Inhalt dieses Artikels
- Skoda Enyaq Preisanpassung: rund ein Prozent, aber nicht nur am Grundpreis
- Kurzantwort
- Wird der Enyaq teurer? Alle neuen Preise für SUV und Coupé
- Skoda Enyaq Coupé Preis: wo der Aufschlag am stärksten wirkt
- Warum ist der Skoda Enyaq teurer geworden?
- Skoda Enyaq Lackierung: Aufpreis gestiegen, obwohl anders angekündigt
- Was die Förderung mit der Skoda Enyaq Preisanpassung macht
- Ist meine bestehende Enyaq-Bestellung betroffen?
- Steigt die Versicherung beim Enyaq mit dem Preis?
- Wird der Enyaq durch die neuen Preise besser ausgestattet?
- Lohnt sich der Skoda Enyaq trotz Preiserhöhung noch?
- Quellen und weiterführende Informationen
- Stand der Angaben (30.07.2026)
Skoda Enyaq Preisanpassung: rund ein Prozent, aber nicht nur am Grundpreis
Beim Enyaq fällt die Preisrunde vom 30. Juli 2026 so aus, wie sie angekündigt war: zwischen 500 und 540 Euro je Ausstattungslinie, also rund ein Prozent. Keine Überraschung, kein entfallenes Einstiegsmodell, kein Wechsel der Antriebsart.
Die Überraschung steckt daneben. Mit derselben Runde sind auch Lackierung und Anhängerzugvorrichtung teurer geworden — obwohl zunächst das Gegenteil angekündigt war. Wer eine andere Farbe als Energy-Blau will, zahlt an zwei Stellen mehr.
Dieser Beitrag nennt alle neuen Preise für SUV und Coupé, klärt, was für laufende Bestellungen gilt, und beantwortet die Frage, die dabei meist untergeht: ob die Versicherung mitsteigt.
Kurzantwort
Wird der Enyaq teurer? Alle neuen Preise für SUV und Coupé
Er ist es bereits, und die Anpassung verteilt sich gleichmäßig über beide Aufbauten.
| Aufbau | Linie | Variante | vorher | jetzt | Unterschied |
|---|---|---|---|---|---|
| SUV | Essence | 60 (61 kWh, 140 kW) | 42.990 € | ab 43.490 € | +500 € |
| SUV | Selection | 60 (61 kWh, 140 kW) | 45.750 € | ab 46.290 € | +540 € |
| SUV | Selection | 85 (82 kWh, 210 kW) | — | ab 50.990 € | — |
| SUV | Selection | 85x (Allrad, 220 kW) | — | ab 53.790 € | — |
| SUV | Sportline | 60 (61 kWh, 140 kW) | 49.250 € | ab 49.770 € | +520 € |
| SUV | Sportline | 85 (82 kWh, 210 kW) | — | ab 54.470 € | — |
| SUV | RS | 82 kWh, Allrad, 250 kW | 58.900 € | ab 59.440 € | +540 € |
| Coupé | Selection | 60 (61 kWh, 140 kW) | — | ab 48.990 € | — |
| Coupé | Selection | 85 (82 kWh, 210 kW) | — | ab 53.690 € | — |
| Coupé | Sportline | 60 (61 kWh, 140 kW) | — | ab 52.470 € | — |
| Coupé | RS | 82 kWh, Allrad, 250 kW | — | ab 62.140 € | — |
Für die Varianten mit dem großen Akku und für das Coupé lagen die Vorher-Werte nicht in derselben Form öffentlich vor, deshalb steht dort kein Vergleichswert. Die neuen Preise sind im Konfigurator nachprüfbar.
Auffällig ist die Gleichmäßigkeit: 500 Euro beim Einstieg, 540 Euro in der Selection, 520 in der Sportline, 540 beim RS. Prozentual liegt die Spanne bei 0,9 bis 1,2 Prozent — genau der angekündigte Rahmen, in jeder einzelnen Linie bestätigt.
Skoda Enyaq Coupé Preis: wo der Aufschlag am stärksten wirkt
Das Coupé verdient einen eigenen Blick, weil sich dort zwei Effekte überlagern.
Erstens beginnt es erst in der Linie Selection — eine Essence gibt es beim Coupé nicht. Der Einstieg liegt damit bei 48.990 Euro und nicht bei 43.490 Euro wie beim SUV. Zweitens ist die Spanne nach oben größer: Der Coupé RS kostet 62.140 Euro und ist damit der teuerste Enyaq im Programm.
