- Skoda Karoq Preis 2026: was jede Motorisierung in jeder Linie kostet
- Skoda Karoq Motoren: alle sieben Varianten mit Verbrauch im Vergleich
- Skoda Karoq Kofferraum: 521 Liter, alle Maße und was der Karoq ziehen darf
- Skoda Karoq Modelljahr 2027: was sich wirklich geändert hat
- Skoda Karoq Ausstattung: was in Selection, Balance und Sportline steckt
- Skoda Karoq kaufen: jetzt zugreifen oder auf die neue Generation warten?
- Skoda Karoq Probleme und Schwachstellen: was der TÜV-Report zeigt und was die Werkstatt sieht
Inhalt dieses Artikels
- Kurzantwort
- Skoda Karoq Nachfolger: wann kommt die zweite Generation?
- Wird der neue Skoda Karoq elektrisch?
- Welchen Antrieb bekommt der neue Skoda Karoq?
- Was der Plug-in-Hybrid vom Kodiaq erwarten lässt
- Auf welcher Plattform steht der neue Karoq?
- Was der Mild-Hybrid im Alltag wirklich bringt
- Bekommt der neue Karoq einen Diesel?
- Wie lange wird der aktuelle Skoda Karoq noch gebaut?
- Was passiert mit dem aktuellen Skoda Karoq am Gebrauchtmarkt?
- Was der Wechsel für Karoq-Fahrer bedeutet, die ihr Auto behalten
- Lohnt es sich, auf den neuen Karoq zu warten?
- Was der Skoda Karoq Nachfolger über die Strategie der Marke sagt
- Was noch offen ist
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 22.07.2026)
Am 16. Juli 2026 lief in Kvasiny der millionste Skoda Karoq vom Band. Fast zeitgleich wurde bekannt, wie es mit dem Modell weitergeht — und die Antwort fällt anders aus, als viele erwartet hatten.
Nach übereinstimmenden Berichten aus der Branche steht der Nachfolger fest. Er soll zum Jahreswechsel 2027/2028 Premiere haben, Technik vom größeren Kodiaq übernehmen und ausdrücklich kein reines Elektroauto werden. Eine offizielle Produktankündigung von Skoda gibt es dazu bislang nicht — dieser Beitrag trennt deshalb sauber zwischen dem, was berichtet wird, und dem, was belegt ist.
Kurzantwort
Skoda Karoq Nachfolger: wann kommt die zweite Generation?
Die Premiere wird zum Jahreswechsel 2027/2028 erwartet. Diese Angabe stammt aus Fachmedien, die sich auf Informationen aus dem Unternehmensumfeld stützen. Skoda selbst hat weder ein Datum genannt noch den Verkaufsstart in Deutschland terminiert.
Zwischen Weltpremiere und den ersten Auslieferungen liegen bei Skoda erfahrungsgemäß mehrere Monate. Wer den Nachfolger tatsächlich fahren will, sollte realistisch mit dem Verlauf des Jahres 2028 rechnen, nicht mit dem Premierentermin.
Der Zeitpunkt ergibt sich aus dem Modellzyklus. Der aktuelle Karoq wurde 2017 vorgestellt und 2022 überarbeitet. Elf Jahre bis zum Generationswechsel sind für ein Volumenmodell eine lange, aber keine ungewöhnliche Laufzeit.
Bemerkenswert ist eher das Tempo der Entwicklung. Nach Branchenberichten soll der Nachfolger in rund drei statt der sonst üblichen vier Jahre fertig werden — ein Vorgehen, das in der Branche als „China-Speed” bezeichnet wird und auf den Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller zurückgeht. Eine Bestätigung dieser Angabe durch Skoda selbst liegt nicht vor, deshalb steht sie hier als Branchenbericht und nicht als Fakt.
Wird der neue Skoda Karoq elektrisch?
Nein. Das ist die eigentliche Nachricht, und sie widerspricht dem, was viele vermutet hatten.
