Inhalt dieses Artikels
- ŠKODA Kodiaq Motoren im Vergleich: Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid?
- Kurzantwort
- Welche Motoren hat der ŠKODA Kodiaq?
- ŠKODA Kodiaq Benziner: für wen lohnt er sich?
- ŠKODA Kodiaq Diesel: der Langstrecken- und Zugexperte
- ŠKODA Kodiaq Plug-in-Hybrid: elektrisch im Alltag
- Kodiaq RS: das sportliche Topmodell
- Braucht der ŠKODA Kodiaq Allrad?
- Wie viel verbraucht der ŠKODA Kodiaq?
- ŠKODA Kodiaq Benziner oder Diesel: die Kostenfrage
- Wie unterscheiden sich die Kodiaq-Motoren beim Fahren?
- Welcher Kodiaq Motor passt zu welchem Fahrer?
- ŠKODA Kodiaq Motoren: das Fazit
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 09.07.2026)
ŠKODA Kodiaq Motoren im Vergleich: Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid?
Kaum eine Frage beschäftigt Kodiaq-Interessenten so sehr wie die nach dem richtigen Motor. Der ŠKODA Kodiaq bietet in der aktuellen Generation eine große Auswahl vom sparsamen Einstiegsbenziner über zwei Diesel und einen kräftigen Allrad-Benziner bis zum neuen Plug-in-Hybrid und dem sportlichen RS. Diese Vielfalt ist ein Segen, macht die Entscheidung aber auch nicht leichter. Genau hier setzt dieser Vergleich an und ordnet die Motoren so, dass am Ende klar wird, welcher zu welchem Fahrer passt.
Wir gehen dabei nicht nach der reinen PS-Zahl, sondern nach dem echten Alltag. Wie viel fahren Sie im Jahr? Ziehen Sie einen Anhänger? Können Sie zuhause laden? Fahren Sie viel Autobahn oder eher Kurzstrecke in der Stadt? Aus diesen Fragen ergibt sich fast von selbst, welcher der ŠKODA Kodiaq Motoren die richtige Wahl ist. Am Schluss finden Sie eine übersichtliche Empfehlung nach Fahrertyp.
Kurzantwort
Welche Motoren hat der ŠKODA Kodiaq?
Bevor wir vergleichen, hier der Überblick über die ŠKODA Kodiaq Motoren. Den Einstieg bildet ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS, der als sparsamer Mildhybrid arbeitet und Frontantrieb hat. Darüber stehen zwei Diesel: ein 2,0-Liter mit 150 PS und Frontantrieb sowie ein stärkerer 2,0-Liter mit 193 PS und Allrad. Ein weiterer 2,0-Liter-Benziner mit 204 PS und Allrad gehört zur Palette, ist aktuell aber nicht bestellbar.
Dazu kommt der neue Plug-in-Hybrid mit 204 PS Systemleistung, der elektrisches Fahren im Alltag mit der Reichweite eines Verbrenners verbindet. An der Spitze steht der Kodiaq RS mit einem 2,0-Liter-Benziner, 265 PS und serienmäßigem Allrad. Alle Motoren sind mit einem Doppelkupplungsgetriebe verbunden, das die Gänge automatisch und ruckfrei wechselt.
So unterschiedlich diese Antriebe sind, so klar ist das Muster dahinter. ŠKODA deckt mit der Motorenpalette bewusst sehr verschiedene Bedürfnisse ab, vom sparsamen Alltagsauto über den kräftigen Reisewagen und das Zugfahrzeug bis zum teilelektrischen Pendlerauto und dem sportlichen Topmodell. Die Kunst besteht darin, aus dieser Auswahl den Motor zu finden, der wirklich zum eigenen Leben passt, statt sich von der höchsten Leistung oder dem niedrigsten Prospektverbrauch blenden zu lassen.
ŠKODA Kodiaq Benziner: für wen lohnt er sich?
Der ŠKODA Kodiaq Benziner in der Einstiegsvariante ist ein 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS, der als Mildhybrid arbeitet. Das bedeutet, dass ihn ein kleiner Elektromotor unterstützt, ohne dass man ihn laden müsste. Das spart etwas Kraftstoff und macht das Anfahren geschmeidiger. Für den normalen Familienalltag, den Weg zur Arbeit und die gelegentliche Urlaubsfahrt reicht dieser Motor völlig aus, auch wenn er kein Kraftprotz ist.
