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Ratgeber & Wissen

CUPRA Born vs ID3 Neo 2026: Wie der VW aufgeholt hat

CUPRA Born vs ID3 Neo: Der VW steht seit April auf neuer Plattform. Was sich bei Reichweite, Laden und Preis geändert hat und was dem Born bleibt.

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CUPRA Born vs ID3: ein blauer CUPRA und ein silberner VW nebeneinander vor einem See mit Bergen
Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    CUPRA Born Facelift 2026: neue Technik und ein Rückschritt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. CUPRA Born vs ID3 Neo: Der Abstand ist geschmolzen
    2. Kurzantwort
    3. Was hat VW beim ID3 Neo im April 2026 geändert?
    4. CUPRA Born ID3 Vergleich: alle Versionen nebeneinander
    5. Warum ist der CUPRA Born teurer als der ID3 Neo?
    6. CUPRA Born ID3 Reichweite: der Vorsprung ist weg
    7. Lädt der CUPRA Born schneller als der ID3 Neo?
    8. CUPRA Born VZ oder ID3 GTX: was aus dem Sportduell wurde
    9. Unterschied CUPRA Born und VW ID3: was nur der Neo kann
    10. Können CUPRA Born und ID3 Neo einen Anhänger ziehen?
    11. Welches Auto ist schneller, CUPRA Born oder ID3 Neo?
    12. Garantie: der Punkt, der im Datenblatt fehlt
    13. Was ist besser: CUPRA Born oder VW ID3?
    14. CUPRA Born oder ID3 gebraucht kaufen: worauf es ankommt
    15. Beratung zu Elektro-Kompaktwagen in Wiesloch
    16. Quellen und Belege zum Vergleich

    CUPRA Born vs ID3 Neo: Der Abstand ist geschmolzen

    Lange war der Vergleich einfach: Beide kommen aus Zwickau, beide nutzen dieselbe Technik, der CUPRA Born lud etwas schneller und kam etwas weiter. Seit April 2026 stimmt das nicht mehr. VW hat den ID.3 überarbeitet, ihm den Zusatz Neo gegeben und ihn auf die neuere MEB+-Plattform gestellt.

    Das Ergebnis: Bei Ladeleistung und Reichweite liegen beide jetzt gleichauf, und der VW kostet im Einstieg 6.000 Euro weniger. Wer nach CUPRA Born vs ID 3 Preis oder nach der Reichweite sucht, findet unten beide Werte nebeneinander — in diesem Beitrag steht der VW mal als ID.3, mal als ID 3, weil beide Schreibweisen gebräuchlich sind. Dieser Beitrag zeigt, was sich geändert hat, wo die Unterschiede heute liegen und was dem Born bleibt. Alle Daten des Born stehen im Beitrag CUPRA Born 2026: Preise, Reichweite und Versionen.


    Kurzantwort


    Was hat VW beim ID3 Neo im April 2026 geändert?

    Der Umbau ging über ein übliches Facelift hinaus. VW hat das Auto auf die MEB+-Plattform gestellt, eine weiterentwickelte Fassung des Baukastens, auf dem auch der Born steht. Dazu kam ein neuer Name: Aus dem ID.3 wurde der ID.3 Neo.

    Technisch brachte das drei Akkugrößen mit 50, 58 und 79 Kilowattstunden, effizientere Motoren und ein überarbeitetes Thermomanagement — also eine bessere Temperaturregelung der Batterie, die die Ladezeiten verkürzt. Der Heckmotor heißt jetzt AP350 statt APP310. Die Reichweite stieg beim größten Akku von rund 568 auf etwa 630 Kilometer.

    Im Innenraum kehrten physische Tasten am Lenkrad zurück, dazu eine Tastenleiste für die Klimafunktionen unter dem Bildschirm. Genau diesen Schritt hat CUPRA beim Born-Facelift ebenfalls gemacht — beide Marken reagierten auf dieselbe Kritik. Neu sind außerdem One-Pedal-Driving, Vehicle-to-Load mit 3,6 Kilowatt, ein Travel Assist mit Ampelerkennung und ein umschaltbares Kombiinstrument im Stil des Golf I.

    Bestellbar ist der ID.3 Neo seit April 2026, ausgeliefert wird seit Juli. Wie lange man beim Born auf eine Neubestellung wartet, steht im Beitrag zur Lieferzeit des CUPRA Born.


