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E-Mobilität & Förderung

131 Kilometer rein elektrisch: was der CUPRA Leon e-HYBRID wirklich kann

CUPRA Leon e-HYBRID 2026: 122 bis 131 km elektrisch, 19,7 kWh netto, Schnellladen in 26 Minuten. Reichweite, Verbrauch und Dienstwagen-Regel im Überblick.

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Umstieg auf E-Auto prüfen: Förderung, Regeln & Rechner

Viele Käufer unterschätzen, welche Förderungen, Steuer- und Kostenvorteile beim Umstieg auf ein E-Auto aktuell relevant sein können. In unserem Überblick sehen Sie die wichtigsten Regeln – inklusive Förderungsrechner.

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CUPRA Leon e-HYBRID lädt am Morgen an einer Wallbox vor einem Wohnhaus
Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    CUPRA Leon und Sportstourer 2026: Motoren, Preise und welcher zu dir passt
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    Inhalt dieses Artikels
    1. Wie weit fährt der CUPRA Leon e-HYBRID rein elektrisch?
    2. Wie groß ist die Batterie im CUPRA Leon e-HYBRID?
    3. Wie lange lädt der CUPRA Leon e-HYBRID?
    4. Wie viel verbraucht der CUPRA Leon e-HYBRID wirklich?
    5. Was kostet eine Ladung, und was spart der CUPRA Leon e-HYBRID?
    6. Wie viel wiegt der CUPRA Leon e-HYBRID, und was bedeutet das?
    7. Lohnt sich der CUPRA Leon e-HYBRID als Dienstwagen?
    8. Wie viel Kofferraum kostet der CUPRA Leon als Plug-in-Hybrid?
    9. Warum darf der CUPRA Leon e-HYBRID als Schrägheck keinen Anhänger ziehen?
    10. Wie stark ist der CUPRA Leon e-HYBRID?
    11. Was kostet der CUPRA Leon e-HYBRID?
    12. Wie lange gilt die Garantie auf die Batterie?
    13. Wie verhält sich der CUPRA Leon e-HYBRID im Winter?
    14. Für wen passt der Plug-in-Hybrid, für wen nicht?
    15. Was ist bei Wartung und Service zu beachten?
    16. Quellen

    Die meisten Plug-in-Hybride sind ein Kompromiss: eine kleine Batterie, die für den Arbeitsweg reicht, und ein Benziner für alles andere. Beim CUPRA Leon e-HYBRID stimmt dieses Bild nicht mehr. Mit knapp 20 nutzbaren Kilowattstunden und der Fähigkeit, an einer Schnellladesäule Strom zu ziehen, kommt er einem Elektroauto näher als der eigenen Fahrzeuggattung.

    Wie weit fährt der CUPRA Leon e-HYBRID rein elektrisch?

    Die offiziellen Werte liegen bei 124 bis 131 Kilometern für die Version mit 204 PS und bei 122 bis 124 Kilometern für die mit 272 PS. Die Spanne entsteht durch unterschiedliche Ausstattungen: Größere Räder, ein Panoramadach und schwere Sitze kosten Reichweite.

    Deutlich höher fallen die Werte im Stadtverkehr aus. Dort schafft die 204-PS-Version 154 bis 168 Kilometer, die stärkere 147 bis 151 Kilometer. Der Grund liegt in der Betriebsart: Bei niedrigem Tempo und häufigem Bremsen arbeitet der Elektroantrieb am effizientesten und gewinnt beim Verzögern Energie zurück.

    Für den Alltag heißt das: Ein Arbeitsweg von 40 Kilometern je Richtung lässt sich das ganze Jahr über elektrisch fahren, ohne unterwegs nachzuladen. Wer 60 Kilometer pendelt, schafft es im Sommer bequem und im Winter meist auch — sofern zu Hause oder in der Firma eine Lademöglichkeit steht.