Der große Vorteil des Benziners liegt im Anschaffungspreis. Er ist die günstigste Art, in den Kodiaq einzusteigen, und rechnet sich vor allem für alle, die nicht besonders viele Kilometer im Jahr fahren. Wer überwiegend Kurzstrecke fährt, ist mit dem Benziner ebenfalls besser bedient als mit einem Diesel, weil der Selbstzünder auf kurzen Strecken nie richtig warm wird und das auf Dauer nicht gut ist.
Wer allerdings viel Autobahn fährt oder schwere Anhänger zieht, merkt die Grenzen des kleinen Benziners. Dann fehlt es etwas an Durchzug, und der Verbrauch steigt spürbar. Für diese Einsätze ist der Diesel die passende Wahl, und wer es sportlich mag, findet im RS den stärksten Benziner. Der Einstiegsbenziner bleibt aber die vernünftige, unkomplizierte Wahl für den typischen Familienalltag mit überschaubarer Fahrleistung.
ŠKODA Kodiaq Diesel: der Langstrecken- und Zugexperte
Der ŠKODA Kodiaq Diesel ist die klassische Wahl für Vielfahrer. Angeboten werden zwei Varianten des bewährten 2,0-Liter-Selbstzünders: einer mit 150 PS und Frontantrieb und ein kräftigerer mit 193 PS und Allrad. Beide teilen die typischen Diesel-Tugenden, nämlich niedrigen Verbrauch auf der Langstrecke, viel Drehmoment aus niedrigen Drehzahlen und eine hohe Laufruhe bei konstanter Autobahnfahrt.
Für wen lohnt sich der Diesel? Vor allem für alle, die viele Kilometer im Jahr abspulen, oft lange Strecken fahren und dabei sparsam bleiben wollen. Bei ruhiger Fahrt kommt der Kodiaq-Diesel mit rund fünf bis sechs Litern aus, was für ein so großes und schweres SUV ein sehr guter Wert ist. Wer regelmäßig über 15.000 bis 20.000 Kilometer im Jahr fährt, holt den höheren Anschaffungspreis über die Kraftstoffersparnis meist wieder herein.
Seine größte Stärke spielt der starke Diesel beim Ziehen aus. Mit 193 PS, Allrad und viel Drehmoment zieht er bis zu 2.500 Kilogramm gebremst und ist damit das ideale Zugfahrzeug für Wohnwagen, Pferdeanhänger oder schwere Transporte. Wer solche Lasten regelmäßig bewegt, kommt am Diesel mit Allrad kaum vorbei. Alle Details zur Zuglast der einzelnen Motoren stehen in unserem Ratgeber zur Anhängelast des Kodiaq.
ŠKODA Kodiaq Plug-in-Hybrid: elektrisch im Alltag
Der ŠKODA Kodiaq Plug-in-Hybrid, offiziell Kodiaq iV, ist die modernste und für viele spannendste Wahl. Er verbindet einen 1,5-Liter-Benziner mit einem Elektromotor und einer großen Batterie und schafft damit bis zu 123 Kilometer rein elektrisch nach WLTP (dem einheitlichen EU-Messverfahren für Reichweite und Verbrauch). Im Alltag bedeutet das: Pendeln, Einkaufen und die täglichen Wege lassen sich oft komplett elektrisch erledigen, während auf der langen Reise der Benziner übernimmt.
Für wen sich der Plug-in-Hybrid rechnet, entscheidet vor allem eine Frage: Können Sie regelmäßig laden? Wer zuhause oder bei der Arbeit eine Lademöglichkeit hat, fährt im Alltag überwiegend elektrisch, spart Kraftstoff und kann von der staatlichen Förderung profitieren. Ohne feste Lademöglichkeit dagegen bleibt der Akku meist leer, und dann fährt man einen etwas schwereren Benziner, was den Vorteil zunichtemacht.
Ein weiterer Pluspunkt: Der Kodiaq iV kann als einer von wenigen Plug-in-Hybriden sogar am Schnelllader mit Gleichstrom laden. Dafür gibt es ihn nur als 5-Sitzer, weil die Batterie den Raum für die dritte Sitzreihe belegt. Alle Werte zu Reichweite, Ladezeiten, Verbrauch und Förderung haben wir ausführlich im Beitrag zum Kodiaq iV Plug-in-Hybrid zusammengefasst.
