchungen zu Komfortschlüsseln genau darauf hingewiesen.
Für die Praxis heißt das: Wer die Wahl hat, sollte auf die verbaute Technik achten. Und wer ein Fahrzeug mit herkömmlichem Komfortschlüssel fährt, findet beim ADAC die passenden Schutzmaßnahmen — vom Schlüsseletui bis zur Abschaltfunktion.
Ein praktischer Hinweis: Der physische Schlüssel gehört trotzdem ins Handschuhfach oder in die Tasche. Ein leerer Handyakku ist der Klassiker unter den Ärgernissen, und ein Ersatzschlüssel löst das Problem in Sekunden.
Wie das im aktuellen Enyaq mit weiteren Neuerungen zusammenspielt, beschreibt der Beitrag zu den neuen Funktionen des Enyaq im Modelljahr 2027.
Was bringt ein Škoda Software Update im Alltag?
Meistens weniger spektakulär, als die Ankündigung vermuten lässt — aber an den richtigen Stellen spürbar.
Bei Karten merkt man es sofort, wenn eine neue Umgehungsstraße endlich existiert oder ein Kreisverkehr nicht mehr als Kreuzung angesagt wird. Bei Bedienung und Darstellung sind es oft Kleinigkeiten: ein Menü, das schneller reagiert, eine Anzeige, die verständlicher ist.
Bei Assistenzsystemen kann ein Update die Feinabstimmung ändern. Ein Spurhalteassistent, der bisher zu früh eingriff, arbeitet danach zurückhaltender. Solche Anpassungen fallen erst nach ein paar Fahrten auf.
Und gelegentlich behebt ein Update schlicht einen Fehler — eine Verbindung, die abbrach, eine Anzeige, die falsche Werte zeigte. Ob ein aktuelles Problem daher rührt oder eine andere Ursache hat, lässt sich oft schon vorab eingrenzen: was bei Verbindungsproblemen zwischen App und Fahrzeug hilft, steht im Beitrag dazu.
Kostet ein Škoda Software Update etwas?
Die Downloads stellt Škoda im Update-Portal bereit; ein Preis wird dort nicht genannt. Wer selbst herunterlädt und einspielt, hat also den Aufwand, aber keine ausgewiesenen Kosten für die Datei.
Anders sieht es aus, wenn die Werkstatt tätig wird. Arbeiten am Fahrzeug werden nach Aufwand berechnet, soweit sie nicht unter Garantie, Kulanz oder eine Rückrufaktion fallen. Bei einem bekannten Fehler übernimmt der Hersteller häufig — fragen lohnt sich immer, bevor man selbst zum Stick greift.
Ein dritter Punkt betrifft die Online-Funktionen im Fahrzeug. Damit Karten sich unterwegs selbst aktualisieren, muss das zugehörige Paket aktiv sein. Das ist kein Preis für das Update selbst, sondern für den Dienst, über den es läuft.
Warum sich ein Škoda Infotainment Update überhaupt lohnt
Wer die Karte im Kopf hat und ohnehin nie navigiert, fragt sich zu Recht, warum der Aufwand. Drei Gründe sprechen dafür, und nur einer davon ist die Navigation selbst.
Der erste ist tatsächlich die Karte. Straßen ändern sich schneller, als man denkt: neue Umgehungen, geänderte Einbahnstraßen, umgebaute Kreuzungen. Eine Karte, die drei Jahre alt ist, schickt einen zuverlässig in Sackgassen, die es früher nicht gab.
Der zweite betrifft die Assistenzsysteme, und er wird meist übersehen. Manche Systeme greifen auf Kartendaten zurück — etwa für Tempolimits, die vorausschauend angezeigt werden, oder für die Geschwindigkeitsanpassung vor Kurven und Ortseingängen. Veraltete Kartendaten führen dort zu falschen Anzeigen, die man im Zweifel für einen Fehler des Systems hält.
Der dritte ist die Verbindungstechnik. Smartphones und ihre Betriebssysteme entwickeln sich weiter, das Auto nicht automatisch mit. Probleme mit Bluetooth-Verbindungen oder der Smartphone-Anbindung, die nach einem Handywechsel auftreten, lassen sich häufig mit einem Update beheben — genau dafür stellt Škoda die Kategorie „sonstige Software” bereit.
Was ein Update dagegen nicht leistet: Es macht aus einem älteren Fahrzeug kein neues. Wer auf eine bestimmte Funktion hofft, sollte vorher nachsehen, ob sie überhaupt für das Fahrzeug angeboten wird, statt sie von einem Update zu erwarten.