    Bei Kälte, hoher Heizleistung und viel Autobahn sinkt die Reichweite spürbar. Das ist keine Besonderheit dieses Modells, sondern Physik: Die Heizung zieht Strom aus derselben Batterie, und bei Tempo 130 steigt der Luftwiderstand stark an. Realistisch sollte man im Winter mit einem Abschlag von 25 bis 35 Prozent rechnen.

    Wie groß ist die Batterie im CUPRA Leon e-HYBRID?

    Die Lithium-Ionen-Batterie hat 25,8 Kilowattstunden Bruttokapazität, nutzbar sind davon 19,7 Kilowattstunden. Die Differenz ist gewollt: Ein Puffer nach oben und unten schont die Zellen und verlängert die Lebensdauer.

    Diese Zahl ordnet den Wagen ein. Viele Plug-in-Hybride der Kompaktklasse kommen mit zehn bis zwölf Kilowattstunden aus und schaffen damit 40 bis 60 Kilometer. Der Leon hat rund die doppelte Kapazität — und liegt damit in einer Region, in der ein früher Kleinwagen mit Elektroantrieb unterwegs war.

    Untergebracht ist der Speicher unter dem Ladeboden. Das kostet Kofferraum, dazu weiter unten mehr, verbessert aber den Schwerpunkt. Beide Versionen nutzen dieselbe Batterie; der Unterschied zwischen 204 und 272 PS entsteht allein durch den Verbrennungsmotor.

    Wie lange lädt der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Hier liegt die eigentliche Überraschung. Der Wagen lädt nicht nur mit Wechselstrom, sondern auch an Gleichstromsäulen.

    LadeartLeistungDauer
    Wallbox, Wechselstrom11 kW2:30 h von 0 auf 100 %
    Schnellladesäule, Gleichstrom50 kW0:26 h von 10 auf 80 %

    Dass ein Plug-in-Hybrid überhaupt an einer Schnellladesäule laden kann, ist die Ausnahme. Die allermeisten Modelle dieser Bauart beherrschen ausschließlich Wechselstrom und brauchen an der heimischen Wallbox mehrere Stunden. Wer unterwegs 26 Minuten Kaffeepause macht, hat hier wieder rund 100 Kilometer elektrische Reichweite im Speicher.

    Praktisch bedeutet das eine andere Nutzungsweise: Statt einmal nachts zu laden, lässt sich die Batterie auch tagsüber zwischendurch auffüllen. Wer die Möglichkeit zu Hause schaffen will, findet die Kostenrechnung im Beitrag zu Wallbox, Kosten und Förderung beim Laden zu Hause.

    Beim Ladezubehör lohnt ein genauer Blick. Serienmäßig liegt ein Kabel für die normale Haushaltssteckdose bei — damit lässt sich zur Not überall laden, allerdings sehr langsam. Das Kabel für öffentliche Wechselstromsäulen und Wallboxen vom Typ 2 mit 16 Ampere kostet 260 Euro Aufpreis und ist ausschließlich für den e-HYBRID bestellbar. Wer regelmäßig unterwegs lädt, sollte es mitbestellen, denn ohne dieses Kabel bleiben die meisten öffentlichen Ladepunkte verschlossen.

    Wie viel verbraucht der CUPRA Leon e-HYBRID wirklich?

    Diese Frage entscheidet, ob sich das Auto rechnet — und die Antwort hängt komplett am eigenen Fahrverhalten.

    Wert204 PS272 PS
    Benzin, gewichtet1,3–1,4 l/100 km1,4–1,5 l/100 km
    Strom, gewichtet13,0–13,2 kWh/100 km13,4–13,6 kWh/100 km
    Benzin bei leerer Batterie5,1–5,4 l/100 km5,3–5,5 l/100 km
    CO₂, gewichtet28–32 g/km32–34 g/km

    Der gewichtete Wert von 1,3 bis 1,5 Litern stammt aus dem Prüfverfahren WLTP (dem gesetzlich vorgeschriebenen Labortest, der Verbrauch und Abgaswerte unter immer gleichen Bedingungen misst). Er unterstellt, dass regelmäßig geladen wird — deshalb fällt er so niedrig aus.