Kodiaq RS: das sportliche Topmodell
Wer beim Kodiaq nicht nur an Vernunft, sondern auch an Fahrspaß denkt, landet beim Kodiaq RS. Das Topmodell trägt einen 2,0-Liter-Benziner mit 265 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment unter der Haube, hat serienmäßig Allrad und beschleunigt in rund 6,3 Sekunden von null auf hundert. Damit ist der RS spürbar sportlicher als die übrigen Kodiaq, ohne seine Alltagstauglichkeit zu verlieren.
Denn das ist der Reiz des RS: Er bleibt ein vollwertiges Familien-SUV mit großem Kofferraum und der Option auf sieben Sitze, kann aber auf Wunsch richtig zügig fahren. Optisch unterscheidet er sich durch eigene Stoßfänger, größere Räder, sportliche Sitze und rote Details von den normalen Versionen. Wer ein großes, praktisches Auto sucht, das auch emotional etwas bietet, findet im RS eine stimmige Kombination.
Ehrlich gesagt ist der RS aber kein Sparauto. Der große Benziner braucht mehr Kraftstoff als die anderen Motoren, und der Anschaffungspreis liegt am oberen Ende der Baureihe. Wer den RS wählt, tut das bewusst wegen Leistung, Auftritt und Fahrgefühl, nicht wegen der niedrigen Betriebskosten. Für alle anderen sind Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid die vernünftigeren Alternativen.
Braucht der ŠKODA Kodiaq Allrad?
Beim Thema ŠKODA Kodiaq Allrad scheiden sich die Geister. Allradantrieb, bei ŠKODA 4x4 genannt, gibt es beim 193-PS-Diesel und beim RS. Der Einstiegsbenziner, der 150-PS-Diesel und der Plug-in-Hybrid haben dagegen Frontantrieb. Die Frage ist also nicht bei jedem Motor relevant, sondern nur dort, wo man überhaupt die Wahl hat.
Allrad lohnt sich in mehreren Situationen. Wer schwere Anhänger zieht, profitiert von der besseren Traktion beim Anfahren, etwa am Berg oder auf nasser Wiese. Wer in einer schneereichen Region wohnt oder viel auf losem Untergrund unterwegs ist, gewinnt an Sicherheit. Und wer einfach eine Reserve für schlechte Bedingungen haben will, fühlt sich mit Allrad wohler. Der Preis dafür sind ein etwas höherer Verbrauch und ein höherer Anschaffungspreis.
Für die meisten normalen Nutzer im flachen Land und bei gemäßigtem Wetter reicht Frontantrieb völlig aus. Ein Kodiaq mit Frontantrieb ist leichter, sparsamer und günstiger. Allrad ist deshalb keine Pflicht, sondern eine sinnvolle Option für bestimmte Einsätze. Wer ehrlich einschätzt, wie oft er wirklich schwierige Bedingungen oder schwere Anhänger hat, findet schnell die passende Antwort auf die Allrad-Frage.
Wie viel verbraucht der ŠKODA Kodiaq?
Die Frage, wie viel verbraucht der ŠKODA Kodiaq, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten, weil der Verbrauch stark vom Motor und der Fahrweise abhängt. Der Diesel ist auf der Langstrecke der Sparmeister und begnügt sich bei ruhiger Fahrt mit rund fünf bis sechs Litern. Damit ist er für Vielfahrer die klar günstigste Wahl beim Kraftstoff.
Der Benziner liegt je nach Fahrweise und Variante höher, ist dafür aber in der Anschaffung günstiger. Der 204-PS-Allrad-Benziner und erst recht der RS brauchen naturgemäß mehr, weil sie mehr Leistung bieten und mehr Gewicht bewegen. Der Plug-in-Hybrid ist ein Sonderfall: Bei fleißigem Laden kann er auf dem Papier sehr sparsam sein, verbraucht ohne Laden aber mehr als ein normaler Benziner, weil er das Batteriegewicht mitträgt.
