- ŠKODA Kodiaq iV 2026: über 100 km elektrisch, Laden, Kosten
- ŠKODA Kodiaq Motoren im Vergleich: Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid?
- ŠKODA Kodiaq als 7-Sitzer: Kofferraum, Maße und Platz im Alltag
- ŠKODA Kodiaq Anhängelast: als Zugfahrzeug für Wohnwagen und Anhänger
- ŠKODA Kodiaq gebraucht kaufen: Checkliste, Schwachstellen und worauf achten
- ŠKODA Kodiaq Ausstattung: Selection, Sportline oder RS?
- ŠKODA Kodiaq 2027: was bestätigt ist und was erwartet wird
Inhalt dieses Artikels
- ŠKODA Kodiaq Lieferzeit: wie lange dauert die Bestellung?
- Kurzantwort
- Warum niemand eine feste Kodiaq Lieferzeit nennen kann
- Was verzögert die Lieferzeit beim Kodiaq?
- Was beim Modelljahreswechsel Ende Juli gilt
- Wann sich ein Lagerfahrzeug mehr lohnt als eine Bestellung
- Wie läuft die Bestellung eines Neuwagens ab?
- Kann man die Lieferzeit beim Kodiaq verkürzen?
- Bestellen oder gebraucht kaufen: was sich beim Kodiaq eher rechnet
- Was tun, wenn der Liefertermin überschritten wird?
- Was während der Wartezeit zu klären ist
- Welche Motorwahl die Wartezeit und die Kosten beeinflusst
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis
ŠKODA Kodiaq Lieferzeit: wie lange dauert die Bestellung?
Wer die Kodiaq Lieferzeit sucht, will meist eine einzige Zahl. Genau die gibt es nicht, und das ist keine Ausflucht: ŠKODA veröffentlicht keine verbindlichen Lieferfristen, weil sie von der konkreten Konfiguration abhängen und sich fortlaufend ändern.
Was es dagegen gibt, sind nachvollziehbare Regeln, welche Entscheidungen die Wartezeit verlängern und welche sie verkürzen. Genau darum geht es hier. Dazu kommt ein Punkt, der im Sommer 2026 besonders zählt: der Modelljahreswechsel und die Frage, ob man davor oder danach bestellt.
Wir schreiben diesen Beitrag als Servicepartner, nicht als Verkäufer. Neuwagen werden bei uns an einen Vertragshändler vermittelt. Was wir beitragen können, ist die Erfahrung aus vielen Auslieferungen und Werkstattterminen — und die Einordnung, wann sich Warten lohnt und wann nicht.
Kurzantwort
Warum niemand eine feste Kodiaq Lieferzeit nennen kann
Ein Auto entsteht heute nicht auf Vorrat, sondern nach Auftrag. Jede Bestellung bekommt einen Produktionsslot, und dieser Slot hängt davon ab, wann die benötigten Bauteile im Werk zusammenkommen. Ändert sich an einer einzigen Position die Verfügbarkeit, verschiebt sich der ganze Termin.
Deshalb schwanken die Angaben auch zwischen Händlern und über die Monate hinweg. Eine Zahl, die im Frühjahr galt, kann im Herbst falsch sein. Seriöse Aussagen zur Lieferzeit sind immer datiert und beziehen sich auf eine bestimmte Konfiguration. Welche Motoren und Linien überhaupt zur Wahl stehen und was sie kosten, steht in der Übersicht zu Modellen, Preisen und Motoren des Kodiaq.
Was Sie daraus machen können: Fragen Sie nicht nach der Lieferzeit für den Kodiaq, sondern nach der Lieferzeit für genau Ihre Wunschzusammenstellung. Und lassen Sie sich zwei bis drei Varianten nennen. Häufig zeigt sich dabei, dass eine kleine Änderung an der Ausstattung mehrere Wochen spart.
