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E-Mobilität & Förderung

BYD Modelle 2026 und 2027: Welcher passt zu mir? Alle im Überblick

Alle BYD Modelle mit Preisen: sechs Elektroautos, vier Plug-in-Hybride. Welcher Allrad hat, welcher am weitesten kommt – und was 2027 neu kommt.

#BYD#Elektroauto Modelle#Chinesische Elektroautos#E-Mobilität
Familie mit Gepäck am offenen Kofferraum – so unterscheiden sich die BYD Modelle
Bild: Automobilsalon Bellemann Illustration
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    BYD ausgeschrieben: Build Your Dreams – und was hinter der Marke steckt
    Alle bestätigten Infos, Einordnung, Updates und interne Sprünge an einer Stelle.
    Inhalt dieses Artikels
    1. BYD Modelle 2026 und 2027: welcher passt zu wem?
    2. Kurzantwort
    3. Welche BYD Modelle gibt es in Deutschland?
    4. Welche BYD Modelle kaufen die Deutschen wirklich?
    5. Welcher BYD hat Allrad?
    6. Welcher BYD hat die größte Reichweite?
    7. Welcher BYD ist der schnellste?
    8. Welcher BYD SUV passt zu welchem Bedarf?
    9. Welche BYD Modelle sind die günstigsten?
    10. Gibt es einen BYD mit sieben Sitzen?
    11. Welche BYD Modelle eignen sich für Familien?
    12. Welche BYD Hybrid Modelle gibt es?
    13. Wie sich die BYD Modelle in Deutschland entwickelt haben
    14. Welche neuen BYD Modelle kommen 2027?
    15. Welcher BYD ist der beste?
    16. Was bei der Auswahl sonst noch zählt

    BYD Modelle 2026 und 2027: welcher passt zu wem?

    Wer sich zum ersten Mal mit der Marke beschäftigt, steht vor einer Palette, die es vor drei Jahren so nicht gab. Elf Modelle stehen heute im deutschen Angebot, vom Kleinwagen für die Stadt bis zum Siebensitzer für die Großfamilie. Die Namen helfen dabei wenig weiter — Dolphin, Atto, Seal, Sealion, Tang sagen einem Käufer in Deutschland zunächst nichts.

    Dieser Überblick ordnet die Modelle nach dem, was Menschen tatsächlich suchen: Wer Allrad braucht, wer weit fahren will, wer wenig ausgeben möchte, wer sieben Sitze benötigt. Und er nennt zu jedem Modell den Preis, den der Hersteller selbst angibt.

    Kurzantwort


    Welche BYD Modelle gibt es in Deutschland?

    Der Hersteller führt die Palette auf zwei getrennten Seiten: In der Übersicht der Elektrofahrzeuge stehen am 9. Oktober 2026 sechs Modelle, in der Übersicht der Plug-in-Hybride vier. Diese Trennung ist wichtig, weil viele Vergleichslisten nur die elektrische Hälfte zeigen.

    Ein Modell fehlt dort inzwischen: der Tang. Anfang Oktober stand der Siebensitzer noch mit Preis auf der Startseite, jetzt taucht er weder in der Elektro- noch in der Hybrid-Übersicht auf, und seine Modellseite liefert eine Fehlermeldung. Eine Einstellung hat BYD nicht mitgeteilt. Händler bewerben ihn weiter, und für Ende 2026 oder Anfang 2027 hat Vizepräsidentin Stella Li einen Nachfolger namens Great Tang für Europa angekündigt. Wer den Tang kaufen möchte, sollte seine Verfügbarkeit deshalb beim Händler bestätigen lassen, bevor er plant. Die Daten unten geben seinen zuletzt veröffentlichten Stand wieder.

    Nach Größe sortiert reicht die Elektro-Palette vom Dolphin Surf als kleinstem Stadtauto über den Kompaktwagen Dolphin und die beiden kompakten Geländewagen Atto 2 und Atto 3 EVO bis zur Limousine Seal und dem großen Geländewagen Sealion 7. Dazu kommt der Siebensitzer Tang mit dem oben beschriebenen offenen Status.

    Die Eckdaten der Elektromodelle im direkten Vergleich, Tang eingeschlossen:

    ModellFahrzeugartReichweite0–100 km/hPreis
    Dolphin SurfStadtautobis zu 322 km9,1 sab 23.490 €
    DolphinKompaktwagenbis zu 427 km7,0 sab 33.990 €
    Atto 2kompakter Geländewagenbis zu 430 km7,9 sab 41.990 €
    Atto 3 EVOsportlicher Geländewagen470–510 km3,9–5,5 sab 44.990 €
    SealLimousinebis zu 570 km3,8 sab 47.990 €
    Sealion 7großer Geländewagenbis zu 502 km4,5 sab 49.990 €
    TangSiebensitzerbis zu 530 km4,9 sab 75.000 €

    Dazu kommen die vier Plug-in-Hybride, erkennbar am Kürzel DM-i:

    ModellFahrzeugartPreis
    Dolphin G DM-iKleinwagenab 28.990 €
    Atto 2 DM-ikompakter Geländewagenab 35.990 €
    Seal U DM-iGeländewagenab 39.990 €
    Seal 6 DM-i TouringKombiab 42.990 €

    Reichweiten und Beschleunigungswerte aus der Fahrzeugübersicht von BYD Deutschland, abgerufen am 27. August 2026. Beim Atto 3 EVO stammen die Angaben aus der Pressemitteilung zum Modell; die Spanne ergibt sich aus den beiden Antriebsvarianten. Alle Preise von der Startseite des Herstellers, abgerufen am 1. Oktober 2026 — es sind Einstiegspreise, die sich durch Ausstattung erhöhen. Die Reichweiten sind Bestwerte nach WLTP, dem genormten EU-Messverfahren — im Alltag liegen die Werte darunter.