    CUPRA Born ID3 Vergleich: alle Versionen nebeneinander

    CUPRA BornVW ID.3 Neo
    PlattformMEBMEB+
    Einstieg140 kW (190 PS), 58 kWh, ab 39.990 €125 kW (170 PS), 50 kWh, ab 33.995 €
    Mittlere Stufe170 kW (231 PS), 79 kWh, ab 45.990 €140 kW (190 PS), 58 kWh
    Topversion240 kW (326 PS), 79 kWh, ab 50.990 €170 kW (231 PS), 79 kWh
    AntriebHeckHeck
    DC-Laden klein / groß105 / 183 kW105 / 183 kW
    Reichweite max.630 kmrund 630 km
    Kofferraum385 l / 1.267 l383 l / 1.336 l
    Länge4.336 mm4.265 mm
    Anhängelastkeinekeine

    Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Die mittlere Stufe des ID.3 Neo entspricht mit 140 Kilowatt und 58 Kilowattstunden fast genau dem Einstiegs-Born. Wer diese Leistungsklasse sucht, vergleicht also nicht Einstieg gegen Einstieg, sondern muss eine Stufe verschieben.

    Zweitens: Oberhalb von 231 PS hat VW nichts mehr. Der Born VZ steht in seiner Leistungsklasse allein — jedenfalls innerhalb dieses Vergleichs.


    Warum ist der CUPRA Born teurer als der ID3 Neo?

    Der Einstiegsunterschied von 5.995 Euro sieht größer aus, als er ist. Der ID.3 Neo startet mit 50 Kilowattstunden und 170 PS, der Born mit 58 Kilowattstunden und 190 PS. Man vergleicht also zwei unterschiedliche Autos.

    Fairer ist der Blick auf vergleichbare Technik. Die mittlere ID.3-Neo-Stufe mit 140 Kilowatt und 58 Kilowattstunden entspricht dem Born-Einstieg. VW nennt für die Linie Life einen Einstieg ab 36.200 Euro, der Born startet ab 39.990 Euro. Der Abstand schrumpft damit auf eine Größenordnung von rund 3.800 Euro — und darin stecken Ausstattungsunterschiede, die man einzeln prüfen muss.

    Beide Hersteller gewähren derzeit eigene Nachlässe. VW weist für den ID.3 Neo eine Kaufprämie von 3.000 Euro für die Linien Trend und Life und 4.000 Euro für Style aus, befristet bis zum 31. Dezember 2026. Solche Aktionen verschieben den Abstand kurzfristig stärker als jede Ausstattungsentscheidung. Dazu kommt die staatliche Förderung, die für beide Modelle gleich gilt und im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026 erklärt wird.


    CUPRA Born ID3 Reichweite: der Vorsprung ist weg

    Beim Thema CUPRA Born vs ID 3 Reichweite war die Sache bis zum Umbau klar, heute nicht mehr. Mit dem großen 79-kWh-Akku kommt der ID.3 Neo auf rund 630 Kilometer. Der Born VZ liegt bei 553 bis 630 Kilometern, der Endurance bei 540 bis 627 Kilometern. Das ist innerhalb der Messtoleranz dasselbe.

    Beim Einstieg sieht es anders aus, und zwar zugunsten des Born: Er fährt mit 58 Kilowattstunden und kommt auf 414 bis 484 Kilometer. Der ID.3 Neo startet mit 50 Kilowattstunden und rund 417 Kilometern. Der Born-Einstieg liegt also über dem ID.3-Einstieg, kostet aber auch mehr.

    Wichtig beim Lesen solcher Zahlen: Die Werte sind Spannen nach WLTP (dem genormten europäischen Messverfahren für Verbrauch und Reichweite). Was davon im Alltag übrig bleibt, hängt an Tempo, Temperatur und Fahrweise. Der ADAC hat beim Born im Ecotest 17,8 Kilowattstunden auf 100 Kilometer gemessen und daraus rund 475 Kilometer abgeleitet — bei flotter Autobahnfahrt im Winter sind es eher 300. Diese Schwankung trifft beide Autos gleichermaßen. Mehr dazu im Beitrag zur Reichweite des CUPRA Born im Alltag.


    Lädt der CUPRA Born schneller als der ID3 Neo?

    Die alte Faustregel „der Born lädt schneller” stimmt nicht mehr. Beide Modelle schaffen mit dem 79-kWh-Akku bis zu 183 Kilowatt und brauchen rund 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent. VW nennt diesen Wert ausdrücklich auf der Modellseite, CUPRA in der Preisliste.

