Inhalt dieses Artikels
- Geschwindigkeitsassistent ausschalten bei Skoda, SEAT und CUPRA: So stoppen Sie das Tempo-Piepen
- Kurzantwort
- Was ist der intelligente Geschwindigkeitsassistent (ISA)?
- Was ist der Unterschied zwischen Geschwindigkeitsassistent und Tempomat?
- Warum piept das Auto bei jedem Tempolimit?
- Geschwindigkeitsassistent ausschalten: die Schritte im Skoda, SEAT und CUPRA
- Tempowarner abschalten oder nur leiser stellen?
- Geschwindigkeitswarnung deaktivieren: was tun bei falschem Tempolimit?
- Warum sich der Tempowarner nach jedem Neustart wieder einschaltet
- Lässt sich der Geschwindigkeitswarner dauerhaft ausschalten?
- Darf man den Geschwindigkeitswarner abschalten? Die Rechtslage
- Ist der Geschwindigkeitsassistent beim Gebrauchtwagen Pflicht?
- Warum es sich lohnt, den Assistenten manchmal anzulassen
- Was der Geschwindigkeitsassistent mit der Innenraumkamera zu tun hat
- Quellen und weiterführende Informationen
- Update-Hinweis (Stand: 06.07.2026)
Geschwindigkeitsassistent ausschalten bei Skoda, SEAT und CUPRA: So stoppen Sie das Tempo-Piepen
Den Geschwindigkeitsassistent ausschalten möchten viele Fahrer, sobald der Tempowarner schon auf den ersten Metern piept. Seit Juli 2024 sitzt das System in jedem neu zugelassenen Auto in der Europäischen Union, also auch in jedem neuen Skoda, SEAT und CUPRA. Es erkennt das Tempolimit und meldet sich, wenn Sie schneller fahren als erlaubt. Für viele ist das eine gute Hilfe, für andere ein ständiges Ärgernis, besonders auf Strecken mit vielen wechselnden Limits.
Die gute Nachricht: Sie müssen das Piepen nicht ertragen. Bei Skoda, SEAT und CUPRA lässt sich die Warnung mit wenigen Handgriffen für die laufende Fahrt abstellen. Dieser Ratgeber zeigt Schritt für Schritt, wie das geht, warum sich die Einstellung nach jedem Neustart zurücksetzt und was rechtlich erlaubt ist. Er erklärt außerdem, wie der Assistent überhaupt arbeitet und warum er zusammen mit der neuen Innenraumkamera zur aktuellen Sicherheitsausstattung gehört.
Kurzantwort
Was ist der intelligente Geschwindigkeitsassistent (ISA)?
Der intelligente Geschwindigkeitsassistent, im Fachjargon Intelligent Speed Assistance und kurz ISA, ist ein Warnsystem. Es soll helfen, das Tempolimit im Blick zu behalten, und gehört zu den Sicherheits-Systemen, die die Europäische Union in den letzten Jahren zur Pflicht gemacht hat. Seit Juli 2024 muss jedes neu zugelassene Auto in der EU dieses System an Bord haben, damit auch jeder neue Skoda, SEAT und CUPRA.
Das System arbeitet mit zwei Quellen. Zum einen liest die Frontkamera die Verkehrsschilder am Straßenrand und erkennt so das aktuelle Limit. Zum anderen greift es auf die digitale Navigationskarte zurück, in der die zulässigen Geschwindigkeiten hinterlegt sind. Beide Werte werden abgeglichen, damit die Anzeige möglichst zuverlässig stimmt. Fahren Sie schneller als das erkannte Limit, gibt das Auto ein akustisches Signal und blendet einen Hinweis im Display ein.
Wichtig ist der Unterschied zu einem eingreifenden System. Der vorgeschriebene Geschwindigkeitsassistent bremst nicht selbst und drosselt den Motor nicht. Er warnt ausschließlich. Die Entscheidung, ob und wie schnell Sie fahren, bleibt vollständig bei Ihnen. Das unterscheidet ihn von freiwilligen Komfort-Funktionen, die das Tempo aktiv anpassen und die sich getrennt einstellen lassen.
