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E-Mobilität & Förderung

Bester Firmenwagen 2026: 10 E-Modelle im Steuervergleich

Bester Firmenwagen 2026: zehn E-Modelle von Skoda und CUPRA mit geprüften Listenpreisen und geldwertem Vorteil von 65 bis 260 Euro im Monat.

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Bester Firmenwagen 2026: zehn E-Modelle von Skoda und CUPRA im Steuervergleich
Bester Firmenwagen 2026 Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    Dienstwagen versteuern 2026: Regeln, Kosten und Modelle
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. Bester Firmenwagen 2026: alle zehn Modelle mit geldwertem Vorteil
    2. Beste Elektro-Firmenwagen: die sieben reinen Stromer
    3. Bester Hybrid-Firmenwagen: die drei Plug-in-Modelle
    4. Was sind die besten Fahrzeuge unterhalb der 0,25-Prozent-Regelung?
    5. Welches Elektroauto lohnt sich als Dienstwagen für Pendler?
    6. Was ist mit Octavia und Kodiaq als Dienstwagen?
    7. Beste Dienstwagen 2026: warum SEAT hier fehlt
    8. Bester Firmenwagen 2026: was Sonderausstattung kostet
    9. Wie eine Zuzahlung den geldwerten Vorteil senkt
    10. Beste Elektro-Firmenwagen: fünf Fehler, die teuer werden
    11. Bester Dienstwagen 2026 für Pendler: das Rechenbeispiel
    12. Beste Dienstwagen 2026 aus Sicht des Betriebs
    13. Gilt die E-Auto-Förderung auch für Firmenwagen?
    14. Was sich 2027 und 2028 ändert
    15. Beste Elektro-Firmenwagen: was beim Laden gilt
    16. Beratung für Flotten und Geschäftskunden in Wiesloch

    Wer 2026 den besten Firmenwagen sucht, stößt schnell auf eine einzige Zahl, die alles entscheidet: den Bruttolistenpreis. Er bestimmt die monatliche Belastung, nicht der ausgehandelte Kaufpreis und nicht die Leasingrate. Sortiert man die Modelle danach, werden die Unterschiede sichtbar — und sie sind größer als gedacht.


    Bester Firmenwagen 2026: alle zehn Modelle mit geldwertem Vorteil

    Die folgende Übersicht zeigt den monatlichen geldwerten Vorteil für die private Nutzung. Der Zuschlag für den Arbeitsweg kommt je nach Entfernung noch hinzu. Alle Preise sind Einstiegspreise nach Herstellerangabe, Stand August 2026.

    ModellAntriebListenpreis abSatzgeldwerter Vorteil
    Skoda EpiqElektro25.900 €0,25 %rund 65 €
    CUPRA RavalElektro25.950 €0,25 %rund 65 €
    Skoda ElroqElektro37.890 €0,25 %rund 95 €
    CUPRA BornElektro39.990 €0,25 %rund 100 €
    Skoda EnyaqElektro43.490 €0,25 %rund 109 €
    Skoda PeaqElektro49.900 €0,25 %rund 125 €
    CUPRA TavascanElektro53.340 €0,25 %rund 133 €
    CUPRA Formentor e-HybridPlug-in-Hybrid50.145 €0,5 %rund 251 €
    Skoda Superb iVPlug-in-Hybrid50.950 €0,5 %rund 255 €
    CUPRA Terramar e-HybridPlug-in-Hybrid52.000 €0,5 %rund 260 €

    Die Tabelle macht den entscheidenden Punkt sichtbar: Der CUPRA Tavascan kostet in der Anschaffung mehr als der Formentor e-Hybrid, verursacht aber nur etwa die Hälfte an geldwertem Vorteil. Der Grund ist allein der Steuersatz, nicht der Preis.

    Wer selbst rechnen möchte: Listenpreis mal 0,25 Prozent ergibt den monatlichen Wert beim Elektroauto, mal 0,5 Prozent beim Plug-in-Hybrid. Dazu kommen 0,03 Prozent je Entfernungskilometer, ebenfalls auf ein Viertel beziehungsweise die Hälfte des Listenpreises gerechnet.

    Beste Elektro-Firmenwagen: die sieben reinen Stromer

    Skoda Epiq ist der günstigste Einstieg. Der kompakte Elektro-SUV liegt bei rund 65 Euro im Monat und eignet sich für alle, die ein handliches Fahrzeug für Stadt und Pendelstrecke suchen. Für Berufseinsteiger und Mitarbeiter ohne großen Platzbedarf ist er die rechnerisch günstigste Wahl im gesamten Programm.