Vergleicht man gleiche Linien und Akkugrößen, liegt das Coupé rund 2.700 Euro über dem SUV. Dieser Abstand hat sich durch die Preisrunde nicht verschoben, weil beide Aufbauten gleichmäßig angepasst wurden.
Was man für die 2.700 Euro bekommt, ist eine Frage des Geschmacks und des Bedarfs. Die flacher auslaufende Dachlinie sieht sportlicher aus und verbessert den Luftwiderstand leicht. Bezahlt wird das mit Kopfraum im Fond — wer dort regelmäßig Erwachsene mitnimmt, sollte vor der Entscheidung Platz nehmen. Beim Kofferraum ist der Unterschied kleiner, als die Silhouette vermuten lässt.
Für die Kasko-Rechnung ist der höhere Fahrzeugwert des Coupés relevant. Bei über 62.000 Euro fällt ein Prozentpunkt in der Prämie deutlich schwerer als beim Einstieg — dazu weiter unten mehr.
Wie sich das Coupé gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Konzern schlägt, zeigt der Beitrag zum Vergleich von CUPRA Tavascan und Enyaq Coupé.
Warum ist der Skoda Enyaq teurer geworden?
Anders als beim Octavia gibt es hier keinen Sondereffekt. Beim Octavia verschwand mit der Handschaltung eine komplette Antriebsvariante, weil sie unter der Abgasnorm EU7 nicht weitergeführt wird. Elektroautos betrifft das nicht.
Beim Enyaq bleibt es deshalb bei der reinen Modellpreisanpassung. Die Treiber sind die üblichen: gestiegene Kosten für Material, Energie und Logistik, dazu Vorschriften, die die Grundausstattung jedes Neuwagens erhöhen. Hersteller geben das gestaffelt weiter, gebündelt zum Jahrgangswechsel statt in kleinen Schritten mitten im Jahr.
Warum der Zeitpunkt Ende Juli lag, hat einen praktischen Grund: Skoda bündelt Preisänderungen mit den Umstellungen in der Produktionsplanung, und die fallen in die Werksferien. Der nächste planbare Schritt liegt damit im Sommer 2027.
Für die Einordnung hilft der Blick auf die eigene Palette. Zwischen Essence und Selection liegen rund 2.800 Euro, zwischen dem 61-kWh- und dem 82-kWh-Akku etwa 4.700 Euro, zwischen SUV und Coupé rund 2.700 Euro bei gleicher Linie. Gegen diese Beträge sind 500 Euro eine Randnotiz. Wer den Enyaq plant, entscheidet über Aufbau, Linie und Akkugröße — nicht über den Stichtag.
Alle Preise der Baureihe im Überblick stehen im Beitrag zu den Enyaq-Preisen und den Kosten des Enyaq 60. Was die Akkugröße für die Reichweite bedeutet, klärt der Beitrag zum Enyaq 60 mit Reichweite und Ladezeiten.
Skoda Enyaq Lackierung: Aufpreis gestiegen, obwohl anders angekündigt
Das ist der Punkt, den die Prozentzahl verdeckt.
In der ersten Ankündigung zur Preisrunde hieß es, Options- und Farbpreise blieben unverändert. Diese Aussage wurde später korrigiert: Bei Enyaq und Elroq sind auch die Lackierungen und die Anhängerzugvorrichtung angepasst worden.
| Position | Preis |
|---|---|
| Energy-Blau | 0 € |
| Aufpreispflichtige Uni-, Metallic- oder Perleffekt-Lackierung | 830 € |
| Anhängerzugvorrichtung | 840 € |
Nur eine Farbe bleibt ohne Aufpreis. Wer eine andere möchte, zahlt 830 Euro — und damit mehr als vor dem Stichtag. Beim Enyaq liegt der Farbaufschlag 50 Euro über dem des kleineren Elroq.
Für die Praxis heißt das: Ein Enyaq Selection mit Metallic-Lack liegt heute nicht 540 Euro über dem Stand von Ende Juli, sondern rund 1.370 Euro — wenn man den gestiegenen Farbaufschlag mitrechnet. Kommt eine Anhängerzugvorrichtung dazu, wird der Abstand größer.
Bemerkenswert ist die Größenordnung im Verhältnis: Der Farbaufschlag von 830 Euro übersteigt die Preisanpassung am Grundpreis um mehr als die Hälfte. Wer beim Lack flexibel ist, spart also mehr, als die gesamte Preisrunde ausmacht.