    Zwei Dinge fallen beim Vergleich der Preise auf. Erstens liegt zwischen dem günstigsten und dem teuersten Modell der Faktor drei, von 23.490 bis 75.000 Euro. Zweitens ist der kompakte Atto 2 DM-i als Plug-in-Hybrid um 6.000 Euro günstiger als der gleich große Atto 2 mit reinem Elektroantrieb. Bei dieser Marke ist der Verbrenner an Bord also nicht der Aufpreis, sondern der Sparpreis.

    Welche BYD Modelle kaufen die Deutschen wirklich?

    Darauf gibt es eine amtliche Antwort. Das Kraftfahrt-Bundesamt veröffentlicht monatlich, wie viele Autos je Marke und Modellreihe neu zugelassen wurden. Wir haben die Monatshefte von Januar 2025 bis Juli 2026 einzeln ausgewertet und daraus die folgende Aufstellung selbst gerechnet.

    ModellreiheJan.–Juli 2026davon elektrischdavon Plug-in-HybridAnteil
    Seal U8.9848408.14428,5 %
    Seal7.0511.9275.12422,4 %
    Atto 26.8271.1225.70521,7 %
    Dolphin Surf4.3434.343–13,8 %
    Sealion 71.6641.664–5,3 %
    Atto 31.5551.555–4,9 %
    Dolphin9177311862,9 %
    Tang149149–0,5 %
    Zusammen31.49212.33219.159100 %

    Eigene Zusammenstellung aus der Statistik FZ 10.1 des Kraftfahrt-Bundesamts. Zur Einordnung: Das Amt bündelt unter einer Modellreihe alle Varianten. Unter „Seal” fallen also auch Ableger, die im Handel unter eigenem Namen laufen. Die Zeile „Atto 3” umfasst zudem den heute verkauften Atto 3 EVO und seinen Vorgänger, weil beide beim Amt unter derselben Reihe geführt werden.

    Drei Dinge fallen an dieser Aufstellung auf.

    Die drei meistgekauften Baureihen sind überwiegend keine Elektroautos. Seal U, Seal und Atto 2 kommen zusammen auf 22.862 Neuzulassungen und damit auf 72,6 Prozent des Absatzes. Bei allen dreien überwiegt der Plug-in-Hybrid deutlich. Über alle Modelle hinweg waren nur 39 Prozent der neu zugelassenen Autos rein elektrisch. Was das für Wartung und Werkstattbesuche bedeutet, steht im Beitrag Wer repariert einen BYD?.

    Das kleinste Modell schlägt das größere Schwestermodell. Der Dolphin Surf kommt auf 4.343 Neuzulassungen, der klassische Dolphin nur auf 917. Wer beide Namen verwechselt, landet beim falschen Auto.

    Der Tang ist ein Randmodell. 149 Neuzulassungen in sieben Monaten sind rechnerisch weniger als ein Auto pro Tag. Das ist kein Qualitätsurteil, hat aber praktische Folgen: Eine Werkstatt sieht ihn selten, und seltene Teile liegen seltener am Lager.

    Welcher BYD hat Allrad?

    Vier Modelle sind mit Allradantrieb zu bekommen — allerdings meist nicht in der Grundausstattung.

    Der Tang ist der eindeutigste Fall: Der Hersteller beschrieb ihn als Allrad-Siebensitzer, bis seine Modellseite Anfang Oktober offline ging. Wer dieses Modell wählt, bekommt Allrad ohne weitere Entscheidung.

    Beim Sealion 7 und beim Seal hängt es von der Ausstattung ab. Beide bieten Allrad in der Variante Excellence mit jeweils 390 Kilowatt Systemleistung. Für den Sealion 7 Excellence AWD weist das ADAC-Datenblatt 390 Kilowatt aus, was 530 PS entspricht.

    Beim Atto 3 EVO ist die Aufteilung besonders klar dokumentiert. Die Pressemitteilung des Herstellers nennt zwei Varianten: Die Version Design fährt mit Hinterradantrieb und 230 Kilowatt, die Version Excellence mit Allrad und 330 Kilowatt. Der Aufpreis für den Allradantrieb beträgt dabei rund 6.000 Euro.

    Ein Hinweis, der oft untergeht: Allrad kostet nicht nur Geld, sondern auch Reichweite. Beim Atto 3 EVO sinkt sie laut Pressemitteilung des Herstellers von 510 Kilometern in der Hinterradversion auf 470 Kilometer mit Allrad — rund acht Prozent weniger, weil der zweite Motor mitläuft. Wer Allrad nicht wirklich braucht, fährt mit dem Einachser weiter.

    Welcher BYD hat die größte Reichweite?

