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Inhalt dieses Artikels
- BundID einrichten für die E-Auto-Förderung 2026: die Bund ID mit Online-Ausweis oder ELSTER anlegen
- Kurzantwort
- Was ist die BundID und warum braucht der BAFA-Antrag 2026 sie?
- Der entscheidende Punkt: ein einfaches Konto reicht nicht
- Was ist, wenn ich keine BundID einrichten kann?
- Zwei Wege zum nötigen BundID-Vertrauensniveau
- BundID mit ELSTER oder Online-Ausweis – welcher Weg geht schneller?
- Was tun, wenn ich die Ausweis-PIN vergessen habe?
- Online-Ausweisfunktion war nie aktiviert – so schaltest du sie frei
- Welche Smartphones können den Personalausweis auslesen?
- Braucht jede Person im Haushalt eine eigene BundID?
- Wie richte ich die BundID Schritt für Schritt ein?
- BundID mit ELSTER anmelden: so verbindest du dein Zertifikat
- Wie melde ich mich mit der BundID bei der Förderzentrale an?
- Typische Stolperfallen beim BundID einrichten
- BundID einrichten – was kostet das?
BundID einrichten für die E-Auto-Förderung 2026: die Bund ID mit Online-Ausweis oder ELSTER anlegen
Bevor du die Unterlagen für den Zuschuss hochladen kannst, brauchst du eine BundID, oft auch Bund ID oder Bundes-ID geschrieben. Der Antrag auf die E-Auto-Förderung 2026 läuft komplett online, und das Portal lässt dich nur herein, wenn dein Konto sicher genug angemeldet ist.
Das ist leichter, als es klingt. Du brauchst genau einen von zwei Wegen: den Online-Ausweis oder ein ELSTER-Zertifikat. Ein Konto mit Benutzername und Passwort reicht für den Förderantrag nicht. Den Überblick über die ganze Förderung gibt der zentrale Ratgeber zur E-Auto-Förderung 2026.
Kurzantwort
Was ist die BundID und warum braucht der BAFA-Antrag 2026 sie?
Die BundID ist das zentrale Nutzerkonto des Staates für Online-Behördendienste. Statt für jede Behörde ein eigenes Konto anzulegen, meldest du dich überall mit demselben an. Laut Impressum stellt sie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung bereit, betrieben wird sie vom Informationstechnikzentrum Bund. Das Konto ist kostenlos, und Bescheide landen in einem persönlichen Postfach.
Für die Förderung ist die BundID Pflicht, weil der Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausschließlich online über die Förderzentrale Deutschland läuft. Der Login dort funktioniert nur mit der BundID. Weil es um Geld vom Staat geht, muss sicher sein, dass wirklich du den Antrag stellst. Auch den Bewilligungsbescheid stellt das BAFA in dein BundID-Postfach.
Der entscheidende Punkt: ein einfaches Konto reicht nicht
Eine BundID mit Benutzername und Passwort ist schnell angelegt. Das fühlt sich an, als wärst du fertig, ist es aber nicht. Laut BAFA berechtigt diese Basisregistrierung nicht zum Einreichen eines Antrags, weil das Vertrauensniveau zu niedrig und eine sichere Identifizierung nicht möglich ist.
Zugelassen sind nur zwei Zugänge: die BundID mit der Option Online-Ausweis (Vertrauensniveau „hoch“) oder mit der Option ELSTER-Zertifikat (Vertrauensniveau „substantiell“). Deshalb gilt die einfache Regel: erst die richtige BundID, dann der Antrag. Wie der Antrag danach abläuft und welche Unterlagen du brauchst, steht im Ratgeber E-Auto-Förderung 2026 beantragen: Antrag, Frist, Unterlagen.
Was ist, wenn ich keine BundID einrichten kann?
Nicht jeder kommt an eine BundID mit Online-Ausweis oder ELSTER. Manchen fehlt das passende Smartphone, andere haben die PIN verloren oder wollen sich mit der Technik nicht befassen. Für diese Fälle gibt es einen Ausweg: Du musst den Antrag nicht selbst abschicken.