    Bemerkenswert ist, was bei den kleineren Akkus passiert ist. Dort liegen jetzt beide bei 105 Kilowatt. Beim ID.3 war das vorher deutlich mehr: Die kleineren Akkus schafften 145 beziehungsweise 160 Kilowatt. Auch beim Born sank die Ladeleistung des 58-kWh-Akkus mit dem Facelift von 165 auf 105 Kilowatt.

    Beide Hersteller haben also beim Einstiegsakku Ladeleistung abgegeben — vermutlich zugunsten günstigerer LFP-Zellen, die VW beim ID.3 Neo ausdrücklich für die beiden kleineren Akkus nennt. Wer viel auf Langstrecke lädt, sollte das wissen: Der Unterschied zwischen 105 und 183 Kilowatt ist im Alltag deutlich spürbarer als die letzten 20 Kilometer WLTP-Reichweite. Was das konkret für Ladestopps bedeutet, steht im Beitrag zur Ladezeit des CUPRA Born.


    CUPRA Born VZ oder ID3 GTX: was aus dem Sportduell wurde

    Hier endet die Gleichheit. Der CUPRA Born VZ leistet 240 Kilowatt, also 326 PS, beschleunigt in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und läuft 200 km/h. Er kostet ab 50.990 Euro und bringt serienmäßig die adaptive Fahrwerksregelung DCC, 20-Zoll-Räder, Matrix-LED-Scheinwerfer und beheizbare Sportsitze mit.

    Beim ID.3 Neo endet das Angebot bei 170 Kilowatt und 231 PS. Eine GTX-Version gibt es nicht mehr — wer danach sucht, findet ein Modell, das VW beim Neo gestrichen hat. Angekündigt ist eine GTI-Variante, die VW auf der eigenen Seite allerdings als seriennahe Studie kennzeichnet und noch nicht zum Verkauf anbietet.

    Wichtig zur Klarstellung, weil es oft falsch steht: Der Born VZ hat keinen Allradantrieb. Er fährt wie alle Born-Versionen mit einem Motor an der Hinterachse. Dasselbe gilt für den ID.3 Neo. Allrad gibt es in dieser Fahrzeugklasse bei keinem der beiden.


    Unterschied CUPRA Born und VW ID3: was nur der Neo kann

    Ein Punkt geht klar an VW. Der ID.3 Neo beherrscht Vehicle-to-Load mit 3,6 Kilowatt — man kann also Geräte am Auto betreiben. Der Born ist laut Preisliste dafür nur vorbereitet. Der Unterschied zwischen „vorbereitet” und „kann” ist im Alltag der zwischen Theorie und Steckdose.

    Zwei weitere Funktionen hat nur der Neo: der Travel Assist mit Ampelerkennung und das umschaltbare Kombiinstrument im Stil des Golf I. Letzteres ist Spielerei, Ersteres nicht.

    Beim Gepäck liegt der ID.3 Neo mit umgeklappter Rückbank vorn: 1.336 gegen 1.267 Liter. Im Normalzustand sind beide praktisch gleich, 383 gegen 385 Liter. Der Born ist dafür 71 Millimeter länger, der ID.3 Neo 18 Millimeter höher. In der Breite sind beide identisch, auch bei den Spiegeln. Die gemessenen Kofferraummaße des Born stehen im Beitrag zu Kofferraum und Maßen des CUPRA Born.


    Können CUPRA Born und ID3 Neo einen Anhänger ziehen?

    Wer einen Anhänger ziehen will, kommt bei beiden nicht weiter. Weder CUPRA noch VW geben für diese Modelle eine Anhängelast frei. VW hat auch beim zweiten Facelift darauf verzichtet.

    Beide bieten lediglich eine Vorrichtung für einen Fahrradträger am Heck mit 75 Kilogramm Stützlast. Das reicht für zwei bis drei Räder, aber für keinen Anhänger und keinen Wohnwagen. Beim Born kostet der Bike Rack Connector 430 Euro und ist beim VZ serienmäßig.

    Wer ziehen muss, braucht ein anderes Modell. Im Konzern bieten sich der CUPRA Tavascan mit 1.000 beziehungsweise 1.800 Kilogramm, der ŠKODA Enyaq mit 2.000 Kilogramm oder der VW ID.4 mit bis zu 1.800 Kilogramm an. Selbst der kleinere CUPRA Raval darf mit dem großen Akku 1.200 Kilogramm ziehen und steht damit besser da als Born und ID 3 zusammen. Die Einzelheiten stehen im Beitrag zur Anhängerkupplung beim CUPRA Born.