    CUPRA Raval liegt praktisch gleichauf und richtet sich an dieselbe Zielgruppe, tritt aber sportlicher auf. Die Ausstattungslinien reichen weit nach oben, weshalb der tatsächliche Listenpreis je nach Konfiguration deutlich über dem Einstiegswert liegen kann. Details stehen im Beitrag zum CUPRA Raval und seinen Preisen.

    Skoda Elroq ist der Kompakt-SUV für alle, denen der Epiq zu klein ist. Mit rund 95 Euro im Monat bleibt er günstig, bietet aber spürbar mehr Platz und Reichweite. Für Pendler mit 30 bis 60 Kilometern Tagesstrecke ist er der ausgewogenste Kompromiss aus Größe und Steuerlast.

    CUPRA Born spricht Fahrer an, denen Fahrverhalten wichtig ist. Bei rund 100 Euro im Monat liegt er auf Augenhöhe mit dem Elroq, setzt aber andere Schwerpunkte: mehr Dynamik, weniger SUV.

    Skoda Enyaq ist das Familienfahrzeug im Programm. Mit rund 109 Euro monatlich bekommt man ein vollwertiges Mittelklasse-SUV mit großem Kofferraum und ordentlicher Anhängelast. Für Mitarbeiter mit Familie ist er die naheliegende Wahl.

    Skoda Peaq ist das große Flaggschiff mit optionaler dritter Sitzreihe. Rund 125 Euro im Monat für ein Fahrzeug dieser Größe ist bemerkenswert wenig — ein vergleichbarer Verbrenner läge beim Vierfachen. Wer sieben Sitze braucht, findet hier die einzige rein elektrische Lösung im Programm.

    CUPRA Tavascan ist die sportliche Spitze mit Coupé-Linie. Mit rund 133 Euro bleibt selbst dieses Fahrzeug unter dem, was ein Plug-in-Hybrid der Kompaktklasse kostet.

    Bester Hybrid-Firmenwagen: die drei Plug-in-Modelle

    Plug-in-Hybride werden mit 0,5 Prozent angesetzt — sofern sie höchstens 50 Gramm CO₂ je Kilometer ausstoßen oder mindestens 80 Kilometer elektrisch fahren. Es genügt eines der beiden Kriterien, was oft falsch dargestellt wird. Die Einzelheiten stehen im Beitrag zur 0,5-Prozent-Regel für Plug-in-Hybride.

    CUPRA Formentor e-Hybrid ab 50.145 Euro schafft bis zu 126 Kilometer elektrisch und erfüllt damit beide Bedingungen mit Reserve. Rund 251 Euro geldwerter Vorteil im Monat.

    Skoda Superb iV ab 50.950 Euro bietet über 120 Kilometer elektrische Reichweite und den größten Innenraum im Programm. Für Vielfahrer mit Repräsentationsbedarf ist er die klassische Wahl. Rund 255 Euro im Monat.

    CUPRA Terramar e-Hybrid ab 52.000 Euro ist das Mittelklasse-SUV der Reihe. Rund 260 Euro monatlich.

    Der Vergleich zeigt: Alle drei liegen preislich dort, wo auch der Tavascan liegt — verursachen aber fast doppelt so viel geldwerten Vorteil. Ein Plug-in-Hybrid lohnt sich deshalb nur, wenn die Flexibilität wirklich gebraucht wird, etwa im Außendienst ohne planbare Ladepausen.

    Was sind die besten Fahrzeuge unterhalb der 0,25-Prozent-Regelung?

    Die Preisgrenze von 100.000 Euro Bruttolistenpreis wird oft als Hürde diskutiert. Im Programm von Skoda und CUPRA spielt sie praktisch keine Rolle: Selbst das teuerste Modell in Vollausstattung bleibt deutlich darunter.

    Wichtig ist die Grenze trotzdem, weil sie vom Anschaffungsjahr abhängt. Für Fahrzeuge, die ab dem 1. Juli 2025 angeschafft wurden, gelten 100.000 Euro. Davor lagen die Grenzen niedriger. Wer ein Bestandsfahrzeug übernimmt, sollte deshalb prüfen, wann der Betrieb es angeschafft hat — die Einzelheiten stehen im Beitrag zur 0,25-Prozent-Regelung für Elektroautos.