Laut BAFA darf der Halter eine andere Privatperson oder ein Autohaus bevollmächtigen. Das BAFA stellt dafür ein eigenes Vollmacht-Formular bereit, die Vollmacht wird im Antrag hochgeladen. Die bevollmächtigte Person meldet sich mit ihrer eigenen BundID an, ein Autohaus alternativ mit seinem Mein-Unternehmenskonto. So kann auch dein Partner den Antrag für dich stellen.
An den übrigen Bedingungen ändert die Vollmacht nichts. Antragsteller und Empfänger bleibst du, das Auto muss auf dich zugelassen sein, und im Antrag steht deine Bankverbindung. Worauf du beim Antrag sonst achten solltest, zeigt der Beitrag zu den typischen Fehlern beim BAFA-Antrag.
Zwei Wege zum nötigen BundID-Vertrauensniveau
Beide Wege akzeptiert das BAFA, du brauchst also nur einen davon.
Weg 1: die Online-Ausweisfunktion
Die Online-Ausweisfunktion steckt im Personalausweis, in der eID-Karte für EU-Bürger und im elektronischen Aufenthaltstitel. Damit weist du dich im Internet so aus, als würdest du den Ausweis am Schalter vorzeigen. Du brauchst den Ausweis, deine sechsstellige PIN, die kostenlose AusweisApp und ein NFC-Smartphone oder einen Kartenleser.
Wer den Online-Ausweis noch nie genutzt hat, setzt zuerst die eigene PIN. Das geht in der AusweisApp mit der fünfstelligen Transport-PIN aus dem Brief, den du mit dem Ausweis bekommen hast. Ist der Brief weg oder die PIN vergessen, setzt das Bürgeramt sie kostenlos neu, allerdings nur vor Ort. Einen Rücksetzbrief per Post gibt es laut Bundesinnenministerium seit Februar 2024 nicht mehr.
Weg 2: das ELSTER-Zertifikat
Das ELSTER-Zertifikat kennst du vielleicht von der Online-Steuererklärung. Hast du schon ein ELSTER-Konto mit Zertifikatsdatei, meldest du dich damit direkt bei der BundID an und brauchst weder Ausweis-PIN noch NFC-Handy.
Neu registrierst du dich laut ELSTER in vier Schritten. Du wählst den Login mit Zertifikatsdatei und gibst deine Daten ein. ELSTER schickt dir eine Aktivierungs-ID per E-Mail und einen Aktivierungs-Code per Brief an deine Meldeadresse. Mit beiden erzeugst du deine Zertifikatsdatei mit der Endung pfx und vergibst ein Passwort. Das Ganze dauert bis zu zehn Werktage und muss innerhalb von 100 Tagen abgeschlossen sein. Alternativ speichert die App ElsterSmart das Zertifikat auf dem Smartphone.
BundID mit ELSTER oder Online-Ausweis – welcher Weg geht schneller?
Das hängt davon ab, was bei dir schon vorbereitet ist. Der Online-Ausweis ist am schnellsten, wenn deine PIN bekannt ist und dein Handy die AusweisApp unterstützt. Hast du die PIN vergessen, brauchst du einen Termin im Bürgeramt.
Das ELSTER-Zertifikat ist genauso schnell, wenn du es schon hast. Musst du es neu beantragen, wartest du auf den Brief mit dem Aktivierungs-Code, laut ELSTER bis zu zehn Werktage.
Kurz gesagt: Wer die Ausweis-PIN kennt, nimmt den Online-Ausweis. Wer schon ELSTER nutzt, nimmt ELSTER. Wer weder noch hat, prüft, was schneller zu haben ist: der Bürgeramt-Termin oder der ELSTER-Brief.
Was tun, wenn ich die Ausweis-PIN vergessen habe?
Hast du die PIN nie gesetzt und den Brief mit der Transport-PIN noch, legst du deine eigene PIN selbst in der AusweisApp fest, ohne Amt. Ist die PIN vergessen oder der Brief weg, setzt das Bürgeramt die PIN kostenlos neu. Dafür gehst du einmal persönlich mit deinem Ausweis hin.
Plane dafür etwas Vorlauf ein, denn manche Bürgerämter vergeben nur Termine. Wer den Online-Ausweis gar nicht nutzen möchte, weicht auf das ELSTER-Zertifikat aus.
