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E-Mobilität & Förderung

CUPRA Born Dienstwagen 2026: was monatlich wirklich anfällt

CUPRA Born als Dienstwagen: geldwerter Vorteil je Version, die Rechnung für den Arbeitsweg und die neuen Regeln für Ladestrom seit Januar 2026.

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CUPRA Born Dienstwagen: dunkelgrünes Fahrzeug in Dreiviertel-Frontansicht vor einem modernen Gebäude am Wasser
CUPRA Born Dienstwagen Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    CUPRA Born Facelift 2026: neue Technik und ein Rückschritt
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    Inhalt dieses Artikels
    1. CUPRA Born als Dienstwagen: die Rechnung für den Fahrer
    2. Kurzantwort
    3. Wie wird der CUPRA Born als Dienstwagen besteuert? Die Viertel-Regelung im Detail
    4. Viertel-Regelung beim Firmenwagen: warum die Grenze bei 100.000 Euro liegt
    5. Was ist der Bruttolistenpreis beim CUPRA Born?
    6. Was kostet der Arbeitsweg mit dem CUPRA Born?
    7. Wie rechnet man Ladestrom beim Dienstwagen ab?
    8. Ist eine Wallbox vom Arbeitgeber steuerfrei?
    9. Was bleibt vom CUPRA Born als Dienstwagen netto übrig?
    10. Fahrtenbuch oder Pauschale beim CUPRA Born?
    11. Welche CUPRA Born Version lohnt sich als Firmenwagen?
    12. Lohnt sich der CUPRA Born als Firmenwagen gegenüber einem Verbrenner?
    13. Kraftfahrzeugsteuer und THG-Quote für Firmenfahrzeuge
    14. Der CUPRA Born für Selbstständige
    15. Beratung und Service in Wiesloch
    16. Quellen und Belege

    CUPRA Born als Dienstwagen: die Rechnung für den Fahrer

    Ein Elektroauto als Firmenwagen ist steuerlich günstig, das ist bekannt. Interessanter ist die konkrete Zahl: Beim CUPRA Born landen je nach Version zwischen 99,98 und 127,48 Euro im Monat auf der Gehaltsabrechnung. Ein vergleichbarer Verbrenner käme auf das Vierfache.

    Dieser Beitrag rechnet das für alle drei Versionen durch, erklärt die Zuschläge für den Arbeitsweg und geht auf zwei Punkte ein, die sich 2025 und 2026 geändert haben: die Preisgrenze für die Viertel-Regelung und die Abrechnung von Ladestrom. Die Listenpreise aller Versionen stehen im Beitrag CUPRA Born Preis 2026.


    Kurzantwort


    Wie wird der CUPRA Born als Dienstwagen besteuert? Die Viertel-Regelung im Detail

    Wer einen Firmenwagen auch privat nutzt, versteuert diesen Vorteil. Die einfache Methode rechnet pauschal mit einem Prozent des Bruttolistenpreises im Monat. Bei reinen Elektroautos wird dieser Wert geviertelt, es bleibt also ein Viertel Prozent. Geregelt ist das in Paragraf 6 Absatz 1 Nummer 4 des Einkommensteuergesetzes.

    Dieser Betrag ist kein zusätzliches Geld, sondern ein rechnerischer Vorteil, der dem Bruttoeinkommen zugeschlagen wird. Was davon tatsächlich abgeht, hängt vom persönlichen Steuersatz ab. Bei 35 Prozent Grenzsteuersatz und knapp 100 Euro geldwertem Vorteil sind das rund 35 Euro im Monat.

    Die Alternative ist das Fahrtenbuch. Dabei wird der tatsächliche Privatanteil an den Gesamtkosten des Fahrzeugs ermittelt. Das lohnt sich nur bei sehr geringem Privatanteil und verlangt die lückenlose Erfassung jeder Fahrt mit Datum, Zweck, Start- und Zieladresse sowie Kilometerstand. Für die meisten Dienstwagenfahrer ist die Pauschale einfacher und günstiger, gerade weil der Wert beim Elektroauto schon niedrig ist.