Verlassen sollte man sich nur auf eine schriftliche Angabe im Kaufvertrag. Mündliche Schätzungen sind gut gemeint, aber rechtlich ohne Wert. Steht ein Termin im Vertrag, hat man eine Grundlage, falls es deutlich länger dauert.
Was verzögert die Lieferzeit beim Kodiaq?
Der größte Hebel sind Einzeloptionen. Wer sich eine selten bestellte Lackierung, ein spezielles Assistenzpaket oder ungewöhnliche Räder aussucht, wartet oft spürbar länger als jemand mit einer gängigen Zusammenstellung. Das ist kein Nachteil des Kodiaq, sondern gilt für alle Hersteller.
Der zweite Faktor ist die Antriebswahl. Front- und Allradversionen laufen unterschiedlich durch die Fertigung, ebenso Verbrenner und Plug-in-Hybrid. Auch die Entscheidung zwischen Fünf- und Siebensitzer greift in die Bauplanung ein, weil sich der gesamte hintere Fahrzeugbereich unterscheidet.
Der dritte Punkt ist der Zeitpunkt im Modelljahr. Kurz vor einem Wechsel werden auslaufende Konfigurationen teils nicht mehr eingeplant, kurz danach ist die Nachfrage hoch. Beides kann die Wartezeit verlängern.
Was dagegen wenig ausmacht: die Ausstattungslinie an sich. Ob Selection oder Sportline ist für die Fertigung weitgehend gleichwertig, weil beide in großer Zahl gebaut werden. Welche Linie was kostet und enthält, steht in unserem Beitrag zur Kodiaq Ausstattung.
Ein praktischer Rat aus vielen Gesprächen: Schreiben Sie vor dem Konfigurieren auf, welche drei Dinge Ihnen wirklich wichtig sind. Alles andere ist Verhandlungsmasse gegenüber dem Liefertermin — und dieser Tausch lohnt sich häufig.
Was beim Modelljahreswechsel Ende Juli gilt
Ende Juli 2026 wechseln mehrere ŠKODA-Baureihen ins Modelljahr 2027. Für Bestellungen ist das der relevanteste Termin des Jahres, und zwar aus zwei Gründen.
Erstens ändern sich Ausstattungsumfänge. Ein Modelljahreswechsel bringt in der Regel neue Serienausstattung, gelegentlich fallen auch Optionen weg. Zweitens werden häufig Preise angepasst. Beides gilt für Bestellungen ab dem Stichtag.
Entscheidend ist dabei das Bestelldatum, nicht der Liefertermin. Wer vor dem Wechsel bestellt, bekommt in aller Regel die Konditionen des alten Modelljahrs, auch wenn das Auto erst Monate später ausgeliefert wird. Genau deshalb häufen sich Bestellungen kurz vor solchen Stichtagen.
Unser Rat ist unaufgeregt: Wenn Sie ohnehin kaufen wollen und Ihre Wunschkonfiguration steht, ist eine Bestellung vor dem Stichtag sinnvoll. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, welches Modelljahr und welcher Preis gelten. Wenn Sie dagegen auf neue Ausstattung des kommenden Modelljahrs hoffen, warten Sie besser ab — beides zugleich geht nicht.
Was sich konkret ändert, ordnen wir im Beitrag zur ŠKODA Preisanpassung zum 30. Juli ein. Sobald die neuen Preislisten öffentlich sind, aktualisieren wir die Angaben dort.
Wann sich ein Lagerfahrzeug mehr lohnt als eine Bestellung
Diese Frage stellt sich häufiger, als viele denken, und die Antwort hängt an einer einzigen Größe: Wie wichtig ist Ihnen die exakte Ausstattung?
Lagerfahrzeuge sind bereits gebaut oder fest eingeplant. Sie stehen kurzfristig bereit und sind oft günstiger, weil der Händler sie ohnehin abnehmen muss. Der Preis ist der eine Vorteil, der Termin der andere. Der Nachteil liegt auf der Hand: Farbe, Linie und Ausstattung sind vorgegeben.