Online-Ausweisfunktion war nie aktiviert – so schaltest du sie frei
Seit Juli 2017 ist die Online-Funktion bei jedem neuen Personalausweis automatisch eingeschaltet, ausgenommen sind Ausweise, die jemand unter 16 Jahren beantragt hat. Wer seinen Ausweis vorher bekommen und die Funktion damals nicht eingeschaltet hat, lässt sie im Bürgeramt nachträglich freischalten. Laut Service-Portal Berlin ist das gebührenfrei und sofort erledigt. Dasselbe gilt für die eID-Karte, beim elektronischen Aufenthaltstitel ist dafür die Ausländerbehörde zuständig.
Ob deine Funktion aktiv ist, zeigt dir die AusweisApp, wenn du den Ausweis ausliest. Danach steht dir der Online-Ausweis nicht nur für die Förderung zur Verfügung, sondern für viele weitere Behördendienste.
Welche Smartphones können den Personalausweis auslesen?
Das Handy braucht NFC und muss die aktuelle AusweisApp ausführen können. Laut AusweisApp setzt die Version 2.5.3 iOS 17 oder Android 9 voraus. iOS 17 läuft ab dem iPhone XR und XS sowie dem iPhone SE der zweiten Generation, ältere iPhones wie das iPhone 7 oder 8 reichen deshalb nicht mehr. Außerdem muss der NFC-Chip die längere Datenübertragung beherrschen, die der Ausweis braucht. Die AusweisApp listet geprüfte Geräte auf ihrer Seite zu Smartphones und Tablets.
Du hältst den Ausweis dafür eine Weile direkt an die Rückseite des Handys. Ob Handy und Ausweis zusammen funktionieren, kannst du in der AusweisApp vorab testen, bevor du die BundID anlegst. iPads haben keine passende NFC-Schnittstelle. Hat dein Handy kein passendes NFC, nutzt du ein zweites Smartphone als Kartenleser, einen USB-Kartenleser am Computer oder den Weg über ELSTER.
Braucht jede Person im Haushalt eine eigene BundID?
Wer selbst einen Antrag abschickt, braucht eine eigene BundID. Das Konto ist persönlich und hängt an deinem Ausweis oder deinem ELSTER-Zertifikat. Bescheide und Nachrichten landen im Postfach dieser Person.
Plant ein Paar zwei geförderte Autos, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder richtet jeder seine eigene BundID ein und stellt seinen Antrag selbst. Oder einer stellt beide Anträge, den eigenen direkt und den des Partners mit Vollmacht über die eigene BundID. Laut BAFA sind höchstens zwei Anträge pro Haushalt möglich, einer je berechtigter Person.
Kinder brauchen keine BundID. Für sie lädst du nur einen Nachweis hoch, etwa die Kindergeldbescheinigung oder eine erweiterte Meldebescheinigung mit Geburtsdatum. Auch der Ehe- oder Lebenspartner braucht keine eigene BundID, solange er keinen eigenen Antrag stellt. Seine Steuerbescheide gehören trotzdem zum Antrag, wenn er zum Haushaltseinkommen beiträgt.
Wie richte ich die BundID Schritt für Schritt ein?
Zuerst entscheidest du dich für einen Weg, Online-Ausweis oder ELSTER. Dann rufst du die offizielle Seite id.bund.de auf und legst dort ein Konto an. Wähle als Zugang den Online-Ausweis oder das ELSTER-Zertifikat, nicht die Variante mit Benutzername und Passwort.
Beim Online-Ausweis startest du die AusweisApp, hältst den Ausweis ans Handy und gibst deine PIN ein. Beim ELSTER-Weg wählst du deine Zertifikatsdatei aus und gibst das Passwort dazu ein. Zum Schluss prüfst du in deinem Konto, dass einer dieser beiden Zugänge hinterlegt ist. Erst dann meldest du dich bei der Förderzentrale Deutschland an.
BundID mit ELSTER anmelden: so verbindest du dein Zertifikat
Wer seine Steuererklärung schon mit Zertifikatsdatei über ELSTER macht, hat alles, was er braucht: die Datei mit der Endung pfx und das Passwort dazu. Auf id.bund.de wählst du die Anmeldung mit ELSTER-Zertifikat, suchst die Datei auf deinem Computer aus und gibst das Passwort ein. Beim ersten Mal legt die BundID damit dein Konto an.