Wichtig ist die ehrliche Einordnung. Der niedrigste Prospektverbrauch nützt nichts, wenn er nicht zum eigenen Alltag passt. Ein Diesel, der viel Langstrecke fährt, ist real sparsam. Ein Plug-in-Hybrid, der nie geladen wird, ist real durstig. Deshalb sollte man den Verbrauch immer im Zusammenhang mit dem eigenen Fahrprofil betrachten und nicht als feste Zahl aus dem Datenblatt. Genau daraus ergibt sich am Ende auch die richtige Motorwahl.
ŠKODA Kodiaq Benziner oder Diesel: die Kostenfrage
Die vielleicht häufigste Einzelfrage lautet: Benziner oder Diesel? Neben dem reinen Kraftstoffverbrauch spielen hier mehrere Kosten eine Rolle. Der Diesel ist in der Anschaffung teurer, verbraucht aber weniger und der Kraftstoff ist an vielen Tankstellen günstiger. Dafür sind die Steuer und oft auch die Versicherung beim Diesel etwas höher. Ob sich der Diesel rechnet, ist deshalb eine Frage der Jahresfahrleistung.
Als grobe Faustregel gilt: Wer viel fährt, gern über 15.000 bis 20.000 Kilometer im Jahr, holt den höheren Kaufpreis des Diesels über die Jahre durch die Kraftstoffersparnis wieder herein. Wer deutlich weniger fährt, kommt mit dem Benziner unterm Strich günstiger weg, weil sich die Ersparnis an der Tankstelle nicht ausreichend summiert. Für reine Kurzstrecke ist der Benziner ohnehin die bessere Wahl, weil ein Diesel dabei nie richtig warm wird.
Auch der Wiederverkauf spielt mit hinein. Große SUV wie der Kodiaq sind als Diesel bei Gebrauchtkäufern nach wie vor gefragt, gerade wegen der Eignung als Zugfahrzeug und für die Langstrecke. Das kann den höheren Anschaffungspreis später teilweise ausgleichen. Wer unsicher ist, sollte die eigene Jahresfahrleistung realistisch schätzen und daraus die Entscheidung ableiten, statt sich allein vom günstigeren Einstiegspreis des Benziners leiten zu lassen.
Wie unterscheiden sich die Kodiaq-Motoren beim Fahren?
Nicht nur die Kosten, auch das Fahrgefühl unterscheidet sich je nach Motor deutlich. Der Einstiegsbenziner fährt sich leicht und unkompliziert, wirkt in der Stadt agil, muss auf der Autobahn bei voller Beladung aber etwas mehr arbeiten. Für den normalen Alltag reicht seine Kraft locker, nur wer oft schwer beladen und zügig unterwegs ist, wünscht sich mehr Reserve.
Die Diesel fühlen sich dagegen kräftiger an, weil sie schon bei niedrigen Drehzahlen viel Drehmoment liefern. Das merkt man besonders beim Überholen und beim Ziehen von Anhängern, wo der Diesel souverän und entspannt anschiebt. Gleichzeitig läuft er bei konstanter Autobahnfahrt ruhig und dreht niedrig, was die langen Strecken angenehm macht. Der Plug-in-Hybrid wiederum überrascht mit seinem sanften, lautlosen elektrischen Antritt, der im Stadtverkehr sehr komfortabel wirkt.
Der RS setzt noch einen drauf. Sein kräftiger Benziner schiebt vehement an, der Klang ist sportlicher, und das straffere Fahrwerk vermittelt mehr Verbindung zur Straße. Dafür ist er weniger komfortabel abgestimmt als die normalen Versionen. So hat jeder Motor seinen eigenen Charakter, und eine ausführliche Testfahrt mit der jeweils in Frage kommenden Variante hilft oft mehr als jedes Datenblatt, um das passende Fahrgefühl zu finden. Auch das automatische Start-Stopp-System und der Mildhybrid im Einstiegsbenziner sorgen dafür, dass sich der Kodiaq im Stadtverkehr geschmeidig und leise anfühlt, was viele erst auf der Probefahrt richtig bemerken.
Welcher Kodiaq Motor passt zu welchem Fahrer?
Fassen wir zusammen, welcher Kodiaq Motor zu welchem Typ passt. Die folgende Übersicht hilft, die eigene Situation schnell einzuordnen und die Auswahl einzugrenzen. Am Ende zählt immer das persönliche Fahrprofil mehr als die reine Leistung auf dem Papier.
