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E-Mobilität & Förderung

Skoda Powerpass Kosten 2026: Ab wann sich welcher Tarif wirklich rechnet

Skoda Powerpass Kosten 2026: vier Tarife von 0 bis 17,99 Euro. Ab welcher Lademenge sich welche Stufe rechnet — nachgerechnet mit den Preisen seit 1. Oktober.

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Skoda Powerpass Kosten: Ladepreis am Handy prüfen, während das Elektroauto lädt
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    Skoda Powerpass 2026: Was die Ladekarte kann und für wen sie sich lohnt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Skoda Powerpass Kosten 2026: Ab wann sich welcher Tarif wirklich rechnet – der Überblick
    2. Kurzantwort
    3. Was kostet der Skoda Powerpass im Monat?
    4. Ist der Skoda Powerpass kostenlos?
    5. Ab wann lohnt sich Ionity Charge Ultra?
    6. Was kostet die Kilowattstunde mit dem Powerpass — und was am Monatsende?
    7. Welcher Powerpass-Tarif ist der richtige?
    8. Powerpass Preise: was sich zum 1. Oktober 2026 geändert hat
    9. Was ist die Blockiergebühr beim Powerpass — und was kostet sonst noch?
    10. So finden Sie Ihre eigene Lademenge heraus
    11. Die drei häufigsten Rechenfehler beim Tarifvergleich
    12. Kann man den Powerpass-Tarif wechseln?
    13. Powerpass für Firmenwagen und Dienstwagen
    14. Ist der Powerpass günstiger als andere Ladekarten?
    15. Was die Ladekosten sonst noch senkt
    16. Quellen

    Skoda Powerpass Kosten 2026: Ab wann sich welcher Tarif wirklich rechnet – der Überblick

    Die Grundgebühr steht in jeder Übersicht, aber sie beantwortet die eigentliche Frage nicht. Ob 5,99 oder 17,99 Euro im Monat günstiger sind, hängt allein davon ab, wie viel Strom Sie unterwegs laden. Dieser Beitrag rechnet die vier Stufen gegeneinander und nennt die Schwellen, ab denen sich ein Wechsel trägt.

    Alle Angaben haben wir am 2. Oktober 2026 gegen die Ladetarif-Übersicht mit den Preisen des Elli-Tarifmodells, die offizielle Fragenseite von ŠKODA zum Powerpass, die Tarifseite von Elli und die Powerpass-Seite von ŠKODA Deutschland geprüft.


    Kurzantwort


    Was kostet der Skoda Powerpass im Monat?

    ŠKODA führt vier Stufen. Die Grundgebühr ist der Betrag, der monatlich abgebucht wird, bevor Sie eine einzige Kilowattstunde geladen haben.

    TarifGrundgebührIonity je kWhandere Säulen
    Charge Basic0,00 €Preis des BetreibersPreis des Betreibers
    Ionity Charge Boost5,99 €0,53 €Preis des Betreibers
    Ionity Charge Ultra11,99 €0,42 €Preis des Betreibers
    Charge Premium17,99 €0,42 €ab 0,50 € Wechselstrom, ab 0,69 € Gleichstrom

    Zwei Dinge fallen beim genauen Hinsehen auf, die in den meisten Übersichten untergehen.

    Erstens: Zwischen Ionity Charge Ultra und Charge Premium liegt beim Ionity-Preis kein Unterschied. Beide Stufen zahlen 0,42 Euro je Kilowattstunde. Die sechs Euro Aufpreis für Premium kaufen also keinen günstigeren Ionity-Strom, sondern feste Preise an anderen Säulen.

    Zweitens: In den unteren drei Stufen gilt außerhalb von Ionity immer der Preis des jeweiligen Betreibers. ŠKODA nennt das flexible Preise. Wer also hauptsächlich an Stadtwerke-Säulen oder beim Supermarkt lädt, bekommt mit Boost oder Ultra keinen festen Preis — nur bei Ionity.

    Die Grundgebühr ist dabei kein Guthaben. Sie verfällt am Monatsende, ob Sie geladen haben oder nicht.

    Ist der Skoda Powerpass kostenlos?

    Die kurze Antwort: Der Zugang kann kostenlos sein, der Strom nie.