Hast du schon ein einfaches BundID-Konto mit Benutzername und Passwort, fügst du ELSTER dort als weiteren Zugang hinzu. Erst dann erreicht das Konto das Vertrauensniveau, das das BAFA verlangt.
Die Datei liegt nach der ELSTER-Registrierung standardmäßig im Download-Ordner deines Browsers. ELSTER empfiehlt, eine Sicherungskopie anzulegen, zum Beispiel auf einem USB-Stick. Wer die Datei nicht mehr findet, sucht auf dem Rechner nach der Endung pfx. Wer sein ELSTER-Konto nur mit einer anderen Login-Art nutzt, klärt vorher bei ELSTER, ob es für die BundID passt.
Wie melde ich mich mit der BundID bei der Förderzentrale an?
Der Login zur Förderung läuft über das Portal der Förderzentrale Deutschland. Dort wählst du die Anmeldung mit BundID und wirst zur BundID weitergeleitet. Du meldest dich mit Online-Ausweis oder ELSTER an und landest danach wieder im Portal, wo du das Antragsformular ausfüllst.
Später findest du den Bescheid im Postfach deiner BundID. Rückfragen zum Antrag kommen laut Förderzentrale nicht über das Portal, sondern per E-Mail oder Post. Wie das Formular im Portal aufgebaut ist, zeigt die Anleitung zum Antragsportal, wann das Geld kommt, der Beitrag zur Auszahlung der Förderung.
Typische Stolperfallen beim BundID einrichten
Drei Dinge gehen leicht schief. Das einfache Konto mit Benutzername und Passwort wird beim Antrag nicht akzeptiert. Die Ausweis-PIN ist nicht gesetzt oder vergessen, dann hilft nur die Transport-PIN oder das Bürgeramt. Und das Handy passt nicht, weil es kein NFC hat oder iOS 17 bzw. Android 9 nicht mehr bekommt.
Wer diese drei Punkte vorab prüft, hat die BundID schnell eingerichtet. Welche Fehler beim eigentlichen Antrag dazukommen, zeigt der Ratgeber BAFA-Antrag E-Auto 2026: Fehler vermeiden.
BundID einrichten – was kostet das?
Die BundID selbst ist kostenlos, ebenso die AusweisApp und das ELSTER-Zertifikat. Auch das Freischalten der Online-Funktion und das Neusetzen der PIN im Bürgeramt kosten nichts.
Kosten entstehen höchstens am Rand. Wer kein passendes Smartphone hat, braucht einen USB-Kartenleser, der je nach Modell Geld kostet. Ein zweites Smartphone als Kartenleser für den Computer ist kostenlos. Achte im Netz auf Seiten, die für die Einrichtung Geld verlangen: Der offizielle Zugang läuft über id.bund.de und ist gratis.
Wie lange dauert die BundID-Einrichtung im Zeitplan?
Der schnelle Fall: Deine Ausweis-PIN ist aktiv oder du hast schon ein ELSTER-Zertifikat. Dann legst du das Konto an, meldest dich an, und der Zugang steht sofort. BundID und Förderantrag lassen sich am selben Tag erledigen.
Der langsame Fall: Du musst die PIN im Bürgeramt neu setzen lassen oder ein ELSTER-Zertifikat neu beantragen. Beim Bürgeramt hängt es am Termin, bei ELSTER an den bis zu zehn Werktagen. Wer sichergehen will, startet deshalb zwei Wochen vor der Auslieferung des Autos. Die Antragsfrist von zwölf Monaten nach der Zulassung gibt zwar Luft, die Fördermittel sind aber begrenzt.
Ein Beispiel: Dein Auto soll am 15. November zugelassen werden, und du hast noch kein ELSTER-Konto. Dann registrierst du dich bis Ende Oktober bei ELSTER, damit der Brief mit dem Aktivierungs-Code rechtzeitig da ist. Legst du die BundID danach an, kannst du den Antrag direkt nach der Zulassung stellen.