Ein Hinweis zur Farbwahl, der über den Preis hinausgeht: Energy-Blau ist die einzige kostenlose Lackierung, und das prägt den Wiederverkauf. Wenn ein großer Teil der Fahrzeuge einer Baureihe in derselben Farbe unterwegs ist, hebt sich eine andere Lackierung im Gebrauchtmarkt ab — was den Restwert stützen kann. Belastbare Zahlen dazu gibt es für den Enyaq nicht, deshalb bleibt das eine Überlegung und keine Rechnung. Wer die 830 Euro ausgibt, sollte es wegen der Farbe tun, nicht wegen einer erwarteten Rendite.
Bei der Anhängerzugvorrichtung ist die Lage einfacher: 840 Euro, eine Ausführung. Anders als beim kleineren Elroq, wo zwei Varianten zur Wahl stehen, gibt es beim Enyaq keine Entscheidung zu treffen. Wer einen Anhänger ziehen will, braucht die Position — und zahlt seit dem 30. Juli mehr dafür.
Was dabei oft übersehen wird: Die Vorbereitung für eine Anhängerzugvorrichtung und die Zugvorrichtung selbst sind zwei verschiedene Positionen. Ein nachträglicher Anbau ist möglich, aber aufwendiger und in der Summe meist teurer als die Bestellung ab Werk. Wer auch nur überlegt, später einen Fahrradträger oder Anhänger zu nutzen, sollte die Position bei der Bestellung mitnehmen.
Wer den Enyaq zum Ziehen nutzen will, sollte vor der Entscheidung prüfen, was er tatsächlich ziehen darf. Die zulässigen Lasten je Variante stehen im Beitrag zur Anhängelast des Enyaq mit bis zu zwei Tonnen.
Was die Förderung mit der Skoda Enyaq Preisanpassung macht
Beim Enyaq steht dem Aufschlag ein Betrag gegenüber, der ein Vielfaches davon ausmacht.
Die staatliche Förderung für reine Elektroautos liegt 2026 zwischen 3.000 und 6.000 Euro, gestaffelt nach dem zu versteuernden Einkommen und der Zahl der Kinder. Die Einkommensgrenze liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Einkommen und steigt um 5.000 Euro je Kind, maximal um zwei Stufen auf 90.000 Euro. Wer die Förderung nutzt, muss das Fahrzeug 36 Monate halten.
Gegen diese Größenordnung sind 540 Euro Preisaufschlag eine Randnotiz. Wer förderfähig ist, entscheidet über die Förderung — nicht über den Stichtag.
Zwei Punkte sind dabei wichtig. Erstens hängt die Förderfähigkeit am Nettolistenpreis, nicht am Zeitpunkt der Preisrunde. Zweitens ist für die Förderung der Zeitpunkt der Zulassung maßgeblich, nicht der der Bestellung — anders als bei der Preisbindung. Wer mit Förderung kalkuliert, sollte deshalb den Liefertermin im Blick behalten.
Genau an dieser Stelle laufen Preisbindung und Förderlogik auseinander, und das führt regelmäßig zu Missverständnissen. Die Bedingungen im Detail stehen im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 und den häufigsten Fehlern beim Antrag.
Was die Anpassung im Monat bedeutet
Für die meisten Käufer ist nicht der Listenpreis die entscheidende Zahl, sondern die monatliche Belastung.
Fünfhundertvierzig Euro auf eine Finanzierung über 48 Monate verteilt — vor Zinsen gerechnet — sind gut elf Euro im Monat. Das liegt unterhalb dessen, was ein einzelnes Ausstattungsdetail ausmacht.
Konkrete Raten nennen wir hier bewusst nicht. Sie hängen an Laufzeit, Anzahlung, Schlussrate und den jeweils gültigen Konditionen und verändern sich laufend.
Für Firmenwagen kommt ein Punkt dazu: Die Versteuerung richtet sich nach dem Bruttolistenpreis. Bei einem reinen Elektroauto unter der maßgeblichen Preisgrenze gilt die Viertel-Regel, und 540 Euro mehr Listenpreis verschieben den geldwerten Vorteil nur um etwa einen Euro im Monat. Beim Coupé RS mit 62.140 Euro lohnt dagegen der genaue Blick, weil dort die Preisgrenze für die günstigere Versteuerung näher rückt.