Tageszulassungen gehen noch einen Schritt weiter. Sie sind technisch neu, haben aber bereits einen Halter in den Papieren und dadurch einen niedrigeren Preis. Für Käufer, denen die Zahl der Vorbesitzer gleichgültig ist, sind sie oft der beste Kompromiss aus Preis und Verfügbarkeit. Wie sich das rechnet, steht im Beitrag zu Neuwagen, Tageszulassung und jungem Gebrauchten.
Der dritte Weg wird oft übersehen: Händler haben regelmäßig Fahrzeuge in der Produktionsplanung, die noch nicht verkauft sind. Fragen Sie gezielt danach. Solche Wagen sind häufig Monate früher verfügbar als eine Neubestellung und lassen sich in Grenzen noch anpassen.
Ein Nachteil von Lagerfahrzeugen wird oft übersehen: Standzeit. Ein Auto, das lange auf dem Hof steht, hat eine entladene Batterie und Flugrost auf den Bremsscheiben. Beides ist harmlos und schnell behoben, sollte bei der Übergabe aber geprüft werden. Fragen Sie ruhig nach dem Produktionsdatum — es steht in den Papieren.
Für den Kodiaq gilt zusätzlich: Als großes Familien-SUV wird er in typischen Familienkonfigurationen häufig auf Lager bestellt. Die Chance, ein passendes Fahrzeug zu finden, ist damit höher als bei ausgefallenen Modellen.
Wie läuft die Bestellung eines Neuwagens ab?
Für viele ist der Kauf eines Neuwagens etwas, das sie alle acht bis zehn Jahre einmal machen. Entsprechend unklar ist oft, was in welcher Reihenfolge passiert. Der Ablauf hat fünf Schritte.
Am Anfang steht die Konfiguration. Im Konfigurator des Herstellers stellt man Motor, Ausstattungslinie, Farbe und Extras zusammen und bekommt einen unverbindlichen Listenpreis. Dieser Schritt kostet nichts und lässt sich beliebig oft wiederholen. Es lohnt sich, zwei oder drei Varianten zu speichern.
Danach folgt das Angebot. Der Vertragshändler rechnet die Konfiguration durch, nennt einen Preis inklusive etwaiger Nachlässe und einen voraussichtlichen Liefertermin. Genau hier entscheidet sich, wie belastbar die Terminaussage ist — deshalb sollte sie im Angebot stehen und nicht nur mündlich fallen.
Der dritte Schritt ist die Bestellung. Mit der Unterschrift entsteht der Kaufvertrag, und das Fahrzeug geht in die Produktionsplanung. Ab diesem Moment sind Änderungen an der Konfiguration nur noch begrenzt und meist nur in einem engen Zeitfenster möglich.
Es folgt die Produktion mit Statusmeldungen über den Händler. In dieser Phase kann sich der Termin noch verschieben, in beide Richtungen. Zum Schluss steht die Übergabe mit Zulassung, Einweisung und Übergabe der Papiere.
Zwischen Bestellung und Produktion liegt ein Zeitfenster, in dem sich Änderungen noch einpflegen lassen. Wie lang es ist, hängt vom Werk und vom Auftragsstand ab. Wer nach der Unterschrift merkt, dass eine Option fehlt, sollte deshalb sofort nachfragen statt zu warten — nach dem Produktionsstart ist nichts mehr möglich.
Ein häufiges Missverständnis betrifft die Zulassung. Sie erfolgt erst kurz vor der Übergabe, nicht bei Produktionsende. Das Fahrzeug kann also bereits gebaut in Deutschland stehen, ohne dass es fahrbereit übergeben werden kann. Zwischen Werksausgang und Übergabe liegen üblicherweise noch Transport, Vorbereitung und Zulassung.