Was ist der Unterschied zwischen Geschwindigkeitsassistent und Tempomat?
Diese Begriffe werden oft verwechselt, meinen aber verschiedene Dinge. Der Geschwindigkeitsassistent (ISA) ist ein reines Warnsystem. Er sagt Ihnen, wenn Sie schneller als erlaubt fahren, greift aber nicht ins Fahren ein. Sie behalten Gas und Bremse vollständig selbst in der Hand.
Der Tempomat dagegen hält aktiv eine von Ihnen gewählte Geschwindigkeit. Der adaptive Tempomat geht noch einen Schritt weiter und passt das Tempo an das vorausfahrende Fahrzeug an, bremst und beschleunigt also selbst. Der Speed-Limiter, auf Deutsch Geschwindigkeitsbegrenzer, sorgt dafür, dass das Auto ein von Ihnen eingestelltes Höchsttempo nicht überschreitet. Alle drei sind eigenständige Funktionen.
Der wichtige Punkt: Nur der warnende Geschwindigkeitsassistent ist gesetzlich Pflicht. Tempomat, adaptiver Tempomat und Begrenzer sind Komfort-Funktionen, die Sie nutzen können, aber nicht müssen. Sie lassen sich unabhängig vom Warnsystem ein- und ausschalten und haben mit dem Piepen bei Tempolimits nichts zu tun. Wer also den Warnton abstellt, verliert damit weder den Tempomat noch den Begrenzer.
Warum piept das Auto bei jedem Tempolimit?
Das Piepen entsteht, weil das System jede Überschreitung des erkannten Limits meldet. In der Praxis reicht dafür oft schon eine kleine Differenz. Sobald Sie das Tempolimit um etwa drei bis fünf Stundenkilometer überschreiten, meldet sich der Assistent mit einem Ton und einem Symbol. Auf einer Strecke mit vielen wechselnden Limits kann das mehrmals pro Minute passieren, und genau das empfinden viele als störend.
Dazu kommt, dass die Schild-Erkennung nicht immer perfekt ist. Ein verdecktes Schild, ein veraltetes Limit in der Karte oder eine Baustelle können dazu führen, dass das Auto ein falsches Tempolimit annimmt und grundlos warnt. In solchen Momenten wirkt das System besonders nervig, weil die Warnung nicht zur Realität auf der Straße passt. Auch das ist ein häufiger Grund, warum Fahrer den Tempowarner abschalten möchten.
Der Assistent verfolgt dabei ein sinnvolles Ziel. Studien zur Verkehrssicherheit zeigen, dass schon geringe Tempo-Überschreitungen das Unfallrisiko erhöhen. Trotzdem bleibt es Ihre Entscheidung, ob Sie die akustische Rückmeldung möchten oder nicht. Für die laufende Fahrt können Sie sie jederzeit abstellen.
Geschwindigkeitsassistent ausschalten: die Schritte im Skoda, SEAT und CUPRA
Der Weg zum Abschalten ist bei den drei Marken sehr ähnlich, weil sie dieselbe Technik im Konzern nutzen. Es gibt zwei bewährte Wege.
Der erste Weg führt über das Lenkrad. Bei vielen Skoda-Modellen drücken Sie die Taste oberhalb des rechten Bedienrads am Lenkrad. Dann öffnet sich im digitalen Kombiinstrument, dem sogenannten Virtual Cockpit, das Menü für die Fahrassistenz. Dort scrollen Sie mit dem Rad bis zur Geschwindigkeitswarnung und bestätigen die Abschaltung mit einem Druck. Bei CUPRA und SEAT läuft es über die vergleichbaren Tasten am Multifunktionslenkrad.
Der zweite Weg führt über das zentrale Display. Sie öffnen die Fahrzeug- oder Assistenz-Einstellungen, wählen den Bereich Fahrassistenz und suchen den Punkt Geschwindigkeitswarnung oder Verkehrszeichenerkennung. Dort lässt sich der Warnton abstellen oder die Schwelle so anheben, dass das Auto erst bei einer deutlicheren Überschreitung warnt. Beide Wege wirken sofort und gelten für die aktuelle Fahrt.