    Entscheidend für die Grenze ist der Bruttolistenpreis inklusive Sonderausstattung, nicht der ausgehandelte Kaufpreis. Ein Fahrzeug, das mit Rabatt für 95.000 Euro den Besitzer wechselt, aber mit 102.000 Euro in der Liste steht, fällt unter die 0,5-Prozent-Regel.

    Welches Elektroauto lohnt sich als Dienstwagen für Pendler?

    Die günstigste Steuerlast ist nicht immer die beste Wahl. Entscheidend ist, wofür das Fahrzeug gebraucht wird.

    Für den Stadtverkehr und kurze Pendelstrecken reichen Epiq oder Raval. Beide sind kompakt, günstig in der Versteuerung und im Alltag unkompliziert zu laden.

    Für Pendler mit 30 bis 80 Kilometern sind Elroq, Born oder Enyaq die passende Klasse. Sie bieten genug Reichweite für den Alltag ohne Zwischenladen und bleiben bei rund 95 bis 110 Euro im Monat.

    Für Familien kommt es auf Platz an. Der Enyaq deckt den Regelfall ab, der Peaq bietet als einziger sieben Sitze. Wer regelmäßig einen Anhänger zieht, sollte die Anhängelast im Datenblatt der konkreten Version prüfen.

    Für den Außendienst mit wechselnden Zielen ist die Rechnung offener. Wo Ladepausen nicht planbar sind, kann ein Plug-in-Hybrid trotz doppelter Steuerlast die praktischere Wahl sein. Wer dagegen feste Routen fährt und beim Kunden oder im Betrieb laden kann, verliert mit dem Hybrid Geld.

    Für die Geschäftsführung bietet der Tavascan die sportliche Variante, der Superb iV die klassisch repräsentative. Beide bleiben weit unter der Preisgrenze.

    Was ist mit Octavia und Kodiaq als Dienstwagen?

    Die beiden meistgesuchten Skoda-Modelle fehlen in der Liste oben — aus unterschiedlichen Gründen, und beide sind für die Dienstwagenwahl wichtig.

    Der Skoda Kodiaq iV ist ein Plug-in-Hybrid und erfüllt die Bedingungen für die 0,5-Prozent-Regel. Sein Bruttolistenpreis beginnt bei 48.530 Euro, die Batterie mit 25,7 Kilowattstunden bringt über 100 Kilometer elektrische Reichweite. Daraus ergibt sich ein geldwerter Vorteil von rund 243 Euro im Monat. Er ist damit der günstigste der Plug-in-Hybride im Programm und zugleich der einzige mit optionaler dritter Sitzreihe.

    Dass er nicht in der Zehnerliste steht, hat einen praktischen Grund: Wer sieben Sitze braucht und rein elektrisch fahren kann, fährt mit dem Peaq bei rund 125 Euro nur etwa halb so teuer.

    Der Skoda Octavia ist steuerlich der schwierigere Fall. Die Plug-in-Variante Octavia iV ist seit dem Facelift 2024 nicht mehr im Programm. Eine Rückkehr wird für 2027 erwartet, ist vom Hersteller aber nicht bestätigt. Wer heute einen Octavia als Dienstwagen wählt, bekommt einen Verbrenner oder Mildhybrid — und damit die volle 1-Prozent-Regel.

    Konkret bedeutet das: Ein Octavia mit rund 35.000 Euro Bruttolistenpreis verursacht 350 Euro geldwerten Vorteil im Monat. Ein Skoda Elroq für 37.890 Euro, also ein teureres Fahrzeug, kommt auf rund 95 Euro. Der Unterschied von etwa 255 Euro monatlich entsteht allein durch den Antrieb.

    Für Bruttolistenpreise einzelner Ausstattungslinien lohnt der Blick in die Preisliste des Herstellers, denn schon die Wahl zwischen Limousine und Combi verschiebt den Wert. Beim Enyaq gilt dasselbe zwischen den Versionen 60 und 85 — die größere Batterie hebt den Listenpreis und damit dauerhaft die Steuerlast.

    Beste Dienstwagen 2026: warum SEAT hier fehlt

    Diese Frage kommt regelmäßig, deshalb die klare Antwort: SEAT hat derzeit kein rein elektrisches Modell im deutschen Programm. Die Elektromodelle des Konzerns laufen unter der Marke CUPRA, während SEAT auf Verbrenner und Mildhybride setzt.