Ein Hinweis zur Rollenverteilung: Der Kaufvertrag für einen Neuwagen entsteht immer beim Vertragshändler. Ein autorisierter Servicepartner wie wir betreut das Fahrzeug anschließend in Wartung und Reparatur und vermittelt den Neuwagenkauf an einen Vertragshändler.
Kann man die Lieferzeit beim Kodiaq verkürzen?
Ja, und zwar wirksamer, als die meisten vermuten. Drei Hebel funktionieren erfahrungsgemäß am besten.
Der erste ist der Verzicht auf seltene Einzeloptionen. Eine gängige Lackierung statt einer selten bestellten Sonderfarbe kann Wochen sparen. Dasselbe gilt für Räder: Die häufig verbauten Größen sind fast immer schneller verfügbar als exotische Varianten.
Der zweite Hebel sind Pakete statt Einzeloptionen. Was oft zusammen bestellt wird, wird auch zusammen eingeplant. Wer sich seine Ausstattung aus vielen einzelnen Positionen zusammenstellt, erzeugt eine Kombination, die es so selten gibt — und wartet entsprechend.
Der dritte Hebel ist die gezielte Frage nach bereits eingeplanten Fahrzeugen. Händler haben regelmäßig Wagen in der Produktionsplanung, die noch keinen Käufer haben. Passt eines davon halbwegs zu den eigenen Vorstellungen, verkürzt sich die Wartezeit oft erheblich.
Ein vierter, selten genutzter Hebel ist die Bereitschaft, das Fahrzeug an einem anderen Ort zu übernehmen. Manche Händler haben regional sehr unterschiedliche Verfügbarkeiten. Wer eine Anfahrt von einer Stunde in Kauf nimmt, findet gelegentlich ein passendes Fahrzeug deutlich früher.
Was dagegen nicht hilft: Druck machen. Der Produktionsslot steht fest, sobald das Fahrzeug eingeplant ist. Nachfragen bringt Information, aber keinen früheren Termin. Wer den Wagen dringend braucht, sollte deshalb frühzeitig über Alternativen sprechen statt auf eine Beschleunigung zu hoffen.
Und ein ehrlicher Punkt: Wenn der Zeitpunkt wirklich entscheidend ist, etwa weil der bisherige Wagen ausfällt, ist die Bestellung oft der falsche Weg. Dann sind Lagerfahrzeug, Tageszulassung oder ein junger Gebrauchter die realistischeren Optionen.
Bestellen oder gebraucht kaufen: was sich beim Kodiaq eher rechnet
Bei einem Fahrzeug, das neu zwischen 44.190 und 59.000 Euro kostet, ist der Wertverlust der ersten Jahre ein erheblicher Betrag. Das verschiebt die Rechnung deutlicher als bei einem Kleinwagen.
Ein zwei bis drei Jahre alter Kodiaq mit überschaubarer Laufleistung liegt spürbar unter dem Neupreis, hat aber noch den größten Teil seiner Nutzungsdauer vor sich. Wer das Auto anschließend lange behält, holt hier den größten Vorteil heraus. Die Technik ist über die zweite Generation hinweg weitgehend unverändert, sodass ein junger Gebrauchter kaum Nachteile gegenüber einem Neuwagen hat.
Für den Neuwagen sprechen die freie Konfiguration, die volle Garantie und der bekannte Vorbesitz. Gerade bei einem Familienauto, das über viele Jahre stark beansprucht wird, ist der lückenlose Wartungsverlauf von Anfang an ein Argument.
Besonders lohnend ist der Gebrauchtkauf bei den hoch ausgestatteten Varianten. Ein Sportline mit vielen Extras verliert prozentual mehr an Wert als eine schlicht bestellte Selection, weil die Aufpreise beim Wiederverkauf nur teilweise zurückkommen. Wer diese Ausstattung möchte, fährt gebraucht deutlich günstiger.