Skoda führt den Karoq als Verbrenner mit Hybridunterstützung fort. Die rein elektrische Rolle in dieser Fahrzeugklasse ist bereits besetzt: Der Elroq steht seit 2025 im Programm und deckt das kompakte Elektro-SUV ab. Zwei Modelle derselben Größe mit demselben Antrieb würden sich gegenseitig Kunden wegnehmen.
Für Käufer ist das eine gute Nachricht, und zwar für zwei sehr unterschiedliche Gruppen. Wer keine feste Lademöglichkeit hat, behält eine Alternative in dieser Klasse — sonst hätte er nach dem Auslaufen des aktuellen Karoq zu einer anderen Marke wechseln müssen. Und wer elektrisch fahren will, findet mit dem Elroq ein Fahrzeug, das von Grund auf dafür entwickelt wurde, statt eines Kompromisses.
Wie sich der Elroq schlägt und welche Reichweiten er erreicht, steht im Beitrag zum Skoda Elroq mit Preis, Reichweite und technischen Daten.
Welchen Antrieb bekommt der neue Skoda Karoq?
Vorgesehen sind zwei Hybridstufen, die unterschiedliche Bedürfnisse abdecken.
Der Mild-Hybrid bildet den Einstieg. Dabei unterstützt ein kleiner Elektromotor den Verbrenner beim Anfahren und beim Beschleunigen und gewinnt beim Bremsen Energie zurück. Geladen wird nicht von außen — das System arbeitet vollständig selbstständig. Der Spareffekt ist moderat und zeigt sich vor allem im Stadtverkehr.
Der Plug-in-Hybrid ist die größere Neuerung. Er kann an der Steckdose geladen werden und fährt einen relevanten Teil der Alltagsstrecken rein elektrisch. Seine Technik teilt er sich mit dem Kodiaq, dessen Plug-in-Variante bereits im Programm ist.
Was das für den Karoq-Nachfolger konkret bedeutet, lässt sich noch nicht sagen. Reichweite und Systemleistung hängen von der Akkugröße und der Abstimmung im kleineren Fahrzeug ab, und dazu gibt es keine Angaben. Wir tragen die Werte nach, sobald sie offiziell vorliegen.
Ob daneben ein reiner Diesel im Programm bleibt, ist ebenfalls offen. Der aktuelle Karoq wird stark als Diesel nachgefragt, gerade bei Vielfahrern und im Anhängerbetrieb. Eine Aussage dazu hat Skoda bisher nicht getroffen.
Was der Plug-in-Hybrid vom Kodiaq erwarten lässt
Weil die Technik vom Kodiaq übernommen wird, lohnt der Blick auf das, was dort bereits im Programm steht — mit der ausdrücklichen Einschränkung, dass sich Werte beim Einbau in ein kleineres Fahrzeug verschieben.
Im Kodiaq iV arbeitet ein 1.5 TSI zusammen mit einem Elektromotor, zusammen kommen sie auf 150 Kilowatt, das entspricht 204 PS. Der Akku fasst 25,7 Kilowattstunden. Damit gibt Škoda über 100 Kilometer rein elektrische Reichweite nach dem einheitlichen Prüfverfahren an, das für alle Neuwagen in Europa gilt.
Geladen wird mit bis zu 11 Kilowatt an der Wallbox und mit bis zu 50 Kilowatt an einer Schnellladesäule. Der zweite Wert ist bei Plug-in-Hybriden ungewöhnlich, denn die meisten laden ausschließlich mit Wechselstrom. Er macht Zwischenladen unterwegs praktikabel, statt den Akku nur über Nacht zu füllen.
Für den Alltag heißt das: Wer täglich unter hundert Kilometer fährt und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, bewegt ein solches Fahrzeug fast vollständig elektrisch. Der Verbrenner springt auf der Langstrecke ein, und genau dort liegt der Unterschied zum reinen Elektroauto.