Ein praktischer Tipp macht das Ganze komfortabler. Bei neueren Modellen lässt sich die Geschwindigkeitswarnung auf eine frei belegbare Favoritentaste am Lenkrad legen. Ist das eingerichtet, genügt nach dem Start ein einziger Druck, um den Ton abzustellen. Das erspart das Suchen im Menü. Die genaue Menüführung kann sich je nach Modell und Software-Stand leicht unterscheiden, das Grundprinzip bleibt aber gleich.
Die Einrichtung dieser Taste lohnt sich, auch wenn sie einmalig etwas Zeit kostet. Sie öffnen dazu die Einstellungen für das Lenkrad oder die Favoriten und weisen der Taste die Funktion Geschwindigkeitswarnung zu. Danach müssen Sie nicht mehr durch die Menüs navigieren, sondern erledigen das Abschalten mit einem Griff. Wer den Weg einmal gemeinsam am Fahrzeug durchgehen möchte, bekommt in der Werkstatt in Wiesloch eine kurze Einweisung und spart sich danach das Ausprobieren.
Tempowarner abschalten oder nur leiser stellen?
Nicht immer ist das komplette Abschalten die beste Wahl. Oft reicht es, den Tempowarner leiser oder weniger empfindlich zu stellen. Dann bleibt die Sicherheitsfunktion erhalten, ohne dass sie im Alltag stört. Bei Skoda, SEAT und CUPRA können Sie in den Assistenz-Einstellungen häufig zwischen mehreren Stufen wählen.
Eine Möglichkeit ist, nur den akustischen Teil abzuschalten und die optische Anzeige im Display zu behalten. Dann sehen Sie das aktuelle Limit weiterhin, hören aber kein Piepen mehr. Eine andere Möglichkeit ist, die Warnschwelle anzuheben. Das Auto warnt dann erst, wenn Sie das Limit deutlicher überschreiten, und nicht schon bei wenigen Stundenkilometern. Für viele Fahrer ist das der beste Kompromiss zwischen Ruhe und Sicherheit.
Wer den Assistenten ganz abschaltet, sollte wissen, dass die Anzeige des Tempolimits dann je nach Modell ebenfalls verschwinden kann. Wenn Sie den Wert im Blick behalten möchten, ist die leise Variante oder die höhere Schwelle oft die klügere Wahl. Ausprobieren lohnt sich, denn die richtige Einstellung ist Geschmackssache.
Geschwindigkeitswarnung deaktivieren: was tun bei falschem Tempolimit?
Ein häufiger Grund für Ärger ist nicht der Assistent selbst, sondern ein falsch erkanntes Tempolimit. Das kann mehrere Ursachen haben. Die Frontkamera übersieht ein verdecktes oder verschmutztes Schild. Die digitale Karte ist an einer Stelle veraltet und kennt das aktuelle Limit noch nicht. Oder eine Baustelle ändert das erlaubte Tempo kurzfristig, ohne dass die Karte das schon weiß. In all diesen Fällen warnt das Auto auf Basis eines falschen Werts.
Was hilft in solchen Momenten? Für die laufende Fahrt schalten Sie den Ton wie beschrieben ab, wenn die Fehlwarnungen überhandnehmen. Für die Zukunft lohnt es sich, die Karten-Daten des Navigationssystems aktuell zu halten. Bei Skoda, SEAT und CUPRA laufen die Karten-Updates je nach Modell automatisch über das Mobilfunk-Modul oder lassen sich über das Infotainment-Menü anstoßen. Je frischer die Karte, desto seltener liegt der Assistent daneben.