    Die ehrlichere Zahl für Vielfahrer steht in der dritten Zeile: 5,1 bis 5,5 Liter bei leerer Batterie. Wer nie lädt, fährt also einen normalen Kompaktwagen mit Benzinmotor, schleppt aber rund 200 Kilogramm Batterie mit. Genau deshalb lohnt sich ein Plug-in-Hybrid nur mit verlässlicher Lademöglichkeit.

    Interessant ist der Vergleich innerhalb der Baureihe: Der Diesel mit 150 PS liegt bei 4,9 bis 5,1 Litern. Wer ausschließlich Langstrecke fährt und nie lädt, ist mit ihm sparsamer unterwegs. Wer überwiegend im Umkreis von 60 Kilometern bleibt und zu Hause lädt, kommt mit dem Hybrid deutlich günstiger davon. Alle Motoren im direkten Vergleich stehen im Überblick zu Motoren und Preisen des CUPRA Leon.

    Was kostet eine Ladung, und was spart der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Die Rechnung ist überschaubar, wenn man die nutzbare Kapazität kennt. 19,7 Kilowattstunden gehen in die Batterie, dazu kommen Ladeverluste von grob zehn Prozent. Real fließen also rund 22 Kilowattstunden aus der Steckdose.

    Bei einem typischen Haushaltsstrompreis von 35 Cent kostet eine volle Ladung damit etwa 7,70 Euro. Dafür fährt man 124 Kilometer, also rund 6,2 Cent je Kilometer. Wer einen günstigen Wechseltarif mit 25 Cent hat, zahlt 5,50 Euro und liegt bei 4,4 Cent je Kilometer. In der Grundversorgung mit über 40 Cent sind es 8,80 Euro und 7,1 Cent.

    Zum Vergleich der Benzinbetrieb: Bei 5,3 Litern auf 100 Kilometer und einem Literpreis von 1,75 Euro kostet dieselbe Strecke 9,3 Euro je 100 Kilometer, also 9,3 Cent je Kilometer. Elektrisch fahren ist damit je nach Stromtarif zwischen einem Drittel und der Hälfte günstiger.

    Über 15.000 Kilometer im Jahr, davon 80 Prozent elektrisch gefahren, ergibt das grob gerechnet eine Ersparnis von 400 bis 550 Euro jährlich gegenüber dem reinen Benzinbetrieb. Wer öffentlich lädt, muss anders rechnen: An Wechselstromsäulen werden 39 bis 56 Cent fällig, an Schnellladesäulen ohne Vertrag bis zu 89 Cent. Dann kippt der Vorteil schnell. Ein Plug-in-Hybrid rechnet sich über den heimischen Anschluss, nicht über die Ladesäule.

    Wie viel wiegt der CUPRA Leon e-HYBRID, und was bedeutet das?

    Das Mehrgewicht ist die Kehrseite der großen Batterie. Das Schrägheck wiegt leer 1.673 Kilogramm mit 204 PS und 1.708 Kilogramm mit 272 PS. Der Kombi liegt bei 1.720 beziehungsweise 1.756 Kilogramm.

    Zum Vergleich: Der 1.5 TSI mit 150 PS bringt es als Schrägheck auf 1.371 Kilogramm. Der Hybrid trägt also rund 300 Kilogramm mehr mit sich herum — ungefähr das Gewicht von vier erwachsenen Personen, die immer mitfahren.

    Das hat zwei praktische Folgen. Erstens sinkt die Zuladung: Beim Schrägheck-Hybrid bleiben 532 beziehungsweise 517 Kilogramm, beim Kombi nur 495 und 469 Kilogramm. Das ist immer noch alltagstauglich, aber bei fünf Personen plus Urlaubsgepäck sollte man nachrechnen. Zweitens steigt der Verschleiß an Reifen und Bremsen leicht an, weil mehr Masse bewegt und verzögert werden muss.