    Charge Basic kostet keine Grundgebühr, und die Karte ist in allen Stufen gratis. ŠKODA gibt sie bei der Anmeldung in der MyŠkoda-App aus, laut eigener Angabe innerhalb von fünf bis sieben Arbeitstagen. Es gibt keine Anmeldegebühr und keine Mindestlaufzeit.

    Was Sie trotzdem zahlen, ist der Ladestrom. Im Basic-Tarif zum vollen Preis des Betreibers, ohne jeden Rabatt. Genau darin liegt der Sinn dieser Stufe: Sie ist eine Rückfallebene. Die Karte liegt im Handschuhfach, kostet nichts, und falls unterwegs eine Säule nur über einen Vertrag freischaltet, kommen Sie trotzdem an Strom.

    Für alle, die zu Hause laden, ist das meist die richtige Wahl. Der eigene Haushaltsstrom ist fast immer günstiger als jede öffentliche Säule — unabhängig vom Tarif. Wie sich das im Alltag rechnet, steht in unserem Beitrag zu den Ladekosten pro 100 Kilometer zu Hause und öffentlich.

    Ab wann lohnt sich Ionity Charge Ultra?

    Hier lässt sich exakt rechnen, weil beide Stufen denselben Ionity-Preis als Bezugsgröße haben.

    Ultra kostet sechs Euro mehr im Monat als Boost. Dafür ist die Kilowattstunde bei Ionity elf Cent günstiger (0,42 statt 0,53 Euro). Die Frage lautet also: Wie viele Kilowattstunden muss ich laden, damit elf Cent Ersparnis sechs Euro ergeben?

    6,00 Euro geteilt durch 0,11 Euro = rund 55 Kilowattstunden.

    Das ist die Schwelle. Wer im Monat mehr als etwa 55 Kilowattstunden bei Ionity lädt, zahlt mit Ultra weniger. Darunter ist Boost günstiger.

    Zur Einordnung: 55 Kilowattstunden entsprechen ungefähr einer vollen Akkuladung eines Mittelklasse-Elektroautos — oder zwei bis drei Ladestopps von jeweils 20 bis 30 Kilowattstunden auf längeren Fahrten. Wer einmal im Monat eine längere Strecke fährt, liegt also ungefähr an dieser Grenze. Wer jede Woche pendelt und dabei an der Autobahn lädt, liegt klar darüber.

    Rechnen Sie ehrlich mit Ihrer tatsächlichen Lademenge, nicht mit der geplanten. Die MyŠkoda-App zeigt die Ladehistorie, das ist die bessere Grundlage als ein Gefühl.

    Was kostet die Kilowattstunde mit dem Powerpass — und was am Monatsende?

    Die folgende Tabelle rechnet Grundgebühr und Ionity-Strom zusammen. Sie zeigt, was am Monatsende tatsächlich abgebucht wird, wenn Sie eine bestimmte Menge bei Ionity laden. Gerechnet ist mit den seit 1. Oktober 2026 gültigen Preisen.

    Ionity-Strom im MonatCharge BoostCharge UltraCharge Premium
    20 kWh16,59 €20,39 €26,39 €
    40 kWh27,19 €28,79 €34,79 €
    55 kWh35,14 €35,09 €41,09 €
    80 kWh48,39 €45,59 €51,59 €
    120 kWh69,59 €62,39 €68,39 €
    200 kWh111,99 €95,99 €101,99 €

    Der fett gesetzte Betrag ist jeweils der günstigste. Zwei Dinge lassen sich daran ablesen.

    Bei 55 Kilowattstunden liegen Boost und Ultra praktisch gleichauf — 35,14 gegen 35,09 Euro. Das ist der rechnerische Punkt, an dem der Wechsel sich zu tragen beginnt. Darunter zahlen Sie mit Ultra drauf, darüber mit Boost.

    Charge Premium ist bei reinem Ionity-Laden nie die günstigste Wahl. Es kostet in jeder Zeile sechs Euro mehr als Ultra, weil der Ionity-Preis in beiden Stufen identisch ist. Premium rechnet sich ausschließlich über die festen Preise an anderen Säulen — wer nur bei Ionity lädt, zahlt diese sechs Euro ohne Gegenwert.