    Viertel-Regelung beim Firmenwagen: warum die Grenze bei 100.000 Euro liegt

    Diese Zahl wird häufig falsch genannt, auch in aktuellen Übersichten. Die Viertel-Regelung gilt für reine Elektroautos mit einem Bruttolistenpreis von höchstens 100.000 Euro. Der Gesetzestext nennt den Zeitraum ausdrücklich: Anschaffung nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2031.

    Die Grenze wurde mehrfach angehoben. Bis Ende 2023 lagen 60.000 Euro, von Januar 2024 bis Juni 2025 waren es 70.000 Euro, seit Juli 2025 sind es 100.000 Euro. Entscheidend ist dabei das Datum der Anschaffung, und die einmal zugeordnete Grenze wandert nicht mit dem Fahrzeug. Ein Firmenwagen, der im März 2024 mit 85.000 Euro Listenpreis angeschafft wurde, bleibt also dauerhaft bei der halben statt der viertel Regelung.

    Liegt ein Elektroauto über der Grenze, gilt nicht die volle Ein-Prozent-Regel, sondern ein halbes Prozent. Für den Born spielt das keine Rolle: Selbst mit allen bestellbaren Optionen landet die teuerste Zusammenstellung bei rund 57.800 Euro und damit weit unter der Grenze. Was die Vollausstattung kostet, rechnet der Beitrag CUPRA Born Preis 2026 durch.


    Was ist der Bruttolistenpreis beim CUPRA Born?

    Der Bruttolistenpreis ist nicht das, was auf der Rechnung steht. Maßgeblich ist der unverbindliche Listenpreis des Herstellers zum Zeitpunkt der Erstzulassung, einschließlich Mehrwertsteuer und werkseitig verbauter Sonderausstattung. Rabatte, Verhandlungserfolge und auch die staatliche Förderung senken ihn nicht.

    VersionBruttolistenpreisgeldwerter Vorteil
    Born (140 kW)39.990 €99,98 €/Monat
    Born Endurance (170 kW)45.990 €114,98 €/Monat
    Born VZ (240 kW)50.990 €127,48 €/Monat

    Zwei Punkte sind dabei leicht zu übersehen. Erstens zählt werkseitige Sonderausstattung mit: Wer Pakete im Wert von 10.000 Euro dazubestellt, erhöht den Bruttolistenpreis entsprechend und damit auch den geldwerten Vorteil um rund 25 Euro im Monat. Zweitens zählt nachträglich eingebautes Zubehör nicht mit, wohl aber alles, was ab Werk verbaut wird.

    Bemerkenswert ist der Abstand zwischen den Versionen: Zwischen dem Einstieg und dem VZ mit 326 PS liegen beim geldwerten Vorteil nur 27,50 Euro im Monat. Bei einem Verbrenner mit vergleichbarem Leistungssprung wäre der Unterschied das Vierfache.


    Was kostet der Arbeitsweg mit dem CUPRA Born?

    Hier wird oft falsch gerechnet. Wer den Firmenwagen auch für den Weg zur Arbeit nutzt, zahlt einen Zuschlag: 0,03 Prozent des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer und Monat. Bei Elektroautos gilt dieser Satz auf den geviertelten Listenpreis.

    Für den Born mit 39.990 Euro und 25 Kilometern einfacher Strecke sind das rund 75 Euro im Monat, also etwa 900 Euro im Jahr. Zusammen mit dem geldwerten Vorteil von knapp 100 Euro liegt die monatliche Zurechnung damit bei rund 175 Euro.

    Es gibt eine Alternative, die gerade bei Homeoffice viel ausmacht: die Einzelbewertung. Dabei werden 0,002 Prozent des geviertelten Listenpreises je Entfernungskilometer und tatsächlicher Fahrt angesetzt, höchstens für 180 Fahrten im Jahr. Beim Born und 25 Kilometern sind das 5 Euro je Fahrt.

    Fahrten zur Arbeit im JahrZurechnung
    220 (täglich)900 € (auf 180 gedeckelt)
    180900 €
    150750 €
    120 (etwa die Hälfte Homeoffice)600 €

    Wer also an zwei Tagen pro Woche zu Hause arbeitet, spart mit der Einzelbewertung rund 300 Euro im Jahr. Voraussetzung ist, dass die Fahrten mit Datum dokumentiert und dem Arbeitgeber monatlich schriftlich gemeldet werden. Die Methode muss außerdem für das ganze Jahr einheitlich gewählt werden.