Wichtig zu wissen: Eine gelegentliche Fehlerkennung ist kein Defekt, sondern liegt in der Natur der Technik. Erst wenn das System dauerhaft und in fast jeder Situation falsche Limits anzeigt, lohnt ein Blick in die Werkstatt. Dann kann eine Kalibrierung der Frontkamera nötig sein, etwa nach einem Scheiben-Tausch oder einem kleinen Frontschaden. Ein kurzer Diagnose-Termin klärt schnell, ob alles richtig eingestellt ist.
Warum sich der Tempowarner nach jedem Neustart wieder einschaltet
Viele ärgern sich, dass die mühsam abgestellte Warnung nach dem nächsten Start wieder da ist. Das ist kein Fehler, sondern Absicht. Die EU-Verordnung schreibt vor, dass aktive Sicherheitssysteme bei jedem Fahrtbeginn im eingeschalteten Zustand starten müssen. Deshalb setzt sich die manuelle Abschaltung zurück, sobald Sie den Motor ausschalten und das Auto abstellen.
Das bedeutet in der Praxis: Sie müssen den Geschwindigkeitsassistent bei jeder Fahrt erneut ausschalten, wenn Sie ohne Warnton fahren möchten. Genau dafür ist die belegbare Favoritentaste am Lenkrad so hilfreich, denn ein Druck genügt. Manche empfinden diesen kleinen Handgriff als lästig, andere haben sich schnell daran gewöhnt.
Diese Regel gilt für alle Hersteller gleich. Sie ist kein Sonderweg von Skoda, SEAT oder CUPRA, sondern eine europaweite Vorgabe. Wer also von einer anderen Marke wechselt, wird dasselbe Verhalten kennen. Der Grund dahinter ist einfach: Ein Sicherheitssystem, das dauerhaft ausgeschaltet bliebe, könnte seine Schutzwirkung nicht mehr erfüllen.
Lässt sich der Geschwindigkeitswarner dauerhaft ausschalten?
Die kurze Antwort lautet: ab Werk nicht. Es gibt keine offizielle Einstellung, die den Geschwindigkeitswarner dauerhaft ausschaltet und über den Neustart hinaus speichert. Das ist so gewollt und ergibt sich direkt aus der EU-Vorgabe. Jeder Versuch, das zu umgehen, bewegt sich in einem heiklen Bereich.
Auf dem Markt gibt es Nachrüst-Module von Drittanbietern, die den abgeschalteten Zustand des Systems speichern und so das erneute Deaktivieren ersparen. Von solchen Eingriffen raten wir ab. Sie verändern ein gesetzlich vorgeschriebenes Sicherheitssystem, und das kann im schlimmsten Fall die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs kosten. Auch für den Wiederverkauf und die Gewährleistung kann ein solcher Eingriff Probleme schaffen.
Der ehrliche und sichere Weg ist deshalb die vorgesehene Abschaltung pro Fahrt in Kombination mit der belegbaren Taste. Wer die Warnung grundsätzlich nicht möchte, hat noch eine andere Option: ein Fahrzeug mit früherer Erstzulassung, das noch nicht unter die Pflicht fällt. Im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand finden sich zahlreiche Modelle aus Baujahren vor der Einführung, die ohne dieses System auskommen.
Darf man den Geschwindigkeitswarner abschalten? Die Rechtslage
Beim Thema Rechtslage gibt es viel Verunsicherung, dabei ist die Sache klar. Das Abstellen des Warntons für die laufende Fahrt ist ausdrücklich erlaubt. Die EU-Regelung verlangt sogar, dass sich der Assistent auf diese Weise deaktivieren lässt. Sie machen also nichts Verbotenes, wenn Sie nach dem Start den Ton abschalten.
Nicht erlaubt ist dagegen der dauerhafte Ausbau oder die technische Manipulation des Systems. Wer den Geschwindigkeitsassistenten fest deaktiviert oder entfernt, verändert ein Pflicht-System und riskiert damit die Betriebserlaubnis. Bei einer Hauptuntersuchung oder nach einem Unfall kann das ernste Folgen haben. Deshalb sollten Sie zwischen der erlaubten Abschaltung pro Fahrt und dem unzulässigen dauerhaften Eingriff genau unterscheiden.