Wer sich unsicher ist, sollte das eigene Fahrprofil ehrlich durchgehen: Kilometer pro Jahr, Anteil Kurz- und Langstrecke, Lademöglichkeit zuhause und die Frage nach dem Anhänger. Daraus ergibt sich fast immer eine klare Empfehlung. Einen kompletten Überblick über Preise, Ausstattungen und alle Varianten bietet unser großer ŠKODA Kodiaq Überblick.
ŠKODA Kodiaq Motoren: das Fazit
Der ŠKODA Kodiaq zeigt bei den Motoren eine seltene Bandbreite, und genau das ist seine Stärke. Für fast jedes Fahrprofil gibt es die passende Lösung. Der Einstiegsbenziner ist der unkomplizierte Allrounder für den normalen Alltag, der Diesel der sparsame Langstrecken- und Zugexperte, der Plug-in-Hybrid die moderne Wahl für Pendler mit Lademöglichkeit und der RS die sportliche Krönung. Es gibt also nicht den einen besten Motor, sondern den besten Motor für Sie.
Die wichtigste Regel bleibt: Lassen Sie sich nicht von der höchsten Leistung oder dem niedrigsten Prospektverbrauch blenden, sondern schauen Sie auf Ihren echten Alltag. Ein Motor, der zu Ihrem Fahrprofil passt, macht das Auto günstiger, sparsamer und angenehmer, als es jede Zahl im Datenblatt verspricht.
Wer sich vor Ort beraten lassen oder einen geprüften gebrauchten ŠKODA mit dem passenden Motor finden möchte, ist beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch richtig. Als autorisierter Service- und Werkstattpartner kümmert sich das Team um Wartung, Inspektion und Reparatur aller Kodiaq-Motoren und hilft bei der Suche nach dem passenden Fahrzeug im Gebrauchtwagen-Bestand.
Quellen und weiterführende Informationen
Die technischen Daten, Motorvarianten und Verbrauchswerte stammen aus den offiziellen Angaben von ŠKODA sowie aus unabhängigen Fachquellen. Die Modell- und Motorübersicht sowie den Konfigurator findet man auf der ŠKODA-Modellseite zum Kodiaq. Eine ausführliche Übersicht zu allen Motorvarianten, Tests und technischen Daten bietet AUTO BILD. Konfigurator, Motoren und eine unabhängige Einordnung liefert außerdem carwow. Unabhängige Testdaten zu den einzelnen Motorisierungen dokumentiert der ADAC-Autokatalog. Reale Verbrauchswerte von Fahrern verschiedener Motorvarianten sammelt zudem Spritmonitor.
Update-Hinweis (Stand: 09.07.2026)
Dieser Motorenvergleich zum ŠKODA Kodiaq wurde am 09.07.2026 erstellt und alle Angaben gegen die offiziellen ŠKODA-Daten sowie unabhängige Fachquellen geprüft. Der Kodiaq steht mit mehreren Motoren zur Wahl. Aktuell bestellbar sind der 1,5-Liter-Benziner als Mildhybrid mit 150 PS und Frontantrieb sowie zwei 2,0-Liter-Diesel mit 150 PS Front und 193 PS Allrad. Dazu kommen der Plug-in-Hybrid mit 204 PS und bis zu 123 km elektrischer Reichweite sowie der RS mit 265 PS und 400 Newtonmetern. Ein 2,0-Liter-Benziner mit 204 PS und Allrad gehört zur Palette, ist derzeit aber nicht bestellbar. Der Diesel ist mit rund fünf bis sechs Litern der sparsamste Langstreckenmotor, der stärkste Diesel zieht bis zu 2.500 Kilogramm. Beratung, Wartung und geprüfte gebrauchte ŠKODA gibt es beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch. Beobachtungspunkte für künftige Updates: mögliche Änderungen an der Motorenpalette im Modelljahr, neue Verbrauchswerte sowie erste Langzeit-Erfahrungen mit dem Plug-in-Hybrid. Letzter Stand der Werte: 09.07.2026.
Häufige Fragen
Welcher ŠKODA Kodiaq Motor ist der beste?
Einen besten Motor für alle gibt es nicht, es kommt auf das Fahrprofil an. Für Wenigfahrer und den Stadtverkehr ist der 1,5-Liter-Benziner ideal, für Vielfahrer und Anhänger der Diesel, für Pendler mit Lademöglichkeit der Plug-in-Hybrid. Wer schwere Lasten zieht, wählt den 193-PS-Diesel mit Allrad. Der RS ist die sportliche Topversion für alle, die Leistung und Auftritt schätzen.