    Für die Dienstwagenwahl heißt das: Ein SEAT wird 2026 mit 1 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert. Bei einem Fahrzeug für 30.000 Euro sind das 300 Euro geldwerter Vorteil im Monat — mehr als beim Skoda Peaq, der fast 20.000 Euro teurer ist.

    Das ist kein Urteil über die Fahrzeuge, sondern eine Folge des Steuerrechts. Wer einen SEAT als Dienstwagen fährt und die Belastung senken will, findet die passende Alternative meist beim Schwestermodell von CUPRA oder Skoda auf derselben technischen Basis.

    Ein elektrischer SEAT ist nach aktuellem Stand vor 2029 nicht zu erwarten. Wer heute plant, sollte also nicht darauf warten.

    Bester Firmenwagen 2026: was Sonderausstattung kostet

    Dieser Punkt kostet in der Praxis mehr Geld als jede Modellentscheidung — und wird trotzdem regelmäßig übersehen.

    Maßgeblich ist der Bruttolistenpreis inklusive Sonderausstattung. Jedes Paket, jede größere Felge, jede Anhängerkupplung erhöht ihn dauerhaft. Und weil der geldwerte Vorteil monatlich anfällt, wirkt der Aufpreis über die gesamte Nutzungsdauer.

    Als Faustregel: 10.000 Euro mehr Listenpreis bedeuten beim Elektroauto 25 Euro mehr geldwerten Vorteil im Monat. Bei 25 Kilometern Arbeitsweg kommen über den Wegzuschlag noch einmal rund 19 Euro dazu. Zusammen also gut 44 Euro monatlich, über vier Jahre mehr als 2.100 Euro steuerpflichtiger Vorteil.

    Der Vergleich mit der Leasingrate führt dabei in die Irre. Ein Ausstattungspaket, das die Rate um 30 Euro erhöht, kann den geldwerten Vorteil um einen ähnlichen Betrag heben — nur zahlt die Rate der Betrieb, den geldwerten Vorteil aber der Mitarbeiter.

    Wer die Belastung gering halten will, prüft die Konfiguration deshalb vor der Bestellung mit Blick auf die Endsumme, nicht auf die Monatsrate.

    Wie eine Zuzahlung den geldwerten Vorteil senkt

    Ein Hebel, den viele nicht kennen: Zahlt der Mitarbeiter etwas zum Fahrzeug dazu, mindert das seinen geldwerten Vorteil — Euro für Euro.

    Das kommt in zwei Formen vor. Bei einem laufenden Eigenanteil von etwa 50 Euro im Monat sinkt der zu versteuernde Betrag um genau diese 50 Euro. Wer für einen Enyaq 109 Euro versteuern müsste, kommt dann auf 59 Euro.

    Bei einer einmaligen Zuzahlung zur Anschaffung wird der Betrag im Jahr der Zahlung angerechnet. Übersteigt er den geldwerten Vorteil des Jahres, lässt sich der Rest in die Folgejahre vortragen.

    Rechnerisch lohnt sich das immer dann, wenn der Mitarbeiter ohnehin ein teureres Modell möchte, als der Betrieb vorgesehen hat. Statt den Aufpreis über den geldwerten Vorteil dauerhaft zu versteuern, zahlt er ihn einmal und senkt die laufende Belastung.

    Wichtig ist die saubere Vereinbarung im Überlassungsvertrag. Nur ausdrücklich als Nutzungsentgelt vereinbarte Zahlungen werden angerechnet. Übernimmt der Mitarbeiter dagegen einzelne Kosten wie Kraftstoff oder Wagenwäsche, gilt das nicht automatisch als Zuzahlung.

    Beste Elektro-Firmenwagen: fünf Fehler, die teuer werden

    Der Listenpreis wird mit dem Kaufpreis verwechselt. Rabatte senken die Steuerlast nicht. Maßgeblich bleibt der Preis aus der Liste zum Zeitpunkt der Erstzulassung.

    Ein Plug-in-Hybrid wird gewählt, ohne laden zu können. Ohne regelmäßiges Laden verbraucht er wegen des Mehrgewichts mehr als ein vergleichbarer Verbrenner — bei doppelt so hoher Steuerlast wie ein Elektroauto.