    Aufs Jahr gerechnet macht die richtige Stufe spürbar etwas aus. Wer 80 Kilowattstunden im Monat bei Ionity lädt, zahlt mit Ultra rund 547 Euro im Jahr, mit Boost rund 581 Euro. Die 34 Euro Unterschied sind kein Vermögen, aber sie kosten nichts außer einem Fingertipp in der App.

    Wichtig bei dieser Tabelle: Sie gilt nur für Strom, der bei Ionity geladen wird. Für alle anderen Säulen bestimmt in Boost und Ultra der Betreiber den Preis. Wer also die Hälfte seines Stroms woanders zieht, muss diesen Teil getrennt rechnen — mit dem Preis, den die App beim jeweiligen Ladepunkt anzeigt.

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      Welcher Powerpass-Tarif ist der richtige?

      Die Entscheidung lässt sich auf vier Fälle herunterbrechen.

      Sie haben eine Wallbox und fahren selten weit. Charge Basic. Der Strom zu Hause ist günstiger als jeder öffentliche Tarif, und für die paar Ladestopps im Jahr lohnt keine Grundgebühr. Die kostenlose Karte bleibt als Rückfallebene dabei.

      Sie laden regelmäßig bei Ionity, aber unter 55 Kilowattstunden im Monat. Ionity Charge Boost. Die 5,99 Euro sind nach ein bis zwei Ladestopps wieder drin, sobald der Tarifpreis unter dem Normalpreis der Säule liegt.

      Sie laden mehr als 55 Kilowattstunden im Monat bei Ionity. Ionity Charge Ultra. Ab dieser Schwelle trägt der niedrigere Arbeitspreis die höhere Grundgebühr.

      Sie haben keine Lademöglichkeit zu Hause. Charge Premium ist die einzige Stufe, in der auch außerhalb von Ionity feste Preise gelten. Wer seinen gesamten Strom öffentlich zieht und dabei verschiedene Anbieter nutzt, kauft sich damit Berechenbarkeit. Für alle anderen ist der Aufpreis gegenüber Ultra schwer zu begründen, weil der Ionity-Preis identisch bleibt.

      Eine Grundregel aus diesen vier Fällen: Die Stufe richtet sich nach der Lademenge unterwegs, nicht nach dem Fahrzeugwert oder der Fahrleistung insgesamt. Wer 30.000 Kilometer im Jahr fährt und alles zu Hause lädt, braucht keinen bezahlten Tarif.

      Powerpass Preise: was sich zum 1. Oktober 2026 geändert hat

      Zum 1. Oktober 2026 sind die Ionity-Preise im Powerpass gestiegen. Im Tarif Ionity Charge Boost kostet die Kilowattstunde seitdem 0,53 Euro, in Ionity Charge Ultra und Charge Premium 0,42 Euro. Die monatlichen Grundgebühren blieben unverändert.

      Das Datum lässt sich unabhängig prüfen: Ionity führt die eigene Preisliste ebenfalls mit Stand 1. Oktober 2026. Die Anpassung betrifft also das Preisgefüge bei Ionity insgesamt, nicht nur ŠKODA.

      Was bedeutet das für die Rechnung oben? Die Schwelle zwischen Boost und Ultra hat sich nicht verschoben. Beide Stufen wurden um denselben Betrag angehoben, der Abstand von elf Cent blieb gleich. Die 55-Kilowattstunden-Grenze gilt also weiter.

      Verschoben hat sich etwas anderes: Der Abstand zwischen Tarifpreis und Normalpreis an der Säule ist kleiner geworden. Damit dauert es etwas länger, bis die Grundgebühr wieder eingespielt ist. Wer knapp über der Schwelle lag, sollte nachrechnen.

      Für Charge Basic ändert sich an der Rechenweise nichts. Dort galt ohnehin immer der Preis des Betreibers.

      Was ist die Blockiergebühr beim Powerpass — und was kostet sonst noch?

      Drei Posten tauchen auf der Rechnung auf, die in der Tarifübersicht nicht stehen.