Für die Praxis heißt das: Nutzen Sie die vorgesehenen Wege, dann bleiben Sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie unsicher sind, welche Einstellung bei Ihrem Modell die richtige ist, hilft die Werkstatt in Wiesloch gern weiter und zeigt Ihnen die Menüs direkt am Fahrzeug.
Ist der Geschwindigkeitsassistent beim Gebrauchtwagen Pflicht?
Nicht jedes Auto hat den intelligenten Geschwindigkeitsassistenten an Bord. Die Pflicht gilt nur für Fahrzeuge, die ab Juli 2024 neu zugelassen wurden, und greift nicht rückwirkend. Ein gebrauchter Skoda, SEAT oder CUPRA aus einem früheren Baujahr muss das System also nicht haben und darf ohne es weiter verkauft und gefahren werden. Eine Nachrüstpflicht für ältere Fahrzeuge gibt es nicht. Viele ältere Modelle kommen ganz ohne das System aus oder haben nur eine einfachere Tempo-Anzeige ohne aufdringliche Warnung. Für alle, die das Piepen grundsätzlich nicht möchten, ist das ein echtes Argument beim Gebrauchtwagen-Kauf.
Wer bewusst ein Auto ohne den neuen Assistenten sucht, wird deshalb eher im Gebrauchtwagen-Bereich fündig. Im geprüften Gebrauchtwagen-Bestand stehen regelmäßig Modelle aus Baujahren vor der Einführung, die diese Elektronik nicht haben. Umgekehrt gilt: Ein junger Gebrauchter aus dem Baujahr 2024 oder später bringt den Assistenten in der Regel schon mit, weil er zur Serienausstattung gehört.
Ob ein bestimmtes Fahrzeug den Assistenten hat, lässt sich an der Ausstattungsliste und am Erstzulassungs-Datum ablesen. Im Zweifel hilft ein kurzer Blick ins Fahrzeug oder eine Nachfrage. Wer sich die Bedienung der verschiedenen Assistenz-Menüs in Ruhe zeigen lassen möchte, ist bei der Beratung und in der Werkstatt in Wiesloch gut aufgehoben. Dort lässt sich direkt am Auto klären, welche Systeme verbaut sind und wie man sie einstellt.
Warum es sich lohnt, den Assistenten manchmal anzulassen
So verständlich der Wunsch nach Ruhe ist, ganz ohne Grund gibt es das System nicht. Der Geschwindigkeitsassistent kann in unübersichtlichen Situationen ein nützlicher Hinweis sein, etwa wenn sich das Tempolimit unerwartet ändert oder Sie auf einer langen Fahrt unaufmerksam werden. Gerade in fremden Gegenden hilft die Anzeige des aktuellen Limits, teure Bußgelder zu vermeiden.
Ein guter Mittelweg ist deshalb, nicht das ganze System abzuschalten, sondern nur den Ton oder die Empfindlichkeit anzupassen. So behalten Sie den Nutzen der Anzeige und verlieren das störende Piepen. Viele Fahrer merken nach einer Eingewöhnung, dass sie die dezente Variante gar nicht mehr als lästig empfinden.
Wer den Assistenten grundsätzlich schätzt, lässt ihn einfach an. Das System arbeitet im Hintergrund und meldet sich nur, wenn es nötig ist. Ob Sie ihn nutzen oder abschalten, bleibt allein Ihre Entscheidung. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, wie beides geht.
Was der Geschwindigkeitsassistent mit der Innenraumkamera zu tun hat
Der Geschwindigkeitsassistent ist Teil eines größeren Pakets neuer EU-Vorschriften für die Fahrzeugsicherheit. Zur selben Reihe gehört die Innenraumkamera, die seit dem 7. Juli 2026 in jedem neu zugelassenen Auto Müdigkeit und Ablenkung erkennt. Beide Systeme verfolgen dasselbe Ziel, nämlich Unfälle durch menschliche Fehler zu verringern, und beide werfen ähnliche Fragen zur Bedienung und zum Datenschutz auf.