    Wie rechnet man Ladestrom beim Dienstwagen ab?

    Hier hat sich zum 1. Januar 2026 Grundlegendes geändert, und viele Übersichten sind noch auf dem alten Stand. Die früheren Monatspauschalen, mit denen Arbeitgeber das Laden zu Hause pauschal erstatten konnten, sind entfallen. Für reine Elektroautos waren das 30 Euro im Monat bei vorhandener Lademöglichkeit im Betrieb und 70 Euro ohne.

    Seit Januar 2026 setzt eine steuerfreie Erstattung voraus, dass die zu Hause geladene Strommenge tatsächlich gemessen wird. Dafür genügt ein separater Zähler, stationär oder mobil, etwa in der Wallbox oder im Fahrzeug. Er muss nicht eichrechtlich geprüft sein. Abgerechnet wird dann entweder mit dem individuellen Stromtarif oder mit einer Pauschale von 34 Cent je nachgewiesener Kilowattstunde. Die Wahl gilt einheitlich für das ganze Kalenderjahr.

    Ein Rechenbeispiel: Wer 3.000 Kilowattstunden im Jahr für den Dienstwagen lädt, bekommt mit der Pauschale höchstens 1.020 Euro steuerfrei erstattet. Beim Born mit rund 17 Kilowattstunden auf 100 Kilometer entspricht das etwa 17.600 Kilometern.

    Zwei Punkte bleiben unverändert: Das Laden an einer Einrichtung des Arbeitgebers ist weiterhin steuerfrei, und zwar bis mindestens Ende 2030. Und das Laden eines privaten Elektroautos zu Hause lässt sich nicht steuerfrei erstatten. Wie viel der Born tatsächlich lädt, steht im Beitrag CUPRA Born Ladezeit.


    Ist eine Wallbox vom Arbeitgeber steuerfrei?

    Das kommt auf die Gestaltung an, und der Unterschied ist für die Abrechnung erheblich.

    Überlässt der Arbeitgeber die Wallbox und bleibt ihr Eigentümer, ist dieser Vorteil nach Paragraf 3 Nummer 46 des Einkommensteuergesetzes steuerfrei. Das Gerät bleibt dann Betriebsvermögen und wird dem Mitarbeiter nur zur Nutzung überlassen.

    Schenkt der Arbeitgeber die Wallbox oder zahlt er einen Zuschuss zur eigenen Anlage, greift diese Befreiung nicht. Hier ist eine Pauschalversteuerung mit 25 Prozent möglich, geregelt in Paragraf 40 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes. Für den Mitarbeiter bleibt die Belastung damit überschaubar, die Steuer trägt üblicherweise der Arbeitgeber.

    Für beide Wege gilt dieselbe Bedingung: Die Leistung muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden. Eine Gehaltsumwandlung zugunsten einer Wallbox ist nicht zulässig. Und ein häufiges Missverständnis: Eine steuerfrei überlassene Wallbox macht den Strom, der durch sie fließt, nicht automatisch steuerfrei. Dafür gelten die Regeln aus dem vorigen Abschnitt.

    Der Born lädt mit Wechselstrom maximal 11 Kilowatt. Eine Wallbox mit 11 Kilowatt genügt deshalb vollständig; ein größeres Gerät bringt keinen Vorteil. Was bei Anschaffung und Anmeldung zu beachten ist, steht im Beitrag E-Auto zu Hause laden: Wallbox, Kosten und Förderung.


    Was bleibt vom CUPRA Born als Dienstwagen netto übrig?

    Der geldwerte Vorteil ist nicht die Summe, die vom Gehalt abgeht. Er wird dem Bruttoeinkommen zugerechnet, versteuert wird er mit dem persönlichen Grenzsteuersatz. Für den Born mit 25 Kilometern Arbeitsweg sieht die Rechnung so aus:

    geldwerter Vorteil99,98 €
    Arbeitsweg (25 km)74,98 €
    Zurechnung gesamt174,96 €/Monat

    Daraus ergibt sich die tatsächliche Belastung:

    Grenzsteuersatzje Monatje Jahr
    30 %52,49 €630 €
    35 %61,23 €735 €
    42 %73,48 €882 €

    Zum Vergleich derselbe Weg mit einem Verbrenner über 40.000 Euro Listenpreis: Dort liegt die Zurechnung bei 700 Euro im Monat, bei 35 Prozent Grenzsteuersatz also bei 245 Euro Belastung. Der Unterschied zum Born beträgt rund 184 Euro im Monat, über drei Jahre etwa 6.600 Euro.