Worauf beim gebrauchten Kodiaq zu achten ist, haben wir in der Checkliste zum Gebrauchtkauf zusammengestellt. Was aktuell bei uns steht, sehen Sie im Gebrauchtwagenbestand in Wiesloch.
Was tun, wenn der Liefertermin überschritten wird?
Auch das kommt vor, und es lohnt sich, die Rechtslage in Grundzügen zu kennen. Entscheidend ist, wie der Termin im Vertrag formuliert ist.
Steht dort ein konkretes Datum ohne Einschränkung, ist es verbindlich. Steht dort eine Formulierung wie „voraussichtlich” oder „circa”, handelt es sich um eine unverbindliche Angabe. Der Unterschied ist erheblich, und viele Kaufverträge arbeiten bewusst mit der zweiten Variante.
Bei einem unverbindlichen Termin gilt in der Regel: Nach dessen Ablauf kann man den Händler schriftlich zur Lieferung auffordern und eine angemessene Frist setzen. Verstreicht auch diese, entstehen weitergehende Rechte. Wie das im Einzelfall aussieht, hängt vom Vertrag ab.
Wichtig ist außerdem, wie mit Preisänderungen umgegangen wird. Viele Kaufverträge enthalten Klauseln, die eine Anpassung erlauben, wenn zwischen Bestellung und Lieferung eine bestimmte Zeitspanne liegt. Lesen Sie diesen Punkt vor der Unterschrift und lassen Sie sich erklären, unter welchen Bedingungen der vereinbarte Preis fest ist.
Praktisch wichtiger als die Rechtslage ist meist die Zwischenlösung. Wenn der alte Wagen bereits verkauft oder abgemeldet ist, entsteht schnell echter Druck. Sprechen Sie deshalb frühzeitig über die Möglichkeit, die Inzahlungnahme zu verschieben oder ein Überbrückungsfahrzeug zu bekommen.
Unser Rat aus der Praxis: Verkaufen oder verschrotten Sie Ihr bisheriges Auto erst, wenn der Liefertermin des neuen konkret feststeht. Diese eine Regel erspart die meisten Probleme, die uns in diesem Zusammenhang begegnen.
Was während der Wartezeit zu klären ist
Die Zeit zwischen Bestellung und Auslieferung nutzt man am besten für die Dinge, die später Stress machen, wenn sie offen bleiben.
Klären Sie früh die Finanzierung oder das Leasing. Konditionen ändern sich, und eine Zusage mit Gültigkeitsdatum schafft Planungssicherheit. Wichtig ist der Blick auf die Gesamtkosten über die Laufzeit, nicht nur auf die Monatsrate.
Zweitens die Inzahlungnahme des bisherigen Fahrzeugs. Sein Wert sinkt während der Wartezeit weiter, deshalb sollte der Ankaufspreis mit einem Bewertungszeitpunkt versehen sein. Wer hier nichts vereinbart, verhandelt bei der Auslieferung neu — und meist zu schlechteren Bedingungen.
Drittens die Versicherung. Die Einstufung hängt an der Motorisierung, und die Typklassen ändern sich jährlich. Ein Angebot einzuholen dauert wenige Minuten und kann bei zwei ähnlichen Motorvarianten die Entscheidung beeinflussen.
Viertens die Winterreifen. Wird das Auto im Herbst geliefert, braucht es sofort passende Räder. Wer das erst bei der Übergabe merkt, zahlt in der Hochsaison mehr und wartet auf Termine. Was dabei zu beachten ist, steht in unserem Beitrag zu Reifenkauf und Reifenservice.
Fünftens der Stellplatz. Der Kodiaq ist mit 4,758 Metern Länge und 1,864 Metern Breite ein großes Auto. In älteren Garagen und engen Tiefgaragen wird das knapp, besonders beim Türöffnen. Wer bisher ein kleineres Fahrzeug gefahren ist, sollte vorher nachmessen — dieser Punkt fällt erfahrungsgemäß erst bei der Übergabe auf.