    Der Arbeitsweg wird unterschätzt. Bei 40 statt 20 Kilometern verdoppelt sich der Wegzuschlag. Wer weit pendelt, sollte den Listenpreis entsprechend niedriger ansetzen.

    Die Preisgrenze wird knapp gerissen. Ein Fahrzeug mit 101.000 Euro Listenpreis wird mit 0,5 statt 0,25 Prozent versteuert. Der Unterschied beträgt über 250 Euro im Monat — für 1.000 Euro Ausstattung.

    Das Fahrtenbuch wird nicht geprüft. Wer den Wagen überwiegend dienstlich nutzt, fährt mit einem Fahrtenbuch oft günstiger als mit der Pauschale.

    Bester Dienstwagen 2026 für Pendler: das Rechenbeispiel

    Ein Mitarbeiter fährt täglich 25 Kilometer zur Arbeit und wählt zwischen drei Fahrzeugen.

    Skoda Elroq, 37.890 Euro. Private Nutzung 94,73 Euro, Arbeitsweg 0,03 Prozent von 9.472 Euro mal 25 Kilometer, also 71,04 Euro. Zusammen rund 166 Euro geldwerter Vorteil.

    Skoda Enyaq, 43.490 Euro. Private Nutzung 108,73 Euro, Arbeitsweg 81,54 Euro. Zusammen rund 190 Euro.

    CUPRA Formentor e-Hybrid, 50.145 Euro. Private Nutzung 250,73 Euro, Arbeitsweg 0,03 Prozent von 25.073 Euro mal 25 Kilometer, also 188,04 Euro. Zusammen rund 439 Euro.

    Der Unterschied zwischen Enyaq und Formentor beträgt rund 249 Euro geldwerten Vorteil im Monat — bei ähnlichem Fahrzeugpreis. Netto bedeutet das bei einem Steuersatz von 35 Prozent etwa 87 Euro Unterschied, über vier Jahre rund 4.200 Euro.

    Ein vergleichbarer Verbrenner mit 43.000 Euro Listenpreis käme übrigens auf 430 Euro private Nutzung plus 322,50 Euro für den Arbeitsweg, zusammen 752,50 Euro. Das ist fast das Vierfache des Enyaq.

    Beste Dienstwagen 2026 aus Sicht des Betriebs

    Für den Arbeitgeber lohnt der Blick über den geldwerten Vorteil hinaus. Reine Elektrofahrzeuge im Betriebsvermögen lassen sich im Anschaffungsjahr zu 75 Prozent abschreiben, wenn sie bis Ende 2027 angeschafft werden.

    Bei einem Enyaq für rund 36.500 Euro netto bedeutet das 27.375 Euro Aufwand allein im ersten Jahr. Voraussetzung ist der Kauf oder eine Finanzierung — beim klassischen Leasing bleibt das Fahrzeug beim Leasinggeber und die Abschreibung damit dort. Wie das im Einzelnen läuft, steht im Beitrag zur 75-Prozent-Abschreibung für E-Fahrzeuge.

    Plug-in-Hybride sind von dieser Regelung ausgenommen. Sie werden regulär über sechs Jahre abgeschrieben. Das verschiebt die Rechnung für den Betrieb noch einmal deutlich zugunsten der reinen Elektroautos.

    Ob sich ein Wagen gegenüber einer Gehaltserhöhung lohnt, zeigt der Beitrag Dienstwagen oder Gehaltserhöhung. Den Überblick über alle drei Versteuerungsstufen gibt der Beitrag Dienstwagen versteuern 2026.

    Gilt die E-Auto-Förderung auch für Firmenwagen?

    Diese Frage sorgt regelmäßig für Missverständnisse, weil zwei verschiedene Dinge durcheinandergeraten.

    Die staatliche Kaufprämie für Elektroautos richtet sich an Privatpersonen und ist an eine Einkommensgrenze geknüpft. Ein Fahrzeug, das der Betrieb anschafft und dem Mitarbeiter überlässt, fällt nicht darunter. Wer also hofft, Dienstwagen und Förderung zu kombinieren, wird enttäuscht.

    Das ist kein Nachteil, denn der Betrieb hat einen eigenen, oft deutlich größeren Hebel: die Sonderabschreibung von 75 Prozent im Anschaffungsjahr. Bei einem Fahrzeug für 40.000 Euro netto sind das 30.000 Euro Aufwand sofort — mehr, als jede Kaufprämie bringt.