    Welches Auto ist schneller, CUPRA Born oder ID3 Neo?

    Bei den Fahrleistungen trennen sich die beiden deutlicher als bei Reichweite und Laden. Die Werte im Überblick:

    CUPRA BornVW ID3 Neo
    Einstieg, 0–100 km/h8,0 s (190 PS)8,6 s (170 PS)
    Mittlere Stufe7,0 s (231 PS)8,0 s (190 PS)
    Topversion5,6 s (326 PS)7,1 s (231 PS)
    Höchstgeschwindigkeit160 / 160 / 200 km/h160 km/h bei allen

    In jeder Stufe ist der Born einen Schritt schneller, weil CUPRA die Leistung jeweils höher ansetzt. Der Abstand an der Spitze ist am größten: 5,6 gegen 7,1 Sekunden sind in dieser Klasse Welten.

    Bemerkenswert ist die Höchstgeschwindigkeit. VW begrenzt alle ID3-Neo-Versionen auf 160 km/h. Beim Born gilt das nur für die beiden schwächeren Varianten, der VZ läuft 200 km/h. Für die Reichweite ist das zweitrangig, weil jenseits von 130 km/h ohnehin jeder Kilometer teuer wird. Wer aber regelmäßig auf freien Autobahnabschnitten unterwegs ist, merkt den Unterschied.


    Garantie: der Punkt, der im Datenblatt fehlt

    Ein Unterschied, der in Vergleichstabellen selten auftaucht, aber über Jahre mehr wert sein kann als 20 Kilometer Reichweite: die Herstellergarantie.

    CUPRA gewährt allen Kunden, die ab dem 21. Dezember 2023 ein fabrikneues Fahrzeug ab Werk bestellt haben, eine Garantie von mindestens zwei Jahren ohne Kilometerbegrenzung, die nach fünf Jahren oder 150.000 Kilometern endet — je nachdem, was zuerst eintritt. Das steht so in den Garantiebedingungen der Preisliste.

    Für die Hochvoltbatterie gilt bei beiden Konzernmarken dieselbe Zusage: acht Jahre oder 160.000 Kilometer bei mindestens 70 Prozent Restkapazität. CUPRA ergänzt das um eine gestaffelte Zusage, die abhängig von Alter und Fahrleistung bestimmte Kapazitäten vorschreibt.

    Was VW beim ID3 Neo im Einzelnen zusagt, steht nicht im Datenblatt und ließ sich auf der Modellseite nicht nachlesen. Wer beide Autos ernsthaft vergleicht, sollte sich die Garantiebedingungen vor der Unterschrift aushändigen lassen. Bei einem Auto, das man fünf oder sechs Jahre fährt, ist das kein Nebenpunkt.


    Was ist besser: CUPRA Born oder VW ID3?

    Die Frage ID 3 oder CUPRA Born lässt sich nach dem Umbau nicht mehr pauschal beantworten, sondern nur nach Bedarf. Zum ID.3 Neo greift, wer günstig in die Elektro-Kompaktklasse einsteigen will, wem 170 oder 190 PS reichen und wer Wert auf die neueren Funktionen legt. Besonders Vehicle-to-Load und die Ampelerkennung sind handfeste Vorteile. Auch wer häufig mit umgeklappter Rückbank fährt, bekommt beim VW etwas mehr Volumen.

    Zum Born greift, wer die sportlichere Abstimmung und das eigenständige Design schätzt — oder wer die Leistung des VZ will, die es beim VW nicht gibt. Der Born-Einstieg bietet zudem den größeren Akku, wenn man Einstieg gegen Einstieg vergleicht.

    Als Dienstwagen nehmen sich beide wenig. Alle Versionen liegen deutlich unter der Preisgrenze für die günstigere Versteuerung von Elektroautos, sodass die Regelung in beiden Fällen greift. Weil der ID.3 Neo günstiger ist, fällt der geldwerte Vorteil dort niedriger aus. Welche Grenze im Einzelfall gilt und ob sie sich geändert hat, klärt die Steuerberatung — das ist keine Frage, die man aus einem Ratgeber übernehmen sollte.

    Ein Argument, das in keiner Tabelle steht: Beide Autos laufen im selben Werk in Zwickau vom Band. Beim Service macht das keinen Unterschied, weil beide Marken eigene Partnerbetriebe haben. Bei Ersatzteilen und Werkstattwissen profitieren beide von den hohen Stückzahlen der Plattform.