Ein Punkt gehört zur Ehrlichkeit dazu. Ein Plug-in-Hybrid rechnet sich nur, wenn er tatsächlich regelmäßig geladen wird. Wer ihn dauerhaft mit leerem Akku fährt, schleppt das Gewicht von zwei Antrieben durch die Gegend und verbraucht mehr als ein vergleichbarer Benziner. Diese Rechnung geht in beide Richtungen sehr deutlich auf.
Ob der Karoq-Nachfolger diese Reichweite erreicht, ist offen. Ein kleineres Fahrzeug bietet weniger Bauraum für den Akku, hat dafür aber weniger Gewicht zu bewegen. Beide Effekte wirken gegeneinander, und ohne offizielle Angaben wäre jede Zahl an dieser Stelle geraten.
Auf welcher Plattform steht der neue Karoq?
Der Nachfolger orientiert sich technisch am größeren Kodiaq. Das erklärt, warum die Plug-in-Hybrid-Technik von dort übernommen werden kann, ohne neu entwickelt zu werden.
Optisch folgt er der Designsprache der Studie Vision O, die Skoda als Ausblick auf kommende Modelle gezeigt hat. Was davon in die Serie übergeht, zeigt sich erfahrungsgemäß erst bei der Premiere — Studien überzeichnen bewusst.
Eine praktische Folge der Kodiaq-Verwandtschaft dürfte mehr Innenraum sein. Der aktuelle Karoq misst 4.390 Millimeter, der Kodiaq liegt rund 37 Zentimeter darüber. Selbst wenn der Nachfolger nicht in diese Größenordnung wächst, spricht die gemeinsame technische Basis für einen längeren Radstand und damit für mehr Platz im Fond.
Belastbare Maße gibt es allerdings noch nicht, und wir nennen hier bewusst keine geschätzten Zahlen.
Was der Mild-Hybrid im Alltag wirklich bringt
Weil der Begriff im Zusammenhang mit dem Nachfolger häufig fällt, hier die nüchterne Einordnung — er wird oft mit dem Plug-in-Hybrid verwechselt, obwohl beide wenig gemeinsam haben.
Ein Mild-Hybrid fährt nie rein elektrisch. Der Elektromotor ist zu klein dafür und sitzt meist als Riemen-Startergenerator direkt am Verbrenner. Seine Aufgabe ist Unterstützung: Er hilft beim Anfahren, glättet das Start-Stopp-System und wandelt beim Bremsen Bewegungsenergie in Strom für ein kleines 48-Volt-Bordnetz.
Der Spareffekt liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich und zeigt sich vor allem dort, wo oft angefahren und gebremst wird. Auf der Autobahn bringt er praktisch nichts.
Was er dagegen spürbar verbessert, ist der Fahrkomfort. Das Start-Stopp-System arbeitet weicher, der Motor startet fast unmerklich, und das Segeln bei abgestelltem Verbrenner funktioniert flüssiger. Wer schon einmal in einem Fahrzeug ohne diese Technik im Stadtverkehr saß, kennt den Unterschied.
Steuerlich und bei der Förderung ändert ein Mild-Hybrid nichts. Er zählt als Verbrenner, wird nach Hubraum und CO2 besteuert und ist von der Kaufförderung ausgeschlossen. Wer diese Vorteile sucht, braucht mindestens einen Plug-in-Hybrid — und für die Dienstwagenversteuerung mit 0,5 Prozent zusätzlich mindestens 80 Kilometer elektrische Reichweite. Die Regeln dazu stehen im Beitrag zum Dienstwagen 2026 bei Skoda, SEAT und CUPRA.
Bekommt der neue Karoq einen Diesel?
Diese Frage stellen vor allem Menschen, die viel fahren. Beim aktuellen Karoq ist der 2.0 TDI mit 110 Kilowatt, also 150 PS, der Motor für Vielfahrer: Er verbraucht nach offizieller Werksangabe je nach Ausstattung 4,9 bis 5,3 Liter auf hundert Kilometer. Mit Frontantrieb und Doppelkupplungsgetriebe darf er bis zu 1.800 Kilogramm gebremste Anhängelast ziehen.