Sechstens, für Käufer eines Plug-in-Hybrids: die Lademöglichkeit. Eine Wallbox braucht Planung, gegebenenfalls die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft und einen Elektrikertermin. Wer damit erst nach der Auslieferung anfängt, fährt womöglich Monate ohne den Vorteil, für den er bezahlt hat.
Und schließlich: Vereinbaren Sie den ersten Werkstatttermin nicht erst, wenn die Serviceanzeige leuchtet. Beim Kodiaq steht die erste Wartung nach zwei Jahren oder 30.000 Kilometern an. Wird sie im autorisierten Netz durchgeführt, verlängert sich die Mobilitätsgarantie automatisch um zwei weitere Jahre.
Welche Motorwahl die Wartezeit und die Kosten beeinflusst
Die Motorentscheidung wirkt gleich doppelt: auf den Liefertermin und auf alles, was danach kommt. Beides sollte man zusammen betrachten, statt nacheinander.
Der 1,5-Liter-Benziner als Mildhybrid ist die meistgebaute Variante und damit meist die schnellste. Er passt zu Fahrern mit moderater Jahresfahrleistung, die überwiegend kürzere Strecken zurücklegen.
Der 2,0-Liter-Diesel ist die Wahl für Vielfahrer und für alle, die regelmäßig einen Anhänger ziehen. Er verbraucht auf der Langstrecke deutlich weniger und liegt bei der Anhängelast klar vorn. Die genauen Werte je Motorisierung stehen im Beitrag zur Anhängelast des Kodiaq.
Der Plug-in-Hybrid Kodiaq iV lohnt sich nur mit fester Lademöglichkeit. Ohne regelmäßiges Laden verkehrt sich sein Vorteil ins Gegenteil. Zudem ist er ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich, weil die Batterie den Raum unter dem Kofferraumboden belegt. Alles dazu steht im Beitrag zum Kodiaq iV.
Wer zwischen den Antrieben schwankt, findet die Gegenüberstellung im Motorenvergleich zum Kodiaq. Und wer überlegt, ob es statt des Verbrenners gleich ein Elektroauto sein soll, findet den direkten Vergleich mit dem elektrischen Siebensitzer im Beitrag Peaq gegen Kodiaq.
Ein Punkt, der bei der Wartezeit gern vergessen wird: Je länger die Lieferzeit, desto wahrscheinlicher fällt ein Modelljahreswechsel in den Zeitraum. Das ist selten ein Problem, kann aber bedeuten, dass das gelieferte Fahrzeug leicht von der ursprünglichen Konfiguration abweicht. Lassen Sie sich zusagen, dass Sie über solche Änderungen informiert werden.
Quellen und weiterführende Informationen
ŠKODA veröffentlicht keine allgemeinen Lieferzeiten. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben des Vertragshändlers zur konkreten Konfiguration sowie die Termine im Kaufvertrag. Preise und Ausstattungsumfänge stehen in der offiziellen Preis- und Ausstattungsübersicht zum Kodiaq und im Konfigurator des Herstellers.
Die Angaben zu Serviceintervall und Garantie stammen aus dem offiziellen Datenblatt zum Kodiaq im Presseportal von ŠKODA Deutschland.
Zu rechtlichen Fragen rund um Kaufvertrag, Lieferverzug und Rücktritt informiert die Verbraucherzentrale. Eine unabhängige Einordnung zu Modellen und Kosten bietet der Autokatalog des ADAC.
Update-Hinweis
Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald sich die Rahmenbedingungen für Bestellungen ändern. Der nächste feste Termin ist der Modelljahreswechsel Ende Juli 2026. Konkrete Lieferzeiten nennen wir bewusst nicht, weil sie sich zu schnell ändern und nur für die jeweilige Konfiguration gelten. Das Datum der letzten Prüfung steht am Anfang des Beitrags.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Lieferung eines ŠKODA Kodiaq?