    Nicht in dieser Rechnung enthalten sind Sozialabgaben, die auf den geldwerten Vorteil ebenfalls anfallen können, solange das Einkommen unter den Beitragsbemessungsgrenzen liegt. Wer genau wissen möchte, was in seinem Fall herauskommt, rechnet das mit der eigenen Gehaltsabrechnung durch oder fragt in der Lohnbuchhaltung nach.


    Fahrtenbuch oder Pauschale beim CUPRA Born?

    Diese Frage stellt sich bei jedem Dienstwagen, beim Elektroauto fällt die Antwort aber meist klarer aus. Die Pauschale setzt den Privatanteil mit einem festen Prozentsatz an, unabhängig davon, wie viel tatsächlich privat gefahren wird. Das Fahrtenbuch ermittelt stattdessen die echten Anteile und verteilt die Gesamtkosten des Fahrzeugs entsprechend.

    Beim Born spricht viel für die Pauschale. Weil der geldwerte Vorteil durch die Viertel-Regelung ohnehin bei rund 100 Euro liegt, ist der Spielraum nach unten gering. Ein Fahrtenbuch lohnt sich erst, wenn der Privatanteil sehr niedrig ist, also etwa bei einem Fahrzeug, das fast ausschließlich für Außendiensttermine genutzt wird.

    Der Aufwand ist dabei nicht zu unterschätzen. Jede einzelne Fahrt braucht Datum, Kilometerstand bei Beginn und Ende, Reiseziel, Zweck und den aufgesuchten Geschäftspartner. Lücken oder nachträgliche Ergänzungen führen regelmäßig dazu, dass das Finanzamt das Fahrtenbuch verwirft und auf die Pauschale zurückfällt. Elektronische Fahrtenbücher nehmen Arbeit ab, müssen aber manipulationssicher sein.

    Davon zu trennen ist die Wahl beim Arbeitsweg. Dort geht es nicht um Fahrtenbuch gegen Pauschale, sondern um Monatspauschale gegen Einzelbewertung. Diese beiden Entscheidungen sind unabhängig voneinander: Man kann die private Nutzung pauschal versteuern und trotzdem für den Arbeitsweg die Einzelbewertung wählen. Gerade bei Homeoffice ist das die lohnendere Stellschraube.


    Welche CUPRA Born Version lohnt sich als Firmenwagen?

    Weil der geldwerte Vorteil beim Elektroauto so niedrig liegt, fällt der steuerliche Unterschied zwischen den Versionen kaum ins Gewicht. Zwischen Born und Endurance liegen 15 Euro im Monat, zwischen Born und VZ 27,50 Euro. Die Entscheidung sollte deshalb eher am Fahrprofil hängen als an der Steuer.

    Für Pendelstrecken und Stadtverkehr reicht der Born mit 58-Kilowattstunden-Akku und 414 bis 484 Kilometern Reichweite nach WLTP (dem genormten Messverfahren). Wer im Außendienst längere Strecken fährt, profitiert vom Endurance: 540 bis 627 Kilometer und vor allem die höhere Ladeleistung von bis zu 183 statt 105 Kilowatt verkürzen die Stopps spürbar.

    Der VZ mit 240 Kilowatt bietet die größte Reichweite von 553 bis 630 Kilometern und bringt viel Ausstattung ab Werk mit. Für 27,50 Euro mehr geldwerten Vorteil im Monat ist das ein Angebot, das es beim Verbrenner nicht gibt. Welche Ausstattung in welcher Version steckt, zeigt der Beitrag CUPRA Born Ausstattung. Wer die drei Versionen mit allen technischen Werten nebeneinander sehen möchte, findet sie im Überblick zum CUPRA Born 2026.


    Lohnt sich der CUPRA Born als Firmenwagen gegenüber einem Verbrenner?