    Von den derzeit in Deutschland angebotenen Modellen kommt der Seal am weitesten. Der Hersteller nennt bis zu 570 Kilometer nach WLTP (dem genormten EU-Messverfahren für Reichweite und Verbrauch).

    Dahinter folgen der Tang mit bis zu 530 Kilometern und der Sealion 7 mit bis zu 502 Kilometern. Der Atto 3 EVO liegt je nach Antrieb bei 510 oder 470 Kilometern. Die kompakten Modelle bewegen sich darunter: Atto 2 bis zu 430 Kilometer, Dolphin bis zu 427 Kilometer, Dolphin Surf bis zu 322 Kilometer. Alle Werte stehen in der Fahrzeugübersicht des Herstellers, die weiter oben verlinkt ist.

    Zwei Einschränkungen gehören zu diesen Zahlen. Erstens sind es jeweils die Bestwerte der sparsamsten Variante eines Modells — wer die stärkere Motorisierung oder größere Räder wählt, kommt weniger weit. Zweitens ist WLTP ein genormtes Verfahren mit festgelegten Bedingungen. Bei Autobahntempo, im Winter oder mit voller Zuladung liegen die tatsächlichen Werte spürbar darunter. Wie groß dieser Abstand bei Elektroautos generell ausfällt, hat der ADAC in seinem Wintertest auch am Sealion 7 gemessen.

    Welcher BYD ist der schnellste?

    Nach den Angaben des Herstellers ist es der Seal mit 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Das ist ein Wert, der vor wenigen Jahren Sportwagen vorbehalten war.

    Knapp dahinter liegt der Atto 3 EVO in der Allradversion mit 3,9 Sekunden. Der Sealion 7 schafft nach Herstellerangaben 4,5 Sekunden, der Tang 4,9 Sekunden — bemerkenswert für einen Siebensitzer mit über zwei Tonnen Gewicht.

    Die kompakten Modelle sind deutlich gemächlicher unterwegs: Der Dolphin braucht 7,0 Sekunden, der Atto 2 7,9 Sekunden und der Dolphin Surf 9,1 Sekunden. Für den Stadtverkehr reicht das ohne Weiteres — die Beschleunigung aus dem Stand fühlt sich bei Elektroautos ohnehin kräftiger an, als die Zahl vermuten lässt, weil das volle Drehmoment sofort anliegt.

    Welcher BYD SUV passt zu welchem Bedarf?

    Vier der sieben Elektromodelle sind Geländewagen, dazu kommen mit dem Atto 2 DM-i und dem Seal U DM-i zwei Plug-in-Hybride derselben Bauform. Sie unterscheiden sich deutlich mehr, als die gemeinsame Form vermuten lässt. Wer sich zwischen ihnen entscheiden muss, sollte drei Fragen klären: Wie viel Platz, wie viel Leistung, wie viel Budget.

    Der Atto 2 ist der kompakte Einstieg. Mit den vom Hersteller genannten 430 Kilometern Reichweite und 7,9 Sekunden auf Tempo 100 ist er kein Sportler, deckt aber den Alltag ab. Für Pendler und kleine Familien ist er die vernünftige Wahl.

    Der Atto 3 EVO besetzt dieselbe Klasse, zielt aber auf Käufer, denen Fahrleistung und Ladetempo wichtig sind. Die vom Hersteller genannte Ladeleistung von bis zu 220 Kilowatt ist der eigentliche Unterschied: Wer regelmäßig Langstrecke fährt, verkürzt damit die Pausen spürbar. Er beginnt bei 44.990 Euro mit Hinterradantrieb; die Allradversion Excellence kostet ab 50.990 Euro und liegt damit in einer anderen Preisklasse.

    Der Sealion 7 ist der große Geländewagen im Programm. Mit 4.830 Millimetern Länge und 520 Litern Kofferraum bietet er den Platz, den Familien mit größerem Gepäck brauchen. Die Allradversion leistet 390 Kilowatt — das sind 530 PS, ein Wert, der im Alltag kaum abrufbar ist, sich aber beim Beschleunigen auf der Autobahn bemerkbar macht.

    Der Tang schließlich ist der einzige mit sieben Sitzen. Er ist die Antwort auf einen konkreten Bedarf, nicht auf ein Fahrgefühl. Wer die dritte Sitzreihe nicht braucht, fährt mit dem Sealion 7 günstiger und wendiger.

    Eine Faustregel aus den Herstellerangaben: Je größer das Modell, desto größer die Batterie. Der Tang trägt mit 108,8 Kilowattstunden die größte im Programm — das bringt Reichweite, kostet aber Ladezeit an langsamen Säulen.

    Welche BYD Modelle sind die günstigsten?

    Der Dolphin Surf ist derzeit der günstigste Weg in die Marke. Der Hersteller nennt ab 23.490 Euro. Darunter liegt kein Modell. Wer einen Plug-in-Hybrid sucht, zahlt beim Dolphin G DM-i ab 28.990 Euro am wenigsten.

    Ein Blick in die Preisgeschichte lohnt sich allerdings, denn günstig bleibt nicht automatisch günstig. Der Atto 2 startete im März 2025 in der Ausstattung Active bei 31.990 Euro, die Stufe Boost kostete 34.990 Euro. Beide liefen nach den Angaben im ADAC-Autokatalog im Mai 2026 aus. Übrig blieb allein die Ausstattung Comfort ab 41.990 Euro. Der Einstieg in dieses Modell ist damit binnen gut eines Jahres um 10.000 Euro teurer geworden — nicht durch eine Preiserhöhung, sondern durch das Streichen der beiden günstigen Stufen.