Für den Nachfolger gibt es dazu keine offizielle Aussage. Was sich sagen lässt, ist der Rahmen: Der Kodiaq, dessen Technik der neue Karoq übernimmt, hat weiterhin Diesel im Programm. Solange das so bleibt, ist die Bauteilbasis vorhanden.
Dagegen spricht die Richtung des Marktes. Der Diesel-Anteil bei Kompakt-Geländewagen sinkt seit Jahren, und jeder zusätzliche Motor kostet Geld für Abgasprüfung und Zulassung. Ob sich das für Škoda rechnet, entscheidet sich näher am Verkaufsstart.
Wer heute sicher einen Karoq mit Diesel möchte, ist mit dem aktuellen Modell besser bedient als mit dem Warten. Das ist einer der wenigen Punkte, bei denen die Entscheidung klar gegen die neue Generation ausfällt.
Wie lange wird der aktuelle Skoda Karoq noch gebaut?
Nach heutigem Stand bis 2028. Damit bleibt der aktuelle Karoq noch mindestens eineinhalb Jahre regulär erhältlich.
Wichtiger als das Produktionsende ist für die meisten die Frage nach Service und Ersatzteilen. Hier gibt es keinen Grund zur Sorge: Bei einem Modell mit über einer Million gebauter Fahrzeuge bleibt die Teileversorgung über Jahrzehnte gesichert. Hersteller sind ohnehin verpflichtet, sie über viele Jahre nach Produktionsende aufrechtzuerhalten, und der freie Teilemarkt bedient Fahrzeuge, die längst nicht mehr gebaut werden.
Auch die Werkstattseite ändert sich nicht. Ein Betrieb, der heute Karoq wartet, tut das auch in den 2030er-Jahren — der Bestand verschwindet nicht, er altert nur. Alle Eckdaten des aktuellen Modells von den Preisen über die Motoren bis zu den Maßen stehen im Beitrag zum Skoda Karoq 2027 im Überblick. Was bei der Wartung eines Karoq tatsächlich anfällt und wo seine einzige dokumentierte Schwachstelle liegt, beschreibt der Beitrag zu den Skoda Karoq Problemen und Schwachstellen im TÜV-Report.
Was passiert mit dem aktuellen Skoda Karoq am Gebrauchtmarkt?
Hier liegt der praktisch interessanteste Punkt, und er wird selten mitgedacht.
Ein Modell, dessen Nachfolger angekündigt ist, verliert am Markt zunächst an Aufmerksamkeit. Neuwageninteressenten warten oder weichen aus, und das drückt auch die Gebrauchtpreise — bei völlig unveränderter Technik und unveränderter Zuverlässigkeit.
Für Gebrauchtkäufer ist das die günstigste Phase. Man kauft ein ausgereiftes Fahrzeug, dessen Schwachstellen bekannt und dokumentiert sind, dessen Teileversorgung gesichert ist und dessen Preis gerade nachgibt, weil ein Nachfolger am Horizont steht, den dieser Käufer ohnehin nicht wollte.
Ehrlich dazu gehört die Gegenseite: Wer heute einen aktuellen Karoq neu kauft und in drei Jahren wieder verkaufen will, verkauft dann ein Fahrzeug der Vorgängergeneration. Das kostet Restwert. Wer lange hält, spürt davon wenig, weil sich der Effekt über die Jahre verteilt.
Wie sich Wertverlust über die Haltedauer verteilt und warum er der größte Kostenblock überhaupt ist, rechnet der Beitrag zu den Gesamtkosten mit allen Einzelposten vor.
Ein praktischer Hinweis für die Suche: Fahrzeuge aus den letzten Baujahren vor einem Modellwechsel sind technisch meist die reifsten. Alles, was in der Serie auffällig war, ist bis dahin abgestellt, und die Ausstattung ist oft großzügiger, weil der Hersteller den Abverkauf mit Sonderausstattungen unterstützt. Wer also in den nächsten zwei Jahren einen jungen gebrauchten Karoq sucht, trifft auf eine ungewöhnlich gute Mischung aus Reife und Preis.