Welche Systeme in einem neuen Skoda, SEAT oder CUPRA sonst noch Pflicht sind, zeigt der Beitrag zur EU-Innenraumkamera-Pflicht ab Juli 2026 bei Skoda, SEAT und CUPRA. Dort ist auch erklärt, was mit den Daten der Kamera passiert und warum der 7. Juli 2026 ein wichtiger Stichtag für jede Neuzulassung ist.
Beim Neuwagen wie beim jungen Gebrauchtwagen lohnt sich ein kurzer Blick auf die verbaute Assistenz. Wie sich die aktuelle Ausstattung beim Kompakt-SUV darstellt, zeigt der Überblick zum Skoda Karoq 2027 mit Bestellstart, Preisen und Motoren. Wer die Bedienung der Assistenz-Menüs einmal in Ruhe erklärt haben möchte, ist in der Werkstatt und beim Service in Wiesloch richtig.
Quellen und weiterführende Informationen
Die gesetzliche Grundlage zum Geschwindigkeitsassistenten steht in der EU-Verordnung 2019/2144, der überarbeiteten General Safety Regulation. Eine praxisnahe Einordnung mit Bedien-Hinweisen bietet der ADAC. Die kritische Diskussion um das nervige Piepen und die Abschalt-Wege beschreibt unter anderem auto bild. Hersteller-Informationen zu den verbauten Systemen finden sich bei Skoda Deutschland und bei CUPRA Deutschland. Grundsätzliche Angaben zur Typgenehmigung und zu Pflicht-Systemen macht das Kraftfahrt-Bundesamt. Diese Quellen ergänzen die praktische Einordnung aus Sicht des Automobilsalons Bellemann in Wiesloch.
Update-Hinweis (Stand: 06.07.2026)
Stand 6. Juli 2026 ist der intelligente Geschwindigkeitsassistent seit Juli 2024 in allen neu zugelassenen Autos in der EU Pflicht, also auch in jedem neuen Skoda, SEAT und CUPRA. Der Warnton lässt sich für die laufende Fahrt über eine Taste am Lenkrad oder das Assistenz-Menü im Display abschalten, setzt sich aber nach jedem Neustart zurück. Eine dauerhafte Abschaltung ab Werk ist nicht vorgesehen und ein technischer Eingriff kann die Betriebserlaubnis gefährden. Beobachtungspunkte für die nächsten Wochen sind mögliche Software-Updates, welche die Bedienung oder die Erkennung der Tempolimits verbessern, sowie die Einführung der Innenraumkamera zum 7. Juli 2026 als weiteres neues Pflicht-System. Letzter Stand der Werte: 06.07.2026.
Häufige Fragen
Wie schalte ich den Tempowarner aus?
Bei Skoda, SEAT und CUPRA führt der schnellste Weg über eine belegbare Taste am Lenkrad oder über das Assistenz-Menü im Display. Sie öffnen die Fahrassistenz-Einstellungen, wählen den Punkt Geschwindigkeitswarnung oder Verkehrszeichenerkennung und stellen den Ton ab oder setzen die Warnschwelle hoch. Bei vielen Modellen lässt sich die Funktion zusätzlich auf eine frei belegbare Favoritentaste legen, sodass ein einziger Druck genügt. Die Einstellung gilt für die laufende Fahrt.
Kann man den Geschwindigkeitsassistenten dauerhaft ausschalten?
Ab Werk ist eine dauerhafte Abschaltung nicht vorgesehen. Die EU schreibt vor, dass sich der Assistent nur für die aktuelle Fahrt deaktivieren lässt und nach dem nächsten Start wieder aktiv ist. Es gibt Nachrüst-Module von Drittanbietern, die den Zustand speichern. Davon raten wir ab, weil ein Eingriff in ein gesetzliches Sicherheitssystem die Betriebserlaubnis gefährden kann. Wer die Warnung nur als störend empfindet, kommt mit der Ton-Abschaltung pro Fahrt in der Regel gut zurecht.
Warum geht der Tempowarner nach dem Neustart wieder an?