Ist der Kodiaq Benziner oder Diesel besser?
Das hängt von der Jahresfahrleistung ab. Wer viel fährt, gerne über 15.000 bis 20.000 Kilometer im Jahr, fährt mit dem Diesel meist günstiger, weil er sparsamer ist und der Kraftstoff oft günstiger. Wer wenig und vor allem kurze Strecken fährt, ist mit dem Benziner besser bedient. Er ist in der Anschaffung günstiger und im Kurzstreckenbetrieb unkomplizierter.
Lohnt sich beim Kodiaq der Diesel?
Für Vielfahrer und alle, die schwere Anhänger ziehen, lohnt sich der Diesel deutlich. Der 2,0-Liter-Selbstzünder ist auf der Langstrecke sehr sparsam, läuft ruhig und bietet mit Allrad die höchste Anhängelast von bis zu 2.500 Kilogramm. Für reine Kurzstrecke und wenige Kilometer im Jahr rechnet sich der Diesel dagegen selten, weil der höhere Anschaffungspreis nicht wieder hereinkommt.
Wie viel verbraucht der ŠKODA Kodiaq?
Der Diesel ist mit rund fünf bis sechs Litern auf der Langstrecke am sparsamsten. Der Benziner liegt je nach Fahrweise etwas höher. Der Plug-in-Hybrid kann bei fleißigem Laden sehr sparsam sein, verbraucht ohne Laden aber mehr als ein normaler Benziner, weil das Batteriegewicht mitfährt. Der RS ist der durstigste Motor, was bei einem sportlichen 265-PS-Antrieb nicht überrascht.
Hat der ŠKODA Kodiaq Allrad?
Ja. Allradantrieb, bei ŠKODA 4x4 genannt, gibt es beim 193-PS-Diesel und beim RS mit 265 PS. Der Einstiegsbenziner mit 150 PS, der 150-PS-Diesel und der Plug-in-Hybrid sind dagegen Fronttriebler. Allrad lohnt sich vor allem für Anhängerbetrieb, häufige Winterfahrten, Fahrten auf losem Untergrund oder einfach als zusätzliche Sicherheitsreserve bei schlechten Bedingungen.
Welchen Kodiaq Motor für Wohnwagen und Anhänger?
Für schwere Wohnwagen und Anhänger ist der 2,0-Liter-Diesel mit 193 PS und Allrad die beste Wahl. Er zieht bis zu 2.500 Kilogramm gebremst, hat viel Drehmoment für souveränes Anfahren am Berg und die beste Traktion. Der Plug-in-Hybrid darf wegen seines Zusatzgewichts weniger ziehen und ist deshalb für schwere Gespanne nicht die erste Wahl.
Was leistet der Kodiaq RS?
Der Kodiaq RS ist das sportliche Topmodell mit einem 2,0-Liter-Benziner, 265 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment. Er beschleunigt in rund 6,3 Sekunden von null auf hundert und hat serienmäßig Allradantrieb. Damit wird aus dem praktischen Familien-SUV ein spürbar sportliches Auto, das trotzdem seine sieben Sitze und den großen Kofferraum behalten kann.
Gibt es den Kodiaq noch als reinen Elektro-Kodiaq?
Nein, der Kodiaq ist ein Verbrenner- und Hybridmodell. Wer bei ŠKODA ein großes, rein elektrisches SUV sucht, schaut auf den neuen Peaq. Der Kodiaq deckt mit seiner großen Motorenauswahl vom sparsamen Diesel bis zum Plug-in-Hybrid alle Bedürfnisse ab, die noch nicht komplett elektrisch sein sollen oder können.
Welcher Kodiaq Motor hält am längsten?
Bei guter Wartung sind alle Kodiaq-Motoren langlebig. Diesel sind traditionell für hohe Laufleistungen ausgelegt und deshalb bei Vielfahrern beliebt. Entscheidend für die Haltbarkeit ist aber weniger die Antriebsart als die regelmäßige, fachgerechte Wartung. Wer sein Auto pflegt, den Ölwechsel einhält und Verschleißteile rechtzeitig tauscht, hat mit jedem der Motoren lange Freude.