Inhalt dieses Artikels
- Skoda Kylaq: kommt der günstige Verbrenner-SUV für unter 15.000 Euro nach Deutschland?
- Kurzantwort
- Was ist der Skoda Kylaq?
- Welchen Motor hat der Skoda Kylaq?
- Wie groß ist der Skoda Kylaq?
- Was kostet der Skoda Kylaq?
- Kommt der Skoda Kylaq nach Deutschland?
- Warum bringt Skoda einen Verbrenner statt eines E-Autos?
- Welche Hürden hat der Skoda Kylaq für Europa?
- Wie ist der Skoda Kylaq ausgestattet?
- Skoda Kylaq gegen Fabia und Epiq: wo würde der Billig-SUV stehen?
- Was bedeutet der Kylaq für Käufer in der Region Wiesloch?
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 06.07.2026)
Skoda Kylaq: kommt der günstige Verbrenner-SUV für unter 15.000 Euro nach Deutschland?
Eine Nachricht hat viele deutsche Autokäufer aufhorchen lassen: Skoda könnte ausgerechnet mit einem Verbrenner für bezahlbare Preise sorgen. Der Skoda Kylaq ist ein günstiger SUV, den die Marke bisher nur in Indien anbietet. Jetzt prüft Skoda, ob das Modell auch nach Europa kommt. Für alle, die ein neues Auto suchen und beim Preis genau hinschauen, ist das eine der spannendsten Meldungen des Jahres.
Doch bei aller Freude lohnt ein nüchterner Blick. Es gibt bereits klare Fakten zum Kylaq, aber auch viele offene Punkte. Dieser Beitrag trennt beides sauber. Er erklärt in einfacher Sprache, was der Skoda Kylaq technisch ist, was er in Indien kostet, warum Skoda hier auf einen Verbrenner setzt und wie realistisch ein Marktstart in Deutschland wirklich ist. So bekommst du eine ehrliche Einordnung statt vorschneller Versprechen.
Wer sich parallel für die elektrische Seite des Skoda-Programms interessiert, findet die Einordnung des kompakten Elektro-SUV im Beitrag zum Skoda Epiq 2026, dem günstigsten Stromer der Marke.
Kurzantwort
Was ist der Skoda Kylaq?
Der Skoda Kylaq ist ein sogenannter Sub-Kompakt-SUV, also ein besonders kleiner Geländewagen-Ableger unter vier Metern Länge. Skoda hat ihn Ende 2024 speziell für den indischen Markt entwickelt und dort auf den Markt gebracht. In Indien ist die Klasse der SUV unter vier Metern extrem beliebt, weil es steuerliche Vorteile für kurze Fahrzeuge gibt. Der Kylaq ist Skodas Antwort auf diesen Massenmarkt und positioniert sich unterhalb des bekannten Skoda Kushaq.
Technisch steht der Kylaq auf der Konzern-Plattform MQB-A0-IN, einer für Indien angepassten Version des bekannten Volkswagen-Baukastens. Damit teilt er viele Grundzüge mit europäischen Modellen wie dem Skoda Kamiq, ist aber auf niedrige Kosten und die Anforderungen des indischen Marktes zugeschnitten. Skoda verkauft ihn dort als vollwertigen Fünfsitzer mit einem für die Klasse ordentlichen Platzangebot und typischen Skoda-Tugenden bei Verarbeitung und Alltagstauglichkeit.
Für Europa wäre der Kylaq etwas völlig Neues, denn seit dem Ende des kleinen Skoda Citigo im Jahr 2020 hat die Marke kein Modell mehr unterhalb des Fabia im Programm. Genau in diese Lücke würde der Kylaq stoßen. Er wäre der erste bezahlbare Skoda unter dem Fabia seit Jahren und damit ein Signal an alle, die einen einfachen, günstigen Neuwagen suchen. Ob es wirklich dazu kommt, ist allerdings noch offen.
Welchen Motor hat der Skoda Kylaq?
Unter der Haube des Skoda Kylaq arbeitet ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern, in der Konzern-Sprache ein 1,0-TSI. Er leistet 85 Kilowatt, das sind 115 PS, und stellt 178 Newtonmeter Drehmoment bereit. Diese Kombination ist für ein Fahrzeug dieser Größe und dieses Gewichts völlig ausreichend und im Alltag spritzig genug. Der Sprint von null auf hundert Kilometer pro Stunde gelingt in rund 10,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 188 Kilometern pro Stunde.