Der Unterschied zwischen einem echten Gebrauchtwagen, einem Vorführfahrzeug und einer Tageszulassung ist dabei entscheidend für den Preis — der Beitrag zu Tageszulassung und jungem Gebrauchten erklärt, worauf es im Fahrzeugschein ankommt. Welche Karoq gerade tatsächlich am Standort stehen, zeigt der Gebrauchtwagenbestand in Wiesloch.
Was der Wechsel für Karoq-Fahrer bedeutet, die ihr Auto behalten
Die größte Gruppe wird von einem Modellwechsel meist vergessen: die Menschen, die ihren Karoq einfach weiterfahren. Für sie ändert sich am wenigsten — und trotzdem lohnt ein Blick auf drei Punkte.
Service und Ersatzteile bleiben gesichert. Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern folgt aus der Stückzahl. Bei über einer Million gebauter Fahrzeuge existiert ein Markt für Teile, der unabhängig vom Hersteller funktioniert. Selbst Karosserieteile und Verschleißteile für Fahrzeuge, die seit zwanzig Jahren nicht mehr gebaut werden, sind im Konzernumfeld problemlos zu bekommen.
Die Werkstattkompetenz verschwindet ebenfalls nicht. Ein Betrieb, der heute Karoq wartet, hat die Diagnosegeräte, die Schulung und die Erfahrung — und er wird beides in zehn Jahren noch brauchen, weil dann noch Hunderttausende dieser Fahrzeuge unterwegs sind.
Der Restwert ist der einzige Punkt, der sich tatsächlich bewegt. Ein angekündigter Nachfolger drückt die Preise des Vorgängers, weil Käufer abwarten. Wer ohnehin nicht verkaufen will, merkt davon nichts. Wer in den nächsten ein bis zwei Jahren einen Verkauf plant, sollte eher früher als später handeln — der Effekt verstärkt sich, sobald das neue Modell öffentlich zu sehen ist.
Umgekehrt gilt: Nach einem Modellwechsel stabilisieren sich die Preise wieder, wenn das Vorgängermodell als solides Gebrauchtfahrzeug etabliert ist. Der Einbruch ist also vorübergehend, nicht dauerhaft.
Lohnt es sich, auf den neuen Karoq zu warten?
Für die meisten nicht — und die Rechnung ist einfach.
Zwischen heute und der erwarteten Premiere liegen rund eineinhalb Jahre. Zwischen Premiere und den ersten Auslieferungen kommen erfahrungsgemäß weitere Monate dazu. Wer jetzt ein Auto braucht, wartet realistisch bis 2028.
In dieser Zeit fährt man entweder das alte Fahrzeug weiter, mit allem, was daran ansteht, oder man überbrückt anderweitig. Beides kostet Geld, das den späteren Vorteil schnell aufzehrt.
Es gibt genau eine Konstellation, in der Warten sinnvoll ist: Wenn ein Plug-in-Hybrid in dieser Fahrzeuggröße gesucht wird. Den bietet der aktuelle Karoq nicht, und in der Größe darüber gibt es ihn mit dem Kodiaq iV bereits. Wer also bewusst einen kompakten Plug-in-Hybrid von Skoda will, hat bis 2028 keine Alternative im Programm.
Wer dagegen einen zuverlässigen Kompakt-SUV sucht, bekommt ihn heute — mit dem Vorteil, dass alle Kinderkrankheiten längst behoben sind und die Preise in der Auslaufphase nachgeben.
Was der Skoda Karoq Nachfolger über die Strategie der Marke sagt
Die Entscheidung gegen ein reines Elektroauto beim Karoq ist mehr als eine Modellfrage. Sie zeigt, wie Skoda die kommenden Jahre plant.