    Der genannte Betrag ist ohnehin nur der Ausgangspunkt. Aktionen des Herstellers und die staatliche Förderung senken den tatsächlich zu zahlenden Preis. Wie viel davon übrig bleibt, hängt vom Einkommen und von der Zahl der Kinder ab — die Details stehen im Beitrag zur E-Auto-Förderung 2026. Wie sich die Marke preislich gegen andere günstige Elektroautos schlägt, zeigt der Vergleich der günstigsten Elektroautos unter 30.000 Euro.

    Gibt es einen BYD mit sieben Sitzen?

    Ja, den Tang. Er ist derzeit das einzige Modell der Marke mit drei Sitzreihen und zugleich das größte im deutschen Angebot.

    Was der Hersteller auf seiner Übersichtsseite nicht angibt, ist das Kofferraumvolumen — weder bei aufgestellter noch bei umgeklappter dritter Reihe. Das ist bei Siebensitzern die entscheidende Größe: Sind alle sieben Plätze belegt, bleibt in dieser Klasse meist kaum mehr Platz als für zwei Einkaufstaschen. Wer den Tang für Familienfahrten mit Gepäck plant, sollte den Wert vor dem Kauf erfragen und im Zweifel nachmessen.

    Welche BYD Modelle eignen sich für Familien?

    Das hängt weniger vom Modell ab als von der Frage, wie viele Menschen wie oft mitfahren.

    Für zwei Kinder reichen die kompakten Geländewagen. Atto 2 und Atto 3 EVO bieten die übliche Höhe beim Einsteigen, die Eltern mit Kindersitzen zu schätzen wissen, und kommen mit über 400 Kilometern Reichweite gut durch den Alltag.

    Für mehr Gepäck ist der Sealion 7 mit seinen 520 Litern die naheliegende Wahl, bei 4,83 Metern Länge allerdings kein Fahrzeug für enge Parkhäuser. Wer einen Kombi statt eines Geländewagens möchte, findet ihn nur beim Seal 6 DM-i Touring.

    Ab drei Kindern bleibt nur der Tang mit seiner dritten Sitzreihe.

    Unabhängig vom Modell zu prüfen sind die Befestigungspunkte für Kindersitze — wie viele Plätze sie haben und ob auch die dritte Reihe dazugehört, unterscheidet sich. Wer einen Kinderwagen regelmäßig transportiert, sollte ihn beim Ansehen mitbringen und einladen. Literangaben helfen bei sperrigem Gepäck nur begrenzt.

    Welche BYD Hybrid Modelle gibt es?

    Neben den rein elektrischen Modellen führt der Hersteller vier Plug-in-Hybride im Programm, gekennzeichnet mit dem Kürzel DM-i. Diese Fahrzeuge haben einen Elektroantrieb und zusätzlich einen Verbrennungsmotor, der auf längeren Strecken einspringt oder die Batterie nachlädt.

    Der Dolphin G DM-i ist der kleinste und ab 28.990 Euro der günstigste. Bei 4,16 Metern Länge nennt der Hersteller eine Gesamtreichweite von über 1.000 Kilometern, wenn Batterie und Tank voll sind. Vorgestellt wurde er im Mai 2026, ausgeliefert wird seit dem Spätsommer.

    Der Atto 2 DM-i ab 35.990 Euro ist der kompakte Geländewagen der Reihe, der Seal U DM-i ab 39.990 Euro der größere. Letzterer ist zugleich das meistverkaufte Modell der Marke in Deutschland.

    Der Seal 6 DM-i Touring ab 42.990 Euro ist der einzige Kombi im Programm und damit die einzige Antwort der Marke auf eine in Deutschland beliebte Bauform. Das ADAC-Datenblatt zur Einstiegsversion Boost weist 135 Kilowatt Systemleistung aus, eine Batterie von 10,1 Kilowattstunden und 54 Kilometer rein elektrische Reichweite. Bei 4,84 Metern Länge fasst der Kofferraum 500 Liter, mit umgeklappter Rückbank 1.535 Liter. Wer mehr elektrische Reichweite möchte, muss zur Ausstattung Comfort ab 49.990 Euro greifen, die eine größere Batterie und 156 Kilowatt mitbringt.

    Für wen das sinnvoll ist, hängt vom Fahrprofil ab. Wer täglich kurze Strecken fährt und zu Hause laden kann, fährt damit fast immer elektrisch. Wer regelmäßig lange Strecken ohne Lademöglichkeit zurücklegt, hat die Sicherheit eines Verbrenners im Rücken. Wer dagegen fast nur Langstrecke fährt und selten lädt, schleppt das Gewicht der Batterie mit, ohne den Vorteil zu nutzen.

    Wie stark diese Antriebsart bei BYD wiegt, zeigt die amtliche Statistik. Von den 31.492 Neuzulassungen zwischen Januar und Juli 2026 entfielen 19.159 auf Plug-in-Hybride und nur 12.332 auf reine Elektroautos. Das sind 60,8 Prozent gegen 39,2 Prozent.