      Der Ladestrom selbst. Das ist der größte Posten und der, der am stärksten schwankt. In allen Stufen außer Charge Premium bestimmt ihn außerhalb von Ionity der Betreiber der Säule. Die MyŠkoda-App zeigt den aktuell gültigen Preis an, wenn Sie den Ladepunkt auswählen. Dieser Blick vor dem Anstecken ist der wirksamste Schutz vor einer Überraschung.

      Die Blockiergebühr. Sie fällt an, wenn das Auto nach dem Ladeende weiter an der Säule steht. Berechnet wird sie nach Minuten, und sie beginnt erst nach einer Karenzzeit. Wie hoch sie ist und wann sie greift, hängt von Tarif und Betreiber ab. Auch diese Angabe steht in der App beim jeweiligen Ladepunkt. Sinn der Sache ist, belegte Plätze freizubekommen — wer nach dem Laden wegfährt, zahlt sie nie.

      Gebühren je Ladevorgang. Manche Betreiber berechnen zusätzlich einen festen Betrag pro Sitzung. Auch das unterscheidet sich je Tarif und Säule und steht in der App.

      Alle drei Posten haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind vorher einsehbar. Der Powerpass zeigt sie beim Auswählen des Ladepunkts an, und laut ŠKODA behalten die angezeigten Konditionen danach für eine kurze Zeit ihre Gültigkeit. Wer sich das angewöhnt, erlebt am Monatsende keine Überraschungen.

      So finden Sie Ihre eigene Lademenge heraus

      Die ganze Rechnung steht und fällt mit einer Zahl: Wie viele Kilowattstunden laden Sie im Monat unterwegs? Die meisten schätzen sie falsch, meist zu hoch.

      Den verlässlichsten Wert liefert die MyŠkoda-App selbst. Dort sind alle Ladevorgänge mit Datum, Ort und geladener Menge aufgeführt. Nehmen Sie die letzten drei Monate, addieren Sie die Mengen an öffentlichen Säulen und teilen Sie durch drei. Das ist Ihr Monatsschnitt — und damit die Zahl für die Tabelle oben.

      Wer das Auto noch nicht lange fährt, kann überschlagen. Eine Faustregel: Ein Elektroauto der Kompaktklasse braucht im Schnitt etwa 18 Kilowattstunden auf 100 Kilometer, im Winter deutlich mehr. Wer im Monat 300 Kilometer rein auf Fernstrecke fährt und diese Strecke unterwegs nachlädt, kommt also auf grob 55 Kilowattstunden — genau die Schwelle zwischen Boost und Ultra.

      Zwei Dinge dabei nicht vergessen. Erstens zählt nur, was Sie bei Ionity laden, nicht die gesamte öffentliche Lademenge. Zweitens schwankt der Bedarf stark über das Jahr: Urlaubsmonate und Wintermonate liegen deutlich über dem Schnitt. Genau deshalb lohnt der saisonale Tarifwechsel, den der nächste Abschnitt beschreibt.

      Die drei häufigsten Rechenfehler beim Tarifvergleich

      Wer beim Rechnen danebenliegt, liegt fast immer bei einem dieser drei Punkte falsch.

      Erstens: die Grundgebühr mit dem Strompreis verwechseln. Ein Tarif für 17,99 Euro klingt teuer, ein Tarif für 5,99 Euro günstig. Entscheidend ist aber die Summe aus beidem. In der Tabelle oben kostet Charge Ultra ab 55 Kilowattstunden weniger als Charge Boost — obwohl die Grundgebühr doppelt so hoch ist. Die Grundgebühr allein sagt nichts.

      Zweitens: den gesamten Ladebedarf einrechnen statt nur den unterwegs. Wer zu Hause eine Wallbox hat, lädt dort oft 80 Prozent seines Stroms. Für die Tarifwahl zählt nur der Rest. Ein Fahrer mit 2.000 Kilowattstunden im Jahr, davon 1.700 zu Hause, hat 300 Kilowattstunden unterwegs — also rund 25 im Monat. Für ihn ist Charge Basic richtig, obwohl die Jahresfahrleistung hoch klingt.