Elektrisch abgedeckt sind die kompakte Klasse mit dem Elroq, die Mittelklasse mit dem Enyaq und darunter der Epiq. Der große Peaq kommt als elektrischer Siebensitzer dazu. Parallel bleiben Octavia, Kodiaq, Kamiq, Fabia und eben der Karoq als Verbrenner im Programm, zunehmend mit Hybridunterstützung.
Das ist ein Zweigleisigkeits-Ansatz statt eines harten Schnitts. Er passt zu der Beobachtung, dass der Elektroanteil zwar deutlich wächst, aber langsamer als für eine vollständige Umstellung nötig wäre. Passend dazu prüft Skoda, den in Indien gebauten Kylaq als günstigen Verbrenner nach Europa zu bringen — die Einordnung steht im Beitrag zum Skoda Kylaq als günstigem Verbrenner-SUV.
Für Kunden bedeutet diese Strategie vor allem eines: Sie werden auf absehbare Zeit nicht gezwungen, sich für einen Antrieb zu entscheiden, der nicht zu ihrem Alltag passt. Was die politischen Rahmenbedingungen dazu beitragen, ordnet der Beitrag zum Verbrennerverbot 2035 und was für bestehende Fahrzeuge gilt ein.
Was noch offen ist
Zum Abschluss die ehrliche Liste dessen, was bislang nicht bekannt ist — damit klar ist, wo dieser Beitrag endet.
Es gibt keine Preise, keine Reichweiten, keine Verbrauchswerte und keine Leistungsangaben. Es gibt kein exaktes Premierendatum und keinen Termin für den Verkaufsstart in Deutschland. Es ist nicht bestätigt, ob ein Diesel im Programm bleibt. Und es gibt keine offiziellen Bilder des Serienfahrzeugs, sondern nur die Designstudie.
Zahlen zu diesen Punkten kursieren im Netz durchaus. Wir nennen sie hier bewusst nicht, weil sich für keine davon eine belastbare Quelle finden ließ. Sobald Skoda offizielle Angaben veröffentlicht, aktualisieren wir diesen Beitrag.
Wer in der Zwischenzeit ein konkretes Fahrzeug sucht, findet den geprüften Gebrauchtwagen-Bestand in Wiesloch. Für Wartung und Service aller Skoda-Modelle ist unser Werkstatt-Service in Wiesloch zuständig — auch für Fahrzeuge, die anderswo gekauft wurden.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Ablösung des aktuellen Modells und den Zeitplan berichtet AUTO BILD unter der Überschrift, die Nachfolge sei geklärt. Die Antriebsstrategie mit Mild- und Plug-in-Hybrid sowie die Absage an einen reinen Elektroantrieb beschreibt Carwow zur zweiten Generation des Karoq. Den Produktionsmeilenstein von einer Million Fahrzeugen meldet der Newsroom der Porsche Holding. Die Modellplanung der Marke ordnet Carwow in seiner Übersicht zu neuen Skoda-Modellen ein. Die technischen Daten des aktuellen Karoq stammen aus dem Dokument „Technische Daten Karoq 2027” der Škoda Auto Deutschland GmbH und von der offiziellen Modellseite zum Škoda Karoq. Akkugröße, Systemleistung, Reichweite und Ladeleistung des Kodiaq iV nennt Škoda auf der Seite zur Plug-in-Hybrid-Technologie des Kodiaq iV.
Update-Hinweis (Stand: 22.07.2026)
Dieser Beitrag ist am 22. Juli 2026 erschienen, wenige Tage nachdem der millionste Karoq gebaut wurde und die Nachfolge bekannt geworden ist. Alle Angaben zum Nachfolger beruhen auf übereinstimmenden Branchenberichten, nicht auf einer offiziellen Produktankündigung von Skoda. Bewusst nicht aufgenommen haben wir Preise, Reichweiten, Leistungsdaten und Maße des kommenden Modells — dazu liegen keine belastbaren Quellen vor, und geschätzte Werte wären an dieser Stelle wertlos. Die Angabe zur verkürzten Entwicklungszeit ist als Branchenbericht gekennzeichnet, weil Skoda sie nicht bestätigt hat. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald offizielle Daten vorliegen oder sich der Zeitplan konkretisiert.