ŠKODA nennt öffentlich keine verbindliche Lieferzeit, weil sie von Motor, Ausstattungslinie und einzelnen Optionen abhängt und sich laufend ändert. Verbindlich ist allein die Aussage des Händlers zur konkret gewünschten Konfiguration im Moment der Bestellung. Wer eine Hausnummer braucht, sollte sich zwei bis drei Varianten durchrechnen lassen, weil die Unterschiede erheblich sein können.
Was verzögert die Lieferzeit beim Kodiaq?
Am stärksten wirken einzelne Sonderausstattungen. Eine seltene Lackierung, bestimmte Assistenzpakete oder spezielle Räder können den Termin um Wochen verschieben, obwohl das Fahrzeug ansonsten verfügbar wäre. Auch die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb sowie zwischen Fünf- und Siebensitzer beeinflusst die Bauplanung. Wer flexibel ist, verkürzt die Wartezeit deutlich.
Wann lohnt sich ein Lagerfahrzeug statt einer Bestellung?
Immer dann, wenn der Zeitpunkt wichtiger ist als die exakte Ausstattung. Lagerfahrzeuge und Tageszulassungen stehen sofort bereit und sind häufig günstiger, weil sie bereits konfiguriert wurden. Der Nachteil: Farbe und Ausstattung sind vorgegeben. Wer sehr genaue Vorstellungen hat oder ungewöhnliche Optionen möchte, fährt mit der Bestellung besser.
Was passiert beim Modelljahreswechsel mit meiner Bestellung?
Bei einem Modelljahreswechsel ändern sich Ausstattungsumfänge und teils die Preise. Entscheidend ist, welchem Modelljahr die Bestellung zugeordnet wird — das hängt am Bestelldatum, nicht am Liefertermin. Wer kurz vor einem Wechsel bestellt, sollte sich schriftlich bestätigen lassen, welches Modelljahr und welcher Preis gelten.
Kann man die Lieferzeit beim Kodiaq verkürzen?
Ja, mit drei Hebeln. Erstens: auf seltene Einzeloptionen verzichten und stattdessen ein Paket wählen, das häufig gebaut wird. Zweitens: bei Farbe und Rädern flexibel bleiben. Drittens: den Händler nach bereits eingeplanten Fahrzeugen fragen, die zur Wunschkonfiguration passen. Diese sind oft Monate früher da als eine Neubestellung.
Wie läuft die Bestellung eines Neuwagens ab?
Zuerst wird das Fahrzeug im Konfigurator zusammengestellt, dann erstellt der Händler ein verbindliches Angebot mit Preis und voraussichtlichem Liefertermin. Nach der Unterschrift geht die Bestellung ins Werk und bekommt einen Produktionsslot. Bis zur Auslieferung informiert der Händler über den Status. Der Kaufvertrag entsteht beim Vertragshändler, nicht bei einem Servicepartner.
Sollte man vor oder nach einer Preisanpassung bestellen?
Wer eine bevorstehende Preiserhöhung kennt und sein Wunschfahrzeug ohnehin kaufen will, bestellt sinnvollerweise davor. Wichtig ist dabei die schriftliche Zusage, welcher Preis gilt. Wer dagegen auf neue Ausstattung des kommenden Modelljahrs Wert legt, wartet besser ab. Beides gleichzeitig geht nicht.
Wer betreut meinen Kodiaq nach der Auslieferung in der Region?
Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter ŠKODA Service- und Werkstattpartner. Dort gibt es Inspektion nach Herstellervorgabe, Hauptuntersuchung, Reifen- und Klimaservice für den Kodiaq. Die Wartung im autorisierten Netz erhält zudem die Verlängerung der Mobilitätsgarantie. Neuwagen selbst werden an einen Vertragshändler vermittelt.