Was hat die MyŠkoda App mit Updates zu tun?
Weniger, als viele annehmen — und das führt regelmäßig zu Missverständnissen.
Die App aktualisiert das Fahrzeug nicht. Sie ist die Fernbedienung für die Online-Dienste: Status abfragen, vorklimatisieren, Parkposition finden. Ein Update der App auf dem Handy hat mit der Software im Auto nichts zu tun.
Es gibt allerdings zwei Berührungspunkte. Erstens meldet die App bei geeigneten Fahrzeugen, wenn im Auto ein Update bereitsteht — sie ist dann der Bote, nicht der Absender. Zweitens hängen beide an derselben Verbindung: Ist das Fahrzeug offline, funktioniert weder die Fernabfrage noch ein Update über Mobilfunk.
Daraus folgt eine nützliche Unterscheidung bei der Fehlersuche. Zeigt die App keinen aktuellen Status, ist das ein Verbindungs- oder Dienstproblem. Fehlt dagegen eine Funktion im Auto selbst, hilft die App nicht weiter — dann geht es um die Fahrzeugsoftware.
Was tun, wenn das Update nicht durchläuft?
Abbrüche sind ärgerlich, haben aber meist eine von wenigen Ursachen.
Am häufigsten liegt es am Datenträger: zu klein, falsch formatiert oder die Dateien liegen im falschen Ordner. Das Entpacken direkt auf den Stick, ohne Unterordner, löst überraschend viele Fälle.
Die zweite Ursache ist die Spannungsversorgung. Läuft das Fahrzeug während eines längeren Updates nicht, kann die Batterie einbrechen — das System bricht ab, um sich zu schützen.
Eine dritte, seltenere Ursache ist die falsche Datei. Wer das Paket für ein anderes System erwischt hat, bekommt es nicht installiert — hier hilft der erneute Blick ins Portal mit der Fahrgestellnummer, das die passende Auswahl automatisch eingrenzt.
Bleibt es dabei, ist der Weg in die Werkstatt der richtige. Ein Infotainment, das nach einem abgebrochenen Update nicht mehr sauber startet, gehört an die Diagnose und nicht in einen weiteren Selbstversuch. Der Aufwand dort ist meist geringer als befürchtet, weil die Systeme sich in der Regel zurücksetzen und neu bespielen lassen.
Braucht CarPlay ein Skoda Infotainment Update?
Diese Frage kommt fast immer auf, wenn es um Infotainment-Updates geht — und die Antwort trennt zwei Welten, die oft verwechselt werden.
CarPlay und Android Auto sind keine Funktionen des Fahrzeugs, sondern eine Übertragung vom Handy. Das Auto stellt Bildschirm, Lautsprecher und Bedienung bereit, die Inhalte kommen vom Smartphone. Deshalb bringt ein Kartenupdate im Fahrzeug für die Navigation per Handy überhaupt nichts — dort aktualisiert die App auf dem Telefon.
Umgekehrt gilt: Läuft die Verbindung nicht sauber, kann durchaus ein Fahrzeugupdate helfen. Genau dafür führt Škoda die Kategorie mit Bluetooth und Smartphone-Anbindung. Nach größeren Handy-Systemupdates treten solche Probleme gehäuft auf, weil sich auf der Telefonseite etwas geändert hat.
Für die Fehlersuche hilft eine einfache Reihenfolge. Erst die Verbindung am Handy komplett löschen und neu aufbauen, statt sie zu reparieren. Bleibt es dabei, im Update-Portal nachsehen, ob für das Fahrzeug eine neuere Version der Verbindungssoftware bereitliegt. Und erst danach von einem Defekt ausgehen.
Ein häufiger Irrtum zum Schluss: Kabellos ist nicht immer besser. Wo die drahtlose Verbindung stockt, liefert das Kabel oft das stabilere Bild — gerade auf längeren Fahrten mit Navigation und Musik gleichzeitig.
Beratung in Wiesloch
Updates sind der Punkt, an dem sich zwei Dinge trennen: das, was man selbst erledigen kann, und das, was Werkstattausrüstung braucht. Karten aufspielen gehört zur ersten Gruppe, Steuergeräte zur zweiten.