    Der Vergleich fällt deutlich aus. Ein Verbrenner-Kompaktwagen mit 40.000 Euro Listenpreis erzeugt 400 Euro geldwerten Vorteil im Monat. Der Born mit fast identischem Listenpreis kommt auf knapp 100 Euro. Bei 35 Prozent Grenzsteuersatz bedeutet das rund 105 Euro weniger Steuer im Monat, über drei Jahre also etwa 3.800 Euro.

    Wer einen Kompaktwagen mit möglichst niedriger Dienstwagensteuer sucht, landet damit fast zwangsläufig bei einem Elektroauto. Nur dort greift die Viertel-Regelung. Ein gleich teurer Benziner oder Diesel wird immer mit dem vollen Prozent des Listenpreises angesetzt, unabhängig davon, wie sparsam er fährt.

    Dazu kommen die Energiekosten. Bei 30.000 Kilometern im Jahr und 17 bis 18 Kilowattstunden auf 100 Kilometer verbraucht der Born rund 5.200 Kilowattstunden. Mit der Pauschale von 34 Cent sind das etwa 1.770 Euro im Jahr. Ein Benziner mit 8 Litern Verbrauch käme bei denselben Kilometern auf rund 2.400 Liter Kraftstoff; bei den schwankenden Preisen der vergangenen Monate lässt sich daraus keine belastbare Einzelzahl ableiten, der Abstand bleibt aber deutlich.

    Auf der Gegenseite stehen zwei Punkte. Der Listenpreis eines Elektroautos liegt meist etwas höher als bei vergleichbaren Verbrennern. Und ohne verlässliche Lademöglichkeit zu Hause oder im Betrieb verliert die Rechnung an Kraft, weil öffentliches Schnellladen deutlich teurer ist.


    Kraftfahrzeugsteuer und THG-Quote für Firmenfahrzeuge

    Reine Elektroautos sind zehn Jahre lang von der Kraftfahrzeugsteuer befreit, wenn sie bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden. Wichtig ist die Obergrenze: Die Befreiung endet in jedem Fall am 31. Dezember 2035. Ein Born, der 2026 zugelassen wird, fährt also bis 2035 steuerfrei, nicht volle zehn Jahre. Für ein Fahrzeug dieser Größe liegt die Ersparnis bei rund 70 Euro im Jahr.

    Hinzu kommt die Treibhausgasminderungsquote. Jedes rein elektrische Fahrzeug berechtigt dazu, den eingesparten Kohlendioxid-Ausstoß einmal im Jahr über einen Anbieter zu verkaufen. Die Prämien liegen 2026 bei vielen Anbietern über 300 Euro, in der Spitze bei 410 Euro mit Neukundenbonus. Die Spanne ist groß, ein Vergleich lohnt sich also; worauf dabei zu achten ist, erklärt der Beitrag THG-Anbieter im Vergleich. Bei einem Fuhrpark mit mehreren Fahrzeugen summiert sich das.

    Ein Hinweis zur Zuordnung: Antragsberechtigt ist, wer in der Zulassungsbescheinigung als Halter eingetragen ist. Bei Leasingfahrzeugen ist das je nach Vertrag der Arbeitgeber oder die Leasinggesellschaft. Für Privatpersonen ist die Prämie steuerfrei, bei betrieblichen Fahrzeugen zählt sie als Betriebseinnahme.


    Der CUPRA Born für Selbstständige

    Für Selbstständige gelten andere Regeln als für Arbeitnehmer. Wird das Fahrzeug zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt, gehört es zum notwendigen Betriebsvermögen. Die private Nutzung wird dann ebenfalls mit einem Viertel Prozent des Bruttolistenpreises angesetzt, sofern die 100.000-Euro-Grenze eingehalten ist.

    Der Vorteil liegt auf der Ausgabenseite: Anschaffung oder Leasingraten, Strom, Versicherung, Wartung und Reifen sind Betriebsausgaben. Beim Kauf kommt die Abschreibung hinzu. Wer das Fahrzeug least, setzt die Raten laufend ab, was die Liquiditätsplanung vereinfacht. Was ein Leasingvertrag beim Born tatsächlich kostet, rechnet der Beitrag CUPRA Born Leasing vor.