    Positiv wirkt sich der tiefe Einbau der Batterie aus. Sie sitzt unter dem Ladeboden und damit tief im Fahrzeug, was den Schwerpunkt senkt. In schnellen Kurven fühlt sich der Wagen deshalb weniger schwer an, als die Zahlen vermuten lassen.

    Lohnt sich der CUPRA Leon e-HYBRID als Dienstwagen?

    Für die Versteuerung eines Dienstwagens gilt normalerweise ein Prozent des Bruttolistenpreises im Monat. Bei Plug-in-Hybriden halbiert sich dieser Wert auf 0,5 Prozent — allerdings nur, wenn eine von zwei Bedingungen erfüllt ist: höchstens 50 Gramm CO₂ je Kilometer oder mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite.

    Der Leon e-HYBRID erfüllt beide, und zwar mit Abstand. 28 bis 34 Gramm liegen weit unter der Grenze, 122 bis 131 Kilometer weit darüber. Eine Verschärfung der Regel würde ihn also nicht so schnell treffen — anders als Modelle, die knapp über der Achtzig-Kilometer-Schwelle liegen.

    Ein Rechenbeispiel: Bei einem Bruttolistenpreis von rund 47.000 Euro fallen monatlich 235 statt 470 Euro als geldwerter Vorteil an. Über drei Jahre summiert sich der Unterschied auf 8.460 Euro, die zu versteuern wären. Was davon netto übrig bleibt, hängt vom persönlichen Steuersatz ab.

    Die genauen Voraussetzungen und Fristen erklärt der Beitrag zur 0,5-Prozent-Regel für Plug-in-Hybride. Verbindlich sind immer die Angaben im Fahrzeugschein und die Auskunft des Steuerberaters.

    Wie viel Kofferraum kostet der CUPRA Leon als Plug-in-Hybrid?

    Die Batterie unter dem Ladeboden fordert ihren Preis. Das Schrägheck fasst 270 statt 380 Liter, der Kombi 470 statt 620 Liter. Das sind 110 beziehungsweise 150 Liter weniger.

    Dazu kommen drei Einschränkungen, die selten im Prospekt stehen. Der variable Gepäckraumboden mit den Staufächern darunter entfällt, weil dort die Technik sitzt. Ein Reserverad als Notrad ist nicht bestellbar. Und der Tank fasst nur rund 40 statt 45 Liter, was zusammen mit dem Mehrgewicht die Reichweite mit Benzin verkürzt.

    Beim Schrägheck ist die Einschränkung deutlicher spürbar: 270 Liter sind für einen Kompaktwagen wenig. Wer regelmäßig Gepäck transportiert, sollte den Kombi wählen — dort bleiben mit 470 Litern noch echte Kombi-Werte übrig. Alle Maße und Ladewerte stehen im Beitrag zu Kofferraum, Maßen und Anhängelast des Sportstourer.

    Warum darf der CUPRA Leon e-HYBRID als Schrägheck keinen Anhänger ziehen?

    Für den Plug-in-Hybrid ist eine Anhängevorrichtung ausschließlich in Verbindung mit dem Kombi bestellbar. Beim Schrägheck steht in der Preisliste bei allen Anhängelasten ein Strich — es gibt schlicht keine zulässige Anhängelast.

    Als Sportstourer dagegen zieht der Hybrid 1.700 Kilogramm und damit mehr als beide 150-PS-Benziner der Baureihe. Wer also einen Fahrradträger auf der Kupplung oder einen Anhänger braucht und sich für den Hybrid entscheidet, muss zum Kombi greifen.

    Eine weitere Einschränkung kommt hinzu: Anhängerkupplung und Panorama-Glasschiebedach lassen sich beim Hybrid nicht zusammen bestellen. Diese Kombination fällt beim Konfigurieren oft erst spät auf.