    Noch deutlicher wird es im Vergleich zum Gesamtmarkt. Wir haben die BYD-Zahlen gegen die Marktsummen des Kraftfahrt-Bundesamts gerechnet: 9,9 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Plug-in-Hybride kamen in diesem Zeitraum von BYD. Bei den reinen Elektroautos sind es nur 2,8 Prozent. Die Marke ist in Deutschland also im Plug-in-Markt viel stärker als im Elektromarkt — das Gegenteil dessen, was die meisten erwarten.

    Ein Punkt verdient bei dieser Antriebsart besondere Aufmerksamkeit: die Ladedisziplin. Wer das Laden schleifen lässt, fährt einen schweren Verbrenner mit totem Gewicht, und der Verbrauch liegt dann über dem eines vergleichbaren Benziners. Das ist der Hauptgrund, warum Plug-in-Hybride in Verbrauchsvergleichen oft schlechter abschneiden als auf dem Papier. Für Dienstwagenfahrer kommt hinzu, dass die Versteuerung des geldwerten Vorteils an Mindestreichweite und Kohlendioxid-Ausstoß knüpft — das vorab durchzurechnen lohnt sich, weil sich die Unterschiede über die Haltedauer auf vierstellige Beträge summieren.

    Wie sich die BYD Modelle in Deutschland entwickelt haben

    Die Breite des heutigen Angebots ist neu. Anfang 2025 war der Hersteller in Deutschland an lediglich 26 Standorten vertreten, das Modellprogramm entsprechend überschaubar. Seitdem ist beides gewachsen. Auf seiner Händlerversammlung Ende September 2026 nannte der Hersteller laut einem Bericht der Fachzeitschrift Autohaus mehr als 250 Vertriebsstandorte und das Ziel, bis Jahresende auf 300 zu kommen. Diese Zahl zählt die Verkaufsstellen. Rechnet man die reinen Servicebetriebe hinzu, nennen ältere Angaben rund 350 Vertriebs- und Servicestandorte — das ist die größere Menge und kein Widerspruch.

    Parallel dazu hat sich der Marktanteil entwickelt. Wir haben ihn aus den Monatsheften des Kraftfahrt-Bundesamts selbst gerechnet: 0,82 Prozent im gesamten Jahr 2025, 1,30 Prozent im ersten Quartal 2026, 1,80 Prozent von Januar bis Juli und 1,95 Prozent im Juli allein. Die 31.492 Neuzulassungen aus sieben Monaten übertreffen das Vorjahresergebnis von 23.306 bereits deutlich. Bis zur Händlerversammlung Ende September waren es nach Angaben des Herstellers 40.300 Fahrzeuge; das Ziel für das Gesamtjahr liegt bei 55.000.

    Dieses Tempo hat eine Folge, die beim Kauf zählt: Modelle werden schnell überarbeitet. Der Atto 3 EVO ist die überarbeitete Fassung eines eingeführten Modells und lädt mit bis zu 220 Kilowatt. Wer nicht unter Zeitdruck kauft, sollte prüfen, ob eine Überarbeitung ansteht — kurz davor sinkt der spätere Wiederverkaufswert spürbar.

    Gleichzeitig entsteht durch das europäische Werk in Ungarn eine zweite Bezugsquelle. Welche Baureihen dort künftig gefertigt werden, ist noch nicht abschließend geklärt — für die Preisentwicklung ist es aber der wichtigere Faktor als jede Rabattaktion.

    Welche neuen BYD Modelle kommen 2027?

    Wer nach zukünftigen oder geplanten Modellen sucht, stößt auf viele Listen mit Jahreszahlen. Für Deutschland ist jedoch bislang kein einziges neues Modell mit festem Termin angekündigt. Das ist die ehrliche Antwort, und sie ist wichtiger als jede Liste mit Wunschdaten. Auf der Händlerversammlung Ende September sprach der Hersteller allgemein von zahlreichen Neuheiten und Überarbeitungen, ohne Namen oder Monate zu nennen. Erkennbar ist nur die Richtung: Künftig soll der Schwerpunkt stärker auf rein elektrischen Modellen liegen und weniger auf Plug-in-Hybriden.

    Drei Fahrzeuge sind trotzdem konkret genug, um sie zu kennen.

    Die neue Generation des Atto 3 läuft in China bereits, dort unter dem Namen Yuan Plus. Sie ist damit der absehbare Nachfolger des heute verkauften Atto 3 EVO. Sie bekommt die zweite Generation der Blade-Batterie mit 57,5 oder 68,5 Kilowattstunden. Nach Angaben von electrive soll sich die Batterie in etwa fünf Minuten von 10 auf 70 Prozent laden lassen. Die chinesischen Reichweitenangaben von 540 und 630 Kilometern stammen aus dem dortigen Messverfahren CLTC und sind mit europäischen WLTP-Werten nicht vergleichbar — sie fallen regelmäßig deutlich höher aus. auto motor und sport erwartet den Marktstart in Deutschland frühestens 2027.

    Der Ti 7 ist ein fünf Meter langer Siebensitzer mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, 300 Kilowatt Systemleistung und bis zu 119 Kilometern elektrischer Reichweite. Für Großbritannien ist der Start bestätigt: Handel ab November 2026, erste Auslieferungen im Januar 2027. Für Deutschland gibt es keine Zusage — die Fachpresse hält einen Start lediglich für wahrscheinlich. Wer auf einen zweiten Siebensitzer neben dem Tang hofft, sollte darauf nicht bauen.