    Die genaue Behandlung im Einzelfall gehört zum Steuerberater. Das gilt besonders für die Frage, welche Methode für die private Nutzung günstiger ist und wie der Ladestrom aus dem privaten Hausanschluss abgerechnet wird. Eine allgemeine Einordnung zur Dienstwagen-Besteuerung bietet der Beitrag Geldwerter Vorteil beim Dienstwagen berechnen.


    Beratung und Service in Wiesloch

    Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter Service- und Werkstattpartner für CUPRA, SEAT und ŠKODA. Neuwagen werden an einen Vertragshändler vermittelt, dort entsteht auch der Kauf- oder Leasingvertrag. Für Fragen zur Finanzierung, zur Inzahlungnahme eines vorhandenen Fahrzeugs oder zur Wartung von Firmenfahrzeugen steht das Team unter +49 6222 92170 zur Verfügung.

    Für Fuhrparkbetreiber praktisch: Wartung, Reifenwechsel und die Prüfung des Hochvolt-Systems (des Antriebs mit hoher Spannung) lassen sich beim autorisierten Partner durchführen, ohne dass Garantieansprüche berührt werden. Wer ein sofort verfügbares Fahrzeug sucht, findet den aktuellen Bestand auf der Gebrauchtwagen-Seite des Automobilsalons Bellemann.


    Quellen und Belege

    Die Viertel-Regelung mit der Grenze von 100.000 Euro Bruttolistenpreis steht in § 6 Einkommensteuergesetz. Die Steuerbefreiung für das Laden beim Arbeitgeber und für überlassene Ladeeinrichtungen regelt § 3 Einkommensteuergesetz, die Pauschalversteuerung mit 25 Prozent bei Zuschuss oder Schenkung einer Wallbox § 40 Einkommensteuergesetz. Die neuen Regeln für die Erstattung selbst getragener Ladekosten mit dem Zählernachweis und der Pauschale von 34 Cent nennt das BMF-Schreiben vom 11. November 2025. Die Listenpreise und technischen Werte stammen aus der offiziellen CUPRA-Preisliste zum Born. Eine Übersicht zur Einzelbewertung von Fahrten zur Arbeit bietet Haufe zur Dienstwagenbesteuerung.


    Update-Hinweis (Stand: 13.10.2026)

    Dieser Beitrag wurde am 13.10.2026 überarbeitet. Die wichtigste Korrektur betrifft die Preisgrenze für die Viertel-Regelung: Sie liegt seit Juli 2025 bei 100.000 Euro, nicht mehr bei 70.000. Weil die alte Zahl in vielen Übersichten weiterlebt, stehen jetzt alle drei Stufen der Grenze mit ihren Stichtagen im Text.

    Die Rechnung für den Arbeitsweg war zu hoch angesetzt. Richtig sind bei 25 Kilometern rund 75 Euro im Monat, nicht 137,50. Neu ergänzt ist die Einzelbewertung mit 0,002 Prozent je tatsächlicher Fahrt, die bei Homeoffice spürbar günstiger ausfällt. Vollständig neu ist der Abschnitt zur Abrechnung von Ladestrom: Seit Januar 2026 sind die früheren Monatspauschalen entfallen, stattdessen braucht es einen Zählernachweis. Die Angaben zur Wallbox unterscheiden jetzt zwischen Überlassung und Zuschuss. Berichtigt wurden außerdem die Reichweiten je Version, die Angabe zur Kraftfahrzeugsteuer, die spätestens Ende 2035 endet, und die Höhe der THG-Prämie.

    Faktenstand: 13.10.2026. Die Angaben ersetzen keine Steuerberatung; für die Behandlung im Einzelfall ist der Steuerberater zuständig.

    Häufige Fragen

    Wie hoch ist der geldwerte Vorteil beim CUPRA Born?

    Beim Born mit 39.990 Euro Bruttolistenpreis sind es 99,98 Euro im Monat, beim Endurance mit 45.990 Euro 114,98 Euro und beim VZ mit 50.990 Euro 127,48 Euro. Grundlage ist ein Viertel Prozent des Bruttolistenpreises. Dieser Betrag wird dem Bruttoeinkommen zugerechnet; die tatsächliche Steuerlast hängt vom persönlichen Steuersatz ab.