Als autorisierter Service-Partner für ŠKODA, SEAT und CUPRA prüfen wir bei einem Termin, welcher Softwarestand im Fahrzeug liegt und ob etwas ansteht — auch dann, wenn das Auto keine Meldung anzeigt. Was sonst noch zum Werkstattbesuch gehört, steht auf der Seite zu Inspektion, Wartung und Service.
Quellen
Offiziell: Škoda Update-Portal: Navigationsdaten und Software nach Fahrgestellnummer · Škoda Deutschland: Connect-Dienste im Überblick · Škoda: Funktionen der Online-Dienste · Škoda: Infotainment, Apps und Serviceplanung
Zur Einordnung: ADAC: Welche Daten moderne Autos erfassen · ADAC: Schlüssellose Systeme und Schutz vor Relaisangriffen
Stand der Angaben: 6. August 2026. Verfügbarkeit und Umfang von Updates hängen von Modell, Baujahr und verbautem System ab; maßgeblich ist die Auskunft im Update-Portal für die jeweilige Fahrgestellnummer.
Häufige Fragen
Wie mache ich ein Škoda Infotainment Update?
Es gibt drei Wege. Neuere Fahrzeuge holen sich Updates selbst über die Mobilfunkverbindung. Für ältere Systeme lädt man die Daten im Škoda Update-Portal mit der Fahrgestellnummer herunter und spielt sie per USB-Stick oder SD-Karte ein. Der dritte Weg führt über die Werkstatt, die auch Steuergeräte aktualisieren kann.
Wie oft werden die Navigationskarten aktualisiert?
Laut Škoda Update-Portal findet ein Update der Karten in der Regel zweimal im Jahr statt. Andere Software wie Bluetooth, Radiologos oder Smartphone-Anbindung wird bei Bedarf unregelmäßig aktualisiert — dafür gibt es keinen festen Rhythmus.
Welche Škoda Infotainment-Systeme bekommen Updates?
Das Portal unterstützt MIB II mit den Systemen Amundsen und Columbus sowie MIB III, also SCALA, KAMIQ und alle Modelle ab Modelljahr 2021 mit Ausnahme des Fabia. Ältere Systeme sind laut Škoda nicht für Aktualisierungen konzipiert und gehen leer aus.
Was brauche ich für ein Update über das Škoda Update Portal?
Die Fahrgestellnummer und einen ausreichend großen Datenträger. Die Nummer steht im Fahrzeugbrief oder in der rechten unteren Ecke der Windschutzscheibe. Für Kartendaten sollte der USB-Stick oder die SD-Karte reichlich Platz haben, denn Navigationsdaten sind mehrere Gigabyte groß.
Bekommt mein älterer Elroq oder Enyaq die neue Software per Update?
Nicht automatisch in vollem Umfang. Funktionen, die zusätzliche Hardware brauchen, lassen sich per Software nicht nachrüsten. Was rein softwareseitig läuft, kann per Update kommen — ob das für ein bestimmtes Fahrzeug gilt, zeigt der Blick ins Update-Portal mit der Fahrgestellnummer.
Wie funktioniert der digitale Schlüssel bei Škoda?
Das Smartphone übernimmt die Rolle des Schlüssels: Das Auto erkennt es beim Näherkommen, entriegelt und lässt sich starten. Der Schlüssel kann außerdem an andere Personen freigegeben werden. Voraussetzung ist ein Fahrzeug, das die Funktion unterstützt, und ein passendes Smartphone.
Was ist der Unterschied zwischen Amundsen und Columbus?
Beide sind Navigationssysteme von Škoda, Columbus ist die höherwertige Variante mit größerem Bildschirm und mehr Funktionen. Für Updates ist die Unterscheidung wichtig, weil das Update-Portal die passende Datei je System bereitstellt — die Pakete sind nicht austauschbar.
Warum bekommt mein Auto keine Updates über Mobilfunk?
Updates über die Mobilfunkverbindung setzen voraus, dass das Fahrzeug technisch dafür ausgelegt ist. Das trifft auf neuere Modelle zu, ältere holen ihre Updates über das Portal. Fehlt die Verbindung dauerhaft, kann auch ein technisch geeignetes Fahrzeug keine Updates laden.
Kostet ein Škoda Software Update etwas?
Die Downloads im Update-Portal stellt Škoda bereit, dafür wird kein Preis genannt. Arbeiten in der Werkstatt werden dagegen nach Aufwand berechnet, soweit sie nicht unter Garantie oder Kulanz fallen. Für die Kartenaktualisierung über die Datenverbindung im Fahrzeug ist zusätzlich ein aktives Infotainment-Paket nötig.