    Wie stark ist der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Beide Versionen nutzen denselben Elektromotor mit kurzzeitig 85 Kilowatt, also 116 PS. Der Unterschied entsteht am Verbrennungsmotor: 110 Kilowatt (150 PS) bei der schwächeren, 130 Kilowatt (177 PS) bei der stärkeren Variante.

    VersionSystemleistungDrehmoment0–100 km/hHöchstgeschwindigkeit
    e-HYBRID 204 PS150 kW350 Nm7,7 s220 km/h
    e-HYBRID 272 PS200 kW400 Nm7,1 s229 km/h

    Als Kombi dauert der Sprint jeweils rund zwei Zehntel länger, die Höchstgeschwindigkeit bleibt gleich. Beide arbeiten mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, während die reinen Benziner sieben Gänge haben. Was ein solches Getriebe an Wartung braucht, steht im Beitrag zu DSG-Getriebe, Problemen und Wartungskosten.

    Wer die stärkere Version wählt, bekommt zusätzlich die Möglichkeit, eine Brembo-Bremsanlage für die Vorderachse zu bestellen. Sie kostet 2.530 Euro und ist ausschließlich für den e-HYBRID vorgesehen — die Akebono-Anlage der Benziner passt hier nicht.

    Was kostet der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Der Einstieg liegt beim Schrägheck mit 204 PS. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Überführungskosten.

    VersionKarosseriePreis
    e-HYBRID, 204 PSSchrägheckab 44.715 €
    e-HYBRID, 204 PSSportstourerab 47.005 €
    e-HYBRID VZ, 272 PSSchrägheckab 49.620 €
    e-HYBRID VZ, 272 PSSportstourerab 52.010 €

    Gegenüber dem 1.5 eTSI mit 150 PS, der ab 40.590 Euro startet, kostet der Hybrid rund 4.100 Euro mehr. Diesen Aufpreis holt man über den Kraftstoff nur herein, wenn regelmäßig geladen wird. Als Dienstwagen rechnet er sich dagegen fast immer, weil die halbierte Versteuerung unabhängig vom Ladeverhalten greift.

    Wie lange gilt die Garantie auf die Batterie?

    Für die Antriebsbatterie gilt eine eigene Garantie über acht Jahre oder maximal 160.000 Kilometer, je nachdem, was zuerst eintritt. Zugesichert wird dabei eine verbleibende Kapazität von 70 Prozent. Ergänzt wird sie um eine gestaffelte Zusage zum nutzbaren Energieinhalt, die sich nach Alter und Fahrleistung richtet.

    Übersetzt heißt das: Sinkt die nutzbare Kapazität innerhalb dieser Frist unter 70 Prozent, greift die Garantie. Aus den 19,7 Kilowattstunden dürften also nicht weniger als rund 13,8 Kilowattstunden werden, ohne dass ein Anspruch entsteht. Bei den heute üblichen Zellen ist ein solcher Abfall innerhalb von acht Jahren allerdings die Ausnahme.

    Für das übrige Fahrzeug gilt die reguläre Neuwagengarantie: mindestens zwei Jahre ohne Kilometerbegrenzung, längstens fünf Jahre oder 150.000 Kilometer. Sie beginnt mit der Übergabe oder der Erstzulassung — je nachdem, was früher eintritt. Im Garantiefall ist ein Servicepartner der Marke der richtige Ansprechpartner.

    Für Gebrauchtkäufer ist diese Staffelung wichtig. Ein drei Jahre altes Fahrzeug hat bei der Batterie noch fünf Jahre Garantie vor sich, bei der Fahrzeuggarantie dagegen nur noch zwei. Wer ein solches Auto kauft, sollte sich Erstzulassungsdatum und Kilometerstand genau ansehen, weil beide Fristen unabhängig voneinander laufen.

    Dazu kommen die vernetzten Dienste, die für zehn Jahre kostenfrei bereitstehen, wenn das Fahrzeug ab dem 16. Juli 2025 fabrikneu bestellt wurde. Sie beginnen zusammen mit der Fahrzeuggarantie und erfordern eine Registrierung in der Hersteller-App.