    Der Seal 6 DM-i Touring wird mancherorts noch als kommendes Modell geführt. Das stimmt nicht mehr: Er wird nach Angaben des ADAC seit Dezember 2025 gebaut und ist bestellbar.

    Welcher BYD ist der beste?

    Diese Frage wird häufig gestellt, lässt sich aber nicht allgemein beantworten — und das ist keine Ausweichung, sondern die ehrliche Auskunft. Sinnvoller sind drei andere: Wie viele Personen fahren regelmäßig mit? Welche Strecken kommen im Alltag vor, und wo wird geladen? Welches Budget steht zur Verfügung, inklusive Versicherung und Wartung?

    Wer diese drei Fragen beantwortet, kommt meist auf ein oder zwei passende Modelle. Die Zulassungszahlen weiter oben zeigen zusätzlich, wofür sich andere Käufer entschieden haben.

    Was bei der Auswahl sonst noch zählt

    Drei Punkte sollten vor dem Kauf geklärt sein.

    Die Werkstattfrage. Das Netz der Marke wächst schnell, ist aber noch nicht so dicht wie bei etablierten Herstellern. Welche Fristen die Garantie im Einzelnen abdeckt, steht im Beitrag zur BYD Garantie. Wer auf kurze Wege angewiesen ist, sollte prüfen, wo der nächste Servicebetrieb liegt. Was zu Garantie, Werkstattnetz und Ersatzteilversorgung bekannt ist, steht im Überblick zu BYD als Marke.

    Die Herkunft des Fahrzeugs. Seit 2026 produziert der Hersteller im ungarischen Szeged für den europäischen Markt. Fahrzeuge aus dieser Fertigung unterliegen nicht den EU-Ausgleichszöllen auf in China gebaute Elektroautos. Was das für Preise und Lieferzeiten bedeutet, ordnet der Beitrag zum Produktionsstart in Ungarn ein.

    Der Wiederverkaufswert. Junge Marken verlieren erfahrungsgemäß stärker an Wert, weil der Gebrauchtmarkt sie noch nicht einschätzen kann. Wie dünn das Gebrauchtangebot heute ist, zeigt der Beitrag BYD gebraucht kaufen. Wer nach drei oder vier Jahren wieder abgeben will, sollte das einkalkulieren oder leasen — dann trägt der Anbieter das Risiko.

    Wie chinesische Hersteller insgesamt gegen europäische abschneiden, zeigt der Überblick zu chinesischen Elektroautos. Ob die Qualität inzwischen mithalten kann, beantwortet der Beitrag Sind chinesische Elektroautos gut?.

    Was die Modellnamen bedeuten

    Die Namen folgen keiner Systematik nach Größe oder Preis, wie man sie von deutschen Herstellern kennt. Es gibt zwei Familien: Die Ocean-Reihe trägt Meeresnamen — Dolphin, Seal, Sealion. Die Dynasty-Reihe ist nach chinesischen Herrscherhäusern benannt, wozu der Tang gehört. Der Atto steht außerhalb dieser Logik.

    Erschwerend kommt hinzu, dass dieselben Autos in China anders heißen. Der Atto 3 läuft dort als Yuan Plus. Wer bei der Suche nach technischen Daten oder Testberichten auf chinesische Modellnamen stößt, sollte das im Kopf behalten — sonst vergleicht er zwei Angebote, die dasselbe Auto meinen.

    Wichtig ist die Unterscheidung zwischen ähnlich klingenden Modellen. Dolphin und Dolphin Surf sind zwei verschiedene Autos: Der Surf ist das kleinere und günstigere Stadtauto, der Dolphin der größere Kompaktwagen. Ebenso sind Seal und Sealion 7 nicht dasselbe — der Seal ist eine Limousine, der Sealion 7 ein Geländewagen. Wer nach einem bestimmten Modell sucht, sollte deshalb immer den vollständigen Namen verwenden.

    Auch die Zusätze haben Bedeutung. EVO kennzeichnet beim Atto 3 die technisch überarbeitete Fassung. DM-i steht für die Plug-in-Hybride. Design und Excellence sind Ausstattungsstufen, wobei Excellence bei mehreren Modellen die Allradversion bezeichnet — der Name sagt hier also etwas über die Technik aus, nicht nur über die Ausstattung.


    Quellen und weiterführende Informationen

    Alle Zulassungszahlen in diesem Beitrag haben wir selbst aus den Monatsheften FZ 10.1 des Kraftfahrt-Bundesamts gerechnet, Ausgaben Januar 2025 bis Juli 2026.

    Die Modellpalette samt Reichweiten und Beschleunigungswerten stammt aus der Fahrzeugübersicht von BYD Deutschland, abgerufen am 27. August 2026. Die Detaildaten zum Atto 3 EVO — Leistung, Antriebsart, Reichweite und Preise beider Varianten — nennt die Pressemitteilung des Herstellers zum Modell. Die Angaben zum Tang stammen von seiner inzwischen abgeschalteten Modellseite beim Hersteller; die Baureihe führt der ADAC-Autokatalog weiterhin mit dem Bauzeitraum bis 2026. Kofferraumvolumen, Länge und Systemleistung des Sealion 7 dokumentiert das ADAC-Datenblatt zur Excellence-Allradversion. Wie sich die Reichweite unter winterlichen Bedingungen verändert, hat der ADAC am Sealion 7 gemessen. Eine unabhängige Einordnung des Fahrzeugs liefert auto motor und sport. Die Marktzahlen zu den Plug-in-Hybriden nennt BYD im Marktrückblick für Juli 2026.