    CUPRA Born oder ID3 gebraucht kaufen: worauf es ankommt

    Wer gebraucht kauft, trifft auf eine Besonderheit: Beim ID.3 gibt es nun drei Generationen — das Original von 2020, das Facelift von 2023 und den Neo seit 2026. Die Unterschiede bei Ladeleistung und Reichweite sind erheblich. Ein ID.3 von 2022 lädt anders als ein Neo.

    Beim Born ist die Lage übersichtlicher, aber auch hier gilt: Vor dem Facelift gab es 150 kW und 77 Kilowattstunden netto, heute sind es andere Werte. Wichtiger noch ist beim gebrauchten Born der Rückruf für Baujahre zwischen Februar 2022 und April 2024 wegen möglicher Fehler an Batteriemodulen. Worauf dabei zu achten ist, steht im Beitrag CUPRA Born gebraucht kaufen.

    Für beide Modelle gilt: Der Blick ins Serviceheft und auf die Fahrgestellnummer lohnt mehr als jeder Datenblattvergleich. Welche Wartungskosten auf einen elektrischen Kompaktwagen zukommen, zeigt der Beitrag zur Inspektion und Wartung des CUPRA Born.


    Beratung zu Elektro-Kompaktwagen in Wiesloch

    Welches der beiden Autos besser passt, entscheidet sich selten am Datenblatt und meistens am eigenen Fahrprofil. Wer täglich 40 Kilometer pendelt, braucht keinen 79-kWh-Akku. Wer regelmäßig 500 Kilometer am Stück fährt, merkt den Unterschied zwischen 105 und 183 Kilowatt Ladeleistung bei jedem Stopp.

    Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter Service- und Werkstattpartner für CUPRA, SEAT und ŠKODA in der Region Rhein-Neckar. Im Bestand finden sich immer wieder gebrauchte Elektromodelle aus dem Konzern, an denen sich Platzangebot und Bedienung in Ruhe vergleichen lassen. Der aktuelle Bestand steht auf der Gebrauchtwagen-Seite des Automobilsalons Bellemann.

    Für Fragen zu Wartung, zum Hochvolt-Service (den Arbeiten am Antriebssystem mit hoher Spannung) oder zu einem konkreten Fahrzeug steht das Team unter +49 6222 92170 zur Verfügung. Einen Überblick über die Werkstattleistungen gibt die Service-Seite.


    Quellen und Belege zum Vergleich

    Die Daten zum CUPRA Born stammen aus der offiziellen CUPRA-Preisliste mit Stand 30. Juli 2026 und von der Born-Modellseite. Die gemessenen Verbrauchs- und Reichweitenwerte sowie die Feststellung zur fehlenden Anhängelast stehen im ADAC-Autotest zum CUPRA Born VZ.

    Preis, Reichweite, Ladeleistung und Kofferraumvolumen des ID.3 Neo nennt Volkswagen auf der offiziellen Modellseite. Die Aufstellung der Akkugrößen, Leistungen und Ladeleistungen je Variante sowie den Hinweis auf die fehlende Anhängelast liefert der ADAC zur Neuvorstellung des ID.3 Neo. Die Einordnung des Plattformwechsels und der früheren Ladeleistungen stammt von Auto Zeitung zum ID.3-Facelift.


    Update-Hinweis (Stand: 12.10.2026)

    Dieser Vergleich wurde am 12. Oktober 2026 vollständig neu gerechnet. Der Grund: VW hat den ID.3 im April 2026 auf die MEB+-Plattform gestellt und in ID.3 Neo umbenannt. Die bisherige Kernaussage, der Born lade mit 183 gegen 170 Kilowatt schneller und komme weiter, ist damit überholt — beide Modelle liegen jetzt bei 183 Kilowatt und rund 630 Kilometern.

    Entfernt wurden zwei Abschnitte zu Versionen, die es nicht mehr gibt: der ID.3 GTX und der ID.3 Pro S. Korrigiert wurde außerdem die Angabe, der Born VZ habe Allradantrieb und zwei Elektromotoren. Er fährt mit einem Motor an der Hinterachse, wie alle Born-Versionen. Neu aufgenommen sind der Plattformwechsel, die Vehicle-to-Load-Funktion des ID.3 Neo und der Hinweis, dass beide Modelle keine Anhängelast haben.

    Faktenstand: 12.10.2026. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen der Hersteller, Reichweiten nach WLTP. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Angaben der Hersteller.