Bei der Kraftübertragung hat der Käufer die Wahl. Serienmäßig gibt es ein manuelles Sechsgang-Getriebe, gegen Aufpreis eine Sechsgang-Automatik. Angetrieben wird immer die Vorderachse, einen Allradantrieb bietet Skoda für den Kylaq nicht an. Das passt zum Charakter des Autos, das als bezahlbarer Stadt- und Familien-SUV gedacht ist und nicht als echtes Geländefahrzeug.
Wichtig für die Einordnung: Der Kylaq ist ein reiner Verbrenner. Es gibt weder eine Elektro-Version noch einen Hybrid. Genau das ist der Kern der Nachricht. Während viele Hersteller ihre günstigen Modelle elektrifizieren, setzt Skoda beim Kylaq bewusst auf einen klassischen Benziner. Der Grund liegt im Preis, denn ein vergleichbar günstiges Elektroauto lässt sich derzeit kaum darstellen. Wer die elektrische Alternative sucht, findet sie im deutlich teureren, aber technisch modernen Skoda Epiq.
Wie groß ist der Skoda Kylaq?
Beim Platz spielt der Skoda Kylaq seine Stärke aus, obwohl er von außen sehr kompakt ist. Mit einer Länge von 3.995 Millimetern bleibt er knapp unter der wichtigen Vier-Meter-Marke. Er ist 1.783 Millimeter breit und 1.619 Millimeter hoch, der Radstand misst 2.566 Millimeter. Diese Werte sorgen für ein aufrechtes, SUV-typisches Sitzgefühl und eine gute Übersicht im Verkehr. Die Bodenfreiheit von 189 Millimetern liegt über dem, was viele klassische Kleinwagen bieten.
Der Kofferraum fasst 446 Liter und damit mehr, als man einem so kurzen Auto zutrauen würde. Legt man die Rückbank um, wächst das Volumen auf bis zu 1.265 Liter. Damit eignet sich der Kylaq für den Wocheneinkauf, den Familienausflug und auch für gelegentliche Transporte. Fünf Personen finden Platz, wobei es hinten bei drei Erwachsenen naturgemäß eng wird, wie in allen Autos dieser Klasse.
Zum Vergleich: Der europäische Skoda Fabia ist mit rund 4,11 Metern etwas länger, der kompakte SUV Skoda Kamiq mit rund 4,24 Metern deutlich größer. Der Kylaq würde sich also klar unterhalb dieser beiden Modelle einordnen. Wie sich Fabia und Kamiq gegen die neuen Elektro-Modelle schlagen, zeigt der Beitrag Skoda Epiq gegen Fabia und Kamiq.
Was kostet der Skoda Kylaq?
Beim Preis wird der Kylaq erst richtig interessant. In Indien startet das Modell bei umgerechnet rund 7.000 Euro. Das ist ein Wert, der in Europa undenkbar wäre, weil dort andere Löhne, Steuern und vor allem strengere Vorschriften gelten. Skoda hat deshalb früh klargestellt, dass aus einem 7.000-Euro-Auto in Indien niemals ein 7.000-Euro-Auto für Deutschland werden würde.
Für einen möglichen Europa-Start hält Skoda-Chef Klaus Zellmer einen Preis unter 15.000 Euro für denkbar. Auch das wäre für einen neuen SUV ein sehr niedriger Wert, denn der günstigste aktuelle Skoda, der Fabia, beginnt bereits bei rund 20.190 Euro. Ein Kylaq unter 15.000 Euro würde also eine echte Preislücke schließen und wäre für viele Haushalte der Einstieg in einen fabrikneuen SUV.
Wichtig bleibt aber die Einordnung: Diese unter 15.000 Euro sind keine offizielle Preisliste, sondern eine Aussage zur Größenordnung. Bis Skoda eine Entscheidung über den Europa-Import trifft, gibt es keinen verbindlichen Preis. Wer heute konkret ein günstiges Auto braucht, sollte deshalb nicht auf den Kylaq warten, sondern die aktuell verfügbaren Angebote prüfen. Der Gebrauchtwagen-Bestand beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch bietet dafür eine solide Auswahl.