    Sämtliche Preise in diesem Beitrag haben wir am 1. Oktober 2026 von der deutschen Startseite des Herstellers übernommen, auf der damals alle Modelle mit Einstiegspreis standen. Am 9. Oktober 2026 führt die Startseite diese Liste nicht mehr; die Modelle stehen seitdem auf den beiden Übersichtsseiten für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Die Angaben zum Seal 6 DM-i Touring und zur Preisentwicklung des Atto 2 stammen aus dem Autokatalog des ADAC, der Bauzeiträume und Grundpreise je Ausstattung dokumentiert. Die Zahlen zu Standorten, Zulassungen und Jahreszielen berichtete die Fachzeitschrift Autohaus von der Händlerversammlung am 23. September 2026. Die Daten zum Siebensitzer Ti 7 und zum bestätigten Start in Großbritannien nennt dieselbe Redaktion. Zur nächsten Generation des Atto 3 berichten electrive und auto motor und sport. Den Dolphin G DM-i stellte ecomento im Mai 2026 vor.

    Eine Angabe haben wir bewusst weggelassen: Für die kommende Generation des Atto 3 kursiert eine Ladeleistung von 1.500 Kilowatt. Dieser Wert beschreibt die Leistung der neuen Schnellladesäulen, die zwei Fahrzeuge gleichzeitig versorgen, und nicht das, was ein einzelnes Auto aufnimmt. Die heute verkauften Modelle laden mit 85 bis 220 Kilowatt.


    Update-Hinweis (Stand: 09.10.2026)

    Stand 9. Oktober 2026 führt BYD in Deutschland zehn Modelle in seinen Übersichten. Rein elektrisch fahren Dolphin Surf, Dolphin, Atto 2, Atto 3 EVO, Seal, Sealion 7 und Tang. Dazu kommen vier Plug-in-Hybride: Dolphin G DM-i, Atto 2 DM-i, Seal U DM-i und Seal 6 DM-i Touring. Der Einstieg liegt beim Dolphin Surf ab 23.490 Euro, das teuerste Modell ist der Tang ab 75.000 Euro. Die größte Reichweite nennt der Hersteller für den Seal mit bis zu 570 Kilometern, die kürzeste für den Dolphin Surf mit bis zu 322 Kilometern. Allrad ist beim Tang serienmäßig, beim Sealion 7, Seal und Atto 3 EVO in der Ausstattung Excellence verfügbar.

    Gegenüber dem vorigen Stand haben wir zwei Angaben korrigiert und eine ergänzt. Der Atto 3 EVO beginnt bei 44.990 Euro, nicht bei 44.900 Euro. Der Einstiegspreis des Atto 2 ist auf 41.990 Euro gestiegen, weil die beiden günstigeren Ausstattungen im Mai 2026 ausgelaufen sind. Neu hinzugekommen ist der Netzstand von Ende September: mehr als 250 Vertriebsstandorte mit dem Ziel 300 bis Jahresende. Die an anderer Stelle genannten rund 350 Standorte bleiben davon unberührt, weil sie Vertrieb und Service zusammen zählen.

    Beobachtungspunkte für die nächsten Aktualisierungen: der angekündigte Schwerpunkt auf rein elektrischen Modellen, ein möglicher Deutschlandstart des Siebensitzers Ti 7, die Markteinführung der neuen Atto-3-Generation und die Frage, welche Baureihen künftig im ungarischen Werk gefertigt werden. Letzter Stand der Werte: 01.10.2026.

    Häufige Fragen

    Welche BYD Modelle gibt es in Deutschland?

    Der Hersteller führt zehn Modelle in seinen Übersichten: sechs rein elektrische und vier Plug-in-Hybride. Elektrisch fahren Dolphin Surf als Stadtauto, Dolphin als Kompaktwagen, Atto 2 als kompakter Geländewagen, Atto 3 EVO als sportlichere Variante derselben Klasse, Seal als Limousine, Sealion 7 als großer Geländewagen und Tang als Siebensitzer. Die vier Plug-in-Hybride tragen das Kürzel DM-i: Dolphin G DM-i, Atto 2 DM-i, Seal U DM-i und Seal 6 DM-i Touring.

    Welcher BYD hat Allrad?

    Vier Modelle sind mit Allradantrieb zu haben. Der Tang ist laut Hersteller durchgehend ein Allrad-Siebensitzer. Beim Sealion 7 und beim Seal gibt es Allrad in der Ausstattung Excellence mit jeweils 390 Kilowatt Systemleistung. Der Atto 3 EVO bietet Allrad ebenfalls in der Excellence-Variante mit 330 Kilowatt. Die Einstiegsversionen dieser Modelle haben dagegen nur einen angetriebenen Achsantrieb.

    Welcher BYD hat die größte Reichweite?