Ist meine bestehende Enyaq-Bestellung betroffen?
Nein. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der verbindlichen Bestellung, nicht der Liefertermin. Wer bis einschließlich 29. Juli bestellt hat, behält den vereinbarten Preis auch dann, wenn das Fahrzeug erst im Winter gebaut wird.
Der häufigste Irrtum betrifft den Unterschied zwischen Angebot und Bestellung. Ein schriftliches Angebot ist eine Kalkulation, keine Vereinbarung — es sichert keinen Preis. Erst die erfasste Bestellung bindet ihn.
Vorsicht bei nachträglichen Änderungen: Wird die Bestellung angepasst — andere Farbe, anderer Aufbau, andere Akkugröße —, wird sie zum aktuellen Stand neu gerechnet. Eine Umkonfiguration setzt die Preisbindung zurück. Beim Enyaq ist das besonders relevant, weil gerade der Farbwechsel häufig vorkommt und nun zwei Effekte zusammenwirken: der neue Grundpreis und der höhere Farbaufschlag.
Verschiebt sich der Liefertermin, ändert das am Preis nichts. Eine Verzögerung in Produktion oder Transport berührt die Preisbindung nicht — sie hängt am Bestelldatum. Wer unsicher ist, sollte sich den Bestellzeitpunkt schriftlich bestätigen lassen. Verbindliche Zusagen zum Kaufvertrag trifft der Vertragshändler, bei dem die Bestellung liegt.
Steigt die Versicherung beim Enyaq mit dem Preis?
Bei dieser Frage lohnt die Trennung zwischen Haftpflicht und Kasko.
Die Haftpflicht bleibt unberührt. Sie richtet sich nach der Typklasse der Baureihe, also nach der Schadenstatistik aller Enyaq in Deutschland. Ein Preisschritt verändert diese Statistik nicht. Auch die Motorleistung spielt keine Rolle: Ein Enyaq mit 140 kW und einer mit 250 kW werden in der Haftpflicht gleich eingestuft.
Die Vollkasko kann steigen. Sie orientiert sich am Wiederbeschaffungswert — was würde es kosten, das Fahrzeug zu ersetzen? Steigt der Neupreis, steigt diese Bezugsgröße mit. Beim Enyaq wirkt das stärker als bei kleineren Modellen, weil der Fahrzeugwert höher liegt: Beim Coupé RS mit über 62.000 Euro fällt ein Prozentpunkt in der Prämie deutlich schwerer als beim Einstieg.
Dazu kommt der Punkt, der bei Elektroautos generell gilt: Reparaturen an Batterie, Leistungselektronik und Assistenzsystemen sind aufwendig. Ein Schaden, der bei einem Verbrenner mit vierstelligen Beträgen abgeht, kann beim Elektroauto deutlich teurer werden. Deshalb ist die Vollkasko bei einem jungen Enyaq ohnehin die sinnvollere Wahl — und ihr Preis reagiert nun auf den höheren Fahrzeugwert.
Ein dritter Punkt betrifft die Neupreisentschädigung: Wird der Wagen in den ersten Monaten nach der Zulassung zerstört oder gestohlen, zahlt der Versicherer den Neupreis statt des Zeitwerts. Bei einem gerade teurer gewordenen Fahrzeug ist diese Leistung mehr wert als vorher, und sie kostet meist wenig Aufpreis.
Praktisch heißt das: Wer den Enyaq neu bestellt, sollte die Kasko nicht mit den Zahlen vom Frühjahr kalkulieren. Und wer sein Fahrzeug erst im Herbst übernimmt, sollte es mit dem tatsächlichen Wert anmelden — bei veralteten Angaben kann im Schadenfall eine Lücke entstehen.
Wird der Enyaq durch die neuen Preise besser ausgestattet?
Nein — und das ist ein wichtiger Unterschied zum Octavia.
Am 30. Juli haben sich beim Enyaq ausschließlich die Preise geändert. Das Auto ist technisch dasselbe geblieben: gleiche Akkugrößen, gleiche Leistungsstufen, gleiche Ausstattungsumfänge.
Sein Modelljahrwechsel lag bereits im April 2026. Damals kamen das neue Frontdesign, die Variante mit Lithium-Eisen-Phosphat-Akku und Funktionen wie die Stromabgabe nach außen sowie der digitale Fahrzeugschlüssel. Was sich damals geändert hat, steht im Beitrag zum Enyaq Modelljahr 2027 mit allen Änderungen.