      Drittens: annehmen, der Tarifpreis gelte überall. Die 0,42 Euro in Ionity Charge Ultra gelten ausschließlich an Ionity-Säulen. An der Stadtwerke-Säule um die Ecke zahlen Sie den Preis des Betreibers, genau wie mit Charge Basic. Nur Charge Premium bringt auch dort einen festen Preis. Wer überwiegend in der Stadt lädt, holt die Grundgebühr der Ionity-Stufen nie herein.

      Ein vierter Punkt ist kein Rechenfehler, sondern eine Gewohnheitsfrage: Viele vergleichen einmal beim Kauf des Autos und dann nie wieder. Weil sich sowohl die Preise als auch das eigene Fahrverhalten ändern, lohnt ein Blick alle paar Monate. Die Ladehistorie in der App liefert die Zahlen dafür in einer Minute.

      Kann man den Powerpass-Tarif wechseln?

      Ja, und das ist der am meisten unterschätzte Spartipp. Die Tarife laufen monatlich. In der MyŠkoda-App lässt sich unter dem Punkt Charging plan die Stufe ändern oder die Verlängerung ganz abschalten. Eine Kündigung wirkt zum Monatsende, wer sofort aussteigen will, wendet sich an den Kundenservice von Elli.

      Daraus ergibt sich eine Möglichkeit, die kaum jemand nutzt: der saisonale Wechsel. Wer im Juli und August mit dem Auto in den Urlaub fährt und ansonsten zu Hause lädt, braucht nicht das ganze Jahr eine Grundgebühr zu zahlen. Zwei Monate Ionity Charge Ultra kosten 23,98 Euro. Zwölf Monate kosten 143,88 Euro. Die Differenz von rund 120 Euro bekommt man geschenkt, wenn man daran denkt.

      Umgekehrt gilt: Wer die Stufe hochschaltet, sollte das vor der Reise tun, nicht danach. Der Tarif gilt ab dem Wechsel, nicht rückwirkend für bereits geladenen Strom.

      Ein Punkt, der regelmäßig für Ärger sorgt: Der Vertrag hängt an Ihnen als Person, nicht am Auto. Wenn Sie das Fahrzeug verkaufen, endet der Powerpass nicht von selbst. Die Grundgebühr läuft weiter, bis Sie die Verlängerung aktiv abschalten.

      Powerpass für Firmenwagen und Dienstwagen

      Die Tarife sind dieselben wie für Privatkunden. Der Unterschied liegt in der Abrechnung: Elli bucht vom Zahlungsmittel der angemeldeten Person ab, also in der Regel von der privaten Kreditkarte. Wer den Wagen dienstlich fährt, braucht deshalb eine klare Absprache mit dem Arbeitgeber, wie die Ladekosten erstattet werden.

      Praktisch bewährt sich, die monatliche Abrechnung von Elli als Beleg zu sammeln. Dort sind alle Ladevorgänge einzeln aufgeführt, was die Trennung zwischen dienstlich und privat erleichtert. Wer den Dienstwagen auch zu Hause lädt, sollte die steuerliche Seite kennen — dazu haben wir die Regeln zur Erstattung beim Laden des Dienstwagens zu Hause zusammengestellt.

      Für größere Fuhrparks bietet Elli eigene Lösungen an, die nicht über den Powerpass laufen. Wer mehrere Fahrzeuge verwaltet, fährt damit meist besser als mit einzelnen Privatverträgen. Wie die steuerliche Seite beim Dienstwagen aussieht, steht in unserem Beitrag zur Versteuerung des ŠKODA Enyaq als Dienstwagen.

      Ist der Powerpass günstiger als andere Ladekarten?

      Ehrlich gesagt: nicht automatisch. Der Powerpass ist auf das Ionity-Netz hin gebaut, das vor allem an Autobahnen steht. Wer dort regelmäßig lädt, bekommt mit den Ionity-Stufen einen festen und niedrigeren Preis. Wer stattdessen in der Stadt, beim Einkaufen oder beim Arbeitgeber lädt, hat von diesen Stufen nichts.

      Ionity verkauft eigene Abos. Wer ausschließlich dort lädt, sollte beide Angebote nebeneinanderlegen, statt den Powerpass ungeprüft zu nehmen. Der Vorteil des Powerpass liegt weniger im reinen Ionity-Preis als in der Bündelung: eine Karte, die auch an anderen Säulen funktioniert, und eine Rechnung statt mehrerer.