Kommt der Skoda Kylaq nach Deutschland?
Das ist die entscheidende Frage, und die ehrliche Antwort lautet: Es ist offen. Skoda-Chef Klaus Zellmer hat öffentlich bestätigt, dass die Marke einen Import des Kylaq nach Europa prüft. Er sprach von einer geschäftlichen Logik, die man überprüfen könne, um zu sehen, ob das Sinn ergibt. Das ist ein deutliches Interesse, aber eben noch keine Zusage. Eine Entscheidung ist bisher nicht gefallen, und einen Marktstart-Termin für Deutschland gibt es nicht.
Für die Einordnung hilft es, zwei Dinge klar zu trennen. Gesichert ist, dass der Kylaq in Indien existiert, dort erfolgreich verkauft wird und dass Skoda den Europa-Import ernsthaft prüft. Offen ist dagegen, ob er wirklich kommt, wann er kommen könnte und was er dann genau kosten würde. Seriöse Aussagen über einen konkreten Deutschland-Start sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.
Sollte Skoda den Schritt tatsächlich gehen, wäre mit einem Vorlauf von mehreren Jahren zu rechnen. Das Fahrzeug müsste zunächst die europäischen Anforderungen erfüllen, und die Produktion für den europäischen Markt müsste organisiert werden. Der Kylaq ist also eher eine Perspektive für die Zukunft als ein Auto, das man in wenigen Monaten kaufen könnte.
Warum bringt Skoda einen Verbrenner statt eines E-Autos?
Auf den ersten Blick wirkt es überraschend, dass ausgerechnet Skoda über einen neuen Verbrenner nachdenkt. Der Hintergrund ist aber nachvollziehbar. Skoda-Chef Klaus Zellmer hat erklärt, dass ein neues günstiges Elektroauto für das Einstiegssegment nicht in diesem Jahrzehnt kommt. Ein sehr billiges E-Auto lässt sich mit den heutigen Batteriekosten schlicht nicht wirtschaftlich bauen. Skoda hat sich auch aus einem gemeinsamen Konzern-Projekt für ein Kleinst-Elektroauto zurückgezogen.
Damit entsteht eine Lücke am unteren Ende des Programms. Der elektrische Skoda Epiq schließt sie nach oben, bleibt aber mit einem Einstiegspreis ab 25.900 Euro für viele Käufer zu teuer. Genau hier kommt der Kylaq ins Spiel. Als bereits fertig entwickelter Verbrenner aus Indien könnte er die bezahlbare Alternative sein, ohne dass Skoda ein völlig neues Auto entwickeln müsste. Es ist eine pragmatische, wirtschaftliche Entscheidung.
Das bedeutet ausdrücklich keine Abkehr von der Elektro-Strategie. Skoda baut sein Elektro-Programm mit Modellen wie dem Elroq, dem Enyaq und dem kommenden Epiq weiter aus. Der Kylaq wäre ein zusätzliches Angebot für Käufer, für die der Preis das wichtigste Kriterium ist. Wer wissen möchte, wie sich die staatliche Förderung auf die Kosten eines Elektroautos auswirkt, findet die Details im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026.
Welche Hürden hat der Skoda Kylaq für Europa?
So verlockend die Idee eines günstigen Skoda-SUV ist, der Weg nach Europa hat zwei große Hürden. Die erste ist die Sicherheit. Der Kylaq wurde für den indischen Markt entwickelt, wo andere Crashtest-Vorgaben gelten. Für Europa müsste er den strengen Euro-NCAP-Crashtest bestehen, also den europäischen Sicherheits-Standard. Das erfordert Anpassungen an der Karosserie und der Sicherheitsausstattung, etwa zusätzliche Airbags und Assistenzsysteme. Diese Umbauten treiben die Kosten nach oben und sind ein Hauptgrund, warum der Europa-Preis deutlich über dem indischen läge.