Häufige Fragen
Wann kommt der neue Skoda Karoq?
Die Premiere der zweiten Generation wird zum Jahreswechsel 2027/2028 erwartet. Das aktuelle Modell, das seit 2017 gebaut wird, läuft anschließend aus. Ein exaktes Datum hat Skoda bislang nicht genannt, und auch zum Verkaufsstart in Deutschland gibt es noch keine offizielle Angabe.
Wie lange wird der Skoda Karoq noch gebaut?
Nach heutigem Stand bis 2028. Danach übernimmt die zweite Generation. Für Käufer bedeutet das: Der aktuelle Karoq ist noch mindestens eineinhalb Jahre lang regulär erhältlich, und Ersatzteile sowie Service bleiben weit darüber hinaus verfügbar — bei einem Modell mit über einer Million gebauter Fahrzeuge auf Jahrzehnte.
Wird der neue Skoda Karoq elektrisch?
Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Skoda führt den Karoq als Verbrenner mit Hybridunterstützung fort. Die rein elektrische Rolle in dieser Fahrzeugklasse übernimmt der Elroq, der bereits im Programm steht. Der Karoq bleibt damit die Wahl für alle, die keine feste Lademöglichkeit haben.
Welchen Antrieb bekommt der neue Skoda Karoq?
Vorgesehen sind zwei Hybridstufen. Für den Einstieg ein Mild-Hybrid, bei dem ein kleiner Elektromotor den Verbrenner unterstützt, ohne dass extern geladen wird. Darüber ein Plug-in-Hybrid, der seine Technik mit dem größeren Kodiaq teilt und rein elektrisch fahren kann. Konkrete Leistungsdaten sind noch nicht veröffentlicht.
Auf welcher Plattform steht der neue Karoq?
Der Nachfolger orientiert sich technisch am größeren Kodiaq. Das erklärt auch, warum die Plug-in-Hybrid-Technik von dort übernommen werden kann. Optisch folgt er der Designsprache der Studie Vision O, die Skoda als Ausblick auf kommende Modelle gezeigt hat.
Lohnt es sich, auf den neuen Karoq zu warten?
Für die meisten nicht. Zwischen heute und der Premiere liegen rund eineinhalb Jahre, zwischen Premiere und Auslieferung noch einmal Monate. Wer jetzt ein Auto braucht, wartet also realistisch zwei Jahre. Sinnvoll ist das Warten nur, wenn ein Plug-in-Hybrid in dieser Größe gesucht wird — den bietet der aktuelle Karoq nicht.
Was passiert mit dem aktuellen Skoda Karoq?
Er bleibt bis zum Generationswechsel im Programm und danach als Gebrauchtwagen am Markt. Auslaufende Modelle verlieren zunächst an Aufmerksamkeit, was die Gebrauchtpreise drückt — bei unveränderter Technik. Für Gebrauchtkäufer ist die Phase vor einem Modellwechsel deshalb oft die günstigste.
Bekommt der neue Karoq einen Diesel?
Dazu gibt es bislang keine belastbare Angabe. Bekannt ist nur die Hybridstrategie mit Mild- und Plug-in-Hybrid. Ob daneben ein reiner Diesel im Programm bleibt, hat Skoda nicht bestätigt. Wir tragen die Information nach, sobald sie offiziell vorliegt, statt an dieser Stelle zu spekulieren.
Warum entwickelt Skoda den Nachfolger so schnell?
Nach Branchenberichten soll die Entwicklung in rund drei statt der üblichen vier Jahre abgeschlossen sein — in Branchenkreisen als China-Speed bezeichnet. Hintergrund ist der Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller, die deutlich kürzere Entwicklungszyklen fahren. Eine offizielle Bestätigung dieser Zeitangabe durch Skoda gibt es nicht.