Das ist so gewollt und in der EU-Verordnung festgelegt. Aktive Sicherheitssysteme müssen bei jedem Fahrtbeginn im eingeschalteten Zustand starten. Deshalb setzt sich die manuelle Abschaltung zurück, sobald Sie den Motor ausschalten und das Fahrzeug abstellen. Beim nächsten Start ist die Geschwindigkeitswarnung wieder aktiv und muss bei Bedarf erneut deaktiviert werden. Diese Logik gilt für alle Hersteller gleich, nicht nur für Skoda, SEAT und CUPRA.
Ist der Geschwindigkeitsassistent gesetzlich Pflicht?
Ja. Der intelligente Geschwindigkeitsassistent ist seit Juli 2024 für alle neu zugelassenen Autos in der Europäischen Union vorgeschrieben. Grundlage ist die überarbeitete General Safety Regulation. Jeder neue Skoda, SEAT und CUPRA hat das System deshalb ab Werk an Bord. Verboten ist es nicht, den Warnton pro Fahrt abzuschalten. Nur die dauerhafte Entfernung des Systems ist nicht zulässig.
Wie funktioniert der intelligente Geschwindigkeitsassistent?
Das System erkennt das geltende Tempolimit über die Frontkamera, die Verkehrsschilder liest, und über die Daten der digitalen Navigationskarte. Beide Quellen werden abgeglichen. Überschreiten Sie das erkannte Limit um wenige Stundenkilometer, meldet sich das Auto mit einem akustischen Signal und einem Hinweis im Display. Das System bremst nicht selbstständig ab, es warnt nur. Die Verantwortung für das Tempo bleibt beim Fahrer.
Darf man den Geschwindigkeitswarner abschalten?
Das Abschalten des Warntons für die laufende Fahrt ist ausdrücklich erlaubt und von der EU-Regelung sogar vorgesehen. Nicht erlaubt ist der dauerhafte Ausbau oder die technische Manipulation des Systems, weil das die Betriebserlaubnis kosten kann. Wer den Ton stört, nutzt also am besten die vorgesehene Abschaltung pro Fahrt oder stellt die Warnschwelle höher. So bleibt das Fahrzeug rechtlich einwandfrei.
Wie kann ich den Tempowarner beim Skoda ausschalten?
Beim Skoda drücken Sie die Taste oberhalb des rechten Bedienrads am Lenkrad, um die Assistenz-Einstellungen im Virtual Cockpit zu öffnen. Dort scrollen Sie zur Geschwindigkeitswarnung und schalten sie ab. Alternativ finden Sie die Einstellung im Infotainment unter Fahrassistenz. Bei neueren Modellen lässt sich die Funktion auf die individuell belegbare Taste am Lenkrad legen, dann reicht ein kurzer Druck. Die Menüführung kann sich je nach Modell und Software-Stand leicht unterscheiden.
Ab welcher Geschwindigkeit warnt der Assistent?
In der Regel meldet sich das System, sobald Sie das erkannte Tempolimit um etwa drei bis fünf Stundenkilometer überschreiten. Die genaue Schwelle hängt vom Hersteller und der Einstellung ab. Bei Skoda, SEAT und CUPRA lässt sich die Empfindlichkeit anpassen, sodass die Warnung erst bei einer größeren Überschreitung kommt. Der Assistent ist bei jeder Geschwindigkeit oberhalb der Schwelle aktiv, sowohl in der Stadt als auch auf Landstraße und Autobahn.
Bremst der Geschwindigkeitsassistent selbst?
Nein. Der intelligente Geschwindigkeitsassistent in seiner vorgeschriebenen Form ist ein reines Warnsystem. Er gibt ein akustisches und optisches Signal, greift aber nicht in Gas oder Bremse ein. Manche Fahrzeuge bieten zusätzlich eine freiwillige Funktion, die das Tempo sanft anpasst. Diese ist aber getrennt einstellbar und nicht Teil der Pflicht. Im Auslieferungszustand warnt der Assistent nur.