Die zweite Hürde ist der Klimaschutz. Ein reiner Verbrenner belastet die CO2-Flottenbilanz von Skoda, also den Durchschnittswert des Ausstoßes aller verkauften Neuwagen. Die EU verschärft ihre Vorgaben ab 2027 deutlich. Verkauft Skoda zusätzliche Verbrenner wie den Kylaq, muss die Marke den höheren Ausstoß an anderer Stelle ausgleichen, indem sie mehr Elektroautos und Plug-in-Hybride verkauft. Sonst drohen empfindliche Strafzahlungen. Dieser Zielkonflikt ist der eigentliche Knackpunkt der Entscheidung.
Beide Hürden sind lösbar, aber sie kosten Geld und Zeit. Genau deshalb spricht Skoda von einer Prüfung und nicht von einer beschlossenen Sache. Die Marke wägt ab, ob sich der Aufwand für einen sehr günstigen Verbrenner in einem Markt lohnt, der sich immer stärker Richtung Elektro bewegt. Das Ergebnis dieser Abwägung ist offen.
Wie ist der Skoda Kylaq ausgestattet?
Auch wenn der Skoda Kylaq ein günstiges Auto ist, muss er nach den Erfahrungen aus Indien kein karger Sparwagen sein. In der indischen Ausführung bietet Skoda je nach Ausstattungslinie einen zentralen Touchscreen, ein digitales Kombiinstrument, eine Klimaautomatik, elektrische Fensterheber und die für Skoda typischen praktischen Detaillösungen. Auch ein elektrisches Glasschiebedach und schlüsselloser Zugang sind in höheren Linien erhältlich. Das zeigt, dass der Kylaq trotz des niedrigen Preises einen modernen Eindruck macht.
Bei der Sicherheit hat Skoda in Indien bereits nachgelegt. Der Kylaq erreichte im dortigen Crashtest ein sehr gutes Ergebnis und bietet je nach Linie mehrere Airbags sowie elektronische Helfer wie ein Stabilitätsprogramm. Für einen Europa-Start müsste die Sicherheitsausstattung allerdings weiter aufgewertet werden, um die strengeren hiesigen Anforderungen zu erfüllen. Genau diese Aufwertung ist einer der Gründe, warum ein europäischer Kylaq spürbar teurer wäre als das indische Original.
Im Alltag dürfte sich der Kylaq unkompliziert fahren. Der kleine Turbobenziner ist sparsam, die kompakten Außenmaße machen das Parken in der Stadt einfach, und die erhöhte Sitzposition sorgt für gute Übersicht. Für Familien mit einem knappen Budget, für Berufspendler und für alle, die einen einfachen und günstigen Neuwagen suchen, wäre der Kylaq ein interessantes Angebot. Ob er diese Rolle in Deutschland wirklich spielen darf, entscheidet sich aber erst, wenn Skoda den Europa-Import beschließt.
Skoda Kylaq gegen Fabia und Epiq: wo würde der Billig-SUV stehen?
Um den Kylaq einzuordnen, hilft ein Blick auf zwei bekannte Skoda-Modelle. Der Skoda Fabia ist der aktuell günstigste Neuwagen der Marke und startet bei rund 20.190 Euro. Er ist ein klassischer Kleinwagen ohne SUV-Optik. Der Kylaq würde preislich klar darunter liegen und trotzdem das beliebte höhere Sitzgefühl eines SUV bieten. Für viele Käufer ist genau diese Kombination aus niedrigem Preis und SUV-Form attraktiv.
Auf der elektrischen Seite steht der Skoda Epiq, das kompakte Elektro-SUV ab 25.900 Euro. Epiq und Kylaq zielen auf ähnliche Käufergruppen, gehen aber technisch völlig unterschiedliche Wege. Der Epiq ist modern, leise und lokal emissionsfrei, aber teurer und auf eine Lademöglichkeit angewiesen. Der Kylaq wäre günstiger und unkomplizierter im Betrieb, stößt aber Abgase aus und ist technisch einfacher. Welches Modell besser passt, hängt vom Geldbeutel und der eigenen Lade-Situation ab.
Interessant ist der Kylaq auch im Vergleich zu den günstigen Modellen anderer Hersteller. Marken wie Dacia oder verschiedene chinesische Anbieter drängen mit niedrigen Preisen in den Markt. Warum diese Autos oft so günstig sein können, erklärt der Beitrag warum chinesische Autos so billig sind. Ein europäischer Kylaq wäre Skodas Antwort auf genau diesen Preisdruck von unten.