BundID auch für andere Anträge nutzen – und warum die THG-Prämie keine braucht
Die BundID richtest du nur einmal ein und nutzt sie danach für viele weitere Online-Dienste von Bund, Ländern und Kommunen. Welche das sind, zeigt die BundID-Seite selbst.
Für die THG-Prämie brauchst du dagegen keine BundID. Sie ist keine staatliche Förderung, sondern du verkaufst deine Klimaschutz-Quote über einen privaten Anbieter, der sie beim Umweltbundesamt einreicht. Als Nachweis dient eine Kopie des Fahrzeugscheins, also der Zulassungsbescheinigung Teil I. Wie das funktioniert und welche Prämie realistisch ist, erklärt der Beitrag THG-Quote 2026: Prämie, Antrag und Auszahlung.
Wie sicher ist die BundID und was passiert mit meinen Daten?
Die BundID ist ein staatliches Angebot, kein privates Konto. Gerade weil es beim Förderantrag um Geld geht, verlangt das BAFA den Online-Ausweis oder ELSTER. Beim Online-Ausweis bleibt die PIN in deiner Hand, und der Ausweis wird nur ausgelesen, wenn du ihn aktiv ans Handy hältst und die PIN eingibst. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schützt die Online-Ausweisfunktion mit zwei Faktoren: dem Ausweis, den du besitzt, und der PIN, die nur du kennst.
Für deinen eigenen Schutz gilt: Gib deine PIN niemals telefonisch oder per E-Mail weiter, und richte die BundID nur über id.bund.de ein. Behörden fragen deine Ausweis-PIN nie per Mail ab. Tippe die Adresse lieber selbst ein, statt auf Links in Mails oder Anzeigen zu klicken. Die PIN gibst du nur in der AusweisApp ein, nie auf einer Webseite.
Checkliste: ist meine BundID bereit für den Förderantrag?
Bevor du den Förderantrag startest, lohnt ein kurzer Selbstcheck. Ist in deiner BundID der Online-Ausweis oder das ELSTER-Zertifikat hinterlegt? Ein Konto nur mit Benutzername und Passwort führt später zum Abbruch.
Sind deine Zugangsdaten griffbereit? Beim Online-Ausweis heißt das: Ausweis zur Hand, PIN bekannt, passendes Handy oder Kartenleser in Reichweite. Beim ELSTER-Weg brauchst du deine Zertifikatsdatei und das Passwort.
Erst dann lohnt es sich, die weiteren Unterlagen zusammenzustellen: die zwei aktuellsten Steuerbescheide, die Fahrzeug-Identifizierungsnummer und bei Kindern einen Kindernachweis. Kaufvertrag und Fahrzeugschein musst du laut BAFA nicht hochladen. Und falls die BundID dauerhaft nicht klappt, ist die Vollmacht der Weg, wie oben beschrieben. Wie viel Zuschuss bei deinem Einkommen drin ist, zeigt der Förderrechner nach Einkommen und Kindern.
Elektroauto-Service in Wiesloch und im Rhein-Neckar-Kreis
Die BundID richtest du als Privatperson selbst ein oder lässt den Antrag mit Vollmacht stellen. Wann nach dem Antrag das Geld kommt, erklärt der Beitrag zur Auszahlung der E-Auto-Förderung. Wartung und Hochvolt-Service (Arbeiten an der Hochspannungstechnik) für Škoda, SEAT und CUPRA übernimmt der Automobilsalon Bellemann als Servicepartner in Wiesloch, gut erreichbar aus Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim. Termine gibt es über die Kontaktseite.
Quellen und weiterführende Informationen
Die zugelassenen Zugänge und die Vollmacht beschreibt das BAFA auf den Seiten Antrag vorbereiten und Antrag stellen sowie in seinen häufigen Fragen. Einrichtung und Betreiber der BundID stehen auf id.bund.de, die Systemvoraussetzungen auf der Download-Seite der AusweisApp.
Die gebührenfreie Freischaltung des Online-Ausweises beschreibt das Service-Portal Berlin, das Ende des PIN-Rücksetzbriefs die Seite pin-ruecksetzbrief-bestellen.de. Die Registrierung mit Zertifikatsdatei beschreibt ELSTER, die Sicherheit der Online-Ausweisfunktion das BSI.