    Wie verhält sich der CUPRA Leon e-HYBRID im Winter?

    Kälte trifft jeden Stromspeicher, und der Leon macht davon keine Ausnahme. Zwei Effekte kommen zusammen: Die Zellen geben bei niedrigen Temperaturen weniger Energie ab, und die Heizung zieht Strom aus derselben Batterie. Anders als ein reiner Verbrenner hat ein elektrisch fahrendes Auto keine Abwärme des Motors zum Heizen zur Verfügung.

    Realistisch sollte man deshalb im Winter mit 25 bis 35 Prozent weniger elektrischer Reichweite rechnen. Aus 124 Kilometern werden dann 80 bis 93 Kilometer — immer noch genug für die allermeisten Arbeitswege.

    Ein Vorteil des Plug-in-Hybrids zeigt sich hier: Reicht die Batterie nicht, springt der Benziner ein, und die Fahrt geht ohne Umweg weiter. Wer die Standheizfunktion nutzt, während das Auto noch an der Wallbox hängt, startet zudem mit vorgewärmtem Innenraum und voller Batterie. Diese Vorkonditionierung ist die wirksamste Maßnahme gegen den Winterverlust, weil das Aufheizen dann aus dem Hausnetz kommt und nicht aus dem Speicher.

    Für wen passt der Plug-in-Hybrid, für wen nicht?

    Er passt für alle, die zu Hause oder bei der Arbeit laden können und überwiegend Strecken unter 100 Kilometern fahren. Dann läuft der Wagen im Alltag praktisch elektrisch, und der Benziner springt nur auf längeren Fahrten ein. Genau dafür ist die Bauart gedacht.

    Er passt auch für Dienstwagenfahrer, weil die halbierte Versteuerung ein handfester Vorteil ist, der unabhängig vom Fahrprofil wirkt.

    Er passt nicht für Vielfahrer ohne Lademöglichkeit. Wer 30.000 Kilometer im Jahr überwiegend auf der Autobahn zurücklegt und nie lädt, fährt mit dem Diesel sparsamer und zahlt weniger. Und er passt nur eingeschränkt für alle, die viel Gepäck transportieren — dafür ist der Kofferraumverlust zu deutlich, jedenfalls beim Schrägheck.

    Was ist bei Wartung und Service zu beachten?

    Ein Plug-in-Hybrid hat zwei Antriebe, und beide brauchen Aufmerksamkeit. Der Benzinmotor wird bei überwiegend elektrischer Fahrt selten warm, was Öl und Abgasanlage anders belastet als bei einem reinen Verbrenner. Die Wartungsintervalle des Herstellers sollte man deshalb nicht überziehen.

    Arbeiten an der Hochvoltanlage (also an allen Bauteilen, die zur Antriebsbatterie mit ihrer hohen Spannung gehören) darf nur qualifiziertes Personal ausführen. Die Werkstatt für ŠKODA, SEAT und CUPRA in Wiesloch ist dafür ausgerüstet und übernimmt Inspektion, Hauptuntersuchung und Arbeiten an der Batterie.

    Wer ein solches Fahrzeug gebraucht sucht, findet passende Angebote regelmäßig im Gebrauchtwagenbestand des Automobilsalons Bellemann. Beim Gebrauchtkauf eines Plug-in-Hybrids lohnt der Blick in die Serviceunterlagen: Ein Fahrzeug, das jahrelang nie geladen wurde, hat andere Verschleißspuren als eines, das überwiegend elektrisch lief.

    Quellen

    Die technischen Daten, Preise und Verbrauchswerte in diesem Beitrag stammen aus der offiziellen Preisliste zum CUPRA Leon und Leon Sportstourer mit Stand 3. Juni 2026. Maßgeblich sind immer der aktuelle Konfigurator und die Angaben im Fahrzeugschein.

    Häufige Fragen

    Wie weit fährt der CUPRA Leon e-HYBRID rein elektrisch?