      Weil Charge Basic nichts kostet, muss man sich ohnehin nicht entscheiden. Viele Fahrer halten den Powerpass als kostenlose Zweitkarte und buchen die günstigste Karte für ihr Hauptnetz separat. Welche Anbieter sich wofür eignen, steht im Vergleich der Lade-Karten für ŠKODA, SEAT und CUPRA.

      Die Grundlagen zum Dienst — wer dahintersteht, wie die Karte funktioniert und welche Modelle ihn nutzen können — stehen in unserer Übersicht zum ŠKODA Powerpass.

      Was die Ladekosten sonst noch senkt

      Zwei Hebel liegen neben dem Tarif und werden oft vergessen.

      Die Ladekurve. Die letzten 20 Prozent Akkufüllung dauern am längsten und kosten bei zeitbasierten Tarifen am meisten. Wer unterwegs bei 80 Prozent abbricht und lieber einen Stopp mehr einlegt, spart Zeit und oft auch Geld. Warum das so ist, erklären wir beim Schnellladen von 10 auf 80 Prozent.

      Die THG-Quote. Wer ein Elektroauto zugelassen hat, kann sich die eingesparten Emissionen einmal im Jahr vergüten lassen. Das hat mit dem Ladetarif nichts zu tun, senkt aber die Jahreskosten spürbar — oft um mehr, als die Grundgebühr eines Tarifs im Jahr ausmacht. Die Details stehen bei der THG-Quote 2026.

      Wer das Elektroauto erst anschafft, sollte außerdem die Zuschüsse prüfen. Wie viel Ihnen zusteht, zeigt der Rechner zur E-Auto-Förderung nach Einkommen und Kinderzahl.

      Quellen

      Stand der Angaben: 2. Oktober 2026. Preise können sich ändern; maßgeblich ist die Anzeige in der MyŠkoda-App beim jeweiligen Ladepunkt.

      Häufige Fragen

      Was kostet der Skoda Powerpass im Monat?

      Charge Basic kostet keine Grundgebühr. Ionity Charge Boost kostet 5,99 Euro, Ionity Charge Ultra 11,99 Euro und Charge Premium 17,99 Euro im Monat. Diese Beträge decken nur den Zugang ab, der Ladestrom wird zusätzlich nach Kilowattstunden abgerechnet.

      Ist der Skoda Powerpass kostenlos?

      Der Einstiegstarif Charge Basic kostet keine monatliche Grundgebühr, und die Karte ist in allen Tarifen kostenlos. Laden kostet trotzdem Geld: Im Basic-Tarif zahlen Sie an jeder Säule den Preis, den der Betreiber gerade verlangt. Kostenlos ist also der Zugang, nicht der Strom.

      Was kostet die Powerpass-Karte?

      Nichts. ŠKODA gibt die Karte in allen Tarifen kostenlos aus, auch im Einstiegstarif ohne Grundgebühr. Sie bestellen sie bei der Anmeldung in der MyŠkoda-App mit und bekommen sie laut ŠKODA in fünf bis sieben Arbeitstagen.

      Was kostet die Kilowattstunde mit dem Powerpass?

      Das hängt vom Tarif und von der Säule ab. Bei Ionity kostet die Kilowattstunde seit 1. Oktober 2026 im Tarif Ionity Charge Boost 0,53 Euro, in Ionity Charge Ultra und Charge Premium 0,42 Euro. An anderen Säulen gilt in allen Tarifen außer Charge Premium der Preis des jeweiligen Betreibers. Mit Charge Premium zahlen Sie dort ab 0,50 Euro für Wechselstrom und ab 0,69 Euro für Gleichstrom.

      Ab wann lohnt sich Ionity Charge Ultra gegenüber Charge Boost?

      Ultra kostet sechs Euro mehr im Monat und ist elf Cent je Kilowattstunde günstiger. Sechs Euro geteilt durch elf Cent ergibt rund 55 Kilowattstunden. Wer also mehr als etwa 55 Kilowattstunden im Monat bei Ionity lädt, fährt mit Ultra günstiger. Das entspricht ungefähr einer vollen Akkuladung eines Mittelklasse-Elektroautos.