Was bedeutet der Kylaq für Käufer in der Region Wiesloch?
Für Autokäufer in Wiesloch, Walldorf, Heidelberg, Mannheim und Sinsheim ist der Kylaq vor allem ein Signal, dass bezahlbare Neuwagen nicht vom Tisch sind. Sollte Skoda den Import beschließen, würde der Kylaq das Angebot nach unten abrunden und den Einstieg in einen fabrikneuen SUV erleichtern. Bis dahin bleibt er aber ein Modell für den indischen Markt, das man in Deutschland nicht bestellen kann.
Wer heute ein günstiges Auto braucht, muss deshalb nicht auf den Kylaq warten. Der Automobilsalon Bellemann in Wiesloch ist autorisierter Skoda-, SEAT- und CUPRA-Servicepartner und begleitet Käufer bei der Suche nach dem passenden Modell. Im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand finden sich sofort verfügbare Fahrzeuge in verschiedenen Preisklassen, von sparsamen Kleinwagen bis zu kompakten SUV. Auch für Wartung, Inspektion und Service ist Bellemann in der Region die feste Anlaufstelle.
Wir beobachten die Entwicklung rund um den Kylaq aufmerksam und aktualisieren diesen Beitrag, sobald Skoda eine offizielle Entscheidung über den Europa-Start bekannt gibt. Gerade weil zum Thema Kylaq derzeit viele Gerüchte und Halbwahrheiten kursieren, legen wir Wert darauf, nur gesicherte Fakten von offenen Fragen sauber zu trennen und keine Termine oder Preise zu versprechen, die es offiziell noch gar nicht gibt. Bis dahin gilt: Der Kylaq ist eine spannende Perspektive, aber noch kein Auto, das man kaufen kann. Wer Fragen zu aktuellen Modellen, zur Marken-Werkstatt oder zum passenden Fahrzeug hat, ist beim Automobilsalon Bellemann in Wiesloch richtig.
Quellen und weiterführende Informationen
Die Aussagen von Skoda-Chef Klaus Zellmer zur Prüfung des Kylaq-Imports und zum möglichen Preis unter 15.000 Euro dokumentiert der Bericht von auto motor und sport. Eine Einordnung des möglichen Europa-Starts liefert carwow, den Marktkontext beschreibt t-online. Die technischen Daten und den indischen Preis dokumentiert die Auto Zeitung, offizielle Modellinformationen stehen bei Skoda India. Zur Absage des günstigen Einstiegs-Elektroautos ordnet ecomento.de die Strategie ein, den europäischen Marktkontext liefert der ADAC-Autokatalog. Diese Quellen ergänzen unsere praktische Einordnung aus Sicht des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch.
Update-Hinweis (Stand: 06.07.2026)
Stand 06.07.2026 prüft Skoda den Import des indischen Verbrenner-SUV Kylaq nach Europa. Skoda-Chef Klaus Zellmer hält einen Preis unter 15.000 Euro für denkbar, eine Entscheidung über den Marktstart ist aber nicht gefallen. Gesichert sind die technischen Daten des indischen Modells: 1,0-Liter-Turbobenziner mit 115 PS, knapp vier Meter Länge, 446 Liter Kofferraum, in Indien ab rund 7.000 Euro und dort seit Ende 2024 über 50.000 Mal verkauft. Offen bleiben ein Deutschland-Start, ein Termin und der finale Europa-Preis. Beobachtungspunkte für die nächsten Updates sind eine offizielle Import-Entscheidung von Skoda, die Klärung der Sicherheits-Zulassung für Europa und der Umgang mit der CO2-Flottenbilanz ab 2027. Letzter Stand der Werte: 06.07.2026.
Häufige Fragen
Was kostet der Skoda Kylaq?
In Indien beginnt der Skoda Kylaq bei umgerechnet rund 7.000 Euro. Für Europa nennt Skoda keinen festen Preis, hält aber einen Wert unter 15.000 Euro für denkbar. Der deutliche Aufschlag entsteht, weil das Fahrzeug für den europäischen Markt bei Sicherheit, Technik und Ausstattung umfangreich angepasst werden müsste. Ein verbindlicher Europa-Preis existiert bisher nicht.