    Nach dem genormten Messverfahren sind es 124 bis 131 Kilometer bei der Version mit 204 PS und 122 bis 124 Kilometer bei der mit 272 PS. Innerorts, wo Plug-in-Hybride ihre Stärke ausspielen, steigen die Werte auf 154 bis 168 beziehungsweise 147 bis 151 Kilometer. Bei Kälte und viel Autobahn fällt die Reichweite spürbar niedriger aus.

    Wie groß ist die Batterie im CUPRA Leon e-HYBRID?

    Die Lithium-Ionen-Batterie fasst 25,8 Kilowattstunden brutto und 19,7 Kilowattstunden netto. Nutzbar ist der Netto-Wert, denn ein Teil der Kapazität bleibt als Puffer reserviert. Das ist für einen Plug-in-Hybrid ein ungewöhnlich großer Speicher — viele Wettbewerber liegen bei der Hälfte.

    Kann der CUPRA Leon e-HYBRID schnellladen?

    Ja, und das ist die Besonderheit. An einer Gleichstromsäule mit 50 Kilowatt lädt er in 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Die meisten Plug-in-Hybride können ausschließlich mit Wechselstrom laden. An einer Wallbox mit 11 Kilowatt dauert eine volle Ladung von 0 auf 100 Prozent zweieinhalb Stunden.

    Wie viel verbraucht der CUPRA Leon e-HYBRID mit leerer Batterie?

    Zwischen 5,1 und 5,6 Litern auf 100 Kilometer, je nach Version und Karosserieform. Das ist die ehrlichere Zahl für alle, die selten laden. Der offizielle gewichtete Wert von 1,3 bis 1,5 Litern setzt voraus, dass regelmäßig geladen wird.

    Wird der CUPRA Leon e-HYBRID als Dienstwagen nur halb versteuert?

    Ja. Für die günstige Versteuerung mit 0,5 Prozent muss ein Plug-in-Hybrid entweder höchstens 50 Gramm CO₂ je Kilometer ausstoßen oder mindestens 80 Kilometer elektrisch fahren. Der Leon e-HYBRID erfüllt mit 28 bis 34 Gramm und über 120 Kilometern beide Bedingungen deutlich.

    Welche Nachteile hat der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Der Kofferraum schrumpft auf 270 Liter beim Schrägheck und 470 Liter beim Kombi. Ein Reserverad ist nicht bestellbar, der variable Gepäckraumboden entfällt. Als Schrägheck darf er überhaupt keinen Anhänger ziehen, und der Tank fasst nur rund 40 statt 45 Liter.

    Was kostet der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Das Schrägheck startet ab 44.715 Euro mit 204 PS, der Kombi ab 47.005 Euro. Die stärkere Version mit 272 PS gibt es als Schrägheck ab 49.620 Euro und als Sportstourer ab 52.010 Euro. Die Preise verstehen sich zuzüglich Überführungskosten.

    Wie stark ist der Elektromotor im CUPRA Leon e-HYBRID?

    Der Elektromotor leistet kurzzeitig 85 Kilowatt, also 116 PS. Zusammen mit dem Benziner ergibt das eine Systemleistung von 150 Kilowatt (204 PS) oder 200 Kilowatt (272 PS). Das Systemdrehmoment liegt bei 350 beziehungsweise 400 Newtonmetern.

    Welchen Kraftstoff braucht der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Superbenzin mit mindestens 95 Oktan. Kraftstoff mit einem Ethanolanteil von bis zu zehn Prozent, also E10, ist grundsätzlich verwendbar. Die Emissionsklasse lautet Euro 6 EB.

    Wie schnell ist der CUPRA Leon e-HYBRID?

    Die 204-PS-Version beschleunigt in 7,7 Sekunden auf Tempo 100 und läuft 220 Kilometer pro Stunde. Mit 272 PS sind es 7,1 Sekunden und 229 Kilometer pro Stunde. Als Kombi dauert der Sprint jeweils zwei Zehntel länger.

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