      Welcher Powerpass-Tarif ist der richtige?

      Wer eine eigene Wallbox hat und nur im Urlaub an die Autobahn muss, ist mit Charge Basic richtig. Wer regelmäßig bei Ionity lädt, aber unter 55 Kilowattstunden im Monat bleibt, nimmt Ionity Charge Boost. Darüber lohnt Ionity Charge Ultra. Charge Premium rechnet sich erst, wenn Sie Ihren Strom überwiegend öffentlich und nicht nur bei Ionity laden.

      Lohnt sich Charge Premium beim Powerpass?

      Nur für eine bestimmte Gruppe. Premium kostet sechs Euro mehr als Ultra, bringt bei Ionity aber keinen günstigeren Preis — beide liegen bei 0,42 Euro. Der Mehrwert liegt woanders: Nur in Premium gelten auch an anderen Säulen feste Preise statt der schwankenden Betreiberpreise. Wer keine Lademöglichkeit zu Hause hat und überall öffentlich lädt, kauft sich damit Planbarkeit.

      Was ist die Blockiergebühr beim Powerpass?

      Eine Gebühr dafür, dass das Auto nach dem Laden weiter an der Säule steht und den Platz blockiert. Sie wird nach Minuten berechnet und beginnt erst nach einer Karenzzeit. Höhe und Karenzzeit setzt in den meisten Fällen der Betreiber der Säule fest und unterscheiden sich je Tarif. Die im eigenen Tarif gültigen Werte zeigt die MyŠkoda-App an, wenn Sie den Ladepunkt auswählen.

      Kann man den Powerpass-Tarif wechseln?

      Ja, die Tarife laufen monatlich. In der MyŠkoda-App lässt sich unter dem Punkt Charging plan die Stufe ändern oder die Verlängerung abschalten. Das macht einen saisonalen Wechsel möglich: im Reisemonat eine höhere Stufe, im Rest des Jahres zurück auf Charge Basic.

      Wie rechnet Elli den Powerpass ab?

      Jeder Ladevorgang wird einzeln abgerechnet, sobald er beendet ist. Die monatliche Grundgebühr bucht Elli in den ersten drei Arbeitstagen des Folgemonats ab. Als Zahlungsmittel akzeptiert Elli Visa, Mastercard und PayPal. Eine Lastschrift vom Girokonto ist nicht vorgesehen.

      Lohnt sich der Powerpass für Firmenwagen und Dienstwagen?

      Die Tarife sind dieselben wie für Privatkunden, die Abrechnung läuft aber über das hinterlegte Zahlungsmittel der angemeldeten Person. Wer den Wagen dienstlich fährt, braucht deshalb eine klare Absprache mit dem Arbeitgeber, wie die Ladekosten erstattet werden. Für größere Flotten bietet Elli eigene Lösungen an, die nicht über den Powerpass laufen.

      Was hat sich an den Powerpass-Preisen zum 1. Oktober 2026 geändert?

      Die Ionity-Preise sind gestiegen. Im Tarif Ionity Charge Boost kostet die Kilowattstunde seitdem 0,53 Euro, in Ionity Charge Ultra und Charge Premium 0,42 Euro. Die monatlichen Grundgebühren blieben unverändert. Ionity selbst führt seine Preisliste ebenfalls mit Stand 1. Oktober 2026.

      Verfällt die Grundgebühr, wenn ich nicht lade?

      Ja. Die Grundgebühr ist kein Guthaben, das sich ansammelt. Sie wird für den Monat fällig, unabhängig davon, ob Sie geladen haben. Wer nur in bestimmten Monaten viel unterwegs ist, sollte deshalb den Tarif saisonal anpassen statt das ganze Jahr dieselbe Stufe zu zahlen.

      Ist der Powerpass günstiger als direkt bei Ionity zu buchen?

      Das muss man im Einzelfall rechnen. Ionity verkauft eigene Abos, und wer ausschließlich dort lädt, sollte beide Angebote nebeneinanderlegen. Der Vorteil des Powerpass liegt weniger im reinen Ionity-Preis als darin, dass dieselbe Karte auch an Säulen anderer Betreiber funktioniert und alles über eine Rechnung läuft.

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