Update-Hinweis (Stand: 19.09.2026)
Am 19.09.2026 haben wir die Handy-Angaben korrigiert: Die aktuelle AusweisApp braucht iOS 17 oder Android 9, die frühere Angabe „ab iPhone 7“ stimmt nicht mehr. Präzisiert haben wir, wann die Online-Funktion aktiv ist, nämlich seit Juli 2017 automatisch außer bei Anträgen unter 16. Ergänzt sind die ELSTER-Schritte, der Aufenthaltstitel, das Handy als Kartenleser und die Vollmacht unter Partnern. Klargestellt ist auch, dass die THG-Prämie keine BundID braucht.
Am 18.09.2026 hatten wir das Vertrauensniveau nach BAFA und die PIN-Rücksetzung beim Bürgeramt korrigiert. Letzter Stand der Werte: 19.09.2026.
Häufige Fragen
Brauche ich für die E-Auto-Förderung wirklich eine BundID?
Ja. Der Antrag läuft laut BAFA ausschließlich online über die Förderzentrale Deutschland, und dort meldest du dich mit einer BundID an. Wer keine eigene einrichten kann, darf eine andere Person bevollmächtigen, die sich dann mit ihrer eigenen BundID anmeldet.
Reicht ein einfaches BundID-Konto mit Benutzername und Passwort?
Nein. Laut BAFA berechtigt eine Basisregistrierung mit Benutzername und Passwort nicht zum Einreichen, weil das Vertrauensniveau zu niedrig ist. Du brauchst die Option Online-Ausweis (Niveau hoch) oder ELSTER-Zertifikat (Niveau substantiell).
Was ist die Online-Ausweisfunktion?
Eine Funktion im Personalausweis und im elektronischen Aufenthaltstitel, mit der du dich im Internet ausweist, als würdest du den Ausweis vorzeigen. Du brauchst dafür deine sechsstellige PIN, die AusweisApp und ein passendes Smartphone oder ein Kartenlesegerät.
Geht es auch ohne aktivierte Online-Ausweisfunktion?
Ja. Du kannst die BundID stattdessen mit einem ELSTER-Zertifikat einrichten, das du vielleicht schon von der Steuererklärung hast. Alternativ schaltet das Bürgeramt die Online-Funktion kostenlos frei.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Mit aktivem Online-Ausweis oder vorhandenem ELSTER-Zertifikat ist die BundID schnell fertig. Eine neue ELSTER-Registrierung dauert laut ELSTER bis zu zehn Werktage, weil ein Aktivierungs-Code per Brief kommt. Eine vergessene PIN setzt das Bürgeramt vor Ort kostenlos neu.
Brauche ich ein Kartenlesegerät?
Nicht unbedingt. Ein Smartphone mit NFC liest den Ausweis aus, wenn darauf die AusweisApp läuft. Es kann laut AusweisApp auch als Kartenleser für den Computer dienen, dann muss die App auf beiden Geräten installiert sein. Ein USB-Kartenleser ist nur die dritte Möglichkeit.
Kann ich die BundID auch für andere Anträge nutzen?
Ja. Die BundID ist das zentrale Nutzerkonto für viele Online-Dienste von Bund, Ländern und Kommunen. Einmal eingerichtet, meldest du dich damit immer wieder an, nicht nur für die E-Auto-Förderung.
Was geht schneller – ELSTER oder Online-Ausweis?
Wenn deine Ausweis-PIN bekannt ist, geht der Online-Ausweis am schnellsten. Hast du schon ein ELSTER-Zertifikat, ist das genauso schnell. Neu beantragt dauert ELSTER bis zu zehn Werktage, eine vergessene PIN kostet einen Termin im Bürgeramt.
Ich habe meine Ausweis-PIN vergessen. Was kann ich tun?
Das Bürgeramt setzt die PIN kostenlos neu, dafür gehst du persönlich mit deinem Ausweis hin. Einen Rücksetzbrief per Post gibt es seit Februar 2024 nicht mehr. Wer den Online-Ausweis nicht nutzen will, nimmt den ELSTER-Weg.
Welche Handys können den Personalausweis auslesen?