    Von den in Deutschland angebotenen Modellen kommt der Seal am weitesten: Der Hersteller nennt bis zu 570 Kilometer nach WLTP (das genormte EU-Messverfahren für Reichweite und Verbrauch). Dahinter folgen der Tang mit bis zu 530 Kilometern und der Sealion 7 mit bis zu 502 Kilometern. Alle Angaben sind Bestwerte der jeweils sparsamsten Variante; im Alltag liegen die Werte darunter.

    Welcher BYD ist der schnellste?

    Nach den Herstellerangaben beschleunigt der Seal in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Knapp dahinter liegt der Atto 3 EVO in der Allradversion Excellence mit 3,9 Sekunden. Der Sealion 7 schafft es in 4,5 Sekunden, der Tang in 4,9 Sekunden. Die Einstiegsmodelle sind deutlich gemächlicher: Der Dolphin Surf braucht 9,1 Sekunden.

    Welches ist das günstigste BYD Modell?

    Der Dolphin Surf ist derzeit der günstigste Einstieg in die Marke. Der Hersteller nennt ab 23.490 Euro, Stand 1. Oktober 2026. Darunter liegt kein Modell. Der günstigste Plug-in-Hybrid ist der Dolphin G DM-i ab 28.990 Euro. Herstelleraktionen und die staatliche Förderung für Elektroautos können den tatsächlich zu zahlenden Betrag senken. Weil sich diese Konditionen laufend ändern, lohnt der Blick in den Konfigurator des Herstellers.

    Gibt es einen BYD mit sieben Sitzen?

    Ja, der Tang. Der Hersteller beschreibt ihn als Allrad-Siebensitzer mit einer Batterie von 108,8 Kilowattstunden und einer Reichweite von bis zu 530 Kilometern. Er ist damit das größte Modell der Marke in Deutschland. Wie viel Gepäck bei aufgestellter dritter Sitzreihe übrig bleibt, nennt der Hersteller auf seiner Übersichtsseite nicht — das sollte man vor dem Kauf konkret erfragen.

    Welcher BYD eignet sich als Familienauto?

    Das hängt von der Familiengröße ab. Für zwei Kinder reichen Atto 2 oder Atto 3 EVO als kompakte Geländewagen. Wer mehr Platz braucht, findet ihn im Sealion 7, für den der ADAC 520 Liter Kofferraum und 1.789 Liter bei umgeklappter Rückbank nennt. Ab drei Kindern oder bei regelmäßigem Transport von mehr als fünf Personen führt der Weg zum Tang als Siebensitzer.

    Welche Hybride bietet BYD an?

    Vier Plug-in-Hybride stehen im Angebot, erkennbar am Kürzel DM-i. Der Dolphin G DM-i ist der kleinste und ab 28.990 Euro der günstigste. Der Atto 2 DM-i folgt ab 35.990 Euro, der Seal U DM-i ab 39.990 Euro und der Seal 6 DM-i Touring als einziger Kombi ab 42.990 Euro. Diese Fahrzeuge fahren elektrisch und haben zusätzlich einen Verbrennungsmotor, der auf längeren Strecken einspringt. Der Seal U DM-i war 2026 nach Herstellerangaben mehrfach der meistverkaufte Plug-in-Hybrid in Deutschland.

    Welcher BYD ist der beste?

    Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, weil die Modelle unterschiedliche Zwecke erfüllen. Wer in der Stadt fährt, ist mit dem Dolphin Surf besser bedient als mit einem Siebensitzer. Wer Langstrecke fährt, braucht die Reichweite des Seal. Sinnvoller als die Frage nach dem besten Modell ist die Frage nach dem passenden: Wie viele Personen, welche Strecken, welches Budget.

    Welche neuen BYD Modelle kommen 2027?

    Fest angekündigt ist für Deutschland bisher nichts. Erwartet wird frühestens 2027 die neue Generation des Atto 3, die in China bereits läuft und dort Yuan Plus heißt. Sie bekommt die zweite Generation der Blade-Batterie mit 57,5 oder 68,5 Kilowattstunden. Der Siebensitzer Ti 7 startet im Januar 2027 in Großbritannien, für Deutschland gibt es dazu keine Zusage. Auf seiner Händlerversammlung im September 2026 sprach der Hersteller allgemein von zahlreichen Neuheiten, ohne Namen zu nennen.

    Wann kommen neue BYD Modelle nach Deutschland?

    Einen festen Termin für kommende Modelle nennt der Hersteller nicht. Das Tempo der vergangenen Monate zeigt aber, wie schnell die Palette wächst: Allein 2026 kamen der Atto 3 EVO, der Dolphin G DM-i, der Atto 2 DM-i und der Seal 6 DM-i Touring dazu. Einzuplanen ist der Abstand zwischen Vorstellung und Auslieferung. Beim Dolphin G DM-i lagen zwischen der Vorstellung im Mai 2026 und den ersten Auslieferungen nach Angaben des Herstellers mehrere Monate.

    Welche BYD Modelle werden in Europa gebaut?

    Im ungarischen Szeged produziert der Hersteller seit dem ersten Halbjahr 2026 für den europäischen Markt. Welche Modelle dort konkret vom Band laufen, ändert sich derzeit noch, weil das Werk hochgefahren wird. Fahrzeuge aus europäischer Fertigung unterliegen nicht den EU-Ausgleichszöllen auf in China gebaute Elektroautos.

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