Kommt der Skoda Kylaq nach Deutschland?
Sicher ist das nicht. Skoda-Chef Klaus Zellmer hat bestätigt, dass Skoda einen Import des Kylaq nach Europa prüft. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen, und ein Marktstart-Termin für Deutschland steht nicht fest. Zellmer sprach von einer geschäftlichen Logik, die man überprüfen kann. Bis eine offizielle Entscheidung vorliegt, bleibt der Kylaq für Deutschland ein Kandidat, keine beschlossene Sache.
Welchen Motor hat der Skoda Kylaq?
Der Skoda Kylaq fährt mit einem 1,0-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern. Er leistet 85 Kilowatt, das entspricht 115 PS, und liefert 178 Newtonmeter Drehmoment. Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe und eine Sechsgang-Automatik, angetrieben wird die Vorderachse. Der Kylaq ist damit ein reiner Verbrenner, kein Elektroauto und kein Hybrid.
Wie groß ist der Skoda Kylaq?
Der Skoda Kylaq ist ein Mini-SUV knapp unter vier Metern Länge. Konkret misst er 3.995 Millimeter Länge, 1.783 Millimeter Breite und 1.619 Millimeter Höhe, der Radstand liegt bei 2.566 Millimetern. Der Kofferraum fasst 446 Liter, mit umgeklappter Rückbank bis zu 1.265 Liter. Trotz der kompakten Außenmaße bietet er fünf Sitzplätze und eine hohe Bodenfreiheit von 189 Millimetern.
Ist der Skoda Kylaq ein Verbrenner oder ein Elektroauto?
Der Skoda Kylaq ist ein reiner Verbrenner mit Benzinmotor. Das ist der eigentliche Kern der Nachricht: Skoda bringt hier bewusst kein günstiges Elektroauto, sondern einen bezahlbaren Benziner. Der Hintergrund ist, dass Skoda ein sehr günstiges Elektro-Einstiegsauto vorerst nicht plant. Für Käufer, die einen niedrigen Preis über alles stellen, ist der Verbrenner die aktuell realistischere Option.
Wann kommt der Skoda Kylaq nach Europa?
Einen Termin gibt es nicht. Skoda befindet sich in der Prüfphase und hat weder einen Marktstart noch ein konkretes Datum genannt. Realistisch würde ein Europa-Start ohnehin Vorlauf brauchen, weil das Fahrzeug erst die strengen EU-Anforderungen bei Sicherheit und Abgas erfüllen müsste. Bis dahin bleibt der Kylaq ein Modell für den indischen Markt.
Warum bringt Skoda einen Verbrenner statt eines günstigen E-Autos?
Skoda-Chef Klaus Zellmer hat erklärt, dass ein neues günstiges Elektroauto für das Einstiegssegment nicht in diesem Jahrzehnt kommt. Ein sehr billiges E-Auto lässt sich mit vertretbaren Kosten aktuell schwer darstellen. Deshalb rückt der bereits in Indien produzierte Verbrenner Kylaq als bezahlbare Alternative in den Blick. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung, kein Abschied von der Elektro-Strategie insgesamt.
Wie erfolgreich ist der Skoda Kylaq in Indien?
Sehr erfolgreich. Seit dem Marktstart Ende 2024 hat Skoda in Indien mehr als 50.000 Kylaq verkauft. Das Modell hat den Absatz der Marke auf dem indischen Markt spürbar erhöht. Genau dieser Erfolg ist einer der Gründe, warum Skoda nun prüft, ob sich das Konzept auch für Europa lohnt.
Welche Hürden gibt es für einen Europa-Start des Kylaq?
Es gibt vor allem zwei Hürden. Erstens muss das Fahrzeug die strengen europäischen Sicherheitsvorschriften erfüllen, was Umbauten an Karosserie und Ausstattung bedeutet. Zweitens belastet ein reiner Verbrenner die CO2-Flottenbilanz von Skoda, also den Durchschnittswert aller verkauften Neuwagen. Um die EU-Ziele für 2027 zu halten, müsste Skoda den zusätzlichen Ausstoß durch mehr Elektroautos und Plug-in-Hybride ausgleichen.