    Gilt die 0,25-Prozent-Regelung für den CUPRA Born?

    Ja, für alle drei Versionen. Reine Elektroautos werden bei der privaten Nutzung nur mit einem Viertel des Bruttolistenpreises angesetzt, sofern dieser höchstens 100.000 Euro beträgt. Diese Grenze gilt seit Juli 2025; davor lagen 70.000 Euro, bis Ende 2023 sogar nur 60.000. Maßgeblich ist das Datum der Anschaffung.

    Was ist der Bruttolistenpreis beim CUPRA Born?

    Der Bruttolistenpreis ist der unverbindliche Listenpreis des Herstellers zum Zeitpunkt der Erstzulassung, einschließlich Mehrwertsteuer und werkseitiger Sonderausstattung. Rabatte zählen nicht. Für den Born sind das 39.990 Euro, für den Endurance 45.990 und für den VZ 50.990 Euro. Auch voll ausgestattet bleiben alle drei weit unter der Grenze von 100.000 Euro.

    Was kostet der Arbeitsweg mit dem CUPRA Born als Dienstwagen?

    Für Fahrten zur Arbeit kommen monatlich 0,03 Prozent des geviertelten Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer hinzu. Beim Born und 25 Kilometern einfacher Strecke sind das rund 75 Euro im Monat, also etwa 900 Euro im Jahr. Wer selten ins Büro fährt, kann stattdessen die Einzelbewertung wählen und kommt oft günstiger weg.

    Wie rechnet man Ladestrom beim Dienstwagen 2026 ab?

    Seit dem 1. Januar 2026 gelten neue Regeln. Die früheren Monatspauschalen von 30 oder 70 Euro sind entfallen. Eine steuerfreie Erstattung setzt jetzt voraus, dass die zu Hause geladene Strommenge gemessen wird, etwa über einen separaten Zähler in der Wallbox oder im Fahrzeug. Abgerechnet wird dann mit dem eigenen Tarif oder mit der Pauschale von 34 Cent je Kilowattstunde.

    Ist eine Wallbox vom Arbeitgeber steuerfrei?

    Das hängt von der Gestaltung ab. Überlässt der Arbeitgeber die Wallbox und bleibt deren Eigentümer, ist das nach Paragraf 3 Nummer 46 des Einkommensteuergesetzes steuerfrei. Schenkt er sie oder zahlt einen Zuschuss, greift diese Befreiung nicht; dann ist eine Pauschalversteuerung mit 25 Prozent möglich. Beides setzt voraus, dass die Leistung zusätzlich zum Gehalt kommt.

    Lohnt sich Fahrtenbuch oder Pauschale beim CUPRA Born?

    Für die meisten lohnt die Pauschale, weil der geldwerte Vorteil beim Born ohnehin niedrig ist. Ein Fahrtenbuch rechnet sich erst bei sehr geringem Privatanteil und verlangt die lückenlose Erfassung jeder Fahrt mit Datum, Zweck, Adressen und Kilometerstand. Beim Arbeitsweg lohnt dagegen oft die Einzelbewertung, wenn man weniger als 180 Mal im Jahr ins Büro fährt.

    Wie lange bleibt der CUPRA Born von der Kraftfahrzeugsteuer befreit?

    Reine Elektroautos sind zehn Jahre lang befreit, wenn sie bis zum 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen werden. Die Befreiung endet allerdings spätestens am 31. Dezember 2035. Ein Born, der 2026 zugelassen wird, fährt damit bis 2035 steuerfrei, nicht volle zehn Jahre bis 2036.

    Lohnt sich der CUPRA Born als Firmenwagen?

    Steuerlich klar ja. Ein Verbrenner mit 40.000 Euro Listenpreis erzeugt 400 Euro geldwerten Vorteil im Monat, der Born mit fast gleichem Preis knapp 100 Euro. Bei 35 Prozent Grenzsteuersatz sind das rund 105 Euro weniger Steuer im Monat. Dazu kommen niedrigere Energiekosten und die Steuerbefreiung. Gegenzurechnen sind die Ladeinfrastruktur und der etwas höhere Anschaffungspreis.

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