    Wer als Privatperson kauft und das Fahrzeug anschließend teilweise betrieblich nutzt, bewegt sich in einer anderen Konstellation. Die Einzelheiten zur Prämie stehen im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026.

    Für die Modellwahl heißt das: Beim Dienstwagen zählt der Bruttolistenpreis, nicht der Nettopreis nach Abzügen. Ein günstiger Einkaufspreis senkt die Steuerlast des Mitarbeiters nicht.

    Was sich 2027 und 2028 ändert

    Zwei Fristen sollte kennen, wer jetzt plant.

    Die Sonderabschreibung läuft Ende 2027 aus. Begünstigt sind Elektrofahrzeuge, die nach dem 30. Juni 2025 und vor dem 1. Januar 2028 angeschafft werden. Maßgeblich ist die Übergabe, nicht die Bestellung. Bei Lieferzeiten von mehreren Monaten heißt das: Wer den Vorteil noch mitnehmen will, sollte spätestens im Laufe des Jahres 2027 bestellen.

    Die Steuerfreiheit für das Laden beim Arbeitgeber gilt bis Ende 2030. Hier ist der Zeitraum großzügiger, und die Regelung wurde bereits einmal verlängert.

    Die 0,25-Prozent-Regel selbst ist zeitlich nicht befristet, wohl aber an das Anschaffungsdatum gekoppelt: Die Preisgrenze von 100.000 Euro gilt für Fahrzeuge, die ab dem 1. Juli 2025 angeschafft wurden. Frühere Anschaffungen unterliegen niedrigeren Grenzen — bei der Übernahme eines Bestandsfahrzeugs lohnt deshalb der Blick ins Anschaffungsdatum.

    Ob der Gesetzgeber die Sonderabschreibung verlängert, ist offen. Wer heute entscheidet, sollte ohne diese Annahme rechnen.

    Beste Elektro-Firmenwagen: was beim Laden gilt

    Seit dem 1. Januar 2026 sind die alten Monatspauschalen für das Laden zu Hause entfallen. Stattdessen wird kilowattstundengenau abgerechnet, für 2026 mit 34 Cent je Kilowattstunde. Als Nachweis genügt ein gesonderter Zähler, ausdrücklich auch der fahrzeuginterne.

    Das Laden beim Arbeitgeber bleibt bis Ende 2030 steuerfrei und muss gar nicht abgerechnet werden. Für die Modellwahl heißt das: Wer am Arbeitsplatz laden kann, fährt praktisch ohne Energiekosten. Die Einzelheiten stehen im Beitrag zum Laden des E-Dienstwagens zu Hause.

    Beratung für Flotten und Geschäftskunden in Wiesloch

    Für Betriebe in Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim stellen wir die Fahrzeugdaten zusammen, die für die Auswahl und die steuerliche Prüfung nötig sind — vom Listenpreis über die Antriebsart bis zu den Werten aus den Fahrzeugpapieren. Neuwagen werden dabei über einen Vertragshändler vermittelt.

    Beim Automobilsalon Bellemann betreuen wir Elektrofahrzeuge von ŠKODA, SEAT und CUPRA in Werkstatt und Service einschließlich der Hochvolt-Technik, also der Batterie und aller Bauteile mit hoher Spannung. Sofort verfügbare Fahrzeuge stehen im Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch.

    Quellen und weiterführende Informationen

    Die Rechtsgrundlage für die Bewertung der Privatnutzung steht in Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 des Einkommensteuergesetzes, die zeitliche Anwendung in Paragraf 52 EStG, die Abschreibung für Elektrofahrzeuge in Paragraf 7 EStG. Die Fahrzeug- und Preisangaben stammen von Škoda Deutschland und CUPRA Deutschland. Eine unabhängige Einordnung der Dienstwagenbesteuerung liefert der ADAC.

    Update-Hinweis (Stand: 18.08.2026)

    Alle zehn Listenpreise wurden gegen die aktuellen Herstellerangaben geprüft und teilweise korrigiert. Der CUPRA Terramar e-Hybrid steht laut Preisliste bei 52.000 Euro statt der früher genannten 43.020 Euro, der Skoda Superb iV bei 50.950 Euro. Neu aufgenommen wurde eine Tabelle mit dem monatlichen geldwerten Vorteil je Modell, damit sich die Fahrzeuge direkt vergleichen lassen. Ergänzt wurden außerdem Empfehlungen nach Einsatzzweck, der Hinweis auf die Sonderabschreibung für Betriebe und der aktuelle Satz für die Erstattung des Ladestroms. Bei den Plug-in-Hybriden wurde klargestellt, dass CO₂-Wert und elektrische Reichweite gleichrangige Kriterien sind und eines davon genügt. Letzter Stand der Angaben: 18.08.2026.