Der Modelljahrwechsel im September betrifft Octavia, Kodiaq und Superb sowie Fabia, Scala und Kamiq — den Enyaq nicht. Wer auf neue Ausstattung wartet, wartet beim Enyaq auf nichts Konkretes.
Für die Kaufentscheidung ist das eine Vereinfachung: Es gibt keinen Grund, wegen eines kommenden Ausstattungsstands zu zögern.
Lohnt sich der Skoda Enyaq trotz Preiserhöhung noch?
Fünfhundert Euro bewegen keine Kaufentscheidung. Was sie bewegen können, ist die Wahl innerhalb der Palette.
Beim Aufbau liegen zwischen SUV und Coupé rund 2.700 Euro bei gleicher Linie. Das Coupé bietet die flacher auslaufende Dachlinie und einen etwas besseren Luftwiderstand, kostet dafür Kopfraum im Fond. Wer hinten regelmäßig Erwachsene mitnimmt, sollte vor der Entscheidung Platz nehmen.
Beim Akku liegen zwischen 61 und 82 Kilowattstunden etwa 4.700 Euro. Wer täglich pendelt und zu Hause lädt, kommt mit dem kleineren Akku gut zurecht. Wer regelmäßig Langstrecke fährt, spart mit dem größeren Ladestopps.
Bei der Farbe ist die Rechnung neu zu machen. Energy-Blau bleibt kostenlos, jede andere Lackierung kostet 830 Euro. Wer flexibel ist, spart hier mehr als die gesamte Preisanpassung.
Im Programm hat sich der Abstand zu den Nachbarn kaum verschoben. Der Epiq beginnt bei 32.100 Euro, der Elroq bei 37.890 Euro, der Enyaq bei 43.490 Euro. Weil alle drei mit derselben Runde angepasst wurden, bleibt die Staffelung erhalten. Wer zwischen zwei Modellen schwankt, muss seine Rechnung nicht neu aufmachen.
Ein Weg, der oft übersehen wird: Lagerfahrzeuge und Tageszulassungen. Sie wurden vor dem Stichtag disponiert, sind sofort verfügbar und liegen preislich häufig unter einer Neubestellung. Der Preis dafür ist die fehlende Wahlfreiheit. In unserem geprüften Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch stehen regelmäßig junge Elektromodelle.
Die vollständige Übersicht über alle betroffenen Baureihen steht im Beitrag zur Skoda Preiserhöhung 2026 mit allen neuen Preisen. Wie sich Elroq und Enyaq unterscheiden, zeigt der direkte Vergleich beider Elektro-SUV.
Quellen und weiterführende Informationen
Die gültigen Modellpreise, den Konfigurator und die offiziellen Fahrzeugdaten veröffentlicht Skoda Auto Deutschland; der Einstiegspreis steht auf der Enyaq-Modellseite. Modelljahr- und Produktinformationen stellt Skoda Media Services bereit. Unabhängige technische Daten und Realverbrauchswerte liefert der ADAC-Autokatalog. Reichweiten und Ladewerte im Vergleich dokumentiert die EV Database. Zur Einordnung von Typklassen und Kasko-Bewertung informiert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
Stand der Angaben (30.07.2026)
Alle Preisangaben sind unverbindliche Preisempfehlungen inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Überführungskosten. Die neuen Preise wurden am 30. Juli 2026 im offiziellen Konfigurator geprüft. Die zuvor gültigen Preise — Essence 42.990 Euro, Selection 45.750 Euro, Sportline 49.250 Euro, RS 58.900 Euro — wurden am 29. Juli 2026 auf der offiziellen Modellseite erfasst. Für die Varianten mit 82-kWh-Akku und für das Coupé lagen die Vorher-Werte nicht in vergleichbarer Form öffentlich vor; dort wird kein Vergleichswert genannt. Angaben zu Bestellfristen und Preisbindung sind allgemeine Praxishinweise und ersetzen keine verbindliche Zusage des Vertragshändlers. Aussagen zur Versicherung sind allgemeine Einordnungen; die Prämienberechnung liegt beim jeweiligen Versicherer. Skoda Enyaq 60, 140 kW: Stromverbrauch (kombiniert) 15,0–17,6 kWh/100 km; CO2-Emissionen 0 g/km; CO2-Klasse A. Werte nach WLTP (dem gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren für Verbrauch und Reichweite).