Smartphones mit NFC, auf denen die aktuelle AusweisApp läuft. Sie braucht laut AusweisApp iOS 17 oder Android 9 oder neuer. iOS 17 läuft ab dem iPhone XR und XS sowie dem iPhone SE der zweiten Generation. iPads haben keine passende NFC-Schnittstelle.
Reicht ein ELSTER-Zugang, den ich schon habe?
Ja, wenn es ein Zugang mit Zertifikatsdatei ist, also eine Datei mit der Endung pfx und deinem Passwort. Damit meldest du dich bei der BundID an und brauchst weder Ausweis-PIN noch NFC-Handy.
Wie sicher ist die BundID?
Die BundID ist ein staatliches Angebot. Laut Impressum stellt sie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung bereit, betrieben wird sie vom Informationstechnikzentrum Bund. Die Anmeldung über Online-Ausweis oder ELSTER sorgt dafür, dass wirklich du den Antrag stellst.
Was ist die Bund ID?
Die BundID, oft auch Bund ID oder Bundes-ID geschrieben, ist das zentrale Nutzerkonto für Online-Behördendienste. Du legst es einmal an und meldest dich damit bei verschiedenen Portalen an, etwa bei der Förderzentrale Deutschland für die E-Auto-Förderung. Das Konto ist kostenlos.
Wie erstelle ich eine Bund ID mit ELSTER?
Hast du noch kein ELSTER-Zertifikat, registrierst du dich auf elster.de. Du bekommst eine Aktivierungs-ID per E-Mail und einen Aktivierungs-Code per Brief und lädst danach deine Zertifikatsdatei herunter. Mit dieser Datei und deinem Passwort meldest du dich bei der BundID an und wählst den Zugang ELSTER-Zertifikat.
Geht die Bund ID auch mit Aufenthaltstitel oder ohne deutschen Ausweis?
Ja. Die Online-Ausweisfunktion gibt es auch im elektronischen Aufenthaltstitel und in der eID-Karte für Bürgerinnen und Bürger der EU. Alternativ klappt der Weg über ein ELSTER-Zertifikat, das du mit deiner Steuer-Identifikationsnummer beantragst. Die Staatsangehörigkeit spielt für die Förderung laut BAFA keine Rolle.
Brauche ich für die THG-Prämie eine BundID?
Nein. Die THG-Prämie beantragst du nicht beim Staat, sondern über einen privaten Anbieter, der deine Quote beim Umweltbundesamt einreicht. Als Nachweis dient eine Kopie des Fahrzeugscheins, also der Zulassungsbescheinigung Teil I. Die BundID brauchst du nur für die staatliche Kaufförderung.
Kann mein Partner den Förderantrag für mich stellen?
Ja, mit einer Vollmacht. Das BAFA bietet dafür ein Formular an, die Vollmacht wird im Antrag hochgeladen. Dein Partner meldet sich mit seiner eigenen BundID an, Antragsteller bleibst aber du, und das Geld geht auf dein Konto.
Kann ich mein Handy als Kartenleser für den Computer nutzen?
Ja. Laut AusweisApp kann ein NFC-Smartphone als Kartenleser für Laptop oder PC dienen. Dafür muss die AusweisApp auf beiden Geräten installiert sein. So brauchst du kein USB-Lesegerät.
Wie bekomme ich eine Bund ID?
Du legst sie selbst auf id.bund.de an, beantragen musst du sie nirgends. Für die E-Auto-Förderung wählst du dabei den Zugang Online-Ausweis oder ELSTER-Zertifikat. Mit aktivem Online-Ausweis oder vorhandenem ELSTER-Zertifikat ist das Konto sofort nutzbar.
Welche iPhones funktionieren mit der AusweisApp?
iPhones, auf denen iOS 17 oder neuer läuft, also ab dem iPhone XR und XS sowie das iPhone SE ab der zweiten Generation. Das iPhone 7 und 8 reichen für die aktuelle AusweisApp 2.5.3 nicht mehr. iPads können den Ausweis nicht auslesen.
Was kostet die Bund ID?
Nichts. Die BundID, die AusweisApp und das ELSTER-Zertifikat sind kostenlos, ebenso das Freischalten der Online-Funktion und das Neusetzen der PIN im Bürgeramt. Kosten entstehen höchstens für einen USB-Kartenleser, wenn du kein passendes Smartphone hast.