    Häufige Fragen

    Was ist besser: CUPRA Born oder VW ID.3 Neo?

    Seit dem Wechsel auf die MEB+-Plattform im April 2026 sind beide technisch nah beieinander: gleiche maximale Ladeleistung von 183 Kilowatt, Reichweiten um 630 Kilometer, beide mit Heckantrieb. Der ID.3 Neo startet 6.000 Euro günstiger. Der Born hat mit dem VZ und 326 PS die stärkere Topversion, die VW so nicht im Programm hat.

    Was hat sich beim VW ID.3 im April 2026 geändert?

    Er heißt jetzt ID.3 Neo und steht auf der neueren MEB+-Plattform. Neu sind drei Akkugrößen mit 50, 58 und 79 Kilowattstunden, physische Tasten am Lenkrad statt Touchflächen, One-Pedal-Driving, Vehicle-to-Load mit 3,6 Kilowatt, ein Travel Assist mit Ampelerkennung und ein Kombiinstrument im Stil des Golf I. Der Einstiegspreis liegt bei 33.995 Euro.

    Lädt der CUPRA Born schneller als der VW ID.3 Neo?

    Nein, beide liegen gleichauf. Mit dem großen 79-kWh-Akku schaffen beide bis zu 183 Kilowatt und brauchen rund 29 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Bei den kleineren Akkus sind es bei beiden 105 Kilowatt. Die frühere Angabe, der Born lade mit 183 gegen 170 Kilowatt schneller, ist seit dem Umbau des ID.3 überholt.

    Wie unterscheiden sich Born und ID.3 Neo bei der Reichweite?

    Kaum noch. Der ID.3 Neo kommt mit dem 79-kWh-Akku auf rund 630 Kilometer, der CUPRA Born VZ auf 553 bis 630 Kilometer und der Endurance auf 540 bis 627 Kilometer. Beim Einstieg liegt der Born mit 414 bis 484 Kilometern vor dem ID.3 Neo mit rund 417 Kilometern, weil er den größeren Akku hat.

    Gibt es den VW ID.3 GTX noch?

    Nein. Beim ID.3 Neo führt VW keine GTX-Version mehr. Eine GTI-Variante ist angekündigt, wird aber als seriennahe Studie gekennzeichnet und ist noch nicht bestellbar. Wer eine starke Elektro-Kompaktversion sucht, findet sie derzeit nur beim CUPRA Born VZ mit 326 PS.

    Hat der ID.3 Neo Front- oder Heckantrieb?

    Heckantrieb, wie schon der Vorgänger. Der Motor sitzt hinten und heißt beim Neo AP350. Auch der CUPRA Born fährt in allen drei Versionen mit Heckantrieb. Eine Allradvariante gibt es bei keinem der beiden Modelle, auch nicht beim Born VZ.

    Warum ist der CUPRA Born teurer als der VW ID.3 Neo?

    Der Born startet bei 39.990 Euro, der ID.3 Neo bei 33.995 Euro. Ein Teil des Abstands erklärt sich über den Akku: Der Born-Einstieg hat 58 Kilowattstunden und 190 PS, der ID.3-Einstieg 50 Kilowattstunden und 170 PS. Dazu kommt die sportlichere Positionierung von CUPRA innerhalb des Konzerns.

    Welches Auto hat den größeren Kofferraum, Born oder ID.3 Neo?

    Im Alltag praktisch gleich: Der Born fasst 385 Liter, der ID.3 Neo 383 Liter. Mit umgeklappter Rückbank liegt der ID.3 Neo mit 1.336 zu 1.267 Litern vorn. Der Born ist dafür 71 Millimeter länger, der ID.3 Neo 18 Millimeter höher. Beide sind gleich breit.

    Können Born und ID.3 Neo einen Anhänger ziehen?

    Beide nicht. Weder CUPRA noch VW geben für diese Modelle eine Anhängelast frei. Bei beiden gibt es lediglich eine Vorrichtung für einen Fahrradträger am Heck mit 75 Kilogramm Stützlast. Wer ziehen muss, braucht ein anderes Modell aus dem Konzern.

    Lohnt sich Born oder ID.3 Neo als Dienstwagen mehr?

    Steuerlich nehmen sich beide wenig, weil alle Versionen deutlich unter der Grenze für die günstigere Versteuerung von Elektroautos liegen. Der niedrigere Listenpreis des ID.3 Neo senkt den geldwerten Vorteil entsprechend. Welche Preisgrenze im Einzelfall gilt, klärt die Steuerberatung.

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