    Häufige Fragen

    Welcher Firmenwagen hat 2026 den niedrigsten geldwerten Vorteil?

    Der Skoda Epiq mit rund 65 Euro im Monat, berechnet aus einem Listenpreis ab 25.900 Euro und der 0,25-Prozent-Regel. Praktisch gleichauf liegt der CUPRA Raval ab 25.950 Euro. Beide sind reine Elektroautos und damit vierfach begünstigt gegenüber einem gleich teuren Verbrenner.

    Welche Dienstwagen sind steuerlich besonders attraktiv 2026?

    Reine Elektroautos mit einem Bruttolistenpreis unter 100.000 Euro. Für sie gilt die 0,25-Prozent-Regel, und auch der Zuschlag für den Arbeitsweg wird nur auf ein Viertel des Listenpreises gerechnet. Plug-in-Hybride sind mit 0,5 Prozent begünstigt, Verbrenner werden voll mit 1 Prozent angesetzt.

    Wie hoch ist der Bruttolistenpreis beim Skoda Enyaq?

    Der Enyaq startet bei 43.490 Euro. Daraus ergibt sich ein geldwerter Vorteil von rund 109 Euro im Monat für die private Nutzung. Ausstattungspakete erhöhen den Listenpreis und damit dauerhaft die Steuerlast, weshalb sich der Blick auf die Endsumme im Konfigurator lohnt.

    Welcher Elektro-SUV eignet sich als Dienstwagen?

    Für Familien und Vielfahrer der Skoda Enyaq ab 43.490 Euro oder der Skoda Peaq ab 49.900 Euro, letzterer auch mit sieben Sitzen. Wer es sportlicher mag, findet im CUPRA Tavascan ab 53.340 Euro die Coupé-Variante. Alle drei bleiben deutlich unter der Preisgrenze von 100.000 Euro.

    Welche Plug-in-Hybride eignen sich als Firmenwagen 2026?

    Der CUPRA Formentor e-Hybrid ab 50.145 Euro, der Skoda Superb iV ab 50.950 Euro und der CUPRA Terramar e-Hybrid ab 52.000 Euro. Alle drei erfüllen die Bedingungen für die 0,5-Prozent-Regel. Der geldwerte Vorteil liegt bei ihnen zwischen 251 und 260 Euro im Monat.

    Was ist der beste Firmenwagen für den Außendienst?

    Wer täglich lange Strecken mit wechselnden Zielen fährt, ist mit einem Plug-in-Hybrid oft besser bedient, weil Ladepausen entfallen. Bei planbaren Routen mit Lademöglichkeit gewinnt das reine Elektroauto klar, weil der geldwerte Vorteil nur halb so hoch ausfällt und der Strom günstiger ist als Kraftstoff.

    Zählt bei der Preisgrenze der Listenpreis oder der Kaufpreis?

    Immer der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung, inklusive Sonderausstattung und Mehrwertsteuer. Rabatte, Verhandlungsergebnisse oder Leasingkonditionen spielen keine Rolle. Wer knapp unter 100.000 Euro bleiben will, muss die Ausstattung entsprechend planen.

    Lohnt sich ein gebrauchtes Elektroauto als Dienstwagen?

    Steuerlich ändert sich für den Mitarbeiter nichts, denn maßgeblich bleibt der ursprüngliche Bruttolistenpreis des Neuwagens. Für den Betrieb kann sich ein Gebrauchtwagen dagegen lohnen: Die Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge gilt nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums auch für gebrauchte Fahrzeuge.

    Wie stark erhöht Sonderausstattung die Steuerlast?

    Bei einem reinen Elektroauto bedeuten 10.000 Euro mehr Listenpreis 25 Euro mehr geldwerten Vorteil im Monat, dazu der anteilige Zuschlag für den Arbeitsweg. Über vier Jahre summiert sich das auf mehr als 1.200 Euro zusätzlichen steuerpflichtigen Vorteil, auch wenn die Leasingrate nur wenig steigt.

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