Häufige Fragen
Wird der Enyaq teurer?
Er ist es seit dem 30. Juli 2026. Die Linie Essence beginnt bei 43.490 Euro statt bei 42.990 Euro. Alle Linien wurden um 500 bis 540 Euro angehoben, das entspricht 0,9 bis 1,2 Prozent. Das gilt für das SUV genauso wie für das Coupé.
Wie viel teurer ist der Skoda Enyaq geworden?
In der Linie Essence 500 Euro, in der Selection 540 Euro, bei der Sportline 520 Euro und beim RS 540 Euro. Rechnet man den Aufschlag auf den jeweiligen Preis, ergeben sich 0,9 bis 1,2 Prozent. Dazu kommen die höheren Preise für Lackierung und Anhängerzugvorrichtung.
Was kostet das Skoda Enyaq Coupé jetzt?
Das Coupé beginnt in der Linie Selection bei 48.990 Euro mit dem 61-kWh-Akku. Mit dem großen Akku und 210 kW liegt es bei 53.690 Euro, als Allradversion bei 56.490 Euro. Die Sportline startet bei 52.470 Euro, das Coupé RS bei 62.140 Euro — das ist der teuerste Enyaq im Programm.
Was kostet die Lackierung beim Skoda Enyaq jetzt?
Eine aufpreispflichtige Uni-, Metallic- oder Perleffekt-Lackierung kostet 830 Euro. Nur Energy-Blau bleibt ohne Aufpreis. Diese Position ist mit der Preisrunde ebenfalls angehoben worden, obwohl es zunächst hieß, Farbpreise blieben unberührt. Die Anhängerzugvorrichtung liegt bei 840 Euro.
Ist meine bestehende Enyaq-Bestellung von der Preiserhöhung betroffen?
Nein. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der verbindlichen Bestellung, nicht der Liefertermin. Wer bis einschließlich 29. Juli bestellt hat, behält den vereinbarten Preis auch dann, wenn das Fahrzeug erst Monate später gebaut wird. Ein unverbindliches Angebot genügt dafür nicht.
Wird die Versicherung teurer, wenn der Enyaq teurer wird?
Die Haftpflicht nicht. Sie richtet sich nach der Typklasse der Baureihe, und die ändert sich durch einen Preisschritt nicht. Die Vollkasko dagegen orientiert sich am Wiederbeschaffungswert — steigt der Neupreis, kann die Prämie mitsteigen. Beim Enyaq wirkt das stärker als bei kleineren Modellen, weil der Fahrzeugwert höher liegt.
Hat der Enyaq durch die Preisrunde neue Ausstattung bekommen?
Nein. Am 30. Juli haben sich ausschließlich die Preise geändert. Der Enyaq hatte seinen Modelljahrwechsel bereits im April 2026 mit dem neuen Frontdesign und der Variante mit Lithium-Eisen-Phosphat-Akku. Der Modelljahrwechsel im September betrifft Octavia, Kodiaq, Superb sowie Fabia, Scala und Kamiq — nicht den Enyaq.
Was ist der Preisunterschied zwischen Enyaq SUV und Coupé?
Das Coupé beginnt erst in der Linie Selection, eine Essence gibt es dort nicht. Vergleicht man gleiche Linien und Akkugrößen, liegt das Coupé rund 2.700 Euro über dem SUV. Dafür bekommt man die flacher auslaufende Dachlinie und einen etwas besseren Luftwiderstand — bei etwas weniger Kopfraum im Fond.
Lohnt sich der Skoda Enyaq trotz Preiserhöhung noch?
An der grundsätzlichen Rechnung ändern 500 Euro wenig. Zwischen Essence und Selection liegen rund 2.800 Euro, zwischen kleinem und großem Akku etwa 4.700 Euro — beides ein Vielfaches der Preisrunde. Wer den Enyaq plant, sollte deshalb eher Linie, Aufbau und Akkugröße prüfen als den Stichtag.
Gibt es den Enyaq zum alten Preis noch irgendwo?
Als Neubestellung nicht mehr. Fahrzeuge, die vor dem Stichtag bestellt wurden, laufen zum alten Preis weiter. Im Lagerbestand des Handels und bei Tageszulassungen finden sich außerdem Enyaq, die vor der Anpassung disponiert wurden — dort ist der Preis oft niedriger, dafür ist die Ausstattung vorgegeben.